Mobbing am Arbeitsplatz

Hilfe bei Mobbing, wenn Kollegen und Chefs zu Feinden werden

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Mobbing Beratung - was tun, wenn man gemobbt wird?

Wer zum Mobbing-Opfer wird, macht eine schwere Zeit durch. Mobbing ist eine Stressbelastung, die sich negativ auf das körperliche und seelische Befinden auswirkt. Hilfestellungen für Mobbing Opfer. Bild © CARRÉ PIXEL - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Man schätzt, dass etwa eine Million Berufstätige in Deutschland gemobbt werden und unter Mobbing leiden.

Zur Einführung in das Thema Mobbing am Arbeitsplatz hier ein Video.

Mobbing findet man am Arbeitsplatz, in der Schule, im Internet (Cybermobbing), im öffentlichen Dienst, im Pflege- und Gesundheitswesen, in der Nachbarschaft. Ja selbst in Partnerschaften wird gemobbt.

Das Mobbing kann von Kollegen ausgehen, aber auch Chefs mobben, was dann als Bossing bezeichnet wird.

Mobbing Definition: Was ist Mobbing?

Der Begriff Mobbing wurde aus dem Englischen übernommen und bedeutet: jemanden bedrängen, anpöbeln, über ihn herfallen, ihn fertig machen.

Ein vorübergehendes schlechtes Betriebsklima, eine kurzfristige Verstimmung oder ein kurz aufflammender Konflikt sind damit nicht gemeint.

Nach der Definition müssen Mobbingopfer mindestens einmal wöchentlich über einen Zeitraum von einem halben Jahr hinweg angegriffen, angefeindet, schikaniert oder diskriminiert werden.

Jede Frau und jeder Mann kann Opfer von Mobbing und von Psychoterror werden.

Mobbingopfern wird nach der Definition die Möglichkeit genommen, sinnvoll zu kommunizieren.

Straining

In letzter Zeit macht im Zusammenhang mit Mobbing ein anderer Begriff die Runde: Straining.

Während es beim Mobbing um offensichtliche persönliche Angriffe geht, bezeichnet man mit Straining eine etwas subtilere und weniger auffällige Form des Mobbing.

Das Mobbing-Opfer wird übersehen, übergangen, ausgegrenzt, nicht informiert, usw..

Ursachen für Mobbing

In der Regel hat der Mobber Selbstwertprobleme. Er fühlt sich dem Mobbingopfer unterlegen, fühlt sich benachteiligt. Aufgrund eigener persönlicher Schwächen greift der Mobber zu Schikanen, übler Nachrede und Psychoterror.

Ein häufiges Motiv der Mobber ist Neid. Der Mobber ist neidisch auf die Position seines Opfers, darauf, dass sein Opfer befördert und ihm vor die Nase gesetzt wurde, dass sein Opfer bei Kollegen beliebter ist.

Aufgrund mangelnder Konfliktlösungsstrategien weiß sich der Mobber nicht gegen die vermeintliche Ungerechtigkeit zu wehren. Er trägt den Konflikt deshalb mit unfairen Mitteln aus.

D.h.: Mobbingopfer müssen sich nichts zuschulden kommen lassen, um zur Zielscheibe von Schikanen des Mobbers zu werden.

Die zermürbenden Waffen der Mobber

Person steht allein, wird ausgegrenzt

Das Handwerkszeug von Mobbern reicht von Kontakt- und Informationsverweigerung, über offene oder versteckte Angriffe auf das An- und Aussehen und die Leistungsfähigkeit bis hin zu Androhung körperlicher Gewalt. Bild © CARRÉ PIXEL - Fotolia.com

Kontakt- und Informationsverweigerung
Das Mobbing-Opfer wird wie Luft behandelt und nicht mehr beachtet. Es wird nicht mehr gegrüßt, man geht ihm aus dem Weg, man gibt ihm deutlich zu verstehen, dass es unerwünscht ist.

Es werden dem Opfer Informationen vorenthalten oder es bekommt Fehlinformationen, so dass es "dumm dasteht" und sich blamiert.

Angriffe auf das Ansehen und die Leistungsfähigkeit
Es werden beleidigende und unwahre Gerüchte über das Opfer verbreitet (üble Nachrede), etwa es sei in psychiatrischer Behandlung.

Das Opfer wird (vor anderen) lächerlich gemacht, schlecht gemacht, respektlos behandelt oder eingeschüchtert.

Über persönliche und körperliche Schwächen machen sich die Mobber lustig, indem sie z.B. über einen besonderen Akzent oder eine krumme Nase in Gegenwart des Opfers Witze machen.

Mobber - insbesondere wenn der Mobber der Chef ist - stellen die Leistungsfähigkeit infrage, stellen extrem hohe Anforderungen, bei denen das Opfer versagen muss, oder setzen es unter einen enormen psychischen Druck, indem sie seine Arbeit ständig kritisieren oder niedermachen.

Der Mobber droht massiv mit sexuellen oder körperlichen Handgreiflichkeiten, rempelt das Opfer an, kündigt "Denkzettel" an oder starrt sein Mobbing-Opfer penetrant an.

Auch die Veröffentlichung privater Bilder oder Informationen im Internet (Internetmobbing) ist ein beliebtes Mittel, um das Mobbing-Opfer in ein schlechtes Licht zu rücken.

Alarmsignale für ein (drohendes) Mobbing

Auswirkungen des Mobbing auf die Mobbing Opfer

Wenn die Intrigen und Feindseligkeiten über Monate hinweg anhalten, ohne dass das Opfer eine Chance sieht, diesem Spuk ein Ende zu bereiten, dann hat das in den meisten Fällen erhebliche negative Auswirkungen auf das psychische und körperliche Befinden.

Insbesondere das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung werden durch die ständigen Angriffe und Schikanen stark in Mitleidenschaft gezogen.

Das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind stark angeschlagen und dadurch hat es das Mobbing Opfer schwer, sich gegen die Mobbingattacken zur Wehr zu setzen.

Psychische Auswirkungen des Mobbing
Die Leistungsfähigkeit sinkt, die Konzentrations- und Merkfähigkeit lassen nach; die Betroffenen haben Angst, zur Arbeit zu gehen, sind weniger motiviert, werden depressiv, ihre psychische Belastbarkeit nimmt ab.

