Anzeichen und Symptome von Depressionen

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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß. Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände
Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

behandlung einer Depression bei einem PsychologenEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar John Doe schreibt am 21.10.2014

    Worauf ich hinaus will ist, dass Niemand weiß wohin ihn selbst die aussichtsloseste Zeit einmal hinführen kann! Hoffe, du hattest deinen Kommentar ganz allgemein gültig geschrieben und er bezieht sich nicht auf eine Sicht, die du gerade hast. Wenn doch, ( Ich bin niemand der einem zur- oder von einer Therapie abrät) appeliere ich an dich, dir noch einmal RICHTIG Gedanken zu machen und nichts zu überstürzen. Grüße und alles Gute, J.D.

  2. Leserkommentar John Doe schreibt am 21.10.2014

    @ Matthias, wollte nur noch erwähnen, dass man jetzt vielleicht denken kann, ich könnte diese Situation nicht einschätzen. Dem ist aber nicht so.... Hatte selbst viel sch.. durchgemacht und war selbst schon diverse Male davor einen Schlussstrich zu ziehen. Will nicht ins Detail gehen, aber ich habe des öfteren gedacht: was soll mir das Leben noch bringen? Hatte schon soweit geplant, weit weg zu ziehen, nach und nach meine letzten Kontakte abzubrechen und dann endlich, wenn ich niemandem damit mehr schade in die Unendlichkeit zu verschwinden..... Kurz nach dem ersten Schritt, dem weit weg ziehen lernte ich dann aber meine jetzige Frau kennen( hatte die Suche schon lange aufgegeben!) Sie half mir aus diesem Seelentief und gab mir neue Kraft und einen Sinn. Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass sie mir das Leben rettete.

  3. Leserkommentar John Doe schreibt am 20.10.2014

    Bitte nicht falsch verstehen, ich meinte, dass MIR kein Dank gebührt. Hab den ersten Absatz n bisschen blöd formuliert;-P

  4. Leserkommentar John Doe schreibt am 20.10.2014

    @John& Nicole Danke euch beiden, auch wenn es nichts zu danken gibt;-) Es gibt einfach Sachen, die mal gesagt werden müssen.... Und zu dem Spruch, der Mensch wäre ein Produkt seiner Gesellschaft, kann ich auch nur sagen: Gott sei Dank nicht! Das wäre ein vernichtender Teufelskreis. "Sei du selbst der Wandel, den du dir wünscht in der Welt" -mohamnas karamchand ghandi

  5. Leserkommentar Unter Strom schreibt am 20.10.2014

    @John Ich danke dir sehr für deine Antwort. Hat mir schon ziemlich das Rückgrat gestärkt;-) Nur gehen die Probleme ein bisschen tiefer als bisher beschrieben.... Zusätzlich zum Leistungsdruck mache ich mir zur Zeit nur noch Sorgen:-/ Ich glaub ich setz mich so unter Druck, um eben nicht zu viel Zeit zum Nachdenken zu haben. Es ist erstaunlich, wie blind man durch's Leben geht, bis man Verantwortung trägt. Seitdem sehe ich enorm viel Krankes und Hoffnungsvernichtendes in der Welt. Wirtschaftslage, Krankheiten und den Wandel der Gesellschaft als Beispiele. .. bin seitdem auch (leider) überzeugter Malthusianist und glaub nicht, dass ich meine Augen vor der Welt wieder verschließen kann. Kann höchstens Versuchen, mich dran zu gewöhnen und abzuwarten, ändern kann ich ja eh nichts, dafür bin ich alleine zu klein.

  6. Leserkommentar John Doe schreibt am 20.10.2014

    @ Matthias Habe deinen Kommentar gelesen und möchte dir in der Grundaussage nicht widersprechen. Wollte nur eine Art Zusatz einbringen: Es gibt viele Entscheidungen, zu denen man steht und deren man sich 100%ig sicher ist und doch kann man sie Jahre später massivst bereuen! DIESE eine gehört aber nicht dazu.... Jeder der die Entscheidung trifft sollte sich also so sicher sein, wie er/sie es noch nie war. Und manche Entscheiden sich OHNE sich dessen Bewusst zu sein( meine Mum ist Borderliner, hat's schon zweimal Versucht-zum Glück ziemlich Erfolglos, hat mich und meinen Vater ziemlich getroffen......)

