Belastende Gefühle kann man überwinden und gute Gefühle trainieren, indem man sich den Einfluss der Gedanken auf die Gefühle zunutze macht.
Wie das geht, das zeigen die Psychologen Wolf und Merkle in ihrer Gebrauchsanleitung für Gefühle.
Auflage 260.000 Exemplare
Selbsthilfebücher - was tun, wenn sie nicht helfen?
Therapieende - worauf es nun besonders ankommt
Lebensfreude Taschenkalender 2012 (Timer) mit aufmunternden und aufbauenden Texten
Nur EUR 9,99
Dr. Doris Wolf - Diplom Psychologin, Psychotherapeutin
Bücher können unterhalten und informieren, sie können aber auch ermutigen und trösten. Ja, manchmal helfen Bücher sogar persönliche und emotionale Probleme zu lösen und zu überwinden.
Zahlreiche Studien aus den USA, Großbritannien und Deutschland belegen die Wirksamkeit fundierter psychologischer Ratgeber, insbesondere wenn diese auf den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie beruhen, wie dies bei den Ratgebern der PAL Verlagsgesellschaft der Fall ist.
Die Verwendung von Büchern als Heilmittel ist keine Erfindung der modernen Psychologie. Die Erkenntnis, dass Bücher und Texte Heilwirkung haben und eine echte Lebenshilfe sein können, ist schon sehr alt. Das wohl älteste Selbsthilfe-Buch der Welt ist die Bibel, in der Menschen Trost und Hilfe suchen.
Ein Buch kann helfen, uns selbst und unsere Probleme besser zu verstehen. Wir können erkennen, dass wir unser Problem mit anderen Menschen teilen, eine sehr wichtige Einsicht, da wir dazu neigen zu glauben, nur wir alleine hätten dieses Problem und uns infolgedessen minderwertig fühlen.
Gute Ratgeber-Bücher vermitteln darüber hinaus konkrete und in der Praxis erprobte Selbsthilfe-Strategien. Sie machen Mut und geben uns die Hoffnung, dass wir etwas gegen unsere Probleme tun können.
Nein. Es gibt Probleme, etwa sehr schwere depressive Verstimmungen oder Zwangserkrankungen, die wir alleine mit Hilfe eines Buches nicht bewältigen können.
Ein Buch kann in solchen Fällen keinen Therapeuten ersetzen. Es kann jedoch Mut machen und zeigen, dass es Hilfe und Hoffnung gibt. Wenn dies ein Buch leistet, dann ist das schon sehr viel.
Ja. Wir alle helfen uns Tag für Tag in vielen Bereichen und bei vielen Problemen selbst. Doch leider greifen wir oftmals zu den falschen Mitteln. Wenn wir unzufrieden, unglücklich oder deprimiert sind, dann greifen wir vielleicht zu Alkohol, Nikotin oder Nahrungsmitteln, um unser seelisches Befinden zu verbessern, und tun uns damit keinen Gefallen. Wir lösen so keine Probleme, wir betäuben sie nur und schaden unserem Körper.
Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, uns auf gesunde Art und Weise zu helfen. Wir sind keine Sklaven unserer Gefühle. Wir haben einen großen Einfluß auf unser emotionales Befinden. Wie wir denken, bestimmt über unser seelisches und körperliches Befinden. Wir können mit Hilfe von Büchern oder in der Therapie lernen, unsere negativen und lähmenden Gefühle zu beeinflussen.
Dies erfordert jedoch Zeit und Geduld, Ausdauer und Training. D.h. wir müssen in Eigenregie und ohne, dass uns jemand hilft und ermutigt, die Hilfestellungen der Ratgeber Tag für Tag anwenden und uns neue Denk- und Verhaltensweisen angewöhnen.
Vielen Menschen fällt das schwer. Sie schaffen es nicht, die nötige Selbstdisziplin aufzubringen, und sind deshalb bei einem Therapeuten besser aufgehoben, der sie ermutigt, unterstützt und ein Stück des Weges begleitet.
© 1999-2012 PAL Verlag - Bibliotherapie
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