Körperliche Auswirkungen des Mobbing
Es treten bei vielen Betroffenen körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Rücken-, Magen- oder Kopfschmerzen, Herzrhythmus- und Ess-Störungen auf.

Mobbingopfer leiden unter chronischen Stress-Symptomen, die sie vielleicht durch Medikamente oder Alkohol zu lindern versuchen.

Weiß sich das Mobbing-Opfer nicht zu helfen, kann dies zur Frühberentung und den Verlust des Arbeitsplatzes führen.

Video Mobbing und Gesundheit

Warum sollten sich Mobbing Opfer wehren?

Wenn Sie von Mobbing betroffen sind, sollten Sie sich nicht in die Opferrolle fügen! Das ist die schlechteste Reaktion auf das Mobbing. Handeln Sie!

Mobbing am ArbeitsplatzÜber Gehässigkeiten, Hänseln, Gerüchte, Schikanen oder Sabotageakte, die sich wiederholen, einfach hinwegzusehen, führt bei Mobbern meist dazu, sich besonders Gemeines einfallen zu lassen.

Auch besondere Freundlichkeit ist fehl am Platze. Es bestärkt den Mobber, dass Sie schwach und ein leichtes Opfer sind.

Bei Ihnen selbst erzeugt der Versuch, "darüber hinwegzusehen", starke innere Anspannung und Hilflosigkeitsgefühle.

Viele Betroffene sehen in der Kündigung oder Krankschreibung den letzten Ausweg aus ihrer qualvollen Situation.


Mobbing.html

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Mobbing Hilfe für Betroffene

Im Folgenden finden Sie Tipps, wie Sie sich gegen Mobber wehren können.

Und ich gebe Ihnen Hilfestellungen, um emotional besser mit den Mobbingschikanen fertig zu werden.

6 Strategien, wie Sie sich gegenüber dem Mobber verhalten können

5 Strategien für Ihr emotionales und körperliches Befinden

Gesetzeslage beim Mobbing

Rechtliche Schritte sind momentan noch nicht sehr erfolgversprechend. Richter an den Arbeitsgerichten sagen, dass bislang nur in ganz wenigen Fällen Mobbing-Opfer Aussicht hatten, zu ihrem Recht zu kommen.

Die Beweislast liegt beim Mobbing-Opfer. Es muss nachweisen, dass sein Persönlichkeitsrecht und seine Würde verletzt wurden - und zwar systematisch.

Hier stehen dann meist Aussage gegen Aussage. Deshalb sind Aufzeichnungen in Form eines Tagebuchs oder eines Mitschnitts sehr wichtig.

Wenn diese Strategien nicht helfen, das Mobbing zu beenden, dann bleiben Ihnen noch die folgenden Möglichkeiten:

Wenn Sie schweigen und das Mobbing ohne Gegenwehr zulassen, stärken Sie den Mobber und sein Mobbing. Werden Sie deshalb aktiv.

Video: Mobbing erfolgreich beenden

Kommentare zum Mobbing

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Es gibt 450 Kommentare

  1. Leserkommentar C. W. Moss schreibt am 26.06.2015

    Als Mobbingopfer hat man einen langen und schwierigen Weg vor sich. Mir half es, so eine Art Tagebuch zu führen, in dem ich alle Vorkommnisse eintrug. Der Gang zum Arzt ist unvermeidlich, den Schlaflosigkeit und auftretender Bluthochdruck müssen behandelt werden und der Arzt dokumentiert in seiner Akte all diese durch Mobbing entstandenen körperlichen Einschränkungen, die ggf. als Körperverletzung im Rahmen einer Straftat polizeilich geahndet werden. Dies und die eigenen chronologischen Aufzeichnungen sind wichtige Beweismittel. Zum Glück bin ich in der Gewerkschaft und hatte so den Rückhalt durch die dortigen Juristen. Ein Strafverfahren hätte so gutem Erfolgsaussichten, sollte das vorgeschriebene BEM-Gespräch nicht stattfinden oder falsch laufen. Dreht den Spieß um und es geht Euch besser als vorher, auch wenns am Anfang schwer fällt. Mir geht´s wieder gut

  2. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 25.06.2015

    Ja, das mit dem Hinschmeissen der Verantwortung kenne ich. @maxi, aber mal ehrlich, man kann doch super ohne Verantwortung leben. Also mir geht es, seit ich nicht mehr diese Verantwortung habe etwas besser. Ist auch egal, dass damit die eine im Büro erreicht hat was sie wollte und ich trotzdem gemobbt werde und der Chef vorne rum freundlich tut und hintenrum heimlich mit den anderen "redet". Ist egal. Mich hat das alles hier krank gemacht, im wörtlichen Sinn. Die Devise lautet immer noch Durchhalten. Irgendwann hat man die Rente geschafft. Und das Opfer ist nicht schuld, sowas darf man sich nicht einreden. Letzten Endes muss jeder mit der Situation allein klar kommen. Also Kopf hoch - was juckt es die Eiche, wenn sich das Schwein dran scharrt.

  3. Leserkommentar Personifizierter Sündenbock schreibt am 25.06.2015

    ich kenn deine Situation nicht aber: Schuld? Mobber sind Täter mit einem Ziel Bossing ist sehr übel. Grenzen nach oben gibt es dort nicht. In diesem Stadium würde ich mit sofort schützen bevor es zu spät ist. Auszeit: Arzt, Therapie. Kompetente Mobbingberatung, u.a. mobbing-net. Angst und Scham als schwach zu gelten kenne ich nicht mehr. Kopf hoch, Würde und Selbstwertgefühl bewahren, beobachten.

  4. Leserkommentar Maxi schreibt am 24.06.2015

    Hätte nie gedacht in solch eine Situation zu gelangen. Habe mich vor 2 Jahren Innerbetrieblich in eine andere Filiale versetzen lassen und das war mein Untergang.Es wäre zu lang die ganze Geschichte zu erzählen und vielleicht bin ich auch selber Schuld.Habe mittlerweile meinen Posten als Abteilungsleiter hingeschmissen, welchen ich fast 20 Jahre hatte. Gehe fast heulend zur Arbeut, weiß nicht wie es weitergehen soll. .

