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Online Adventskalender 2014

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Lebensfreude Kalender 2015

Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners

frau schaut verängstigt aus dem fenster

Wochenenden und Feiertage sind für Hinterbliebene besonders schlimm, da sie an diesen Tagen meist alleine zuhause sind. Sie spüren dann die innere Leere und den Schmerz besonders stark. Bild © Petro Feketa - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Wer seinen Partner durch Tod verloren hat, hat in den ersten Monaten, in dem ersten Jahr oder sogar in den folgenden Jahren meist große Angst vor Wochenenden und Feiertagen.

Es ist die Zeit, die traditionell für die Familie, für gemeinsame Aktivitäten mit dem Partner reserviert ist.

Am Wochenende kommt der Alltag zum Erliegen, die Geschäfte und Firmen haben geschlossen. Es gibt weniger Möglichkeiten, sich abzulenken.

Schauen wir aus dem Fenster oder gehen nach draußen, scheinen uns nur glückliche Familien und Paare zu begegnen.

Dieser Anblick erinnert uns schmerzhaft an unseren Verlust, an das, was wir nie mehr mit unserem Partner oder Angehörigen erleben dürfen.

Vielleicht entscheiden wir deshalb, uns in der Wohnung hinter geschlossenen Jalousien zu verstecken, und nur die Hoffnung hält uns aufrecht, dass irgendwann dass Wochenende vorbei sein wird.

Eine Steigerung stellen dann noch Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr sowie Geburtstage, Todestage und Hochzeitstage dar.

Unsere mit dem Partner verbundenen Rituale erscheinen uns jetzt, nach seinem Tod, sinnlos. Wir fühlen uns einsam und aussortiert.

Alle um uns scheinen glücklich und genießen die Festtage. Wie sollen wir deren Gesellschaft ertragen - mit den Bildern unserer glücklichen Vergangenheit vor Augen?

Wie mit Wochenenden und Feiertagen umgehen?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Auch für die Wochenenden und Feiertage muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Beide Extreme, so zu tun, als ob sich nichts verändert hätte, oder sich so zu verhalten, als ob es kein Weiterleben mehr ohne den verstorbenen Menschen gäbe, sind nicht hilfreich.

Hilfreich ist, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind und dazu stehen, wie wir uns fühlen.

Wir benötigen keine Ausflüchte, weshalb wir eine Einladung nicht annehmen oder erst kurz zuvor entscheiden können, ob wir kommen oder nicht.

Wir sind in einer Ausnahmesituation, in der andere Regeln gelten!

Für manche Menschen ist es hilfreich, neue Rituale zu entwickeln, um den Schmerz lindern - z.B. bescheren sie an Weihnachten Kinder im Waisenhaus oder buchen über ihren Geburtstag eine Reise. 

Andere bitten die Familienmitglieder, die Festtagsaktivitäten anders zu gestalten, sodass die Erinnerung weniger stark auftaucht.

Wieder andere laden ihre Freunde zum Geburtstag ein, um zu spüren, dass sie nicht alleine sind.

Es gibt auch Menschen, die entscheiden, überhaupt keine Festtage mehr feiern zu wollen. Dieser Vorsatz hat nur ein Problem: Um sie herum feiern die anderen Menschen, vor Weihnachten sind die Geschäfte dekoriert und dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf sie. Die Erinnerung an vergangene Zeiten mit dem Partner taucht dennoch auf.

Es gibt aber auch Menschen, die Wochenenden und Festtage für die Erinnerung an den verlorenen Menschen reservieren. Sie nehmen sich ein Fotoalbum oder alte Liebesbriefe und tauchen ein in die schmerzlichen Gefühle.

Manche schreiben Tagebuch über ihre Erinnerungen und Gefühle. Wenn dies eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das gut - allerdings sollte nicht jedes Wochenende nur auf Erinnerungen basieren.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einer örtlichen Trauerbewältigungsgruppe anzuschließen und zusammen mit anderen Betroffenen einen Teil der Festtage oder der Wochenenden zu verbringen.

