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Diplom Psychologin, Speyer

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Lebensfreude Kalender 2015

Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners

frau schaut verängstigt aus dem fenster

Wochenenden und Feiertage sind für Hinterbliebene besonders schlimm, da sie an diesen Tagen meist alleine zuhause sind. Sie spüren dann die innere Leere und den Schmerz besonders stark. Bild © Petro Feketa - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Wer seinen Partner durch Tod verloren hat, hat in den ersten Monaten, in dem ersten Jahr oder sogar in den folgenden Jahren meist große Angst vor Wochenenden und Feiertagen.

Es ist die Zeit, die traditionell für die Familie, für gemeinsame Aktivitäten mit dem Partner reserviert ist.

Am Wochenende kommt der Alltag zum Erliegen, die Geschäfte und Firmen haben geschlossen. Es gibt weniger Möglichkeiten, sich abzulenken.

Schauen wir aus dem Fenster oder gehen nach draußen, scheinen uns nur glückliche Familien und Paare zu begegnen.

Dieser Anblick erinnert uns schmerzhaft an unseren Verlust, an das, was wir nie mehr mit unserem Partner oder Angehörigen erleben dürfen.

Vielleicht entscheiden wir deshalb, uns in der Wohnung hinter geschlossenen Jalousien zu verstecken, und nur die Hoffnung hält uns aufrecht, dass irgendwann dass Wochenende vorbei sein wird.

Eine Steigerung stellen dann noch Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr sowie Geburtstage, Todestage und Hochzeitstage dar.

Unsere mit dem Partner verbundenen Rituale erscheinen uns jetzt, nach seinem Tod, sinnlos. Wir fühlen uns einsam und aussortiert.

Alle um uns scheinen glücklich und genießen die Festtage. Wie sollen wir deren Gesellschaft ertragen - mit den Bildern unserer glücklichen Vergangenheit vor Augen?

Wie mit Wochenenden und Feiertagen umgehen?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Auch für die Wochenenden und Feiertage muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Beide Extreme, so zu tun, als ob sich nichts verändert hätte, oder sich so zu verhalten, als ob es kein Weiterleben mehr ohne den verstorbenen Menschen gäbe, sind nicht hilfreich.

Hilfreich ist, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind und dazu stehen, wie wir uns fühlen.

Wir benötigen keine Ausflüchte, weshalb wir eine Einladung nicht annehmen oder erst kurz zuvor entscheiden können, ob wir kommen oder nicht.

Wir sind in einer Ausnahmesituation, in der andere Regeln gelten!

Für manche Menschen ist es hilfreich, neue Rituale zu entwickeln, um den Schmerz lindern - z.B. bescheren sie an Weihnachten Kinder im Waisenhaus oder buchen über ihren Geburtstag eine Reise. 

Andere bitten die Familienmitglieder, die Festtagsaktivitäten anders zu gestalten, sodass die Erinnerung weniger stark auftaucht.

Wieder andere laden ihre Freunde zum Geburtstag ein, um zu spüren, dass sie nicht alleine sind.

Es gibt auch Menschen, die entscheiden, überhaupt keine Festtage mehr feiern zu wollen. Dieser Vorsatz hat nur ein Problem: Um sie herum feiern die anderen Menschen, vor Weihnachten sind die Geschäfte dekoriert und dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf sie. Die Erinnerung an vergangene Zeiten mit dem Partner taucht dennoch auf.

Es gibt aber auch Menschen, die Wochenenden und Festtage für die Erinnerung an den verlorenen Menschen reservieren. Sie nehmen sich ein Fotoalbum oder alte Liebesbriefe und tauchen ein in die schmerzlichen Gefühle.

Manche schreiben Tagebuch über ihre Erinnerungen und Gefühle. Wenn dies eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das gut - allerdings sollte nicht jedes Wochenende nur auf Erinnerungen basieren.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einer örtlichen Trauerbewältigungsgruppe anzuschließen und zusammen mit anderen Betroffenen einen Teil der Festtage oder der Wochenenden zu verbringen.

