Leben mit körperlichen Behinderungen

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Schon immer haben mich Menschen fasziniert, die das Leben vor besondere Herausforderungen gestellt hat.

Menschen, die aufgrund eines Unfalls ihr Leben völlig neu ordnen und aufbauen mussten.

Menschen, die ein neues, anderes Leben beginnen mussten, deshalb aber nicht weniger glücklich sind, als vor dem Ereignis, das zunächst wie eine Katastrophe aussah, in Wirklichkeit aber eine Chance war, herauszufinden, was wirklich wichtig ist.

Diese Menschen haben durch den Verlust ihrer körperlichen Unversehrtheit sehr viel gewonnen und sie können uns sehr viel geben.

mutmachende leistungen behinderter menschen

Wir können von diesen Überlebenskünstlern lernen, dass in uns allen sehr viel mehr steckt, als wir für möglich halten.

Wir können von ihnen lernen, was es heißt, Probleme zu haben und diese zu lösen. Wir können von ihnen aber auch lernen, dankbar zu sein.

Und wir können von ihnen lernen, dass Freude, Glücklichsein, Zufriedenheit und Erfolg nicht von Äußerlichkeiten wie einer körperlichen Behinderung oder einem unversehrten und intaktem Körper abhängen.

Trotz Behinderung kann man glücklich sein!

Diese Menschen sind Kämpfernaturen. Sie sind der Beweis dafür, dass man einem Menschen alles nehmen kann, nur eines nicht, die Fähigkeit, in jeder Situation seine Einstellung und damit seine Lebensqualität zu wählen.

Diese Überlebenskünstler zeigen, dass wir in jeder Situation die Wahl haben zwischen Aufgeben und Weitermachen, Verzweiflung und Sich-herausgefordert-fühlen, Selbstmitleid und das Beste daraus machen, Unglücklichsein und Glücklichsein, Verbitterung und Liebe.

Um solche Mutmacher, die trotz ihrer Behinderung Ja zum Leben sagen, geht es hier.

Wir haben immer Wahlmöglichkeiten - und wenn es nur die Wahl unserer Einstellungen ist.

Und mit dieser Freiheit halten wir den Schlüssel in der Hand, trotz allem ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen.

Behinderte Menschen mit Mut machenden Leistungen

metroz

Gerald Metroz
Ich lass mich nicht behindern

Stephen Hawking

Stephen Hawking
Man darf die Hoffnung nie aufgeben

Glennie

Evelyn Glennie
Ich bin glücklich, wie ich bin

bourneton

Dorine Bourneton Fliegen als Therapie

teuber

Michael Teuber
Vom Rollstuhl aufs Rennrad

weihenmayer

Erik Weihenmayer Misserfolg ist immer Bestandteil des Erfolgs

reeve

Christopher Reeve Nichts ist unmöglich

Felix Gleich

Felix Gleich
Alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt

Garcia

Rudy Garcia
Ich habe gelernt, an mich und meine Fähigkeiten zu glauben und nicht an meine Behinderung

Macchietto

Julia Macchietto
Man darf nie verzweifeln, das Glück kommt immer wieder

leistungen behinderter

Diverse Vorbilder

Fraberger

Georg Fraberger
Das Glück muss man sich machen.

Georg Fraberger

Michel Petrucciani
Statt ein Kuriosum zu sein, will ich außergewöhnlich sein.

Lizzie Velasquez

Lizzie Velasquez
Ich lasse nicht mein Äußeres darüber entscheiden, wer ich bin.

newsletter

Martin Unterberger schreibt in dem Beitrag Leben mit Behinderung am 19.8.2015 folgende persönliche Erfolgsgeschichte:

Mein Name ist Martin Unterberger u. habe mir mit 15 Jahren den 4-5 Halswirbel gebrochen (Kopfsprung ins seichte Wasser).

Ich war komplett querschnittgelähmt u. konnte ab dem Hals nichts mehr bewegen. Die Ärzte sagten mir, sie wissen nicht, ob ich jemals wieder gehen kann.

Das gute war, dass ich den Ärzten nicht geglaube, so quasi: was wissen denn die Ärzte schon, die können auch nicht alles wissen u. das kann es nicht sein, dass es das schon gewesen ist.

Ich lag im Bett u. dachte mal ruhig nach ohne stress ohne Panik, "so was mache ich jetzt, u. zu was bin ich fähig, u. was in mir steckt. Ich habe mich ganz auf mich konzentriert.

Ich wollte mir etwas beweisen was noch keiner vorher geschafft hat, u. entwickelte soviel Power, dass ich der einzige im Stock war der dann gehen konnte.

Nach der Reha wollte ich Zimmerer werden, die Ärzte meinten das ist unmöglich u. viel zu gefährlich mit meinen körperlichen Zustand, bei mir war die gesamte linke Seite geschwächt, Motorik der finger funktionierte nicht mehr richtig, u. der Fuß war auch von den Nerven nicht mehr so stark, die rechte seite ist wieder normal geworden, die Lehre habe ich trotzdem geschafft.

Es war hart, aber ein gutes Training für den Körper. Danach konnte ich wieder alles machen z.b Motocross, MTB-Rennen, Downhill, Klettersteig, Skifahren. Ein kleiner Beitrag zum motivieren u. zu was der Körper alles fähig ist, denn nichts ist unmöglich.


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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Leserstimme Luciana schreibt am 8.11.2015

Ich habe nie gedacht, dass ein Buch mein Leben so positiv ändern könnte. Dank des Buchs "Gefühle verstehen, Probleme bewältigen" kann ich heute mein Leben positiv und glücklich gestalten.

Das wichtigste für mich ist zu wissen, dass ich selber meine negativen Gefühle losbekommen kann. Diese ist die Botschaft, die mein Leben geändert hat.

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Dr. med. Kai Born
Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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