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Diplom Psychologin, Speyer

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Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners

frau schaut verängstigt aus dem fenster

Wochenenden und Feiertage sind für Hinterbliebene besonders schlimm, da sie an diesen Tagen nicht arbeiten und auf der Straße viele Paare zu sehen sind. Bild © Petro Feketa - Fotolia.com

Autorin: , Diplom Psychologin

Wer seinen Partner durch Tod verloren hat, hat in den ersten Monaten, in dem ersten Jahr oder sogar in den folgenden Jahren meist große Angst vor Wochenenden und Feiertagen.

Es ist die Zeit, die traditionell für die Familie, für gemeinsame Aktivitäten mit dem Partner reserviert ist.

Am Wochenende kommt der Alltag zum Erliegen, die Geschäfte und Firmen haben geschlossen. Es gibt weniger Möglichkeiten, sich abzulenken.

Schauen wir aus dem Fenster oder gehen wir nach draußen, scheinen uns nur glückliche Familien und Frischverliebte zu begegnen.

Dieser Anblick erinnert uns schmerzhaft an unseren Verlust, an das, was wir nie mehr mit unserem Partner oder Angehörigen erleben dürfen.

Vielleicht entscheiden wir deshalb, uns in der Wohnung hinter geschlossenen Jalousien zu verbarrikadieren, und nur die Hoffnung hält uns aufrecht, dass irgendwann dass Wochenende vorbei sein wird.

Eine Steigerung stellen dann noch Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr sowie unser Geburtstag und Hochzeitstag dar.

Unsere mit dem Partner verbundenen Rituale erscheinen uns jetzt, nach seinem Tod, sinnlos. Wir fühlen uns einsam und aussortiert.

Alle um uns scheinen glücklich und genießen die Festtage. Wie sollen wir deren Gesellschaft ertragen – mit den Bildern unserer glücklichen Vergangenheit vor Augen?

Wie mit Wochenenden und Feiertagen umgehen?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Auch für die Wochenenden und Feiertage muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Beide Extreme: so zu tun, als ob sich nichts verändert hätte, oder sich so zu verhalten, als ob es kein Weiterleben mehr ohne den verstorbenen Menschen gäbe, sind nicht hilfreich.

Hilfreich ist, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind und dazu stehen, wie wir uns fühlen.

Wir brauchen keine Ausflüchte, weshalb wir eine Einladung nicht annehmen oder erst kurz zuvor entscheiden können, ob wir kommen oder nicht.

Wir sind in einer Ausnahmesituation, in der andere Regeln gelten.

Für manche Menschen ist es hilfreich, neue Rituale zu entwickeln, um den Schmerz abzupuffern – z.B. bescheren sie an Weihnachten Kinder im Waisenhaus oder buchen über ihren Geburtstag eine Reise. 

Andere bitten die Familienmitglieder, die Festtagsaktivitäten anders zu gestalten, sodass die Erinnerung weniger stark auftaucht. Wieder andere laden ihre Freunde zum Geburtstag ein, um zu spüren, dass sie nicht alleine sind.

Oder es gibt Menschen, die entscheiden, überhaupt keine Festtage mehr feiern zu wollen. Dieser Vorsatz hat nur ein Problem: Um sie herum feiern die anderen Menschen, vor Weihnachten sind die Geschäfte dekoriert und dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf sie. Die Erinnerung an vergangene schöne Zeiten taucht dennoch auf.

Es gibt aber auch Menschen, die Wochenenden und Festtage für die Erinnerung an den verlorenen Menschen reservieren. Sie nehmen sich ein Fotoalbum oder alte Liebesbriefe und tauchen ein in die schmerzlichen Gefühle.

Manche schreiben Tagebuch über ihre Erinnerungen und Gefühle. Wenn dies eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das gut – allerdings sollte nicht jedes Wochenende nur auf Erinnerungen basieren.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einer Trauerbewältigungsgruppe anzuschließen und zusammen mit anderen Betroffenen einen Teil der Festtage oder der Wochenenden zu verbringen.

Auch das Internet bietet Möglichkeiten, sich dann, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt, mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Wir können uns auch bewusst daran machen, unsere Einstellungen zu verändern. Unsere Gedanken, mit denen wir diesen kritischen Tagen begegnen, können unsere Gefühle und unser Verhalten wesentlich beeinflussen.

Wir können z.B. nicht hilfreiche Gedanken durch eher neutrale oder hoffnungsvolle Gedanken ersetzen:

Nicht hilfreicher Gedanke:
Ohne ihn/sie kann ich nie mehr einen schönen Geburtstag erleben oder Weihnachten feiern.

Hilfreicher Gedanke:
Ich bin traurig, dass er/sie nicht mehr da ist. Mein Geburtstag oder Weihnachten wird anders sein. Ich überlege mir, wie ich dennoch ein wenig Freude verspüren oder  diese Tage für mich lebenswert gestalten kann.

Nicht hilfreicher Gedanke:
Die Wochenenden sind blanker Horror für mich. Ich hasse sie.

Hilfreicher Gedanke:
Die Wochenenden sind zurzeit schwierig für mich. Ich überlege mir, welche Aufgaben oder Aktivitäten ich mir einplanen möchte.

Nicht hilfreicher Gedanke:
Alle Menschen sind in dieser Zeit glücklich – nur ich nicht.

Hilfreicher Gedanke:
Sicher sind auch noch viele andere Menschen unglücklich. Statt mich mit anderen zu vergleichen, überlege ich mir, was ich tun kann, damit es mir besser geht.

Wochenenden und Festtage müssen nicht auf Dauer schwierig und belastend für uns sein. Viele Menschen suchen sich langfristig eine neue Aufgabe, durch die sie wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen.

Sie arbeiten ehrenamtlich, begleiten z.B. neue Patienten im Krankenhaus, besuchen Kranke oder machen Babysitting.


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Eine neue Aufgabe verschafft Ablenkung, lenkt den Blick auf Menschen, denen es auch schlecht oder noch schlechter als uns geht, und gibt uns eine neue Erfüllung.

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Kommentare
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  1. Leserkommentar Katrin schreibt am 23.04.2014

    Hallo Babara, es tut mir so leid fr Dich und Deine Kinder. Kann sehr gut nachempfinden wie es Dir jetzt geht. Ja, es so unwirklich was alles passiert ist, einfach unfassbar. Wir alle hier mssen lernen die Realitt zu akzeptieren und kmpfen uns tglich ein kleines Stck zurck in einen Alltag, der nie wieder so sein wird, wie er einmal war.

  2. Leserkommentar Barbara schreibt am 23.04.2014

    Hallo! Mein Mann verstarb vor drei Wochen bei einer angeblichen Routine OP unerwartet. bekommen waren.Die Narkose lste Blutungen aus, die nicht in den Griff zu Wir haben drei Kinder die unterschiedlich damit umgehen.Ich funktioniere, fr die Kinder. Innerlich bin ich erstarrt, tot und leer.So kenne ich mich selbst nicht. Kann es noch immer nicht glauben. Auch wir hatten Plne. Ich hab das Gefhl,ich msste ihn im Krankenhaus besuchen. Eigentlich kme er bald heim. Liebe Gre

  3. Leserkommentar Katrin schreibt am 23.04.2014

    Hallo Ihr Lieben, wie gut ich Euch verstehe. Ich bin 53 Jahre und hatte mit meinem Mann die Zukunft geplant, jetzt wo die Kinder raus sind und wir die Zweisamkeit genieen wollten, muss ich jetzt die Einsamkeit ertragen lernen. Ich will dieses Leben nicht, aber gefragt hat mich keiner. Von jetzt auf gleich alles weg. Wir wollten gemeinsam alt werden. Ich wei nicht wie ich das alles meistern soll und bewundere wie stark Du sein kannst Birgit. Ich kenne diese Trnensituationen sobald die Sprache auf meinen Mann kommt, ertappe mich immer wie ich mit ihm im Zwiegesprch bin. .. Ich vermisse ihn so.

  4. Leserkommentar Birgit schreibt am 23.04.2014

    Liebe Nicole, sei nicht so traurig und schaue nach vorne. Auch ich habe heute mal wieder einen schlechten Tag. Ich bin so deprimiert und traurig und habe berhaupt gar keine Ziele mehr und alles scheint so sinnlos, sogar die sonst so geliebte Arbeit macht mir keinen Spa mehr. Aber ich hoffe darauf, dass es mir morgen und nach mal wieder viel Heulen besser geht und ich die Welt wieder mit anderen Augen betrachte. Ich sage mir immer wieder, dass das alles vom Schicksal gewollt ist und irgendeinen Sinn hat und dass das nicht alles in meinem Leben gewesen sein kann. Es geht weiter, es mu weitergehen und vielleicht hat das Leben auch fr uns nochmal irgendwann eine schne Seite und wir knnen in Frieden und ohne Trnen auf die Vergangenheit zurckblicken. Liebe Gre

  5. Leserkommentar Nicole schreibt am 23.04.2014

    die letzten Tage waren wieder fr mich,wie lebendig begraben zu sein.Der unglaubliche Schmerz ber diesen Verlust,lsst mich bald durch drehen.Im Inneren schreit alles.Ich kann nicht unter Menschen,kann aber auch nicht alleine sein.Wenn ich mich mal nach draussen wage,werde ich unruhig und muss ganz schnell wieder nach Hause,dort aber bin ich so unendlich einsam.Ich brauch doch so sehr seine Liebe,sein Lachen,die Gebrogenheit und das miteinander Verbunden sein.Es kann doch nicht sein,dass mein bester Kumpel ,mein Mann,meine groe Liebe so pltzlich nicht mehr da ist.

  6. Leserkommentar Birgit schreibt am 22.04.2014

    Liebe Selena, ich habe mich heute etwas besser gefhlt, nachdem ich den gestrigen Abend mit Erinnerungen, Heulen, Fotos und vor allem dem Schreiben hier auf dieser Seite verbracht hatte. Es tut wirklich gut, sich den Schmerz von der Seele zu schreiben, solange es noch nicht mglich ist, Gesprche darber zu fhren. Ich habe schon ber professionelle Hilfe nachgedacht, aber ich traue mich nicht einmal, jemanden danach zu fragen oder irgendwo hinzugehen, wo es solche Hilfen gibt. Abgesehen davon haben diese Fachleute sicherlich eine gute Ausbildung, aber noch nicht selbst miterlebt, wie das ist, wie das im Inneren aussieht und welche Gefhlswelten sich dabei auftun. Wahrscheinlich alles nur Theoretiker. Und da wrde ich mir irgendwie bld vorkommen. Wer hilft Dir ber die schwere Zeit? Hast Du Familie? Mir hat es ber Ostern sehr geholfen, bei meiner Schwgerin, Schwager und Nichte zu sein. Wir haben viel unternommen und es gab auch viele Stunden ohne Trnen. Ich werde das nun fter machen und hoffe, dass es mit der Zeit immer ein wenig besser wird, wenn der Schmerz auch sicherlich nie ganz vergehen wird. Liebe Gre, Selena, und auch an all die anderen, die mit dem gleichen Problem zu kmpfen haben und vielleicht bis morgen mit einem neuen Beitrag, der uns alle wieder ein klein wenig weiter aufbaut.

  7. Leserkommentar Selena schreibt am 22.04.2014

    Birgit ,es stimmt ,schon der Gedanke das mich jemand fragt " Na wie geht es Dir?"lst bei mir einen Heulkrampf. aus.Ich hoffe auch das die Zeit kommt ,wo man zurckdenken kann und einfach auch nur dankbar fr die gemeinsame Zeit ist .