Auch das Internet - etwa ein Trauerforum - bietet Möglichkeiten, sich dann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Menschen suchen sich eine Aufgabe, durch die sie wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen.

Sie arbeiten ehrenamtlich, begleiten z.B. neue Patienten im Krankenhaus, besuchen Kranke oder machen Babysitting.


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Eine neue Aufgabe verschafft Ablenkung, lenkt den Blick auf Menschen, denen es auch schlecht oder noch schlechter geht, und gibt uns eine neue Erfüllung.

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Kommentare
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  1. Leserkommentar Stephchen schreibt am 24.10.2014

    Es ist wieder Freitag. Ich habe ein vollgestopftes Wochenende vor mir... Ich flüchte...

  2. Leserkommentar Frida schreibt am 24.10.2014

    Anke, hab Dank für deinen ausführlichen Eintrag. Die Liebe auch über den Tod hinaus zu erhalten, so versuche ich auch, meine Trauer zu leben. Die Worte: "Der Tod ist die Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe" helfen mir dabei, doch der Verlust schmerzt immer noch sehr. Nach einem Jahr fast noch stärker, finde ich. Ich werde mir wohl das Buch kaufen.

  3. Leserkommentar gitti schreibt am 23.10.2014

    Ich hatte auch so einen Fall Stephchen meine Arbeitskollegin ist verstorben an Krebs konnte ihr leider nicht helfen und auch nicht zur Beerdigung gehen heute tut es mir weh wenn ich daran denke.Wie muss ihr Mann sich gefühlt haben? Meine Trauer wird mich ein Leben lang begleiten.Habe ihn sehr geliebt und dann diese plötzliche Nachricht von einer Stunde auf die andere ist das Leben sch.... LG.

  4. Leserkommentar Stephchen schreibt am 23.10.2014

    liebe Gitti.. das ging mir auch so. ich bin wohl komplett blind durchs Leben gelaufen. wie oft haben Menschen direkt neben mir gelitten, und ich habe es nicht geschnallt? nicht richtig reagiert... Eine gute Freundin von mir verlor ihren Sohn, ein Jahr bevor mein Schatz jetzt auch gehen musste. ich habe mich bei ihr entschuldigt, dass ich nicht mehr für sie da war. ich weiss es jetzt einfach besser... "sch..." :(

  5. Leserkommentar gitti schreibt am 23.10.2014

    Das stimmt genau Stefan unsere Umwelt will sich mit dem Thema Tod oder Trauer nicht mehr auseinandersetzen, aber ich muss gestehen bis zu jenem Tag als es passierte mit meinen Mann hatte ich auch nicht daran gedacht was würde wenn mal......nein lieber nicht daran denken. Hab einen angenehmen Tag Stefan

  6. Leserkommentar Stefan schreibt am 23.10.2014

    Hallo Stephchen und alle anderen. Ja, das stimmt.Die Menschen sind heutzutage oftmals wie durchgedreht.Alles dreht sich nur ums Geld und um die Karriere.Viele sind auch einfach überfordert und werden arbeitsmäßig ausgenutzt. Funktioniert man nicht mehr richtig, wird man schnell ersetzt. Auch ist meiner Meinung nach unsere Gesellschaft gegenüber früher wesentlich egoistischer geworden.Einfühlungsvermögen kennen viele bereits nicht mehr - aber wehe, sie sind dann selber einmal von einem harten Schicksalsschlag betroffen - dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Schon die Jugendlichen sind merkwürdig.Da wird ständig mit den Smartphones rumgespielt, ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder im Zug.Die sind bereits in frühester Jugend durchgedreht. Was vielen Menschen heute einfach fehlt, ist die Wärme, das Einfühlungsvermögen, die Solidarität zu anderen- und das merken wir hier nun leider ganz brutal. Wir funktionieren in deren Augen nicht mehr richtig, also sind wir abgeschrieben und mit unserem tiefen Leid alleine gelassen. Aber mal ganz ehrlich: Auf derartige Menschen kann man auch gerne verzichte. Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft auf euren Wegen - auch, wenn es alles sinnlos erscheint.

