Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

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Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: , Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern.


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Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Zum Trost: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

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Leserkommentare

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  1. Leserkommentar Florian schreibt am 25.07.2014

    Mir geht es genauso wie im beitrag von Krank ohne Grund .

  2. Leserkommentar Steve schreibt am 25.07.2014

    Hallo Ihr Lieben, durch den zeitnahen Tod meines Vaters bin ich zum Thema Psychosomatik gelangt. Mein von mir geliebter Vater ist an einem gebrochenen Herzen(Herzinfarkt)gestorben. Wie auf dieser Seite beschrieben stimmt die Abfolge der Symptome mit der Gesamtsituation überein. Auffällig ist dabei,das die Generation die kurz vor bzw.im 2.Weltkrieg geboren wurde auch häufig an Herz/Kreislauferkrankungen stirbt. Was ich damit sagen möchte ist,das derart traumatisierte Kriegskinder häufig nicht die Gelegenheit hatten ihre psychischen Traumata zu äußern bzw. psychologisch behandeln zu lassen. Unsere Generation zum Beispiel, wobei ich auch schon zu den Älteren(52) gehöre, hat wie man hier sehen kann,zumindest die Möglichkeit über derartige Probleme wie von vielen hier beschrieben zu reden! Gern würde ich alle die noch Eltern aus der Kriegsgeneration haben, dazu auffordern, diesen wirklich aufmerksam zuzuhören, wenn möglich auch emphatisch zu sein(geteiltes Leid ist halbes leid),und darüber hinaus auch zu motivieren verdrängte Gefühle zuzulassen, und endlich aus dem dunklen Keller des Unterbewusstseins ans Licht zu führen... Ich denke das viele Missverständnisse zwischen den Generationen mehr oder weniger ausgeräumt werden könnten, wenn wir alle den Mut haben,ein Stück "Unseres kollektiven Karmas" mitzutragen! "Thema Erbsünde" Ich danke allen die bis hierhin gelesen haben... Ein sehr weiser Mann sagte einmal:" werdet wie die Kinder, sogleich seid ihr schon auf Erden in meinem Himmelreich" Jesus Christus Licht und Liebe für Alle Suchenden Steve

  3. Leserkommentar Tina schreibt am 25.07.2014

    Lieber Stefan! Über was "zerbrichts" du dir den Kopf, welche Last liegt auf deinem Rücken? Wenn du dir konkret deine Themen ansiehst dann wirst du schnell begreifen woher deine Beschwerden kommen. Lg Tina

  4. Leserkommentar Stefan schreibt am 24.07.2014

    Ich habe sehr stake Kopfschmerzen und dabei habe ich noch ein Brennen auf den Rücken und das geht bis zu den Füßen hinunter ich weiß nicht mehr weiter und meine Arzt konnte auch nichts feststellen was das sein könnte

  5. Leserkommentar marina schreibt am 13.07.2014

    danke tiffy für deine antwort! ich hoffe, dass man mich genügend durchgecheckt hat. 3 mal borre test negativ.mrt kopf im jahr 2010 allerdings mit vielen läsionen aber wohl nicht ms speziefisch.hätten raucher schon mal. hoffe das stimmt,aber für ms war ich da schon zu alt. würde sich auch anders äussern.es kostet soviel kraft gegen diese unglaublichen reissenden stechenden schmerzen anzugehen.einfach mal wieder ganz normal zu leben.was meinst du mit starre?ps habe grad zuviel ruhe wegen der schmerzen.

  6. Leserkommentar tiffy schreibt am 13.07.2014

    @Marina: ja kann man. Ich rate Dir, einen Psychotherapeuten zu suchen. Zumindest, wenn körperlich alles gecheckt ist. Die Psyche bewirkt bei mir zum Beispiel immer wieder, dass ich das Gefühl habe, nach 100m Fußweg breche mein Rücken durch. Schwindel, Probleme mit dem Gehör, Muskelzuckungen, schwere Verspannungen und Verdauungsstörungen sind bei mir die Klassiker. Bis hin zur kompletten Starre. Das ist meistens dann, wenn ich wieder und wieder über meine Grenzen gehe... Geduld und viel Ruhe sind der Trick.

  7. Leserkommentar marina schreibt am 11.07.2014

    kann mir jemand sagen, ob man durch die psyche so starke schmerzen bekommen kann, dass man zusammenbricht. habe seit 2 jahren immer stärkere reissende stechende schmerzen muskelzuckungen schwankschwindel und werde immer schwächer.habe zwar hws und isg blockaden (wurden beseitigt) aber die schmerzen werden jetzt täglich stärker. trau mich kaum noch aus dem haus,weil ich immer kurz vorm umkippen bin. das macht furchtbare angst und man verkrampft immer mehr. kennt das jemand ? wäre um jede antwort und rat dankbar.ps nachts bin ich ohne schmerzen

  8. Leserkommentar kiki schreibt am 10.07.2014

    Das mit den völligen Verkrampfungen am Körper, meistens in den Beinen kenne ich. Nach einer überstandenen Erkältung hatte ich starke bis zur Bewegungsunfähigkeit gehende Rückenschmerzen, dachte an Bandscheibe. Durch leichte Yogaübungen und Walking waren die Schmerzen schlagartig weg. Alles nur Anspannung. Ich versuche locker zu lassen, fällt mir schwer, weil mein Körper einfach von selbst krampft.Schlimm ist es abends,brauch nur im Bett dran denken, oh kein Summen und Zittern, ich bin relaxed, prompt gehts los. Weiß das nun und ignoriere es, auch wenn es sehr lästig ist, da auch extremes Ohrensausen dazukommt. Ich kann trotz der Beschwerden einschlafen, das ist viel wert. Vor zwei Jahren bin ich durch meine Angst, ich habe eine neurologische Krankheit in die völlige Schlaflosigkeit gerutscht und schlußendlich völlig zusammengebrochen. Hab mich ja schon dazu geäußert.

  9. Leserkommentar Beate schreibt am 04.07.2014

    Hallo an alle, ich habe mich hier eben etwas eingelesen da ich, eigentlich eher wissenschaftlich, auf der ursachensuche von psychosomatischen Beschwerden war. Na ja aus eigener Erfahrung habe ich da einige Ideen die ich auch so bestätigt bekommen habe, aber notorisch bin ich meist auf der suche nach dem Optimum wobei wir da auch schon beim Thema sind. Wir leben in einer leistungsgesellschaf wo nur der Erfolg zählt aber tut uns der auch gut? Bzw. Wie hoch ist der preis dafür, löst der Gedanke an Misserfolg zukunftsänste aus. alles psychische Belastungen die uns im alltagsstrom nicht bewustwerden bis uns unser Körper in die knie zwingt und uns zum anhalten verdammt. Ja das macht traurig und wütend deshalb kämpfen wir dagegen an. Ich habe gelernt nicht mehr zu kämpfe sondern stehen zu bleiben, fühlen ..was ist los was will mir mein Körper sagen (Rüdiger Dahlke zb. Liefert da literarische Ideen). Was möchte ich eigentlich was erwarten andere gibt es da Unstimmigkeiten oder Überforderungen? Je mehr ich auf mich gehört habe je besser konnte ich die Zeichen meines Körpers deuten es dauerte lange Zeit aber nach und nach hat mein Körper angefangen mir zu vertrauen und gemerkt das er positive Beachtung bekommt anstatt das ich wieder sauer auf mich war weil ich dies oder jenes nicht tun kann. Nach und nach ging es mir besser, heute erfreute ich mich bester Gesundheit und wenn's mal wo zwickt wird gleich gepflegt und nachgedacht... Ängste, Überforderung, denke ich negativ oder optimistisch, will ich das was ich tue od. Habe ich den Wunsch anderen was recht zu machen und ignoriere mich? Anfangs war dies schwer, mit der Vorstellung...ich rede mit meiner besten Freundin...hat's geklappt na ja da würde man kaum sagen stell dich nicht so an was man sich selbst schon mal einredet (nicht nett). So ich hoffe mit den Anhaltspunkte kann man was Anfänge mit liebe und Verständnis hatte ich Erfolg ich hoffe das dies Mut macht. Ich wünsche allen Genesung und Gesundheit, sonnige grüße von beate

  10. Leserkommentar carina schreibt am 03.07.2014

    hallo Claudia, danke für deine Worte. Ich weiß man ist nicht alleine, aber man ist trotzdem alleine mit seinen Symptomen und man muss sich alleine damit Tag für Tag auseinander setzen, daher fühlt es manchmal einfach so an. Aber ich weiß man darf nicht aufgeben, trotzdem ist es, wie du und alle anderen hier wahrscheinlich wissen, verdammt schwer sich jeden Tag aufs neue wieder zu motivieren weiter zu machen und sich selbst nicht hängen zu lassen. Ich gebe mir große Mühe halbwegs am Alltag teil zunehmen, aber es gibt halt auch schlechtere Tage, wo man selbst nicht mehr weiß, wie man damit umgehen soll. Medikamente würde ich auch nicht haben wollen, dass hat für mich immer eher etwas davon, wie du auch sagst, dass man ruhig gestellt wird, aber an der Angst an sich ändert es ja auch nichts und man kann ja nicht sein ganzes Leben mit Medikamenten leben. Ich weiß nur noch nicht, wie ich meine Psyche wieder ins Gleichgewicht bringen kann...und ich würde einfach gerne so viele Sachen machen, die mir im Moment verwehrt bleiben und man weiß halt auch nicht wie lange das noch so weiter geht. Die Psyche ist ein wahnsinnig harter Gegner mit eigenen Gesetzen. Ich wünsche dir auch alles Gute und viel Kraft, irgendwann muss es bei uns ja auch mal wieder besser werden...

  11. Leserkommentar claudia schreibt am 02.07.2014

    hallo carina! mein gott, du bist ja wie ich entnehme noch so jung und hast leider diese starken symtome . ich vermute, dass du wie ich eine angststörung hast. diese äussert sich in immer stärkerem verkrampfen des ganzen körpers und das führt zu starken nervenschmerzen. es ist für aussenstehende immer einfach zu sagen , reiss dich zusammen, wenn man nicht nachvollziehen kann wie es der person geht. carina, es ist eine spirale aus der man versuchen muss herauszukommen , denn kein arzt kann einem dabei helfen. ich lehne zb jede art von medis ab, weil ich nicht durch chemie ruhiggestellt werden möchte. alles, was wir erleben spielt sich,wenn alles abgecheckt wurde, nur im kopf ab. ich merke es daran, dass ich nachts keinerlei schmerzen habe oder daran aufwache , kaum fange ich an zu denken, geht es los. angst vorm fliegen habe ich auch, wegen der enge,(und ich arbeite bei einer airline am boden). carina,habe auch tobias (hier im forum)geschrieben, wir schaffen das, angststörungen sind nicht lebensbedrohlich aber sie nehmen dir das unbeschwerte leben. jeden tag ein kleiner schritt mehr zurück in dieses leben muss unser ziel sein. also versuche es, so wie ich auch. glaube mir,aus eigener erfahrung, ich sehe businessmänner mit schweissperlen auf der stirn, alle unter strom,vor angst, wir sind nicht alleine. dir alles erdenklich gute .