Auch das Internet - etwa ein Trauerforum - bietet Möglichkeiten, sich dann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Menschen suchen sich eine Aufgabe, durch die sie wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen.

Sie arbeiten ehrenamtlich, begleiten z.B. neue Patienten im Krankenhaus, besuchen Kranke oder machen Babysitting.


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Eine neue Aufgabe verschafft Ablenkung, lenkt den Blick auf Menschen, denen es auch schlecht oder noch schlechter geht, und gibt uns eine neue Erfüllung.

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  1. Leserkommentar Stephchen schreibt am 23.11.2014

    Lara, tut mir unheimlich leid was passiert ist... Du hast ihn geliebt, und tust es noch... Du bist noch im Schock, ich bin selbst noch nicht ganz aus diesemZusrand raus (4,5 monate jetzt...). Lass dir zeit und plane nicht, nur minute um minute rumbringen. Weiss genau wies dir geht.. Mein Schatz starb auch einen plötzlichen und unerwarteten Tod. Ich schicke dir eine Portion Wärme, da ist jetzt sonst so viel Kälte, ich weiss... Es ist so schwer...

  2. Leserkommentar lara schreibt am 23.11.2014

    Hallo. Habe mir oft Trauer Forums angeschaut. Aber noch nie geschrieben. Ich will es aber jetzt mal versuchen. Mein Partner ist vor frei Wochen bei Einen schrecklichen Autounfall verstorben. Das Auto hat sich mehrfach überschlagen ist gegen einen Baum gekracht und er ist aus den Auto geflogen. Er War nach ein paar Minuten tot. Als ich es erfahren haben bin ich zusammengebrochen. Mit der Rettung haben sie mich in spital gefahren und mit Medikamenten ruhig gestellt. Jetzt bin ich zu hause und halte es nicht aus. Ich glaube ich schaffe es ohne ihn niicht. Ich habe ihn soo geliebt.

  3. Leserkommentar Sunny schreibt am 22.11.2014

    Hallo Marlies und die anderen.Bin auch irgendwie gerade auf der Suche nach Kontakt bzw. Freundschaft. Es ist hier etwas unglücklich das man keine privaten Nachrichten versenden kann. So könnte man wenigstens mal Telefonnummern ect. austauschen.Ich habe hier vor kurzem gelesen das es beim DRK Möglichkeiten gibt Kontakte zu finden. Aber als ich dann etwas vom Seniorennachmittag gelesen habe war es doch nicht das richtige. So alt bin ich noch nicht.Wohnt hier denn vielleicht jemand in der Nähe von Kassel oder Göttingen? Liebe Grüße an euch alle.Sunny

  4. Leserkommentar Uli schreibt am 22.11.2014

    Rat für Minijob kann ich nicht geben, sondern nur sagen, wie ich einen gefunden habe: Ich bügle für andere Leute, d.h. sie brin gen mir die Wäschew ins Haus, ich stürze mich darauf und sie können sie am selben Tag wieder abholen. Musste nur in eine Dampfbügelstation investieren. Pro Stunde 10 Euro, das läppert sich auch und geht neben der Hinterbliebenenrente.

  5. Leserkommentar Petra schreibt am 22.11.2014

    Marlies, darf ich fragen wie alt du bist? Mein Mann ist am 27.03.2014 verstorben. Habe auch 3 Jahre in einer Maßnahme auf Entgeltbasis, also sozialversicherungspflichtig, gearbeitet. Mitte 2012 war sie zu Ende. Danach war ich erstmal von der Arbeitsvermittlung freigestellt vom Amt, da mein Mann pflegebedürftig wurde. Als die ehemaligen Kollegen, bei denen ich die Maßnahme hatte vom Tod meines Mannes erfuhren, setzten sie sich mit dem damaligen Träger der Maßnahme in Verbindung und fragten nach, ob die etwas für mich hätten. Seit dem 01.07.2014 habe ich erstmal Arbeit für 1 Jahr befristet. Ich bin den Kollegen sehr dankbar. Zu Hause wäre ich verrückt geworden..

