Auf PAL Homepage suchen

Einfühlsamer Begleiter für die Bewältigung von Verlusten

Trauerbegleiter, der Trost und Anteilnahme spendet

30 (!) positive Empfehlungen Ratgeber Trauerbewältigung bei Amazon

Ratgeber Trauerbewältigung anschauen oder bestellen

Expertenempfehlung

WeyrauchMonica Weyrauch
Diplom Psychologin, Speyer

Ich empfehle meinen Patienten die Ratgeber des PAL Verlag, weil sie leicht verständlich & fachlich sehr seriös sind! Ich bekomme viele positive Rückmeldungen von meinen Patienten!

diesen artikel empfehlen

Eine Umarmung in Worten


Trauerbegleiter, der Trost und Anteilnahme spendet

30 (!) positive Empfehlungen Ratgeber Trauerbewältigung bei Amazon

Ratgeber Trauerbewältigung anschauen oder bestellen

Lebensfreude Kalender 2015

Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners

frau schaut verängstigt aus dem fenster

Wochenenden und Feiertage sind für Hinterbliebene besonders schlimm, da sie an diesen Tagen meist alleine zuhause sind. Sie spüren dann die innere Leere und den Schmerz besonders stark. Bild © Petro Feketa - Fotolia.com

Autorin: , Diplom Psychologin

Wer seinen Partner durch Tod verloren hat, hat in den ersten Monaten, in dem ersten Jahr oder sogar in den folgenden Jahren meist große Angst vor Wochenenden und Feiertagen.

Es ist die Zeit, die traditionell für die Familie, für gemeinsame Aktivitäten mit dem Partner reserviert ist.

Am Wochenende kommt der Alltag zum Erliegen, die Geschäfte und Firmen haben geschlossen. Es gibt weniger Möglichkeiten, sich abzulenken.

Schauen wir aus dem Fenster oder gehen nach draußen, scheinen uns nur glückliche Familien und Paare zu begegnen.

Dieser Anblick erinnert uns schmerzhaft an unseren Verlust, an das, was wir nie mehr mit unserem Partner oder Angehörigen erleben dürfen.

Vielleicht entscheiden wir deshalb, uns in der Wohnung hinter geschlossenen Jalousien zu verbarrikadieren, und nur die Hoffnung hält uns aufrecht, dass irgendwann dass Wochenende vorbei sein wird.

Eine Steigerung stellen dann noch Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr sowie Geburtstage, Todestage und Hochzeitstage dar.

Unsere mit dem Partner verbundenen Rituale erscheinen uns jetzt, nach seinem Tod, sinnlos. Wir fühlen uns einsam und aussortiert.

Alle um uns scheinen glücklich und genießen die Festtage. Wie sollen wir deren Gesellschaft ertragen - mit den Bildern unserer glücklichen Vergangenheit vor Augen?

Wie mit Wochenenden und Feiertagen umgehen?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Auch für die Wochenenden und Feiertage muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Beide Extreme: so zu tun, als ob sich nichts verändert hätte, oder sich so zu verhalten, als ob es kein Weiterleben mehr ohne den verstorbenen Menschen gäbe, sind nicht hilfreich.

Hilfreich ist, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind und dazu stehen, wie wir uns fühlen.

Wir benötigen keine Ausflüchte, weshalb wir eine Einladung nicht annehmen oder erst kurz zuvor entscheiden können, ob wir kommen oder nicht.

Wir sind in einer Ausnahmesituation, in der andere Regeln gelten!

Für manche Menschen ist es hilfreich, neue Rituale zu entwickeln, um den Schmerz lindern - z.B. bescheren sie an Weihnachten Kinder im Waisenhaus oder buchen über ihren Geburtstag eine Reise. 

Andere bitten die Familienmitglieder, die Festtagsaktivitäten anders zu gestalten, sodass die Erinnerung weniger stark auftaucht. Wieder andere laden ihre Freunde zum Geburtstag ein, um zu spüren, dass sie nicht alleine sind.

Es gibt auch Menschen, die entscheiden, überhaupt keine Festtage mehr feiern zu wollen. Dieser Vorsatz hat nur ein Problem: Um sie herum feiern die anderen Menschen, vor Weihnachten sind die Geschäfte dekoriert und dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf sie. Die Erinnerung an vergangene schöne Zeiten taucht dennoch auf.

Es gibt aber auch Menschen, die Wochenenden und Festtage für die Erinnerung an den verlorenen Menschen reservieren. Sie nehmen sich ein Fotoalbum oder alte Liebesbriefe und tauchen ein in die schmerzlichen Gefühle.

Manche schreiben Tagebuch über ihre Erinnerungen und Gefühle. Wenn dies eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das gut - allerdings sollte nicht jedes Wochenende nur auf Erinnerungen basieren.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einer Trauerbewältigungsgruppe anzuschließen und zusammen mit anderen Betroffenen einen Teil der Festtage oder der Wochenenden zu verbringen.

Auch das Internet bietet Möglichkeiten, sich dann, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt, mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Wir können uns auch bewusst daran machen, unsere Einstellungen zu verändern. Unsere Gedanken, mit denen wir diesen kritischen Tagen begegnen, können unsere Gefühle und unser Verhalten wesentlich beeinflussen.

Wir können z.B. nicht hilfreiche Gedanken durch eher neutrale oder hoffnungsvolle Gedanken ersetzen:

Nicht hilfreicher Gedanke:
Ohne ihn/sie kann ich nie mehr einen schönen Geburtstag erleben oder Weihnachten feiern.

Hilfreicher Gedanke:
Ich bin traurig, dass er/sie nicht mehr da ist. Mein Geburtstag oder Weihnachten wird anders sein. Ich überlege mir, wie ich dennoch ein wenig Freude verspüren oder  diese Tage für mich lebenswert gestalten kann.

Nicht hilfreicher Gedanke:
Die Wochenenden sind blanker Horror für mich. Ich hasse sie.