  12. Leserkommentar carina schreibt am 01.07.2014

    Ich war eigentlich nie krank bis auf wirbelsäulenbedingte Kopfschmerzen, aber für mich waren es trotzdem immer Schmerzen die wieder weg gehen, so unangenehm sie auch sind. An einem Tag hat einen Freundin, ich war ca. 11 Jahre erwähnt, dass ihre Schwester zu Hause sei mit starken Kopfschmerzen und vielleicht Meningitis habe, was sich als absolut übertrieben herausgestellt hat, hat sich dies aber bei mir in den Kopf gesetzt. Ab dem Punkt musste mir nur leicht mein Nacken weh tun und ich hab total Panik und Herzrasen bekommen, da ich immer daran denken musste, dass ich ja auch so oft Kopfschmerzen habe und ob ich nicht vielleicht auch diese Krankheit habe. Es hat zwar gedauert, hat sich aber wieder gebessert, trotzdem blieb die wahnsinnige Angst vor schlimmen Krankheiten, Krankenhäusern, Ärzten. Allein ein Martinshorn brachte mir starkes Herzklopfen. Vier Jahre später fing dann der Schwindel aus heiterem Himmel an, es war nichts besonderes geschehen, aber er ging nicht mehr weg. Ich hab mich nicht mehr getraut irgendetwas zu machen, sogar zu Hause wackelte der Boden unter mir, er war einfach immer da, ich wusste einfach nicht mehr was ich machen sollte. Ich bin kaum noch in die Schule. Dann kamen noch Atembeschwerden dazu, ich hatte das Gefühl ich bekomm nicht genügend Sauerstoff in die Lunge, als würde jemand meinen Brustkorb zusammenschnüren. Die Ärzte fanden nichts und schickten mich von einem zum nächsten, es war der Horror für mich, ich wollte einfach nur wieder normal in die Schule gehen können und ein bisschen Spaß haben und nicht jeden Tag mit mir selbst kämpfen müssen, um überhaupt mal einen Schritt vor die Haustür zu setzen. Als mein Neurologe mich damals zum MRT schickte, brach ich vor Angst, dass ich einen Gehirntumor haben könnte, in Tränen aus, worauf er ansprach, ob es nicht etwas psychosomatisches sein könnte. Für mich war das nicht einfach mir einzugestehen, dass ich vielleicht eine Angststörung hatte, die das alles auslöst. Ich hatte das Gefühl psychisch bedingte Krankheiten sind nicht anerkannt und man würde das als " die ist psychisch krank abtun", auch zu zugeben, dass ich zu einer Psychotherapeutin gehe, war für mich alles andere als einfach. Ich hab versucht wieder mehr Sport zu machen, einfach mit zugehen, wenn meine Freundinnen sich trafen, auch wenn es mir eigentlich sehr schlecht ging. Ich hab mir immer wieder gesagt du musst kämpfen und weitermachen und darfst ja nicht aufgeben. Es wurde besser nach ein paar Monaten konnte ich wieder halbwegs am Alltag teilnehmen. Auch wenn der Schwindel bis heute nicht weg ist, mal ist er stärker mal schwächer. Zwei Jahre später fing es plötzlich an, dass ich Panikattacken bekam, dass Gefühl man bekommt keinen Sauerstoff ins Gehirn, keine Luft in den Brustkorb einem wird schwindelig, man bekommt Herzrasen und hat das Gefühl gleich umzukippen, führte zu noch mehr Angst. Ich weiß ich muss aus dieser Spirale raus, aber ich weiß einfach nicht wie. Immer öfter bin ich mitten im Unterricht raus gestürmt, weil ich das Gefühl hatte um zu kippen und raus zu müssen. Das schlimmste war bisher im Flugzeug, ich hab keine Flugangst, aber ein Schmerz in den Beinen reichte, um eine Panikattacke zu bekommen und das Gefühl im Flugzeug gefangen zu sein, machte es nicht besser. Jetzt hab ich auch noch Angst vorm Fliegen bzw. davor im Flugzeug eine Panikattacke zu bekommen. Ich habe jetzt mein Abitur geschrieben und war froh, dass ich neben den Rückenschmerzen die ein paar Monate vorher aufgetreten sind, die Prüfungen hinbekommen habe. Doch die Rückenschmerzen gingen nicht mehr weg. Ich hab sie jetzt seit 5 Monaten. Am Anfang tat einfach nur der Rücken weh und der Schmerz strahlte ins Bein aus, dann wurde der Schmerz so schlimm, dass ich mich im Bett kaum noch umdrehen konnte. Es gab einzelne Tage da konnte ich mich halbwegs bewegen. Ich hab versucht regelmäßig schwimmen zu gehen, um meinen Rücken zu trainieren und zu entlasten, doch geholfen hat es nichts. Seit vier Wochen jetzt hab ich zwar keine direkten Rückenschmerzen mehr, doch alle Muskeln vom Kreuzbein an die ganzen Beine und Füße brennen, schmerzen und fühlen sich an als hätte ich stundenlang Hochleistungssport betrieben. Egal, ob ich abends ins Bett gehe oder morgens aufwache, es wird nicht mehr besser. Dann habe ich mich vor einer Woche ein paar mal gebückt und seit dem krampfen meine Beine. Bei jeder Treppenstufe, jedem Schritt den ich gehe, manchmal allein nur, weil ich mein Bein aufstelle. Ich kann nicht mehr vor die Tür gehen, kein Fahrradfahren mehr, das Gefühl macht mich wahnsinnig und ich fühl mich so verdammt machtlos. Nichts geht weg, es kommen immer nur neue Dinge hinzu. Ich weiß nicht was ich jetzt nach der Schule machen soll, weil ich nicht weiß was ich schaff mit den Schmerzen. Die Ärzte haben wieder nichts Organisches gefunden und tippen deshalb wieder auf psychosomatische Symptome. Das mit dem Schwindel konnte ich ja noch nachvollziehen, aber krampfende, brennende Beine. Hat irgendjemand von euch Erfahrung mit schmerzenden, krampfenden Beinen, bzw. einen Tipp was man zur Linderung machen kann?(mein Arzt meint nämlich es käme von dauerhaft verkrampften und angespannten Muskel im unteren Rücken und Kreuzbein, durch psychische Anspannung bedingt). Es lässt einen einfach verzweifeln. Ich weiß, ich kann damit wahrscheinlich keinem helfen, aber vielleicht hilft es jemandem zusehen, dass er nicht allein damit ist. Mir tat es gut zu lesen (so blöd das jetzt klingt), dass es noch mehr Menschen gibt denen es so geht. Weil man, finde ich, oft das Gefühl hat alleine damit zu sein, meine Freunde und Verwandten versuchen es zwar zu verstehen, aber wenn man so etwas nicht selbst erlebt, ist das, glaube ich, einfach unmöglich.

  13. Leserkommentar claudia schreibt am 25.06.2014

    danke für deinen rat tobias! also ms kann man bei mir wohl ausschliessen, da ich die probleme erst bekam als ich schon älter war (57).fibro fängt auch schon in jüngeren jahren an. weiterhin habe ich ja nachts keine probleme. aber jetzt verstärken sich die körperlichen symtome täglich. das macht diese unheimliche angst nicht mehr zu funktionieren. es gibt bei mir keine faser meines körpers mehr, welche nicht brennt und sticht, dazu die schwäche und der schwindel :-(. es ist der wahnsinn. je mehr man sich darauf konzentriert um so heftiger wird es. auch dir viel glück . wir werden da rauskommen.

  14. Leserkommentar Tobias schreibt am 24.06.2014

    Hallo Claudia, ich denke, dass psychosomatische Krankheiten völlig unterschiedlich verlaufen können, sowohl was die Symptome, als auch den Krankheitsverlauf betrifft. Daher wirst Du hier wohl leider keine zufriedenstellende Antwort finden. Wichtig ist, dass eine psychosomatische Erkrankung eine Ausschlussdiagnose sein muss. Dass heißt, alle in Frage kommenden pathologischen Ursachen müssen vorab restlos ausgeschlossen werden. Ich rate Dir, gehe zu unterschiedlichen Ärzten, suche Dir eine Uniklinik oder Spezialisten in Deiner Nähe oder fahr zur Not dorthin, wo sie sitzen. Informiere Dich im Internet und werde selbst aktiv. Verlass Dich nicht darauf, was die Ärzte Dir bisher gesagt haben, solange sie Dir nicht wirklich helfen konnten. Lass erst einmal sicher ausschließen, dass Du keine Krankheit wie MS oder Fibromyalgie hast. Dann suche Dir einen guten Psychologen, zur Not auch ohne Kassenzulassung (die gesetzl. Krankenkassen müssen die Kosten dafür übernehmen, wenn man ansonsten unzumutbar lange auf einen Termin warten würde). Ich fahre derzeit "zweigleisig", d.h. ich suche weiterhin Rat von unterschiedlichstenen Ärzten, gehe aber auch zum Heilpraktiker und Psychologen, bis mir jemand wirklich hilft. Ich glaube nämlich fest daran, dass es Hilfe gibt, ich muss sie nur finden. Viel Glück für Dich!

  15. Leserkommentar claudia schreibt am 24.06.2014

    also habe ja auch schon mehrfach hier geposted.vielleicht hat ja doch noch einer einen tip.meine frage an euch ist, ob es sein kann, dass eine angststörung täglich schlimmer werden kann? die symtome sind starke muskelzuckungen reissen brennen einschiessende stiche ganzer körper mit unglaublicher schwäche und schwindel. nachts bin ich ohne schmerzen kaum wache ich auf geht es los und wird immer schlimmer. ganzer körper krampft. ich stehe heute kurz vor der ohnmacht vor schmerzen. einkaufen? fast nicht möglich! blutdruck am morgen normal aber puls 130 nach aufstehen. kann die psyche wirklich sowas bewirken? habe so angst vor ms oder borreliose!ist aber wohl eher untypisch.bitte um rat!!

  16. Leserkommentar Simon schreibt am 23.06.2014

    Endlich mal ein sehr guter Beitrag. Ich selber leide seit September 2013 unter Panikattacken, Angstzuständen und Burn Out. Wochenlang wurde ich von den Ärzten auf dem Kopf gestellt bis endlich die Diagnose kam. Auch ich habe die ersten Anzeichen Jahre vorher nicht erkannt, woher auch. Jetzt weiß ich das ich schon vor Jahre hätte reagieren müssen, doch jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Leider gelten Psychosomatische Störungen noch als Tabuthema, dabei mausern sie sich zur Volkskrankheit Nummer eins. Als betroffener sollte man nicht aufgeben und sich mehrere Meinungen einholen. Ich hatte das Glück das meine Hausärztin genauso verbissen versucht hat raus zu finden was mit mir los ist, wofür ich ihr auf Ewig dankbar sein werde. Ich finde das Psychosomatische Störungen mehr Beachtung in der Gesellschaft finden sollten. Schließlich ist es ein Krankheitsbild was am schwersten zu diagnostizieren ist. Bei mir fing alles mit Schwindelanfällen, enge Gefühl in der Brust, Herzrasen, Lustlosigkeit und das Gefühl jeden Moment sterben zu können an. Da ich mich immer für einen psychisch ausgeglichenen Menschen gehalten habe war die Diagnose erstmal erschütternd aber zugleich befreiend. Vor der Diagnose hatte ich 2 Nervenzusammenbrüche da ich nicht wusste was mit mir los ist. Jetzt, nach über 6 Monaten lerne ich langsam mit den Symptomen umzugehen, stehe aber erst noch am Anfang. Aber man muss sich auch über kleine Schritte freuen. In diesem Sinne nicht aufgeben. LG Simon

  17. Leserkommentar Tobias schreibt am 22.06.2014

    Lena, lies mal den Beitrag hier: w w w.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/brustkorb/engegefuehl-im-brustkorb.html LG Tobi

  18. Leserkommentar Lena schreibt am 22.06.2014

    Hallo alle zusammen, hoffe jemanden auf diesem Wege zu finden, der unter gleichen Beschwerden leidet und mir hilfreiche Tipps geben kann. Seit knapp einem halben Jahr versuche ich mein Leben in den Griff zu bekommen,aus immmer noch unerklärlichen Gründen haben sich bei mir aufgrund massiver, langanhaltender Übelkeit über Monate, Ängste entwickelt, "ich könnte an Krebs erkranken, und ...sterben"nach langem hin und her..viele Arztbesuche,Magenspiegelung,Krankenhausaufenthalt etc. (klinisch gesund)habe ich mich damit abgefunden, dass ich an Depression leide.Der Zustand, in dem ich mich befand war unerträglich,ich hatte mich kaum im Griff..Nun nehme ich seit 4 Monaten ein Antidepressiva.Die Ängste sind so gut, wie verschwunden, was aber geblieben ist, ist der starker Schmerz im Brustkorb!Es fühlt sich an, als ob man mir eine Betonplatte auf den Brustkorb mit Nachdruck drauflegt!Der Schmerz hält manchmal minutenlang an.Besonders schlimm ist es immer vormittags, zwischendurch habe ich einige Tage Ruhe, aber ansonsten kurz nach dem ich morgens wach werde geht es los..Ich möchte diese Schmerzen los werden, weiß aber erstmal noch nicht wie..möchte demnächst Yoga ausprobieren, viellleicht hilf es. Hat jemand Erfahrungen auf dem Gebiet? Danke..

  19. Leserkommentar claudia schreibt am 21.06.2014

    tobias ! wie recht du hast mit deiner aussage über ärzte! auch ich renne seit 3 jahren zu den unterschiedlichsten ärzten und erkläre ihnen meine täglich schlimmeren "nervenschmerzen" am ganzen körper mit schwäche und schwindel. na ja sind halt nervenschmerzen "nehmen sie mal gabapentin oder wollen sie lyrica?" auf die frage was denn mit mir los ist "keine ahnung"!!!!!das kann es nicht sein und ich quäle mich jeden tag mehr (lebe alleine ) . hab auch keine kraft mehr durch all die mühlen zu gehen , jeden morgen bete ich, dass es heute besser ist, aber im gegenteil.leben nenne ich etwas anderes!Tobias, wir müssen es schaffen, wir haben nur dieses eine leben!!! dir alles erdenklich gute

  20. Leserkommentar Tobias schreibt am 20.06.2014

    Zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen Ratschläge und Kommentare auf meinen Beitrag vom 24. März. Ich finde, dass es schon unwahrscheinlich hilft wenn man weiß, dass man nicht allein betroffen ist und wenn man liest, dass es anderen ähnlich ergeht. Dadurch wird mir mehr und mehr klar, dass es bei mir wahrscheinlich doch die Psyche zu sein scheint. Man denkt ja immer, dass man mit seinem Elend ganz allein dasteht, aber so ist es nicht! Da die Symptomatik bei mir nicht so klar ist (ich habe ja eigentlich keine spürbaren Ängste oder Depressionen, sondern "nur" physische Symptome), denke ich eben doch immer wieder, vielleicht eine unentdeckte Krankheit zu haben. Langsam wird es aber klarer und das gibt mir Mut, ja es geht mir schon besser, wenn ich glaube es irgendwie einordnen zu können. Ich habe verstanden, dass ich mein Schicksal in die eigene Hand nehmen und die Kraft dafür allein aufbringen muss. Ich habe mich viel zu lange hilflos den Ärzten ausgeliefert. Leider brachte mich das keinen Millimeter weiter. Wenn ich zum Arzt sagte, dass ich diese oder jene Beschwerden habe, war die Folge nur, dass nichts gefunden wurde und ich genauso rat- und hilflos dastand wir vorher. Das ist so unglaublich deprimierend, denn ich habe dann das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Dabei verbinde ich jeden Arztbesuch mit so viel Hoffnung. Ich trete daher ggü. den Ärzten nun deutlich entschiedener auf, freundlich aber bestimmt! Als erstes habe ich die Antidepressiva, die mir ohnehin nicht geholfen haben, abgesetzt und dies auch klar gesagt. Außerdem habe ich mir ärztliche Hilfe eingefordert. Ich habe denen gesagt: "Mir geht es schlecht und ich erwarte ihre Hilfe, das ist ihr Job! Sie haben mich untersucht und zu anderen Ärzten überwiesen, aber sie haben mir nicht geholfen!" Mein Hausarzt war zunächst etwas verschnupft, hat dann aber überraschend positiv reagiert. Ich habe ihn aufgefordert, dass er einen "roten Faden" für mich haben muss. Das er wissen muss, was der nächste Schritt ist. Und zwar so lange, bis es mir wirklich besser geht. Das gleiche habe ich der Psychotherapeutin gesagt (die ja nichts gemacht hatte, außer mir Tabletten zu verschreiben). Beide haben erst blöd geguckt, dann aber ganz erstaunlich reagiert, sich sogar fast entschuldigt. Dann haben sie sich das erste Mal wirklich Mühe gegeben und mich bei den nächsten Schritten beraten. Aha, geht doch! Nun muss ich zwar trotzdem wochenlang auf Termine für Untersuchungen und Therapien warten, aber immerhin versinke nicht in Hoffnungslosigkeit. Ich gehe jetzt verschiedene Wege gleichzeitig, hole mir noch mehr Meinungen ein und warte nicht mehr monatelang darauf, dass es von allein besser wird. Ich hoffe, dass ich bald die richtige Therapie finden werde, die mir wirklich hilft. Ich bin dabei für alles offen und lehne nichts ab. Das Ganze kostet mich unglaublich viel Kraft, aber die werde ich aufbringen, denn die Alternative wäre nur nur endloses Weiterleiden. Ich habe bislang leider die Erfahrung gemacht, dass man so lange man nicht gleich aus den "Ohren blutet" schnell wieder weggeschickt wird. Mit einer aufwendigen Diagnostik lässt sich eben kein Geld verdienen und es macht Arbeit, das nachzuhalten, zu bewerten, zu begleiten und sich die nächsten Schritte zu überlegen. Aber wozu haben wir denn Ärzte (die übrigens auf Kosten der Steuerzahler ausgebildet wurden)? Damit sie grippale Infekte diagnostizieren und dabei reich werden? Entschuldigung, ich will wirklich nicht den Stab über die "Götter in weiss" brechen, aber die bekommen unser Geld und haben sich gefälligst zu kümmern, auch wenn es Arbeit macht. Ich glaube nämlich, dass viele Menschen leiden müssen, weil sie viel zu lange nach der richtigen Therapie suchen.

