Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

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Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern.


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Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Zum Trost: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

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Leserkommentare

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Es gibt 236 Kommentare

  1. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 22.10.2014

    Schau mal nach somatoforme störung Karl Mayer da wird das syndrom beschrieben.

  2. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 21.10.2014

    Es sind alles nur mögliche Erklärungsversuche, mehr nicht. Die Ursache deiner Beschwerden kann trotzdem eine grundsätzlich andere sein. Manchmal ist man nah dran, so meint man zumindest. Unser Leben steckt voller Geheimnisse die uns verborgen bleiben. Wichtig für uns ist es in jedem Fall nicht dr.google zu befragen und die allg. Foren zu meiden. Was da manche Mitmenschen für Ratschläge geben ist katastrophal. Zumindest ohne dich näher zu kennen und aufgrund deiner Beschreibungen kann man zumindest vermuten daß es somatisierungsstörungen vom Feinsten sind. Chronisches müdigkeitssyndrom und fibromyalgie sind eigentlich in deinem Fall nicht ausreichend. Bei somatisierungsstörungen muß man keine zusätzlichen angstsymptome aufweisen so wie ich. Meistens lautet die Antwort, ich habe es im rücken, ich habe es in den Beinen, ich habe es am herzen, aber nicht am kopf. Wie im vorherigen Kommentar beschrieben, wird die Angst behandelt und besprochen aber nicht das schmerzerleben, vielleicht haben wir dazu eine etwas andere Erwartungshaltung. Drum weiß ich nicht ob es funktioniert. Umpolen kann man mich mit 61 wohl nicht mehr, das schulbubenalter liegt längst hinter mir, manchmal glaube ich daß auch mein Leben hinter mir liegt, aber das mag momentaner Irrtum sein. Jeder Tag ist Neuanfang. Angst vermeiden ist . Es gibt so viele Leute die einem Angst bereiten mit ihren dummen Aussagen ohne hintergrundwissen. Da liest einer von irgendeiner Krankheit die unheilbar ist und mit einem leichten Schnupfen vielleicht anfängst. Schon meint er etwas aufdrängen zu müssen mit etwa. Krankheit a fängst so in etwa an und endet langfristig zumindest tödlich. Schönen Dank für deinen Rat Vollidiot. Drum meide ich, wenn' s geht internetforen.

  3. Leserkommentar miriam schreibt am 21.10.2014

    danke erst mal ganz herzlich für die versprochene meldung. ich gehe morgen mal ausführlich in das vorgeschlagene briquet syndrom. mein schmerz treibt mich leider dazu nicht mehr sitzen zu können sondern schlafen zu gehen (obwohl ich noch nicht zu müde bin),aber das nimmt mir wenigstens die schrecklichen schmerzen. also daher sicher alles eine kopfsache.ein arzt wäre nicht besser als du!!!vielen dank für heute. werde berichten, ob ich mich in diesem sydrom wiederfinde.

  4. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 21.10.2014

    Heute war ich in der psychiatrischen Ambulanz. In der Psychotherapie , die mir empfohlen wurde werden nicht meine Krankheiten besprochen sondern die angstsymptome , die sich damit beschäftigen. Ob diese Therapie für mich geeignet ist wissen wir nicht, da ich ausschließlich mit meinen schmerzen beschäftigt bin, von denen ich mich verständlicherweise nicht so leicht distanzieren kann. Miriam schau mal nach dem briquet syndrom, das ist die Form der voll ausgebildeten somatisierungsstörung. Bei dieser Form werden auch als pseudoneurologisches Symptom Gangstörungen beschrieben. Eine schmerzhafte ISG Blockade hingegen läßt sich leicht mit cranio sakral Therapie deblockieren und müßte sich dann spontan bessern. Selbst Rad fahr Bewegungen im liegen helfen meistens

  5. Leserkommentar miriam schreibt am 21.10.2014

    ich bin so sehr gespannt, was hans zu berichten hat. hoffe man konnte dich ein stück weiter bringen. lass es uns wissen

  6. Leserkommentar conny 66 schreibt am 21.10.2014

    Magenspieglung,darmspieglung,3 mal großes Blutbild, Zuckertest,Test auf Eisenmangel,Ultraschall;Leber, bauchspeicheldrüse,Nieren, Galle CD vom Bauch, Lunge geröncht. das einzigste was man beim MRT festgestellt hat ist Spinalstenose und am ISG eine Blockierung. Frauenarzt auch alles ok. Und wenn sie nichts finden ist es die psyche.

