Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

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Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern.


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Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Zum Trost: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

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Leserkommentare

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Es gibt 114 Kommentare

  1. Leserkommentar vanessa schreibt am 30.08.2014

    hallo christine ! ich glaube nicht ,dass es bei dir von dem antibiotikum kommt.da muss sich bei dir schon vorher ein starker durck aufgebaut haben, welcher sich jetzt durch lähmende füsse und kribbeln äussert. so auch bei mir. ich hatte über 30 jahre beruflich sehr starken stress, welcher, wie in jeder firma , immer schlimmer wurde. heute, bin in rente, kommt alles durch schmerzen im ganzen körper raus. ich denke, du hast jetzt ängste entwickelt,die du schnell versuchen solltest zu überwinden. notfalls mit bladrian, rescue tropfen hilft, wenn man bald gegensteuert. ich habs nicht getan, weil ignoriert. drück dir die daumen, du schaffst das

  2. Leserkommentar Christina schreibt am 28.08.2014

    Hallo! Ich möchte hier jetzt auch mal mein Problem schildern vielleicht kann mich ja jemand ein bisschen verstehen. Das ganze ist so ich bin 20 Jahre alt bin von Beruf her Fillialleiterin. Alles ja gut und schön. Nur seit März 2014 ist meine Psyche nicht mehr ok. Das war an meinen Geburtstag da wurde ich mit der Rettung abgeholt weil ich Fieber starken Schüttelfrost und eine Schwellung im Gesicht hatte. Und seit diesen Tag wo ich das starke Antibiotikum bekommen habe habe ich nur noch angstzustände. Den von diesen Tabletten bekam ich herzrasen starken Schwindel erbrechen. Im ganzen brauchte ich dann 3 Antibiotika der Grund war das meine ganzen Kiefer und nebenhölen unter Eiter waren. Aufjedenfall seit diesen Tag bin ich nicht mehr ich. Sobald Stress in der Arbeit ist lähmt es mir die Füße bzw habe ich so ein Kribbeln in den Füßen. Bin auch schon bei einer Psychologin gewesen aber die ist nicht richtig auf mich eingegangen. Vielleicht hat ja jemand so was ähnliches. Lg Christina

  3. Leserkommentar claudia schreibt am 15.08.2014

    du bist schwer zu verstehen mit deinem beitrag ,da du wohl nicht so sehr gut in der deutschen sprache bist. macht aber nichts. was meinst du mit denm satz alles passt laut denen? wenn du gallensteine hättest , würde man dich ja darauf behandeln. also sage einfach warum die ärzte dir nicht helfen können oder wollen.

  4. Leserkommentar bianca schreibt am 15.08.2014

    Hallo .. Ich hab seit 5 monaten probleme mit meine bauch .. Ärzte finden nichts .. Ich breche fast täglich und kann nur Mehr fisch znd Kartoffel Essen sobald ich etwas fettiges esse breche ich die ganze Nacht Syndome sind wie Bei gallensteine aber war Schon Bei sehr vielen Untersuchungen alles passt laut denen:(( ich Bin am ende meiner kräfte Vllt kann mir hier Wer helfen :( Glg bianca

  5. Leserkommentar manuela schreibt am 02.08.2014

    hallo nina ! du beschreibst deine beschwerden ganz richtig!es ist wie eine welle die ständig durch den körper zieht und dir die ganze energie rausreisst. ich stehe auf und es reisst zieht brennt der ganze körper unglaubliche schwäche und jetzt hat sich noch ein schwankschwindel eingefunden. war noch nie im kh, weil ich mir auch sicher bin, dass es die psyche ist. hab auch schon diverse untersuchen hinter mir. ausser bandscheibe nix gefunden. positives denken fällt bei diesen höllenschmerzen schwer, aber ich versuche es.bin 57 jahre.