  21. Leserkommentar Nely Simtion schreibt am 14.06.2014

    Hallo Sabine!! Eine ähnliche Erfahrung habe ich auch schon gemacht, mir hat die Kinesiologie sehr gut geholfen. Der Ursprung der Konflinkte liegt oft im Unbewussten. Mithilfe der Psychokinesiologie kann man diese erruieren und beseitigen. Alles Liebe Dir! Nely Simtion

  22. Leserkommentar Sabine schreibt am 14.06.2014

    Hallo ihr Lieben.. Ich bin durch Zufall hier auf diese Seite gestoßen und hoffe auf etwas Hilfe. Ich bin im Moment in einem sehr desolaten Zustand. Es ist eine lange Geschichte die ich hier nicht schreiben kann. Es ist nur im Moment für mich so, das ich von meiner Tochter verachtet u beleidigt werde wo es nur geht.Ich habe keine Ahnung wieso, ich habe ihr nix getan...Wurde von ihrem Vater im 3.Monat Schwangerschaft sitzen gelassen u jetzt ist er der beste u ich nix.Ich bin extra in ihre Nähe gezogen vor nem halben Jahr,seitdem ist es so.Hab einen super Job aufgegeben und jetzt sitze ich hier alleine.Hab niemand mit dem ich reden kann u meine Arbeit durch das ganze verloren. Mich macht das so fertig ich hab am ganzen Körper Ausschlag und zittere. Was soll ich nur machen, ich komme nicht mehr an sie ran. Bitte hat jemand einen Rat?? Lg

  23. Leserkommentar maria schreibt am 06.06.2014

    das einzige was mir wirklich geholfen hat. "Thomas Hanna" somatische übungen und "Unerklärliche Beschwerden". Man versteht sofort um was es geht und bin selber sofort aus Angst und Depression rausgekommen. Seit 3 Jahren mache ich diese Uebungen und andere. Es braucht Zeit aber die Schmerzen gehen weg.

  24. Leserkommentar claudia schreibt am 02.06.2014

    ja inge , dass kann man! war auch über 30 jahre im job völlig ausgepowert, als ich nach hause kam. mutter 2009 verstorben, 2 freunde durch tod verloren und unzählig menschliche enttäuschungen erlebt. alles gut gemeistert und dann als ich zur ruhe kam und in rente bin gingen die fürchterlichen schmerzen los. der ganze körper tut weh und ich bin kraftlos. alles kommt zeitverzögert. tue was für dich, denkt mal nur an dich!!!hoffe es wird dann besser!!! alles nur erdenklich gute!!

  25. Leserkommentar Inge schreibt am 02.06.2014

    Ich bin Rentnerin und lebe mit meinem Mann ein gutes Leben .Aber seit einem Jahr bin ich Stammpatientin bei meinem Doktor wegen kronischer Abgespanntheit. Nach jeder kleinsten Hausarbeit, wie Betten machen, ein Fenster putzen, oder Spühlmaschine ausräumen, spüre ich Zentnerlasten auf meinen Schultern. Ich muss mich kurz hinlegen und dann ist wieder alles gut. Ein gemütlicher Spaziergang von einer halben Stunde haut mich um. Ich habe seit 30 Jahren Diabetes Typ1, habe Bluthochdruck, und die Nieren arbeiten auch nicht mehr zu 100%.Mein Doktor hat mich vor 14 Tagen zur Untersuchung von Herz und Lunge ins Krankenhaus ein gewiesen. Nach den Untersuchungen von Herz, Lunge, Magen, Darm und großem Labor, hat man mich nach 6 Tagen OHNE Befund als total Gesund entlassen. Kann der Körper auch noch nach Jahren mit viel Stress und Überforderung, so reagieren? Meine Mutter ist vor 5 Jahren verstorben, sie hatte Alzheimer und ich habe sie 6 Jahre bis zu ihrem Tod bei uns zu Hause gepflegt. Dann wurde bei meiner 15 jährigen Enkelin einen Tumor im Kopf festgestellt. Die erfolgreiche Behandlung dauerte 2 Jahre. Ich war aber fast die ganze Zeit im Haushalt meiner Tochter, damit Diese sich voll auf meine Enkelin konzentrieren konnte. Wenn ich genau nachdenke, fingen nach dieser Zeit bei mir die Beschwerden an.

  26. Leserkommentar beate schreibt am 30.05.2014

    hallo conny! was du schreibst macht mich sprachlos!woher nimmst du noch die kraft? ich ziehe meinen hut vor dir!wünsche dir weiterhin viel kraft und den glauben,dass irgendwann es doch noch mal gerechtigkeit gibt. meine ehemalige beste freundin (viefache millionärin,geerbt)hat alles,behandelt menschen wie domestiken und es geht ihr dabei blendend.daher habe ich die freundschaft nach über 30 jahren jetzt gekündigt. aber auch heri wird das schicksal mal zuschlagen.alles gute für dich!!

  27. Leserkommentar conny schreibt am 30.05.2014

    jeder kann nur sein Leben leben, nur wer, was ich, du... jeder selbst erlebt hat, kann bemessen was "Leben" bedeuten kann. Wenn man nur noch das Leben anderer lebt (2 schwerst Pflegefälle im Haushalt,bin EU Rentnerin+Pflegestufe 1)...wenn Nächstenliebe umschlägt zu "ich will hier nur weg" dann wird jeder Baum zum Freund. Es geht nicht um das Erkennen von Zusammenhänge, die Theorie ist bekannt, es geht um das wie lange Aushalten. Bin gerade 60 geworden. Schwiegermutter fast blind/Anuspreter,Ehemann Schlaganfall halbseitig gelähmt, Pflegedienst ja, aber nie dann, wenn "Gefahr" droht und der unwürdige Behördenkrieg,Kinder(3), sollen ihre und unsere Rente erarbeiten- nur bedingt einsetzbar. Wie lange halte ich das Altersheim im Eigenheim mit viel Nebengelass noch aus? Wann bricht man unter dem Tragen der anderen Last zusammen- jetzt schon? Positives Denken? Bei Rot an der Ampel?-unsere Stadt hat nur Kreisverkehr. Auszeiten für Ausgebrannte pflegende Familienangehörige, wenn ich noch lachen könnte...?Jüngste Ehrenamt Umfrage, ob man nicht den Staat unterstützen wolle? Es geht nicht mehr um das Wollen, es geht einfach gar nicht mehr! Gibt es einen Investmentfond für das sich aus dem Leben stehlen? Dann macht mich schlau. Entschuldigung Staat, für meine "Selbstdarstellung", das ist die Realität, vorbei am grundgesetzlichen Gleichheitsversprechen... haste was, biste was, geh'ste kaputt - nah und? Entweder du stopfst Gewinn bringende Pillen bis zur Unkenntlichkeit in dich rein, schlägst täglich nur noch um dich,säufst bis zur Unkenntlichkeit oder sprichst einen, dir sympatischen Baum mit "Du" an, warum kommt mir gerade das " aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun" in den Sinn? Hacke ich schon wieder auf der Systemfrage herum? Was war anders in der Arbeiter und Bauern Diktatur, vielleicht der Wert eines Menschen? Hasst(von hassen) Bisst (von beißen)Du was? Muss ich beißen, dass ich noch etwas haben kann? mich zum Beispiel? Vordenken, Denken, Nachdenken- geht es nur mich, Dich, uns allen etwas an?

  28. Leserkommentar kiki schreibt am 29.05.2014

    Ich leide seit meiner Jugend an schlafstörungen und diversen Schmerzen. Vor zwei Jahren bemerkte ich ein inneres Vibrieren und Summen im Körper, dass mich so fertig gemacht hat, dass ich vor Angst an einer schlimmen neurologischen Krankheit zu leiden, nicht mehr schlafen konnte und in eine Depression geschlittert bin , die mich zum völligen Zusammenbruch gebracht hat.Ich war sieben Wochen in einer psychosomatischen Klinik und bin noch in Psychotherapie. Antidepressiva nehme ich ganz niedrig dosiert. Mir gehts heute besser, kann meine Beschwerden und Panik so überwinden, dass ich wieder schlafen kann.An manchen Tagen ist das Vibrieren ganz weg, an anderen ganz extrem schlimm, aber ich kann damit umgehen. Hatte vor zehn Jahren schon einmal Panikattacken mit Herzrasen und Todesangst. Nicht aufgeben, man muss kämpfen.

  29. Leserkommentar linajaci schreibt am 28.05.2014

    hallo Beate ... mir geht es genauso wie dir seit 8 Monaten... Wenn du magst können wir uns gerne mal austauschen würde mich sehr freuen ... Lag auch in den letzten 8 Monaten 3 mal im krankenhaus... wegen starker schwäche, kribbeln, brennen , zuckungen , 24 stunden schwindel usw... meine e mail adresse ist Jaci2909@web.de Liebe grüsse würde mich sehr freuen

  30. Leserkommentar beate schreibt am 24.05.2014

    hallo astrid! danke für deinen beitrag! ja, du hast recht,wie haben sich denn bei dir die körperlichen symtome bemerkbar gemacht. also ich versuche täglich positiv zu denken , aber der ganze körper zuckt, zittert ,reisst und sticht. dazu die starke schwäche, das ist schon verdammt schwer zu ertragen.dazu starke starke schmerzen neben rechter lende.

  31. Leserkommentar astrid schreibt am 23.05.2014

    Psychosomatische Beschwerden können unerträglich werden, insbesondere Depressionen verursachen furchtbare Schmerzen. Es ist wichtig, wirklich gründlich zu forschen und damit Betroffenen die Chance geben, ihre Symptome in den Griff zu bekommen. Chronischer Stress macht die Psyche kaputt. Positive Gefühle sind aus meiner persönlichen Sicht die beste Chance, um die psychosomatischen Schmerzen zu überwinden.

  32. Leserkommentar beate schreibt am 14.05.2014

    gallo zappo! erst mal herzlichen dank für die schnelle antwort! also, wenn die psyche einen so knock out setzen kann, bin ich platt!aber du hast recht,wenn man sich immer mehr zurück zieht(war bis vor 2 jahren täglich im job mit vielen menschen zusammen,airline),wird es immer schlimmer.unzufriedenheit wegen schmerzen (täglich schlimmer)ängste,sich nichts mehr zutrauen,stärkere schmerzen usw.usw.!ich werde versuchen,deinen lieben rat zu befolgen und wenn ich irgendwo wegen schwindel umkippe,na und?muss aus der spirale raus!!danke nochmals

  33. Leserkommentar dortmund schreibt am 14.05.2014

    hallo Beate die ganzen beschwerden was du aufgezählt hast habe ich auch gehabt.bei mir war es so das ich dachte das ich sterben werde.magen schmerzen,atemnot,zuckungen an muskeln usw.. ich wollte mit keinem drüber reden.bis die schmerzen so schlimm waren das ich zum arzt gegangen bin.der hat mich untersucht bluttest usw.. hat aber nichts gefunden.sagte mir danach das das psychosomatisch ist.er sagte mir ich soll sachen machen die mir spass machen und nicht daran denken.habe die anweisungen des artzs befolgt und es wurd immer besser bis es nach 2 jahren ganz weg war.jetzt mein tipp an dich.sport treiben, mit freunden was trinken gehen urlaub. nicht versuchen danach zu denken dann wird es dir besser gehen.das verspreche ich dir.es liegt in deiner hand dich wieder gesund zu machen.ich weiss das das sehr schwer ist davon wegzukommen aber es geht wirklich.viele grüsse zappo aus Dortmund

  34. Leserkommentar beate schreibt am 11.05.2014

    habe seit 3 jahren reissende stechende brennende schmerzen beginnd im rechten bein,jetzt ganzer körper mit starker schwäche schwindel und muskelzucken. es wird täglich schlimmer.borreliose wurde 4 mal negativ getestet.anscheinend soll alles psychosomatisch sein. kann mich kaum noch auf den beinen halten.ist es möglich ,dass die psyche so eine macht hat oder ist die psyche angeschlagen weil ich doch eine krankheit habe (krebs,ms). nachts habe ich keine schmerzen.weiterhin stehe ich nach 10 std schlaf wie gerädert auf.bitte um rat, bin verzweifelt.

