Anzeichen und Symptome von Depressionen

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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß. Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände
Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

behandlung einer Depression bei einem PsychologenEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar geheim schreibt am 26.11.2014

    Mir geht es seit monaten schon beschissen hab 15 kilo abgenommen kann nich essen ritze mich hab ängste lass mich nur hängen keine freunde mehr will nich mehr raus aber ich trau mich auch nich mehr zum arzt...das einziges was ich hab is mein sohn der 4 monate alt is

  2. Leserkommentar Stern221260 schreibt am 26.11.2014

    Wenn die Eltern Suizid begehen und man das als Kind mitbekommt dann ist das Leben geprägt. Ich war 9. heute bin ich Mitte 20. und es quält mich jeden Tag. Mit 16 würde ich missbraucht und wurde schwanger. Mein Sohn ist heute 8. und er ist der Grund das ich leben will! Mein Engel

  3. Leserkommentar Andreas schreibt am 26.11.2014

    Es gibt einfach ein Gefühl. das ganze hat keinen Sinn. Ich habe keine Gefühle, dass ich versagt habe, ich habe auch keine Angst vor der Zukunft. Alle werden sterben, früher oder später. Aber wozu das ganze? Das ganze gibt keinen Spaß, keine Zufriedenheit. Wenn schon, das sind sehr kurze Momente. Ein Köder. Das ganze ist genau betrachtend sinnlose Missgeburt. Ich glaube nicht, dass Leute geben, die sich von Leben freuen. entweder sehen diese Leute alles oberflächlich oder, Entschuldigung, primitiv. Man kann zu Antidepressiva greifen, wenn man zwei Gläser Wein trinkt, hat es gleiche Wirkung. Ich glaube, ich sehe das leben wirklich. Ich werde nie sich mit der Chemie stopfen. Ich träume, dass einen Knopf gibt, wenn man den drückt, das Leben hält kurz an, und dann läuft sehr schnell zurück. Bis man die Vorgeburt erreicht. Und dann bleibt man so. Es wäre so schön nicht geboren zu werden.

  4. Leserkommentar Anonymer Mensch schreibt am 24.11.2014

    Ich bin seit Mehr maten nur noch traurig und fühle mich hifllos. ich denke fast jeden Tag an den Selbstmord und will einfach nicht mehr leben weil ich allen, besonders meiner Mutter, eine Last bin. Ich fühl mich sogar total fertig während ich das hier schreibe und habe auf nix mehr Lust :( Ich fühl mich einfach nur noch einsam und weine sehr oft. Ich habe das Gefühl in meinem Leben nichts aber auch garnichts hin zu bekommen und will das einfach nicht mehr! Ich drücke mir so oft ein Messer an die Pulsader aber ich schaffe nichtmal das! Ich schütte mich hier einfach in bischen aus und hoffe, dass es hilft. Das schlimmste ist meine ausgewachsene Sozialphobie, ich habe vor so ziemlich allem Ansgt und vor allem mich aus dem Haus zu wagen. Ich fühl mich auch so einsam aber irgendwie schaff ich es auch nicht etwas dagegen zu unternehmen. Ich bin ein hoffnungsloser Fall und hoffe ich kann jemals richtig Glücklich sein. die Rechtschreibung tut mir leid das leigt daran das ich das auf nem Tablet schreibe

  5. Leserkommentar Sarah schreibt am 24.11.2014

    Ich bin öfter traurig und kann mir manchmal nicht genau erklären warum. Ich habe sehr große Versagensängste, vorallem wenn es um meinen Freund geht. Ich habe Angst wieder enttäuscht zu werden, denn mein Exfreund hatte mich betrogen. Es war früher in der Schulzeit schon so, dass ich traurige Lieder gehört hab und einfach geweint habe. Ich frage mich nun ob ich eventuell depressiv bin. Ich verspüre auch diese Müdigkeit und dieses Gefühl einfach zu Versagen.

  6. Leserkommentar Weiblich schreibt am 24.11.2014

    Ich habe jetzt schon viele Depressions Tests gemacht und sie haben alle ergeben, dass ich eine schwere Depression habe. Jedesmal wenn ich mich irgendwer beleidigt( wahrscheinlich nur aus Spaß) denke ich, das gibt noch einen Schnitt( weil ich mich manchmal ritze aber nicht als Sucht). Ich möchte gerne dort wieder rauskommen aber ich gehe noch zur Schule und will nicht das Schuljahr wieder holen und meinen Eltern möchte ich auch nicht sagen das ich an Depression leide da ich Angst habe, dass sie sich selbst vorwürfe machen obwohl die damit gar nichts zu tun haben.