  7. Leserkommentar Matthias schreibt am 20.10.2014

    Das ist alles interessant, schlüssig und fundiert hier. Ich wünsche auch jedem Einzelnen dass es ihm bald besser gehen möge. Aber dass man jedem Menschen helfen kann stimmt nicht! Wenn man nicht mehr will, will man nicht mehr....!!

  8. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Hallo an den Gast mit den Angst und Panikattacken betreffend dem Kommentar vom 18.10.2014 Da man mich gelehrt hat Respekt gegenüber älteren Menschen zu haben, sieze ich Sie. Sie haben schon mal die richtige Entscheidung getroffen, das Sie sich an die Psychologin gewandt haben. Um den Ursprung der Probleme auf den Grund zu gehen und behandeln zu können, ist es natürlich ratsamer einen Profi zu befragen. Ich bin sicher es wird Ihnen geholfen. Falls sie zusätzliche Unterstützung suchen oder Fragen haben, haben sie die Möglichkeit, hier die Beiträge und Kommentare zu lesen und auch Kommentare zu hinterlassen. Ich wünsche Ihnen baldige Besserung Ihrer Beschwerden. Mit freundlichen Grüßen John

  9. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Sg. Noch eine Anmerkung, falls du keinen Ansprechpartner haben solltest ruf die Notruf-Hotline an. Die Nummer von der Telefonseelsorge findest du auf dieser Seite auf der Rechten Hälfte wenn du nach oben scrollst. Mit freunlichen Grüßen John

  10. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Sg. Es ist wirklich nicht einfach, aber du musst wieder zu Kräften kommen. Das ist das erste Ziel. Guck mal, irgendwann endet jedes Leben. Es ist unumgänglich. Möchtest du aber nicht von dir sagen können, „ICH habe im Leben ALLES versucht für die Liebe. Auch das ich weiter kämpfe und am Leben bleibe... ICH habe den Schmerz deshalb selber ertragen! Meine Liebe ist deshalb WAHRHAFTIG!“..? Das ist Liebe, verstehst du? Liebe ist schmerzhaft. Aber wirkliche Liebe heisst den Schmerz auszuhalten, daraus zu wachsen, stärker zu werden, sich selbst zu wieder zu lieben, so das man im Leben teilnimmt. Sprich mit jedem der/die dich stärkt. Wenn es dir schlecht geht teil es sofort jemandem mit. Such dir die Hilfe die du brauchst, notfalls bei Experten. Die Aufrichtigkeit deiner Gefühle kannst du nur beweisen wenn du am Leben bleibst. Ich hoffe das es dir bald wieder besser geht und es dir hilft. Bleib stark Sg. Mit freundlichen Grüßen John.

  11. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Hallo Sg :) Das ist echt hart was du durchmachst. Aber es ist kein Liebesbeweis wenn man Suizid begeht. Das ist leider eine verbreitete Fehlannahme. Wenn man jemanden liebt, ist es ein größeres Opfer, das man am Leben bleibt und den Schmerz erträgt. Wenn du dir selbst schadest, schadest du dann auch Ihm. Ich kenne die Situation zwar nicht aber ich denke die 27 Jahre werden auch nicht spurlos an ihm vorbeigehen. Stell dir die Situation umgekehrt vor, wie schmerzhaft wäre es für dich wenn er einen Suizidversuch gemacht hätte? Willst du ihm wirklich diesen Schmerz bereiten? Das ist kein Liebesbeweis. Der wirkliche Liebesbeweis ist, am Leben zu bleiben und zu beweisen, das man stark wird. Am Leben zu bleiben und zu beweisen, das man unabhängig und alleine stark sein kann. Zu Leben und trotz der Schmerzen weitermachen zu können. DAS ist ein Liebesbeweis. Regneriere dich und erhole dich erstmal. Steh wieder auf wenn du bereit bist und dann Lebe und fang an dich selbst zu lieben.