  8. Leserkommentar Birgit schreibt am 21.04.2014

    Liebe Serena, da geht es Dir wie mir, auch ich wrde gerne ber all das reden, aber viele scheinen Angst zu haben, mich anzusprechen, das wahrscheinlich auch deshalb, weil ich derzeit noch sofort in Trnen ausbreche, wenn ich nur an ein Gesprch denke, aber andererseits wrde ich gerne mal mit jemandem reden, nur wer hat Verstndnis dafr, wenn ein solches Gesprch dann berwiegend mit Trnen gefhrt wird und man immer wieder zwischendurch gar nicht reden kann vor lauter heulen. Ich hoffe, dass diese Situationen mit der Zeit besser werden und ich irgendwann ohne viele Trnen ber meinen Mann, die Trauer und all das reden kann. Wir knnen uns gerne weiter hierber Nachrichten schreiben. Ich freue mich darber und es ich hoffe, es hilft Dir auch. Liebe Gre

  9. Leserkommentar Selena schreibt am 21.04.2014

    Liebe Birgit,es geht mir genauso ,hier kann man mal ber das Schreiben was sonst auch kein anderer verstehen wrde. Ich habe das schon fter bemerkt,wer nicht persnlich betroffen ist kann einfach nicht verstehen wie einem zumute ist und es einem geht,Ich mchte z.B. von meinem Mann sprechen aber alle meiden dieses Thema ,weil sie meinen es belastet mich nur.Dabei will ich doch reden.Ich glaube manchmal, ich werde noch verrckt.LG Selena

  10. Leserkommentar Birgit schreibt am 21.04.2014

    Ihr Lieben alle, ich fhle mit Euch und fhlt Euch von mir umarmt und getrstet. Ich spre es selber jeden Tag und jede Minute. Es gibt keinen wirklichen Trost und die Menschen um uns herum sind sicherlich alle frchterlich nett gerade jetzt und bieten Hilfe an, aber es ist ja kaum mglich, mit jemandem ein Gesprch ber diese Gefhlswelt zu fhren. Das kann nur einer nachvollziehen, der selbst seinen geliebten Partner verloren hat. Und dann sind da diese unendlichen Trnen. Schon diese lassen gar keine Gesprche mit anderen zu. Mit hilft es, wenn ich hier ein wenig schreiben kann und wei, dass es Euch gibt, die Ihr genau das gleiche fhlt. Dann fhle ich mich nicht mehr so allein. Es wird ein langer harter Weg. Ich wei nicht, wie alt Ihr seid, aber wir mssen versuchen, uns ein neues Leben aufzubauen. Das htten unsere Partner sicherlich auch gewollt. Auch wenn es sehr schwer wird und lange dauert, aber wir werden noch viele Jahre vor uns haben und auch wenn die Trauer und die Trnen immer wieder kommen, so knnen wir nicht bis an unser Lebensende vergrmen. Unsere Partner werden immer bei uns sein und wir werden sie nie vergessen. Ich werde mir nun ein paar Bilder von meinem verstorbenen Mann anschauen und dabei unendlich weinen, aber danach geht es mir erst einmal wieder besser. Auer ein klein wenig restliche Familie und die Mglichkeit, mich mit Euch auf diesem Wege auszutauschen, habe ich nichts. Doch einen Kater und auch der gibt mir Kraft. Ich freue mich darauf, wenn ich vielleicht morgen erneut an dieser Stelle mit Euch kommunizieren kann. Wir knnen versuchen, uns gegenseitig ein wenig aufzubauen. Das ersetzt nicht den Partner, aber es hilft, die Trauer und den Verlust zu verarbeiten. Liebe Gre Auch allen.

  11. Leserkommentar Selena schreibt am 21.04.2014

    Mein Mann ist nun bald ein Jahr tot und ich komme damit immer noch nicht klar.Meine Gedanken sind tglich bei ihm und ich vermisse sein Lachen ,seinen Witz ,seine Zrtlichkeiten ,einfach alles.Jemand hat mir mal gesagt,ich muss loslassen ,dann wird es besser .Aber wie soll man loslassen was man so vermisst? Aber ihr befindet Euch ja in der selben Lage und wisst wovon ich spreche.Ich hoffe ,irgendwann kommt der Tag , an dem man wieder Freude empfindet und man sich nicht mehr wnscht aus diesem Alptraum zu Erwachen.

  12. Leserkommentar Katrin schreibt am 20.04.2014

    Ja, kann Euch alle verstehen. Es ist alles weg, mein Leben aus der Bahn. Da ist mir Ostern nur egal. Er fehlt mir so. Morgen ist mein Schatz 3 Monate tot und ich hoffe immer noch von diesem bsen Traum zu erwachen. Ich vermisse ihn und halte den ganzen Tag in Gedanken Zwiegesprche. Ich mchte nur im Dunkeln sitzen und am Morgen nicht mehr aufwachen. Es wird aber immer wieder die Sonne aufgehen und wir mssen funktionieren. Warum?

  13. Leserkommentar Nicole schreibt am 19.04.2014

    Was uns hilft,wissen wir selbst nicht.Die Gefhlsschwankungen schlagen von der einen Sekunde auf die Andere zu.Die Menschen ,die fr uns da sind,sind es nur fr den Moment,indem sie bei uns sind.Wir sind auf die Zeit angewiesen,die sie bereit sind fr uns zu geben.Danach ziehen sie wieder hinaus in ihr Leben.Wir bleiben zurck in unserem grauenvollem Dasein.Mein bester Kumpel,mein Sascha wird nie mehr an meiner Seite stehen.Man hat unsere Beziehung als Symbiose bezeichnet und das war sie auch.Wie soll man so einen Verlust verarbeiten ? Ich darf nicht einmal an morgen denken,denn dann kommt sofort wieder diese furchtbare Welle der Einsamkeit,ein Leben lang.Die Sonne scheint nicht mehr fr mich,wer oder wie soll mich da raus holen knnen?

  14. Leserkommentar Carmen schreibt am 18.04.2014

    Ich suche hier Hilfe,da mein geliebter Mann, der meine andere Hlfte war am 10.04.2014 verstorben ist. Ich glaube mein Leben ist jetzt sinnlos ohne ihn. Ich habe mich in einer Tagesklinik angemeldet und hoffe dort Hilfe zu bekommen. Im Moment geht es mir sehr sehr schlecht und habe Angst vor der Zukunft.

  15. Leserkommentar Selena schreibt am 18.04.2014

    Ich finde es schlimm aber auf der anderen Seite trstlich, das wir hier alle die gleiche Hlle durchleben. Damit klarzukommen ,das das vorher gelebte Leben vorbei ist ,der geliebte Partner nie wieder kommt ,ist gerade heute wieder schmerzlich und mit voller Wucht da.In 8 Tagen ist der 1. Todestag von meinen Mann ,ich weiss gar nicht wie ich diesen Tag berstehen soll.Am liebsten wrde ich nicht erleben ,einfach bei ihm sein.

  16. Leserkommentar Birgit schreibt am 17.04.2014

    Ihr Lieben alle, bitte glaubt an Euch und an die Zukunft. So schwer wie das auch alles ist, ich mu das ja gerade selber durchmachen und es fllt mir nicht leicht. Zwischendurch mu ich immer wieder weinen und an meinen Schatz denken und wenn mich jemand anspricht, also privat, insbesondere beispielsweise schone Ostertage wnscht, dann kommen wir auf der Stelle die Trnen, egal wo und bei wem, also auch im Job. Manchmal schme ich mich ein wenig dafr, aber ich hoffe, dass Auenstehende dafr ein wenig Verstndnis haben. Ich lasse diese Trauer zu und gehe manchmal auf die Toilette im Bro und weine ein paar Minuten. Danach geht es mir wieder etwas besser, zumindest vorbergehend. Sucht Euch Halt in der Familie, soweit vorhanden oder Nachbarn oder Tieren. Wenn ich meinen Kater nicht htte und meine Nichte und Schwgerin sowie die derzeit beraus besorgten und lieben Nachbarn, dann htte ich es bis hierher gar nicht geschafft. Es mu weiter gehen und wir mssen die Trauer zulassen und ertragen. Es wird auch fr mich noch eine Harte Zeit kommen mit vielen Sehnschten und Trnen, aber ich stehe dazu und werde dennoch versuchen weiterzuleben. Das Schicksal hat es so gewollt und wer wei, was wir auf unserem Weg noch alles erleben drfen. Ich wnsche allen, dass Ihr es schafft, damit klar zu kommen und werde mich immer wieder hier an dieser Stelle melden, egal ob es mir gerade schlecht oder gut geht. Auch daraus schpfe ich weitere Kraft. Danke fr all Eure Beitrge. Liebe Gre.

  17. Leserkommentar Nicole schreibt am 17.04.2014

    Stimmt,es wird immer schlimmer.Man mag es kaum glauben,da man eh schon total kaputt ist.Aber es ist so,mich verlsst immer mehr die Kraft,die ich eh schon nicht mehr habe.Wenn ich am morgen erwache,wrde ich mir am liebsten gleich wieder meine Schlaftabletten einwerfen um meinen Kopf wieder ausschalten zu knnen.Seit 126 Tagen ist mein Leben beendet.Nichts aber auch gar nichts ist mehr so wie es war.Die Sicherheit,Rckhalt,was ist richtig was ist falsch,alles alleine Entscheiden zu mssen,sich nicht mehr mitteilen zu knnen,vor allem aber die Liebe die ich von meinem Mann bekommen habe.Ich mchte nicht mehr auffwachen,nur um da zu sein und zu leiden.Ich hoffe jeden Tag,dass das Schicksal auch bei mir zu schlgt,dann bin ich erlst.

  18. Leserkommentar Gaby schreibt am 16.04.2014

    Die FrAge nach dem Warum, die Frage nach dem Sinn, das Gefhl der Bestrafung, der Ohnmacht, des Zorns , die Einsamkeit - alle s ist da. Aber am allerschlimmsten ist die Sehnsucht - und das Wissen das machen wir nie wieder zusammen. Ich knnte ertrinken in einem Meer von Trnen, dann funktioniere ich kurzfristig- aber nichts ist mehr gut!

  19. Leserkommentar KatrinS schreibt am 16.04.2014

    Liebe Birgit! Ich fhle mit Dir. Mir geht es genau wie Dir. Sobald ich mir ins Bewustsein hole, dass mein lieber Schatz nie wieder zurck kommt, dann knnte ich glatt durch drehen. Ich darf garnicht darber nach denken. Am liebsten wrde ich nur noch schlafen, damit ich nichts mehr mit bekomme. Es ist echt die Hlle, das schlimmste was einen passieren kann. L.G.

  20. Leserkommentar Selena schreibt am 15.04.2014

    Birgit ,das mit dem Planen ist ganz gut ,aber glaube mir ,das klappt nicht.Die Trauer und der Schmerz werfen Dich immer wieder zurck. Wenn Du glaubst,es geht voran,wirft Dich die Sehnsucht immer wieder zurck.Es ist wie ein Hamsterrad,es geht nicht voran ,es wird nur noch schlimmer.Entschuldige ,ich will Dich nicht verunsichern, aber das sind so meine traurigen Erfahrungen ,aber jeher macht da ja seine Eigenen.LG Selena

  21. Leserkommentar Birgit schreibt am 14.04.2014

    Liebe Heidi, liebe Katrin, ich fhle mit Euch und wenn ich diese Beitrge lese, dann knnte ich unendlich heulen vor Traurigkeit ber den Verlust. Es ist so unbegreiflich, vor allem, wenn der Tod zu pltzlich kommt und in so jungen Jahren. Ich frage mich dann immer, warum und wofr wir im Leben so bestraft werden oder welcher Sinn dahintersteckt, nun den Rest des Lebens alleine zu verbringen. Ich reie mich jeden Tag zusammen, aber mir kommen immer wieder die Trnen. Da ich auch niemanden mehr habe, mit dem ich einmal ausfhrlich ber alles reden kann, ist das fr mich noch schlimmer. Ich mu alles mit mir selbst ausmachen, keiner gibt mir einen Rat, ob es richtig ist oder wie ich es anders machen knnte. Manchmal ist es einfach die Hlle. Ich hoffe, dass es mit der Zeit etwas besser wird und ich wieder klare Gedanken fassen kann. Ich mu mein Leben neu ordnen und meine Finanzen und habe mir vorgenommen, irgendwann in den nchsten Wochen aufzuschreiben, was ich will, welche Mglichkeiten es gibt, wie ich zuknftig leben mchte, also so eine Art Planspiel fr die nchsten 5 Jahre. Vielleicht entdecke ich dabei neue Ziele und bekomme neue Hoffnung und wieder Freude an anderen Dingen. Aber es fllt mir unendlich schwer. Es ist alles so ungerecht. Liebe Gre

  22. Leserkommentar Heidi Esser schreibt am 11.04.2014

    Vor 9 Wochen ist mein Mann pltzlich verstorben. Um 5.30 Uhr verlt er das Haus und um 6.30 Uhr bekomme ich die Nachricht von seinem Tod. Er ist auf der Arbeit gestorben, an einem schweren Herzinfarkt. Es ist unbegreiflich fr uns. Doch das Leben mu weiter gehen. Egal wie.