  6. Leserkommentar Marlies schreibt am 22.11.2014

    Ja auch ich komme nicht drüber weg, seid mein Mann am 1.11.2013 gestorben ist,hatte schwer Darmkrebs.Habe ihn gepflegt,bis zum Scluss.Vermisse ihn unendlich.Der Heiligabend ,Feiertage,Wochenende,sind schlimmsten,versuche eine Arbeit zu finden,450,-Euro Job,noch nicht mal das bekomme ich.Es ist alles ,als wie wenn sich alles gegen mich verschworen hat.Niemnd gibt mir eine Chance.Was soll ich noch tun,um aus diesem Tief wieder rauszu kommen.Ich gehe alle 14 Tage ins Trauercaffee aber es bringt nichts.Ich suche eine gute Freundin,die wo das gleiche Schicksal hat wie ich.Wo man Kontakt hat,und sich Unterhalten kann.Vielleiccht könnt ihr mir einen Rat geben.Sende euch liebe Grüsse Marlies.

  7. Leserkommentar Anke schreibt am 21.11.2014

    Hallo Stephchen, diese beiden sich widersprechenden Gefühle kann ich mir gut vorstellen. Ich kann Dir nur von mir dazu sagen, dass ich dich darum sehr beneide, weil Du dann, mit vielen Tränen wahrscheinlich, über Deinen Liebsten sprechen könnt. Ich wünschte, ich könnte das. Also, versuch es, als Gelegenheit zu nutzen, ihn wieder in Gedanken und in Gefühlen lebendig werden zu lassen, mit dem Gefühl, da sind noch andere Menschen, die wissen, was für einen wunderbaren Menschen es nun nicht mehr gibt. Liebe Grüße Anke

  8. Leserkommentar Stephchen schreibt am 21.11.2014

    Hallo ihr Lieben.. wieder ein Wochenende vor der Tür, mir graut... hier soll es schön und sonnig werden, pfeiff ich drauf. mir ist das wetter so egal.. ich wünschte so, es wäre schon 2015, vorbei mit all den Feiertagen. bin diesen Sonntag bei seinen Eltern eingeladen, habe immer etwas Bammel davor.. weil es einerseits gut tut bei ihnen zu sein, andererseits aber auch so weh....

  9. Leserkommentar gitti schreibt am 18.11.2014

    Ich weiß ish werde nichts machen würde dieses Jahr daran kaputt gehen die Kraft fehlt.Meine Trauer ist kein bisschen besser geworden weil er das beste war im Leben was ich hatte.Mein Sohn ist 38 Jahre und hat wie es eben ist sein eigenes Leben so soll es auch sein.Wenn ich ihn brauche ist er da. Gut so! Sunny du fragst nach dem Medium Ganz bestimmt war es keine Abzocke aber es gab da Dinge die konnte nur mein Mann und ich wissen. Es war nicht einfach habe auch viel geweint danach doch es war schön werde es vor Weihnachten noch mal versuchen.Die Trauer ist dadurch nicht weg tut der Seele aber gut . Viele denken die spinnt wie kann man nur sowas machen aber das musst du für dich alleine entscheiden. Werde heute wieder zum Friedhof gehen und mit ihm sprechen. Lg

  10. Leserkommentar Stephchen schreibt am 17.11.2014

    Verstehe euch so gut, Fred und Elisabeth... einige Dinge gehen, andere gehen gar nicht. Ich glaube wir müssen einfach auf uns hören, was wir uns zumuten können und was nicht. Bei mir gehen NUR die Kekse, ansonsten will ich nichts wissen und hören von weihnachten... mache es auch feste meiner Freundin zuliebe, weil sie immer so gut zu mir schaut...