  35. Leserkommentar Geheim schreibt am 06.05.2014

    Sehr guter, ermutigen der und klaren der Text.Wäre unsere Schulmedizin doch nur auch so weit ...

  36. Leserkommentar Christian schreibt am 06.05.2014

    Mit Interesse habe ich eure Kommentare gelesen. Auch ich war 12 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik, was mir im Nachgang geholfen hat, aber die Probleme anscheinend nur verschoben worden sind. Meine Probleme sind, dass ich nach einer Diagnose an der Wirbelsäule (L3/L4 Bandscheibe komplett weg, Wirbel liegen aufeinander, taubes Gefühl im Oberschenkel) so starke Angst bekommen habe, dass ich bald im Rollstuhl sitze und seit dem unerklärliche Taubheitszustände im Bein vorhanden sind. Während der Zeit in der Klinik habe ich mir beim leichten Sport auch noch die Achillessehne gerissen. Eigentlich habe ich beim Gehen kaum Schmerzen, was mich wundert. Vielleicht kommt es durch die große Angst, dass ich diese nicht spüre. Antidepressiva habe ich erhalten, aber nachdem ich die Inhaltszettel gelesen habe, habe ich fast alle diese Nebenwirkungen bekommen. Ein Teufelskreislauf. Ich mache mir nur noch Gedanken und frage mich wie ich wieder aus dem Kopf komme. Ich versuche jeden Tag positiv zu denken, aber durch die Depressionen ist dies fast unmöglich geworden. Vielleicht habt ihr einen Rat. Vielen Dank.

  37. Leserkommentar Andy schreibt am 06.05.2014

    Also liebe Mibetroffene. Ich habe mir zahlreiche Kommentare durch gelesen und verstehe langsam. Ich hab seid dem 18.01.2011 das selbe Problem. Stress im betrieb , Freundin schwanger ich war überfordert.Angefangen hat das alles bei mir mit einem einfachen Globusgefühl beim schlucken. Ich hatte zuerst das Gefühl das ich ne kehlkopfentzündung habe. Das dauerte dann ca. 3Wochen an. Urplötzlich wäre weg.Dann legte ich mich ins Bett wachte am nächsten morgen auf und hatte Mega Rückenschmerzen, einen Druck auf der Brust und bekam kaum Luft.Als das auftrat war ich nicht beim Arzt. Ich schob das nur auf meinen Rücken, hab gedacht was von alleine kommt geht von alleine. Das hab ich dann wochenlang mitgemacht. Später sass ich bei meinem Kollegen im auto. Ich bekam urplötzlich auftretende schwere Atemnot, Herzrasen und vieles mehr.......... Diagnose: Schwere Panikattacke. Ich hatte schwere Todesangst. Seid dem her Laufe ich von einem Arzt zum anderen. Bekomme Antidepressiva. Die schmerzen werden nicht weniger. Panikattacken bekomme ich nur noch selten.Seid dem her ist mein Leben die Hölle. Ich habe Angst das ich eines morgens nicht mehr aufwache. Ich weiss das alles Psychosomatisch ist. Aber selbst der Glaube das es so ist, machte nicht besser.

  38. Leserkommentar speedlady schreibt am 02.05.2014

    Hallo nochmal, ich möchte gern von euch Betroffenen wissen,wie ich mit der Situation am besten umgehen kann.Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben,welche Situationen ich vermeiden sollte,um das laiden meines Freundes erträglicher zu machen.Mir liegt wirklich viel dran,ihn in dieser zeit bestmöglichst zu unterstützen.Bitte meldet euch und helft mir.GLG

  39. Leserkommentar speedlady schreibt am 01.05.2014

    Hallo an alle Betroffenen hier. Ich gehöre wohl zum Glück nicht zu den Leidenden,aber mein Freund macht seit sehr langer zeit all das durch,was ihr hier so beschreibt.Als ich ihn vor gut 1 Jahr kennenlernte waren seine Probleme zwar schon da,aber längst nicht so dolle.Er sagte mir auch ganz zu anfangs,dass er anders als andre Männer sei.Was er damit meinte,merkte ich nun mit der Zeit.Er leidet seit Jahren an Schlaflosigkeit,Müdigkeit,hat Probleme mit den beinen,muskelschmerzen,was seinen beruf im Pflegeheim nich besser macht,Und da auch ich fast jedes WE arbeiten muß,sahn wir uns oft zu wenig.Ich bin verunsichert,denn wenns ihm schlecht geht igelt er sich völlig ein und läßt niemenden,keine freunde oder Familie,an sich ran und ich hör oft über tage nix von ihm.Zum Glück ist er nun bei einem Psychologen und geht demnächst auch in psychosomatische Behandlung.Ein bissel besser ist es schon,aber durch seine Depressionen und Angstzustände übe ich mich in geduld und hoffe,dass wir endlich auch mal wieder 1 nacht zusammen verbringen können.Ich hatte echt schon vor ihn zu verlassen,jedoch liebe ich ihn zu sehr und geb die hoffnung nicht auf,obwohl viele meiner freunde der meinung sind,ich bin dann abgeschrieben,wenns ihm besser geht.Fakt ist,es leidet auch die Partnerschaft drunter,jedoch lerne ich damit umzugehen. Ich wünsch euch allen von ganzen Herzen,dass euch irgendwann besser geht.Und hoffe,der größte teil von euch hat jemanden an seiner Seite,der euch Mut macht.glg

  40. Leserkommentar Elvira schreibt am 22.04.2014

    An Tobias: Nimm dir eine Auszeit! Mein Tipp: Somatische Klinik im Web: sysTelios.de schau mal nach. Das wär ein guter Weg zur Besserung. Alles Gute dir.

  41. Leserkommentar t.m schreibt am 20.04.2014

    das kann ich nur bestätigen,wobei ich an einer schweren körperlichen erkrankung leide und die ursache nicht psychisch bedingt ist,so hat erst der rückzug von freunden ,konflikte mit der mutter zu massivem voranschreiten der erkrankung geführt,leider waren in meinem leben zu viele schicksalsschläge und es ist mir nicht möglich diese auszugleichen da es ständig neue hürden zu bewältigen gilt.ich habe jahe lang sport betrieben,entspannungsübungen mache ich immer noch,ein tagebuch begleitet mich durch mein leben seit ich schreiben kann. und ohne diese dinge wäre ich ganz sicherlich nicht mehr. lachen und freunde sind wichtig,wenn alle einen aufgeben gibt man zwangsläufig selbst irgendwann auf. eigentlich sollten nicht nur betroffene therapeien machen sondern auch gezielt das umfeld mit einbezogen werden denn das ist das a und o.... ein gesegnetes osterfest für alle

  42. Leserkommentar Angie schreibt am 10.04.2014

    Hallo, ich bin 27 und was ich zu dir, TOBIAS, sagen wollte, du brauchst dringend professionelle Hilfe, jmd, der dich ernst nimmt (nur leider kenn ich niemanden in deiner Gegend, komme aus Österreich). Was ich dir empfehlen kann, ist ein stationärer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Das hab ich bereits zwei mal gemacht (jeweils für 8 Wochen), und das hat mir enorm Kraft gegeben. Meine Diagnose war schwere Depression... das hat mich schockiert, weil ich selbst mein Leiden immer runter gespielt habe. Aber dort bin ich ernst genommen worden und bin jetzt soweit wieder "hergerichtet", dass ich mir selbst helfen kann und wieder Mut und Hoffnung habe. Gut sind Kontakte, die du zB in so Kliniken findest, also Leute, denen es auch so geht wie dir. Das hilft enorm finde ich. Man sitzt quasi im selben Boot und motiviert sich gegenseitig. Also sehr empfehlenswert. Oder Selbsthilfegruppen. Falls du sowas wie eine Depression haben solltest, ist das super behandelbar und heilbar. Alles Gute dir.

  43. Leserkommentar Heidi schreibt am 09.04.2014

    Ich bin 45 Jahre , und seit meinem 20. Lebensjahr psychosomatisch erkrankt ! Es geht mir mal besser , mal schlechter , aber nie so richtig gut ! War auch schon in psychosomatischen Kliniken , nehme Antidepressiva usw.! Aber das Einzige was mir wirklich hilft , wenn nichts mehr geht ist mein starker Glaube und meine Liebe zu Jesus Christus ! Ohne meinen Glauben wäre ich schon längst total verzweifelt und wüßte nicht mehr weiter ! Ich wünsche Euch allen auch so sehr ganz viel Kraft von " Oben " , und einen festen Glauben !

  44. Leserkommentar Edith schreibt am 04.04.2014

    Warum wurde mein Beitrag gelöscht?

  45. Leserkommentar Rosie schreibt am 29.03.2014

    Hallo allerseits, das einzige was ich euch empfehlen kann, sucht einen guten Organetiker auf. Egal ob man an körperlichen oder psychischen Schmerzen oder an schulmedizinisch unauffindbaren Problemen leidet. Nachdem ich vor 3 Jahren die Diagnose Brustkrebs bekam, wurde mein Mann (er ist querschnittgelähmt) auch krank. Er hatte immerzu Schmerzen, mal hier mal da und es wurde immer schlimmer. Es führte sogar dazu, dass seine Zellen komplett verrückt spielten und seine Hüfte verknöcherte, steif und unbeweglich wurde. Doch das war erst der Anfang, durch die Verknöcherung folgten doppelter Beckenbruch, Schambeinbruch, Oberschenkelbruch, lange Krankenhausaufenthalte und noch mehr Schmerzen. Doch wir hatten auch Glück und fanden einen (den einzigen) fantastischen Chirurgen der sich zutraute die Verknöcherung zu entfernen, mit Erfolg. Alles wieder gut, NEIN. Mein Mann hatte immer noch unerklärliche Schmerzen. Durch eine Bekannte kamen wir zu Organetik. Die Wurzeln des Ganzen waren einfach psychisch und haben den Körper krank gemacht. Ach ja, die Schmerzen waren in irgendeinem Gehirnareal abgespeichert und wurden einfach jeden Tag wieder abgerufen, bis sie endlich gelöscht wurden. Die Schmerzen waren nach dem "Reset" verschwunden und seit dem ist mein Mann schmerzfrei. Das war für mich so phänomenal, dass ich nur noch den einen Wunsch hatte, dieses zu erlernen. Ich habe meine Berufung durch Organetik gefunden und mittlerweilen schon vielen Menschen helfen können, was mich jeden Tag mit Freude erfüllt.

  46. Leserkommentar Tobias schreibt am 24.03.2014

    Hallo, ich bin 42 Jahre alt, komme aus Berlin und bis vor 1,5 Jahren war die Welt für mich total in Ordnung. Ich war bis dahin eigentlich nie irgendwie krank, fühlte mich immer fit, gesund und ausgeglichen. Ich war und bin es gewohnt, dass die Leute mich zehn Jahre jünger schätzen, vom Aussehen und meiner Art fühlte ich mich auch immer deutlich jünger. Ich hätte nie gedacht, dass mir passieren könnte, was im Oktober 2012 plötzlich begann: Mein Freund, der in Südostasien lebte wurde sehr krank. Bei ihm wurde Aids diagnostiziert. Es war solch ein entsetzlicher Schock, niemals hatte ich an so etwas auch nur gedacht. Das riss mir komplett den Boden unter den Füßen weg! Ich machte mir wahnsinnige Sorgen um seinen Zustand, der sich leider rapide verschlechterte und hatte natürlich panische Angst, dass ich mich ebenfalls infiziert haben könnte. Im Februar 2013, nur 3,5 Monate nach der Diagnose starb mein Freund. Es traf mich wie ein entsetzlicher Alptraum, ich habe das bis heute nicht wirklich verkraftet. Ich war eine Woche vor seinem Tod noch für ein paar Tage bei ihm im KH in Thailand, es war so furchtbar! Die Wochen vor seinem Tod zitterte ich jeden Tag innerlich vor Angst. Ich hatte inzwischen zwar mehrere HIV Tests machen lassen und alle waren negativ, trotzdem bekam ich nur kurz nach seinem Tod plötzlich Symptome, die ich bislang nicht kannte: hämmernde Kopfschmerzen an den Schläfen, Herpes und Aphten im Mund, Schwindel, akute Übelkeitsattaken, Nackensteifigkeit, Gesichtsschmerzen, rote und brennende Augen sowie Halsschmerzen. Ich ging zu meinem Hausarzt, der verschiedene Untersuchungen und Bluttests machen ließ und absolut nichts feststellen konnte. Zur Sicherheit überwies er mich an einen Infektologen. Erneute Tests: HIV, Hepatitis, Syphilis etc. alles negativ. Augenarzt, HNO, Allergietest ebenfalls ohne Befund. Es ging mir teilweise so schlecht, dass ich fast wahnsinnig wurde und am WE in die Notaufnahme musste. Ende 2013 lies ich mich dann zum Psychotherapeuten überweisen. Seit zwei Monaten nehme ich tgl. eine halbe Cipralex (5mg). Zwischenzeitlich ging es mir besser, dann aber immer wieder elendig schlecht. Das geht jetzt seit über einem Jahr. Außerdem hatte ich seit dem drei Unfälle: zwei Mal bin ich gestürzt und habe mir schwere Prellungen zugezogen und vor zwei Wochen einen akuten Hexenschuss, so dass ich mich tagelang nicht bewegen konnte. Es gab zwischendurch Phasen, wo es mir besser ging: im Sommer 2013 und Anfang 2014, da habe ich regelmässig Sport gemacht, bin zum Fitness gegangen und gelaufen, was mir erstaunlich gut bekam. Durch die Unfälle musste ich dies jedoch immer wieder unterbrechen und dann kam das nächste Tief. Natürlich frage ich mich immer wieder, ob meine Beschwerden wirklich von der Psyche ausgehen, aber egal was es ist, so kann es einfach nicht weitergehen! Ich bin kaum arbeitsfähig, oft fühle ich mich total müde und schlecht. Ich bin mittlerweile am verzweifeln, da ich kaum noch ein normales Leben führen kann. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Leiden von meiner Umgebung nicht ernst genommen wird. Offensichtlich kann niemand nachvollziehen, wie schlecht es mir geht. Weiß jemand einen guten Arzt oder Therapeuten in Berlin oder kann mir in sonstiger Weise helfen? Ich will mein normales Leben zurück haben!

