Anzeichen und Symptome von Depressionen

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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß. Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände
Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

behandlung einer Depression bei einem PsychologenEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar sarah schreibt am 20.12.2014

    ich habe stimmungsschwankungen und lustlosigkeit und Alles aber keine selbstmordgedanken Oder sowas .....

  2. Leserkommentar sarah schreibt am 20.12.2014

    Ich habe zum Teil diese Symptome und hab Angst das es noch schlimmer wird

  3. Leserkommentar sakine schreibt am 19.12.2014

    ich leide seit zwanzig jahren an dieser krankheit mier sind die symtome recht gut bekannt am anfang wusste ich nicht was das ist ich habe dan mit der zeit erfahren das viele menschen mit depressinen bekanschft hatten ich war 1,6 monate in therapi ich war in 6 kuren meine thrapäutin hatt mich medikamenteus gut eingestellt aber in meiner letzten kur hat man mier gesagt das es kronisch ist und ich mein leben lang medikamente nehmen muss ich bin sehr froh das es medikamente gibt die heilen zwar nich midern die symtome damit kann ich leben denn in denn zustand von früher möchte ich auf keinen zurückfallen wen ihr euch mit den symtomen idendifizieren könnt sucht euch hilfe .bevor es kronisch wird alles gute

  4. Leserkommentar Norina schreibt am 19.12.2014

    Ich war heute das erste Mal auf dieser Seite, weil ich gegoogelt habe woran man merkt, dass man Depressionen hat. Fast alles in diesem Text stimmt auf mich zu. Es erschreckt mich auf eine Art und Weise, zeigt mir aber auch das es eigentlich mal nötig wäre, mir Hilfe zu holen. Ich komme von der Schule und dann sperre ich mich in mein Zimmer, gucke irgendwelche Dokus, lese oder schlafe bis es dunkel ist.. so geht der Tag schneller rum. Ich habe keine Freunde, keine Familie und fühle mich einfach unverstanden und irgendwie merkt keiner, wie schlecht es mir geht. Nichtmal meine Mum merkt, dass ich seit 3 Monaten lediglich in meinem Bett liege. Aber trotzdem habe ich Angst vor dem Schritt zum Psychologen, fühle mich dann irgendwie so schwach.. Trotz ich selber später mal Psychologin werden will

  5. Leserkommentar nono schreibt am 19.12.2014

    ich habe so was schon 4 jahre und bin echt fertig aber das hilft mir echt toll!!!

  6. Leserkommentar ella schreibt am 19.12.2014

    Ich wünsche euch von Herzen alles gute! Hab diesen Mist jetzt schon zwei Jahre und nehme Medis, wenn ich die nicht hätte, wäre ich schon aus dem Fenster gesprungen. Therapie hat mir nix gebracht, aber jeder Mensch ist ja anders. Hab heute von meinem Arzt gehört, dass es bis zu Fünf Jahre dauern kann, bis man es los ist , na ...dann, gute Reise euch allen

  7. Leserkommentar Steffi schreibt am 18.12.2014

    Hallo zusammen, wenn ich diesen Artikel lese läuft es mir kalt den Rücken herunter weil es mich bis vor 3 Monaten beschreibt. Ich habe eine Theraphie begonnen und kann jedem nur Mut machen hinzugehen! Eine Depression ist Heilbar wenn man mitarbeitet. ich litt 4-5 Jahre darunter ohne es zu merken. Seit ich die Theraphie mache spüre ich wieder Emotionen, Freude, Liebe, Hoffnung und Selbstvertrauen. Dieses Gefühl wieder dabei zu sein und am Leben Teil nehmen zu dürfen ist das beste Weihnachtsgeschenk für mich!

  8. Leserkommentar Fairy schreibt am 18.12.2014

    Hallo zusammen. Ich leide seit 5 Jahren an Panikattacken und Angstzuständen. Seit mein Vater dieses Jahr einen Schlaganfall hatte ging alles Berg ab. Am Ende konnte ich nicht mehr aus dem Haus, ich hatte Angst vor allem und jedem und habe nur noch geweint und bin depressiv in der Gegend rum gelegen. Ich habe mich aber nach kurzer Zeit gegen Medikamente und für eine intensive Verhaltenstherapie entschieden. Und ich möchte euch an dieser Stelle sagen: ihr habt immer eine Wahl. Lasst euch helfen. Ich weiss, man denkt sich, dass das niemand und nichts kann. Nie wird es wieder wie es vielleicht einmal war. Aber das stimmt nicht. Wenn ihr offen seid und euch eurem Inneren stellt, wird es besser, auch wenn es furchtbar schwer ist und am Anfang noch schlimmer wird. Aber eure innere Kraft ist grösser, als ihr denkt. Ihr müsst wieder lernen, euch selbst zu vertrauen. Macht nicht den schlimmen Fehler, euch über eine Depression zu definieren. Ihr seid viel mehr als das! Ihr seid Menschen aus Fleisch und Blut mit einer Seele und Emotionen und Einzigartig!