  11. Leserkommentar Elisabeth schreibt am 17.11.2014

    Mir geht es genauso Fred. Wir haben auch immer gemeinsam gebacken. Ich werde keine Kekse backen und keine anschauen. Habe auch Angst vor Weihnachten. Sunny, ich denke die Strategie es auf sich zukommen zu lassen ist richtig, so werde ich es auch halten und dann schauen, was geht und was nicht....

  12. Leserkommentar Sunny schreibt am 16.11.2014

    gitti du hast geschrieben das du kontakt zu einem medium hattest.wo findet man denn sowas ? ich hätte angst das man nicht die richtigen leute findet und man abgezockt wird. ich habe auch schon richtig angst vor weihnachaten und keine ahnung ob ich dieses jahr lichterketten oder sonstiges aufhänge bzw. eine baum aufstelle.ich würde es nur für meinen sohn machen.aber auch er regt sich schon über die weihnachtswerbung im tv auf.habe keine wirklich ahnung was passiert.am besten einfach auf einen zukommen lassen...

  13. Leserkommentar gitti schreibt am 16.11.2014

    Ich hatte immer vor und nach Weihnachten frei . Mein Mann musste Arbeiten . Kochen und Backen konnte er nicht , was mich auch keineswegs gestört hat. Habe es gerne getan. Jetzt alles vorbei kein Weihn. kein Essen und keine Kekse. oh Mist habe keine Kraft mehr habe tatsächlich Angst vor Weihnachten.LG.

  14. Leserkommentar Fred schreibt am 16.11.2014

    Ja Stephchen,mach das,wünsche Dir die viel Kraft dabei.Mit Deiner lieben Freundin wirst Du es schon schaffen.Seid bitte Vorsichtig mit den Kerzen in der Wohnung,habe immer ein unsicheres Gefühl dabei.( Brandgefahr ) !!!LG Fred

  15. Leserkommentar Stephchen schreibt am 16.11.2014

    Lieber Fred... Verstehe dich so gut. Meine Freundin musste mich jetzt lange bearbeiten dass ich mitmache... Wir werden ganz viele Kerzen dazu anzünden für ihn. Aber mir wird das Herz wieder noch mehr brechen dabei... Aber mein Schatz möchte bestimmt dieses Jahr nicht auf meine Kekse verzichten, werde seine liebsten ans Grab nehmen und mit ihm essen..

  16. Leserkommentar Fred schreibt am 16.11.2014

    Ich schaff das noch nicht Stephchen,wir haben immer zusammen gebacken.Es war wunderschön,ich werde dieses Jahr überhaupt keine Kekse weder anschauen noch essen.Geht einfach nicht!!! LG

  17. Leserkommentar Stephchen schreibt am 16.11.2014

    Hm, bei mir wirds das erste Weihnachten alleine... Ich mache mit meiner besten Freundin Kekse, ich werde viel weinen, habe für meinen Schatz immer so gerne gebacken... Die Feiertage selbst werden ganz schlimm, die Tage fallen noch so dumm dass man enorm viel frei hat... Einfach nur elend...

  18. Leserkommentar Frida schreibt am 16.11.2014

    Uli, auch ich erlebe das 2.Weihnachten ohne meinen Mann und finde es schlimmer, als das erste. Wahrscheinlich ist der "Schockschutzpanzer" von nach dem plötzlichen Tod weg und nun ist die Realität pur da, ohne Schutz, einfach nur noch sehr hart, sehr traurig. Meinem Mann würde ich meinen Kummer auch nicht wünschen....

  19. Leserkommentar Uli schreibt am 16.11.2014

    Bei mir das 2.Weihnachten ohne meinen Kuschel, aber es ist kein bißchen leichter wie das erste! Wochenende, dunkle Regenwolken und Volkstrauertag -ein Volk trauert um die Kriegsopfer, was auch wirklich schlimm ist. Aber wer trauert mit mir um das Liebste, was mir genommen wurde? Keiner! Und es ist wirkl so: meinem Mann würde ich das, was ich durchmache, niemals wünschen, insofern ist es gut, dass er zuerst gehen musste?