Hilfreicher Gedanke:
Die Wochenenden sind zurzeit schwierig für mich. Ich überlege mir, welche Aufgaben oder Aktivitäten ich mir einplanen möchte.

Nicht hilfreicher Gedanke:
Alle Menschen sind in dieser Zeit glücklich – nur ich nicht.

Hilfreicher Gedanke:
Sicher sind auch noch viele andere Menschen unglücklich. Statt mich mit anderen zu vergleichen, überlege ich mir, was ich tun kann, damit es mir besser geht.

Wochenenden und Festtage müssen nicht auf Dauer schwierig und belastend für uns sein. Viele Menschen suchen sich langfristig eine neue Aufgabe, durch die sie wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen.

Sie arbeiten ehrenamtlich, begleiten z.B. neue Patienten im Krankenhaus, besuchen Kranke oder machen Babysitting.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

4 stars
Leserbewertung: 4 Sterne (160 Besucher haben bewertet.)




Eine neue Aufgabe verschafft Ablenkung, lenkt den Blick auf Menschen, denen es auch schlecht oder noch schlechter als uns geht, und gibt uns eine neue Erfüllung.

War dieser Beitrag hilfreich? Schreiben Sie einen Kommentar.

Kommentare
Ihr Name*
Ihr Kommentar*
Sicherheitsfrage Spamvermeidung*
 
  1. Leserkommentar Katrin schreibt am 30.07.2014

    Danke Steffi, Du gibst sehr gute Anregung, ich bin 8 Monate allein und genau diese Wellen kenne ich, manchmal bin ich ihnen hilflos ausgeliefert, manchmal sage ich mir, es ist normal, gehrt dazu... Kann nicht dagegen ankmpfen, muss damit leben... nur meine innere Zufriedenheit fehlt... meine Sicherheit und Ruhe, vielleicht wird das in der Zukunft auch anders sein

  2. Leserkommentar gitti schreibt am 30.07.2014

    Ich komme durch die Trauer nicht zur Ruhe Steffi es ist grausam man ist wirklich ganz alleine und niemand kommt. Du mut stark sein hre ich nur, aber das geht gar nicht und warum, wofr ,fr wen? 1 Woche davor verstarb sein Schwager wir waren noch zur Trauerfeier,habe mir nicht trumen lassen das Mein Mann 1 Woche danach auch stirbt. Warum so ein Schicksalsjahr Warum ....

  3. Leserkommentar Steffi schreibt am 30.07.2014

    Gitti weine, denn die Trnen lindern Deinen groen Schmerz. Halte sie nicht zurck, sie mssen raus. 4 Monate ist doch auch noch gar keine Zeit. Das ist wie gestern, und die Seele, das Herz, hat den Tod noch gar nicht wirklich akzeptiert. Gib Dir Zeit gitti. Lebe von einem Tag auf den Anderen. Schaue Dir all Deine Gefhle und Gedanken an und werte diese nicht. Sie sind so wie sind und alles ist in Ordnung. Und kein Anderer hat das Recht ber Deine Trauer zu richten. Es ist DEINE ganz persnliche Trauer. Die gehrt Dir. Sie ist aus der Liebe heraus zu Deinem verstorbenen Mann entstanden. Rede mit ihm, schreibe ihm oder fhre ein Tagebuch. Tu das, was Dir gut tut.

  4. Leserkommentar gitti schreibt am 30.07.2014

    Du hast recht steffi mein mann ist 4 monate tot es hrt nicht auf habe mir fotos angeschaut und die trauer wurde noch schlimmer hatten noch so viel vor alles an 1 tag vorbei sitze hier und heule mir die augen aus dem kopf habe meinen mann verdammt so geliebt mchte im leben keinen anderen mann mehr haben er war mein lebenbitte schreibe weiter es tut gut

  5. Leserkommentar Steffi schreibt am 30.07.2014

    Mein alles geliebter Mann, ist jetzt fast 1 Jahr tot und die Trauer wechselt sehr stark bei mir. Wie Wellen, wie Wellen, welche mich immer wieder einholen. Groe, kleine und sehr groe, welche mich regelrecht umhauen. Ich fr meinen Teil habe vor ein paar Tagen erkannt, ich muss lernen mit der Trauer zu leben. Sie ist nun ein neuer Teil von mir geworden. So wie lustig sein, hungrig sein, mde sein. So darf ich jetzt auch immer wieder mal trauern und weinen. Die Trauer gehrt ab jetzt zu meinem Leben dazu. Sie ist ein Teil von mir geworden. Ich habe sie akzeptiert. Ich warte nicht mehr darauf, dass sie weg geht. Ich liebe meinen Mann, auch ber den Tod hinaus und werde nun mit der Trauer leben, weil ich ihn liebe. Das habe ich so fr mich entschieden. Aber jeder geht mit der Trauer anders um und muss seinen eigenen Weg finden und das ist auch in Ordnung so.

  6. Leserkommentar Moni schreibt am 29.07.2014

    Paula, wann wei ich auch nicht. Ich leide seit 5 Monaten und es hrt nicht auf, im Gegenteil es wird schlimmer. Aber irgendwann ist es vorbei, da bin ich mir sicher. Zumindest in dem Auma wie es jetzt ist, kann es nicht immer dauern. Das sagt uns auch Frau Dr. Wolf.

  7. Leserkommentar Paula schreibt am 29.07.2014

    Ja Moni , aber wann? Traurigkeit ist ein Gefhl das nicht weg zulcheln ist ,das tief in einem ist.Es geht einfach nicht weg! Wo soll die Trauer auch hin? Zeit , welche Zeit ist der Mastab? Diese Trauer ist fr mich eine riesige Mauer , vor der ich stehe und nicht weiss , wie soll ich darber kommen.