  7. Leserkommentar miriam schreibt am 21.10.2014

    nein, aber denke habe schon das meiste abchecken lassen.borre fibro, rheuma .will nicht in die mühlen eines khs. was hat man denn bei dir alles untersucht?

  8. Leserkommentar conny 66 schreibt am 21.10.2014

    Deswegen war ich ja im Krankenhaus,ich wollte das abklären lassen ob es woanders her kommt aber die haben sämtliche Untersuchungen mit mir gemacht ,alles ok!!Ich möcht mich irgendwie nicht damit abfinden das Schmerz meinen Alltag bestimmt,aber leider ist es so!!! Zudem mach ich mir dann auch immer si meine Gedanken:Haben die wirklich alles gesehen oder etwas übersehen?? Ich war schon als Kind ein schrecklicher Angsthase,was dann im Laufe der Jahre immer mal wiederkam.Jetzt ist es ganz besonders schlimm und ES scheint bleiben zu wollen!!Warst du mal zum Check in einer Klinik???

  9. Leserkommentar miriam schreibt am 21.10.2014

    ich versuche mich abzulenken ,aber es wird einfach täglich schlimmer.ich weiss bald nicht mehr ein noch aus,dazu kommt die schreckliche angst,irgendwann mal umzukippen vor schmerzen.ja, soll das alles psyche sein. manchmal denk ich, ob ich irgendwo einen tumor habe,der sich täglich mehr ausbreitet. aber da hätte man auch nachts probleme.also schnell wegschieben, den gedanken. es ist unser kopf,der uns da so einen streich spielt,sag ich mir zur beruhigung.wir haben nichts!!!!!!

  10. Leserkommentar conny 66 schreibt am 21.10.2014

    Heut ist wieder mal ein Tag wo es mir ganz beschissen geht!!!Miriam was tust du gegen deine unerträglichen Schmerzen?? Ich kann mich echt nicht damit abfinden !!!Es zieht einen regelrecht runter!!! Ich kann mich auch nicht den ganzen Tag mit Antidepressiva zudröhnen,da geht es mir dann zwar körperlich etwas besser aber ich steh völlig neben mir. Soll das wirklich alles die Psyche sein???

  11. Leserkommentar miriam schreibt am 21.10.2014

    ich danke dir, wenn du berichtest. ja ,heute morgen ist es wieder so schrecklich, dass ich kaum stehen kann vor schmerzen.hatte mal wieder eine beschwerdefreie nacht und kaum mach ich di augen auf, geht es los und wird täglich heftiger. weiss nicht , wie lange ich diese schmerzen ertrage, aber es muss ja weitergehen. hoffe immer ich wache morgens auf und alles war nur ein traum. viel glück beim der neurologin.du kannst wenigstens noch fahrrad fahren,ich kann ja kaum ordentlich laufen.