  20. Leserkommentar Sunny schreibt am 15.11.2014

    Hallo zusammen. Ja gitti du hast recht.es tut verdammt weh.ich spüre es die ganze letzte woche schon. ist es für euch auch das erste mal weihnachten ohne eure lieben ? ich habe richtig angst davor. ich bin nämlich so gut wie alleine da ich nicht wirklich familie habe.

  21. Leserkommentar gitti schreibt am 15.11.2014

    Ach, ich kann euch so gut verstehen , denn genau so denke ich auch wäre ich bloss vor ihm gegangen.Bin froh wenn der Dezember vorbei ist die schwierigen Tage stehen uns noch bevor ob ich sie schaffe werde ich sehen. Werde die Weihnachtstage auf dem Friedhof verbringen, und mit ihm Reden.Lasst euch Drücken es ist alles so schwer zu verkraften.Leid und Trauer .Es tut weh einfach weh.

  22. Leserkommentar Fred schreibt am 15.11.2014

    Hallo Stefan, das hab ich auch zuerst gedacht,mit dem zuerst gehen,aber ich bin mir ganz sicher,daß Sie genauso leiden würde wie ich jetzt. Und so ist das mein letztes Geschenk an Sie,daß ich für Sie jetzt leiden darf,kann und muß! Das erzähle ich Ihr jeden Abend vor dem Schlafen gehen. LG Fred

  23. Leserkommentar Stephchen schreibt am 15.11.2014

    Stefan... Der Todestag deiner Liebsten wäre der Geburtstag meines Schatzes... Finde gerade nicht viele Worte.. Ach:(

  24. Leserkommentar Stefan schreibt am 15.11.2014

    Nachtrag: Als ich am 06.12.2014 meine Freundin Traute besuchen sollte, sagte Sie zuvor am Telefon: Stefan - bring doch meinen kleinen Radiorekorder mit, ich möchte doch so gerne mein und gleichzeit unser Lieblingslied hören: A Whiter Shade Of Pale - Procol Harum Dies tat ich und hielt mich bei ihr im Krankenhaus von 9:00 - 13:00 Uhr auf - nicht sahnend, dass um 17:00 Uhr der lieblose Anruf einer Ärztin kam - mit den Worten: Ihre Bekannte ist leider vertorben. Wer ich doch blos etwas länger geblieben. Warum sind wir, die wir hier in diesem Thread verweilen, nicht zuerst von dieser Welt gegangen?

  25. Leserkommentar Stefan schreibt am 15.11.2014

    Kleiner Nachtrag: Unser gemeinsames Lieblingslied, als wir uns kennenlernten, war: Lass uns leben von Marius Müller Westernhagen.

  26. Leserkommentar Stefan schreibt am 15.11.2014

    Am 06.12.1014 ist mein kleiner Engel schon 1 Jahr tot. Ich kann es kaum glauben - all die Träume, die wir gemeinsam hatten - alle geplatzt durch diese furchtbare Krankheit aber ebenfalls durch ärtzlichen Pfusch. Ja - liebe Leute - wie sieht es aus in mir? Leer, traurig, wütend, desillusioniert, eine sich bewegende Masse, die seither von längst vergangenen Zeiten träumt und immer wieder brutal in die Realität zurückgeknallt wird. Was ist das Leben noch? Nur noch ein sich ständig - von Tag zu Tag wiederholender Alptraum und keiner - wirklich keiner - kann mich aus diesem befreien. Was mir bleibt, ist die Erinnerung von längst vergangenen, glücklichen Tagen und die Musik, die wir gemeinsam liebten. Nicht der seelenlose Bushido und Co. Shit, sondern Pink Floyd, Animals, Bob Dylan, Dawid Bowie.Neil Young,Janis Joplin usw. Woodstock nicht zu vergessen. Ich möchte gar nicht zurück in die Gegenwart, respektive die Zukunft - die ist seelenlos und nichtig geworden. Mit dem Tode meiner geliebten Freundin bin auch ich gestorben, auch, wenn ich noch "lebe". Ich grüße Euch alle hier von ganzem Herzen und wünsche Euch viel - viel Kraft für die Gegenwart und die Zukunft. Tschüss Stefan.

