Fühlen Sie sich Ihren Gefühlen ausgeliefert? Ärgern Sie sich manchmal, wo Sie lieber die Ruhe bewahren würden? Fühlen Sie sich manchmal verletzt, wo Sie gerne gelassen bleiben würden?
In ihrer Gebrauchsanleitung für Gefühle zeigen die Psychologen Wolf und Merkle wie man seine Gefühle beeinflussen kann.
Werden Sie Ihr eigener Psychologe!
Hier erhalten Sie Antwort auf folgende Fragen:
Wie finde ich einen qualifizierten Psychotherapeuten für eine Psychotherapie?
Worauf muss ich bei der Wahl eines Psychotherapeuten achten?
Was muss ich tun, wenn ich eine Psychotherapie machen möchte?
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Einige allgemeine Regeln der Psychotherapie
Ist ein Wechsel des Psychotherapeuten im Verlauf der Psychotherapie möglich?
Woran merke ich, dass die Psychotherapie erfolgreich ist?
Dr. Doris Wolf - Diplom Psychologin, Psychotherapeutin
Erkundigen Sie sich im Internet, bei Ihrer Krankenkasse oder der Kassenärztlichen Vereinigung nach kassenzugelassenen Psychotherapeuten in Ihrer Nähe. Gut ist es, wenn Sie bereits wissen, in welcher Therapierichtung der Therapeut ausgebildet sein soll (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Therapie). Bei Angst- und Panikstörungen, Zwängen sowie Depressionen ist immer eine Verhaltenstherapie anderen Verfahren vorzuziehen.
Haben Sie sich einen Psychotherapeuten ausgewählt und dieser hat eine lange Wartezeit, dann kontaktieren Sie einen anderen Therapeuten.
Therapeutenliste psychologischer Psychotherapeuten mit Schwerpunkt Kognitiver Verhaltenstherapie
Forum für soziale Phobie, Erythrophobie, Panikattacken, Einsamkeit, Reizmagen, Einsamkeit, Hyperhidrose
Wenn Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind
Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein Erstgespräch. Sie können direkt mit Ihrer Versichertenkarte zum Psychotherapeuten gehen. Sie benötigen keine Überweisung von einem Arzt, müssen jedoch auch beim Psychotherapeuten 10,- pro Quartal zuzahlen, wenn Sie keinen Überweisungsschein haben.
Höchstens 5 Probesitzungen (sog. probatorische Sitzungen) bei der Verhaltenstherapie und 8 Sitzungen bei der Psychoanalyse haben Sie Zeit, den Therapeuten näher kennen zu lernen und mit ihm über Therapieziele, Therapieverfahren und Umfang der Therapie zu sprechen. Danach entscheiden Sie mit dem Therapeuten, ob Sie eine Therapie bei der Krankenkasse beantragen. Sollten Sie mit dem Therapeuten nicht klar kommen, dürfen Sie bei einem weiteren Therapeuten probatorische Sitzungen machen.
Nach Abschluss der probatorischen Sitzungen müssen Sie einen Arzt, dies kann Ihr Hausarzt sein, aufsuchen, der abklärt, ob nicht eine organische Erkrankung Ursache für Ihre Beschwerden sein kann.
Wenn Sie bei einer Privatkasse versichert sind
Klären Sie vorab bei Ihrer Privatkasse ab, ob diese die Kosten für die Psychotherapie übernimmt. Fragen Sie genau,
Warten Sie auf jeden Fall die schriftliche Leistungszusage ab, ehe Sie mit der Psychotherapie beginnen.
Die Therapiedauer ist abhängig von dem Therapieverfahren, das Anwendung findet und von dem individuellen Therapieziel und Therapieverlauf.
In der Verhaltenstherapie unterscheidet man zwischen Kurz- und Langzeittherapie. Die Kurzzeittherapie umfasst höchstens 25 Sitzungen, die Langzeittherapie 45 Sitzungen á 50 Minuten. Höchstens werden 80 Stunden genehmigt.
Die Psychoanalyse umfasst in der Regel 160 Stunden, die tiefenpsychologisch fundierte Therapie 50 Stunden. Maximal 100 Stunden tiefenpsychologisch fundierte und 300 Stunden Psychoanalyse werden bezahlt.
Ja, dann wenn das Vertrauensverhältnis gestört ist. Besprechen Sie zunächst mit Ihrem Psychotherapeuten, was Sie ärgert oder stört. Möglicherweise ist dies wichtig für den Therapieprozess. Ebenso wie bei jeder Beziehung zu anderen kann es immer einmal zu Missverständnissen kommen. Sprechen Sie auch an, wenn Sie den Eindruck haben, nicht voranzukommen.
Sollten Sie mit dem Psychotherapeuten nicht zu einer Lösung kommen, dann können Sie zu einem anderen Psychotherapeuten wechseln. Im schlimmen Fall können Sie sich an die Psychotherapeutenkammer mit einer Beschwerde wenden.
Ziele einer Psychotherapie sind Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten. Letztendlich bestimmt jeder selbst, welche Ziele er sich wählt. Im Laufe der Therapie sollten Sie sich selbst besser kennen lernen, verstehen und in Richtung auf Ihr Ziel hin verändern. Eine Psychotherapie verläuft meist nicht gradlinig. Es ist auch normal, dass es immer einmal wieder einen Rückfall in alte Denk- und Verhaltensmuster gibt. Die ersten Verbesserungen sollten sich in der Verhaltenstherapie nach etwa 10 Sitzungen einstellen.
Wichtige Informationen, wenn Ihre Psychotherapie beendet ist:
Therapieende - wie geht es weiter?
Informationen zu den Themen
Was passiert in einer Psychotherapie?
Welche Therapieformen gibt es?
Wann benötige ich eine Psychotherapie?
Worauf muss ich bei der Auswahl eines Psychotherapeuten achten?
Was ist der Unterschied zwischen einem psychologischen Psychotherapeuten, einem Nervenarzt und einem Psychiater?
Wird Psychotherapie immer von den Krankenkassen bezahlt?
Therapieformen in der Psychotherapie
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