Enttäuscht zu werden ist schmerzlich. Es bedeutet aber auch dass wir uns etwas vorgemacht haben und nun die Wahrheit kennen. Enttäuschungen haben ihr Gutes.
In dem Begriff „Enttäuschung“ stecken die Silbe „Ent“ und das Wort „Täuschung“. Wir haben uns in jemandem getäuscht, indem wir etwas von diesem erwartet haben, das nicht eintrat. Die Täuschung ist aufgeflogen und wir werden mit der Wahrheit konfrontiert. D.h.: Enttäuschungen sind das Ende von Täuschungen. Wir können auch von uns selbst enttäuscht sein, dass wir es z.B. nicht schaffen, selbstbewusst aufzutreten oder unsere Meinung zu sagen.
Die Enttäuschung ist für uns immer mit mehr oder minder großer Traurigkeit und Gefühlen der Kränkung und des Ärgers verbunden. Je nachdem, wie stark unsere Enttäuschung ist, können wir unserem Gegenüber sein Verhalten verzeihen oder tragen es ihm nach.
Wenn wir eine große Enttäuschung erlitten haben, kann sich dies auf unsere gesamtes Leben auswirken, indem wir uns z.B. von unserem Umfeld zurückziehen und mit dem Schicksal hadern. Ja, es kann sogar zu einer Verbitterung und einer Verbitterungsstörung kommen.
Enttäuschung ist ein negatives Gefühl, das wir nicht verspüren möchten. Wir fühlen uns von den anderen oder dem Leben betrogen. In Wirklichkeit sind am Zustandekommen einer Enttäuschung immer zwei Personen, wir selbst und der andere, beteiligt. Wir haben ihn falsch eingeschätzt und müssen von unserer Illusion Abschied nehmen.
So gesehen ist eine Enttäuschung etwas Positives!
Wir haben uns getäuscht und lernen nun die Wahrheit kennen - auch wenn diese Erkenntnis schmerzt. Wenn wir aus der Enttäuschung lernen, indem wir uns fragen, wie wir uns zukünftig anders verhalten könnten, um uns eine ähnliche Enttäuschung zu ersparen, wenn wir also etwas aus dieser Selbst-Täuschung lernen, dann gehen wir gestärkt aus dieser Situation hervor.
Enttäuschungen gehören zum Leben, denn wir können nicht in die Zukunft schauen und andere Menschen richten sich nur selten nach unseren Erwartungen und Wünschen.
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