  6. Leserkommentar Nina schreibt am 01.08.2014

    ich habe heute fast alle Beiträge gelesen und mich in vielem was geschrieben wurde wiedergefunden. Auch ich habe in letzter Zeit massive Schmerzen in den Beinen,in der Leiste und in den Oberschenkeln. Dazu kommt Schwindel, ein Unwirklichkeitsgefühl und manchmal überkommt mich innerlich so eine Welle, es fühlt sich an als würde mir das Leben rausgesaugt. Dann wird mir ganz komisch und ich bekomme starke Angst. Auch ich habe Bluthochdruck, Unterfunktion der Schilddrüse, sowie leichte Arthrose in der Hüfte und eine Kanalstenose in der LWS. Aber diese leichten Erkrankungen können nicht diese massiven Schmerzen auslösen. Auch ich bin mittlerweile davon überzeugt das es psychosomatische Beschwerden sind. Alle Krankenhausaufenthalte haben ansonsten nichts gebracht. Alles in Ordnung. Ich kenne das Gefühl das man meint die Ärzte haben keine Ahnung. Ich bin krank, basta. Ich spüre das was nicht stimmt. Aber desto mehr ich hier lese, komme ich immer mehr zu der Überzeugung, das alle hier sehr viel in ihrem Leben erlebt haben und es wohl nicht richtig verarbeiten konnten. Dabei spielt manchmal das Alter keine Rolle. Trotzdem kommt es ab dem 50. Lebensjahr massiv vor. Wahrscheinlich ist es ein Gefühl von: Ich werde alt, ich werde nicht mehr gebraucht, man nimmt mich nicht für voll. Ich habe kaum Zeit gehabt für mich und jetzt habe ich Zeit und fühle mich schlecht. usw. Immer wenn mich dieses Gefühl überkommt, lenke ich mich ab. Und wenn ich durch die Wohnung renne, Hauptsache ich bewege mich. Und ich werde jetzt mehr an mich denken. Meine Kinder sind alt genug und einen Partner gibt es nicht. Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen alles Gute P.S. Bin 56 Jahre

  7. Leserkommentar Sofia schreibt am 31.07.2014

    Nein war Notfallmässig bei einem anderen Arzt und der hat gesagt ich soll es nicht mehr nehmen und hat ein anderes Medikament gegen den Schwindel verschrieben. Eine Diagnose habe ich keine bis jetzt. Wird einfach alles was ich habe auf psychosomatisch geschoben, auch die Blasenentzündung die ich wirklich hatte.(von Gynäkologen bestätigt), hätte er am liebsten darauf zurückgeführt.

  8. Leserkommentar manuela schreibt am 30.07.2014

    sofia ! was soll das denn heissen, du brauchst nicht mehr zu kommen. das ist unterlassene hilfeleistung eines arztes. er muss dir doch sagen, was du hast und dir dann helfen. notfalls mit einer einweisung in eine klinik. nimmst du das medikament denn ,oder nicht? was ist deine diagnose?

  9. Leserkommentar Sofia schreibt am 29.07.2014

    Habe noch nicht viel Erfahrung mit diesem Thema,weiss nur ,dass ich mir ziemlich doof vorkomme.Mein Arzt hat mir erklärt, das man mir nicht helfen kann weil ich mir nicht helfen lassen will. Ich somit nicht mehr zu kommen brauche und auch nicht in Notfallstationen erscheinen solle.Kann doch nicht sein das ich mit dem Medikament das er mir verschrieben hat nur noch im Bett liege weil sich alles dreht. Habe sieben Kinder die eine funktionierende Mutter brauchen.

  10. Leserkommentar manuela schreibt am 29.07.2014

    hallo marco! kann dir nur bedingt zustimmen! ich zb habe immer versucht in meinem leben keiner kreatur weh zu tun und immer zurückgesteckt mit mienen eigenen bedürfnissen. trotzdem hat es mich erwischt und mir tut täglich der ganze körper weh. ich weiss nicht, was das für eine gerechtigkeit im leben sein soll.

  11. Leserkommentar Marco schreibt am 28.07.2014

    Der fehlende Glaube/Halt, die fehlenden Werte wie z.B. Wertschätzung und Liebe usw. machen unsere Seelen krank, nicht Stress im Eigentlichen. Natürlich führt dies auch zu Streß, zu emotionalem (seelischem!) aus deren Folgen die Psychosomatik entsteht. Schlichtweg das überhand nehmen "menschlicher Schlechtigkeit". Wir müssen lernen wieder besser Menschen zu werden und uns besinnen auf die naturgegebene Entelechie. (-Immanuel Kant-) Lügen, verdrehen von Tatsachen sind die eigentlichen Auslöser... Opfer zu Täter machen, wer Macht hat, hat recht usw.., nicht die Tatsachen selbst.... sondern dieser PSYCHOTERROR der seine Sporen nur in Menschlichkeit zum Keimen bringt. Es ekelt mich nur noch an, bin aber nach schwerer Depression und langjähriger Gesprächstherapie absolut resilient. Werdet Euch "menschlicher Schlechtigkeit" bewußt, verdrängt sie nicht oder glaubt die verlogenen und verdrehten Schönreden denkt eigenständig und logisch nach, fangt an wieder bessere Menschen zu werden.... JEDER BEI SICH SELBST. Ziehen alle mit, sind wir/wären wir geheilt. Eigentlich total einfach.