  12. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.10.2014

    Eigentlich beschreibst du meine Krankheit. Die Atemnot kommt von der Angst, ich habe vorhin auch kaum Luft bekommen und habe wahrscheinlich hyperventiliert. Für ms sind wir beide eigentlich zu alt. Die prävalenz bei ms beträgt pro Jahr 5 bei 100 000. von den über 50 jährigen sind 5-1prozent das wären bei 5 Prozent der neufälle also eine Chance von 1 zu 2 Millionen um so älter du wirst um so geringer ist die Möglichkeit an ms zu erkranken. Schlimmer wird es wahrscheinlich deshalb weil unser erwarten auf Besserung immer mehr enttäuscht wird. Manchmal resigniere ich. Emotional bin ich dieses Jahr schon ein paar mal gestorben. Fibromyalgie passt doch nicht ganz, aber vielleicht gibt es ja auch da verschiedene Varianten, da wir ja alles Varianten sind. Bei mir begann alles letztes Jahr im Fuß aufgrund einer saftigen Fehldiagnose . Eklatanten Vitamin d3 Mangel hast du sicher auch nehme ich mal an. Ich denke daß du auch Vegetarierin bist und über einen ordentlichen b12 Mangel zu leiden hast. Ich habe seit Frühjahr alles aufgebaut, trotzdem keine Besserung . Wenn dein Elisa test negativ war laß dich nicht beunruhigen dann kannst du borreliose ausschließen mit nahezu 100 Prozent Sicherheit. Es wird natürlich ein paar vollidioten geben die dir auch das noch aufschwätzen wollen. Es gibt keine Krankheit ohne antikörperreaktion!!!! Wenn die Ursache letztendlich doch ausschließlich psychisch sein sollte, dann wirst du in deinem Innersten den Grund kennen, damit geht man natürlich nicht im Internet hausieren. Ich kenne meine Ursache falls es so ist. Frühkindlicher heimaufenthalt, hospitalismus eben usw. Trotzdem kann bei die ebenso bei mir, die Ursache nicht mehr greifen und von heute auf Morgen verschwinden die Symptome. Im kleinen Rahmen habe ich das schon öfter im Lauf des Lebens erfahren. Eine Krankheit erschöpft sich auch einmal und wird somit überflüssig. Ich fahre trotzdem immer noch 5 km mit dem Rad in die Stadt und wieder 5 km zurück. Komischerweise bin ich dabei körperlich relativ frei nur geistig leider nicht, da rattert die Angst mit. Morgen gehe ich zu einer Neurologin in die klinik am Abend werde ich berichten, was sie zu unserer Krankheit meint.

  13. Leserkommentar miriam schreibt am 20.10.2014

    also ich beschreib es mal, hab allerdings fibro nicht ausgeschlossen. hoffe nur es ist nicht ms oder borreliose. meine beschwerden: ich habe im ganzen körper ein starkes reissen kribbeln brennen wie feuer,von hals bis zehen . einfach überall,bin schwach, die muskeln zucken wegen der schmerzen, gangunsicherheit und atemnot.alles begann in einem bein und breitet sich immer weiter im körper aus.habe das gefühl ich hänge ständig an schwachstrom an einer steckdose.und all das wird eigendlich täglich schlimmer.es zieht ständig der ganze körper und der ganze körper arbeitet unter diesem schmerz und kommt nicht zur ruhe. nach ca 15 minuten kann ich abens einschlafen und bin nachts ohne schmerzen.kaum wache ich auf ohne mich zu bewegen gehen die schmerzen los und steigern sich bis abends in unerträgliche. so kann ich nicht mehr weitermachen.was soll das den für eine krnakheit sein, ausser psyche!!

  14. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.10.2014

    Ich gebe dir uneingeschränkt Zustimmung. Ich will mich nicht völlig kaputt medikamentieren. Versuche einmal deine Beschwerden so genau wie möglich zu beschreiben. Glaube mir, als Hypochonder bin ich belesen . Keine Angst, ich komme nicht mit fibromyalgie etc. Das weißt du wohl besser, da du es für dich bereits ausgeschlossen hast. Ich für mich auch, obwohl es natürlich auch dazu parallelen gibt.

  15. Leserkommentar miriam schreibt am 20.10.2014

    noch mal ich! also ich kann nur zu mir sagen , ich habe keine ängste, irgenwelche viren oder keime in mir zu haben. ganz richtig ,verschleiss des rückens hat jeder. ich habe angst, weil ich nicht weiss, warum ich seit 2 jahren,jetzt aber seit 4 wochen täglich schlimmere schmerzen am ganzen körper habe, die ich nicht analysieren kann. ärzte besuche ich aufgrund meiner enttäuschungen und meiner starken schwäche seit 1/2 jahr nicht mehr.jeder doktord nur an mir herum und gibt mir ein rezept für ne neue pille, welche ich evtl. ausprobiere (2 tage),oder gleich ablehne. ich will nicht mit chemie vollgepumpt werden,sondern eine diagnose. die kann mir kein arzt geben,ausser psyche.wenns so ist möchte ich mich (auch perfektionist)da selbst rausbringen,denn mein kopf arbeitet noch gut (weil ich nicht vollgedröhnt bin mit medikamenten).daher hilft auch keine schmerzklinik.aber kann ich es, oder wir, alleine schaffen? ich sage,ja,weil wir noch klar im kopf sind!!!!