  7. Leserkommentar Wolkensonne schreibt am 23.11.2014

    Angelina, es gibt wenig Menschen, die mit den Problemen und Sorgen anderer gut umgehen können. Da musst Du dir keine weiteren Gedanken machen. Deine Suizidgedanken könnten zu einer Depression gehören und sind ernst zu nehmen.Hast Du mal darüber nachgedacht, dir helfen zu lassen. Es gibt Kliniken, die Menschen mit einer Selbtmordgefährdung stationär aufnehmen können. Oder du versuchst über einen Hausarzt eine Überweisung zu einem Psychiater oder Therapeuten zu bekommen. Da die meist überlaufen sind, gibt es Selbsthilfegruppen. Wenn du dort redest, wird man dir zuhören und dir vielleicht auch weiterhelfen.

  8. Leserkommentar Wolkensonne schreibt am 23.11.2014

    Abstrus, wenn ich lese, was du schreibst, ruft alles in mir stopp, stopp. Du solltest einmal aus deinem Hamsterrad aussteigen und das was war, als unvermeidlich und nicht korrigierbar in einem imaginären Tresor einschließen. Du bist 40 Jahre alt und hast eine Chaotenfamilie, die selbst für sich Verantwortung hat. Was wäre für dich im Moment das Wichtigste? Ein neuer Job, eine neue Wohnung oder ein neuer Partner? Um wieder im Job deine Frau zu stehen, musst Du dir erst einmal Klarheit im Kopf schaffen und dich wieder an das erinnern, was dich zu einer guten Managerin gemacht hat. DAzu gehört auch, dass du dich von Deinen "Lieben" distanzierst und ganz egoistisch an dich selbst denkst.

  9. Leserkommentar Julia schreibt am 23.11.2014

    ich bin depressiv und es wurde über die jahre hinweg schlimmer. man kann nicht mehr aufstehen weint sehr viel, fragt sich wie lange man es diesmal klappt bis man die Hoffnung wieder aufgibt. wendet sich von Freunden ab weil man keine Belastung sein möchte, möchte am liebsten nur noch schlafen, sieht keinen sinn mehr in Aufgaben die einem sonst Spass gemacht haben. Die Arbeit wird als Belastung empfunden, obwohl man eigentlich viel Spass daran hatte. Man fragt sich auch, ob man überhaupt noch leben möchte. Nicht nur einmal habe ich mir die Frage gestellt, aber es gibt immer ein Fünkchen Hoffnung der einem am Leben hält und auch für einen Freitod muss man Kraft aufbringen und wenn man in einer Depression steckt hat man keine Kraft. ICh habe viel in meinem Leben verloren, die Familie, Freunde, Arbeiten. Ich habe immer und immer wieder versagt. Acuh in Partnerschaften. Ständig musste ich mir anhören dass ich nervig und anstrengend bin. Also eine Belastung für meinen Partner.

  10. Leserkommentar Wolkensonne schreibt am 23.11.2014

    Abstrus,vielleicht Symptome der Depressionen können bei jeder Person unterschiedlich ausfallen.Dazu zählt ein sehr schlechter Gemütszustand, der Verlust der Freude an praktisch allen Aktivitäten, ein Gefühl der Wertlosigkeit, der Schuld und Reue, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit oder Hilflosigkeit, Konzentrationsverlust und Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten durchzuführen.

  11. Leserkommentar Abstrus schreibt am 23.11.2014

    Ich weiß nicht, ob man es schon Depression nennen kann... Ich bin 40 Jahre alt und habe im letzten Jahr alles verloren. Meine Tochter hatte eine Affäre mit meinem damaligen Freund (wir waren 9 Jahre zusammen). Mein großer Sohn ist Drogenabhängig geworden und hat den Kontakt zu mir abgebrochen, weil ich ihn davon weg bringen wollte. Mein kleiner Sohn hat eine Freundin gefunden, die nur 6 Jahre jünger ist als ich und zwei Kinder hat und wohnt jetzt bei ihr. Die Firma, in der ich mich bis zum Manager hochgearbeitet habe ist in Insolvenz getreten. Meine Wohnung habe ich durch meine Mutter verloren, die meinte ich könne für die Dauer der Umschulung wieder nach Hause ziehen und eine Woche bevor ich aus der Wohnung raus musste meinte sie, sie hätte sich das nochmal überlegt. Dann bin ich zu meinem Freund gezogen und musste nach vier Monaten feststellen das ich nicht die einzige Frau in seinem Leben bin. Ich fühle mich leer, verzweifelt und nutzlos. In der Schule kann ich mich nicht mehr konzentrieren und am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen. Eigentlich schau ich nur noch nach links und rechts wenn ich die Straße überquere, weil ich Angst davor habe das mich das Auto nicht richtig erwischen könnte.