  7. Leserkommentar Stephchen schreibt am 23.10.2014

    Lieber Oliver, ja, das ist es.... ich staune immer und immer wieder wie viele Menschen es betrifft, wie viele Menschen das Wichtigste im Leben verlieren. Und die Umwelt, blendet es aus. Wir sind einfach wie ausgeklammert, niemand will es hören oder sehen, es könnte ja eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod bedeuten. Finde auch das so unendlich traurig. Glaube in früheren Zeiten, war das nicht so. Da wurde den Toten lange und intensiv gedacht.. aber heute... einfach nur schnell schnell wieder funktionieren, "normal" sein...

  8. Leserkommentar Oliver schreibt am 23.10.2014

    Ich kann euch alle so gut verstehen.Ich habe meine Frau vor 9 Monaten verloren.Es ist echt schwer weiter zu machen.

  9. Leserkommentar Anke schreibt am 22.10.2014

    Hallo Frida, ich habe zuerst das Buch gekauft und habe erst einige Wochen gebraucht, bis ich herausfand, das ist genau mein Weg. Da kam dann das E-Mail-Seminar heraus, das ich dann auch erstanden habe. vor allem deshalb, weil dort die Imaginationsübungen z.T. vom Autor selbst gesprochen werden. Für "Anfänger" ist das hilfreich. Nur konnte ich die irgendwie nicht in Gang bekommen. Das Seminar ist sehr ausführlich und man kann sich die Übungen heraussuchen, die zu einem passen. Ich bin noch lange nicht fertig damit. Am Anfang (Mai) habe ich täglich damit gearbeitet, nun habe ich doch auch wieder mehr "normales" Leben, d.h. ich arbeite und koche für meinen Sohn und mich ausführlicher, als wenn ich allein wäre. Das hat Vor- und Nachteile. Das Hilfreichste für mich dabei ist sein Grundansatz, dass man eine Liebesbeziehung auch zum Toten aufrechterhält bzw. diese durch viele Dinge stärkt. Ein Beispiel, nur ganz klein: Ich habe an meinem Schlüsselbund ein Bild meines Mannes. Wenn ich nun ins Auto steige, begrüße ich ihn als Beifahrer, sage, dass ich "seinen" Radiosender anhabe und wohin ich fahre. Das macht mir ein schönes Gefühl, ich empfinde das nicht als wehmütig. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch so leben kann, dass ich meinen Mann als Teil von mir verinnerlicht habe, ohne das nur traurig zu finden. Auch Herr Kachler hat dafür lange gebraucht, sein Sohn ist ja mehr als 10 Jahre schon tot. Er hat, genau so "wie wir hier alle", spüren müssen, wie elementar dieser Schmerz ist, wie ich es persönlich mir vorher nicht vorgestellt habe. Das heißt, eigentlich habe ich mir da gar keine Vorstellungen gemacht, so wie das wohl auch vielen anderen geht, denen wir begegnen. Solltest Du Dich dafür entscheiden, wäre ich daran interessiert, wenn wir uns dann gelegentlich 'mal "hier" austauschen könnten, oder auch mit anderen, die diesen Weg gehen. Lieben Gruß Anke

  10. Leserkommentar Frida schreibt am 22.10.2014

    @Anke - du hattest kürzlich mal R.Kachler "Meine Trauer wird dich finden" erwähnt. Machst du da den Onlinekurs oder beschäftigst du dich mit dem Buch? Wäre/ist das Buch auch noch ein Jahr nach dem plötzlichen Herztod meines Mannes hilfreich oder nur gleich nach dem Tod? Komme mit der Endlichkeit, dem Verlust immer noch nicht klar, die Trauer ist auch jetzt noch sehr schmerzhaft und groß - und du hattest das Buch als große Hilfe für dich beschrieben....

