Burnout
Informationen zu den Ursachen und Behandlungsmög-lichkeiten von Burnout
Entspannungs-methoden
Autogenes Training und die Muskelentspannung nach Jacobson werden vorgestellt
Sorgen - wie Sie sich von lästigen Sorgen befreien

Entspannung finden und abschalten mit der Muskelentspannung nach Jacobson
Der Lebensfreude Inspirationen Kalender 2011 mit wundervollen Blumenmotiven und Denkanstößen aus dem Lebensfreude Kalender
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Dr. Rolf Merkle, Diplom Psychologe, Psychotherapeut
Eine Stress-Reaktion kann durch äußere und innere Faktoren ausgelöst werden.
Zu den äußeren Faktoren zählen Lärm, Wärme, Kälte, eine ungesunde Körperhaltung und ein Überangebot an Reizen.
Innere Faktoren sind perfektionistische Anforderungen, Angst vor Ablehnung, ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen, Angst vor Verantwortung, mangelnde Delegationsfähigkeit und schlechtes Zeitmanagement.
Diese Faktoren führen zu Denk- und Verhaltensgewohnheiten, die für ungesunde Stressreaktionen verantwortlich sind.
Das muss ich unbedingt heute noch erledigen, komme, was wolle.
Ich muss alles hundertprozentig machen. (Angst vor Fehlern, Perfektionsstreben)
Ich muss es immer allen Recht machen. (Angst vor Ablehnung)
Ich muss alles erledigen, was andere an mich herantragen. (Angst vor Kritik)
Ich darf keine Fehler machen. (Angst vor Misserfolg)
Ich schaffe das alles nicht (mehr).
Die Arbeit wächst mir über den Kopf.
Wenn auch Sie solche Selbstgespräche führen, dann machen Sie sich selbst gehörig Druck und Stress. Wenn Sie sich suggerieren, alles sofort, schnell und perfekt erledigen zu müssen und immer für andere da sein zu müssen, dann stressen Sie sich.
Stressabbau beginnt damit, dass Sie solch stresserzeugende Gedanken hinterfragen und korrigieren und sich selbst innerlich aufbauen. Mehr dazu in Stressabbau und Stressbewältigung
Diese Denk- und Verhaltensgewohnheiten führen dazu, dass Sie das Gefühl haben, alles wachse Ihnen über den Kopf und Sie seien fremdbestimmt. Das aber ist ein gewaltiger Stressor.
Es gibt kaum etwas Schlimmeres als das Gefühl, Umständen oder Menschen ausgeliefert zu sein und keine Kontrolle zu haben.
Die subjektive Einschätzung,
ob man einer Situation
gewachsen ist,
entscheidet darüber,
wie gut man Stress seelisch
und körperlich verkraftet.
Ob wir ein Ereignis als unkontrollierbar, d.h. als "stressig" erleben, bestimmen wir durch unsere ganz persönliche Bewertung des Ereignisses und der persönlichen Einschätzung unserer Fähigkeiten, mit der Situation fertig zu werden.
Es gibt jedoch Ereignisse, die von den meisten Menschen als belastend und unangenehm erlebt werden. An oberster Stelle des sog. Stress-Thermometers, das in eine Skala von 0 bis 100 eingeteilt ist, steht beispielsweise der Tod des Ehepartners (100), dicht gefolgt von Scheidung (73) und Trennung (65).
Danach folgen Arbeitslosigkeit (52), Versöhnung nach Ehekrach (45) und Stau auf der Autobahn (40). Dem Ärger mit dem Chef werden 23 Punkte zugeordnet. Zusammen mit kleineren Gesetzesverstößen (11) bildet Weihnachten (12) das Schlusslicht der belastenden Situationen im Stressthermometer.
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© 1999-2010 PAL Verlag - Stress Ursachen - Anzeichen für ein schlechtes Stressmanagement
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