  16. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.10.2014

    Ja, einen Auslöser gibt es, aber diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Wir rennen von Doc zu Doc und jedesmal, anstatt es mit uns besser wird, kommt noch eine kleine Diagnose dazu und schon hat man noch was zusätzlich. Meine Frau hatte von den Impfungen der letzten Tage zwei schöne große ausschläge am Unterarm. Sie verzichtete auf einen arztbesuch und die Beschwerden verschwinden von alleine. Ich habe wohl mehr darunter gelitten als sie. Der einzige Arzt der uns vielleicht noch helfen kann wäre der Psychiater, falls wirklich keine organische Ursache primär prägend ist. Selbst da kann unter Umständen ein nervenklempner noch was bewirken. Denkt mal darüber nach wie die Symptome angefangen haben und sich ungebremst vermehrt haben. Jede kleine Angst verstärkt die Krankheiten die wir mit uns rumschleppen. Es gibt genügend Leute die haben starke Abnutzungen oder schwache Organe und denen geht es mental durchaus gut. Eine vorwölbend ist keine Krankheit die hat fast jeder nur mich macht sowas verrückt da ich ein Perfektionist bin, da muß alles passen und mäßiger Verschleiß passt eben nicht in mein Menschenbild. Andere wiederum sind vielleicht gekränkte Seelen eventuell erkennt ihr euch darin wieder. Eine gekränkte Seele erlebt den Tag als schmerz. Der schmerz als solches bleibt über die Dauer nie gleich, er verändert sich mit unserer täglichen Lebenseinstellung. Die Zeit der Erkrankung einfach mal Revue passieren lassen und man wird sich dieser Veränderung bewußt. Mein schmerz wurde aufgrund der positiven borreliose, die wahrscheinlich doch nur noch eine seronarbe ist, wie sie unzählige intus haben, beherrschend in meinem Denken. Ich habe furchtbare Angst und das schlägt sich in verstärken schmerzen nieder. Selbst wenn sämtliche ärzte Sagen, sie haben eine überstandene Krankheit so mag ich das in meiner Angst nicht glauben. Die Angst ist stärker als sämtliche beschwichtigungen. Wenn wir wüßten wieviel Keime, Bakterien, Viren in unseren körper schlummern wir würden total verzweifeln vor lauter Angst und Sorge. Aber unser körper war zumindest bis dato stärker als Milliarden von krankmachenden Keimen. Bei mir hilft nichts, aber auch garnichts. Selbst das amoxicillin hat meine Krankheit verschlimmert. Ich hatte während der Antibiose drei Wochen lang Todesängste und die haben meine Symptome drastisch noch mal in die Höhe getrieben. Meine Hausärztin kann mir leider nicht mehr helfen, da sie die Ursache alleinig in meinem Kopf sieht. Sie hat Wahlrecht, denn über allem steht die ungebändigte Angst.

  17. Leserkommentar conny 66 schreibt am 20.10.2014

    Danke für Eure Antworten,mir geht es genau wie Euch. Ich zieh seit vorigem Jahr von einem Arzt zum andern....organisch ist bei mir alles ok!!!! Hab mich vonn Innen nach Außen krempeln lassen!!!Es fängt genau so an wie miriam es beschreibt,früh geht es mal noch dann wird es stündlich schlimmer. Schmerzmittel helfen überhaupt nicht!!!Ich frag Euch ,gab es irgend einen Auslöser wo das so angefangen hat???