  23. Leserkommentar KatrinS schreibt am 11.04.2014

    Hallo Ihr lieben. Ich habe eure Beitrge gelesen und bin erschttert, wie dieser betubende Schmerz doch anhalten kann. Mein Schatz ist jetzt am 30.Mrz 14 gestorben. Ich war noch am Abend davor zum Geburtstag gewesen. Er hat mich die Nacht so darum gebittelt und gebettelt, das ich noch mal mit ins Wohnzimmer komme, ich hab mich aber ins Bett gelegt(Der Alkohol) und morgens halb zehn ging das Drama dann los, keine Sekunde habe ich geglaubt das mein Freund mit 37 Jahren sterben wird. Mein Leben ist seit dem auch so sinnlos, ich habe zu nichts mehr Lust. er war mein Herz und mein Leben. wir hatten auch so viel vor. er war so toll. war stndig um mich besorgt. hat mich jeden tag zum lachen gebracht. er war einfach wunderbar. L.G.Katrin

  24. Leserkommentar Birgit schreibt am 09.04.2014

    Ihr Lieben alle, ich danke Euch fr Eure Beitrge und dafr, dass wir uns auf diesem Wege austauschen knnen. Reden kann ich derzeit noch nicht mit jemandem darber, aber dieser Weg hilft mir unglaublich, die Trauer und alles zu verarbeiten. Es geht mir heute ein klein wenig besser, ich habe mich mit einer Arbeitskollegin getroffen und wir haben ausschlielich ber unsere Arbeit gesprochen, also nicht ber Mnner, Gemeinsamkeit, Trauer und all das. Es ist erst ein komisches Gefhl, aber solche Gesprche tun sehr gut und lassen einem fr ein/zwei Stunden alles andere vergessen und danach nicht mehr so tragisch erscheinen. Es ist ein schwerer Verlust und eine schwere Zeit, aber ich glaube fest daran, dass es dennoch weiter geht und die Gestaltung des eigenen Lebens noch einmal mglich wird. Bitte glaubt auch daran. Es ist vom Schicksal so gewollt gewesen und jetzt mu ein neuer Lebensabschnitt anfangen. Ich bin 55 Jahre und hatte viele Plne mit meinem Mann fr das letzte Drittel. Nun mu ich meinen Weg alleine gehen. Das wollte das Leben so von mir. Auch bei Euch ist das so. Es wird viele einsame, trnenreiche Stunden geben, aber es wird auch ein Morgen geben und wir knnen es selbst gestalten und der Austausch hier tut unglaublich gut, zu wissen, dass man nicht ganz alleine ist mit diesen Gefhlen und es Menschen gibt, die das alles wirklich nachvollziehen knnen. Vielen lieben Dank!

  25. Leserkommentar Selena schreibt am 09.04.2014

    Wenn man so einen schweren Verlust erlitten hat ,ist das ganze persnliche Leben in Frage gestellt.Ich weiss auch nicht mehr ,verhalte ich mich richtig? Bin ich verrckt oder all die Anderen?Manchmal kann und will ich einfach nicht mehr, Mein Mann ,mein Leben ,alles ist weg ,ich fhle mich hilflos ,allein und unendlich einsam,aber das geht Euch bestimmt genauso.Mein Leben ist Tod,genauso wie mein Mann.Heute ist wieder so ein ganz trauriger und furchtbarer Tag.LG Selena

  26. Leserkommentar Ronny schreibt am 09.04.2014

    Vieles von dem was oben beschrieben ist verspre ich seit Januar 2014. Seit diesem fhle ich mich noch mehr ausgebrannt als seit Mrz 2012. Erst die Diagnose Krebs und nun der Verlust. Alle sagen du sollst dein Leben leben und jedesmal bleibt die Frage an mich selbst! Wie? Positives Denken hat mir noch nie viel gebracht. Aber was soll man machen wenn man nicht mehr weis ist dies richtig oder doch das andere. Es reicht zur Zeit nur eine Kleinigkeit um alles gemachte in Frage zu stelle. LG Ronny

  27. Leserkommentar Selena schreibt am 09.04.2014

    Liebe Birgit,ich verstehe Dich so gut.Das Gefhl ,das einem der Boden unter den Fen weggezogen wurde,hlt bis heute noch an.Mein Mann ist vor 11 Monaten verstorben und fr mich ist das alles noch nicht so richtig real.Man sieht keinen Sinn mehr in allen Dingen die man macht ,weil einfach ein Teil fehlt.Aber mittlerweile muss ich nicht mehr so oft weinen kann inzwischen auch mal wieder Lachen,aber die Trauer sitzt noch ganz tief.Viele Liebe Gre,Silvia

  28. Leserkommentar Birgit schreibt am 08.04.2014

    Liebe Katrin, vielen Dank fr Deine Antwort. Es tut gut, sich austauschen zu knnen. Derzeit kann ich noch mit fast niemandem reden, weil der Schmerz so gro ist und ich unendlich viel Weinen mu. In eine Trauergruppe o.. traue ich mich nicht. Ich habe so das Gefhl, als htte mir jemand vollkommen den Boden unter den Fen weggerissen. Alle unsere Ziele sind weg, es gibt keine Ziele mehr und es gibt niemanden mehr, mit dem ich meinen Tagesablauf teilen kann und all die vielen Dinge. Ich werde weiter machen, aber ich hoffe, dass ich die Kraft habe und dass ich insbesondere wieder neu nach vorne blicken kann. Wenn das Gefhl bei Dir auch nach 3 Monaten noch nicht besser geworden ist, dann habe ich ja noch eine endlich lange schreckliche Zeit vor mir. Ich wnsche Dir alles Gute und dass Du es irgendwann geschafft hast, damit fertig zu werden und Dich neu zu orientieren. Gerne hre ich weiterhin von Dir und Deinen Erfahrungen. Liebe Gre

  29. Leserkommentar Katrin schreibt am 08.04.2014

    Liebe Birgit, kann Dich so gut versehen habe es auch erlebt und erlebe es noch. Mein Mann ist jetzt fast 3 Monate nicht mehr bei mir und ich fhle mich unendlich allein und einsam und wei auch oft nicht wie es weitergeht . Aber irgendwie luft alles weiter. Hoffe immer noch der bse Film geht zu Ende - aber das passiert nicht. Wenn mir die Realitt bewusst wird, habe ich unsagbare Angst und ebenfalls Zweifel es zu schaffen. Birgit, mach einfach weiter und halte durch. Kannst gerne hier schreiben oder schau mal ob es bei Euch Trauergruppen ( Hospiz) gibt. Wir knnen gern miteinander kommunizieren und geht vielen hnlich wie uns. Das dient fr mich auch so ein bisschen zur Orientierung, zu merken andere schaffen es auch

  30. Leserkommentar Birgit schreibt am 07.04.2014

    Ich habe vor drei Wochen meinen Mann verloren und komme mit der Situation einfach nicht klar. Es gibt zwischendurch Momente, wo ich alles vergessen kann und mit Nachbarn oder meiner Arbeit abgelenkt bin, aber in der Regel denke ich den ganzen Tag an meinen Mann, was ich verloren haben und nie mehr wieder bekommen werde. Ich mu immer wieder weinen und kann mich dann auch gar nicht mehr beruhigen. Ich fhle mich mit allem berfordert und allein gelassen. Was soll ich tun? Ich habe groe Angst. Ich glaube, ich schaffe das nicht. Ich habe niemanden, mit dem ich darber reden kann oder der mir in irgendeiner Weise hilft und den Nachbarn u. Arbeitskollegen will und kann ich mich in der Weise nicht anvertrauen. Aber wem dann? Ich bin so unglcklich.

  31. Leserkommentar Katrin schreibt am 06.04.2014

    Liebe Sabine, auch ich hab genau diese Gefhle und Gedanken. Das wirtschaftliche macht mir Angst, bekomme richtig Panik wenn ich es zu sehr an mich ran lasse. Mein Schatz ist jetzt 3 Monate nicht mehr da und es ist noch nichts geklrt. Kmpfe fast tglich mit dem Brokratismus , bisher noch nirgendwo ein Ergebnis - stndig fehlt was und muss nachgereicht werden - der Kampf macht mich mrbe und kraftlos.

  32. Leserkommentar Sabine schreibt am 06.04.2014

    Liebe Leidensgenossen. Ich habe alle Eure Nachrichten gelesen und fhle mich nun "normal" inpuncto tgliches Weinen. Ich dachte schon, ich sei eine "Memme". Doch dieser Schmerz macht mich noch verrckt. Auch ich habe grosse Sehnsucht und kann es nicht begreifen, ihn nie nie nie wiedersehen zu drfen. Wie soll mein Leben weitergehen. Wo steckt jetzt noch der Sinn in dem Tag "morgen"?. Nie mehr so frei frhlich sein zu knnen, nie mehr so glcklich.... Ich bin fr meine Kinder da.... Und dann die wirtschaftliche Seite... wie geht Ihr damit um? Bin gespannt auf Eure Erfahrungen. Danke frs Zuhren

  33. Leserkommentar Selena schreibt am 01.04.2014

    Wie lange hlt man diese Traurigkeit noch aus? Wird es irgendwann besser ,anders? Viele die dieses Elend schon durchgemacht haben ,sagen es wird anders.Aber wie lange hlt dieser Schmerz noch an?Mein Mann war mein Leben und ohne mein Leben ist mein Leben nicht mehr lebenswert.

  34. Leserkommentar Katrin schreibt am 31.03.2014

    Hallo Heidi, ja hier kann ich schreiben was mich bewegt, es verstehen alle, weil sie das genau so erleben oder erlebt haben auch unter der Rubrik " Trauerbewltigung" hat sich eine ganz gute Gruppe zusammengefunden und es hilft ein wenig von anderen die das Gleiche erleben Rckmeldungen zu bekommen. Heute habe ich den 24. Hochzeitstag - unsere Plne alee unerfllt, unser Leben - meine Einsamkeit - alles anders und Keiner sagt wie lange man das ertragen muss. Habe mit Betroffenen gesprochen, die mir sagten, es wird anders, wird wieder besser aber niemals ganz gut.Daran halte ich mich, auch wenn ich nicht wei wie lange ich das so aushalten kann...

  35. Leserkommentar Heidi schreibt am 31.03.2014

    Hallo ihr Lieben, heute bin ich mal in der Lage hier herein zu lesen. Ich war vorher nicht fhig dazu.Am Samstag war es genau 2 Monate her...also ich habe stundenlang geweint und dann auch noch berall Pusten an Beinen Schulter Armen bekommen,das ist eine Reaktion auf das trauern und weinen wurde mir gesagt.Heute geht es besser. Liebe Nicole,ich meinte damit,das ja hier geschrieben werden kann WAS ihm denn geholfen hat!Vielleicht geht es einem anderen damit ja auch dann besser?!Selbst wenn es nur Einer wre.Natrlich will das Umfeld das es einem schnell besser geht,doch wie auch ich schon geschrieben habe,es versteht eben nur der ,der das auch schon mitgemacht hat. Die Brokratie ist scheulich,ich habe oft das Gefhl,man steht als Bittsteller da.Ihr schreibt,das die Mnner es nicht berleben wrden...mein verstorbener Mann war vor mir schon verheiratet..und seine Frau hat sich damals das Leben genommen..und sich erhngt.Er hat sie gefunden und sie hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen!Das finde ich ist noch mal eine Schippe drauf.Dadurch haben wir uns kennengelernt und ich denke nur deshalb atte er es leichter.Doch fr uns beide war es zuerst eine sehr schwere Zeit.Fast htten wir es nicht geschafft.Und ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen...Mnner trauern anders. Und auch bei uns war es jetzt so das es uns jetzt so richtig gut ging...und dann das.Ich kann dich da sehr gut verstehen liebe Nicole...und genau das tut auch gut..Verstndnis zu bekommen von jemanden, der das gleiche durch gemacht hat,wie wir. Also mir hilft das ein wenig. Alles braucht seine Zeit, jeder braucht seine Zeit zum trauern..und das sollte man auch ,denn wenn man es verdrngt wird es irgendwann doch passieren und das kann dann noch viel lnger dauern mit dem verarbeiten.Das ist meine persnliche Erfahrung! Ich wnsche uns,das es wieder ruhiger wird in uns . Heidi

  36. Leserkommentar Selena schreibt am 28.03.2014

    Ja Nicole ,ich habe das auch schon berlegt ,ich bin froh das nicht mein Mann "brig geblieben" ist,er htte dieses grausame Dasein auch nicht berlebt.Diesen tglichen Kampf mit dem Leben ,dieses tgliche Leid,ich glaube er wre daran zerbrochen ,noch schlimmer als ich.Es kann einem auch keiner helfen,wie denn auch ? Dieses Leid versteht nur jemand der auch in einer solch trostlosen Lage steckt.

  37. Leserkommentar Katrin schreibt am 28.03.2014

    Ja Nicole, genau das sag ich mir auch, vor allem wenn ich an diesem Brokratismus fast zerbreche- alles ein Wahnsinn, Denn wenn ich mir vor Augen halte wie lange das gehen wird- nicht absehbar- endlos? Ich habe aber weder Ziel noch Sinn in diesem "Jetzt". Ich werde weiter funktionieren, in der Hoffnung das alles bald endet.

  38. Leserkommentar Nicole schreibt am 28.03.2014

    liebe Heidi,dein Vorschlag wir sollten uns zusammen tun,wuerde ich begrssen,doch wie soll das funktionieren ?Gestern war ich bei meiner Psychologin und sie sagte mir,ich soll mir jetzt wichtig sein und das setze ich um.Ich bekomme so viele gut gemeinte Ratschlge,was ich alles tun soll um aus meiner Trauer zu kommen,jedoch steckt dahinter der Wunsch,das die Anderen mich nicht mehr so leiden sehen wollen.Das ist deren Wunsch,nicht meiner.Was sollen uns die Anderen sagen,sie sind genauso hilflos wie wir,die ihren Partner verloren haben.Wir selbst wissen nicht einmal was fr uns gut ist,woher knnte da ein Aussenstehender das wissen ?Am Grten ist meine Trauer darber,dass mein bester Kumpel,mein Mann nicht weiter leben darf.Er hat sein Leben in vollen Zgen genossen und wollte es weiterhin,mit mir an seiner Seite.Er hat es sich verdient,war gerade jetzt soweit sorglos Leben zu knnen.Warum musste er so frh sein Leben lassen ?Aber eines entlastet mich dabei.Dass nicht Er brig geblieben ist und dieses grausame Dasein mit machen muss.Er htte es nicht berlebt....

