Selbsterkenntnis Experiment

Wie Gedanken den Körper beeinflussen

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Selbsterkenntnis Experiment
Deine Gedanken haben einen Einfluss auf deinen Körper und dein Verhalten

Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut Dr. Rolf Merkle, Diplom Psychologe, Psychotherapeut


So führst du das Experiment durch

Dieses Experiment zeigt dir, welchen Einfluss Gedanken auf dich, deinen Körper und dein Verhalten haben. Alles, was du für dieses Experiment brauchst ist ein Pendel. Diesen kannst du dir leicht selbst basteln, indem du eine dünne Schnur von etwa 15 Zentimeter Länge nimmst und an deren Ende ein Gewicht befestigst, etwa einen Schlüssel oder einen Ring.

Nimm nun die Schnur zwischen Daumen und Zeigefinger und lasse das Pendel hängen. Das Gewicht am Ende sollte sich nicht bewegen. Nun stelle dir in Gedanken vor, dass sich das Pendel von links nach rechts bewegt. Male dir diese Bewegung des Pendels so intensiv aus, wie nur möglich.

Nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass das Pendel tatsächlich von links nach rechts schwingt.


Welche Selbsterkenntnis hast du gewonnen?

Alleine die Vorstellung, etwas zu tun - das Schwingen des Pendels -löst die Handlung aus. Der Grund hierfür ist, dass die Vorstellung des schwingenden Pendels zu geringfügigen Bewegungsimpulsen (die man bewusst nicht wahrnimmt) in den Muskeln führt, die für die Verwirklichung der Vorstellung notwendig sind.

D.h., deine Gedanken und Vorstellungen haben einen unmittelbaren Einfluss auf deinen Körper. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann suche in einer Suchmaschine nach dem Carpenter Effekt oder nach ideomotorischer Bewegung.

Jede Handlung, die du dir intensiv vorstellst, führt zu Reaktionen in deinem Körper bzw. in den Muskeln deines Körpers.

Welche Bedeutung hat der Carpenter Effekt für deinen Alltag?

Dieses Zusammenspiel von Gedanken und Körper kannst du dir zunutze machen.

Sportler nutzen den Carpenter Effekt oder das mentale Traning für das Training von Bewegungsabläufen. Indem sich ein Sportler mental ganz in die Bewegung hineinversetzt und er quasi in Gedanken eine perfekte Leistung abliefert, trainiert er die für diese Leistung notwendigen motorischen Fähigkeiten.

So fahren Abfahrtsläufer oder Slalomläufer die Strecke im Kopf ab und sehen sich dabei genau die Bewegungen ausführen, die sie brauchen, um best- und schnellstmöglich ans Ziel zu kommen. Diese Form des Training ist ebenso wirksam wie das tatsächliche Training.

Wenn du also eine Sportart betreibst, dann kannst du mit Hilfe des mentalen Trainings deine Leistung verbessern. Wie genau du dabei vorgehen kannst, hierzu findest im Internet zahlreiche Informationen.

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© 2010-2012 PAL Verlag - Selbsterkenntnis Experiment 7 - Gedankenkräfte - Gedankenenergie - Carpenter Effekt - ideomotorische Bewegung

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