  9. Leserkommentar Tina schreibt am 17.12.2014

    Hallo Mary. Das es einem nicht gut geht wenn man dahin geht, ist normal. Ich gehe alle 14 Tage seit 2,5 Jahren dahin und mir geht es beschissen dabei, da man sich mit dem ganzen auseinandersetzt dort und das kostet einfach Kraft. Wie oft warst du schon beim Therapeuten und was macht dieser mit dir? Verhaltenstherapie oder Traumatherapie oder was anderes?

  10. Leserkommentar Lisa schreibt am 17.12.2014

    ich bin in der 10. klasse und würde gerne Abitur machen habe aber letztens die schule zum 5 mal gewechselt, ich war schon in 3 länder, meine eltern merken nicht wie sich mich damit qäulen und wollen sogar irgendwann nach Frankreich ziehen.Ich will nicht mehr auf die schule wo ch jetzt bin, meine durchschnittsnote ist von 2,4 auf 4,9 gegangen, ich hab hier keine freunde und werde wohl zum 3.mal sitzen bleiben und diesmal nicht nur weil ich Sprache noch nicht gut genug kann, obwohl ich nicht dumm bin, die Konzentration, Motivation und lust ist weg, ich zweifle daran dass ich jemals einen guten Abschluss schaffen werde meine Depressionen sind zu stark und dass seid ich mit 10 nach deutschland gezogen bin und niemand mir geholfen hat deutsch zu lernen... und meine Zukunft ist somit auch ruiniert ...

  11. Leserkommentar Mary schreibt am 17.12.2014

    Hallo, seit ich zum Therapeuten gehe, werden meine Symptome größtenteils schlechter und ich fühle mich nicht gut,wenn ich dorthin gehe. Klar kann es mir nicht vom einen auf den anderen Tag besser gehen, aber es sollte doch nicht schlechter werden,oder? Eigentlich sollte es doch besser werden und nicht schlechter.

  12. Leserkommentar Tina schreibt am 17.12.2014

    Ich verstehe nicht, das es hier vielen so super schlecht geht, aber sie sich trotzdem keine Hilfe holen. Wenn es einem psychisch so dreckig geht, sollte der 1. Weg zum Psychologen sein. Ich kann das hier langsam nicht mehr nachvollziehen.

  13. Leserkommentar carolinemenzer85@web.de schreibt am 17.12.2014

    Doch dann wird es das ganz gewiss. Ich will niemanden mehr um mich haben,einkaufen ist schon eine Qual, wenn ich merke, es kommt über mich, dann fühle ich mich in kleinen,dunklen Räumen am wohlsten.ich habe mich schrecklich verunstaltet,wie es mir ganz dreckig ging.ich wollte aus meinem Körper raus,mir die Haut vom Leibe reißen,aber bis auf das mir jetzt alles wehtut u mir der Mund austrocknet,wenn ich in den Spiegel schaue,ist nichts passiert.ich bin noch da...einfach nur da

  14. Leserkommentar carolinemenzer85@web.de schreibt am 17.12.2014

    Ich weiß schon nicht mehr, ob es mir hilft diese Seite zu besuchen oder ob es meine Situation schlimmer macht. Ich merke nur, dass meine Gefühle sich tatsächlich in Worte fassen lassen, denn ich lese sie hier von euch fast täglich. Ich bin so erschöpft und ich kann einfach nicht mehr die spielen, von der niemand etwas weiß, wie schlecht es ihr geht. Ich habe keine Kraft mehr, jede Kleinigkeit wirft mich aus der Bahn u je mehr ich versuche dagegen an zu steuern, desto schlimmer wird es. Ich habe meinen absoluten Tiefpunkt erreicht u glaube immer, es geht nicht schlimmer

  15. Leserkommentar Neuhier schreibt am 17.12.2014

    mir geht es wie @micky: ich fühle mich auch ausgenutzt, verarscht und nicht mehr wohl in meinem körper. ich fühle mich als wäre ich ständig nur am geben. obwohl mein akku leer ist muss ich weiterhin geben, um zu überleben. ich bin schon so drüber, dass ich auch gar nichts mehr aufnehmen kann. es ist so wie: es geht nichts mehr rein und nichts mehr raus. menschen die anforderungen an mich stellen gehen mir restlos auf die nerven. ich habe angestaute aggressionen in mir und keine kraft mehr sie abzubauen. früher war ich viel schwimmen heute habe ich keine kraft mehr dazu. es ist als könnte ich aus meinem kleinen körper nichts mehr rausholen. aber was soll ich tun, ich muss doch irgenwie weiterleben?