  11. Leserkommentar Stephchen schreibt am 21.10.2014

    Oh Uli.. Wollte schon eher schreiben dazu, entschuldige. Es ist ganz ganz schön was du gemacht hast für deinen Mann. Und auch für dich.. Finde das enorm stark, tapfer und so voller Liebe... Schlaft gut...

  12. Leserkommentar Uli schreibt am 20.10.2014

    Hallo, Ihr Lieben: Habe heute das letzte Versprechen meinem Mann gegenüber eingelöst und an dem nächsten seiner/unserer Lieblingsplätze am Bodensee für ihn und für uns Abschied genommen. 2 rote Rosen aus seinem Trauergesteck, die ich dafür getrocknet und aufbwahrt hatte, in den See gesetzt, zum Andenken und zur Erinnerung. Aber mein Mann hat mir heute dermassen gefehlt, alles war mir dort so vertraut, aber ohne ihn nicht mehr schön. Es war das endgültig letzte Mal, dass ich hier war-mit ihm zusammen soooo oft. Jetzt laufen nur noch ungebremst die Tränen. Ab ins Bett, kann einfach nicht mehr.Ich weine für Euch alle mit.

  13. Leserkommentar Elisabeth schreibt am 20.10.2014

    Nein Stephchen, ganz und gar nicht, ich empfinde dieses schöne Wetter als Hohn, sich einpacken und verstecken oder einen kalten nassen Sonntag im Bett verkriechen kommt meiner Stimmungslage auch näher. Da ich noch in unserem Haus wohne, muss ich bei schönem Wetter jetzt im Herbst viel im Garten erledigen. ich acker dort das ganze Wochenende alleine herum, das haben mein Mann und ich immer alles gemeinsam gemacht... das Haus der Garten., Vollzeit arbeiten gehen.. es wächst mir über den Kopf...ich bin erschöpft und müde, andererseits hänge ich an unserem gemeinsamen zu Hause, aber alleine schaffe ich es einfach nicht ...Mein Mann fehlt einfach überall...

  14. Leserkommentar Stephchen schreibt am 20.10.2014

    ... wie habt ihr das Wochenende so überstanden? bei uns war es so richtig eklig schönes Wetter.. ich mag das einfach zurzeit überhaupt nicht leiden, es geht so gegen meine Stimmung. ich freue mich richtig wenns kalt und nass wird, weil ich mich dann einpacken kann, verstecken und schals und allem.. ihr denkt sicher ich spinne...

  15. Leserkommentar Anke schreibt am 19.10.2014

    Für... Wir gingen zusammen im Sonnenschein. Wir gingen zusammen in Sturm und Regen. Doch niemals ging einer von uns allein auf unseren Lebenswegen. Nun ist alles anders. Ich bin allein. Ich vermisse Dich so sehr. In großer Liebe Anke Diesen Spruch habe ich auf schönes Papier, das sich mein Schatz einst für schöne Briefe zugelegt hatte, gedruckt und an meinem Schreibtisch und im Wohnzimmer ausgehängt. In Kleinformat liegt es noch unter meiner Schreibauflage. Alles voller Nebel heute, aber die Sonne macht leise Anstalten, sich durchzukämpfen. Ich will das symbolisch sehen! Ich kann und will heute noch nicht richtig trauern, obwohl ich Grund hätte: Heute genau vor 9 Monaten habe ich meinen Liebsten zum letzten Mal wach erlebt, und das nur kurz, weil ich arbeiten musste und die Intensivstation ja nur ganz beschränkte Besuchszeiten hat. Aber ich werde nachher noch bei einem Konzert mitsingen, da muss ich "stark" bleiben, erst danach will ich intensiv an ihn denken. Haltet durch, das Nachsterben kommt einem vielleicht in dern Sinn, und mir wäre es egal, wenn ich gleich nicht mehr leben würde, aber trotzdem sage ich mir, das hätte mein Mann ganz bestimmt nicht gewollt! Liebe Grüße an alle all überall von Anke

  16. Leserkommentar Steffi schreibt am 19.10.2014

    Ach Stephchen, da geht es dir genauso wie mir. Habe meiner Freundin auch abgesagt, weil ich einfach viel zu müde und zu schwach bin. Ich wollte nur noch ins Bett. Dieses niewieder macht mich so fertig.Diese Entgültigkeit ist kaum auszuhalten. Mein Leben ist kein Leben mehr, nur noch ein warten auf das eigene Sterben. Alles ist sinnlos geworden. Scheiss Leben. Alles ist echt Sch.... Stephchen du hast ja so recht damit.