  39. Leserkommentar Selena schreibt am 26.03.2014

    Ja Heidi , im Moment kann ich auch nicht lesen,irgendwie werden dabei die traurigen Gefhle noch verstrkt.Es hat wahrscheinlich alles seine Zeit ,in was und wo man Trost findet.Geht es Euch auch so ,eine Zeitlang dachte ich es wird besser ,konnte auch schon wieder lachen ,aber dann hat die Trauer mich wieder total berrollt.Es wre so schn im Kopf einfach einen "Schalter" umlegen und das Leid vergeht.Ich mchte so gerne an meinen Schatz ohne diese tiefe Traurigkeit denken und einfach dankbar fr schne 36 Jahre sein.Viele Gre an Euch alle,Selena

  40. Leserkommentar Heidi schreibt am 25.03.2014

    Liebe Karin, ich habe ja ein Buch von Kbler Ross gelesen,und es gibt mir schon Trost irgendwie.Versuche es doch einfach mal.Auch ich mchte es nicht wahr haben,vermisse ihn berall wre er doch nur wieder hier... Liebe Selena, Meine Trauer schmerzt habe ich auch gelesen....im Moment denke ich aber,das es jetzt erst mal genug an Bchern ist.Weil eben jeder anders trauert. Was diese Bcher machen,ist halt das man sich wieder erkennt in den Trauerphasen .Doch fr mich hatte ich das Gefhl,je mehr Bcher ich lese umso schmerzhafter wird es .Ich kann da nur fr mich sprechen.Ich hoffe genau wie du,das wir uns eines Tages auch wieder ber den Sonnenschein freuen knnen.

  41. Leserkommentar Selena schreibt am 23.03.2014

    Heute ist wieder so trostloser Tag ,bei uns scheint nicht mal die Sonne.Bin nur mde und ich mchte mir am liebsten nur noch die Decke ber den Kopf ziehen.Habe es nicht mal auf den Friedhof geschafft.Heidi ,zu Deiner Frage,ich habe unteranderen "Meine Trauer schmerzt", "Trauer bewltigen", "Gute Trauer", "Vom Trauern und Loslassen" gelesen. Bltter immer mal wieder in den Bchern,es hilft mir dann auch fr den Moment,man erkennt sich und seine Situation darin wieder.Ich hoffe nur es wird irgendwann ertrglicher,der Schmerz lsst nach und wir knnen uns auch wieder ber einen schnen "Sonnentag" freuen.Das wnsche ich uns allen.Liebe Gre ,Selena

  42. Leserkommentar Katrin schreibt am 23.03.2014

    Liebe Heidi, ich kann das alles so gut verstehen, wir hatten auch so viele Plne, hier ist alles als wre er gerade zur Tr raus... Ich denke auch immer im " wir" - kann es noch immer nicht wahrhaben . Nein, gelesen hab ich nichts, habe eine CD von der Kbler-Ross , trau mich da aber noch nicht ran, habe Angst vor der Realitt. Ich vermisse ihn so....

  43. Leserkommentar Heidi schreibt am 23.03.2014

    Hallo ihr Lieben, heute ist Sonntag und die Sonne scheint,wieso eigentlich?Ja genau das denke ich immer wenn die Sonne scheint.Denn mir ist nicht nach Sonne!Im Gegenteil in mir regnet es und gewittert!Der Sonntag ist fr mich der schlimmste Tag der Woche.Ich vermute fr euch auch.Ja diese Mdikeit kenne ich auch.Ich ertappe mich ab und zu dabei,das ich einschlafen mchte und nicht mehr aufwachen.Doch der Gedanke an meine jngste Tochter,hlt mich dann aufrecht,wenn ich doch wieder aufwache. Liebe Selena,welche Bcher hast du denn gelesen bisher? Liebe Katrin,hast du auch was gelesen?Es gibt etwas was du mir voraus hast:Du kannst arbeiten..ich habe leider Chronische Erkrankungen,durch 2 OP,s und kann leider nicht mehr arbeiten.Und dann dieser Papierkrieg.Ich habe oft das Gefhl das verwitwet einen Makel beiinhaltet,bei Witwern ist das nicht so.??! Selena:genau so ist es auch bei mir,stndig geht mir im Kopf rum ,was wir so alles geplannt hatten.Ich bin sooo Antriebslos,so vllig ohne Energie.Mein Umfeld hat damit sehr groe Schwierigkeiten.Ach ja?Viele sagen einem:das Leben geht weiter.....aber wie??Bis bald!

  44. Leserkommentar Selena schreibt am 22.03.2014

    Hallo Heidi ,ich habe auch schon viele Trauerbcher gelesen ,haben mir dann auch im Moment geholfen zu verstehen das dieses "Gefhlschaos"zur Trauer gehrt .Ich weiss auch ,das man alle Phasen durchlaufen muss,aber es ist so unsagbar schwer und es ist jeden Tag eine neue Herausforderung.Jeden Tag gibt es immer wieder Situationen die einen die Trnen in die Augen "treiben". Erinnerungen,Plne die man noch hatte,einfach Nhe die einem fehlt.Fhrsoge fr den Anderen,Zrtlichkeiten ,all das kommt nie wieder.Ich habe noch keinen Weg fr mich gefunden mit dieser Situation klarzukommen,es herrscht einfach nur Traurigkeit und wie Katrin auch schreibt eine unendliche Mdigkeit.Einen lieben Gru an Euch alle.Selena

  45. Leserkommentar Katrin schreibt am 21.03.2014

    Ja, wieder Freitagabend - wieder eine Woche um in der ich immer hoffe - der bse Traum muss zu Ende sein. Was ist mir geblieben ein stcken Erde in der er liegen soll- das kann doch nicht sein. Wir wollten noch so viel... Ich funktioniere, arbeite, atme und existiere-aber wie lange soll das so gehen? Er fehlt mir so sehr, dieses Wochenende - Trnen, Erinnerung, Traurigkeit und unendliche Mdigkeit

  46. Leserkommentar Heidi schreibt am 21.03.2014

    Hallo Selena,ja genauso fhle ich mich auch.Da ndern auch die ganzen Rennereien die man hat nichts dran.Und die Behrden lassen sich eh Zeit mit allem.Ich habe nicht nur das Buch von Doris Wolf gelesen ,sondern auch eines von der Sterbeforscherin Elisabeth Kbler-Ross.es heit Nachricht aus dem Jenseits.Und das hat mir schon auch Trost gegeben.Vielleicht ist das was fr jemanden hier.Bcher wirken ja auf jeden anders. Und hier noch mal meine Frage:Wie sieht es aus mit gegenseitiger Hilfe.Also zum Beispiel Tipps geben womit er selber am besten klar kommt,bzw.was ihm persnlich weiterhilft. Ich wnsche uns allen ganz viel Kraft fr die nchste Zeit,und werde sicher noch fter hier schreiben. Irgendwie mu ich jetzt erst mal dieses Wochenende schaffen.

  47. Leserkommentar Selena schreibt am 19.03.2014

    Heidi,Du hast so recht ,verstehen kann diesen Verlust nur jemand der das gleiche erlebt hat.Was man durchlebt ,die Verzweiflung , die Trauer, die ngste und die Wut ,kann kein "Nichtbetroffener verstehen.Man selbst ja auch nicht.Ich weiss auch nicht wie ich ohne meinen Mann noch irgendwie weiterleben soll.Er ist vor 10 Monaten gestorben ,was all ich noch hier?Ich fhle mich wie amputiert,ein ganz wichtiger Teil von mir ist weg ,kommt nie wieder.Nie mehr!!!!

  48. Leserkommentar Heidi schreibt am 19.03.2014

    Hallo Nicole und all ihr anderen, Nicole,ich verstehe dich/euch leider nur zu gut. Mein ber alles geliebter Mann starb am 29.1.14 einfach so.Er sass auf dem Heimtrainer und ich in der Badewanne.Als ich aus der Wanne kam,fehlte irgendwas...es waren die Tretgerusche des Heimtrainers,dann hrte ich auch schon sein sthnen,ich raste nach oben,und wie ich heute wei war er schon im Todeskampf....wir haben mit Nachbarn und spter auch Notarzt alles versucht was mglich war,es hat nichts geholfen.Ich mache mir solche Vorwrfe,warum nur sass ich in der Badewanne?Vielleicht htte ich ihm noch helfen knnen?Der Notarzt hat mir gesagt das htte auch nichts gebracht.Warum nur ?Warum? Ich kann nicht mehr im Schlafzimmer schlafen,weil es da passiert ist,und Abends und am Wochenende ist alles am schlimmsten.Und wenn man mal ehrlich ist...die Freunde knnen nicht mit der Trauer umgehen bzw. mit den trauernden...und melden sich dann lieber gar nicht...wieso dreht die Erde sich weiter?Wieso darf ich mit meinem Mann nicht mehr glcklich sein? Warum sehe ich berall nur glckliche Paare?Es tut so weh...so unendlich weh. Vielleicht sollten wir uns zusammen tun?Nur so eine Idee.Denn verstehen kann nur,wer selber ebenso betroffen ist,ich bin sicher wir fhlen da alle gleich!

  49. Leserkommentar Marion schreibt am 15.03.2014

    Mein Mann ist vor einem Jahr an Krebs gestorben. Die Wochenenden sind fr mich schrecklich,auch die Feiertage.Sicher hat man Familie und Freunde,nur die haben auch nicht immer Zeit.

  50. Leserkommentar Nicole schreibt am 09.03.2014

    Seit 13.12.2013 erlebe ich nur noch ein qualvolles Dasein ohne jegliche positive Gefhlsregungen.Mein Mann ,mein bester Freund,mein Schutzschild ......TOD.Wir waren Eins,hatten eine so wunderbare Beziehung,es war alles so einfach mit ihm.Er kam von der Arbeit und wir alberten noch herum.Er hat noch fr mich gekocht,danach ist er auf dem Sofa eingeschlafen und ich fand ihn am nchsten Morgen Tod auf dem Boden im Wohnzimmer.Mit 42 Jahren .Wir haben keine Kinder,ich bin seit 5 Jahren in Frhrente.Htten wir doch Kinder gehabt,konnte keine bekommen,aber dann wr ich jetzt nicht so einsam,msste stark sein.Warum existiere ich noch.Meine Seele hat er mitgenommen und alles was mich Glcklich gemacht hat.Er war ein so feiner,gefhlvoller,lustiger Mensch ,intelligent,immer fr Andere da.Das ist kein Leben mehr

  51. Leserkommentar Barbara schreibt am 09.03.2014

    Hallo, jetzt ist wieder so ein schreckliches Wochenende. Es ist so schnes Wetter, aber man kann es nicht genieen. Heute hat mich eine Arbeitskollegin versetzt. Wir wollten etwas unternehmen und spter essen gehen. Aber dann war sie nicht zu erreichen. Hatte mich darauf gefreut, denn so viele Bekannte habe ich nicht. Wute dann erst einmal nicht was ich mit dem Tag anfangen soll. Ich konnte nur nicht den ganzen Tag zu Hause bleiben, mit all den Gedanken, die mich zur Zeit wieder sehr plagen. Bin dann wieder in die Stadt gefahren. Nur damit man nicht alleine ist und dass die Zeit vergeht. Hoffe es kommen Zeiten, an denen das was man tut auch wieder einen Sinn hat. Werde jetzt versuchen ein paar Stunden zu schlafen. Dann ist Sonntag, meine Tochter und meine kleine Enkelin werden kommen und wir werden etwas zusammen unternehmen. Ein kleiner Lichtblick fr mich. Gute Nacht an alle, die hier schreiben, ich wei uns qulen die gleichen Gedanken.

  52. Leserkommentar Andrea schreibt am 06.03.2014

    Hallo. Auch ich habe meinen Mann im September 2013 durch den Krebs verloren. Wir waren 35 Jahre zusammen. Sicher, man hat viele Freunde und Bekannte, aber das was wir durchmachen kann wirklich nur jemand verstehen, der das gleiche Schicksal hat, so nett und lieb es auch immer gemeint ist. Ich hasse das Wochenende, an denen es noch stiller ist als sonst...und haue regelmig von zuhause ab...im Moment gehe ich Schlittschuhlaufen...aber die Saison ist in 2 Wochen vorbei und dann??? Ich wrde gerne eine Selbsthilfegruppe grnden, in der man auch durch einen Chat miteinander reden und sich austauschen kann. Wei nur leider noch nicht wie....