  8. Leserkommentar Moni schreibt am 29.07.2014

    Liebe Sunny, jedes Leid lt einmal nach. Nichts dauert ewig.Ich kann Dir nur das Buch von Doris Wolf "Einen gliebten Menschen verlieren" empfehlen. Kaufe es Dir, Du bekommst es auch im Buchladen. Du wirst Deine Gefhle besser verstehen. Es hat mir sehr geholfen. Natrlich mssen wir alle einen steinigen Weg gehen und es wird lange dauern bis man wieder richtig frhlich ist. Aber die Traurigkeit geht irgendwann vorbei. Sie geduldig.

  9. Leserkommentar sunny schreibt am 29.07.2014

    vielen lieben Dank!!! Ich mchte einfach nur Gewissheit haben, dass man wie bei Liebeskummer nach einer Trennung irgendwann wieder unbeschwert und glcklich werden kann. Kann man sich ja am Anfang auch nie vorstellen, aber irgendwann ist es dann so und man hat so eine Trennung verarbeitet. Geht das bei Trennung durch Tod auch.... vorallem wenn man gedacht hat: Mit/Bei dem Partner bin ich endlich angekommen!!! Ich hoffe es!!!

  10. Leserkommentar Moni schreibt am 29.07.2014

    Ein Gedicht fr Euch Wenn das Leben von heute auf morgen eine andere Richtung einschlgt. Wenn die eigenen Plne von heute auf morgen wie Seifenblasen zerplatzen. Wenn das anscheinend Wichtige von heute auf morgen unwichtig geworden ist. Dann bleibt nur Loslassen und die Herausforderung aus dem Umbruch einen Aufbruch zu wagen.(Margot Bickel) Ich wnsche Euch einen guten Tag.

  11. Leserkommentar Moni schreibt am 29.07.2014

    Liebe Sunny, sei umarmt und getrstet. Das macht sehr traurig was du schreibst. Es wird eine schwierige Zeit kommen. Aber du hast ein neues Leben in dir, das wird dir Kraft und Freude geben und eine Zukunft. Dein Mann lebt in diesem Kind weiter. Es zeigt mir, das es noch immer schlimmere Schicksalsschlge gibt. Sei umarmt liebe Sunny.

  12. Leserkommentar Marte schreibt am 29.07.2014

    Heute ist meines toten Geliebten Geburtstag. Ich bin unsglich traurig und einsam. Und doch geht es mir nahe, was "Sunny" schreibt. Liebe, unbekannte Sunny, du trgst ein neues Leben. Ein Vermchtnis. Ein Zeichen von dir und von einem Mann. Aber jetzt bist du allein. Ich wrde dir gern meine Hand reichen, dir und deinem Kind helfen. Aber hier schreiben wir Verlassene nur und wissen nicht, wie ttig werden? Sei umarmt. Meine Gedanken sind bei dir, Sunny. Ich wrde dich und spter dein Kind gern kennen lernen!

  13. Leserkommentar Anke schreibt am 28.07.2014

    Hallo Sunny, erst einmal mein allerherzlichstes Beileid. Ein solch pltzlicher Tod ist ein wirklicher Schock, in dem Du Dich wahrscheinlich noch befindest. Da Du schreibst, dass Du hochschwanger bist, kommen Leid und Freud auf einmal. Das ist sehr schwer zu verkraften ohne Hilfe. Was mir aber dabei einfllt, dass ich eine Buchbeschreibung gelesen habe, die Deine Situation beschreibt. Gerstberger, Beatrix: Keine Zeit zum Abschiednehmen. Weiterleben nach seinem Tod. Das ist eine Journalistin, deren Freund starb, als sie im 6. Monat schwanger war. Ich wnsche Dir viel Untersttzung in Deiner Situation, den Schmerz muss man leider ganz alleine aushalten. Vielleicht kann Dir das Buch dabei helfen. Sei umarmt, liebe Gre Anke

  14. Leserkommentar sunny schreibt am 28.07.2014

    Ich habe meinen Mann vor 3 Wochen durch einen pltzlichen Herztod verloren. Er hat 5 min vorher ber Sodbrennen und Druck in der Brust geklagt und war dann tot. ich konnte nicht mehr reanimieren und der Notarzt war auch machtlos. Bin in der 38. Woche schwanger. Ich mchte nicht stark sein mssen. Ich wei nicht, ob man jemals so etwas verkraften oder verarbeiten kann. momentan unvorstellbar, obwohl ich eigentlich immer ein Optimist war. aber es tut einfach nur noch weh.

  15. Leserkommentar Katrin schreibt am 28.07.2014

    Guten Morgen. Ja, Heike genauso ist es bei mir - strze mich in irgendwelche Dinge, nur um nicht heulend zusammenzubrechen... eigentlich kaum auszuhalten, aber es luft immer weiter. Nun beginnt wieder eine neue Woche und der Kreislauf nimmt seinen Lauf.. Die letzten Sonntage waren schrecklich, so will ich eigentlich nicht leben...

  16. Leserkommentar Heike schreibt am 27.07.2014

    Alles was Ihr schreibt trifft zu.Das Leben um uns herum findet weiterhin statt,nur fr uns nicht.Es ist ein Alptraum der nicht zu Ende gehen will.Und immer wieder diese fassungslosigkeit ,nein er kommt nicht wieder.Freunde Bekannte knnen oder wollen es nicht mehr hren oder Sie knnen uns nicht leiden sehen.Verstehen knnen sie es auch nicht ,wie auch ich habe meinen geliebten Mann verloren und nicht Sie ,nur wer in unserer Situation ist kann es verstehen. Auch ich arbeite voll und versuche die freien tage mit Terminen voll zu stopfen,und dann erwische ich mich wie ich bewegungslos auf dem sofa sitze und die zeit vergeht einfach so .Dann berlege ich was hast du gestern gemacht und dann habe ich mhe daran zu erinnern.Sind das Schutzmechanismen vom Krper???