  12. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Hi John Doe. :) Ein Namensvetter, was für ein Zufall. ;) Ich danke dir für deinen Respekt. Für soviel positive Ehrlichkeit gehört eine gewisse Größe, Auffassungsgabe und Charakter dazu. Deshalb kann ich den Respekt nur erwiedern. Danke auch an Nicole, herzliche Menschen wie du brauch diese Welt. ;) Ihr kennt doch sicherlich den Spruch „Der Mensch, ist das Produkt seiner Gesellschaft“.. Nun ja, wenn man demnach seine eigene Gesellschaft verändert, ist der Mensch das Produkt von sich selber. Also ein bissi Eigennutz ist dann ja auch dabei.. ;P Wenn man Positives tut, bekommt man Positives zurück, sowie euer Feedback. Deshalb nochmals vielen Dank an dieser Stelle. Ich weiss das wirklich zu schätzen. Mit freundlichen Grüßen John

  13. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Hi Unter Strom :) Auch wenn du keine Antwort erwartest, so muss ich meine Hochachtung aussprechen. Du bist das was man einen RICHTIGEN Vater nennt. Du schützt mit deinem Verhalten deine Familie. Deine Unzufriedenheit ist der Ausdruck deines Ehrgeizes und deiner Aufopferungsbereitschaft. Da gelangt man an die Grenzen der eigenen Kräfte. Du hast ein ausgeprägtes Pflichtgefühl. Nicht jeder kann der Rolle des Vaters gerecht werden. Auch wenn es dir zur Zeit nicht gut geht, deine Tochter wird größer und eigenständiger werden und der Druck wird wieder nachlassen. Du hast noch keine Zeit gehabt dein Vaterdasein zu geniessen (zuviel Stress), aber sei dir gewiss, diese Momente werden kommen und du wirst froh sein das du soviel Energie reingesteckt hast. Versuch dennoch deine Kräfte einzuteilen und dich zu organisieren. Sprich deshalb auch mit deiner Frau und erkenne rechtzeitig deine Grenzen. Das gehört zum Vatersein und Verantwortungsgefühl dazu. Ich hoffe es hilft dir. MfG John.

  14. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    KleineSeelsorge und b. Müller KleineSeelsorge. Daumen hoch für dein Engagement. Für Hilfe und Unterstützung einfach melden. b. Müller. Ich hoffe das sich bei dir alles zum guten gewendet hat. Wenn du konkretere Fragen hast zu Symptomen oder zu der Krankheit selbst, meld dich und/oder lies dich in den Beiträgen und Kommentaren ein. Ich hoffe es hilft dir. Mit freundlichen Grüßen John

  15. Leserkommentar John schreibt am 20.10.2014

    Hallo Kittycorn, :) Es ist schon mal gut das du eine Freundin an deiner Seite hast. Vielleicht schaust du dir meinen Eintrag vom 17.09.2014 an. Da sind 3 Absätze. Da geht es mitunter darum woher der Drang herkommt das man sich selbst schmerzen bereitet. Es geht ganz oberflächlich darum, das man dem seelischen Schmerz einen WIRKLICHEN Ausdruck verleihen will und das man das auch anders machen kann. Es geht sozusagen um einen Schmerztrieb und wie man diesen „gesund“ umsetzen kann. Vielleicht erweist sich die Info als nützlich für dich. Schau es dir an. Wenn du Fragen hast, frag einfach. Hoffe es hilft dir. Mit freundlichen Grüßen John.

  16. Leserkommentar John (Thema Vertrauen) schreibt am 19.10.2014

    Marie, Bei dem Schmerz und Verlust den du durchgemacht hast, kann man nicht völlig selbstverständlich von dir erwarten, das du „einwandfrei funktionierst“. Und du solltest dich auch nicht permanent diesem Druck aussetzen. Deshalb vertrau dich jemandem an. Du musst da offener werden. Mach dir deinen inneren Kreis. Man brauch auch nicht jedem leichtsinnig seine Gefühle offenbaren. Ich verstehe das es oft Situationen gibt, wo das gegen dich benutzt wird. Aber völlig ZU machen geht auch nicht. Deswegen schaffe Schritt für Schritt immer tieferes Vertrauen zu den Personen von denen du meinst das sie vertrauenswürdig sind. Ich denke, bei deiner Mutter brauchst du das nicht, da sie ja deine Mutter ist. Da setz ich Vertrauen voraus. Wenns nicht anders geht kannst du immernoch zum Experten gehen. Du darfst dich aber nicht mehr einengen oder einschränken. Stolz ist ja eine schöne Sache aber bringt nicht immer Lösungen. Deshalb trau dich und vertraue dich an. Hoffe es hilft dir. MfG John.