  53. Leserkommentar Silvia schreibt am 02.03.2014

    Hallo Barbara,wir konnten unseren 35.Hochzeitstag noch erleben,aber 3 Monate spter war mein Mann tot,der Krebs hatte gesiegt.Dabei wussten wir an unseren Hochzeitstag noch nichts von dieser schlimmen Diagnose.Meinem Mann war manchmal nicht so gut und dann kam die schlimme Besttigung der Diagnose.Ich hatte ihn dann bis zu seinem Tot zu Hause ,er ist bei uns gestorben.Irgendwann wird hoffentlich besser,ich knnte nur heulen.

  54. Leserkommentar Katrin schreibt am 02.03.2014

    Danke Babara, ich versuche schon von einem Tag zum Anderen zu denken. Es ist alles so unfassbar, hoffe stndig auf das " Wunder" das es nicht geben wird. Die Nacht war einigermaen zu ertragen, nun heit es den Tag berstehen. Treffe mich heute mit der Schwiegermutter und wir mssen da irgendwie durch.... Auch dieser Tag wird vorber gehen.

  55. Leserkommentar Barbara schreibt am 02.03.2014

    Hallo Katrin, mein Mann ist genau heute vor 10 Monaten pltzlich verstorben, er htte eine Blutvergiftung. Im April htten wir unseren 35. Hochzeitstag. Es gibt Tage, da geht es mir schon etwas besser, weil ich versuche, mich nur irgendwie abzulenken. 24 Stunden mit diesen Gedanken zu Leben, dass kann man glaube ich jetzt, nicht lange durchhalten. Ich habe mir Hilfe gesucht, habe eine sehr gute Psychotherapeutin, mit der ich sprechen kann. Inzwischen war ich auch zur Kur, es hat mir gut getan. Gewinne dem Frhling etwas gutes ab, gehe raus, schaue dir an, wie alles erwacht. Ich wei, Du wirst auch sehen, dass fr alle um dich herum das Leben weiter geht, wie bisher. Manchmal ist es kaum auszuhalten. Aber nur wenn wir versuchen jeden Tag ein kleines Stck zu schaffen, wird es uns gelingen, dass es uns eines Tages wieder etwas besser geht. Werde jetzt erst einmal versuchen zu schlafen.

  56. Leserkommentar Katrin schreibt am 01.03.2014

    Mein Mann ist am 21.1. 2014 - 4 Tage nach einer Knie-Op. Pltzlich an einer Lungenembolie verstorben. Wir waren 24 Jahre verheirate. Er war und ist meine groe Liebe. Wie soll es nur weitergehen? Warum scheint die Sonne und warum kommt der Frhling?

  57. Leserkommentar svenny42 schreibt am 24.02.2014

    mir geht es genau so, die wE sind viel zu lang,fr eine gewisse Zeit war die Familie da, aber nach dem Trauerjahr war alles wieder vergessen,was versprochen wurde.sie haben ja auch ihr eigenes Leben,aber fr mich ist es immer noch nicht berstanden

  58. Leserkommentar Lina schreibt am 23.02.2014

    Wenn ich die vielen Beitrge lese frage ich mich wo sind all die Witwen und Witwer. Ich fhle mich so alleine. Ich bin unter 30 und Witwe mit zwei Kindern. Andere grnden in dem Alter eine Familie. Meine ist durch den Verkehrsunfall meines Mannes zerstrt. Kennt jemand ein Forum fr junge Witwen oder zumindest mit Kindern? Oder eine Gruppe im Bereich 562..

  59. Leserkommentar Silvia schreibt am 21.02.2014

    Ich vermisse meinen Mann jeden Tag immer intensiver.Er fehlt im Herzen ,bei allen was man macht.Die Vertrautheit,die Aufmerksamkeiten,die Gesprche,einfach alles.Das Leben wird nie mehr so sein wie es noch vor einem Jahr war,wird es noch irgendwann noch einmal lebenswert?

  60. Leserkommentar wichtel schreibt am 18.02.2014

    auch ich musste erfahren, wie es ist, wenn man den wichtigsten menschen seines lebens verliert. mein mann hat seine mutter jeden tag im altersheim besucht - 3 jahre lang - sie war lebenssatt und dann stirbt die mutter um 0:35 und meine mann stirbt am selben tag abends um 20:01 am gebrochenen herzen. er war gesund und trotzdem lag er tot im bett. unfassbar fr mich.ich habe dem notdienst gesagt, sie hat ihn mitgenommen.ich bin so traurig und ebenso hadere ich mit dem schicksal. ich konnte mich nicht von ihm verabschieden. das tut so weh. ich gehe jeden tag zum friedhof und spreche mit ihm. das gibt mir wenigstens meinen inneren frieden.

  61. Leserkommentar Stefan schreibt am 16.02.2014

    Meine Freundin ist am 06.12.2013 verstorben, unzwar an Lungenkrebs.Von 9:00 - ca. 13:15 war ich noch im Krankenhaus und konnte nicht ahnen, dass ich am selben Tage einen Anruf einer rztin bekommen sollte, die mir mitteilte, dass meine Freundin verstorben sei, obwohl sie noch hoffnungsvoll war, geheilt zu werden. Seitdem mein kleiner Engel nun tod ist, ist auch fr mich eine Welt zusammengebrochen, weil die Seele fehlt. Ich fhle mich wie lebendig begraben und selbst das Einkaufen fllt mir schwer. Das Leben erscheint mir leer, dster und sinnlos.Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war und ich vegetiere nur noch so vor mich hin.Die Lebensfreude ist komplett weg und ich sehe zur jetzigen Zeit wirklich nicht mehr viel SInn in meinem Leben. Meine Freundin, mit der ich 21 Jahre durch dick und dnn gegangen bin, ist unersetzlich und fehlt mir mehr, als nur sehr.Das Leben macht keinen Spass mehr und ich mag auch keine anderen Leute sehen. Auch mag ich die Schema F Sprche aus meinem Verwandten-und Bekanntenkreis nicht mehr hren, weil sich keiner so wirklich in unsere Lage hier hineinversetzen kann.

  62. Leserkommentar Silvia schreibt am 16.02.2014

    Es ist so schwer allein zu sein.Auch wenn Familie,Freunde und Bekannte helfen wollen.Mein Mann kommt nie mehr zurck und ich werde verrckt vor Schmerz und Sehnsucht.Nachts werde ich wach weil ich glaube er liegt neben mir,doch das Bett ist leer.Er ist nun schon fast 10 Monate tot,ich begreife es einfach immer noch nicht!!!!!!

  63. Leserkommentar Heike schreibt am 16.02.2014

    Ihr lieben, habe am 6.1.14 geschrieben.Es ist so schwer das alles zu ertragen,weine mit euch,bin in Gedanken bei euch.... Heike

  64. Leserkommentar Schnuffi schreibt am 15.02.2014

    Ich kann nicht schlafen. Gestern warens 11 Monate seit mein Mann nicht mehr bei uns ist. Er verstarb ganz pltzlich mit nur 34 jahren! Unsere 3 Kinder und ich, jeder trauert anders. Aber noch immer tut es so weh. Es zerreisst mir das Herz wenn sich die Kinder weinend an mich klammern. Ich weiss nicht woher ich die ganze kraft nehmen soll. Ich bin so ausgelaugt. Eltern habe ich auch keine mehr. Ich vermisse meinen Schatz so. Und alles nur, weil ihn ein Trottel bermdet totgefahren hat. Es ist so traurig. Euch allem wnsch ich alle Kraft der Welt. Es ist enorm was wir durchmachen mssen. Witwe mit 35 ...wer htte das je gedacht!

  65. Leserkommentar sabine schreibt am 13.02.2014

    es ist vor 1 1/2 Wochen pltzlich geschehen und ich kann mir ein leben ohne ihn nicht vorstellen. euch geht es auch so.... . wo ist Hoffnung, wann schmerzt es nicht mehr so, ich glaube-es ist ein traum und doch erwache ich tglich ... . ich habe eine Beruhigungsspritze mit Wirkung fr 1 Woche bekommen und habe angst ohne sie und angst mit ihr, dass das erwachen noch schlimmer wird.

  66. Leserkommentar Irene schreibt am 07.02.2014

    Am Sonntag den 6 Oktober hat mein Mann mich geksst , Guten Nacht gewnscht und hat gesagt :" Wir sehen uns am Mitwoch Schatz ".Wir haben gegen schichten gearbeitet...Das war das letzte was ich von ihm gehrt habe , am Dinstag 8 Oktober ist er vom schlaf nicht mehr aufgewacht.Herz...Der war erst 47 Jahre .Seit demm fr mich jeden tag nur Montag und Dinstag ....kann nicht mehr...

  67. Leserkommentar Wolfgang schreibt am 07.02.2014

    meine Frau ist nach 35 Jahren Ehe vor 4 Monaten 2 Tage nach Einliefung in das Krkhs gestorben. Keine Beileids-bezeugen der Nachbarn, nichts. Gehe ich wo hin fhle ich mich als Ausstziger.Meine An-gehrigen und Bekannten haben die Sache schon abgehackt und wechseln schnell das Thema.Wie kann ich meiner Frau am schnellsten nachfolgen?

  68. Leserkommentar Silvia schreibt am 02.02.2014

    Es ist furchtbar und traurig einen lieben Menschen zu verlieren. Ich habe jetzt,nach 9 Monaten begriffen was es heisst ,Trauer zu durchleben.Es ist hart und grausam,keiner kann helfen,es ist eine Qual und jeder Tag eine neue Herausforderung.Durch diese Zeit geht man allein,trotz Familie und Freunde.Ich hoffe es wird irgendwann ertrglich und der Schmerz lsst auch irgendwann nach oder wird einigermaen ertrglich!!!

  69. Leserkommentar Ulrike schreibt am 02.02.2014

    Manchmal wei ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich habe im Juli 2013 meinen geliebten Mann Thomas durch einen Arbeitsunfall verloren. Ein Abschiedsku am Morgen, eine Stunde spter der blanke Horror. Es ist noch immer das Gefhl da: jetzt kommt er gleich heim, das Telefon lutet -vielleicht ist das thomas. Fr meine Kinder da zu sein - ohne Papa. Weihnachten: der bewute Moment - nur noch wir drei. Funktionieren und handeln mit Verstand. Wann kann ich im Gefhl handeln. Ja die Freunde helfen und sind da. Im Alltag klingt man vieles aus, aber ich wei es ist immer da!

  70. Leserkommentar Claire schreibt am 24.01.2014

    meinen lieben Lebenspartner habe ich ende Oktober verloren. Erst 2Monate davor haben wir von seiner schweren Krankheit erfahren. Dies war der erste Schock. Aber sein Tod war dann nach kurzer Zeit so pltzlich- ich konnte mich nicht von ihm verabschieden.Er starb an einer Lungenembolie. Dabei waren wir so zuversichtlich und voller Hoffnung! Ich vermisse ihn so sehr. Seine unterhalsamen Worte, seine Nhe, unsere gemeinsamen Aktivitten. 2 Monate habe ich nun funktioniert- all das Administrative erledigt, die Arbeit bewltigt, die Festtage und die dunkle Jahreszeit durchgestanden. Und jetzt kam der Zusammenbruch. Das grosse Loch die Batterien sind leer. Das Alleinesein ist unertrglich. Jeder sagt mir dass irgendwann bessere Zeiten folgen werden, dass die Wunden wieder heilen. Dass ist so leicht dahin gesagt. Aber der Weg ist lang-ich fhle mich so leer. Ich werde nun Hilfe suchen in der Seelsorge, nehme dann eine Auszeit und versuche etwas zur Ruhe zukommen. Ich wnsche euch allen viel Kraft und lasst euch Zeit zum trauern....

  71. Leserkommentar inge schreibt am 23.01.2014

    heute vor einer Woche lebte er noch!!!! Wir wuten, da uns nicht mehr viel Zeit blieb mit seinem Lungentumor und waren auf den Abschied vorbereitet. Aber ... wenn es dann so ist, zerreist es einem die Seele. Ich mchte nur noch heulen, heulen und heulen, Dabei erlebe ich den Tod des Partners schon zum zweitenmal. Wo bekomme ich Hilfe und Kraft?

  72. Leserkommentar Brbel schreibt am 20.01.2014

    Hallo Susanne, mein Mann ist im Mai innerhalb weniger Stunden gestorben. Ich war 3 Monate nicht fhig zu arbeiten, habe nur funktioniert. Ich war inzwischen auch 5 Wochen zur Kur, es hat mir gut getan. Vor allem der Abstand, viele neue Leute viele neue Eindrcke. Jetzt ist wieder der Alltag eingekehrt, das erste Weihnachten alleine. Wie Du schon schreibst, die schrecklichen Wochenenden. Man kommt sich so nutzlos vor. Es gibt ab und zu Tage, an denen es etwas besser geht. Der Mensch kann doch sehr viel aushalten, verrckt wirst Du nicht werden, nur eben anders.