  5. Leserkommentar Suse schreibt am 24.06.2015

    Guten Abend ! Das Schlimmste ist, wenn man vom Chef gemobbt wird und niemand aus Angst aussagen will. Jeder weiß es, aber keiner traut sich. Und wenn dann auch noch der örtliche Betriebsrat wider besseren Wissens, einem den Rat gibt "Du kannst nur kündigen, Dir hilft sowieso keiner, weil alle, selbst andere Opfer Angst haben und auch die Betriebsratsmitglieder "Opfer"sind. Und Dein Selbstwertgefühl wird kaputt gemacht. Du weißt, Deine Existenz hängt an dem Job und leider weiß der Chef das auch. Ich will niemanden die Illusionen nehmen, aber bei Mobbing vom Chef, kannst man wenig machen. Aber trotzdem Kopf hoch, wir sind es wert, nach dem Motto "lieber Stehend sterben, als knieend leben"!

  6. Leserkommentar sonnenschein schreibt am 23.06.2015

    Leider nicht nur in Pflegeberufen und Gesundheitspflege so. Auch in meinen Beruf gang und gebe und ich Schneide nur Haare.

  7. Leserkommentar Anonym schreibt am 23.06.2015

    Hallo Cinderella76, in der Pflege ist Mobbing schon sehr ausgebreitet. Man muss sich nur mal die katastrophalen Arbeitsbedingungen anschauen - nur Stress!!!!!! Und die Vorgesetzten schauen weg! Es wird immer nur Druck gemacht.

  8. Leserkommentar Cinderella76 schreibt am 22.06.2015

    Ich und andere Kollegin werden auch gemoppt das ist bei uns die Chefin Selbst. Ich bin in der Ambulanten Pflege. Eine Kollegin von mir sitzt sehr oft zu Hause und weint. Ich habe für mich entschlossen, dass ich meinen Arbeitsplatz Wechsle und hoffe das es dort besser ist. Ich gehe jeden morgen mit Magen schmerzen zur Arbeit und abends damit schon ins Bett.

  9. Leserkommentar floke66 schreibt am 22.06.2015

    hallo anonym,anscheinend ist es gerade im sozialen bereich extrem mit mobbing.nach meiner entscheidung zu gehen haben sich ironischer weise viele kollegen getraut, sich ehrlich über meinen mobber zu äußern.es tut ihnen leid. aber sie sind nicht in einer lage,sich gegen den mobber zu stellen sonst sind sie vielleicht das nächste opfer. also was sollten kollegen da groß helfen.der mobber wird das feld wohl nicht räumen.

  10. Leserkommentar Andreas Büthe schreibt am 21.06.2015

    Hilfe, jetzt mobbt mich noch ein Kollege, der mit dem ersten Mobber oft zusammenarbeitet, beide aus anderen Ländern (andere Ausländer sind aber freundlich); aber einige haben das Herrenrassedenken übernommen.Da muß ich Björn recht geben. Sollen jetzt wir Deutsche aus unserem Land fliehen?

  11. Leserkommentar sonnenschein schreibt am 20.06.2015

    Auch ich bin mobbingopfer von unzufriedenen Menschen. Meine Arbeit Wurde schlecht gemacht und Informationen mir nich gegeben. Würde auch grundlos angeschrien vor mehreren Kollegen. Dagegen anzugehen is unmöglich. Wenn der Chef letztendlich nich am betriebsfrieden Interesse hat sondern nur daran das Geld nur in die Kasse kommt. Ich bin mittlerweile am selbstzweifeln und Werd kündigen. Der Deutsche Staat is Mitschuld. Er tolleriert sowas in unseren Firmen.

  12. Leserkommentar Anonym schreibt am 20.06.2015

    Hallo, ich kenne da so einige Fälle und das überwiegend in Altenheimen! Da hilft einem auch nicht die Mobbingberatungsstelle und der Betriebsrat - stecken alle unter einer Decke (ausgewählte Leute). Sich zu wehren ist kaum möglich, gerade wenn man Zustände im Pflegeheim aufdecken will - keine Chance - Mobbing, Kündigung - Ende.

  13. Leserkommentar hy Björn schreibt am 19.06.2015

    ich sagte mir was die Wehrmacht war. ist jetzt die D-Mark/EURO. Das ist die gleiche H...

  14. Leserkommentar Björn schreibt am 19.06.2015

    Hallo ich bin skandinaver u arbeite in deutschland seit 10 jahren ich denke es liegt in die deutsche kultur andere. Zu mobben daher kommt ja auch stasi und nazi aus deutschland gott sei dank hat brd kein angriffswehrmacht mehr

  15. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 16.06.2015

    Guten Morgen die N. und ihr anderen, ja, dass mit dem Vergessen der Kolleginnen braucht seine Zeit. In der Regel sind Mobber ein emphatieloser Haufen, die schlechtes Benehmen mit der Muttermilch aufgesogen haben und später kräftig an der Bildung eines schlechten Charakters gearbeitet haben. Vielleicht hilft es, wenn du dies ganze Geschehen wie einen Film betrachtet, so als würde es dich nicht berühren. @floke66, ich möchte nicht kündigen. Ich habe doch nicht all die Jahre auf vieles verzichtet, damit ich, wenn es mir finanziell besser geht, ich mich von niederträchtigen Menschen hier davonjagen lasse. Mir ist schon klar, dass ich hier keinen Fuß mehr auf den Boden kriege, aber inzwischen habe ich mich damit abgefunden. Ich gehe arbeiten, weil ich muss und ansonsten konzentriere ich mich auf die Zeit nach der Arbeit, bis ich wieder in ein tiefes Loch stürze und dann muss ich halt wieder zum Arzt gehen, hilft ja nix. Aber danke für deine lieben Worte.

  16. Leserkommentar die N. schreibt am 12.06.2015

    …ich wusste es gar nicht, dass es solche Menschen gibt, die einen so fertig machen können. Heute war ich beim Arzt und nun bin ich eine weitere Woche krank geschrieben, schon die dritte Woche und der Arzt sagte, genießen Sie die Zeit mit der Familie und vergessen Sie die Kolleginnen, einfach gesagt als getan, ich kann es nicht verstehen, wieso diese Menschen einem das an tun, dabei habe ich alles versucht und bin erfolglos geblieben! Nun da bleibt einem echt nichts anderes übrig als das zu ertragen oder zu gehen, jeder muss seinen Weg finden...um mit dieser Situation fertig zu werden.