  17. Leserkommentar Marte schreibt am 27.07.2014

    In zwei Tagen hat mein Liebster Geburtstag. Der erste Geburtstag, seit ich in kenne, ohne ihn. Mein Leid fasst sich gerade in diesem Datum zusammen. Dahinter weicht alles zurck. Erst nach diesem Tag bin ich wieder fhig, zu lesen, eure Zeilen aufzunehmen - und dann werden eure Worte mich trsten. Habt Dank, ihr unbekannten Leidenden und Liebenden, fr eure "ferne" Nhe. Ihr alle seid mir sehr vertraut - obwohl ich euch nicht kenne.

  18. Leserkommentar Anke schreibt am 26.07.2014

    Wenn sich Leute nicht mehr melden, ist das schon schlimm. Ich habe aber bei mir gemerkt, dass ich mich hnlich verhalten habe. Bei einem kleinen Fest, zu dem ich mich aufgerafft hatte, kam auch eine frhere Kollegin, die ich bestimmt 10 Jahre nicht gesehen hatte, von der ich aber wusste, dass sie nun getrennt lebt und die gemeinsame Tochter sich bewusst gegen sie entschieden hat. Ich sa neben ihr und habe mich nicht getraut, sie nach ihrem Leben zu fragen. Nachher fand ich das auch doof von mir. Aber so geht es wahrscheinlich auch vielen mit uns. Ich glaube, uns allen fehlt einfach diese gewohnte Nhe und Vertrautheit,mir geht das jedenfalls so. Da kann ich sein, wo ich will und die Leute zu mir auch nett sein, aber ich habe eben diese Leere, die nur dieser eine Mensch fllen knnte. Ich frage mich nicht nach dem Warum des Todes. Wer knnte mir da Antwort geben? Es gibt doch, wenn man an einen Gott glaubt (ich nicht), keinen strafenden Gott. Und dass er fr uns Menschen nicht vorhersehbar die Menschen "zu sich holt", das ist auch kein Trost fr mich. Natrlich wrde ich mir auch wnschen, ich knnte noch einmal mit ihm reden, ihn berhren, ihm in die Augen sehen, ich kann das in der Vorstellung tun, aber das ist ja nicht dasselbe wie real. Diese endgltige Trennung kann ich noch nicht fassen, es bleibt ein Rest des Irrealen. Ich wei, er lebt nicht mehr, aber dennoch ist er irgendwie da. Euch geht es wahrscheinlich auch so, ich beschftige mich jedenfalls viele Stunden am Tag mit der Trauer, der Vergangenheit, mit meinem Mann. Da bleibt sehr vieles andere liegen, was ich sonst gemacht habe. Jemand hat zu mir gesagt, du musst auch fr dich sorgen. Das ist mir frher schon fremd gewesen, heute auch noch. Ich sehe aber ein, dass ich versuchen muss, fter einmal kleine Oasen zu schaffen, um die Mhsal der Trauer berhaupt verkraften zu knnen. Manchmal beschleicht mich eine Angst, ich knnte eventuell zusammenklappen, das will ich auf keinen Fall, das htte mein Mann auch auf keinen Fall gewollt. So war ich gestern erstmals wieder in einem Konzert und konnte es zum groen Teil genieen, nur einmal kamen mir fast die Trnen. Es war keine gemeinsame Musik, aber dennoch rhrend. Morgen werde ich das wohl wieder machen, viele Musik, die sonst fr mich viel bedeutet hat, kann ich nicht hren. Ich glaube, das Traurige ist der Gedanke, dass viele, so lese ich das, sich auf die Zeit der Rente gefreut haben, endlich mehr Zeit zu haben, und nun sitzen wir alleine da. Das sind unerfllte und unerfllbare Trume, denen wir nachtrauern. Ich bin so froh, dass ich hier lesen kann bei Euch, es ist ein gewisser Trost.

  19. Leserkommentar Nicole schreibt am 26.07.2014

    Ich habe gestern in der Redaktion dieser Seite angerufen und nachgefragt,ob es eine Mglichkeit gibt,gegenseitig Kontakt aufnehmen zu knnen,ohne hier pershnliche Daten hinterlassen zu mssen.Sie wollten mir eine Mail zukommen lassen,mal schauen,vielleicht klappt es ja.Ganz liebe Gre an euch alle und ich hoffe dass an diesem Wochenende wenigstens ein bisschen Zeit dabei ist,in der der Schmerz nicht ganz so erdrckend ist

  20. Leserkommentar gitti schreibt am 26.07.2014

    Ja, Moni da sagst du was .Mein Mann ist April verstorben ganz pltzlich es ist grausam. Alle Bekannten und selbst die Verwandschaft ziehen sich auf einmal zurck. Mein Mann stand kurz vor seinen 65.Wir hatten vor alt zu werden, dieser Traum war uns nicht gegnnt.Sitze jetzt alleine die Brokratie eine Hrde. Meine Trauer lsst mich nicht los.Kein Verstndnis kommt rber . Man wei nicht wie es weiter gehen soll,schon wieder Wochenende .Ich selber kann nicht mehr frhlich sein, dafr war das Schicksal, Der Tod meines Mannes zu Heftig. Wir hatten noch so viel vor. LG.

  21. Leserkommentar Moni schreibt am 25.07.2014

    Mir geht es hnlich wie allen hier. Mein Mann ist seit 5 Monaten tot, er war 65 J. alt. Ich mchte das dieser Schmerz aufhrt, tut es aber nicht. Die Trauer hat sich bei mir verndert, aber dafr spre ich nun die Einsamkeit. Warum ruft keiner an, oder ladet mich ein? Wo sind sie alle, die Freunde und Bekannten. Ich gebe mir groe Mhe das Leben alleine in den Griff zu bekommen, aber es ist verdammt schwer. Das Buch von Frau Wolf hilft mir sehr. Es ist wie eine Bibel. Ich arbeite es frmlich ab. Aber momentan geht es nicht vorwrts. Es ist beruhigend zu wissen, das es allen so ergeht wie mir. Ich werde nun fter aus diese Seite schauen.