  73. Leserkommentar Silvia schreibt am 19.01.2014

    Liebe Susanne ,Du wirst nicht verrckt,Du trauerst und das heftig.Und glaube mir ,es ist heftig ,nicht vorstellbar und grausam.Aber das merkst Du sicher selbst.Auch Zeit heilt keine Wunden ,man schaut nur wie man berlebt,aber irgendwann gibt es irgendwo ein keines Licht der Hoffnung,Ich wnsche Dir ganz viel Kraft fr die schwere Zeit und umarme Dich.

  74. Leserkommentar Susanne schreibt am 18.01.2014

    Hallo, mein geliebter Mann starb am 6.12.13 an einem Herzinfarkt in unserer Wohnung. Seitdem steht meine Welt still. Ich habe das Gefhl, dass mir jemand auf den Kopf gehauen hat. Ich bin seitdem krank geschrieben und habe auch eine Kur eingereicht. Freunde rufen auch ab und zu an und meinen, wenn etwas ist, solle ich mich doch gerne melden. Was soll schon sein??? Ich habe "nur" meinen Mann verloren. Die haben doch gar keine Ahnung, wie es mir geht und dass ich nicht unter Menschen gehen will. Am Montag werde ich versuchen, wieder zu arbeiten. Der blanke Horror. Die Wochenenden machen mich fast wahnsinnig. Der Schriftkram mit Behrden und Versicherungen ist erledigt, die Wohnung ist zum xten Mal gereinigt worden und auch die Tiere glnzen wie nie (Meerschweinchen). Die Abende und die Nchte sind am Schlimmsten. Merkt man eigentlich, wenn man verrckt wird oder ist das ein flieender bergang? Liebe Gre Susanne

  75. Leserkommentar hedy schreibt am 07.01.2014

    gestern warenes schon 8 Wochen,da mein Mann nicht mehr bei mir ist.Es ist unendlich schwer alleine zu sein.Ich gehe oft in den Gottesdienst(das hilft mir) und danach auf den Friedhof.Auch bin ich froh,da die Feiertage endlich vorbei sind und der "normale Alltag" wieder beginnt.Ich hoffe,da ich mit Gottes Hilfe die Trauerzeit gut berstehen kann.Gre an alle die Sich auch hier uern.Ich finde es hilft sich auszutauschen.

  76. Leserkommentar Juttta schreibt am 06.01.2014

    Liebe Heike, lass dir Zeit :(

  77. Leserkommentar Heike schreibt am 06.01.2014

    Habe meine groe Liebe mit 52.am 4.10.13 durch einen Motorradunfall verloren. Bin leider auch noch zu der Bergung dazugekommen. bin Zeitweise so unglcklich habe so starke Sehnsucht nach ihm und das Gefhle das dies niemanden mehr interessiert es ist schwer sein neues leben zu beginnen den es hat schon am 5.10.13 begonnen

  78. Leserkommentar Jutta schreibt am 06.01.2014

    Lieber Wilfried, das mit deiner Frau tut mir sehr leid :( Schau doch mal hier unter dem Thema "Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer". Dort hat sich in den letzten Wochen von selbst eine Trauergruppe gebildet, die regelmig dort schreibt und versucht, sich gegenseitig zu helfen. LG Jutta

  79. Leserkommentar Wilfried Hintze schreibt am 04.01.2014

    Meine Frau Irene ist am 5.12.2013 nach achtmonatigem Kampf (Schlaganflle und Lungenkrebs) gestorben. Gestern am 3.1.2014 haben wir sie im Friedwald Michelstadt beerdigt. Nunsitze ich hier und schaue im Internet wie andere mit so einem Verlust und der Trauer umgehen. Vieleicht kann ich aus den Informationen Kraft schpfen, das Leben wieder in Angriff zu nehmen.

  80. Leserkommentar Michaela schreibt am 03.01.2014

    Hallo, habe gerade alle eure Zeilen gelesen und bin tief ergriffen. Bin durch das buch von frau dr. wolf hier gelandet. wollte mich informieren, wie ich als Hospiz und trauerbegleiterin einfach noch tiefer verstehen kann. ich z.B. glaube ganz fest daran, dass eure lieben bei euch sind und dass ihr von ihnen begleitet werdet. Und dass die kraft wieder "mitten im Leben" teilzunehmen in euch selbst sitzt. lasst euch zeit und geht langsam durch diesen schmerz. Vielleicht hilft dem einen oder anderen auch eine trauergruppe. Sind sehr gute Einrichtungen, denn meist hren freunde und angehrige nur eine gewisse zeit zu, doch dann...??? traut euch einfach. DANKE und viel kraft.

  81. Leserkommentar heike schreibt am 31.12.2013

    Vor 63 tagen habe ich meinen mann verloren er war die liebe meines lebens .ich weiss nicht wie es weiter gehen soll .die ersten tage waren wie unter einer glocke danach die beerdigung dann alles organisatorisches und jetzt....

  82. Leserkommentar Silvia schreibt am 31.12.2013

    Liebe Barbara,nimm die Einladungen an.So kommst du wenigstens eine kurze Zeit von den traurigen Gedanken weg.Ich bin froh,wenn auch dieser Tag berstanden ist.Aber ist nicht jeder Tag ein Kampf fr uns? Trotz allem,ich hoffe fr uns alle ,dass 2014 ein bisschen leichter wird.

  83. Leserkommentar Barbara schreibt am 30.12.2013

    Liebe Silvia, danke fr Deine lieben Worte. Es tut gut wenn es einen Menschen giebt der das gerade Durchlebte nachfhlen kann.Nach einem langen "Spaziergang" durch ein Einkaufscenter, bin ich noch lnger herum gefahren. Als ich nach hause kam habe ich schluchtzend und wtend die ganze Weihnachtsdekoration herunter gerissen und in den Mlleimer geworfen.Ich hatte das Gefhl, dass es unrichtig ist in einem gemtlichen Wohnzimmer zu sitzen - verrckt nicht. Silvester wurde ich von meinem Sohn zu einem Spieleabend mit Freunden eingeladen.Von meiner Tochter zu einem Raclettessen bei ihrer Freundin ,deren Mutti ist auch seit April in Trauer und eingeladen.Nun weis ich nicht was ich machen soll, ich mchte mich am liebsten verkriechen.Vielleicht ist es gut, wenn ich eine Einladung annehme. Ich werde sehen wie ich mich fhle. ich umarme Euch alle. Bis bald.

  84. Leserkommentar Ulrike schreibt am 30.12.2013

    Hallo, ich habe meinen geliebten Mann nach nur knapp 13 Jahren gemeinsamer Zeit im Sommer diesen Jahres verloren. Er starb an einer Kebsrkrankung mit nur 65 Jahren und an seinem letzten Geburtstag konnte ich ihn auf unseren Wunsch hin zum sterben nach Hause holen. Weihnachten war furchtbar, konnte keine Kerze, keinen Weihnactsbaum unterwegs ertragen und Silvester? Tja, war vor 13 Jahren auch noch unser "Kennenlerntag"-wie soll ich das berleben? Grsse an alle Trauernde; Freunde verstehen das einfach nicht, wie es sich anfhlt, wenn das Herz entzwei bricht.

  85. Leserkommentar Silvia schreibt am 30.12.2013

    Liebe Barbara,ich verstehe dich nur zu gut.Es ist als wenn das Leben auseinander fllt.Ein Teil von mir wurde abgeschnitten,kommt nie mehr wieder.Das "nie wieder kommen",ist am schwersten zu verstehen und zu begreifen.Du wirst fr die kommende Zeit viel Kraft brauchen,ich umarme dich.

  86. Leserkommentar Silvia schreibt am 30.12.2013

    Liebe Barbara,ich verstehe dich nur zu gut.Es ist als wenn das Leben auseinander fllt.Ein Teil von mir wurde abgeschnitten,kommt nie mehr wieder.Das "nie wieder kommen",ist am schwersten zu verstehen und zu begreifen.Du wirst fr die kommende Zeit viel Kraft brauchen,ich umarme dich.

  87. Leserkommentar Barbara schreibt am 29.12.2013

    Vor 10 Tagen hat mich mein Liebster verlassen. Nach einer Krebs-OP traten Komplikationen auf.Am 24.12. hatten wir 29. Hochzeitstag.Es ist so traurig,die Sehnsucht ist so bermchtig, ich rufe ihn manchmal an nur um seine Stimme auf dem AB zu hren.Wie soll man die Zukunft einrichten? mit 65 Jahren gibt es nicht mehr viel Zukunft.Die Kinder sind erwachsen gehen ihren Weg, sie sind sehr besorgt aber sie mssen ihr Leben leben.Wir haben noch so viel Plne gemacht, wir dachten wir htten noch viel Zeit vor uns. Wir haben uns geirrt. Ohne ihn ist nur noch Verzweiflung und Leere.Gut, da ich hier Menschen antreffe die Gleiches fhlen.Ich wnsche uns allen ein gutes neues Jahr.

  88. Leserkommentar Silvia schreibt am 28.12.2013

    Ich sitze jetzt hier und die Trnen laufen wieder ber,s Gesicht.Mein Sohn und ich waren auch bei meinem Mann als er starb.Wir haben ihn fr die letzten 5 Wochen nach Hause geholt.Ich werde seinen letzten Atemzug nie vergessen.Weihnachten ist gottseidank vorbei und Silvester werden wir auch noch schaffen.Einen lieben Gru an alle die traurig sind.

  89. Leserkommentar Andrea schreibt am 27.12.2013

    Auch ich hab am 7.12.2013 die Liebe meines Lebens verloren.Wir waren 25 Jahre verheiratet und haben 5 wunderbare Kinder im Alter von 8 bis 23 Jahren.Alles ging so schnell,der Krebs hat gesiegt....Mein Mann ist bei uns zu Hause gestorben und das war gut fr uns alle...Wir hatten Zeit uns zu verabschieden,jeder auf seine Weise....Ich bin so traurig und kann alles noch nicht fassen..gehe im neuen Jahr wieder arbeiten...ich trag ein Bild von dir in mir

  90. Leserkommentar Silvia schreibt am 27.12.2013

    Ich bin auch nur noch traurig , wtend und innerlich so leer.Ob diese Trauer irgendwann ertrglich wird?Ich frage mich oft, wo ist die Seele von meinem Mann?Ist er manchmal bei mir?Ich wnsche es mir so!!

  91. Leserkommentar Reanne schreibt am 27.12.2013

    Ich habe meinen Mann vor fast 4 Wochen verloren. Es ist verdammt schwer, alles ist so leer und voller Trauer in mir. Ich wei gar nicht, wie ich das bewltigen soll. Ich bin voller innerlicher Unruhe und bin sehr oft am Heulen. Man mu irgendwie versuchen, fr sich einen Weg zu finden um einigermaen damit zurechtzukommen. Ich verstehe alle hier, dass es sehr schlimm ist. Jeder hat auch eine andere Art , damit umzugehen. Ich wnsche allen alles Liebe und Gute und viel Kraft fr die kommende Zeit.

  92. Leserkommentar Silvia Ptsch schreibt am 20.12.2013

    mein Man ist vor 8 Monaten von mir gegangen,es tut einfach nur weh und keine noch so hutgemeinten Ratschlge helfen. Wenn Abends die Tr hinter mir zugeht, bin ich allein.

  93. Leserkommentar Anne schreibt am 19.12.2013

    Habe meinen lieben Mann nur 3 Wochen nach der Diagnose Krebs verloren. Das ist jetzt 5 Wochen her. Mir graut vor Weihnachten und Silvester.Wenn ich nicht ber ihn reden muss geht es halbwegs. Aber dann kommen wieder Stunden wo ich nur am Weinen bin.Es ist so grausam, dass er mich nach 4o Jahren glcklichsein verlassen musste.

  94. Leserkommentar Susemaus schreibt am 14.12.2013

    Hallo, gibt es in Hamburg (ich wohne in Rahlstedt) Trauergruppen oder hnliches? Ich bin auf der Suche nach Gleichgesinnten, da ich der Meinung bin, dass es fr meine Freunde auch nicht nachvollziehbar ist. Wer hat Erfahrung mit solchen Gruppen? Eigentlich bin ich ein sehr aufgeschlossener Mensch, aber nach dem Tod meines Mannes mchte ich mich verkriechen. LG

  95. Leserkommentar Susemaus schreibt am 14.12.2013

    Hallo, ich habe am 6.12.13 meinen geliebten Ehemann verloren. Er starb berraschend an einem Herzinfarkt und wurde nur 67 Jahre alt. Meine Mutter fand ihn und auch ich war noch mehrere Stunden bei ihm, bis er abgeholt wurde. Meine Welt steht still und ich will nur noch weg. Mittwoch ist Beerdigung. Und Weihnachten steht auch vor der Tr. Ich schaffe das alles nicht, mu aber fr meine Eltern und Schwiegermutter stark sein.