  12. Leserkommentar Florian schreibt am 25.07.2014

    Mir geht es genauso wie im beitrag von Krank ohne Grund .

  13. Leserkommentar Steve schreibt am 25.07.2014

    Hallo Ihr Lieben, durch den zeitnahen Tod meines Vaters bin ich zum Thema Psychosomatik gelangt. Mein von mir geliebter Vater ist an einem gebrochenen Herzen(Herzinfarkt)gestorben. Wie auf dieser Seite beschrieben stimmt die Abfolge der Symptome mit der Gesamtsituation überein. Auffällig ist dabei,das die Generation die kurz vor bzw.im 2.Weltkrieg geboren wurde auch häufig an Herz/Kreislauferkrankungen stirbt. Was ich damit sagen möchte ist,das derart traumatisierte Kriegskinder häufig nicht die Gelegenheit hatten ihre psychischen Traumata zu äußern bzw. psychologisch behandeln zu lassen. Unsere Generation zum Beispiel, wobei ich auch schon zu den Älteren(52) gehöre, hat wie man hier sehen kann,zumindest die Möglichkeit über derartige Probleme wie von vielen hier beschrieben zu reden! Gern würde ich alle die noch Eltern aus der Kriegsgeneration haben, dazu auffordern, diesen wirklich aufmerksam zuzuhören, wenn möglich auch emphatisch zu sein(geteiltes Leid ist halbes leid),und darüber hinaus auch zu motivieren verdrängte Gefühle zuzulassen, und endlich aus dem dunklen Keller des Unterbewusstseins ans Licht zu führen... Ich denke das viele Missverständnisse zwischen den Generationen mehr oder weniger ausgeräumt werden könnten, wenn wir alle den Mut haben,ein Stück "Unseres kollektiven Karmas" mitzutragen! "Thema Erbsünde" Ich danke allen die bis hierhin gelesen haben... Ein sehr weiser Mann sagte einmal:" werdet wie die Kinder, sogleich seid ihr schon auf Erden in meinem Himmelreich" Jesus Christus Licht und Liebe für Alle Suchenden Steve

  14. Leserkommentar Tina schreibt am 25.07.2014

    Lieber Stefan! Über was "zerbrichts" du dir den Kopf, welche Last liegt auf deinem Rücken? Wenn du dir konkret deine Themen ansiehst dann wirst du schnell begreifen woher deine Beschwerden kommen. Lg Tina

  15. Leserkommentar Stefan schreibt am 24.07.2014

    Ich habe sehr stake Kopfschmerzen und dabei habe ich noch ein Brennen auf den Rücken und das geht bis zu den Füßen hinunter ich weiß nicht mehr weiter und meine Arzt konnte auch nichts feststellen was das sein könnte

  16. Leserkommentar marina schreibt am 13.07.2014

    danke tiffy für deine antwort! ich hoffe, dass man mich genügend durchgecheckt hat. 3 mal borre test negativ.mrt kopf im jahr 2010 allerdings mit vielen läsionen aber wohl nicht ms speziefisch.hätten raucher schon mal. hoffe das stimmt,aber für ms war ich da schon zu alt. würde sich auch anders äussern.es kostet soviel kraft gegen diese unglaublichen reissenden stechenden schmerzen anzugehen.einfach mal wieder ganz normal zu leben.was meinst du mit starre?ps habe grad zuviel ruhe wegen der schmerzen.

  17. Leserkommentar tiffy schreibt am 13.07.2014

    @Marina: ja kann man. Ich rate Dir, einen Psychotherapeuten zu suchen. Zumindest, wenn körperlich alles gecheckt ist. Die Psyche bewirkt bei mir zum Beispiel immer wieder, dass ich das Gefühl habe, nach 100m Fußweg breche mein Rücken durch. Schwindel, Probleme mit dem Gehör, Muskelzuckungen, schwere Verspannungen und Verdauungsstörungen sind bei mir die Klassiker. Bis hin zur kompletten Starre. Das ist meistens dann, wenn ich wieder und wieder über meine Grenzen gehe... Geduld und viel Ruhe sind der Trick.