  12. Leserkommentar Hera schreibt am 22.11.2014

    Ich weiß nicht ob ich schon als leichter Depressionsfall zähle, aber ich beschreibs mal ein bisschen. Also : Wenn ich mit Personen zusammen bin die ich liebe und damit meine ich abgöttisch liebe, dann bin ich glücklich. Aber sobald auch nur eine andere Person dazu kommt, fühle ich mich fehl am Platz und will nur noch weg. Einfach weil ich mir überflüssig vorkomme, als wäre ich es nicht wert dabei zu sein, und dann überkommt mich die Frage wie ich es mir überhaupt anmaßen konnte die Person für mich zu beanspruchen. Aber damit nicht genug, wenn ich zuhause bin will ich auch nur weg, weil ich das Gefühl habe das ich es nicht wert bin. Ich bin immer die böse, aber dait habe ich mich abgefunden. Es ist nur so, das ich es nicht aushalte, und ständig überkommt es mich das ich einfach nur noch heulen im Bett liegen will mit Musik und abgeschottet vom Rest der Welt. Und so geht es weiter.... auf der Arbeit allerdings habe ich auch das Gefühl ich könnte versagen und arbeite doppelt so hart wie andere... das fällt auch auf. Wird aber als Versagensangst abgetan. Mein "Tief" zieht sich jetzt schon knappe zwei Monate, und meine Frage ist: Muss ich mir ernsthafte Gedanken machen, oder ist das eine "Winterdepression" ?? Ich bitte um Antwort, obwohl ihr wahrscheinlich besseres zutun habt...

  13. Leserkommentar angelina schreibt am 22.11.2014

    ich hab seit 5 monaten suizidgedanken mein leben hatte anfangs keinen sinn mehr doch heute ist das alles zum alltag geworden ich weiss nicht mehr weiter hab mich die ersten manate eingeschlossen und mich abgehungert und hab sit einer wocher das erste mal darüber gesprochen doch das wae ein grosser fehler dne keiner versteht mich und seit dem ist es für mich gewohntheit so zu sein wie es jetzt ist das ist für mich leben

  14. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 22.11.2014

    Es war eine schlimme Zeit, doch ich konnte anschließend arbeiten. Offiziell hatte ich ein burnout. 2007 wurde es wieder so schlimm, dass meine Therapeutin mich zwangseinweisen wollte. Ich ging mehr oder weniger freiwillig. 2011 ging ich das erste Mal freiwillig. Ich war daneben ständig in ambulanter Therapie. Ja und dieses Mal scheine ich ohne Klinkaufenthalt wieder klar zu kommen. Ich schreibe euch das um zu zeigen, dass Depressionen, so unterschiedlich sie auch ausfallen, behandelt werden können. Hatte ich keine Therapeutin, suchte ich mir Selbsthilfegruppen um zu reden und um besser weiterleben zu können. Heute könnte ich die Welt umarmen, nicht manisch sondern weil ich so dankbar bin.

  15. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 22.11.2014

    Seit Donnerstagabend, als hätte jemand einen Schalter umgedreht, geht es mir wieder gut und alles ungute ist auf meinem Kopf und Körper verschwunden. Vielleicht liegt es an der Medikamentenerhöhung vielleicht auch nicht. Es ist deshalb so erstaunlich, weil sonst meine depressiven Episoden, wenn sie denn plötzlich verstärkt auftraten, mich absolut lähmten und wenn die Todessehnsucht überhand nahm, mich in die Klinik führten. Die erste kam 2003, ich bekam vom Hausarzt ein paar Glückspillen und arbeitet weiter. Im Jahr darauf kamen sie wieder . Dieses Mal schlief ich drei Wochen lang mehr oder weniger den ganzen Tag und war krank geschrieben. 2004 waren sie das erste Mal nicht mehr auszuhalten, ich brach zusammen und kam für mehrere Monate in die Klinik