  17. Leserkommentar Stephchen schreibt am 18.10.2014

    ....ich hatte Pläne morgen mit meiner besten Freundin, habe sie wieder abgeblasen. Schaffe es nicht..:( Ich fühle mich soo scheisse ich kanns nicht "schöner" sagen. Mein Schatz; fühle mich als hätte man mir alles lebenswichtige einfach amputiert. Fühle mich hilflos, machtlos, schwach und nur noch so unsagbar müde...

  18. Leserkommentar Natascha schreibt am 17.10.2014

    @Stephchen das stimmt Leider

  19. Leserkommentar Stephchen schreibt am 17.10.2014

    Hi Natasha.. ja, es ist traurig, auch wenn alt... Nebeen meinem Schatz wurde eine Dame begraben, die 55 Jahre älter geworden ist als er. 94ig.. das ist schon einfach so krass, wenn man sich das vorstellt...

  20. Leserkommentar Natascha schreibt am 17.10.2014

    Wieder ein Wochenende.Ich hab gestern mein Haus geputzt.Danach war ich mit meinen Kindern und unseren Hund spaziern.Und meine Nachbarin Frau Kreuzer saß auf ihrem Sofa im Wohnzimmer das dachten wir.Das Fenster war gekipt und es hat gerrochn.Meine Tochter meint dann da richts ja als wäre jemand gestorben.Ich hab mir nichts gedacht abwohl ich sie schon 4 Tage nicht mehr gesehn habe.Ja heute um 8 Uhr stand der Leichenwagen die Polizei und ihre Kinder vor ihrem Haus.Dann kam ihre Tochter zu mir und Erzählte mir das ihre Mutter seit mindestens 4 Tagen Tod ist.Und ich hab gestern noch durchs Fenster gegrüßt.Ja da war ich erschrocken.Sie hat gesagt ihre Mutter ist im Sitzen gestorben mit offenen Augen.Sie hatte aber ein schönes Alter von 96 Jahren.Ich finds echt schade,sie war eine nette Hilfsbereite Frau.

  21. Leserkommentar Stefan schreibt am 16.10.2014

    Hallo ihr Lieben Ja Anke - Du hast recht - bin in diesem Sommer auch viel rumgefahren - aber man kann - egal wo und wie weit weg - der Trauer nicht davonfahren, sie holt einen immer wieder ein.Das ist leider unser Los, dass wir wohl bis zu unserem eigenen Ende mit uns herumtragen müssen.

  22. Leserkommentar Anke schreibt am 16.10.2014

    Hallo Stephchen, ja, das werden wohl ganz gemischte Urlaubstage werden. Ich habe für mich festgestellt, dass ich oft anders reagiere, als ich mir das vorgestellt habe, also versuche ich, alles auf mich zukommen zu lassen. Aber ich glaube, viele von uns hier, ich auch, denken oft daran, dass wir dies und jenes nun erleben dürfen, was unsere Liebsten nun nicht mehr erleben - und das tut sehr weh.

  23. Leserkommentar Stephchen schreibt am 16.10.2014

    ... das Wochenende rückt wieder näher. ich möchte es am liebsten schon durch haben. es ist alles so dunkel und grau ohne meinen Schatz.. meine Sehnsucht bringt mich fast um :'(

  24. Leserkommentar Natascha schreibt am 15.10.2014

    @Uli Danke für deinen Glückwunsch ,ja Mädchen sind super.:-):-)

  25. Leserkommentar Natascha schreibt am 15.10.2014

    Ich konnte heute meine Schwiegermutter dazu überreden,das wir über die Weihnachtsfeiertage ins warme fliegen.Mit der gesamten Familie.Das sie etwas auf andere Gedanken kommt.