  47. Leserkommentar Charlie schreibt am 24.03.2014

    Ich hoffe dass sich jemand meldet der ähnliche Probleme hat und mir diesbezüglich helfen kann.

  48. Leserkommentar Charlie schreibt am 24.03.2014

    Hallo allerseits, ich bin 29 Jahre alt und habe seit einem halben Jahr Probleme mit meinen Magen, nach zahlreichen Arztbesuchen, Magenspiegelungen/ Darmspiegelungen und Blutentnahmen wurde eine chronische Gastritis diagnostitsiert.Ich nehme jetzt schon seit dieser Zeit verschiedene Tabletten und habe meine Ernährung umgestellt. Bisher hat sich aber nichts verbessert. Seit den selben Zeitraum habe ich oberhalb der Stirn, immer so eine Art Druck im Kopf, dass Schwindel auslöst und ich leichte Konzentrationsschwä-chen und Kopfschmerzen habe. Können diese beiden Sachen vielleicht zusammenhängen ?

  49. Leserkommentar Alex schreibt am 19.03.2014

    Hallo Rudolf, ich hatte genau die selben Symptome wie du, Herzrasen, Brustschmerz, Muskelzucken, kribbeln in Händen und Füßen,... Nach ganz schlimmen Panikattacken wurde ich dann gottseidank medikamentös eingestellt. Mir ging es dann nach einem Monat halbwegs besser. Die Antidepressive helfen zwar dass man wieder "auf Spur kommt", aber man muss trotzdem einiges im Leben umkrempeln um wieder gesund zu werden. Man muss die Ursache für die Panik finden und einfach umdenken und ganz wichtig Stress vermeiden, sonst helfen auch die besten Medikamente nicht. Mir ist es nach einem Jahr richtig gut gegangen, leider fällt man dann wieder ins alte Schema zurück. Dann sind auch wieder die Attacken und Syptome da. Ich hätte an deiner Stelle nicht die Medkamente abgesetzt sondern nur anders dosiert, denn meist sind diese Syptome die du hast Zeichen einer Depression und nicht die Nebenwikung der Tabletten.

  50. Leserkommentar Bombiniklas schreibt am 25.02.2014

    Hallöchen. Ich wollte hier mal mein Problem schildern und gern dazu eure Meinungen hören. Ich bin Männlich 19 Jahre alt und gehe seit 1 Jahr durch die Hölle. Angefangen hat es Anfang 2013 wo ich Antidepressiva genommen habe für meine Sozialephobie. ( hatte angst vor fremden Menschen -> treffen, telefonieren etc, was mich vorallem in der Schule und in der Ausbilsung sehr belastet hat, da man generell immer Menschen Kontakt hat) Muss dazu sagen, das ich nie wirklich Selbstmord gedanken hatte. Ich hatte einfach immer nur in stress situationen zB Referat oder Vorstellungsgespraech Angst und sehr viel Adrenalinausschuss im Bauch... das prickelt dann so im Bauch und tut bissl und halt in so welchen Situationen Herzrasen ... aber sonst nie wirklich so.. kp wie ich das sagen soll ^^ Ich habe nach 1 Monat mit dem Antidepressivum gute Erfolge erzielt bzw verbesserung gemerkt. Mir war es scheiss egal was andere ueber mich denken. Nungut. Ich habe dann mal am Wochenende eine Nacht durchgemacht. Weder mit Alkohol noch Drogen. Einfach Zuhause im Zimmer gechillt und gezockt. Um 8 Uhr morgens hat ich so ein komisches Gefühl. Hab mich senkrecht hinsetzt und dann fing der Mist an. Ich habe aus dem NICHTS extremes Herzrasen bekommen. Sowas hatte ich zuvor noch nie... glaube nichtmal wenn nach dem Sportunterricht :-o Ich bin aufgesprungen ... dabei fast in Ohnmacht gefallen.. alles wurde schwarz und war froh unten in der Kueche heile anzukommen bei meiner Mutter. Das Herzrasen wurde weniger und ich beruhigte mich erst einmal wieder. Ich schob alles auf die Tabletten und setzte sie sofort ab. Das Problem bei Antidepressiva ist, das wenn man sich von jetzt auf gleich absetzt, dass man heftige Entzugserscheinungen bekommt.. und jaaaa!!! das hab ich gemerkt. Mein Kopf waere mir fast geplatzt, Knochen und Muskelschmerzen und total fertig. Naja dann fing es immer mal wieder an das ich Herzrasen aus dem Nichts hatte. Und so fingen auch die.....Richtig.. Krankenhaus besuche an. 4-5 mal. Immer EKG und Blutabgenommen 1 mal. Alles Ohne Befund. Achja zu den Herzproblem hatte ich auch Muskelzucken, aber dazu komm ich spaeter. Nach diesen Krankenhaus besuchen war ich immer noch misstrauisch und suchte und vorallem schaffte ich es einen Termin beim Kardiologen zu bekommen. Ruhe EkG, Herzecho, Belastungs-EkG. Alles Ohne Befund. Jedesmal kam das Wort *Psyche* vor.. was ich mittlerweile hasse! Jeder Tag war die Hölle. Und vorallem es kam schlimmer. Zu Beginn hatte ich nur ploetzliches Herzrasen. Dann aber hatte ich jeden Tag 110 Schlaege in der Minute ubd es kamen Stiche und Schmerzen in der Brust und vorallem im linken Arm.... auch im rechten aber eher selten. Habe extrem kalte Haende Und Fuesse und weisse Punkte auf der Hand. Ich komme auch von der Schule nach Hause und schlafe von 14:00 bis 21:00 weil ich vom nichts zun muede bin. Hatte ingesamt jetzt so ca 10 max 13 Panikattacken. Am Anfang sehr viele halt und spaeter nur noch selten.. Probleme hatte ich wie gesagt trotzdem -.- Ich werde den Tag nie vergessen als ich vorm Pc saß und ich dieses abnormalen schmerz im Herz hatte. Danach dachte ich, dass das grad nen Infakt war. Naja so zum Muskelzucken. Habe mal wieder im Internet DR. Google gefragt, der mich auf die tödlich endende Kranktheit ALS gestoßen hat, wo Muskelzucken eines der Hauptsymptome ist. Jetzt das WICHTIGSTE: Herzschmerzen, Stiche waren WEG! Nur noch diese 110 schlaege in der Minute waren da aber es war weg. Doch die andere Krankheit ALS hat mich Tag und Nacht verfolgt... wo ich manchmal gesagt habe, das ich lieber wieder Herzprobleme haben moechte ]:D Muskelzucken wurde auch schlimmer. Habe mich damit dann auch noch vielleicht 2/3 Monate mir rumgeschlagen als ich hier im Forum mich ausgetauscht habe und auf neue Antidepressiva hingewiesen wurde , die ich endlich nehmen sollte, da sie fanden das ich eine Angststoerung habe. Nach seeeeeehr langer Einsicht hat es klick gemacht und ich habe mir vorgestellt, wie es mir dadurch besser gehen wuerde. Habe sie aber NICHT genommeb.. NOCH nicht. ALS war fuer mich erstmal verschwunden. Doch seit vorgestern geht es mit meinem Herzen wieder richtig ab !!!!! Bei Anststrengungen schmuert sich mein Hals zu. Ich hoere mein Herz auch net mehr so heftig pochen wie es es damals getan hat... bekomm dafuer aber ein imensen Druck auf der Brust auch noch. Meine Ohren rauschen dann total als wenn das Blut mit 300 km an meinem Gehirn lang fetzt. Aus dem Nichts bekomme ich auch kribbeln in der Hand oder im Fuss. Schmerzen in der Brust und im Arsch sind auch wieder da. Und jetzt meine 2 Vermutungen: Entweder hat mein Herz durch den permantn erhoehten Puls schäden bekommen oder meine Psyche will mich wieder herrausfordern. Was meint ihr ? Soll ich nochmal Herz abklaeren lassen oder doch zum psychologen ? Oder macht jemand das auch grade durch ?

  51. Leserkommentar Isy schreibt am 20.02.2014

    Hallo, es ist weit nach Mitternacht und ich kann nicht schlafen... Genau - wie die meisten, die hier geschrieben haben, habe auch ich an schrecklichen Angst- und Panikattacken gelitten. Sobald ich auch nur ansatzweisse die äußere Haustür nach draußen öffnen wollte, wurde mir schwindlig, mein Herz raste, ich fing an zu zittern und am ende wurde ich ohnmächtig. Die Ärzte fanden nichts. Zu recht ! Denn heute weiß ich, daß diese Panik wohl psychisch bedingt war. Ich hatte beruflich und privat jede Menge Streß. So, nun stand bzw. vegetierte ich vor mich hin und kam nicht raus aus meiner Wohnung. Zum Glück wurde ich krank geschrieben. Mit Begleitung traute ich mich zwar zitternd zum Arzt, aber wer wollte das schon auf Dauer mitmachen. Meinen Ehemann interessierte das alles nicht. Irgendwann kamen dann noch schwere Depressionen dazu. Ich wollte einfach nicht mehr leben.. Bis ich wieder mal nachts im dunklen Wohnzimmer saß und grübelte. Nein, wirklich sterben wollte ich nicht. Leben konnte ich nicht, weil kein Arzt mir helfen konnte ??? Moment mal: Vielleicht sollte ich nicht auf Hilfe von außen warten?? Ich kann doch von niemandem erwarten, daß er MEIN Leben neu macht. Okay. Also gut, muß ich mir wohl irgendwie selber helfen. Oder mich umbringen. Nee, das traue ich mich dann doch nicht. Also machte ich mir erst mal klar, daß mich so eine Panik ja niemals umgebracht hat. Ich sterbe also nicht daran. Ich muß sie irgendwie durchstehen. Als nächstes packte ich mir ein Notfall-Paket mit: Handy, Rescue-Tropfen, Kreislauftropfen, Traubenzucker und einem kleinen Fläschchen Cola. Dieses Päckchen schleppte ich jetzt ständig mit mir mit. Ich "verordnete" mir nämlich, jeden Tag vor die Tür zu gehen. Erst nur bis zum nächsten Haus (wenn was ist, könne ich ja dort klingeln), dann zwei Häuser weiter. Und irgendwann zum Supermarkt, der nur eine Straße entfernt ist. Und da passierte es das erste Mal. In der Schlange vor der Kasse kündigte sich eine Panikattacke an. Und nun?? Schweiß brach mir aus, die Hände zitterten. Ich ließ den Wagen bepackt im Laden und rannte vor die Tür. Dort wurde es langsam wieder besser, aber das Erlebnis ließ mich um Tage zurückfallen. Trotzdem gab ich niemals auf. U-Bahn fahren, Auto fahren, große Menschenansammlungen - das ging gar nicht. Heute, nach 3 aufreibenden Jahren bin ich wieder kerngesund. Ich vertraue mir und dem Leben. Das alles hat mich stark gemacht. Ich habe wieder Verantwortung für mein Leben übernommen. Soviel also zu meiner kl. Geschichte. Ich wünsche allen Mitbetroffenen viel, viel Mut und Selbstvertrauen. Liebe Grüße Isy

  52. Leserkommentar schokolinse schreibt am 13.02.2014

    Hallo, bin grade auf diese Seite gekommen und möchte dazu folgende Anmerkung machen, weil mich die leidvollen Beiträge betroffen machen: Es gibt für jeden Menschen Hoffnung - lies in der Bibel und fang mit dem Johannesevangelium an. Jesus Christus kam in diese Welt um uns mit Gott zu versöhnen - Joh. 3, Vers 16. Im Namen Jesu können wir frei werden von Belastungen, Verfehlungen etc. - in seinem Namen ist Macht - durch Gebet kann man zu ihm kommen - Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen - probiert es aus!