  17. Leserkommentar die N. schreibt am 12.06.2015

    Hallöchen…, also wenn mein Vertrag nicht verlängert wird, dann habe ich mir vorgenommen einen Taxischein zu machen, da bin ich für mich allein und bin nicht ständig den Mobbern ausgeliefert! Wie gesagt, das Geld ist ein Grund aber kein Hindernis, zudem geht die Gesundheit vor!!! Mich könnt Ihr bei freenet.de unter dierose4 erreichen!

  18. Leserkommentar floke66 schreibt am 12.06.2015

    hallo mobopfer,ich denke es ist wichtig zu erkennen, dass man im selben betrieb indem man gemopt wird nicht mehr aus der situation herauskommt. da sollte man sich noch den letzten rest achtung erweisen und sich verändern. bin auch schon älteres semester und habe gekündigt. wir dürfen uns da durchaus nicht entmutigen lassen. zur not gibts ja noch arbeitsl.geld. vor allem kann man wieder kräfte tanken und sich auf etwas neues schöneres freuen, wenn man nicht täglich dem mobber ausgesetzt ist. genies die mobberfreie zeit!!viel kraft.

  19. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 12.06.2015

    Guten Morgen die N. Leider ist da nix mit Hut ab, ich habe keine andere Wahl. Und die haben mir inzwischen soviel angetan, dass es fast nicht mehr schlimmer kommen kann. Am Ende steht ja eh die Kündigung, aber die kann ich mir im Moment nicht leisten. Ich kann nicht bekannte Probleme eintauschen gegen unbekannte Risiken, dazu bin ich nicht mehr jung und auch nicht gesund genug. Ich hätte vor 9 Jahren gehen sollen, nur war mir damals nicht bewusst, dass ich gemobbt werde. Ich bin in solch einer Beziehung zu naiv und konnte mir nicht vorstellen, wozu Kolleginnen und Chefs in der Lage sind. Leider weiß ich nicht wie wir woanders chatten könnten, wenn dir was einfällt, lass es mich wissen :)) Ansonsten trotz allem ein erholsames Wochenende und Kopf hoch

  20. Leserkommentar die N. schreibt am 11.06.2015

    An Mobopfer: gerne würde ich mit dir woanders chaten, aber wie?

  21. Leserkommentar die N. schreibt am 11.06.2015

    Guten Abend Mobopfer, zunächst Hut ab, das Du dir das alles nach so langer Zeit zu lässt und dir gefallen lässt! Für mich wäre das nichts, da mir meine Gesundheit an erster Stelle steht und kein Geld der Welt es wert ist, mir das kaputt machen zu lassen von irgendwelchen Leuten! Nur weil diese Leute massive Probleme mit sich und der Umwelt haben, brauchen sie mich nicht mit dort rein ziehen! Grundgenommen, können diese Leute, die Mobbing betreiben können eigentlich einen nur Leid tun!

  22. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 11.06.2015

    Hallo N., die Rosen habe ich für mich zur Freude mitgebracht und auf meinen Tisch gestellt, man kann sich doch nicht soweit treiben lassen, sich selbst nichts gutes mehr zu tun. Und man kann die Mobbereien nicht verhindern und in meinem Alter einen neuen Job zu finden ist eher schwierig, zumal da noch mehr Faktoren eine Rolle spielen. Immerhin werde ich bereits seit mehr als 9 Jahren schikaniert und inzwischen kann ich nicht mehr unbelastet auf fremde Menschen zugehen. Na ja und das finanzielle sollte auch nicht ausser acht gelassen werden. Ich muss da also durch.

  23. Leserkommentar die N. schreibt am 11.06.2015

    …nun da ich gestern Abend schnell eingeschlafen bin, hatte ich Alpträume gehabt von dem Betrieb und ich bin froh das es erstmal nur ein Traum war. Ich habe mich auf jeden Fall wieder etwas gefangen, trotzdem bin ich noch etwas traurig und enttäuscht und ich werde es auch nicht vergessen können mit irgendwelchen Hobbys oder Freunden, man wir immer damit konfrontiert, zudem wenn man genau hin schaut, ist das ganze Leben ein Mobbing…oder!?

  24. Leserkommentar die N. schreibt am 11.06.2015

    Guten Tag Mobopfer, zu nächst frage ich dich mal, warum du dich weiter Mobben lässt und warum bringst du Rosen mit auf die Arbeit, das verstehe ich nicht so recht!?

  25. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 11.06.2015

    Heute habe ich mitgekriegt, dass die 5 Rosen, die ich mir auf Arbeit mitbrachte, jede einzelne ca. 5 cm unter der Blüte abgeknickt wurden.

  26. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 11.06.2015

    Hi N., dann häng noch zwei Wochen dran und pfeif auf die Verlängerung. Ich habs schon mal geschrieben, Mobber ändern sich nicht, sondern nur ihre Methoden und jeder Chef ist durch so eine Situation nur genervt. Am Ende gewinnen immer die Mobber. Also mache das für dich Beste aus dieser Situation und sage dir, jede Kündigung, oder eben Nichtverlängerung kann zu etwas Gutem dasein. Im nächsten Job läuft es vielleicht besser, und dann kannst du froh sein, stell dir mal vor, du wärest da ewig gefangen :)). Und glaube nicht, dass ich nicht ständig wieder in tiefe Löcher falle. Doch es ist so und die Zeit, die ich brauche um nur ein wenig Kraft zu tanken wird immer länger. Mein Wochenende reicht schon nicht mehr aus.

  27. Leserkommentar die N. schreibt am 10.06.2015

    Hallo Mobopfer, erstmal bedanke ich mich für die netten Zeilen, die du hier mir/uns hinterlassen hast! Es ist alles so einfach gesagt als getan und dennoch gebe ich mir Mühe nicht auf zu gegeben! Nun bin ich schon fast zwei Wochen krank geschrieben deswegen, aber da ich immer nur Zeitverträge bekomme habe ich jetzt noch 2 ½ Monate zu arbeiten und nach dem Auftritt beim Chef, glaube ich kaum das ich eine Verlängerung bekomme, dabei hat die Arbeit an sich, mir viel Freunde bereitet und hatte Spaß daran und wegen solchen Leuten muss man dann gehen, kaum zu glauben, ich bin mit den Nerven am Ende. Normaler weiße bin ich ein lebenslustiger Mensch und liebe das Leben, habe zwei gesunde fröhliche Kinder und einen Freund, wir kommen gut zurecht aber seid dem ich da in dieser Klinik arbeite ist mir die Lust und der Spaß am Leben genommen worden. Die N.