  18. Leserkommentar marina schreibt am 11.07.2014

    kann mir jemand sagen, ob man durch die psyche so starke schmerzen bekommen kann, dass man zusammenbricht. habe seit 2 jahren immer stärkere reissende stechende schmerzen muskelzuckungen schwankschwindel und werde immer schwächer.habe zwar hws und isg blockaden (wurden beseitigt) aber die schmerzen werden jetzt täglich stärker. trau mich kaum noch aus dem haus,weil ich immer kurz vorm umkippen bin. das macht furchtbare angst und man verkrampft immer mehr. kennt das jemand ? wäre um jede antwort und rat dankbar.ps nachts bin ich ohne schmerzen

  19. Leserkommentar kiki schreibt am 10.07.2014

    Das mit den völligen Verkrampfungen am Körper, meistens in den Beinen kenne ich. Nach einer überstandenen Erkältung hatte ich starke bis zur Bewegungsunfähigkeit gehende Rückenschmerzen, dachte an Bandscheibe. Durch leichte Yogaübungen und Walking waren die Schmerzen schlagartig weg. Alles nur Anspannung. Ich versuche locker zu lassen, fällt mir schwer, weil mein Körper einfach von selbst krampft.Schlimm ist es abends,brauch nur im Bett dran denken, oh kein Summen und Zittern, ich bin relaxed, prompt gehts los. Weiß das nun und ignoriere es, auch wenn es sehr lästig ist, da auch extremes Ohrensausen dazukommt. Ich kann trotz der Beschwerden einschlafen, das ist viel wert. Vor zwei Jahren bin ich durch meine Angst, ich habe eine neurologische Krankheit in die völlige Schlaflosigkeit gerutscht und schlußendlich völlig zusammengebrochen. Hab mich ja schon dazu geäußert.

  20. Leserkommentar Beate schreibt am 04.07.2014

    Hallo an alle, ich habe mich hier eben etwas eingelesen da ich, eigentlich eher wissenschaftlich, auf der ursachensuche von psychosomatischen Beschwerden war. Na ja aus eigener Erfahrung habe ich da einige Ideen die ich auch so bestätigt bekommen habe, aber notorisch bin ich meist auf der suche nach dem Optimum wobei wir da auch schon beim Thema sind. Wir leben in einer leistungsgesellschaf wo nur der Erfolg zählt aber tut uns der auch gut? Bzw. Wie hoch ist der preis dafür, löst der Gedanke an Misserfolg zukunftsänste aus. alles psychische Belastungen die uns im alltagsstrom nicht bewustwerden bis uns unser Körper in die knie zwingt und uns zum anhalten verdammt. Ja das macht traurig und wütend deshalb kämpfen wir dagegen an. Ich habe gelernt nicht mehr zu kämpfe sondern stehen zu bleiben, fühlen ..was ist los was will mir mein Körper sagen (Rüdiger Dahlke zb. Liefert da literarische Ideen). Was möchte ich eigentlich was erwarten andere gibt es da Unstimmigkeiten oder Überforderungen? Je mehr ich auf mich gehört habe je besser konnte ich die Zeichen meines Körpers deuten es dauerte lange Zeit aber nach und nach hat mein Körper angefangen mir zu vertrauen und gemerkt das er positive Beachtung bekommt anstatt das ich wieder sauer auf mich war weil ich dies oder jenes nicht tun kann. Nach und nach ging es mir besser, heute erfreute ich mich bester Gesundheit und wenn's mal wo zwickt wird gleich gepflegt und nachgedacht... Ängste, Überforderung, denke ich negativ oder optimistisch, will ich das was ich tue od. Habe ich den Wunsch anderen was recht zu machen und ignoriere mich? Anfangs war dies schwer, mit der Vorstellung...ich rede mit meiner besten Freundin...hat's geklappt na ja da würde man kaum sagen stell dich nicht so an was man sich selbst schon mal einredet (nicht nett). So ich hoffe mit den Anhaltspunkte kann man was Anfänge mit liebe und Verständnis hatte ich Erfolg ich hoffe das dies Mut macht. Ich wünsche allen Genesung und Gesundheit, sonnige grüße von beate