  18. Leserkommentar miriam schreibt am 20.10.2014

    ich darf dazu auch noch etwas anmerken.auch bei hilft kein einziges schmerzmittel.weiterhin verstärken sich diese schrecklichen schmerzen im tagesverlauf immer mehr.je mehr ich mich bewege und versuche mich abzulenken, je schlimmer wird es. daher denke ich auch, das der kopf uns stündlich immer weiter in die schmerzspirale reinzieht. das muss irgendwie unterbrochen werden.aber ich habe keine lösung bisher gefunden.man kann am leben verzweifeln, wenn man immer stärker leiden muss. aber wir geben nicht auf, bitte!!!!!!

  19. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.10.2014

    Ein schmerztherapeut, verabreicht zuerst einmal verschiedene Schmerzmittel stufe 1 bis Stufe 3. eventuell bekommst du schmerzdistanzierende trizyklische antidepressiva wie z. B. Amitripylin. Ein antikunvulsivum wie lyrika , benzdiazepine , usw.. Versprech dir nicht zuviel davon, falls deine schmerzen psychischen Ursprungs sind. Unter umständen machst du noch alles schlimmer was für organisch bedingte schmerzen gut ist, kann für psychogene schmerzen kontraproduktiv sein.

  20. Leserkommentar Conny66 schreibt am 20.10.2014

    Wenn ich hier so die ganzen Beiträge lese weiß ich das ich wenigstens nicht alleine bin und anderen es auch so geht! Heut ist wieder so ein Tag ,eskribbelt nur im ISG und spannt wie ein Gürtel um den Bauch. Dazu kommt noch das nach dem Essen mir es im Bauch so sehr krummelt! Hat von Euch auch jemand Dauerschmerzen und Unwohlsein???Bei mir geht das von früh bis Abend irgendwann muß das doch mal aufhören. Kann mir einer erklären was ein Schmerztherapeut genau macht?

  21. Leserkommentar miriam schreibt am 18.10.2014

    du hast so sehr recht. ich denke auch, man muss versuchen seinem leben wieder einen sinn zu geben um schmerzfrei zu werden.vor allem die schmerzlosen nächte und furchtbar schmerzhaften tage deuten sehr stark auf psyche hin. also, schalter umkippen und versuchen umzudenken. ich versuchs täglich, leider bisher ohne erfolg.vor allem die steigerung der schmerzen im tagesverlauf deutet auf keine körperliche krankheit hin.ich wünsch ganz viel glück. wir schaffen das!!!!!!!

  22. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 18.10.2014

    Zum abschluß: Nur 25 Prozent der ms Kranken haben schmerzen. ALS Kranke haben in der Regel gar keine schmerzen. Bei borreliose anerkannten Symptomen wie die Lyme Arthritis haben die betroffenen mono oder oligoarthritis die nicht so starke schmerzen bereitet. bei der acrodermatitis gibt es in der Regel kaum schmerzen. Bei der eher seltenen Neuroborreliose bestehen allerdings stärkste schmerzen vorzugsweise nachts. Unsere ähnlichen Beschwerden deuten auf andere Ursachen hin. Der rücken, das ISG ist meistens stark beteiligt auch ohne Verschleißerscheinungen. Schmerzlose Nächte Haben fast immer lediglich psychische Ursachen, die einem das Leben zur Hölle machen (können). Eine Gewöhnung an schmerzen, mißempfindungen gelingt nicht. Wenn der schmerz sich verselbstständigt hat, dann ergibt er keinen Sinn mehr. Wie ich gelesen habe existieren deine Beschwerden seit zwei Jahren und jetzt bist du Ende 50 . Kritische zeit, das meiste liegt hinter einem und man muß sich für die restzeit einen anderen Sinn des seins suchen. Wenn alles abgeklärt wurde, dann sollten wir auch abgeklärter reagieren. Den ganzen psyrembel und das Internet rauf und runter beantwortet unsere quälenden Fragen leider nicht. Mit freundlichen Grüßen aus dem irdischen Jammertal