  26. Leserkommentar Elisabeth schreibt am 15.10.2014

    Hallo Stephen, tröstet mich, dass du auch diese Schuldgefühle hast. Das ist ein großer Schmerz für mich, dass mein Mann nichts mehr er leben kann. Das Meer, seine Musik, habe deshalb große Schuldgefühle und kann selber diese Dinge im Moment auch nicht erleben... Es tut zu weh...

  27. Leserkommentar Uli schreibt am 15.10.2014

    @Stephchen: Mache den Urlaub für deinen Mann und auch für Deine Mutter-und sehe alles mit seinen Augen an.@Natascha: Glückwunsch zum Mädel-wir Mädels sind einfach 'pflegeleichter'? So eng kann Tod und Leben liegen...

  28. Leserkommentar Nicole schreibt am 14.10.2014

    Unser Beider Leben war mit so viel Tot,Schmerz und Leid verbunden,dass wir uns ganz automatisch oft damit auseinandergesetzt haben.Leider mussten wir beide sehr früh lernen mit dem Tod umzugehen

  29. Leserkommentar Natascha schreibt am 14.10.2014

    Ach Stephchen es geht ihr naja.Sie hat die erste Chemo bekommen,und jetzt fühlt sie sich natürlich Schwach.Ja wegen meinem Schwiegervater es ist Hart.Bei jedem lächeln fühlt man sich Schuldig.Heute warn wir am Friedhof.Ja heute hab ich erfahren das ich selbst wieder ein Mädchen krieg.Du schaffst das bestimmt.

  30. Leserkommentar Stephchen schreibt am 14.10.2014

    ja, ich werde es wirklich versuchen so gut ich kann.., auch für meinen Schatz... ich habe so oft schuldgefühle, dass er nichts mehr erleben kann.. Natascha; wegen deiner Enkelin? wie gehts ihr unterdessen? und dir, wegen Schwiegerpapa..?

  31. Leserkommentar Natascha schreibt am 14.10.2014

    Ach Stephchen villeicht findest du es dann garnicht so schlecht.Versuch es zu genießen auch wenns schwer fällt.Also mein Tag war ein Marathon.

  32. Leserkommentar Stephchen schreibt am 14.10.2014

    ich habe heute, schweren Herzens, Anfangs November 3 Tage Urlaub gebucht.. gehe mit meiner Mutter.. ich will eigentlich gar nicht. aber die ferien werden mir auch von der arbeit her aufgezwungen, ich müsse mal ferientage beziehen.. den ausflug hätte ich mit meinem Schatz machen wollen, wir haben jedes jahr im herbst eine neue Stadt erkundet. und jetzt ist das alles so anders und fühlt sich nicht gut an.. für meine mama ist es schön, sie freut sich, und ich mich über ihre freude... aber für mich selber, stimmt einfach nichts und es hilft auch nichts...

  33. Leserkommentar Stefan schreibt am 13.10.2014

    Ja, Beileid aussprechen ist sehr leicht, wenn man nicht selber betroffen ist. So richtig erkannt allerdings, was den Verlust eines geliebten Menschen betrifft, die Leere, die er dann empfindet, das ganze Leid usw. haben wir da nicht erkannt.Nun hat es uns hier allesamt selber getroffen und können leider erst jetzt so richtig und aus tiefstem Herzen nachempfinden, wie furchtbar es wirklich ist. Man lebt nicht mehr richtig, sondern kriecht Tag für Tag durch's Leben.

  34. Leserkommentar Natascha schreibt am 13.10.2014

    Ja vor dem Tod meines Mannes wenn da jemand Verstorben ist.Ich hab zwa mein Beileid ausgesorochen.Aber es hat mich nicht so richtig Interessiert.Erst heute versteh ich was diese Menschen durch gemacht haben.