  21. Leserkommentar carina schreibt am 03.07.2014

    hallo Claudia, danke für deine Worte. Ich weiß man ist nicht alleine, aber man ist trotzdem alleine mit seinen Symptomen und man muss sich alleine damit Tag für Tag auseinander setzen, daher fühlt es manchmal einfach so an. Aber ich weiß man darf nicht aufgeben, trotzdem ist es, wie du und alle anderen hier wahrscheinlich wissen, verdammt schwer sich jeden Tag aufs neue wieder zu motivieren weiter zu machen und sich selbst nicht hängen zu lassen. Ich gebe mir große Mühe halbwegs am Alltag teil zunehmen, aber es gibt halt auch schlechtere Tage, wo man selbst nicht mehr weiß, wie man damit umgehen soll. Medikamente würde ich auch nicht haben wollen, dass hat für mich immer eher etwas davon, wie du auch sagst, dass man ruhig gestellt wird, aber an der Angst an sich ändert es ja auch nichts und man kann ja nicht sein ganzes Leben mit Medikamenten leben. Ich weiß nur noch nicht, wie ich meine Psyche wieder ins Gleichgewicht bringen kann...und ich würde einfach gerne so viele Sachen machen, die mir im Moment verwehrt bleiben und man weiß halt auch nicht wie lange das noch so weiter geht. Die Psyche ist ein wahnsinnig harter Gegner mit eigenen Gesetzen. Ich wünsche dir auch alles Gute und viel Kraft, irgendwann muss es bei uns ja auch mal wieder besser werden...

  22. Leserkommentar claudia schreibt am 02.07.2014

    hallo carina! mein gott, du bist ja wie ich entnehme noch so jung und hast leider diese starken symtome . ich vermute, dass du wie ich eine angststörung hast. diese äussert sich in immer stärkerem verkrampfen des ganzen körpers und das führt zu starken nervenschmerzen. es ist für aussenstehende immer einfach zu sagen , reiss dich zusammen, wenn man nicht nachvollziehen kann wie es der person geht. carina, es ist eine spirale aus der man versuchen muss herauszukommen , denn kein arzt kann einem dabei helfen. ich lehne zb jede art von medis ab, weil ich nicht durch chemie ruhiggestellt werden möchte. alles, was wir erleben spielt sich,wenn alles abgecheckt wurde, nur im kopf ab. ich merke es daran, dass ich nachts keinerlei schmerzen habe oder daran aufwache , kaum fange ich an zu denken, geht es los. angst vorm fliegen habe ich auch, wegen der enge,(und ich arbeite bei einer airline am boden). carina,habe auch tobias (hier im forum)geschrieben, wir schaffen das, angststörungen sind nicht lebensbedrohlich aber sie nehmen dir das unbeschwerte leben. jeden tag ein kleiner schritt mehr zurück in dieses leben muss unser ziel sein. also versuche es, so wie ich auch. glaube mir,aus eigener erfahrung, ich sehe businessmänner mit schweissperlen auf der stirn, alle unter strom,vor angst, wir sind nicht alleine. dir alles erdenklich gute .