  16. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 22.11.2014

    Natalie112, warum will sich dein Freund nicht mehr helfen lassen? Wie sah denn die Hilfe bisher aus? Was passierte nach dem Mobbing? Wer hat ihn gemobbt und was hätten die Eltern denn tun können? Wie gehst Du mit ihm um und wie reagiert er auf dich? Ist er im Beruf oder geht er noch zur Schule/Uni? Es ist unmöglich, auf Deine Frage ohne jegliche Hintergrundinformation zu antworten. Manchmal hilft es, ihn einfach in den Arm zu nehmen und zu schweigen.

  17. Leserkommentar Natalie112 schreibt am 22.11.2014

    Mein Freund hat auch schwere Depressionen. Er ist 6 Jahre lang gemobbt wurden und seine Eltern haben zur der Zeit nichts getan und jetzt will er sich nicht mehr helfen lassen und ich weiß einfach nicht mehr weiter...habt ich viellleit bein Tipp für mich?

  18. Leserkommentar Lena schreibt am 22.11.2014

    IQ, ich finde es toll, dass du zu deinem Freund un dazu, dass du schwul bist, stehst. Ich persönlich, klingt jz vtl komisch, finde schwule Männer toll, einfach weil sie so sensibel sind:) Och hoffe das Gespräch mit deinem Freund hilft dir;) Ich wünsch dir weiterhin alles Gute:)

  19. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    Hallo Maus, es gibt im Leben immer mal Phasen, da läuft alles blöd und man fühlt sich allein und keiner versteht einen richtig.Meistens komen dann aber auch wieder Zeiten, da hat man Spaß und denkt, ist doch alles nicht so schlimm. Wenn du aber nicht mehr weiter weißt und auch Eltern oder Freunde nicht weiterhelfen können, dann ist es besser, du suchst nach einem Facharzt oder gehst erst einmal in eine Selbsthilfegruppe um abzuklären, was eigentlich mit dir los ist. Natürlich wirst du es am Ende immer selbst klären, denn du allein entscheidest, wie es weiter geht und du entscheidest, mit wem zu reden willst. Hab Mut und lass dir helfen

  20. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    Smile, Therapeuten beissen nicht sondern sie hören zu und fragen dich, damit du reden kannst. Magst Du nicht mit Deinen Eltern darüber reden? Wenn nicht, dann gehe erst einmal zu eurem Hausarzt und der zähle dem, wie es dir geht. Vielleicht kennt er dich ja schon und kann dir weiterhelfen. Allein ist oft schwierig und auch blöd, man weiß ja nicht, was man dagegen tun kann.

  21. Leserkommentar Smile schreibt am 21.11.2014

    Hi Ich bin erst 13.Aber meine Freunde &mein Lehrer finden dass ich immer traurig und bedrückt gucke.Ich kann mich schon seit längerem nicht mehr richtig freuen und auch andere Symptome treffen auf mich zu.Der Test hat ergeben dass ich mittelschwere Depression habe. Ich habe meinem Freunden&meinem Lehrer schon meine Probleme erzählt.Sie raten mir zu einem Psychotherapeuten zu gehen.Da vor hab ich aber angst. Was soll ich jetzt machen?

  22. Leserkommentar Maus schreibt am 21.11.2014

    Hallo,Ich glaube ich habe auch Depressionen viele der aussagen treffen auch auf mich zu und ich weiß in meinem Leben auch einfach nicht mehr weiter. Kann ich das denn irgendwie auch selber klären oder muss ich echt irgendwohin gehen damit mir geholfen wird ?

  23. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    whathappened, du schreibst, dass ud viel feiern gehst. Was heißt feiern, viel trinken, bis es klick macht und das ungute Gefühl der Albernheit weicht?? Es ist sicher besser, raus zu gehen, als zu Hause Trübsal zu blasen. Es darf nur nicht das eine Problem durch ein anderes zugedeckt werden. Wenn du Hilfe brauchst, dann gehe in deienr Stadt entweder zu einem FAcharzt oder erst einmal ganz anonym zu einer Selbsthilfegruppe. Die haben oft viel Ahnung und können weiterhelfen.