  22. Leserkommentar Paula schreibt am 25.07.2014

    Es ist so schlimm was wir durchmachen mssen , aber hier geht es uns allen hnlich.Ich lese jeden Tag hier und es gibt mir ein wenig Trost.Arbeite gehe ich auch noch und meine Kollegen kenne ich schon weit ber 20 Jahre. Dort kann ich auch mal Weinen und werde in den Arm genommen.Ohne diese Zuwendung wre ich schon total am Ende.Mein Mann wre in den nchsten Tagen 60 Jahre alt geworden ,wir hatten ein groes Fest geplant,aber nun stehe ich an diesem Tag an seinem Grab und wrde mich am liebsten zu ihm legen.Das Leben ist nicht fair!!!!!! Ich weiss ,es sterben jeden Tag Menschen ,neue werden geboren ,aber warum durften wir nicht mehr ,wenigstens noch ein paar Jahre haben???

  23. Leserkommentar Nicole schreibt am 25.07.2014

    Lieben Dank fr eure Antwort.Ich hoffe es werden noch mehr,damit ist sicherlich nicht nur mir geholfen.Ja,auch ich fhle mich hier wohl und verstanden.Vielleicht Anke,werde ich mir nun ein Tagebuch kaufen.Wenn ich hier lese,komme ich von dem Gedanken nicht los,dass es viel mehr Menschen mit dem gleichen Leid gibt,als ich je gedacht habe.Die einen strzen sich in Beschftigung,die Anderen sind wie gelhmt.Man hat unfassbar geliebt und ist genauso geliebt worden.Verbundenheit,Sicherheit,Geborgenheit,Liebe ,Glck,all das war die Tagesordnung.Wir waren uns dessen so sehr bewusst,haben oft darber gesprochen,wie sehr wir uns brauchen.Mit einem Schlag ist alles weg.Ich versuche mich zu sammeln,finde jedoch keine Lsung.In der Zwischenzeit habe ich das Gefhl,dass sich manche Menschen vor mir verstecken,weil ich nicht mehr lachen kann.Auf die tolle Frage ,wie geht's,antworte ich mit Schlecht oder nicht gut,entweder kommt dann die Frage,wieso ,hast du irgendwelche Probleme oder es herrscht Funkstille.Mein Bruder war seit der Beisetzung nicht mehr hier,fragt nicht ob ich Hilfe brauch,schreibt mir aber ,dass er an mich denkt. Da stell ich mir natrlich die Frage,warum das alles noch und fr wen oder was?Einige Wenige kmmern sich noch,denen mchte ich danken.

  24. Leserkommentar Anna schreibt am 25.07.2014

    Ich lese sehr gern hier und fhle mich irgendwie sogar geborgen.Vor 19 Monaten starb urpltzlich mein Mann nach 36 wunderbaren und einmaligen Ehejahren, es geht mir noch kein Stck besser. Ich geh nicht oder nur ungern raus. Fhle mich total verloren, das schmerzt richtig. Wie im Traum, im falschen Film.Habe Atz, was wird in der Ruhephase ? wenn ich nicht mehr zur Arbeit darf/muss??? Mir graut davor. 4 Monate nach dem Tod meines geliebten Mannes ging es mir erstmal richtig schlecht und bisher kein bischen besser. Meide das rausgehen, kriege nicht viel fertig, sage erstmal alle Vorschlge von Freunden ab, dann nehm ich aber doch etwas wahr. Leute wundern sich, dass es mir "immer" noch schlecht geht. Also antworte ich seit einiger Zeit auf die Frage:wie gehts ? Mit: Hervorragend ! und DIR ? schon ist von mir abgelenkt. Aber das Buch von Fr.Dr.Doris Wolf:"Einen geliebten Menschen verlieren" lese ich jetzt zum zweiten Mal, es muss mir helfen!!!Mal sehen, wie es mir in 5 Jahren geht.Ich wollte auch nicht mehr leben, aber das darf ich meinen Kindern nicht antun; ich habe auch eine Verantwortung ihnen zu zeigen, dass frau mit dem Leben fertig wird.