  53. Leserkommentar patricia schreibt am 11.02.2014

    klingt alles so schön und dennoch ist man aufgeschmissen wenn der ganze frust von einer person ausgeht

  54. Leserkommentar Patryk schreibt am 09.02.2014

    Hallo liebe Leute , Ich bin 22 Jahre komme aus Berlin , bin eig ein liebevoller junge hatte eine Karriere als Fußballer und dachte das mein leben außer meiner Vergangenheit jetzt Super laufen könnte , ich stand in einer Passage und plötzlich wúrde mir sehr komisch ich wurde Panik ging zum Freund dort hyperventilierte ich und kam ins KH sie haben nix festgestellt ich muss zu geben es ist 1 Monat und ca. 1 Woche her , aber ich habe glaub ich jede Krankheit gegooglte und Angst ms oder sonst was zu haben ..:( ich bin seit dem nicht mehr Fröhlich ... Bitte um euer Statement . Lg Patryk

  55. Leserkommentar Muckelchen schreibt am 04.02.2014

    Hallo :) bin weiblich 30 Jahre Es fing alles am 25.12.14 an ich hatte auf einmal ein komisches Gefühl mir wurde total heiß im Oberkörper mein Herz schlug immer schneller ich bekam Panik ohne Ende...musste an die frische Luft nach ca einer halben Stunde war alles weg... Gut eine Woche später habe ich auf Arbeit meinen Puls täglich gemessen und bemerkt das er immer zu hoch war 95-105.... Ich dachte mir gut hast ja bald Urlaub und da gehst mal zu Doc und lässt das untersuchen...sie verschrieb mir sofort beta blocker und schreib mich krank...nun nahm ich diese und damit fing alles an :( mir wurde schwindelig ich war müde schlapp ich hab mich gefühlt wie benommen...ich hatte so Angst bin in die notaufnahme die haben EKG und Blutbild gemacht aber nichts gefunden... Ich habe die Beta blocker dann selbstständig nach einer Woche abgesetzt ( 2 wochen her) aber mir geht's noch nicht besser :( Schwindel is etwas besser aber Schmerzen mal hier mal dort und jetzt habe ich auch noch leichte temperatur 37.7 grad....alles Psyche ??? Ich habe mir einen Termin bei einer Psychologin gemacht und hoffe das sie mir helfen kann...ich bin mittlerweile 4 Wochen zu Haus und das wo ich eigentlich nur meinen zu hohen Puls abklären lassen wollte :( Liebe Grüße

  56. Leserkommentar Ingrid schreibt am 02.02.2014

    Ich bin 36 Jahre alt, und habe fast mein gesamtes Leben lang irgendwelche Schmerzen. Mit 20 hab ich mich dann selbständig gemacht, da mir keine Ärzte helfen konnten. Ich wollte mich einfach damit abfinden, dass ich mein ganzes Leben lang Schmerzen haben soll. Und es hat auch ganz gut funktioniert. Ich habe versucht, harauszufinden, was meinem Körper gut tut. Ahnung habe ich natürlich keine gehabt. Aber ich entwickelte eine Neugierde fürs ausprobieren. So bin ich auf Ideochinese (Franklin-Methode), Körpertheater, Pantomime, Feldenkrais, Alexandertechnik, Yoga, Improvisationstanz mit Körperkontakt, Wildwuchs-Methode (arbeitet mit Vorstellung), Cardiosakraltherapie, Osteopathie und seit zwei Jahren Gesprächstherapie und Psychiatrie gekommen. Und alles hat mir ein bisschen geholfen. Starke Schmerzen habe ich nach wie vor, aber die Angst vor diesen Schmerzen ist viel weniger geworden. Ich habe derzeit Depressionen, auch Selbstmordgedanken, aber die Angst und der Ärger wegen der Depressionen sind großteils weg. Von außen betrachtet geht es mir sehr schlecht, aber ich leide viel weniger darunter. Und dabei hilft mi die CD von Jon Kabat-Zinn: Meditation zum Umgang mit chronischen Schmerzen, sehr. Trotz allem bin ich froh zu leben und kann auch einige Momente genießen.

  57. Leserkommentar Isabell schreibt am 26.01.2014

    Ich denke vieles kommt von der Kindheit, wie dich die Eltern geliebt und erzogen haben, mit Gewalt oder immer wieder du kannst das nicht . Das setzt sich in der seele ab. Irgendwann meinst du ach meine Kindheit habe ich ne strenge gehabt ich habe nun das beste daraus gemacht , das denkst du zwar, ist aber nicht, im alter kommt es,da deine Seele angeschlagen wurde wurde und nie geheilt. Para Physiologen könnten helfen man muss es aus eigener Tasche zahlen , das ist sehr schade . Trauma-Therapeuten können auch was bei tragen um dir zu helfen . Oder noch eins Rückführung das weis ich nicht genau ob dies der richtige Weg ist , auch intensive Gespräche vom Elternhaus , wieso, weshalb und warum aber nicht alleine sondern mit Hilfe einer Fam.Therapeuten . Bevor die Eltern von uns gehen sollte man es tun .

  58. Leserkommentar Isabell schreibt am 26.01.2014

    Wie kann man die 7 Chakren in Ordnung bringen in Einklang, ich habe sogar eine Cd ich bekomme es nicht hin damit , wer kennt sich damit gut aus was fürne Cd sollte man haben

  59. Leserkommentar Thea schreibt am 26.01.2014

    Ich bin seit 1986 psychisch krank habe postraumatische Belastungsstörungen Angst und Panikatacken bin seit 2001 Frührentnerin War schon 4 mal in psychosomatischen Kliniken zur Zeit habe ich sensomotorische Funktions- Störungen in den Beinen mit starken Schmerzen Seit August suche ich Hilfe bei Ärzten aber niemand weiß wie man mir helfen kann erst müssen körperliche und organische Krankheiten ausgeschlossen sein dann kann ich nochmal in eine psychosomatische Klinik und das kann dauern ich weiß bald nicht mehr wie ich das aushalten soll ich mache schon 12.Jahre Psychotherapie und immer wieder pyhsikalische Therapien nehme Antidepressiva und Lorazepam Ich krieg es nicht in Griff

  60. Leserkommentar Nicole schreibt am 18.01.2014

    Hallo Zusammen, hab seit der Geburt meines Kindes, eine Depression, mir war Anfangs nicht bewusst was ich hatte, rannte von Arzt zu Arzt, letztendlich kam raus, Schilddrüsenunterfunktion, jede Menge Präparate ausprobiert, bis ich dann endlich mal eine vertragen habe, hat schon ein Jahr gedauert. Dann ging es um die Medikation, immer falsch eingestellt, bis man jetzt vor einem Jahr feststellte zu hoch eingestellt, es sind aber wieder 3 Jahre bis dahin ins Land vergangen. Nun passierten zwischenzeitlich noch mehrere Schicksalsschläge, was mein Leben komplett aus der Bahn warf! Ich habe mehrere Panikattacken erlebt, habe ständig Schmerzen in der Herzgegend, die auch in den Arm und Schulter ausstrahlen, bereits eine Arztodysee hinter mir, scheinbar kerngesund, jedoch die Schmerzen, sind stärker als meine Lebensfreude. Obwohl ich neuen Mut, und mir auch realistische Ziele setze und auch gegen diese Pseudoschmerzen ankämpfe, es ist nach wie vor da.... Ich möchte gerne wieder schmerzlos Leben, jedoch scheint es sich wie ein Virus bei einem Computer, bei mir so dermaßen im Gehirn verankert zu sein, dass es Gewöhnungsschmerzen sind, ich bräuchte mal ein Update, dass mein Gehirn neu programmiert ist. Nur wie? Ich achte mittlerweile auf meine Atmung, dass ich auch genügend Sauerstoff bekomme, hatte mir durch die ganzen Probleme eine Flachatmung angewöhnt, war immer sehr angespannt, versuche mich regelmäßig zu entspannen, da es wichtig ist los zu lassen. Eine Therapie mache ich schon, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten, die ich noch machen könnte?

  61. Leserkommentar Markus schreibt am 16.01.2014

    Seit Monaten geht es mir immer wieder sehr schlecht, so das ich auch an Selbstmord gedacht hatte. Mit was kann ich mein Leben stellen?

  62. Leserkommentar Peterchen schreibt am 13.01.2014

    Ja ja, erst macht diese Gesellschaft die Menschen krank, dann raten unfähige und überlastete Ärzte ewig herum. Zum Schluss wird der Patient dann mit Psychopharmaka zugedröhnt und es wird ihm eine schlechte Kindheit bescheinigt, immer der gleiche Ablauf. Ich sag nur, was für eine kranke Gesellschaft (..schaftsordnung!) Kein schöner Land in dieser Zeit...

  63. Leserkommentar gabi schreibt am 13.01.2014

    Hallo Ich bin 50 Jahre und meine Krankheit habe Ich seit Ich 38.jahre alt geworden bin . Mittlerweile bin Ich EU- Rentner Meine Angst,Deppressionen und Panik hat mich nie losgelassen . Ich habe sämtliche Therapien hinter mir und versuche mein Tag irgendwie rumzubekommen Thema Schlafen ist schwierig Nachts garnicht erst wenn es früh wird dann geht es bis mittags bekomme Medikamente jetzt auch zum schlafen aber es ändert sich nichts mein Rythmus ist durcheinander Nun kommen die körperlichen Beschwerden auch noch dazu Gelenke wollen nicht mehr richtig mitmachen die Lunge hat auch etwas abbekommen man schafft einfach nicht mehr viel es ist nicht sehr viel Kraft mehr da man ist einfach schneller kaputt.Ich weiß das es viel mit meiner Kindheit zutun hat leider ist sie nicht rosig gewesen und wollte schnell weg von zu Hause und habe den erst besten Mann. genommen und mich verliebt Meine Ehe war die Hölle . Ich habe es erst gemerkt wo ich so schwer krank wurde und es mir dann in der Tagesklinik erklärt wurde und jetzt bin Ich alleine und was hat sich geändert, nicht viel habe drei Kinder von meiner Ehe .Zwei sind gesund und der letzte ist auch Psychisch -somatisch krank .Er ist der jenige der am meisten darunter gelitten hat oder leidet da er noch zu Hause wohnt und alles mit bekommt was mich betrifft .Ich wünsche Euch allen alles Gute

  64. Leserkommentar Catrin schreibt am 29.12.2013

    Hallo Zusammen.Ich bin 26 Jahre alt und wenn ich ehrlich bin hat es bei mir vor ungefähr 10 Jahren angefangen. Zu diesem Zeitpunkt haben sich meine Eltern scheiden lassen. Meine Mutter hatte ein Alkoholproblem und so blieb ich bei meinem Vater. Mit meiner Mutter hatte ich in den kommenden zwei Jahren kaum Kontakt, weil ich es einfach nicht ausgehalten habe. Doch dann hat sich raus gestellt, dass mein Vater mich belogen hat. ca. ein 3/4 Jahr später fing mein Vater immer wieder neue Beziehungen an und gab mir die Schuld wenn sie in die Brüche gingen. Irgendwann meinte er:"er ist froh wenn ich weg bin und er seine Privatsphäre wieder hat. Es war für mich wie ein Rauswurf". Ich habe mich unheimlich schlecht gefühlt. ungefähr 2007 bin ich dann in eine eigene Wohnung gezogen wofür mein Vater die Miete zahlte, da ich noch in Ausbildung war. Irgendwann meinte er dann er zahle meine Miete nicht mehr und ich muss sehen wie ich es schaffe. An einem Tag kurz vor meine Abschlussprüfung bekam ich eine sms von meinem Bruder, der mir mitteilte, dass die Polizei da gewesen sei und mein Vater versucht hat sich das Leben zu nehmen. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen und als ich ihn besuchte, freute er sich mich zu sehen als wäre nichts gewesen. Einige Wochen später kam der nächste Anruf von der Polizei er hätte sich erneut versucht das leben zu nehmen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und habe daraufhin meine Handynummer gewechselt weil ich nicht mehr konnte. Wir hatte keinen Kontakt mehr, aber zu diesem Zeitpunkt war es für mich die ein zigste Lösung. Damit ging es mir eigentlich auch ganz gut. Bis Anfang September 2010 die Nachricht erhielt das er gestorben ist. Ich war gerade auf der Arbeit und bin sofort gegangen. Und seit dem habe ich immer wieder starke Kopfschmerzen aber immer nur auf der rechten Seite. Ebenfalls war in diesen drei Jahren vier Wochen krank geschrieben mit Anzeichen von Burnout. Allerdings hatte ich auf viel Ärger auf der Arbeit und habe immer wieder überlegt meine Arbeitsstelle zu wechseln. Dann gab es klärendes Gespräch und es ging mir auf der Arbeit wieder gut. Aber seit etwa zwei Jahren kämpfe ich immer wieder Durchfall und Übelkeit. In letzter Zeit ist mir dann Bewusst geworden, dass es immer dann auftritt, wenn ich mich ärgere, besonders über Menschen die mir nahestehen. Laut Aussagen meiner Ärzte ist es eine Magenschleimhautentzündung. aber Magen- und auch Darmspiegelungen haben nicht ergeben. Seit Mai habe ich Schmerzen in meinem linken Knie. Ich habe es auf eine frühere Verletzung geschoben, aber daran glaube ich nicht mehr. Ich glaube es ist wirklich psychosomatisch. Ich habe mich entschlossen mir Hilfe zu suchen. Nur ich finde es schwierig Hilfe zu finden, denn die Wartelisten sind oft lang. Ich wünsche Euch allen alles Gute.

  65. Leserkommentar gerhard schreibt am 21.12.2013

    habe vor ca. 4 jahren geglaubt, meine grosse liebe gefunden zu haben. gleich alt wie ich, also um die 50, sie geswchieden, ich verheiratet, drei erwachsene kinder..... als ich meine frau verlassen wollte, gab es zwei selbstmordversuche, ich brach dann den kontakt zu meiner freundin ab, weil ich meine frau einfach nicht im stich lassen konnte, es ging ihr auch gesundheitich sehr schlecht, hatte eine schwere unterleibsoperation, verlor innerhalb weniger wochen 27 kg gewicht..... meine familie ist beinahe daran zerbrochen! meine frau und ich haben einen wundervollen neubeginn geschafft, nur, seit zwei jahren leide ich komischerweise an psychischen problemen wegen dieser ganzen angelegenheit. gastritis, nervöse innere unruhe, angst und panikattacken. wurde von der exfreundin auch ca. 2 jahre lang mehr oder weniger regelmässig kontaktiert..... mir geht es zur zeit so schlecht, dass ich das gefühl habe, meinen nächsten geburtstag nicht mehr zu erleben! kenne mich in meiner gefhlswelt überhaupt nicht mehr aus, schwanke zwisdchen hassgefühlen und trauer über die verlorene aussereheliche liebe! weiss nur eines: das ich meine frau wieder liebe, sie hat mir längst verziehen, aber es sind die erinnerungen an diese verrückte zeit..... ach ja, meine traumwelt ist zur zeit auch eine einzige katastrophe.... ich kann nur jeden warnen, sich auf eine aussereheliche beziehung einzulassen, besonders wenn der partner psychisch und physisch labil ist, wie es bei mir der fall war.... es endete beinahe in einer riesenkatastrophe - der friedhof war sehr sehr nahe! wünsche allen hier in diesem forum frohe und besinnliche feiertage, besinnt euch darauf, was ihr gutes im leben hat, klammert euch daran, und klammert euch an die hoffnung, dass es irgendwann einmal besser wird.