  23. Leserkommentar miriam schreibt am 18.10.2014

    ja ,ich glaube auch, dass die hauptschmerzen von der psyche kommen. ich merke es daran,dass ich am morgen noch auszuhaltende schmerzen am ganze körper habe, welche sich aber im tagesverlauf immer mehr verstärken. grund zb. heute ,dass alle welt irgendwo in der natur und unterwegs ist und ich mit meinen starken schmerzen zuhause bin.ich habe die kraft nicht,unter menschen zu gehen, weil ich immer denke, ich kippe aufgrund der schmerzen. das macht unzufrieden und verstärkt alles nur noch.es helfen auch keine schmerzmittel.bei ms hätte man sicher auch nachts schmerzen und bei borre auch.ich kann nur nicht glauben, dass es täglich schlimmer werden kann. soll das psyche sein?

  24. Leserkommentar Hans Van gretel schreibt am 17.10.2014

    Dank für die Reaktion. Wenn man nachts keine Beschwerden hat, dann spricht das eher für psychische grunderkrankungen. Zahnschmerzen ist es zum Beispiel egal was gerade die Turmuhr schlägt. Ratschläge kann ich wohl nur wenige geben. Aber ich Versuch es mal. Taubheitsgefühle kann man gegen echte Taubheiten differenzieren indem man an die bestimmten Körperarela mal mit einem Wattestäblchen drüber streicht, etwas kaltes hinhält, Metall, oder Holz und so weiter. wenn die Haut das wahrnimmt dann spricht das wohl gegen eine ernsthafte Krankheit wie ms und so fort. dann kann man auch noch ein paar Reflexe prüfen Kniereflex ist sehr leicht durchführbar. hakengang, Fersengang ebenfalls , dann kann man einen Bandscheibenvorfall und so weiter ausschließen. wenn der Babinskireflex negativ bleibt, dann ist auch das Rückenmark unbeengt. unsere ähnlichen Beschwerden sind wohl nicht Borreliosetypisch . Das wären allerhöchstens Symptome des 1. Stadiums das sehr unspezifische Reaktionen hervor rufen kann. mein Stadium wäre allerdings spätes Spätstadium. die Zeckenstiche sind 10 Jahre her, seitdem nie wieder was gewesen. Symptome habe ich während dieser langen Zeit nicht gehabt, keine Wanderröte usw. Drum meinen die Ärzte insgesamt es handelt sich um eine seronarbe nachüberstandener Infektion. zu dem Thema besser nicht im Internet nachschauen, sonst ist man auf ewig und 3 Tage totkrank. da gibt es die absurdesten Theorien. eine Borreliose heilt meistens, sogar ohne Antibiose, spontan ab. bittealso nicht von Katastrophenfanatikern Irre machen lassen. Nur in seltenen Fällen gibt es sehr ernsthafte Krankheiten. die Ursachen deiner Befindlichkeiten kann ich natürlich nicht mit Sicherheit erklären. wichtig sind erstmal Ausschlussdiagnosen, dann wird die Angsterkrankung immer wahrscheinlicher. restzweifel werden uns immer erhalten bleiben, da die Vorstellung unsererseits nicht zu einer psychischen Verursachung passt, denn wo was weh tut, muß wohl auch eine körperliche Ursache vorhanden sein. ich habe dies Form der Erkrankung das erste mal richtig vor. 36 Jahren gehabt mit allem drum und dran. 4 Jahre hat diese Erkrankung mich dann geprägt. Irgendwas hatte ich aber immer während den Jahrzehnten. ich hatte mal jahrelang Zahnschmerzen an allen Zähnen, auch den scheinbar gesunden Exemplaren. In meiner schmerzhaften Not hat mir ein Zahnarzt dann alle gezogen. danach hatte ich 5 lange Jahre nirgendwo irgendwelche krankhaftensymptome, ich war vollkommen !!!! Gesund. nur eines abends innerhalb dieser Zeit hatte ich nur kurz einen grippalen Infarkt und da war sie wieder meine Todesangst. man stelle sich vor nur wegen einem grippalen Infekt, am nächsten Morgen war alles wieder gesund. Deine angstattacken provozieren, so wie bei mir, dir immer neue Beschwerden. die Beschwerden sind bei mir die letzten wichen immens gestiegen. Zuerst einmalwegen der Wartezeit auf die borrelien Befunde, das hat mich total umgehauen und täglich was neues gebracht, nur nichts gutes. ich habe mich total reingesteigert. dann war ich im Anschluß noch bei einer Orthopädin. ich erklärte meine Beschwerden und zeigte ihr Fotokopien von meinem Kreuzbein. sie konnte auf dieser Kopie nicht richtig erkennen und meinte ob ich nachts starke schmerzen hätte, das könnte einer Bechterew Erkrankung mit sakroiliitis sein. bei mir begann das groß Zittern. in der Nacht drauf lag ich 10 Stunden mit zittern und Krämpfen und stärksten Kreuzbeinschmerzen im Bett. So ging das ungefähr 9 Tage. Jetzt am Montag hatte ich dann wieder einen Termin und brachte die dc mit. Ich habe gezittert am ganzen Leib. Die Orthopädin schaute sich die Bilder an und meinte das sieht alles! Gut aus . Keine Entzündungen, nicht mal eine arthrose. mein Gott was war ich glücklich. das was sie fälschlicherweise als Entzündung gesehen hat, waren die Bänder und ich habe deswegen schlaflose, schmerzhafte Nächte. Nun siehst du was unsere psyche mit uns anstellt. ich bin männlich, obwohl ich eine Angstsuse bin. 61 Jahre alt und Opa und verheiratet mit einer Oma. ich hatte mit 30jahren schon Angst vorm älter werden und wußte bereits damals was mich erwartet als Hypochonder im alter.