  25. Leserkommentar Anke schreibt am 25.07.2014

    Hallo, ich habe noch einen halben Stundenauftrag, arbeite einmal im Monat auch jeweils sechs Stunden Samstag/Sonntag. Ich komme mir schon komisch vor, weil ich schon auf "mein" Buch aufmerksam gemacht habe, aber ich tue es jetzt noch einmal. Von Roland Kachler: Meine Trauer wird dich finden. Da wird man gezielt gefhrt, in Verbindung zum Verstorbenen zu bleiben, bei mir ist das mein Mann, der mit knapp 69 Jahren im Januar dieses Jahres verstorben ist. Das heit, deswegen schreibe ich das auch an Nicole speziell, ich verbringe sehr viel Zeit damit, die bungen zu bearbeiten. Z.B. kann man an sich an alle Orte erinnern, die fr Euch beide wichtig waren, dann fr jeden Ort ein groes Blatt Karton oder Papier reservieren, etwas dazu schreiben,zeichnen, Fotos kleben etc. Ich schreibe, aber das braucht natrlich nicht viel Zeit, seit Mai jeden Tag eine kleine Erinnerung an ihn in ein Spiralheft. Leider fallen mir dabei auch viele negative Erinnerungen ein aus seinen vielen kranken Zeiten. Dann ist es so, dass ich frher ganz viel fotografiert habe, aber leider kaum Alben angelegt habe. Da auch einige Fotos durch die Zeit gebrunt wurden, habe ich nun viele neu abziehen lassen. Das habe ich noch vor mir, da werden sehr viele Alben dabei herausspringen. Einen Bilderrahmen, in dem man 10 verschiedene Fotos einlegen kann, mache ich gerade, die Auswahl fllt mir so schwer. Dann habe ich mir ein DINa4-Heft (dick) gekauft fr ein Riesenprojekt: Unser Leben handschriftlich aufzuschreiben, auch die Vorgeschichte, soweit ich sie wei. Habe damit noch nicht angefangen. Ich schreibe aber, nicht tglich, Tagebuch und bin auch seit April in einer Therapie, fr die ich mir auch Gedanken und Aufzeichnungen mache. Mir hat schreiben schon immer geholfen. Als ich meinen ersten Liebeskummer hatte, habe ich meinen Kummer auch in ein Heft geschrieben. Ich habe keine Freundin am Ort, ich will auch mit meinem Kummer alleine sein. Meine drei Kinder knnen mir dabei gar nicht helfen, sie hatten z.T. ein distanziertes Verhltnis zu ihrem Vater. Eine Trauergruppe gibt es auch bei mir, da war ich schon drei Mal, aber ich muss das langsam angehen. Ich habe aber bei den anderen festgestellt, dass sich da schon Freundschaften entwickelt haben, mit gemeinsamen Unternehmungen. Nichtsdestotrotz bleibt aber die Tatsache, dass der vertraute Mensch nicht mehr da ist, manchmal denke ich schon, dass das noch gar nicht richtig durchgedrungen ist bei mir, weil ich doch zeitweise, d.h. stundenweise, damit einigermaen klarkomme. Leider glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod. Das ist aber nicht so eindeutig mehr. Irgendwie versuche ich, auch durch Anregungen durch das Buch von Herrn Kachler, der Psychotherapeut und Theologe ist, mehr Beziehung zwischen meinem lieben Mann und der Natur zu sehen. Ich habe seine Lieblingsblumen, Sonnenblumen, nun zu Hauf gepflanzt, so dass er sie von "seinem Platz" auf dem Sofa aus sehen knnte. Wenn sie dann blhen werden, wird das so seoin, so bilde ich mir das jetzt ein, dass sie selbst ein Zeichen von ihm sind. Ebenso warte ich auf die 1.Blaumeise. Im Winter, als er noch lebte, haben wir uns gemeinsam daran erfreut, wie sie ans Futterhaus kamen. Nun kommen nur noch Kohlmeisen und die Spatzen im Riesenpulk von 10 Vgeln. Letzteres htte ihm gar nicht gefallen, da dadurch die lieben Blaumeisen vertrieben wurden. Als einen Hhepunkt werde ich in einer guten Woche unseren Hochzeitstag an dem Ort begehen, an dem wir geheiratet haben. Das ist gleichzeitig meine alte Heimat, aber wir haben nie gemeinsam dort den Hochzeitstag begangen, das ist also leider keine gemeinsame Erinnerung.Alle diese Dinge, die ich nun geschildert habe, sind sehr schmerzhaft, aber sie stellen eine Verbindung zu ihm dar. Auch ich bin froh, so viel Liebe bekommen zu haben, wie ich sie auch gegeben habe.Fr mich ist diese Seite hier brigens auch sehr wichtig, ich lese sie tglich, oft mehrfach. Ihr seid alle in der gleichen Lage wie ich, das verbindet mich sehr. Lieben Gru an all, die auch irgendwie berleben mssen

  26. Leserkommentar Nicole schreibt am 25.07.2014

    Mir geht es ebenso.Ich bin 49 mein Mann war 42 Jahre und ich weiss bis heute nicht an was er starb und ob es am 12.12. oder 13.12.13 passiert ist.Ich habe ihn morgens auf dem Boden liegend im Wohnzimmer gefunden. Wo wohnst du denn?

  27. Leserkommentar Gitti schreibt am 25.07.2014

    Hallo Nicole wie knnen wir uns ihn Verbindung setzen weit du eine Lsung fr uns beide?Darf ich fragen wie alt du bist ? Ich bin57 mein Mann war 64 als er einen Infakt erlitten hat.(Grausam) Ich wrde Dir gerne Meine Telefon-Nr. geben aber ich wei nicht weil es doch ein bisschen ffentlich ist.Aber vielleicht fllt Dir etwas ein.

  28. Leserkommentar Nicole schreibt am 25.07.2014

    Ich wohne in der Nhe von Mosbach.Bin durch unsere drei Katzen sehr gebunden.Es wre schn,wenn etwas daraus entstehen wrde.

  29. Leserkommentar gitti schreibt am 25.07.2014

    Hallo Nicole bin berufsttig aber in der Atz.Bin in die Altersteilzeit gegeangen weil wir noch was vom leben haben wollten .Jetzt sitze ich hier ganz alleine .So habe ich es mir wei Gott nicht vorgestellt.Meine Zeit verbringe ich damit das ich diese Seite gefunden habe,ansonsten denken,weinen,denken weinen u.s.w. Wo wohnst du Nicole vielleicht kann man sich in Verbindung setzen dann ist man nicht so verlassen.Gru Gitti( wenn du es mchtest

  30. Leserkommentar Katrin schreibt am 25.07.2014

    Also ich bin voll beruftsttig und power mich immer aus, bleibe lnger und pack mir die Woche voll mit Terminen, nur um nicht allein sein zu mssen. Der Fernseher luft, ohne das ich es verfolge, nur um die Stille nicht ertragen zu mssen. Musik ertrage ich noch nicht - am Wochenende kommt meine Tochter und ich versuche irgendwie Kraft fr die nchste Woche zu bekommen, sitze sinnlos rum und versuche nicht nachzudenken...Ein Kreislauf den ich sooo nie wollte

  31. Leserkommentar Nicole schreibt am 25.07.2014

    Jetzt habe ich eine Frage an euch.Wie verbringt ihr den Tag?Das Wochenende ? Die vielen Abendstunden ? Wohnt ihr alleine oder ist da noch jemand von der Familie.Geht ihr Arbeiten ?Ich bin in Erwerbsminderungsrente, wohne mit 3 Katzen alleine in einem Haus mit Garten.Wir haben keine Kinder und meine Verwandschaft wohnt weit weg.Ich buddel Lcher im Garten,obwohl ich gar keine brauch.Vielleicht kann ich durch eure Antworten ein Stck weiter kommen...Ich gre euch alle

  32. Leserkommentar Katrin schreibt am 25.07.2014

    Guten Morgen. Ich lese hier immer wieder von Gefhlen und Empfindungen wie ich sie auch erlebe. Es gibt mir Trost, zu wissen, es ist in unserer Situation "normal" so zu empfinden. In den letzten Tagen ertappe ich mich immer wieder dabei, das ich wieder nur im "Wir"denke, das mssen wir tun..., wir sollten dies so machen... und pltzlich kommt die Realitt und reit mir den Boden unter den Fen weg... Wieder ein Wochenende ohne Sinn..., Stunden von solchem Schmerz. Aber wir werden es wieder schaffen. Ich wnsche Euch einen ertrglichen Tag.