  35. Leserkommentar gitti schreibt am 13.10.2014

    Wir hatten nie über das Thema gesprochen weil man Mann wollte mit dem Tod nichts zu tun haben dafür hat er zu gerne gelebt. Wenn ich ihn fragte und darüber sprechen wollte hatte er immer abgeblockt also war ich still.Er ist 6 Monate tot bin in Trauer als wäre es der 1 Tag kann nicht loslassen träumen nein nichts kommt kann sowieso sehr schlecht schlafen seit dem er nicht mehr da ist.Ja Freunde wo sind sie weg alle weg. Vielleicht mal ein Anruf aber selten . Bin manchmal so sauer das ich denke warte mal eines Tages wer weiß was kommt. Heute ist ein sch.. Tag dunkel Regen und ich alleine den ganzen Tag , Woche die Umwelt ist so hart und grausam hätte ich nie nie gedacht. LG.

  36. Leserkommentar Stephchen schreibt am 13.10.2014

    ... ja, ich habe das gleiche gedacht Anke... mein Schatz hatte zwar sehr viele Zukunftsängste, vor allem finanziell... aber ich habe natürlich jetzt auch sehr grosse Ängste wie es nur weitergehen soll... @Uli.. ich kann es nur von mir sagen: ich war niemand, der das Thema sterben und Tod ausgeklammert hat. aber so richtig bewusst, war es mir auch nicht... ich war nie so konfrontiert damit, bis jetzt im Juli.. erst jetzt weiss ich, was Trauer ist, was sie mit einem macht und wie intensiv und schrecklich es sein kann... ich würde heute ganz anders reagieren, würde das einer freundin passieren... da bin ich mir sicher..

  37. Leserkommentar Uli schreibt am 13.10.2014

    DANKE für Eure bestätigenden Worte, dass es nicht nur an mir liegt, wenn gerade lange 'Freundschaften' enden! Würde auch so gerne von meinem Mann träumen, gelingt mir bisher so gut wie nicht, leider. Aber ich denke, dass das eher daher kommt, dass er unser Fühlen und Denken den ganzen Tag über ausfüllt? Wir denken doch bei allem an unsere Liebsten, haben Sehnsucht und Trauer.@Moni: Genau so geht es mir auch, würde sooo gerne über und von meinem Mann reden, aber keiner da, der zuhört. Meine Güte, war ich früher auch so ein Egoist?? Grüsse an Euch alle.

  38. Leserkommentar Anke schreibt am 13.10.2014

    Ja, das ist kein schönes Gefühl nach einem solchen Traum. Wahrscheinlich sind es Deine eigenen Ängste vor der Zukunft, die Dir da erschienen sind..

  39. Leserkommentar Stephchen schreibt am 13.10.2014

    Liebe Anke.. ja, ich habe diese "beiinflussbaren" Träume meist, wenn ich kurz aufgewacht bin, bewusst wach bin, und dann wieder eindöse.. das ist wirklich so, im letzten Teil des "Schlafens" also, vor dem effektiven Aufstehen. So war es auch am Sonntag.. aber leider nichts "schönes".. mein Schatz weinte bitterlich, er habe angst vor der Zukunft... und ich habe ihn in meinen Armen gehabt, geküsst.. gehört, gefühlt.. so aufzuwachen, ist dann nicht schön... :'(

  40. Leserkommentar Anke schreibt am 13.10.2014

    Da hast Du ja eine wirkliche Gabe. Ich denke, wir haben vor dem Aufwachen ein Zwischenstadium, wo noch das Unbewusste mit den Träumen wirkt und dann so langsam das Bewusstsein wirkt, das Dir dann das Steuern der Träume zulässt. Du hast wahrscheinlich denken können "Ach, ich träume das nur" und hast vielleicht in die Regie zu Deinen Gunsten eingegriffen. Also, weiter hoffen, dass Du 'mal einen schönen Traum haben wirst.

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