  28. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 10.06.2015

    Hallo N. lass dich nicht unterkriegen. Ja, sowas hab ich auch erlebt, mit Androhung von Kündigung. Geh erst mal zum Arzt und lass dich krankschreiben. Suche dir ein Hobby, unternimm was mit Freunden und wenn du dann später wieder auf die Arbeit musst, ich kann nur empfehlen, entweder kündigen, sofern man es sich leisten kann, oder Augen zu und durch. Immer betont freundlich bleiben, keine Reaktionen zeigen. Ich habe hier alles mögliche an Mobbinghandlungen gegen mich erlebt. Und den Gang zum Anwalt spar dir, das bringt nix.

  29. Leserkommentar die N. schreibt am 10.06.2015

    Nun der Gang zum Chef ist Gescheitert, ich bin mit hohem Bogen aus seinem Büro geflogen!? Ich bin in Tränen ausgebrochen und bin noch immer schockiert, über das was mir passiert ist, die Fahrt Nachhause war qualvoll, am liebsten wäre ich mit voll Gas gegen den Baum gefahren und noch immer über lege ich ob es überhaupt noch Sinn macht, man wird nicht ernst genommen und man reißt sich den Arsch auf für alle usw. Was soll ich machen???

  30. Leserkommentar floke66 schreibt am 10.06.2015

    Liebe soziale Kollegen, bevor ich im sozialen Beruf anfing, machte ich in einen kleinen Betrieb eine Handwerksausbildung. Dort hatten wir zwar einen schwierigen Chef, aber alle noch so unterschiedlichen Charaktäre der Kollegen hielten zusammen.Erst seit ich im sozialen "Erzieher Beruf" tätig bin, werde ich von Kollegen so fertig gemacht, dass ich mir weder was zutraue noch in der Lage bin im Straßenverkehr teilzunehmen.Das soziale beschränkt sich gerade in den Bereich nur auf die eigene Profilneurose vieler Pädagogen.Habe mich nach 20 Jahren entschieden endgültig schluss zu machen mit meinen einstigen Traumberuf.Ich habe keine Kraft mehr mich in irgendeiner Form zu weren bzw. es auszuhalten.

  31. Leserkommentar Jetzt ist Schluß mit Mobbing!!! schreibt am 09.06.2015

    Hallo, auch ich bin ein Opfer aber nun ist es vorbei, ich werde mich zu Wehr setzen und lassen mich nicht vertreiben…. Vielleicht habe ich auch Pech und verliere meinen Job aber einen Versuch ist es mir Wert. Morgen habe ich um 9Uhr ein Meeting mit dem Chef, ich bin gespannt. Zudem ist es meine Gesundheit und ich werde es nicht von anderen kaputt machen lassen!!! Seit Stark und wehrt Euch, kämpft um Euer Arbeitsplatz, lasst Euch nicht vertreiben!!! Liebe Grüße N.

  32. Leserkommentar Emotionelle Parasiten schreibt am 03.06.2015

    Seit wann macht man irgendetwas um etwas zu machen? Mobber sind vorsätzliche TÄTER, haben ein Ziel. No mercy!

  33. Leserkommentar noch immer Mobopfer schreibt am 02.06.2015

    Sicher geht es an die Substanz, wenn da jemand neues daherkommt und alles was man sich langsam aufgebaut hat, wieder kaputt macht. Hauptsache das Geld am Ende des Monats stimmt. Man kann schlechte Charaktere nicht ändern, und man kann die Leute nicht zwingen einen zu mögen. Ich habe mir jahrelang selbst die Schuld an meiner Situation gegeben, aber ICH BIN NICHT SCHULD, sondern die intriganten "Damen". Wenn ich mir das noch lange genug einrede glaub ich es vielleicht auch irgendwann. Denn ich bin schuld, ich habe zugelassen, dass man mich schikaniert, ich hatte ja keine Wahl und vor allem ich habs die ersten Jahre nicht mal gemerkt, wenn mich die Bemerkungen "treffen" sollten, war halt zu sehr mit der Bewältigung meiner Aufgaben beschäftigt. Und ich halte noch immer durch. Lasst Euch nicht anmerken, wenn ihr euch ärgert, das ärgert die Mobber am Meisten.

  34. Leserkommentar Kerstin schreibt am 02.06.2015

    ich werde seid 2 Monaten von meinen Kollegen gemobt, ich bin seid 6 Jahren in der Firma habe als ganz normaler Arbeiter angefangen dann wurde ich Bauteileverantwortliche und seid 1 Jahr bin ich Schichtleiterin , die Arbeit macht Spaß und mit den Kollegen hatte ich auch keine Probleme seid 4 Monaten haben wir einen neuen Kollegen ich hab ihn auch angelernt alles war gut er hat auch guten kontakt zum Produktionsleiter,seid 2 Monaten redet er nicht mehr mit mir macht keine Schichtübergabe und verbreitet Lügen über mich , da er guten Kontakt zu den Produktionleiter hat habe ich schlechte Karten meinen Job als Schichtleiter soll ich ende juni abgeben einen Betriebsrat haen wir nicht bin völlig am Ende mit meinen Nerven

  35. Leserkommentar Andreas Büthe schreibt am 01.06.2015

    Also ich habe das Problem, daß ich von einem Kollegen gemobbt werde, der meine Meinung ( zu Arbeitsabläufen) nicht nur ablehnt, sondern dies auch als Konfrontation gegen sich sieht, sich also jede andere Meinung verbietet, auch wenn ich seine Meinung letztlich akzeptieren würde. Damit ist meine freie Meinungsäußerung praktisch auf Null eingeschränkt. Ich fühle mich bedroht und halte mich dann zurück, um nicht noch mehr in Gefahr zu kommen. Suche neue Arbeit, obwohl ich schon 13 Jahre in der Firma beschäftigt bin. Vermute, daß der Kollege in der Abteilung die Alleinherrschaft will; soll er doch, aber nicht andere terrorisieren