  33. Leserkommentar Paula schreibt am 25.07.2014

    Ja Marte ,Du hast so recht .Die gemeinsamen Jahre waren ein Geschenk und ich bin auch unendlich dankbar dafr, aber genauso knnte ich vor Schmerz nur noch schreien.Ich hoffe nun darauf ,dass wenn ich gehen muss ,er mich dann "abholt" und wir uns dann wiedersehen ,in welcher Form auch immer.

  34. Leserkommentar Marte schreibt am 24.07.2014

    Mitleidende, ihr seid mir fast Freunde und Freundinnen. In vielem, was ich hier lese und aufnehme, erkenne ich mich wieder, fhle mich verstanden. Ich danke euch dafr! Durch eure Zeilen bin ich nicht mehr gsnz so einsam. Ich wei, mein Schicksal ist nicht auergewhnlich. Es trifft so viele Liebende. All ihr, die ihr hier schreibt liebt und wrdet / werdet geliebt. Ich hatte eine wunderbare. wilde, warme Zeit mit ihm. Meinem "Traum". 37 starke Jahre! Und deshalb heule ich, weil es so schn war. Und weil es, gegen meinen Willen, vorbei ist. Scheie! Ach! Aber, wie viele Menschen haben nie so geliebt und wurden nie so geliebt? Es war ein groartiges Geschenk. Ich will es wiederhaben. Ich will ihn wiederhaben. Ich drehe bald durch, weil ich wei, die Zeit ist vorbei - aber ich denke Gott fr das groe Glck, das ich hatte. Und weil es groartig war, schmerzt es jetzt so, tut es so weh, dass ich an diesem Seelenschmerz fast zerbreche.

  35. Leserkommentar gitti schreibt am 24.07.2014

    Ich wei Nicole dieses warum warum mute es passieren.Mein Mann der immer da war fr mich ich fr ihn jetzt warum soll alles vorbei sein grausames Leben.Es kommt auf einmal niemand mehr auch selten Besuch oder Anrufe alle ziehen sich zurck Warum? Man knnte meinen das die Leute nichts mehr mit einem zu tun haben mchte.Dabei knnte ich gut jemanden gebrauchen einfach nur dasein. Ja so ist das Jetzt ist jeder alleine . Ich schaue mir Bilder an aber dann fange ich wieder an zu weinen und es hrt nicht auf. Liebe Gre

  36. Leserkommentar Nicole schreibt am 24.07.2014

    Ja Gitti,hinterher gehen,das mchten wohl viele hier.Jedoch wre das ein aggresiever Akt aus dem Leben zu treten und das htten unsere Partner nie so gewollt.Jeden verdammten Tag an dem ich wach werde denke ich warum muss ich da sein,warum muss ich aufwachen,warum nur Stunde um Stunde und Tag fr Tag dieses Leid.Ich finde keine Antwort und die Einsamkeit macht mich kaputt.Ich kann aber auch nicht hinaus,mache kaum einen Schritt vor die Tre,bin in meiner Trauer und mir gefangen.Schlimmer geht es nicht.Ich gre euch alle

  37. Leserkommentar gitti schreibt am 24.07.2014

    Ich vermisse eure Kommentare bitte schreibt wieder .Heute ist ein Tag fr mich der ist richtig Sch....Knnte auch hinterhergehen. Mchte und kann nicht mehr es ist nicht die Realitt im Moment.LG.

  38. Leserkommentar gitti schreibt am 23.07.2014

    Steffi du schreibst was ich auch denke vermisse meinen Mann und mchte auch das dieses Leiden zu Ende geht und dieses Warum damit komme ich nicht klar. Egal ist alles habe keine Lust zu nichts ja es ist ein sche...Dasein ohne den geliebten Mann. Ich vermisse ihn so furchtbar. Wann geht der Schmerz weg bestimmt nie.

  39. Leserkommentar Steffi schreibt am 23.07.2014

    Mein Mann fehlt mir so sehr, ich knnte es herausschreien. Jeden verdammten Tag wnsche ich mir, dass er zurck kommt. Ist das noch normal? Mir ist alles egal geworden. Lebe von einem Tag auf den Anderen. Wenn nur meine Zeit hier auf Erden auch schon vorbei wre, damit dieses Leiden endlich ein Ende hat.

  40. Leserkommentar Paula schreibt am 23.07.2014

    Der Verlust eines lieben Menschen ist so schmerzvoll und unbegreiflich ,das kann man nicht verstehen.Ich hoffe fr uns alle ,dass es irgendwann ertrglich wird. Viele gre an euch alle . Paula

  41. Leserkommentar Nicole schreibt am 23.07.2014

    Danke fr eure Worte,von euch kann ich sie annehmen.Werde wie fast jeden Tag,morgen wieder diese Seite lesen.In meinen Gedanken bin ich bei euch. Und nochmals Danke,nun bin ich nicht mehr so einsam

  42. Leserkommentar Gitti schreibt am 23.07.2014

    Ich habe es auch noch nicht im Kopf das mein Mann tot ist und man will es auch nicht verstehen mir wird gesagt die Zeit heilt alle Wunden nur die Narben bleiben. So ist es ganz und gar nicht. Ich habe meinen Mann geliebt durch gute wie Schlechte Zeiten aber er Kam einfach nicht wieder nach Hause. Verstehen nie? Die Power und die Liebe sind weg ja selbst der Glaube ist dahin. Gott hat uns nicht eine kleine Chance gegeben. Wir mssen zusammen halten und uns immer schreiben vielleicht den ein oder anderen ein bisschen untersttzen. Ich wsche euch auch viel Kraft und Strke und Gesundheit die man ja braucht um dieses besch... Leben weiter zu fhren.

