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Partnerschaftstest: Warum gerate ich immer an die falschen Männer?

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Wenn man immer an den Falschen gerät, kann dies daran liegen, dass man zu hohe Erwartungen hat, ein geringes Selbstwertgefühl hat, dass man die Vergangenheit noch nicht bewältigt hat oder Angst vor einer festen Bindung hat.

Hat man sehr hohe Erwartungen, dann findet man keinen Partner oder "sortiert" die in Frage kommenden Partner zu schnell aus.

Hat man ein geringes Selbstwertgefühl, nimmt man ein Interesse des anderen an der eigenen Person nicht wahr oder wählt emotional gestörte Partner, weil man glaubt, keinen Besseren verdient zu haben.

Hat man die Vergangenheit (Elternmodell, eigene Partnerschaften) noch nicht bewältigt, sieht man den Neuen mit den Augen der alten Erfahrungen. Bei Angst vor einer festen Bindung wählt man unbewusst Männer, die nicht frei sind.

Die folgenden Tests geben Ihnen Hinweise darauf, weshalb Ihre Partnerschaften immer wieder scheitern und Sie den Eindruck haben, niemals den richtigen Partner zu erwischen.

Beantworten Sie die Fragen der Tests 1 bis 3.

Schauen Sie dann, in welchem Test Sie die höchste Punktzahl haben.

Die Auswertung desjenigen Tests, in dem Sie die höchste Punktzahl haben, ist für Sie maßgebend.

Sollten Sie in 2 oder in allen Tests die (fast) gleiche Punktzahl haben, sind für Sie alle Auswertungen interessant.

Test 1

Ich muss Prickeln und Verliebtheit verspüren, dann weiß ich, er ist der Richtige.

In einer guten Partnerschaft darf es keine Konflikte geben.

Auch wenn mich am Anfang etwas stört, ich werde meinen Partner schon noch ändern.

In der Partnerschaft sollte man so viel wie möglich gemeinsam tun.

Erst wenn man den perfekten Partner gefunden hat, sollte man zusammen bleiben.

Wenn ich mich auf einen Partner einlasse, muss alles stimmen.

Wenn mein Partner mich wirklich liebt, muss er spüren und wissen, was ich brauche.


Ergebnis

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Test 2

Bezüglich des Partners sollte man keine allzu hohen Ansprüche stellen - Hauptsache wir lieben uns.

Ich habe große Angst vor dem Alleinsein.

Aus Angst, andere zu verletzen, halte ich häufig mit meinen Wünschen und meiner Meinung zurück.

Ich tue mich schwer, Kontakt zu Männern zu knüpfen. Ich warte ab, bis sie auf mich zukommen.

Ohne Partnerschaft ist für mich das Leben sinnlos.

Wenn ich nach einem Partner suche, dann zeige ich mich immer von meiner besten Seite.

Wenn ich zeige, wie sehr ich mir einen Partner wünsche, sind die Männer gleich weg.

Ergebnis

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Test 3

Einem zukünftigen Partner mache ich schnell deutlich, dass man mit mir nicht alles machen kann.

Ich vergleiche die Männer immer mit meinem Vater und/oder Expartner.

Ich prüfe beim Kennenlernen gleich, ob der Partner überhaupt für eine feste Bindung bereit ist.

So eine Ehe wie die meiner Eltern möchte ich auf gar keinen Fall führen.

Ich hasse es, immer Rücksicht auf den Partner nehmen zu müssen.

Wenn ich einen Mann kennenlerne, dann schaue ich sofort, wo seine Schwächen liegen.

Faule Kompromisse möchte ich in einer Partnerschaft nie mehr eingehen.

Ergebnis

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So interpretieren Sie das Ergebnis des Partnerschaftstest

Auswertung Test 1

Wenn Sie den Feststellungen in Test 1 am häufigsten zugestimmt haben, dann hindern Sie besonders sehr romantische und perfektionistische Vorstellungen an einer erfolgreichen Partnerschaft.

Sie sind ein absoluter Gefühlsmensch. Sie hören in sich hinein und, wenn sich nichts rührt, dann glauben Sie zu wissen, dass es nicht der Richtige ist.