  96. Leserkommentar manu schreibt am 13.12.2013

    habe meinen mann 12 wochen nach der krebsdiagnose im juli 2013 verloren. er starb zuhause. alles war auf heilung eingestellt dann kam eine innere blutung dazwischen. zum "glck" habe ich noch nmeine 6jhrige tochter fr die ich stark sein muss. manchmal habe ich panikattacken die ich dann mit tavor bekmpfe. hatt jemand tips fr mich was ich tun kann wenn alles schief luft? im mai habe ich zum glck eine mutterkind kur. schwerpunkt der kur trauerbewltigung. allen trotzdem eine ruhige zeit und einen angenehmen start ins 2014

  97. Leserkommentar hedy schreibt am 07.12.2013

    gestern waren es schon 4 Wochen,da mich mein lieber Mann fr immer verlassen hat. Ich gehe immer wieder beim Friedhof vorbei und znde ihm eine Kerze an.Bete fr ihn.Dann fhle ich mich leichter.Er lebt jetzt in einer anderen Welt zu der ich momentan noch keinen Zugang habe.Es ist alles noch sehr schwer fr mich.Aber ich denke,wenn die Feiertage vorbei sind wird es vielleicht wieder besser.Am schlimmsten sind die Wochenenden,denn unter der Woche arbeite ich ja,denn der Alltag mu ja weiter gehen.

  98. Leserkommentar Charly schreibt am 06.12.2013

    Liebe Anita, Trauer ist ein Ausdruck von Liebe und ein halbes Jahr ist noch nicht viel. Du wirst daran nicht kaputt gehen, irgendwann wird es leichter werden. Halt die Ohren steif. LG Charly

  99. Leserkommentar Anita schreibt am 05.12.2013

    Jetzt ist schon ber ein halbes Jahr vergangen. Der Schmerz ist so tief und es wird nicht besser. Ich wei, dass keiner mir dabei helfen. Entweder ich schaffe es damit zu leben oder ich gehe daran kaputt.

  100. Leserkommentar Aurion schreibt am 04.12.2013

    Sich seit nehmen und zurck Lehnen.. Wrde uns nicht besser gehen Sich nicht dem Hektik des Altag ergeben knnten wie bessere Wege gehen ..

  101. Leserkommentar Heidi schreibt am 24.11.2013

    Auch ich hab meinen Mann verloren. Vor fast 5 Monaten, nachdem er einer Woche im knstlichen Koma an der Herz-Lungenmaschine gelegen hatte. Ich wusste dass dieser Tag kommen wrde. Seit 2007 wussten wir dass sein Herz nicht fr ein langes Leben reichen wrde. Er hat sich bewusst gegen eine Transplantation entschieden, alleine, ohne viel Worte. Es tut so weh dass ich ihm nicht helfen konnte. Aber jeder Mensch hat recht auf seine eigenen Entscheidungen. Er ist nun frei, ohne Angst und ohne Sorgen. Unser Sohn und ich schauen nach vorne. Wir mssen. Der Alltag lenkt ab und ab und zu sehe ich nen Lichtblick fr die Zukunft. Ich werd ihn nie vergessen und nie wieder so sein wie frher, aber ich werde mit dem Schicksal leben lernen. Ich will das schaffen. Er wollte es so

  102. Leserkommentar hedy schreibt am 24.11.2013

    habe erst vor kurzem(06.112013)meinen Mann verloren.Es ist alles noch sehr schwierig zumal morgen die Urnenbeisetzung ist.Ich bin noch am sortieren,wie alls weiter gehen soll.Nach ber 32 Jahren die ich mit meinem Mann zusammen war ist es wie ein Film der sichereignet hat.Will aber nach den Feiertagen schauen,ob ich mich einer Gruppe in meiner Heimatstadt anschlieen kann.Vielleicht warte ich damit bis zum Frhjahr.Ich will so langsam wieder zum normalen Alltag zurckzufinden

  103. Leserkommentar svenny schreibt am 18.11.2013

    meine Erfahrungen sind genau so,auch meine Familie macht mich wtend. ALLE SAGTEN ;SIE SEIEN FR MICH DA:ABER NICHTS;NACH 9 MONATEN IST GAR NICHTS MEHR,alle haben mit sich zu tun

  104. Leserkommentar Walter schreibt am 16.11.2013

    Meine alles geliebte Frau ist vor 2 moaten gestorben.Ich komme einfach nicht da drber...scherz,leid,kummer,sehnsucht nach ihr,nur noch am heulen...

  105. Leserkommentar Margarita schreibt am 12.11.2013

    Ich habe meinen Mann vor 11 Jahren verloren, 5 Monate nach der Krebsdiagnose. Ich empfinde heute noch Trauer, fhle mich einsam und heule bei jeder Gelegenheit los. Ob das je besser wird?

  106. Leserkommentar walter schreibt am 10.11.2013

    meine alles geliebte Frau ist vor 2 monaten gestorben.wenn alles in den gewissen bahnen wieder luft, werde ich zu ihr gehen..

  107. Leserkommentar Lisa schreibt am 01.11.2013

    Vor drei Monaten ist mein ber alles geliebter Mann eine Woche nach der Diagnose "Krebs" gestorben. Es war ein Geschenk fr mich, ihn zuhause bis zum letzten Atemzug begleiten zu drfen. Ich bekam eine groe Zahl von Kondolenzkarten mit fast stets dem gleichen Wunsch, dass ich "in dieser schweren Zeit Kraft und Mut haben mge....". Doch jetzt, wenige Wochen nach der Beerdigung fhle ich mich wie in einem Glaskasten. Die meisten Bekannten und Verwandten meiden mich oder haben Schwierigkeiten, auf mich zuzugehen. Sie knnen scheinbar mit der Situation berhaupt nicht umgehen oder haben Berhrungsngste. Und doch wre hin und wieder ein Zuspruch fr mich so hilfreich! Lediglich zwei gute Freundinnen begleiten mich in dieser schweren Zeit. Ehrenamtliches Engagement und eine Reise hilft mir nur vorbergehend, die Leere zuhause und die Einsamkeit zu verdrngen. Ich mchte so gern meinem Mann folgen knnen......

  108. Leserkommentar Annemarie schreibt am 31.10.2013

    Auch habe meinen geliebten Mann vor einem Jahr an einer Krebserkrankung verloren.Er war die Liebe meines Lebens,ich war 16Jahre!Ich habe meinen Weg noch nicht gefunden,es tut noch immer weh!

  109. Leserkommentar Silvia schreibt am 15.10.2013

    Auch ich habe meinen Mann verloren. Er ist am 4.10. an den Folgen eines Herzinfarktes im Alter von 54 Jahren verstorben. Meine Trauer und meine innere Bewegungslosigkeit lt sich nicht in Worte fassen. Der Alltag und die Formalien fordern mich. Meine Angst vor dem "Alleine sein" und dem was noch kommen wird ist gro. Doch ich glaube daran, dass die Menschen die wir so geliebt haben um uns sind und uns sttzen. Werde einen Schritt nach dem anderen tun, in mich hinein spren und hoffentlich Menschen finden die mich untersttzen.

  110. Leserkommentar Andrea schreibt am 12.10.2013

    Ich habe am 05.02.2013 meinen Mann nach ber 30 glcklichen Ehejahren pltzlich durch einen Herzinfarkt verloren. Wei immer noch nicht wie es weiterhgehen soll, habe nur sehr wenige Freunde und am Wochenende hat nie jemand Zeit.. Was soll ich mit meiner anfangen? Ich wei es nicht...Es ist alles furchtbar habe heute schon eine riesen Angst vor Weihnachten...Es ist unfassbar und tut so unendlich weh...

  111. Leserkommentar Birgit schreibt am 11.10.2013

    Ich habe meinen Mann im Januar nach 3 Jahren Kampf gegen den Krebs verloren. Ich will es nicht wahrhaben. Es ist so furchtbar, ich meine gerade ich wre nur noch die Hlfte, zum Glck arbeite ich noch, so da da wenigstens ein Ablauf ist. Sonst wrde ich mich nur verkriechen und nix tun, aber was ich auch z.Zt. durchmache ist, dass ich nur weg will, daher mache ich so Kurztrips mit Kulturreisen, da ist man wenigstens nicht allein und die Sonntage gehen rum!!!

  112. Leserkommentar Beate schreibt am 08.10.2013

    ich habe meinen geliebten Mann im April diesen Jahres verloren.Wir waren wie jedes Jahr,zu seinem Geburtstag,im Urlaub.Kurz vor seinem 56. Geburtstag,starb er an einem pltzlichen Herz- Lungenversagen.Ich fhle mich so hilflos und kann das schreckliche Erlebnis einfach nicht verarbeiten. Wir hatten noch so viel Plne und uns noch so viel zu sagen.Er fehlt mir so sehr, pltzlich ist nichts mehr so wie es mal war !

  113. Leserkommentar lorenz schreibt am 08.10.2013

    ich habe meinen geliebten schatz verloren. meine frau ist am 17. august im alter von 50 jahren an lungenkrebs gestorben. wir waren 30 jahre verheiratet, es war meine groe liebe. ich fhle mich leer , einsam, hilflos,mir fehlt ihre nhe und ihre liebe. wir haben 3 liebe tchter, die mich strken und untersttzen. es ist unsagbar schwer.

  114. Leserkommentar doris vago schreibt am 06.10.2013

    ermutigend heilsam motivierend heller werdend

  115. Leserkommentar Rita schreibt am 05.10.2013

    Habe meinen mann vor einem jahr durch herzversagen verloren. Er wahr erst 40 jahre. Es ist so schlimm ond der schmerz ist manchmal unertrglich. Zum glck habe ich noch meine zwei kinder.

  116. Leserkommentar Peter schreibt am 02.10.2013

    Ich habe nach sechs Jahren wunderbarer Beziehung meine Lebenspartnerin vor acht Wochen verloren. Sie hat nach zwei Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren. Auch mir erscheint sie unersetzlich, aber htte sie gewollt das ich ewig Trauer. Ich fhle mich allein und denke das dieser Mensch unersetzlich sein wird. Doch jetzt zeigen sich die wahren Freunde die in diesen Stunden fr einen da sind und das Leben wird weiter gehen. Ich hoffe und wnsche mir das alle Betroffenen nicht den Mut verlieren und daran denken, die jetzt da oben sind, wollen nicht das wir ewig weinen. Wir mssen unserem Leben einen neuen Sinn geben.

  117. Leserkommentar Hanna schreibt am 26.09.2013

    Wir waren nur ein Jahr und drei Monate ein Paar, aber es war eine auergewhnlich groe und starke Liebe zwischen uns. Das grte was uns beiden im Leben passiert ist. Vllig unerwartet riss uns vor 4 Wochen das Schicksal auseinander. Mir geht es so, wie allen, die hier ihren Kummer abladen. Ich kann nur hoffen, dass es irgendwann besser wird. Fr mich und fr euch alle!

  118. Leserkommentar Anna schreibt am 25.09.2013

    Mein Mann ist Ende August 2013 nach 42 Ehejahren in meinen Armen gestorben. Wir hatten sehr frh geheiratet - zusammen gute und schlechte Zeiten erlebt. Am Sonntag war ich das erste mal in meinem Leben alleine whlen. Ich bin einfach nur traurig

  119. Leserkommentar Sigrid schreibt am 19.09.2013

    Ich habe meinen Mann nach 30 Jahren Ehe verloren. Er starb unvermittelt nach einem Herzstillstand. Ich habe wunderbare Kinder, Schwiegerkinder und Freunde, und doch es tut unheimlich weh, ihn nicht mehr zu sehen, zu hhren, ja auch, dass er nicht mehr meckern wird. Die anderen Beitrge sprechen mir aus dem Herzen.

  120. Leserkommentar Elke schreibt am 27.08.2013

    Habe meinen Mann am 12.12.2011 verloren. Er war erst 47 und hat immer behauptet, er wrde nicht alt. Unfassbar das er recht hatte. Er ist an einem Krebsleiden (zum Glck)zu Hause verstorben und hat sich vor seinem Tod gewnscht das ich ein neues Leben anfange. Er wollte auf keinen Fall das ich lange leide.( soviel zur Theorie) Ich versuche, und es ist unendlich schwer, ihm diesen letzen Wunsch zu erfllen, indem ich mir immer wieder sage, ich versuche fr ihn und und unseren gemeinsamen Sohn, das Geschenk des Lebens anzunehmen, gerade weil er so gerne geblieben wre. Die letzten Monate mit meinem Mann waren eine unglaubliche Bereicherung. Die Innigkeit unserer Beziehung hat zugenommen. Wir konnten ber alles reden und auch viel lachen. Ich bin unendlich dankbar fr die Zeit die wir hatten.