  36. Leserkommentar Samira schreibt am 01.06.2015

    habe über 60 lästermails im postfach meiner kollegin über mich gefunden weil Sie vergessen hat diese zu löschen bevor Sie mir kompletten Zugang zu Ihren mails auf eigenen Wunsch offen legte (Vertretung) Chef will von nix wissen

  37. Leserkommentar Allure68 schreibt am 30.05.2015

    Auch ich bin seit 26 Jahren in der gleichen Firma.Auch ich werde gemobt, von Leuten die 2 Jahren in der Firma sind und dazu den Chef sehr gut kennen!! Dazu sind es Junge Leute die Arrogant sind, die meinen nur sie haben eine gute Ausbildung nur weil die alle eine braune Zunge haben!!!! überall ist das gleiche, die alten werden mit den jungen gleichgestellt, sogar beim Lohn....aber was solls , man muss positiv denken, und dir im unterbewusst sagen können "LECK MICH AM ARSCH"

  38. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 29.05.2015

    Ich denke nicht, dass Hundekot die Antwort ist. Solche Aktionen sind nicht nur primitiv, sondern auch eklig und damit stellt man sich dann auf die gleiche Stufe wie die Mobber. Ich kann das nicht empfehlen, noch dazu, weil solche Aktionen immer nach hinten losgehen. @noah lass dich erst mal krank schreiben und nimm auf keinen Fall Arbeit mit nach Hause. Arbeite so effektiv wie möglich und was du nicht schaffst, schaffst du nicht, fertig. Und wenn dich dein Chef anschreit, musst du ganz laut zu ihm sagen - halt stop, ich möchte das nicht. Und wenn er weiter schreit, stehen lassen und erst mal auf Toilette gehen. Hat bei mir schon mal geholfen.

  39. Leserkommentar Personifizierter Sündenbock schreibt am 29.05.2015

    Kündigen?? aber nur wenn man einen neuen Job hat? Ansonsten sich schützen, Arzt,Diagnose F32, die Mobbing/Bossingfalle hat schon klassisch gegriffen. Jeder hat nur eine Gesundheit. Dieser Angstschreier weiß genau was er macht! Was kränkt macht krank. :)

  40. Leserkommentar Noah schreibt am 29.05.2015

    Hallo.Ich wurde heute mal wieder von meinem Chef niedergemacht.Mir werden Sachen unterstellt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Meine Kollegen machen diskriminierende Anmerkungen, weil ich einen Migrationshintergrund habe. Mein Chef meint meine Leistung sei ineffizient, was nicht stimmt, denn ich arbeite genau so gut wie alle anderen. Ich soll dies doch bitte bei der Zeiterfassung berücksichtigen. Nun überhäuft er mich mit Arbeit, obwohl ich nächste Woche Urlaub habe und das alles bis dahin nicht schaffe. Er setzt mich dermaßen unter Druck, dass ich die Arbeit mit nach Hause nehme. Ich habe einfach Angst arbeiten zu gehen. Ich weine jeden Tag zu Hause und mein Selbstwertgefühl ist hinüber. Am liebsten würde ich alles hinschmeissen. Ich kann mich auch nicht gegen die Schikane meines Chefes währen, da er mich nicht aussprechen lässt und mich mit seinem aggressiven Ton einschüchtert, wie ein kleines Kind! Demnächst werde ich kündigen

  41. Leserkommentar krs schreibt am 28.05.2015

    Lasst euch nicht unterkriegen. Bekaempft sie mit ihren eigenen mitteln. ZB schmiert hundekot an ihre arbeitsmittel. Das sagt aus was sie sind. Ist schon primitiv, aber ihr werdet einen spass draus haben. Denn wer mobbt, ist dem kot wert. Kopf hoch.

  42. Leserkommentar G.aus F. schreibt am 26.05.2015

    Ich habe in 2007 meinen Arbeitsplatz gewechselt mit fatalen Folgen was ich heute bereue. Zubeginn wurde ein Lehrling von Gesellen und Meister niedergemacht. Ich habe nach 3 Monaten mit dem Lehrling gesprochen ,und fragte ihn ob er Angst vor dem Gesellen habe. Die Antw. ja und auch vor dem Meister,aber seit Du da bist ist sehr viel besser geworden. Mittlerweile mußten weitere Lehrlinge dieses matürium mitmachen ,ich leide sehr darunter und bin ebenfalls in die Falle hineingetreten. Momentan bin ich nicht mehr ich,denn ich würde Krankgemobbt

  43. Leserkommentar Lustig schreibt am 26.05.2015

    hallo, ich fühle mich eigentlich nicht so richtig als Mobbing-Opfer, mehr oder weniger als Missverstanden. Seit ca. 23 Jahren arbeite ich in der Verwaltung hochgradig Schwerhörig Plötzlich beschweren sich Kollegen über mich, Namen werden nicht genannt. Grund dieser Beschwerden soll meine Aussprache sein, als ob man mir das nicht selbst sagen kann. Obwohl ich an einigen Stellen nachgefragt habe ob irgendetwas an meiner Aussprache nicht OK ist, wurde mir bestätigt, das dies nie ein Grund zur Beschwerde wäre. Nachdem sich meine eigene Unsicherheit erst mal wieder gelegt hat denk ich geh an die ganze Sache locker ran und höre genau zu, was die Leute reden und auch wie. Daran merke ich den Frust, den man nur an mir loswerden möchte, also sag ich mir bleib cool die kommen allein wieder, dann wenn sie einen brauchen, und auf den Moment kann ich geduldig warten.