  24. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    Anonym, wie alt bist du denn. Wenn noch in der Pubertät, dann könnte durch den Kampf der Hormone da eine Antwort drin stecken. Wenn du dich ritzt, meine Tochter tat es auch, frag ich mich, warum. Willst Du dich verletzen oder dich spüren , was auch immer,dann ist es gut, dass Du in der Therapie bist. Das braucht seine Zeit, da werden Antworten nicht innerhalb vier Wochen geboren. Auch deine Magersucht, ist das denn wirklich so, zeigt, dass du nicht allzu gut mit dir selbst umgehst. Ich denke, Du solltest Dir und dem(r) Therapeuten(in)jetzt etwas mehr Zeit geben. Jeder kleine Schritt ist besser, als stehen zu bleiben.und mirscheint, du bist auf dem richtigen Weg

  25. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    Sternchen, Ich habe früher selbst mal in Hamburg gewohnt. Gehe ins Internet und suche nach Selbsthilfegruppen. Ich bin sicher ,dass du da auch etwas für Dch finden wirst.

  26. Leserkommentar Dobermann1944 schreibt am 21.11.2014

    IQ, es gehörte früher zu meinem Beruf, genau hinzuhören. Wenn ich jetzt lese, wie Du zu deinem Studium gefunden hast, dann frage ich mich, ob du dich heute im Kreis deiner Geschwister und Freunde als Student der Architektur besser fühlst. Schwul sein, manchmal denke ich, die Gesellschaft geht damit um, wie mit den depressiven Männern, danach efragt sind alle tolerant bis zum erbrechen, doch wie heißt es so schön, Frauen haben Depressionen und Männern lösen Probleme. Zum Glück habt ihr euch inzwischen eine eigene Welt schaffen können , in der es sich , so glaube ich, ganz gut leben läßt. Würde mich freuen, später mal lesen zu können, was Dir Deine Gespräche gebracht haben.

  27. Leserkommentar Sternchen schreibt am 21.11.2014

    ich leide seit jahren an depressionen, bin auch in ärztlicher behandlung und suche in hamburg eine selbsthilfegruppe. kann mir jemand helfen gruß lg

  28. Leserkommentar Anonym schreibt am 20.11.2014

    Hey Leute könnt ihr mir bitte weiterhelfen und sagen ob ich an Depressionen leide? Ich habe seid längere Zeit (7Monate) einfach keine Lust mehr am Leben. Ich komme einfach nicht klar im Leben sei's in der Schule oder bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Deshalb bin ich seit 3Wochen beim Therapeuten. Ich leide ddazu an chronischer Müdigkeit. Ich wache frühs auf und bin müde. Dazu ritze ich mich da ich auch viel Stress zuhause habe und Unglücklick seit 3 Monaten verliebt bin. Ich habe noch dazu Suizidgedanken. Falls ich noch so lange lebe will ich wenn ich älter bin in dürre Schweiz ziehen. Ich zähle jetzt nochmal alle Symptome auf: - Müdigkeit - Keine Lust an irgendwas - Heulanfälle - Magersucht - Suizidgedanken - Ritzen - jedes Wort verletzt mich - oft Kopfschmerzen Habe ich Depressionen? Lg

  29. Leserkommentar WhatHappened schreibt am 20.11.2014

    Achso und ich bin ein Mädchen nicht dass ihr da was missversteht weil ich geschrieben habe ich gehe zu meiner Freundin damit meine ich meine beste Freundin LG würde mich über antworten freuen

  30. Leserkommentar WhatHappened schreibt am 20.11.2014

    weil mir ist leider aufgefallen dass die Tiefphasen mittlerweile schon fast jeden Tag kommen.. ohne längere Hochphasen zwischendrin.. also bin ich eigentlich kaum noch im hoch.. ich bin auch oft draußen weil ich mich fühle als würde mir zuhause alles auf dem Kopf fallen wenn ich alleine bin und dann weine ich halt auch sehr viel also flüchte ich mich immer zu meiner Freundin und gehe auch am Wochenende sehr viel feiern.. mittlerweile fällt mir auch da auf dass ich erst seit den Tiefs so oft feiern gehe.. könnte das evtl eine Art Abwehr oder Unterdrückung sein? ich muss noch dazu sagen ich habe schon immer abnormale Angst davor alleine zu sein.. ich weiß auch nicht was ich noch schreiben soll, weil ich eigentlich mit niemandem über diesen Kram rede weil ich das Gefühl habe, dass mich sowieso keiner versteht.. könnte mir vielleicht jemand Tipps geben was ich machen kann? :/

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