  121. Leserkommentar Andrea schreibt am 26.08.2013

    Ich habe die Liebe meines Lebens vor knapp neun Monaten durch einen pltzlichen Herztod verloren. Er war erst 47 Jahre. Ich werde mit seinem Tod nicht fertig. Der Schmerz ist unertrglich. er fehlt mir unendlich. Ich funktioniere nur noch mechanisch. Versuche mein Leben in den Griff zu bekommen aber es ist so unsagbar schwer ohne ihn. Manche sagen, nach dem ersten Todestag wrde es besser. Aber was ist danach besser?? ich glaube nicht das der Schmerz ertrglicher fr mich wird, obwohl man sagt, die Zeit heilt die Wunden. Aber was ist mit den Narben?? Er wird mir immer unsagbar fehlen.

  122. Leserkommentar Susi schreibt am 20.08.2013

    Ich habe meinen Mann vor knapp 4 wochen durch eine schweren Motorradunfall verloren. Er wurde nur 33 Jahre alt. Ich kann es nicht begreifen. Der Schmerz ist unendlich.Zu wissen Ihn nie wieder zu Kssen, zu umarmen, zu riechen, der gedanke macht mich Krank.Er ist meine Liebe frs Leben, fr immer.

  123. Leserkommentar monika schreibt am 17.08.2013

    Habe meinen Mann im Dezember 2008 verloren,waren zu dieser Zeit fast 30 Jahre verheiratet.Ich habe eine tolle Familie,super Freunde,aber keiner kann mir die Liebe,und die Geborgenheit geben wie die Liebe meines Lebens.Er fehlt mir bis heute so sehr..

  124. Leserkommentar Susanna schreibt am 10.08.2013

    Ich habe vor ein paar Monaten meinen Mann nach 38 Jahren glcklicher Ehe verloren, nachdem er sich 8 Monate gegen den Krebs gewehrt hatte, um mich nicht allein zurckzulassen. Anfangs habe ich mich in Aktivitten gestrzt, um nur nicht nachdenken zu mssen, war auch sehr gut aufgefangen durch Freunde und Bekannte. Jetzt kommt der Alltag und mir graut jeweils vor den Wochenenden, wo alle ihre Familien treffen etc. Auch bei Einladungen ist man ja meist einziger Single unter all den Paaren, was zustzlich schmerzt und einem die Einsamkeit noch mehr vor Augen fhrt. Mein Mann fehlt mir unsagbar und ob man sich ans Alleinsein gewhnt und nach dem ersten Trauerjahr wirklich alles besser wird, wie immer behauptet wird, wage ich zu bezweifeln.

  125. Leserkommentar Waltraud schreibt am 09.08.2013

    Ich habe meinen geliebten Partner vor 3 Monaten nach nur 1Jahr Beziehung voller Liebe durch einen schweren Verkehrsunfall verloren! Wir haben alles, ob Weihnachten, Geburtstage oder Ostern nur einmal gemeinsam erlebt. Ich bin noch so voller Liebe und kann sie ihm nicht mehr spren lassen! Es tut so unendlich weh und ich vermisse ihn sehr! Wir hatten so viele Plne fr die Zukunft und alles ist pltzlich vorbei! Ich wei noch nicht wie es weitergehen soll, die Arbeit lenkt mich ab, aber danach berkommt mich wieder die Trauer! Ich habe das Gefhl, dass keiner mit mir ber ihn und meiner Trauer reden mchte, weil sie selbst sprachlos sind oder vielleicht nicht die richtigen Worte finden. Es ist einfach alles nur traurig.

  126. Leserkommentar Marianne schreibt am 18.07.2013

    Am 29.06. hat mich mein Mann nach 9 Monaten schwerer Krankheit verlassen. Ich bin unendlich traurig und auch erleichtert, weil er nicht mehr leiden muss. Ich bin unfhig mit der Situation fertig zu werden.

  127. Leserkommentar Hannelore schreibt am 15.07.2013

    Ich habe am 24.Mai meinen Mann nach langer,schwerer Krankheit verloren.Trotzdem kam sein Tod fr mich vllig unerwartet.Wir waren 38 Jahre glcklich verheiratet und ich bin seitdem vller aus der Bahn geworfen,keinen Antrieb,lustlos,bin fast nur am Weinen und jammern,und jede Ttigkeit,die man verrichten mu,wird zur Qual.Das schlimmste fr mich ist auerdem,die Vorstellung,keinen Verwandten zu haben,mit dem man doch eher "familir"reden kann.Nahe Bekannte setzen sich bald ab-und am schrecklichsten sind die Wochenenden.Es ist alles so brutal und grausam.

  128. Leserkommentar Helmut schreibt am 15.07.2013

    Ich habe am 30.5. meine Frau verloren. Sie starb vllig unerwartet, obwohl sie 5 Jahre krank war. Wir waren fast 40 Jahre zusammen und fast 37 Jahre verheiratet. Peter schrieb, das alle Freunde verschwunden sind. Mir geht es genauso. Man ist nur noch hilflos.

  129. Leserkommentar reinhart schreibt am 14.07.2013

    Nach 43 Ehejahren ist meine Frau vor einem Jahr vllig unerwartet gestorben. Ich fhle mich vllig unfhig allein leben zu knnen und wnsche mir oft, ich knnte ihr einfach nur folgen.

  130. Leserkommentar Anja schreibt am 10.07.2013

    Ich habe meinen Mann am 15.03.2013 nach einer Krebserkrankung verloren. Das schlimme war, es lagen nur 6Wochen zwischen Diagnose und Tod! Wir waren 24Jahre verheiratet und es ist alles so schrecklich... Ich vermisse ihn unsagbar.. Ich frage mich, ob das wohl je vergeht!!!

  131. Leserkommentar christine schreibt am 08.07.2013

    ja,ich habe am 16.5.2013 meinen partner durch pltzlichen herztod verloren....wir waren beim essen und er verlie mich ohne ein tsch....es tut so weh...klar wir hatten noch so viel vor....aber ich muss alleine klar kommen und du bist nur auf der anderen seite des weges....in memorian ch

  132. Leserkommentar Lea schreibt am 02.07.2013

    Ich habe meinen langjhrigen Partner vor fast 2 Monaten verloren, er starb durch einen schrecklichen Unfall. Zur Zeit habe ich wieder ein Tief und ich kann einfach nichts mehr machen. Doch als ich auf diese Seite gestoen bin und eure Kommentare gelesen habe wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige bin die so fhlt und am Boden zerstrt ist. Es hrt sich vielleicht komisch an, doch es hilft auf irgendeine Art un Weise ein bisschen.

  133. Leserkommentar Brbel schreibt am 01.07.2013

    Am 02.05.2013 ist mein Mann innerhalb weniger Stunden an einer Blutvergiftung durch eine nicht erkannte Lungenentzndung gestorben. Im April hatten wir erst unseren 31. Hochzeitstag. Alle unsere gemeinsamen Plne sind wie ein Kartenhaus zusammengefallen. Ich fhle mich ohnmchtig, wei nicht wie es weitergehen soll. Seit 2 Stunden ist wieder so ein fast unertrgliches Wochenende vorbei. Finde keine Ruhe, werde ich jemals darber hinweg kommen. Er fehlt.

  134. Leserkommentar Heike schreibt am 25.06.2013

    Am 31.5.13 musste ich meinen Mann, den ich ber alles liebte, gehen lassen. Er lag da schon seit 3 Wochen im knstlichen Koma, nach einem Herzstillstand und es gab keine Hoffnung mehr. Er wurde 47 Jahre. Fast 20 Jahre waren wir zusammen und es war die Liebe unseres Lebens. Es gibt nur noch Leere, Dunkelheit, Stille und Erinnerungen. Der Schmerz frisst mich - ohne Betubung. Nur unsere zwei Mdels halten mich irgendwie am Leben.

  135. Leserkommentar Heide schreibt am 14.06.2013

    Am 20.05.13, Pfingstmontag hat mich mein geliebter Schatz fr immer verlassen. Er hatte Angst mich allein zu lassen, er wusste, dass ich damit nicht klar komme.

  136. Leserkommentar Anita schreibt am 12.06.2013

    Am 13.04.13 ist meine groe Liebe von mir gegangen. Ich habe solche Sehnsucht. Meine Trauer nimmt kein Ende. Seine Liebe fehlt mir so sehr.

  137. Leserkommentar Caro schreibt am 06.06.2013

    habe am 23.04.2013 meinen ber alles geliebten Schatz verloren. Es ist nun schon 6 Wochen her aber es tut weh wie an jenem Tag. Obwohl ich tolle Kinder und Freunde habe, fhle ich mich im Innern sehr einsam. Am schlimmsten sind die Nchte und die Sehnsucht nach etwas, was man so nicht mehr bekommt.Aber immerhin, so schwer es auch ist, die Liebe und die Erinnerungen bleiben.

  138. Leserkommentar brbel schreibt am 02.06.2013

    habe am 16.4.2013 meinen lieben Ehemann verloren.Er war die Liebe meines Lebens. Es ist als wenn man an diesem Schmerz erstickt.

  139. Leserkommentar irmine schreibt am 01.06.2013

    meinen lieben Ehemann habe ich schon vor 28 Jahren durch Hochwasser verloren und stand dann mit 3kleinen Kindern da,hatte eine Aufgabe zu erfllen die mir auch sehr geholfen hat. Im April 2012 habe ich jetzt meine Tochter durch Krankheit verloren und jetzt fhle ich mich sehr einsam, vorallem die Abende und Wochenende,weiss einfach nicht wie ich mit der Situation umgehen soll,es schmerzt sehr..

  140. Leserkommentar Stewart schreibt am 31.05.2013

    Habe am 15 05 2013 meine geliebte Birgit verloren! 5 Jahre waren wir zusammen...und haben uns geliebt.. Ihr Sohn marcel 17 j. ist nun bei mir, ich muss nun fr ihn sorgen! er hatt keine Verwandten in sterreich... Meine Birgit kam aus Dresden! Meine Einsamkeit erdrckt mich..es ist einfach so scher zu verstehen..

  141. Leserkommentar Cordula schreibt am 26.05.2013

    ich habe meinen geliebten Heiko am 6.5.13 verloren, er war das beste was mir passieren konnte , ich halte den schmerz nicht aus , ich wei einfach nicht was ich machen soll, mein herz ist so schwer , ich habe das gefhl man nimmt mir die luft zum atmen..

  142. Leserkommentar Gwenna schreibt am 20.05.2013

    Ich habe am 29.8.2013 ganz pltzlich meinen Lebensgefhrten verloren und es tut so weh und ich fhle mich oft einsam und alleine. Die Wochenenden und Feiertage sind so schwer zu ertragen.Der Verlust ist schwer zu ertragen.

  143. Leserkommentar Rudi schreibt am 11.05.2013

    ich habe meine Frau im Januar 2013 verloren. Wir waren 58 Jahre verheiratet. Meine Kinder haben geholfen, aber dann kam die Einsamkeit an den Abenden und am Wochenende.Aber ich mu damit fertig werden.

  144. Leserkommentar Wiltfried schreibt am 09.05.2013

    meine Frau verstarb im Januar wochentags kann ich den Schmerz verdrngen.An Wochenenden fhle ich einen krampfenden Druck in meinem Krper als htte ich eine unendliche Last zu schleppen.Ich halte es nicht aus.

  145. Leserkommentar Ilka schreibt am 26.04.2013

    ich habe meinen Mann am 8.2.13 verloren wir waren erst 12 Jahre verheiratet und haben einen 11 jhrigen Sohn. der verlust ist so schwer und tut so weh

  146. Leserkommentar Peter Bailly schreibt am 16.04.2013

    Nach 40 glcklichen Ehejahren habe ich meine Frau verloren,es ist einfach unfabar nun alleine zu sein.Leider sind alle Freunde die man mal hatte verschwunden,ich bin so unglcklich,alles ist erst 3 monate her!Wei nicht wie alles weiter geht.

  147. Leserkommentar Katrin schreibt am 06.04.2013

    Es ist so unbeschreiblich. Ich habe vor vier Wochen meinen Mann verloren und habe Morgen unseren Hochzeitstag. Es ist im Moment alles so schwierig und tut so sehr weh. Wie steh ich das nur durch?

  148. Leserkommentar Susann schreibt am 07.03.2013

    habe am 25.01.2013 pltzlich meinen Mann verloren. Ich habe mehrere gute Freunde, die mich sehr untersttzen und eine tolle Arbeit mit vielen lieben menschen. Trotzdem geht es mir teilweise sehr schlecht. Ich vermisse ihn so sehr, wir hatten so viel Gemeinsames und auch noch so viel zusammen vor. Es tut sehr weh!

  149. Leserkommentar heike schreibt am 20.02.2013

    habe am 2.01 meinen mann verloren u. weiss nicht wie es weitergeht.waren fast 30 jahre zusammen, lsst dieser schmerz irgendwann nach?

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