  27. Leserkommentar Uli schreibt am 12.11.2014

    @Sunny: danke für die Auskunft-kein Wunder kenne ich das von hier nicht. Wir haben weder Gesundheitsamt noch Neurologen/Pychiater am Ort, alles weiter weg und ohne Auto mühsam zu erreichen. Grüsse.

  28. Leserkommentar Sunny schreibt am 11.11.2014

    Hallo an alle, das ist eine längere Geschichte aber ich versuche es kurz zu machen.Meine Nachbarin hat eine Einkaufshilfe und sie ist auch für andere Sachen da z.b. Wege auf Ämtern erledigen.Ich habe dann die Telefonnummer erhalten und angerufen. Beim ersten Termin war aber klar das ich SOFORT Hilfe benötige. So wurde erst mal ein Kontakt zum Gesundheitsamt hergestellt.Und der Mitarbeiter hat mir dann den Flyer gegeben. Danach bin ich wieder zur Ärztin und brauchte eine Überweisung zum Neurologen / Psycholgen.Dort wurde ein Notfalltermin gemacht. Sie wird einige Fragen stellen und danach eine Verordnung schreiben.Ich konnte am selben Tag noch anrufen.( das war Freitags )und am Dienstag waren die auch schon da.Die andere Hilfe muß est beantragt werden und dauert 3-6 Monate.Die startet bei mir am 9.2.wenn die anderen fertig sind.Falls noch Fragen sind meldet euch. LG Sunny

  29. Leserkommentar Uli schreibt am 11.11.2014

    Hallo, @Sunny-so was kenne ich von hier gar nicht, finde ich aber gar nicht so schlecht, zumindest in der ersten Trauerphase. Wer organisiert das, bzw. wo wohnst Du? Ich habe mit Müh und Not und durch grosses entgegenkommen der Praxis eine Therapie beim Psychotherapeuten bekommen und bin da sehr dankbar dafür.

  30. Leserkommentar Anke schreibt am 10.11.2014

    Sunny: Wodurch bzw. durch wen ist der psychiatrische Dienst zu Dir gekommen? Da muss ja besprochen werden, welche Hilfe er bringen soll, konkret. Die Institution, die diesen Dienst ermöglicht: Da gibt es auch eine vorgesetzte Stelle, da würde ich mich erkundigen bzw. Deine Beschwerde vorbringen. Lieben Gruß Anke

  31. Leserkommentar Sunny schreibt am 10.11.2014

    Das Problem ist ich habe keinen Führerschein und nicht wirklich Freunde die da sind.Aber das kennt ihr ja auch.Gitti der Kontakt zu einem Medium klingt interessant.Ich hätte so viele Fragen dazu.Habe nun erst noch einen Termin.Melde mich später wieder.

  32. Leserkommentar gitti schreibt am 10.11.2014

    Ja Sunny wollte eine Kur abgelehnt man wäre ja nicht krank genug Hätte Stunden haben können beim Therapeuten 1. mal die Woche Sport 2. mal die Woche je 0,5 Std. reden nein Danke hätte mir gar nichts gebracht .Werde meine Trauer alleine durchleben müssen gehe jetzt schon Kopflos und desinteressiert durch die Zeit aber solche Hilfe brauche ich nicht.