  17. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Marie, Ich kann mir vorstellen das es durchaus Genies gibt, die was anderes geworden sind, weil sie sich Gruppendenken oder „Massendoofheit“ nicht anschliessen wollten. Mir kann niemand erzählen das gute Noten nie durch Sympathie entstanden sind. Wenn du Statussymbole mitbringst bist du beliebter in der Gruppe und hast es dann auch einfacher. Es sei denn, du kommst einfach mit dem Verhalten der Leute nicht klar, weil sie z.B. auf falsche Sachen wert legen. Also das du ganz klar nicht so sein willst wie die. Kommt halt immer auf die Leute drauf an. Deswegen versuch zwar einen Draht zu der Gruppe zu haben und Teamfähig zu sein, aber lass dich nicht völlig davon einnehmen und beherrschen wie du zu sein hast. Allgemein kann man sagen, du kannst nicht immer nur geben. Eine Freundschaft, Beziehung oder Gruppendasein sollte aus GEBEN und NEHMEN bestehen. Aber Unterscheide die Beziehungen. Wo kannst du MEHR vertrauen, wo weniger..

  18. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Marie, es gibt nun mal Menschen die damit umgehen können und andere die das nicht können. Heisst also, sie sind nicht unbedingt böse, wenn sie es nicht verstehen. Sie sind nur nicht in der Lage damit umzugehen. Das bedeutet für dich, das du rausfinden musst ob sie dazu in der Lage sind. Manchmal ist es sogar besser jmd fremdes anzuquatschen um eine unparteiische Meinung zu haben. Das hast du ja getan. Du hast ein paar Kommentare hier verfasst. Und als Unparteiischer sag ich dir, es ist besser wenn du jmd hast der dich und deine Probleme kennt und dir zur Seite stehen kann. Notfalls kannst du hier immernoch Kommentare reinschreiben. Aber es geht darum das du auch mal deine weiche Seite zeigen kannst. Das du auch mal so sein kannst, WIE DU BIST in deinem Umfeld. Wegen Schule und dumm vorkommen.. Glaub mir, daran ist das Bildungssystem schuld. In der Schule geht es nicht nur um Intelligenz. Sondern auch um „soziale Umgangsformen“ und wie sehr man akzeptiert wird.

  19. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Marie, die Mutter ist üblicherweise der „nächstgelegene Hafen“. Falls das, aus welchen Gründen auch immer nicht klappt, such dir einen anderen Hafen. Wegen deinem Bruder. Unfreundlichkeit unter Geschwistern ist was übliches. Bei mir gibs auch manchmal.. sagen wir.. RambaZamba mit Geschwistern. Das ist aber völlig normal. Je nach Beziehungsstärke kann man sich entscheiden ob man den „Hafen Bruder“ ansteuert. Wegen deiner Freundin.. Natürlich würden viele sagen „Öffne dich einfach und sie werden es verstehen..“, das KANN sein, aber ich bin mir durchaus bewusst, das das nach hinten losgehen kann und du dann anders behandelt wirst. Du kannst das auch schrittweise angehen. Also ein BISSCHEN offener und sensibler werden und gucken WIE deine Freundin darauf reagiert. Danach kannst du immernoch darüber entscheiden ob du dich weiter öffnen willst. Wenn sie eine wirkliche sehr gute Freundin ist, wird sie für dich da sein. Wenn sie damit nicht zurecht kommt, ist sie lediglich EINE Freundin.

  20. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Hi Marie, :) ich hab mir deinen Fall angeschaut und möchte Nicole für ihren Einsatz danken, während meiner Abwesenheit. Nicole, du bist so ne tolle Seele, das dir jmd immer Rosenblüten vor die Füsse werfen sollte. Zu deinem Problem Marie, du fühlst dich also allein gelassen. Das kommt daher weil du deine Vielschichtigkeit nicht ausleben kannst und dich selbst einschränkst. Ich verstehe das du stark sein willst, aber im Endeffekt nimmst du eine Rolle ein, die dir verbietet dein Inneres auszuleben. Du brauchst wenigstens einen „Hafen“ wo du dich, wenigstens ab und zu, ausweinen kannst und das erklären kannst was dich belastet. Ich denke deine Mutter hat das gar nicht bemerkt und hatte nie die Absicht dich zu vernachlässigen. Da sie aber einen Freund hat muss sie sich aber auch um ihre Beziehung kümmern. Manchmal leiden darunter die bereits bestehenden Beziehungen. Deshalb würde ich an deiner Stelle mit deiner Mutter darüber sprechen, das du sie ab und zu mal brauchst. Rede mit ihr.