  66. Leserkommentar Jutta schreibt am 13.12.2013

    Hallo Meincke, wann ist dein Mann den verstorben. LG Jutta

  67. Leserkommentar Meincke schreibt am 12.12.2013

    Ich bin einsam mein Mann ist leider verstorben und ich habe keinen zum reden

  68. Leserkommentar Susanne schreibt am 11.12.2013

    Hallo! Ich bin nicht selber betroffen, aber ich mache mir große Sorgen um meinen Schwiegervater. So richtig rausgefunden, was mit ihm ist, wurde eigentlich nicht. War bei einigen Ärzten, in stationärer Behandlung, wo er nur mit Medikamenten ruhiggestellt wurde. Er hat absolut keine Lust zu irgendwas, macht ständig "Grimassen", ist oft abwesend und schaut bei einem Gespräch durch einen durch, fragt viel mehrmals am Tag, weil er sich nicht konzentriert und geht im Geiste immer und immer wieder die letzten Tage und Wochen und die folgenden Tage und Wochen durch. Mit ihm Autofahren mache ich auch nicht mehr, da ich Angst habe, weil er ständig so abwesend ist. Manchmal habe ich das Gefühl, er entwickelt sich wieder zurück und wird zum Kleinkind. Sein Leben muss immer zu 100% durchgeplant sein. Er könnte sich eigentlich glücklich schätzen, aus seinen Kindern ist etwas geworden, er hat eine liebe Frau, keine Geldsorgen, viele Freunde und einen Job, den er gerne ausführt. Ganz schlimm ist es in den letzten 3-4 Jahren geworden, er lacht kaum noch, ist ständig unterwegs und erfreut sich nicht an seinem schönen Zuhause. Dazu kommen immer mal wieder OP´s wegen Furunkeln, die auch erst seit dieser "Veränderung" aufgetreten sind. Früher ist er viel Fahrrad gefahren, spazieren gegangen- das ist jetzt alles nicht mehr. Wir wissen einfach nicht, wie wir ihm helfen können, da er der Meinung ist, dass mit ihm alles in Ordnung ist. Ich vermisse sein herzhaftes Lachen so sehr. Vielleicht hat einer eine Idee und ich wünsche euch ganz viel Kraft!

  69. Leserkommentar Lydia Simsek schreibt am 04.12.2013

    Ein liebes hallo an euch. Ich befinde mich jetzt seit diesen Montag in der segeberger Klinik für Psychosomatik... Vorweg; dies ist nicht die erste Therapie die ich mache! Vor ca. 4 Jahren fing bei mir alles mit ständigen herzrasen,erschöpfheit, Übelkeit und Appetitlosigkeit an... Ich weiß nicht,wie oft ich wegen dem herzrasen den Notarzt angerufen hatte und im Krankenhaus war, weil ich jedes mal glaubte, " nun stirbst du Mädel!". Damit nicht genug kamen immer mit der Zeit immer mehr Beschwerden oder Symptome hinzu... Ständiger Begleiter sind Schwindel und der Druck auf der Linken brust Seite. Ich habe ständig,aber nur auf der linken Seite,immer irgendwo schmerzen! Stechen und ziehen stehen ebenfalls an der Tagesordnung. Sowie Übelkeit! Wenn ich gehe habe ich das Gefühl ich sei auf einem Schiff... Schiffsschaukel Effekt... Dann zusätzlich habe ich das Gefühl in den Beinen sehr wackelig zu sein und hinzufallen und/oder sie sind mit Blei gefüllt! Unter die Dusche selbst gehe ich nur noch mit Angst,weil selbst da immer die Angst ist dass der Boden ( von der Duschwanne) unter meinen Füßen zerläuft! Wenn ich draußen auf der Straße gehe, der selbige Effekt und die Angst! Der Gedanke oder das Wort Tod sind solange ich wach bin mein Begleiter und meine Angst!!! Oft geäugelt mir mein verdammtes Gehirn vor, dass jeden Moment mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle!!! Ich bekomme mitlerweile jeden Tag Panik Attacken ... Mal sehr heftig mal einigermaßen erträglich... Keine Therapie hat mir wirklich helfen können!!! Mittlerweile ist es mit meinem Zustand soweit gekommen, das ich selbst im Schlaf, sofern ich es kann, Musik und Stimmen höre! Nun bin ich hier und hoffe auf erfolgreiche Hilfe!!! Euch alles liebe und gute!!! Danke für diese Seite!

  70. Leserkommentar Breni schreibt am 03.12.2013

    Ich hab seit etwa 2 Jahren das Problem, dass ich regelmässig Krank werde. Erkältung, Mandelentzündung etc innerhalb kurzer Zeit (Kaum 2 Monate Ruhe). War auch oft beim Arzt und der Meinte, es sei Körperllich alles in Ordnung woraufhin ich mich selbst in Therapie begab. Das ewige Kranksein hat zusätzlich nämlich auch noch auf meine psycha geschlagen. Mittlerweile weiss ich, dass Arbeitsstress (-und Unzufriedenheit), wie auch Zukunftsängste mein Immunsystem verkrüppelt haben. Ich kenne endlich die Gründe und kann etwas dagegen tun. Selbst diese kleine Zuversicht, dieser Lichtblick scheinen mich schon etwas "Gesünder" werden zu lassen.

  71. Leserkommentar Leika schreibt am 25.11.2013

    Jede Krankheit hat seelische und geistige Hintergründe. Mir hat dabei nur eine Kinesiologin helfen können. Man muss aber sehr ehrlich mit sich selbst sein und wissen, das nicht nur schöne Sachen (schwerwiegende emotionale Ereignisse) bei dieser Therapie ans Licht kommen. Das Ergebniss: ein gesunder und zufriedener Mensch. Viel Glück für Euch

  72. Leserkommentar Panda schreibt am 20.11.2013

    mit 12 hatte ich Burn Out und bin auch in der geschlossenen gelandet. Seitdem fiel mir öfters auf, dass wenn ich an die schreckliche Zeit des mobbings zurückdenke, es immer hinter meinem linkem Ohr zieht und es sich so anfühlt als wäre eine halbkugel drüber. Nun bin ich 17, hab extremen Stress und meiner Psyche geht es gar nicht gut und nun verspühre ich dieses ziehen an meinem linkem Ohr dauerhaft.

  73. Leserkommentar Doreen schreibt am 13.11.2013

    Ihr müsst an euere selbstheilungskräfte glauben wenn es euch schlecht geht dann nicht jammern immer positiv denken nicht im Selbstmitleid versinken.Euer Körper und euere Seele sagt euch das ihr in euerem Leben etwas verändern müsst was euch Spaß macht vielleicht der Arbeitswechsel.

  74. Leserkommentar Anja schreibt am 10.11.2013

    Hallo Ihr Leidensgenossen, ich habe seit 2,5 Jahren extremen Schwindel, Herzrasen , Übelkeit und Schmerzen ( Kopf und Beine) rannte von Arzt zu Arzt , daß es schon peinlich wurde weil ich Organisch gesund bin. Mein Neurologe hatte mir dann geraten eine Tagesklinik aufzusuchen, da es psychosomatisch ist.. Habe ich auch getan. Weil nur eine von kurze Zeit Besserung da war , ging ich noch stationär. Es sind sehr viele therapeutische Gespräche mit Ärzten und Mitpatienten da gewesen und ich bin immer noch nicht Weiter.. Habe immer noch die Panik zu sterben oder eine schlimme Krankheit zu haben.. Kenne zwar die Ursache meiner Symptome,aber das Problem was ich habe ist , das ganze zu " greifen".. Kennt Ihr das? LG Anja

  75. Leserkommentar Ahmet schreibt am 09.11.2013

    Hi zusammen,hab seit einem Jahr Herzrasen,Panikattacken,ziehen in der Brust,Magengeschwür(Bakterien im Magen)Bandscheibenvorfall HWS und LWS,Spanungskopfschmerzen,mit der Zeit habe ich gemerkt,das es nicht normal ist und bin zum neurologen gegangen und er hat mir anti-depressiva aufgeschrieben,dir ich seit 5 monaten nehme.Ich hatte die symptome nicht mehr und jetzt sind sie wieder da seit 2 wochen,werde morgen mal versuchen einen arzt für psychosomatische störung zu erreichen und mir ein termin nehmen.Bin aus Dortmund kann mir vielleicht einer einen Arzt empfehlen?Ich finde diese seite sehr hilfreich.

  76. Leserkommentar nicole (Ergänzung zum vorherigen Beitrag) schreibt am 03.11.2013

    heute bin ich 32. hatte ich vergessen! wer von Euch zum Arzt geht...bitte immer eine zweite Meinung einholen!!! Mir wollten sie den Kopf öffnen...und die Überlebenschancen waren unter 10%. und noch ein Tip! Wenn mir schlecht ist und mir kreisen die Gedanken: "ohh mir ist sooo übel" dann erbreche ich. wenn ich mich trotz der Übelkeit 5min.auf die Atmung konzentriere und mir wie bei einer Meditation immer wieder sage "mir gehts gut" dann wendet sich alles und mir geht es wirklich gut. lg

  77. Leserkommentar nicole schreibt am 03.11.2013

    mit 18 Diagnose Tumor im Kopf-noch ein Jahr zum Leben. mit 25 waren die weissen Blutkörper über 21000, da hieß es Blutkrebs... die letzten 3Jahre ständige Übelkeit-morgentliches erbrechen (Schaum)mit heiss/kalt Zuständen bis zur Erschöpfung. 2012 ist mein Körper dabei dehydriert und die Rettung musste mich holen. an diesem Tag hatte ich das Gefühl-DAS WARs! im Krankenhaus ergaben die Test´s das ich "gesund" bin.. heute weiss ich das es eine Depression ist und nichts körperliches! ich therapiere mich selbst und es funktioniert so langsam. übe seit einem Jahr täglich und GEHOLFEN HAT NUR EIN`S!!! ein Buch: Eckhart Tolle- "Jetzt Kraft der Gegenwart" gibt es auch als Hörbuch. ohne das Buch könnte ich diese Zeilen nicht mehr schreiben und vielleicht einem von Euch helfen... bin oft traurig und muss weinen ABER meinem Körper geht es besser (Bsp:hab früher 3Monate am Stück erbrochen /47kg...heute passiert es 2x im ganzen Jahr, wenn ich nicht bewusst bin! Ich wünsche Euch allen viel Glück und Zuversicht!!!!!

  78. Leserkommentar Monika schreibt am 26.10.2013

    Habe seit einem Jahr eine schwere Depression, da ich über Jahre am Arbeitsplatz gemobbt wurde. Herzrasen, Schwindel, Rücken - Kopf - und Beinschmerzen waren an der Tagesordnung. Es ging soweit, das ich nur noch unter höllischen Schmerzen gehen konnte. Verschiedene Ärzte konnten nichts finden. Aber .... alles auf die Psyche zu schieben erschien mir zu einfach. Nachdem mir gesagt wurde, das ich mich sehr zum Negativen verändert hätte und Hilfe in Anspruch nehmen sollte, suchte ich eine Therapeutin auf. Es fanden diverse Gespräche statt, wurde zur Reha geschickt und trotzdem wurde es nicht besser. Besser gesagt, nur ganz minimal. Nun suchte ich mir einen Therapeuten ( Mann ) aus. Er war der erste, der auch meine körperlichen Beschwerden ernst nahm ! Wir gingen alles einzelnd durch, und zum ersten Mal fühlte ich mich auch im ganzen angenommen ! Alles ist nicht psychisch bedingt, jedoch einiges. Es hat lange gebraucht, für mich den richtigen Therapeut zu finden, aber ich bin sehr froh ihn gefunden zu haben ! Seine Therapie ist für mich oft sehr schmerzlich, da Themen angesprochen werden, die für mich sehr belastend sind. Aber .... durch sein Verständnis für meine Lage, Einfühlung etc. geht es mir wirklich langsam besser. Ich kann nur dazu raten, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Zu mir : Bin 50 Jahre alt und habe, sehr zum Unverständnis der Ärzte, keine Medikamente genommen. ( Ist aber nicht unbedingt für jeden Ratsam ).

  79. Leserkommentar sascha schreibt am 24.10.2013

    hallo, ich bin 37 jahre alt und habe einen dreifachen bandscheiben vorfall, und seit kurzem habe ich knochen infarkte an den knien und an den füßen sowie an den schultern...am rechten knie bin ich schon op worden und bin in rente auf zeit.... die ärzte haben pfusch gemacht und bekomme demnächt 2 künstliche knie gelenke rein.. und mein fuß wird mit meinen knochen von meinem becken aufgüllt... klar ist das seelich aber überwiegend körperlich bei mir...

  80. Leserkommentar Andy schreibt am 22.10.2013

    Meine Erfahrung zeigt, dass das zwischenmenschliche, sowohl im privaten wie auch im Beruf, viel zu meinem gesundheitlichen Zustand beiträgt. Läuft es im Beruf und privat harmonisch ab, dann bin ich weitestgehend schmerzfrei. Kommen aber Probleme, Ablehnungen und Ungerechtigkeiten auf mich zu, fangen meine Gelenke stark an zu schmerzen. Das geht soweit, dass ich nur noch unter starken Schmerzen die Treppen bei uns im Haus rauf und runter gehen kann. Bin seit über 2 Jahren auf Grund von Depressionen in Behandlung. Allein die Depressionen verursachen einen innerlichen Schmerz den man nicht in Worte fassen kann. Zur Info, bin 49 Jahre alt.

  81. Leserkommentar Winfried Bruns schreibt am 21.10.2013

    Habe seid Juli 2012 diese Beschwwrden(Herzrasen,Schweißausbruch,Angstgefühl,Druck auf der Brust und Schwindel).War 6mal im Krankenhaus,zum Schluß einen Schrittmachen bekommen,aber keine Besserung.Bin jetzt bei einer Psychaterin (viel Geld bezahlz,aber kein Erfolg) Was soll ich machen,es bleibt nur die Psychatrie und dort wird mann mit Medikamenten ruhig gestellt. Ist das die letzte Rettung???