  16. Leserkommentar Micky schreibt am 16.12.2014

    Ich fühle mich ausgenutzt, verarscht und nicht mehr wohl in meinem eigenem Körper. Ich habe Selbstmordgedanken... :(( und ich fühle mich ausgegrenzt... Ich habe das Gefühl dass all meine Freunde mich verlassen, und sie wollen mir das Leben zur Hölle machen. Ich weiß nichtmehr weiter=(

  17. Leserkommentar emma schreibt am 16.12.2014

    Ich bin 13 und leide a einer Mittelgradigen Depressiven Episode ich wollte nie schwäche vor anderen zeigen doch seit einger zeit heule ich ohne irgendeinen grund ich kriege agressionen auf Mitmenschen meine Familie nervt mich ich will alleine sein. so depressiv ...

  18. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 16.12.2014

    Hallo Mary, was erwartest du von Lebensberatung und Psychologen? Dass sie einen Schalter umlegen und alles ist gut? Versuche einmal zu überlegen, was du denkst ,wenn du zu so einem Gespräch gehst? Was wäre denn, wenn es dir plötzlich wieder besser ginge? Würde da was fehlen? Nimm dir mehr Zeit und lass dich auf diese Gespräche ein. Auch wenn man glaubt, dass es an manchen Tagen garnichts bringt, schon wenn du hingehst und erzählst, was du alles schrecklich findest, ist das ein erster wirklich guter Schritt. Wenn du wirklich willst ,dass man dir hilft, dann bleibe dran.

  19. Leserkommentar Jen schreibt am 16.12.2014

    Hallo Tina, vielen Dank für die Schnelle antwort. Ich gehe regelmäßig zu meinem Hausarzt und lass Blutbilder machen, aus dem grund das ich eine Zeitlang an einer Anämie gelitten habe. Diese hat sich jedoch von selbst "geheilt" kann dementsprechend also auch kein grund sein.

  20. Leserkommentar Tina schreibt am 16.12.2014

    Hallo Mary. Warum kann dir ein Psychologe nicht helfen? Das verstehe ich nicht. Ich gehe seit 2,5 Jahren zu einer Psychologin, klar dauert es eine Weile bis es einem besser geht, das geht eben nicht von heute auf morgen, sondern brauch auch Zeit. Melde dich doch in einer Klinik an, dort sind viele denen es ähnlich geht, mache ich jetzt auch. Lg

  21. Leserkommentar Mary schreibt am 16.12.2014

    Hey Leute, ich weiß ich habe mich in letzter Zeit nicht viel gemeldet, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich bin schwer depressiv, war inzwischen auch bei einer Lebensberatung allerdings hat das kaum geholfen. Mir geht's immer schlechter und ich kann einfach nicht mehr weitermachen. Ich habe mich sogar zum Psychologen getraut, der mir aber auch nicht weiterhelfen konnte. Jetzt habe ich tãglich Angst, es könnte schlimmer werden und würde mich freuen, wenn ich plötzlich einen Unfall hätte und einfach sterben könnte. Das würde Mir sehr helfen. Außerdem ist mir etwas aufgefallen: ich fühle mich,als würde ich schlafen. Ich tue Dinge, die ich wenige Minuten später vergesse. Ich mache immer weiter, solange die Routine bleibt, aber wenn etwas nicht in meinen Tagesablauf passt, fühle ich mich völlig überfordert. Ist das normal? Oder ist das ein Zeichen dafür,dass es mir immer schlechter geht? Eure Mary

  22. Leserkommentar Tina schreibt am 16.12.2014

    Hallo Julia. Sowas kann mehrere Ursachen haben, Burnout, Depressionen, Ängste oder auch was ganz anderes. Das muß jedoch ein Arzt abklären. Schlage ihm doch einfach mal vor ihn zu einem Psychologen zu begleiten. LG

  23. Leserkommentar Julia schreibt am 16.12.2014

    Hallo, ich mache mir Sorgen um einen guten Freund von mir. Er hat die ganze Zeit Selbstzweifel, ihn belastet alles. Neuerdings hat er aufgehört zu essen...also er isst nur noch 1 Mal am Tag. Schlafstörungen kommen zusätzlich noch hinzu. Sind das Depressionen oder einfach nur ein Gefühltief und eine sogenannte "Tiefphase". Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen...ich mach mir echt Sorgen. Wie kann ich ihm am besten aus seiner Lage helfen?