  21. Leserkommentar John (Thema Selbstbewusstsein & Unabhängigkeit) schreibt am 19.10.2014

    Vanessa und Josy. Die „Leere“ die man verspürt, verschwindet dann mit der Zeit. Warum gibts sonst so viele Einzelgänger auf dieser Welt? Keiner hat was mit Einzelgängern zu tun, aber viele von ihnen strotzen voller Eigendynamik. Das kommt daher, weil sie ein SELBST-BEWUSST-SEIN haben, womit sie sich nicht einsam fühlen können. Sie sind vielleicht allein aber fühlen sich sicher nicht einsam. Wenn man also eine Beziehung zu sich selbst hat (indem man handelt), wie zu einer anderen Person, dann wird man selbstbewusst. Komischerweise wollen andere Leute dann an eurer Power Anteil haben und sie werden dann zu Verbündeten oder sogar Freunden. Von Mensch zu Mensch ist das mit Vorsicht zu genießen, wen man Vertrauen schenkt. Aber wenn sie euch noch zusätzlich Power geben, zu der die ihr bereits erarbeitet habt, werdet ihr noch stärker werden. Deshalb nehmt euch was vor von dem ihr meint das ihr euch steigern könnt (Sport, Musik, Tanzen, etc). Hoffe das hilft weiter. MfG John.

  22. Leserkommentar John (Thema Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit) schreibt am 19.10.2014

    Vanessa und Josy. Wie ist man also nicht mehr einsam? Man lebt das aus was man fühlt. Man wird besser in einer Tätigkeit. Man macht etwas, was einen selbst BESTÄTIGT. Es gibt die Möglichkeit die Bestätigung durch andere zu erfahren, indem man Komplimente usw bekommt. Aber soweit man dazu in der Lage ist sollte man sich selbst bestätigen. Das Wort „Selbstbestätigung“ wird gerne als was negatives benutzt. „Ey, du suchst nur nach Selbstbestätigung, Aldeer...“. Natürlich tut man das! Genauso wie viele andere ihre Bestätigung in Face“look“ suchen und sie ANDEREN ZEIGEN was sie so tolles getan haben. Die UNABHÄNGIGE Variante ist aber besser. Wenn du gelernt hast, dich selbst zu bestätigen, ist dir egal was andere sagen. Dazu muss man aber was tun. Nehmen wir z.B. Liegestützen. Heute mach ich 10. Morgen mach ich 12. Dann mach ich 14. Mit jedem Erfolg und Steigerung fühlt man sich in seinem Handeln bestätigt, weil es für EINEN (die eigene Person) das RICHTIGE EIGENE HANDELN wird.

  23. Leserkommentar John (Thema Selbstbewusstsein & Unabhängigkeit) schreibt am 19.10.2014

    Hallo Vanessa Weiger und Josy. :) Ja Unterstützung ist wichitg. Hauptsache ist das sie einen positiv bestärkt. Also das man sich gut oder besser fühlt. Wir brauchen auch Streicheleinheiten oder Zustimmung von Personen die uns nah sind. Sofern das machbar ist, sollte das eigene Wohlbefinden aber nicht von einer einzigen Person abhängen. Aber jeder der auch in schweren Zeiten für einen da ist, ist natürlich erwünscht. Wie ist es aber wenn man einsam ist? Was dann? Was ist Einsamkeit? Einsamkeit ist sozusagen die Lehre von Selbstständigkeit. Alleine zu sein bedeutet nicht einsam zu sein. Das ist ein großer Unterschied. Niemand möchte einsam sein, aber viele sind dankbar dafür wenn sie mal allein sein können. Kein Stress, kein Lärm, abschalten, den Tag verarbeiten und ÜBER SICH SELBST im klaren werden. Wenn jemand Einsamkeit verspürt, hat man eigentlich Lust etwas zu ändern. Es geht dabei nicht zwangsläufig um Gesellschaft, sondern darum das man sich nicht Einsam fühlt. Wie macht man das?