  82. Leserkommentar Constanze schreibt am 11.10.2013

    Ich freue mich, dass ich diese Seite im Internet gefunden habe und möchte mich auch gleich einklinken. Seit dem 16.08.2011 bin ich, mit kurzzeitigen Unterbrechnung, krank geschrieben. Krankengeld ist ausgelaufen und werde gestützt, da mein Mann nicht so viel verdient, vom Jobcenter. Mein Problem ist, dass ich, wie aus heiterem Himmel in der LWS höllische Schmerzen bekam, ich bin Wände hochgelaufen. Keine Schmerzmittel haben richtig gewirkt oder ich habe sie nicht vertragen.. Im Januar 2013 stellte ich nach langem Hin und Her einen Rentenantrag, der natürlich abgelehnt wurde, befinde mich im Widerspruch. Es hat sich mein Zustand zu stark verschlimmert, dass ich öfters gespritzt werden muss, manuelle Therapien habe, unter ständigen re.-seitigen Kopfschmerzen leide, laufend die Toilette aufsuchen muss und noch vielen mehr. Jedoch hat sich der Zustand an meiner kompletten Wirbelsäule so stark verschlimmert, dass ich nicht mal mehr etwas anheben kann ohne dabei keine Schmerzen zu verspüren. Auf jeden Fall bin ich sehr verzweifelt. Das Gefühl, dass mich Ärzte als Simulantin betiteln, macht mich richtig sauer, denn mitnerweile wurden durch zwei MRT-Untersuchungen Bandscheibenvorfälle an der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule festgestellt. Meinen geliebten Beruf als Altenpflegerin kann ich völlig in den Wind setzen und weiß Gott, ich liebe meinen Beruf. Weiterhin leide ich unter Bluthochdruck und Wasser in den Beinen. In allen Fingergelenken wurde Arthrose und Osteoporose festgestellt. Mein Eiweiß im Harn ist auch zu viel, was eigentlich noch bei mir funktioniert, ist das Rauchen,,, kleiner Spaß nebenbei. Wer erlebt ähnliches, dass Ärzte immer sagen, dass man ein Fall für den Psychologen ist. Bitte antwortet bald. Lg...

  83. Leserkommentar Milaine schreibt am 11.10.2013

    Sehr interessant. Kenn ich auch gut. Bin (19) und leide seit einem Jahr an einer Essstörung die sich inzwischen manifestiert hat. Angefangen hat es mit Zug oder Bus fahren, wobei mir echt flau im Magen geworden ist. Dadurch hab ich mir selbst stress gemacht, was durch negativen Stress gefestigt wurde. Erst jetzt nach einem Jahr wurde ein Zusammenhang zwischen der Angst und meinem Essverhalten gefunden. Jetzt bin ich endlich in einer Therapiegruppe und hoffe das die mir helfen können, mein altes Gewicht wieder zu bekommen und mir die Angst genommen wird. Auch anderen Erkrankten. Hilfe gibt's immer. Und falls der eigene Arzt nichts findet lohnt es sich andere zu fragen :)

  84. Leserkommentar Mandy schreibt am 05.10.2013

    Hallo, auch ich finde die Seite hier sehr interessant. Bin 41 und laufe seit zwei Monaten von Arzt zu Arzt. Beschwerden kamen aus dem Nichts. Blutdruck erhöht, max. 140/110 und ständig Herzrasen (Ruhepuls max um 120). Mache seit Jahren Sport und bin mittlerweile kaum noch belastbar. Nach 15 min Rad fahren = Puls 150. Frage mich nun auch immer öfter ob es doch etwas psychosomatisches ist. Beruf und privat = Stress ... mal mehr mal weniger. In zwei Wochen Termin beim Kardiologen. Lasst Euch nicht unterkriegen und gute Besserung. Ich suche auch weiter nach einer Lösung..

  85. Leserkommentar Annette schreibt am 03.10.2013

    Hallöchen! Ich finde diese Seite auch SEHR interessant und hilfreich. Man lernt immer dazu und frischt bekanntes auf (besonders, wenn man es gerade braucht, weil es einem schlecht geht, und sich genau darum nicht an all die Hilfen erinnert!) Bezüglich Krankheiten lebe ich nach dem Motte, möglichst NICHT zum Artzt zu gehen, denn der findet sicher etwas... Damit lebe ich sehr gut! Als Kinder haben immer gesagt: "Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt" Das hilft sehr!

  86. Leserkommentar Gaby Beckmann schreibt am 24.09.2013

    meine Seele ist seit Jahren krank, habe einen Herzinfarkt gehabt und einen Wirbelsäulen schaden und meine Depressionen machen nichts besser.

  87. Leserkommentar Nedzad schreibt am 19.09.2013

    Mir geht es genauso wie vielen hier Ich bin seit zwei Jahren vom Arzt zum Arzt gerannt und hab mich untersuchen lassen aber bisher noch nichts geholfen. Mine beine werden taub stress zuhause das alles bringt mich noch um. Teilweise den ganzen Tag Kopfschmerzen meistens wenn ich richtig gestresst bin. Mein Hausarzt hat irgendetwas auffälliges in den Blutwerten gefunden hinzu kommt mein teilweiser Haarausfall. Wird noch alles von verschiedenen Ärzten untersucht ich weiß nicht mehr weiter jedenfalls nur nach vorne sehen obwohl ich schmerzen hebe bleibt mir ja nichts anderes übrig. Vielleicht mal zuhause ausziehen und dann erst mal zu ruhe kommen ich komm jedenfalls nicht mit stress zu recht. Bin ich froh das ich diese Internetseite hier gefunden hab. Wo man sich über solche Probleme unterhalten kann.

  88. Leserkommentar Dieter schreibt am 12.09.2013

    Ich leide seit ein paar Jahren an Panikattacken, allerdings immer nur für kurze Zeit, dann ging es mir wieder gut. Dieses Jahr im Juni wurde ich mit dem Notarztwagen direkt vom Büro ins Krankenhaus gefahren mit Verdacht auf Herzinfarkt. Das hat sich zum Glück nicht bestätigt- Eine lange Reihe von verschiedenen Untersuchungen folgten- alle ohne wirklichen Befund. Ich habe sogar Beta-Blocker verschrieben bekommen und deren Nebenwirkungen ich enorm gelitten habe. Jetzt 4 Monate später bin ich immer noch täglich in Aufruhr, wenn ich irgendetwas im Körper spüre, sofort denke ich an Infarkt, Embolie oder sonstiges. Schwindelgefühl habe ich fast ständig... und ich habe meine Lebensfreude fast verloren. In meinem Kopf nagt der Gedanke, eine schlimme Krankheit zu haben. Es fällt mir schwer den Ärzten zu glauben, dass ich gesund bin... Ich weiß auch nicht mehr so genau, was ich mache soll... ich leide, mein Umfeld leidet... und ich möchte so sehr, dass dieser Spuk endlich vorbei ist. Psychopharmak möchte ich nicht nehmen, da bin ich zu sehr geprägt durch 30 Jahre im beruf in der Psychiatrie...

  89. Leserkommentar Petra schreibt am 11.09.2013

    2011 mussten wir unseren Urlaub in Ägypten abbrechen. Plötzlich unglaubliche Schmerzen in der rechten Körperhälfte, Schwindel und totale Panik. Danach eine Odysse von Arztbesuchen o.B.Anfang 2012 habe ich dann eine ambulante Psychoterapie begonnen. Mai 2012 eine stationäre Schmerzthreapie wegen Rückenproblemen. August 2012 Nierensteine! Ich habe meine Niere nicht verloren, die OP war noch rechtzeitig. Oktober 2012 nach der Vorsorgeuntersuchung beim Gyn. PAP4a, obwohl ich erst ein halbes Jahr vorher bei der Untersuchung war. Koni im Nov.2012. Vorsorgliche Entfernung der Gebährmutter im Jan.2013- Plattenepitelkarzinom 1a. Der Arzt sagt alles ok keine weitere Behandlung nötig. Alle 3Monate zur Vorsorge, bisher alles gut. Meine Psychotherapie endete im Feb.2013. Seit der OP ständig schlimmer werdende Rückenschmerzen, mehrere Orthopäden meinen, kann nicht sein. Ich habe schreckliche Angst, kann mich zeitweise auf nichts mehr freuen. Schlafe schlecht, meine Gedanken sagen mir "Ich bin krank". Versuche es mit autogenem Trainig, Osteophatin,ich kann so nicht mehr!!!Nächste Woche mache ich ein Achtsamkeitstraining, wird als Bildungsurlaub anerkannt, denn auf der Arbeit will ich auch nicht fehlen. Ich hoffe es bringt mir was. Ich werde meinen Hausarzt fragen, ob er eine Wiederaufnahme meiner Psychotherapie befürwortet, sonst drehe ich noch durch. Ich will dass so nicht. ich bin doch nicht verrückt! Oder? Meine Angst frisst mich auf, ich wünsche mir mein altes Leben zurück!

  90. Leserkommentar Andrea schreibt am 10.09.2013

    Ich begreife einfach nicht, was ich falsch mache und weshalb ich das nicht beeinflussen kann! Ich will doch einfach nur funktionieren und meine Aufgaben schaffen und nicht dauernd von meinem Körper in Form von Schmerzen oder mangelnder Kraft in die Knie gezwungen werden... Nehme seit langem Venlafaxin und bin damit sehr gut eingestellt, bin zudem wirklich glücklich mit meinem Leben! Hat jemand eine Idee???

  91. Leserkommentar Sonja schreibt am 08.09.2013

    Hallo Veronika, geh doch mal zu einem Osteopathen, also kein Heilpraktiker sondern jemand der mit dir über deine Lebenssituation spricht. Hat mir sehr geholfen, da er dir den Spiegel aufzeigt und dir sagt was so falsch läuft.(Merkt man ja meistens nicht selbst, also so gings mir vorher :-) Wie unten schon geschrieben, Glück im Leben ist was man aus dem Leben macht und das liegt nur in deiner Hand. Viel Glück und Mut an alle die sich dem stellen, es lohnt sich!

  92. Leserkommentar Veronika schreibt am 23.08.2013

    Hallo! Seit langer Zeit, 2 Jahre oder sind es vielleicht auch schon viel mehr, habe ich heftige körperliche Beschwerden. Bluthochdruck, Herzbasen,Magenbeschwerden, Gelenkprobleme, Schwindelatacken. Ich laufe von einem Arzt zum anderen. Keiner kann wirklich etwas feststellen, doch Jeder verschreibt irgendetwas. Vor 2 Tagen sagte nun unsere Betriebsärztin, dass es bestimmt mit der Psyche zu tun hat. Ich hoffe sehr, dass ich einen Weg finde und wieder ohne Beschwerden leben kann! Liebe Grüße an Alle Leidensgenossen!!

  93. Leserkommentar Hallo schreibt am 16.08.2013

    eine Ambulante Therapie ist ehr gut...die Fragen nicht immer warum weshalb....sonder finden raus woran es lieg ...ich gehe mit dem Stress jetzt anders um:)

  94. Leserkommentar Kai schreibt am 09.08.2013

    Ich kenne das selber nur zu gut. Ewig nen ziehen in der brust. War 2wochen im krankenhaus mit allen untersuchen und mir wurde gesagt ich sei gesund. Aber fühlen tu ich mich manchmal als sei ich tot krank. Symtome. Kribbeln in den Körperteilen Herzrasen,Kopfweh, oft hoher blutdruck. Wollte bis grad ebend nicht mal glauben das ich organisch gesund bin. Bis ich sah das ich sicher nicht der einzige bin der so etwas hat sondern das es viele gibt. Ich werde mich auch um eine Therapie bemühen und schauen ob es weiter hilft viel erfolg !

  95. Leserkommentar Theresa schreibt am 09.08.2013

    Es hilft zu lesen/sehen dass man nicht verrückt wird, sondern das es leider sehr vielen Menschen so geht!

  96. Leserkommentar Mirta L. schreibt am 24.07.2013

    Genauso wie die physische Erkrankungen geistig schaden können, psychische Erkrankungen können den Körper belasten. Das weiß man seit lange her aber man versteht noch nicht wie wichtig die Psyche ist und die Ärzte verschreiben noch endlos einfach nur Medikamente.

  97. Leserkommentar Manfred schreibt am 22.07.2013

    Habe eine Therapie hinter mir. Ist jetzt ein Jahr her. Habe mich damal selber für diese Therapie entschieden,hat mir sehr viel geholfen..... Viel Glück an alle

  98. Leserkommentar Murat schreibt am 16.07.2013

    laaaanger weg! aber man kann es schaffen,mein reha fängt am ende des monats an und muss eine 21hährige geschichte verarbeiten..... drück mir die daumen das ich es schaffe...... viel glück an alle.

  99. Leserkommentar Susanne schreibt am 14.07.2013

    Der Weg bis man versteht, dass viele Erkrankungen und Leiden psychosomatisch sind, ist schwer und lang. Eine psychosomatische Reha hat mir geholfen. Mutig, wer sich dem stellt. Viel Gück allen Betroffenen.

  100. Leserkommentar christine schreibt am 13.07.2013

    gut das es solche berichte für menschen gibt zu denen auch ich gehöre.... ich versuche damit zu arbeiten... vielen dank

  101. Leserkommentar sedat schreibt am 04.07.2013

    sehr hilfreiche Erklärungen, das sind die Rätsels Lösungen, wenn Körper/Organ streikt ohne nachweisl. Störungen

  102. Leserkommentar isolde wolf-lenz schreibt am 20.06.2013

    sehr gut und hilfreich.

  103. Leserkommentar Christiane schreibt am 10.03.2013

    Sehr hilfreich.

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