  44. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 21.05.2015

    Besser Kontaktverweigerung, als wenn von der Neuangestellten eine Rentner-Mobbinghilfe, als Arbeitskraft eingeschleust wird, und diese unter Hinzuziehung der zwei Chefs, laut lamentierend auf einen zeigt und sich beschwert, man müsse jetzt nach Hause gehen, man würde ja schlimmer stinken als der eigene Vater. Als wenn dann ständig die Luft an- und die Nase zugehalten wird, bis man selbst glaubt man stinkt und traut sich nicht mehr öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Wenn ständig irgendwelche Sprays versprüht werden auch unter lautem Gelächter, damit die lungekranke keine Luft mehr bekommt und gehen muss. Dann sollen die doch ihren Spass haben. Ich mach meine Arbeit und dann geh ich nach Hause. Lass dich nicht ärgern Schneebrille. Wegen des fehlenden Lohnes gibt es sicher Möglichkeiten - Mahnung, Mahnbescheid, eine Ebene höher gehen.

  45. Leserkommentar on schreibt am 21.05.2015

    Das mit dem Lohn empfinde ich nur als Machtgehabe, ich wüsste bezüglich des Lohns wie eine reingewürgt wird um klare Grenzen zu zeigen. Die müssen sein sonst entsteht Eigendynamik, Gruppendynamik. Mobber erkennt man oft am Verhalten sobald eine dritte Person dabei ist.Meine Meinung

  46. Leserkommentar Schneebrille schreibt am 21.05.2015

    Hallo Zusammen, ich habe zu Beginn des Jahres eine neue Arbeitsstelle begonnen und werde ebenfalls gemobbt. Ich sollte die Damen entlasten, die schon seit 10 Jahren hier ist und immer jammert, dass so viel zu tun ist. Aber.. ich habe von Anfang an keinerlei Informationen bekommen, sie hat mir nichts gezeigt und hält mir aber vor, wenn ich dann einen Fehler mache. Bei ihr im Büro sitzen noch zwei Kollegen, die sich richtig gut mit ihr verstehen. Allerdings sprechen die kaum mit mir, denn sie stehen ja auf ihrer Seite. Mein Büro ist oben und wenn ich nach unten gehe, dann ich sofort Stille. Die Dame beantwortet meine Mails nicht und zu allem Überfluß macht sie auch noch den Lohn in der Firma. Ich renne einen Teil meines Lohnes nun schon seit fast zwei Monaten hinterher. Den ganzen Tag spricht keiner mit mir, es wird nichts gefragt oder sonst was. Ich sitze in meinem Büro, ganz allein und höre wie unten gelacht und erzählt wird. Bis ich dann nach unten komme, dann herrscht Schweigen.

  47. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 19.05.2015

    Das stimmt, keiner, der nicht selbst betroffen ist, kann nachvollziehen wie schlimm das ist und was für komische, für einen selbst unerklärliche Reaktionen man dann auch manchmal zeigt. Und auch ich gehe nicht zu sehr ins Detail, weil das allein mich dann belasten würde. Im Moment bin ich nur den üblichen Dingen ausgesetzt, Informationsverweigerung, Ausgrenzung, aufhören mit Reden, sobald ich den Raum betrete und gegrüßt werde ich schon seit Jahren nicht mehr. Gebraucht werde ich auf Arbeit auch nicht, ob ich da bin oder nicht ist egal. Aber jeder Tag ohne Kündigung ist ein Tag an welchem ich Geld verdiene. Ich versuche positiv zu denken, mal mit mehr oft mit weniger Erfolg. Und jede Nacht, die ich mal durchschlafen kann ist gut.

  48. Leserkommentar hallo verloren schreibt am 19.05.2015

    nein, ich meine das mit der Öffentlichkeit (Bekannte, Freunde),es ist für mich ein sehr sensibles Thema und wie bereits erwähnt, ich äußere mich sehr oberflächlich dazu weil ein Nicht-betroffener Depri, Burnout, Trauma nicht nachvollziehen kann. Ich verspüre dann eine gewisse Zurückhaltung. Ab da wird gestoppt. :-)

  49. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 18.05.2015

    Hi, hallo verloren, wessen Geschichte würde dich interessieren? Doch hoffentlich nicht die der Mobber, denn die ist unwichtig. Letzten Endes definieren wir uns durch unsere Taten. Nichts rechtfertigt niederträchtiges Verhalten und systematisches Demontieren eines Menschen, denn es hinterläßt Spuren.

  50. Leserkommentar hallo verloren schreibt am 18.05.2015

    mich hat es auch übel in der Schlangengrube nach 12 Monaten erwischt. Das war professionelles Fertigmachen. Soeiner kennt und weiss ALLES wie man andere im Deckmantel der Arbeit fertigmacht. Zunächst dachte ich habe es mit einem zu tun, Denkste 5. Ihre Geschichte würde mich interessieren. Die meisten können nicht mit sowas oder Krebs umgehen, distanzieren sich. Ich komme lediglich mit oberflächlichen Andeutungen an, wer will kann dann fragen.

  51. Leserkommentar verloren schreibt am 16.05.2015

    msn kann vorgehen wie man will, es wird einem nicht geglaubt. ich habe es leider erlebt und erlebe es immer wieder. werde dieses thema nicht mehr ansprechen in der öffentlichkeit und bei freunden. leider bekommt man keine hilfe. es ist sehr traurig! alles gut euch, vielleicht habt ihr mehr glück.

  52. Leserkommentar kein Mobbingopfer schreibt am 15.05.2015

    Sehr geehrte Damen und Herren, Mobbing oder auch Straining ist eine sehr schlimme Angelegenheit für die Opfer / Betroffenen. Ich kann hier nur alle ermuntern, sich diese Attacken und menschenunwürdigen Handlungen durch die Mobber nicht hinzugeben sondern dagegen zu halten. Bitte involviert viele Menschen in Eurem Umfeld. Sprecht offen die Themen oder jeweiligen Dinge, die durch die Mobber vorgebracht werden, offen an. Das hilft Euch aber geht diplomatisch und auch mit Feingefühl vor. Ich wünsche mir für alle Mobbingopfer das es für alle ein positiven und zufriedenstellenden Verlauf gibt und das die Mobber auch dafür einerseits die Konsequenzen tragen müssen und anderseits brauchen diese Personen auch Hilfe von fachkundigen Psychologen.