  24. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Hallo Lisa, :) Wow, ich muß schon sagen für deine junge 16 Jahre liest du dich sehr erwachsen an. Danke für deinen Support. In der heutigen Zeit, wo Raubtiermentalität üblich ist, sind unterstützende Menschen wirklich selten und haben einen großen Wert. Dein Einsatz sagt also wirklich was über deinen Charakter aus. Daumen hoch. Zu deiner Frage bezüglich des Alters, sofern du auch mich gemeint hast,.. ich befinde mich in den mittigsten dreissigern.. ;) Ich hoffe echt, das viele deinem vorbildlichem Beispiel folgen. Ich würde gerne mehr zu dem Schreiben, was du so geschrieben hast. Aber ich bin von deinem Kommentar so positiv sprachlos polarisiert, das ich nur einen Smilie reinstellen kann... :)) Mit freundlichen Grüßen John

  25. Leserkommentar John schreibt am 19.10.2014

    Hi Marion. :) Wenn man Depressionen hat ist das so eine Art Selbstfindung- oder Erholungsphase. Der Körper gibt einem zu verstehen, „Stopp,bis hierhin und nicht weiter..“. Da gehts erstmal drum das du dich VORERST ausruhst, so das du wieder einigermassen aufnahmefähig bist. Sobald du das erreicht hast, lies dir hier die Beiträge und Kommentare durch. Die Beiträge behandeln das natürlich Sachlich, aus den Kommentaren kannst du Rückschlüsse und Erfahrungen vom menschlichen Alltag sammeln. Sobald du dir das Wissen angeeignet hast und merkst wie die einfachsten Dinge Einfluss auf dich haben, fängst du an zu verstehen und dich weiterzuentwickeln. Es verändert sich was. Wenn du Fragen hast, berichte über deine Erfahrungen und mehr über deine Person. Jede Depression ist eine persönliche Angelegenheit. Deshalb würde die Beschreibung deines Alltags und von wichtigen Ereignissen dabei helfen, dir genauere Antworten zu geben, die DICH betreffen. Bei Fragen einfach melden. Hoffe es hilft. MfG John

  26. Leserkommentar John (allgemein Thema Schlaf) schreibt am 19.10.2014

    Olaf. D.h. ZU schweres Essen ist auch nicht gut. Da aber Milch nicht schwer ist, es trotzdem Tierfette in sich hat und als einzige natürliche Flüssigkeit durchgeht, die wie Essen sättigt, ist es eine gute Einschlafhilfe. Honig ist auch ein kleines Wundermittel. Lesen kann auch eine Einschlafhilfe sein, solang es nicht zum Denken anregt. Man liest ja Kinder auch Märchen vor, „Prinzessin Lala sah einen Frosch...“. Wenn du aber dem Kind jetzt ein Sachbuch vorlesen würdest, hätte es wohl Einschlafprobleme „Die Trigonometrie ist ein Teilgebiet der Geometrie und somit der Mathematik. Soweit Fragestellungen der ebenen Geometrie (Planimetrie) trigonometrisch behandelt werden, spricht man von ebener Trigonometrie..“ (Auszug aus Wikipedia)..???? Das soll nur zeigen, das Schlaf der Zustand u.a. der geistigen Beschäftigungslosigkeit ist.. Seelisches muss natürlich anders und individuell behandelt werden. Ich hoffe es hilft dir weiter. Wenn du weitere Fragen hast, gib bescheid. MfG John

  27. Leserkommentar John (allgemein Thema Schlaf) schreibt am 19.10.2014

    Olaf. Es gibt Sachen die wachhalten und andere die schlaffördernd sind. Hier paar Wachmacher: Helle Lichtquellen (TV usw; deswegen Lichtquellen wenigstens dimmen), Koffein, und andere Suchtmacher (is wohl klar), Stress & Nachdenklichkeit, Musik mit schnellem Takt. Wenn du übertaktet bist und den ganzen Tag z.B. Metal hörst, muß dein Kopf das erstmal verdauen, ansonsten kommts nicht zur Ruhe. Deswegen ist LANGweile wichtig (aber auch nur dosiert). Es ist auch nicht förderlich wenn du den GANZEN TAG nichts tust, weil sich dein Körper dann vom Nichts, nicht erholen kann. Der Körper wird dann also nicht müde. Deshalb mach am Tag etwas was müde macht. Müdemacher: Sport (in der FRÜHE), Rituale und Gewohnheiten die nicht überreizen und regelmässig zu GEWOHNTEN Zeiten gemacht werden. Ein Glas Milch abends Trinken z.B. (Ritual+schlafförderndes Mittel in einem). Milch ist sozusagen die Softversion von Fleisch. Kennst du sicher, wenn du viel Fleisch vorm Schlafen isst, bekommst du Alpträume.