Erst wenn Ihr Gegenüber mit Ihrem Bild vom Traummann übereinstimmt und Sie auf Wolke 7 schweben, lassen Sie sich voll und ganz auf ihn ein. Von Ihrem Traummann erwarten Sie, dass er Sie bedingungslos liebt und Ihre geheimsten Wünsche von den Augen ablesen kann.

Nachteil solch hoher Ideale kann sein, dass Sie die Männer übersehen, mit denen Sie eine erfolgreiche Partnerschaft führen könnten. Liebe kann sich auch still und ohne große Verliebtheit entwickeln.

Verliebtsein sagt noch nichts über die Qualität einer Partnerschaft aus. Wie wäre es, wenn Sie das Warten auf die großen Liebesgefühle aufgeben und Ihrem Gegenüber einfach mal mehr Zeit einräumen?

Bei den ersten Treffen wird sich der Mann auch hinter einer Maske verbergen und Sie benötigen Zeit, seine Stärken und Schwächen zu entdecken.

Es ist unrealistisch, auf den perfekten Partner zu warten.

Gut ist es, wenn Sie einmal Bilanz ziehen: Wie sieht für mich die ideale Partnerschaft aus? Wo bin ich bereit Kompromisse einzugehen? Welche Eigenschaften und Qualitäten sollte mein Partner unbedingt besitzen?

Auch dann, wenn der Partner in vielen Bereichen mit Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen übereinstimmt, wird es ab und zu Konflikte geben.

Sie sind zwei unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Sie dürfen ruhig ihre Wünsche äußern, jedoch nicht fordern, dass der Partner sie immer erfüllen muss.

Behalten Sie Ihren Freundeskreis bei und Ihre Interessen, so dass Sie mehr Möglichkeiten haben, Ihre Wünsche erfüllt zu bekommen.

Vielleicht aber haben Sie auch eine ganz andere Strategie: Sie geben dem nicht ganz perfekten Mann eine Chance, aber haben dabei die Phantasie, dass Sie ihn im Verlauf der Partnerschaft nach Ihren Vorstellungen verändern können.

Ihr Partner fühlt sich bei ständiger Kritik ungeliebt und unter Druck. Sie fühlen sich als Opfer, weil er sich Ihnen zuliebe nicht ändern will.

Besser ist es, wenn Sie sich einen Partner wählen, der Ihre wichtigsten Vorstellungen erfüllt.

Mit den Punkten, die er nicht erfüllt, sollten Sie sich vorstellen, leben zu können. Es darf also kein absolutes MUSS dahinterstehen, dass er sich ändert. Es wäre lediglich schön, wenn ...

Auswertung Test 2

Wenn Sie den Feststellungen in Test 2 am häufigsten zugestimmt haben, dann hindert Sie besonders Ihr geringes Selbstwertgefühl an einer erfolgreichen Partnerschaft. Sie fühlen sich nicht besonders liebenswert und nicht sehr attraktiv.

Diese negative Einstellung zu sich selbst blockiert Sie, Männer anzusprechen, Ihren Wunsch nach einer festen Partnerschaft zu äußern und sich so zu zeigen, wie Sie wirklich sind.

Gleichzeitig haben Sie eine große Sehnsucht nach Geborgenheit und dem Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Sie fühlen sich häufig einsam und ausgeschlossen von dem, was das Leben für Sie ausmacht.

Ihr großer Wunsch nach Nähe und Ihre Selbstablehnung machen Sie empfänglich für Männer, die Ihnen nicht gut tun - Männer, die Sie ausnutzen oder schikanieren.

Sie wagen es kaum, eigene Wünsche zu formulieren und Grenzen zu setzen - aus Angst, den Partner zu verlieren.

Um aus diesem Kreislauf auszubrechen, müssen Sie Ihr Selbstwertgefühl stärken. Erstellen Sie eine Liste Ihrer Stärken und Erfolge, die Sie sich täglich vor Augen führen.

Bauen Sie sich einen Freundeskreis auf und pflegen Sie Ihre Hobbys. Leben Sie Ihr Leben so, als ob Sie schon einen Partner hätten. Tun Sie jetzt bereits die Dinge, die Sie gerne mit einem Partner tun würden. Suchen Sie sich unabhängig von einem Partner Ihren Sinn im Leben. Hören Sie auf, verzweifelt nach einem Partner zu suchen, sondern suchen Sie stattdessen nur gute Freunde.

