Psychische Bewältigung von Behinderungen
Mit persönlichen Schwächen umgehen lernen
Gerald Metroz
Ich lass mich nicht behindern
Evelyn Glennie
Ich bin glücklich, wie ich bin
Dorine Bourneton
Fliegen als Therapie
Michael Teuber
Vom Rollstuhl aufs Rennrad
Erik Weihenmayer
Misserfolg ist immer Bestandteil des Erfolgs
Christopher Reeve
Nichts ist unmöglich
Felix Gleich
Alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt
Rudy Garcia
Ich habe gelernt, an mich und meine Fähigkeiten zu glauben und nicht an meine Behinderung
Julia Macchietto
Man darf nie verzweifeln, das Glück kommt immer wieder
Diverse Vorbilder

"Vor der Diagnose meiner Krankheit
hat mich das Leben ziemlich gelangweilt.
Alles schien mir sinnlos.
Doch seit der Verkündung meiner Diagnose,
die ein Todesurteil darstellte, erkannte ich plötzlich,
dass es viele lohnenswerte Dinge gab, die ich tun konnte,
wenn ich weiterleben würde".
Der das sagt, ist über 60 Jahre alt und leidet an einer unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit, die im Alter von 21 Jahren bei ihm entdeckt wurde. Ginge es nach seinen Ärzten, müsste er schon längst gestorben sein. Im Januar 2009 feierte er seinen 67. Geburtstag.
Obwohl er körperlich komplett bewegungsunfähig ist,
gibt es für ihn scheinbar keine Grenzen. An seinem 60. Geburtstag machte er einen Ausflug mit einem Heißluftballon, er unternahm ausgedehnte Reisen nach Israel und China und nun hat er sich für einen Weltraumflug angemeldet.
20 Millionen Menschen kauften weltweit sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", das Kultstatus hat und in dem er Fragen nachgeht wie: Ist das Universum endlich oder begrenzt? Hat die Raumzeit einen Anfang, den Urknall? Wird sie wieder zusammenstürzen?
Seit 1974 muss er gefüttert werden und seit 1985 kann er aufgrund einer Operation nicht mehr sprechen. Über einen Computer, den er durch Zwinkern eines Muskels unterhalb seinen linken Armes aktiviert, kann er 15 Worte in der Minute artikulieren.
Er ist verheiratet und hat 3 Kinder.
"Ich habe Glück gehabt,
dass sich mein Zustand nicht so schnell verschlechtert hat,
wie das sonst so üblich ist.
Das zeigt, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf".
www.hawking.org.uk
"Man darf die Hoffnung nie aufgeben".
Stephen Hawking drückt damit aus, dass man erst verloren ist,
wenn man sich selbst aufgibt. Wo Leben ist, ist Hoffnung und wo Hoffnung ist, kann neues Leben entstehen.
Der Lebenswille eines Menschen ist für das Überleben wichtiger
als alle medizinischen Tatsachen.
Nicht der Boxer, der zu Boden geht,
hat verloren, nur der, der liegenbleibt.
Wir wünschen Ihnen die Kraft und den Mut,
immer wieder aufzustehen.
© 1999-2010 PAL Verlag - Leben mit körperlichen Behinderungen - S. Hawking
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