  25. Leserkommentar miriam schreibt am 17.10.2014

    oh , das ist ja furchtbar. ich weiss jetzt nicht ob du mann oder frau bist. aber ich kann alles so gut nachvollziehen. ich gehe auch immer mehr durch die hölle, weil ich immer stärkere "nervenschmerzen" am ganzen körper habe. je mehr ich mich bewege, um so schlimmer wird es. nachts habe ich keine schmerzen. tags ein immer stärkeres kribbeln brennen stechen schwindel schwanken atemnot gangunsicherheit.habe auch schreckliche angstattacken, weil es immer schlimmer wird. kann nur noch kurze strecken laufen und bin ab 17 uhr für nichts mehr zu gebrauchen. das ist kein leben mehr. borre wurde durch elisa test ausgeschlossen. du musst wieder auf die beine kommen und darfst den mut nicht verlieren

  26. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 16.10.2014

    Hallo, Ich bin schon ein älteres Semester und habe seit meiner Kindheit ängste. Seit diesem Jahr habe ich nur noch schmerzen. Im Frühjahr Habe ich die hws operieren lassen (müssen). Ich habe am ganzen Körper missempfindungen, taubheit, brennen, etc. Vor ein paar Monaten habe ich einen borreliosetest machen lassen. Das Ergebniss war positiv. Ich war bei vielen Ärzten und habe anschließend weitere Untersuchungen veranlaßt. Das Ergebniss von 2westernblots und einem ltt ergab, daß es keinen Hinweis auf eine akute borreliose gibt, das war bei allen 3 Untersuchungen gleich selbst beim sehr sensiblen ltt. Aber ich habe aufgrund der wochenlangen Odysee weitere totale Todesängste entwickelt. Neue Symptome sind hinzu gekommen. Ich liege öfters nächtelang wach und zittere vor Todesängsten. Ich war bei vielen Ärzten, die insgesamt meinen ich habe Hypochondrie und somatisierungsstörungen. Alle organischen Möglichkeiten wurden bislang ausgeschlossen. Alles o.b. Wie es so schön lautet. Das Leben so wie ich es jetzt erfahre ist eine Vorstufe zur Hölle. Symptome von a bis z vom feinsten. Der Professor den ich ein paar mal konsultierte, meint zu mir es gibt 350 verschiedene psychotherapien, nicht eine davon wäre für mich geeignet. Ich war auch ein paartage im Februar in der Psychatrie, ich bekam im ggs. Zu den anderen Patienten keine Tabletten , da sie bei mir ungeeignet sind. Auf eigene Bitte gab der Herr professor mir amitriptylin. Hätte ich das besser gelassen, mein Zustand hat sich während der Einnahme deutlich verschlechtert. Habe die Dinger dann abgesetzt. Ab und zu nehme ich mal tavor was in der Wirkung bei mir sehr schnell nachläßt, da besteht bei mir hohe Suchtgefahr. Mein Hauptproblem ist die totale Todesangst die mich den ganzen Tag in Schach hält. Ich habe kaum einen anderen Gedanken, dadurch verschlimmern sich die schmerzen rasant. Was mich interessiert: geht es anderen Mitmenschen auch