  33. Leserkommentar Sunny schreibt am 10.11.2014

    Danke für eure Antworten.Dann werde ich mich mal schlau machen. Bekommt ihr eigentlich auch Hilfe und Unterstützung von anderen Einrichtungen? Zu mir kommt ein ambulanter psychiatrischer Dienst.Aber irgendwie läuft es nicht so gut. War letzte Woche z.b. mit dem Herrn einkaufen.Habe mich mit schweren Taschen abgeschleppt und ein Getränkepack.Dann wedelte er noch mit der Pizza zu weil ich die im Kofferaum vergessen hatte.Wo ist denn da bitte die Hilfe?Habe ihn aber vorher gesagt das ich Rückenschmerzen habe.(Bandscheibe)Nun muß ich dreimal die Woche 4 Stunden mit denen abspulen.Und die Kollegin will nur raus in die Sonne.In die Ämter bin ich alleine gegangen und die hat schön auf dem Parkplatz gewartet...Werdet ihr auch betreut und habt ähnliche Erfahrungen gemacht? Gruß an alle Sunny

  34. Leserkommentar gitti schreibt am 09.11.2014

    Ja Frida hatte einen Kontakt zu einem Medium musste ich habe es nicht mehr ausgehalten und es stimmt hat mir geholfen.Sogar einige Fakten die nur mein Mann wissen konnte stimmte. Danach brach ich zwar in Tränen aus für ein paar Stunden aber es tat mir gut . Werde es wieder Tun.

  35. Leserkommentar Stephchen schreibt am 09.11.2014

    @Frida... hm nein, habe mir das noch nicht konkret überlegt. ich zweifle da dran persönlich auch sehr stark... @sunny; Das mit dem Lohn ist glaube ich wirklich Goodwill des Arbeitgebers. in der Schweiz ist es so, arbeite im Human Resources Bereich.. bei uns kommst auf die Firma und Kulanz an... @Natascha; warum denn so ein Chaos? denke an euch alle.. ich bin so leer heute.. gehe bald ans grab, hoffe weinen zu können.. scheissdreck :(

  36. Leserkommentar Frida schreibt am 09.11.2014

    Hat von euch mal jemand darüber nachgedacht, Kontakt mit einem Medium aufzunehmen, um einen Jenseitskontakt herzustellen oder hat es schon jemand gemacht? Ich habe gehört, dass das in schweren Trauerphasen helfen soll. Leider kann ich es mir aber nicht vorstellen, vielleicht wäre ich auch nicht der Typ dafür.

  37. Leserkommentar gitti schreibt am 09.11.2014

    Hallo Sunny mein Mann hat es nicht bekommen war schon lange in der Firma habe aber den vollen Monat bekommen da er am 2.4. dieses Jahres verstarb.Aber es gibt 3 Monate volle Rente.

  38. Leserkommentar babs schreibt am 09.11.2014

    @sunny, glaube das kommt auf den Arbeitsvertrag an, soviel ich weiss, erlischt mit dem Tod des Arbeitnehmers die Verpflichtung zur Lohnfortzahlung. Schau Dir den Vertrag an, oder frage direkt in der Firma nach. Bei meinem Mann war das vertraglich nicht vereinbart, aber die Firma hat mir auf Grund der langjährigen Firmenangehoerigkeit meines Mannes den Lohn für 3Mon. weiter gezahlt, also einfach fragen. LG babs

  39. Leserkommentar Natascha schreibt am 09.11.2014

    @Stephchen Danke ja meinem Baby gehts gut.Sie ist sehr Aktiv.Meiner Enkelin gehts auch viel Besser.Morgen am Montag wird bei ihr ein großes Blutbild gemacht.Um zu sehn obs was gebracht hat.Ansonsten ist gerade Chaos pur.

  40. Leserkommentar Sunny schreibt am 09.11.2014

    Hallo zusammen. Ich habe eine Frage.Und zwar haben mir schon mehrer Leute erzählt das man nach dem Tod vom Ehemann ,trotzdem noch 3 Monate den Lohn fortgezahlt bekommt.Kennst sich hier jemand damit aus ? LG Sunny

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