  53. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 08.05.2015

    Hallo Jacki, man darf das alles nicht so nah an sich ran lassen. Genieß die mobbingfreie Zeit, ohne dich auf irgendetwas einzulassen, weder verbal, noch nonverbal. Und wenn die Kündigung kommt, na gut, dann ist es eben so. Jede Minute, die du sinnlos mit grübeln und ärgern verbringst ist vertan, die sind es einfach nicht wert. Und es ist ein Zeichen der Zeit, dass die Menschen auf so hinterhältige Art und Weise agieren lässt. Ich muss mich an dieser Stelle bei den "Machern" dieser Seite bedanken, dass ein posten hier ohne Anmeldung möglich ist. Es hilft, finde ich schon, dass man hier auch von anderen lesen kann und vielleicht mal was schreiben, was einen bedrückt.

  54. Leserkommentar Jacki Kommentar 9,04 schreibt am 07.05.2015

    hallo ihr lieben, ca,2 Wochen Ruhe. Und es fing wieder an... Es geht jetzt nur noch um,, wann werde ich gekündigt.. wer hält länger durch .. und ich frage mich ist diese Firma es wert. Das Vertrauen ist so oder so nicht mehr her zustellen, da gebe ich Mobopfer recht.Ich kann das Selbstwertgefühl meinen Kollegen nicht geben.Und wenn der Chef noch Bossing macht, kann man nur auf die Kündigung warten.Es ist wirklich traurig, das nicht mal die Kollegen mich über die dümmlichen Gerücht informieren bzw. mal nachfragen, aber was will man schon bei Bossing machen. Schließe mich also auch hier Mobopfer an durch halten. Natürlich geht das alles auch auf meine Gesundheit und der Weg zum Arzt ist jetzt dran.

  55. Leserkommentar Mobopfer schreibt am 07.05.2015

    Ich bin hier seit 15 Jahren beschäftigt und offen gemobbt werde ich seit 8 Jahren, weil besonders die jüngere der Damen auf meine Stellung im Büro aus war. Nun gut, sie hat es geschafft. Völlig am Ende habe ich mich völlig zurückgezogen und ihr das Feld überlassen, denn als für sie der Zeitpunkt günstig war, hat sie perfide ihr Ziel verfolgt, unter der freundlichen Unterstützung der anderen Damen und des Chefs persönlich. Das ging von öffentlichen Demütigungen, Anschreien, Lügen verbreiten, Arbeitssabotage, über Toilettenreiniger im Fingerbefeuchter, Sabotage von Arbeitsmitteln, Zerstören von Privateigentum und bewerfen mit Ordnern u.v.m. Und nichts kann man beweisen und selbst wenn, was würde es bringen. Am Ende steht sowieso die Kündigung, die Frage ist nur noch durch wen. Und selbst wenn jetzt alles wider Erwarten wieder normal laufen würde, wäre es egal, denn der Schaden ist angerichtet. Ich habe zuviel verloren. Das Motto lautet durchhalten. Also Kopf hoch an alle Opfer.

  56. Leserkommentar Irene Hoffmann schreibt am 07.05.2015

    Bin seit fast 18 Jahren in der Firma und werde seit einem Jahr gemoppt . Habe mir alles gefallen lassen und bin psychisch am Ende. Da kein Betriebsrat habe ich mich an einen Anwalt für Mobbing gewandt, der alles regelt. Bin 61 Jahre und neue Stelle ist nicht und will erreichen entweder einen anderen Arbeitsplatz oder mit Abfindung raus. Habe auch wenn ich noch etwas finden würde, eine lange Kündigungsfrist durch die Betriebszugehörig . Nun bin ich seit drei Wochen krank geschrieben und beteilige mich bei sozialen Projekten um nicht ganz in die Psychofalle zu kommen. Fällt schwer weil einem die Vorkommnisse immer wieder einholen. Hoffe auf Erfolg und meine Gesundheit ist mir wichtiger, so geht es nicht mehr.

  57. Leserkommentar 57 schreibt am 06.05.2015

    P.S. Jede einzelne Mobbinghandlung (Angriff auf Selbstwertgefühl)hat bei Betroffenheit mindestens zwei loslösende Wirkungen. Um das zu erkennen, hat es bei mir zu lange gebraucht. Das war die Ausnutzung von Arg, Ahnung und Wehrlosigkeit. Bossing/Mobbing nach Fahrplan.

  58. Leserkommentar 57 schreibt am 06.05.2015

    Kann mich nur anschließen. Gleiche Muster ist mir auch bekannt.Verachtenswert und Niederträchtigkeit sind noch beschönigend. Alles Gute https://de.wikipedia.org/wiki/Perfidie

  59. Leserkommentar Stefanie Jung schreibt am 05.05.2015

    Mein Sohn ist nun seit 3 Wochen in einer Fachklinik und hier wird versucht alles aufzuarbeiten. Kein leichter Gang, Hut ab vor meinem Sohn, der das so durchzieht. Wie soll man in so einer Arbeitsstelle wieder Fuß fassen, in der sogar immer noch von Hass die Rede ist. Das sollen geschulte Frauen sein, für mich unfassbar. Am liebsten würde ich mich mit einem Schild vor diese Kita stellen, denn die Eltern wissen ja von nichts und mit denen hatte er keine Probleme. Aber alles wird wie gewohnt unter den Teppich gekehrt auch von der feinen Kirche. Traurig ist das und armselig. Schade, dass diese Weiber nicht mal in eine geschlossene Psychatrie müssen, denn da würden sie am Stock gehen. Letztendlich ist das Mobbingopfer eben das Opfer, das kann man auch nicht schönreden. Sie müssen sich Hilfe suchen, weil andere sie ausstoßen. Die behalten ihren Arbeitsplatz und das Opfer kann sehen wo es bleibt! Ich verachte diese Frauen und alle die sich einer Person so gegenüber verhalten!

  60. Leserkommentar TUT WAS: Zum 10ten mal schreibt am 30.04.2015

    Nachbarstaten haben entsprechende Gesetze. Der Gesetzgeber verweist auf einzelne Grundrechte. Nur Spesen. Mobbing ist systematisch Aufgebaut und ineinander übergreifend. Mobbingopfer sind gleich mehrfache Verlierer: Gesundheit, Frühverrentung, Einbusen, Familienleben beeinträchtigt, kaum Chancen vor Gericht.

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© 1999-2015 PAL Verlag - Mobbing am Arbeitsplatz - Mobbing im Berufsleben - Was tun gegen Mobbing? Wie wehrt man sich als Mobbing Opfer? Mobbing Hilfe
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