so elend wie mir ? Andauernd habe ich Angst vor neuen Krankheiten. Wenn ich etwas höre, lese, sehe, dann sind die ersten Symptome in kürzer Zeit auch meine eigenen. In meinen körper Habe ich Null vertrauen. Die Krankheitsängste sind stets die gewinner. Der ganze Körper ein einziger permanenter schmerz. Nachts wenn ich mal schlafe, schläft auch mein schmerz. Beim aufwachen wacht auch er auf und steigert sich im Wechsel mit der Angst. Zur Psychotherapie habe ich momentan keine Gelegenheit, die Wartelisten sind unendlich lang und mit der Schwere meiner psychischen Beschwerden bin ich auch nicht für jede Praxis geeignet. Die Lebensfreude, die nie besonders ausgeprägt war, ist auch nicht mehr vorhanden. Wenn man bedenkt, was die Angst aus einem Menschen für ein seelisches Wrack machen kann, dann ist das enorm. Ich getraue mir nichts mehr, kein Arzt konnte mir bis jetzt wirklich helfen, da organisch mehr oder weniger intakt. Die Medizin ist bei solchen Menschen wie mir, absolut hilflos. Wenn man irgendwelche somatischen Krankheiten hat, dann kann man öfters durch eine op. Helfen, aber bei einer Krankheit mit starker psychischen Komponente ist Ratlosigkeit der allg. Tenor. Entspannungsübungen bewirken bei mir leider gar nichts. Ablenkungen funktionieren ebenfalls nicht. Ich bin ausschließlich auf meine Krankheiten, die ich nicht liebe, fixiert. Vielleicht wei. Einer der Leser oder Leserinnen eine Möglichkeit ?

  27. Leserkommentar conny66 schreibt am 14.10.2014

    Hallo ich nicht 11!Man glaunb gar nicht wieviel von der psyche aus geht. Ich hab bis vor kurzen auch gedacht ich hab was ganz schlimmes,denn die Beschwerden sind ja da!!! Jeden Tag!!! Bin auch beim Psychologen durch die medikamente verändert sich das Schmerzempfinden,es wird dadurch weniger. Der nachteil du stehst ,also so gehts mir,den ganzen Tag neben dir !!!Aber geh da hin mir hilft das sehr.

  28. Leserkommentar marion schreibt am 14.10.2014

    hallo ichnicht11. welche beschwerden hast du denn? ja psychologen haben allerdings eine extrem lange wartezeit. was hat der hausarzt denn bei dir für eine diagnose gestellt. hast du auch dieses schreckliche brennen reissen und stechen am körper? dazu schwindel und gangunsicherheit?.

  29. Leserkommentar ichnicht11 schreibt am 14.10.2014

    Ich habe seit ca. 1-2 Jahren ähnliche Beschwerden und diese wurden mit der Zeit immer intensiver. Mein Hausarzt hat mir nun eine Überweisung zum Psychologen gegeben und ich werde da auch hingehen, weil ich sicher bin, dass meine Beschwerden psychosomatisch Ursachen haben und Hilfe brauche.

  30. Leserkommentar conny 66 schreibt am 13.10.2014

    hab dir ne mail geschickt hoffe das es geklappt hat!!

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