  24. Leserkommentar luisa schreibt am 16.12.2014

    Ich heiße Luisa und bin 17 .. Seit ca Anfang der 10 Klasse leide ich an Depression.. Ich fühle mich durchwachsen manchmal bin ich total verzweifelt wenn mir Kleinigkeiten nicht gelingen und Weine dann ,oft bin ich wütend wegen Kleinigkeiten ,ich habe meine Hobbys aufgegeben und schlafe jtz dafür den ganzen Tag .. In der Nacht heule ich weil mir eine Perspektive fehlt..weil ich mich als Last empfinde.. Ich wollte mich schon umbringen .. Ich fühle mich innerlich schon tot ..

  25. Leserkommentar Tina schreibt am 15.12.2014

    Hallo Jen. Generell wird hier keiner Mutmaßen können ob du Depressionen hast, da viele Sachen für diese Symptome in Frage kommen können. Um eine Depression zu erkennen, muß man erstmal körperliche Ursachen durch einen Arzt ausschließen können. Es kann ja auch einfach sein das ein Hormon in deinem Körper aus dem Gleichgewicht ist. 1. Schritt sollte sein, zum Hausarzt gehen, großes Blutbild machen lassen und dann mal schauen. LG

  26. Leserkommentar Jen schreibt am 15.12.2014

    Ich habe seit einiger Zeit das Problem das ich fast immer und permanent weinen könnte, das ich mit den leichtesten Dingen überfordert bin und das ich, wenn ich mir etwas vornehme, aus irgendeinem grund mittendrin einfach aufhöre. Ich kenne den Grund nie. Gehört das auch zu dem Bereich Depressionen?

  27. Leserkommentar Katrin schreibt am 15.12.2014

    Seit 2007 leide ich an wiederkehrenden Depressionen. Der Satz mit dem Schlaganfall der Seele hat mich sehr berührt. Ich kämpfte jeden Tag gegen die Lähmung der Seele an. Ich erhalte seit 2008 EU-Rente und bin froh, nicht mehr an den schlechten Tagen "müssen" zu müssen. Es fällt mir aber schwer Freunden und Verwandten meine Krankheit zu erklären. Viele denken ich bin nur zu faul, zu sensibel oder einfach nur zu dumm. Das ist das Schwerste an dieser Erkrankung, das fehlende Wissen und die Stigmatisierung in der Gesellschaft. An alle Betroffenen die besten Wünsche und "Haltet durch!" Den letzten Schritt kann man auch morgen gehen. (Das hat mir geholfen bei Suizidgedanken... "Ich kann morgen gehen, heute noch nicht!) LG Katrin

  28. Leserkommentar carolinemenzer85@web.de schreibt am 15.12.2014

    Diagnose vom Arzt "Anpassungsstörungen" Überweisung Phsychiaterie/Psychotherapeut. Habe eine Liste an Ärzten bekommen, bei denen ich mich melden soll.Er legt mir ans Herz das dringend schnell zu tun, alleine schaffe ich es nicht.Ich habe Angst! Mein Leben fällt auseinander und mein Freund leidet so sehr mit.Ich hoffe,man kann mir bald helfen, auch wenn ich keine Ahnung habe wie

  29. Leserkommentar carolinemenzer85@web.de schreibt am 15.12.2014

    Mein Herz raste und meine roten Flecken dehnten sich auf meinem Brustkorb aus,mir brannte die Kehle und ich konnte ihm nicht mal in die Augen sehen.Er wollte mich da und dort krankschreiben, aber ich habe abgelehnt.das komische bei mir ist, dass die meisten mir nicht glauben würden, wie ich mich wirklich fühle.ich bin zwei Persönlichkeiten in einem Körper.Ich bin Perfektionist u sehr verantwortungsbewusst u meine Arbeiten erledige ich tadellos, aber wenn der Tag vorrüber ist, verliert sich das freundliche Lächeln u ich habe das Gefühl einzugehen.

  30. Leserkommentar carolinemenzer85@web.de schreibt am 15.12.2014

    Ich habe letzte Woche all meinen Mut zusammengenommen jnd bin endlich zu meinem Arzt gegangen. Ich wurde in der Vergangenheit wegen schwerer Migräne und Magenproblemen behandelt.Mein Arzt war glaub ich etwas überrascht, wie ich dort saß und nur noch geschlurchzt habe.Ein Wasserfall an Tränen wurde losgelöst.Er hat mir viele Fragen gestellt und viel mit dem Kopf genickt bei meinen Antworten, wenn ich welche herausbekam.

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