  28. Leserkommentar John (allgemein Thema Schlaf) schreibt am 19.10.2014

    Olaf. Du wiederholst also z.B. immer wieder „Stein.. Stein... Stein.... Stein....Stein....“ und irgendwann wird daraus (hoffentlich bald) „Schnarch“. Das ist das gleiche Prinzip wie beim Schäfchen-zählen. Nur nimmt man sich dann vor zu zählen und bei Mathematikern zieht das ganze nicht, weil sie mit den Zahlen unbewusst rechnen (also denken). Such dir also was banales uninteressantes. Nimm dir nicht vor IN EINEM BESTIMMTEN MOMENT zu schlafen („ich MUSS schlafen“) das wäre nämlich Druck. Sondern bau was auf. Nimm dir einen Sonntag wo du, rausgehst und weitestgehend körperlich aktiv wirst. Anschließend du genug Zeit zum körperlichen Ausruhen hast und andere Sachen machen kannst (wie lesen oder lernen) aber wenn du dich dem Abend näherst, das du zeit fürs NICHTSTUN hast. Langweile dich. Stimmungsaufheller wie Fernsehen halten dich wach. Wenn du TV, Computer, usw nicht meiden kannst, dann senk wenigstens die Helligkeit so, das dein Kopf merkt „Aha, wenig Licht,.. bald Schlafenszeit..“

  29. Leserkommentar John (allgemein Thema Schlaf) schreibt am 19.10.2014

    Olaf, auch wenn ich nicht weiss, was der Grund deiner Schlaflosigkeit ist, so kenne ich allgemeine Richtlinien die auf die Masse und einzelnen Menschen zutreffen. Was also machen? Dein Körper will Ruhe, gönnt sich aber diese unterbewusst nicht. D.h. du musst deinen Körper darauf schulen und trainieren. Bring deinem Körper bei, wann TAG und wann NACHT ist. Denken ist zur Schlafenszeit verboten. Das ist aber so wie wenn ich dir sage „Egal was passiert, denk nicht an ROSA ELEFANTEN!!!“. An was denkst du gerade? Genau, Rosa Elefanten. Deshalb geht es darum Abends deine Denkintensität zu senken, indem du an EINFACHE Dinge denkst. Etwas nichtsbedeutendes oder triviales. Es sollte nichts kompliziertes wie „Relativitätstheorie“ sein, weil du das sonst ZERDENKST und Einsteins Formel auseinandernimmst. Dein Gehirn wird also aktiv. Wenn du aber sowas nimmst wie „Stein“ und es immer wieder vor Augen hast und in deinem Kopf wiederholst, bleibt dein Gehirn relativ inaktiv (Ruhe).

  30. Leserkommentar John (allgemein Thema Schlaf) schreibt am 19.10.2014

    Hi Olaf, ich hoffe du liest dir das noch durch. Sorry bin spät dran. Wegen deinen Schlafproblemen.. Umfangreiches Thema. Kann viele Ursachen haben. Es können viele Kleinigkeiten sein die sich gebündelt haben und sich in Schlafstörungen äussern. Es wäre hilfreich wenn man hier generell das Alter der Personen wüsste um die Situation besser einschätzen zu können. Wann haben deine Schlafprobleme angefangen? Gab es ein bestimmtes Ereignis? Oder waren die Schlafprobleme plötzlich da? Über-wache Gemüter neigen natürlich zur Übermüdung. Was die Angstzustände erklärt. Müdigkeit bewirkt die Steigerung von Schreckhaftigkeit & Angst. Angst ist oft der Zustand von dauerhafter Schreckhaftigkeit. Dieses dauerhafte Gefühl von Unruhe (Über-WACHsamkeit) ist der Ursprung und die Folge davon. Du kannst aus dieser Abwärtsspirale wieder rauskommen. Aber dafür musst du einiges umsetzen.

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