Wenn Sie mit sich zufrieden und glücklich sind, werden Sie auch Menschen anziehen, die gerne mit Ihnen zusammen sind. Wenn Sie einen Mann kennenlernen, dann äußern Sie gleich Ihre Wünsche und Vorstellungen.

Später werden Sie sonst immer Angst haben, ihn zu verlieren, wenn Sie sich zeigen, wie Sie wirklich sind. Riskieren Sie, zu sich zu stehen, ein anderer wird Ihre Interessen nicht vertreten. Sie haben das Recht, Wünsche, Bedürfnisse und Ihre Meinung zu äußern. Der andere hat das Recht, Ihnen nicht zuzustimmen.

Für Sie ist es wichtig, sich über die Vorstellungen von einem Partner klar zu werden: Wie sieht der ideale Partner aus? Worauf sind Sie bereit, zu verzichten? Welche Eigenschaften und Qualitäten muss er unbedingt besitzen? Welche Bedürfnisse muss er Ihnen erfüllen?

Wenn Sie bisher immer den Falschen gewählt haben, gibt es vielleicht ein Bedürfnis, das er Ihnen erfüllt hat?

Z.B. das Bedürfnis, jemanden zu retten oder das Bedürfnis, wichtig zu sein. Überlegen Sie, wie Sie dieses auf anderem Wege erfüllt bekommt können, als sich in der Partnerschaft klein zu machen.

Auswertung Test 3

Wenn Sie den Feststellungen in Test 3 am häufigsten zugestimmt haben, dann hindert Sie besonders Ihre unbewältigte Vergangenheit an einer erfolgreichen Partnerschaft.

Das Modell Partnerschaft, das Ihre Eltern Ihnen vorgelebt haben, die Erfahrungen, die Sie selbst in der Beziehung zu den Eltern oder in einer Ihrer vergangenen Partnerschaften gemacht haben, waren zu schmerzhaft für Sie.

Sie haben daraus die Schlußfolgerung abgeleitet, dass ein allzu starkes Einlassen auf einen anderen Menschen gefährlich ist.

Vielleicht neigen Sie deshalb dazu, beim Kennenlernen zuerst nach den negativen Seiten des Partners Ausschau zu halten oder sofort zu prüfen, wie ernst er es mit der Beziehung meint.

Gleich die "Will er (mich) wirklich heiraten?-Frage" zu stellen, hilft, dass Sie sich nicht vergebens große Liebesgefühle machen.

Gleichzeitig erreichen Sie damit jedoch auch, dass der Partner sich geklammert und unter Druck fühlt.

Gehen Sie mit einer neuen Einstellung heran: "Ich möchte eine schöne Zeit mit ihm verbringen. Ob sich etwas daraus entwickelt, wird sich zeigen".

Vielleicht geben Sie dem Partner auch eine Chance, aber fahren quasi "mit angezogener Handbremse".

Sie sind ständig auf der Hut, nicht übervorteilt zu werden, und wollen Ihr Revier verteidigen. Mit dieser Strategie verhindern Sie jedoch, dass Sie sich geliebt und geborgen fühlen.

Prüfen Sie deshalb bewusst, ob Sie tatsächlich eine Partnerschaft wünschen oder doch lieber Ihre Unabhängigkeit beibehalten möchten.

Wenn Sie sich für eine Partnerschaft entscheiden, müssen Sie dem Partner eine Chance geben.

Nicht jeder ist so wie der Expartner oder Ihr Vater. Bemühen Sie sich darum, seine Stärken zu erkennen.

Suchen Sie auch nach positiven Beispielen von liebenswerten Männern in Ihrem Freundeskreis. Überlegen Sie sich ganz konkret, wie Sie sich in einer neuen Partnerschaft verhalten möchten.

Sie sind jetzt erwachsen und haben mehr Erfahrungen und Möglichkeiten, zu reagieren. Sie können jetzt mit Ablehnung, Forderungen, Fehlern, Manipulation und Vereinnahmung ganz anders umgehen.

Wenn Sie bisher immer den Falschen gewählt haben, gibt es vielleicht ein Bedürfnis, das er Ihnen erfüllt hat?

Z.B. das Bedürfnis, keine Verantwortung und Verpflichtung für den anderen übernehmen zu müssen oder das Bedürfnis, die Kontrolle nicht zu verlieren.

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