  43. Leserkommentar Heike schreibt am 23.07.2014

    Ja Paula genauso ist es .Ich kann mir auch keinen anderen Mann an meiner Seite vorstellen und will es auch gar nicht.Und genauso denke ich wie Du ,das es jetzt reicht und er wieder kommen soll.Doch das Leben ist ungerecht ,er kommt nicht wieder.Auch das muss ich mir jeden Tag sagen. Nicole ich weiss nicht was ich sagen soll der schmerz lsst auch bei mir nicht nach,er verndert sich nur ,tut aber genauso weh.Das Umfeld sagt man darf nicht aufgeben aber was wissen die schon??

  44. Leserkommentar Paula schreibt am 23.07.2014

    Es wird nie wieder so sein wie es mal war.Das weiss ich jetzt nach 15 Monaten.Das Leben geht weiter irgendwie, aber es fehlt die Lebensfreude.Ich mchte zu meinem Mann sagen : jetzt reicht es , komm einfach wieder,aber er kommt nicht ,nie mehr. Begreifen kann ich es immer noch nicht und so schleppe ich mich von Tag zu Tag. Einen neuen Partner mchte ich nicht , niemand kann ihn ersetzen niemand soll mich berhren, er wird mir immer fehlen und ich weiss ,ich werde ihn immer lieben.

  45. Leserkommentar Nicole schreibt am 23.07.2014

    Ich weiss nicht,wie ich das packen soll? 225 Tage,an denen sich Traurigkeit,Hoffnungslosigkeitund eine endlose Leere ber mich gelegt hat.Ich weiss nicht,wie lange ich das noch ertragen kann.Ich will dieses Dasein nicht.Mein Leben davor war erfllt mit Liebe,Geborgenheit,so warm und gut hat sich alles angefhlt.Er fehlt mir so sehr.Ich knnte nur noch schreien,doch auch da bleib ich stumm.Ich schaff es nicht,ich will das auch nicht schaffen.Er hat meine Seele mitgenommen.Bitte fangt mich auf,redet auf mich ein,sagt mir,dass dieser brennende Schmerz nachlassen wird.

  46. Leserkommentar Gitti schreibt am 22.07.2014

    Nein Frida ,das ist nicht mglich knnte ich auf keinen Fall aber es gibt dieses kann nicht alleine sein. Man muss diese Frau auch verstehen.Mein Mann ist gerade mal 15 Wochen nicht mehr da, und ich kann und will einfach nicht ohne ihn leben. Die Liebe war zu gro.Muss schon wieder meine Trauer rauslassen. Liebe Gre

  47. Leserkommentar Frida schreibt am 22.07.2014

    Heike, auch ich habe groe Probleme, das "Nie wieder" zu begreifen. Mir geht es sogar so, dass der Kummer mit den Monaten immer mehr und grer wird. Jeden Tag wnsche ich mir, dass der Alptraum endlich zu Ende ist, wundere mich, wie ich die Tage und die Zeit berstehe. Gedanken, meinem Mann zu folgen, habe ich wie Gitti auch, doch irgendwie kmpfe ich mich jeden Tag neu durch das Leben. Eine entfernte Bekannte, hat mir erzhlt, dass sie nach 8 Monaten das Alleinsein nicht mehr ertrug und sich einen neuen Mann gesucht hat. Ist zwar nicht der "Richtige", aber so ist sie wenigstens nicht mehr allein. Das kann ich gar nicht, zu gro ist meine Liebe immer noch.

  48. Leserkommentar gitti schreibt am 22.07.2014

    Hallo ihr lieben, das was ihr schreibt stimmt der Papierkram in Deutschland ist die Hlle wenn jemand stirbt. Mein Mann ist seit dem 2 .April verstorben, die Trauer ist einfach noch zu viel da. Dann kommt der Sch..... noch dazu und die Freunde Bzw. Kollegen sind wie vom Erdboden verschwunden jetzt sitzt man hier alleine so ist die Welt.Knnte alles hinschmeien und meinen Mann folgen. Man hat die Schnauze voll.Endgltig voll.Ich kann euch so gut verstehen.Alles Liebe euch.

  49. Leserkommentar Heike schreibt am 22.07.2014

    38 Wochen seitdem mein Mann verstorben ist,und es wird nicht leichter nicht einfacher.Die Welt dreht sich weiter ,geht zur normalitt ber ...und wir ,versinken in unserer Trauer die so endlos erscheint.Das soll Leben sein.... Die Trnen wollen nicht aufhren zu fliessen ,ich komme einfach nicht klar damit das alles nun vorbei sein soll .Nie mehr mit meinem Mann lachen ,reden sovieles hatten wir noch vor. Und wenn das alles nicht schon schlimm genug ist ,verlangt uns unsere Umwelt noch mehr ab,woher sollen wir dafr nur die Kraft nehmen

  50. Leserkommentar Stefan schreibt am 22.07.2014

    Steffi, Katrin und die Anderen: Ich kann alles, was ihr schreibt, absolut nachvollziehen, mir geht es nach dem Tod meines kleinen Engels genau, wie Euch. Das Leben ist einfach nicht mehr lebenswert und berall, wo man geht und steht, stndig die Erinnerungen - es ist so furchtbar.

© 2011-2014 PAL Verlag - Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners
Impressum/Haftung/Copyright/Datenschutz