  23. Leserkommentar carina schreibt am 01.07.2014

    Ich war eigentlich nie krank bis auf wirbelsäulenbedingte Kopfschmerzen, aber für mich waren es trotzdem immer Schmerzen die wieder weg gehen, so unangenehm sie auch sind. An einem Tag hat einen Freundin, ich war ca. 11 Jahre erwähnt, dass ihre Schwester zu Hause sei mit starken Kopfschmerzen und vielleicht Meningitis habe, was sich als absolut übertrieben herausgestellt hat, hat sich dies aber bei mir in den Kopf gesetzt. Ab dem Punkt musste mir nur leicht mein Nacken weh tun und ich hab total Panik und Herzrasen bekommen, da ich immer daran denken musste, dass ich ja auch so oft Kopfschmerzen habe und ob ich nicht vielleicht auch diese Krankheit habe. Es hat zwar gedauert, hat sich aber wieder gebessert, trotzdem blieb die wahnsinnige Angst vor schlimmen Krankheiten, Krankenhäusern, Ärzten. Allein ein Martinshorn brachte mir starkes Herzklopfen. Vier Jahre später fing dann der Schwindel aus heiterem Himmel an, es war nichts besonderes geschehen, aber er ging nicht mehr weg. Ich hab mich nicht mehr getraut irgendetwas zu machen, sogar zu Hause wackelte der Boden unter mir, er war einfach immer da, ich wusste einfach nicht mehr was ich machen sollte. Ich bin kaum noch in die Schule. Dann kamen noch Atembeschwerden dazu, ich hatte das Gefühl ich bekomm nicht genügend Sauerstoff in die Lunge, als würde jemand meinen Brustkorb zusammenschnüren. Die Ärzte fanden nichts und schickten mich von einem zum nächsten, es war der Horror für mich, ich wollte einfach nur wieder normal in die Schule gehen können und ein bisschen Spaß haben und nicht jeden Tag mit mir selbst kämpfen müssen, um überhaupt mal einen Schritt vor die Haustür zu setzen. Als mein Neurologe mich damals zum MRT schickte, brach ich vor Angst, dass ich einen Gehirntumor haben könnte, in Tränen aus, worauf er ansprach, ob es nicht etwas psychosomatisches sein könnte. Für mich war das nicht einfach mir einzugestehen, dass ich vielleicht eine Angststörung hatte, die das alles auslöst. Ich hatte das Gefühl psychisch bedingte Krankheiten sind nicht anerkannt und man würde das als " die ist psychisch krank abtun", auch zu zugeben, dass ich zu einer Psychotherapeutin gehe, war für mich alles andere als einfach. Ich hab versucht wieder mehr Sport zu machen, einfach mit zugehen, wenn meine Freundinnen sich trafen, auch wenn es mir eigentlich sehr schlecht ging. Ich hab mir immer wieder gesagt du musst kämpfen und weitermachen und darfst ja nicht aufgeben. Es wurde besser nach ein paar Monaten konnte ich wieder halbwegs am Alltag teilnehmen. Auch wenn der Schwindel bis heute nicht weg ist, mal ist er stärker mal schwächer. Zwei Jahre später fing es plötzlich an, dass ich Panikattacken bekam, dass Gefühl man bekommt keinen Sauerstoff ins Gehirn, keine Luft in den Brustkorb einem wird schwindelig, man bekommt Herzrasen und hat das Gefühl gleich umzukippen, führte zu noch mehr Angst. Ich weiß ich muss aus dieser Spirale raus, aber ich weiß einfach nicht wie. Immer öfter bin ich mitten im Unterricht raus gestürmt, weil ich das Gefühl hatte um zu kippen und raus zu müssen. Das schlimmste war bisher im Flugzeug, ich hab keine Flugangst, aber ein Schmerz in den Beinen reichte, um eine Panikattacke zu bekommen und das Gefühl im Flugzeug gefangen zu sein, machte es nicht besser. Jetzt hab ich auch noch Angst vorm Fliegen bzw. davor im Flugzeug eine Panikattacke zu bekommen. Ich habe jetzt mein Abitur geschrieben und war froh, dass ich neben den Rückenschmerzen die ein paar Monate vorher aufgetreten sind, die Prüfungen hinbekommen habe. Doch die Rückenschmerzen gingen nicht mehr weg. Ich hab sie jetzt seit 5 Monaten. Am Anfang tat einfach nur der Rücken weh und der Schmerz strahlte ins Bein aus, dann wurde der Schmerz so schlimm, dass ich mich im Bett kaum noch umdrehen konnte. Es gab einzelne Tage da konnte ich mich halbwegs bewegen. Ich hab versucht regelmäßig schwimmen zu gehen, um meinen Rücken zu trainieren und zu entlasten, doch geholfen hat es nichts. Seit vier Wochen jetzt hab ich zwar keine direkten Rückenschmerzen mehr, doch alle Muskeln vom Kreuzbein an die ganzen Beine und Füße brennen, schmerzen und fühlen sich an als hätte ich stundenlang Hochleistungssport betrieben. Egal, ob ich abends ins Bett gehe oder morgens aufwache, es wird nicht mehr besser. Dann habe ich mich vor einer Woche ein paar mal gebückt und seit dem krampfen meine Beine. Bei jeder Treppenstufe, jedem Schritt den ich gehe, manchmal allein nur, weil ich mein Bein aufstelle. Ich kann nicht mehr vor die Tür gehen, kein Fahrradfahren mehr, das Gefühl macht mich wahnsinnig und ich fühl mich so verdammt machtlos. Nichts geht weg, es kommen immer nur neue Dinge hinzu. Ich weiß nicht was ich jetzt nach der Schule machen soll, weil ich nicht weiß was ich schaff mit den Schmerzen. Die Ärzte haben wieder nichts Organisches gefunden und tippen deshalb wieder auf psychosomatische Symptome. Das mit dem Schwindel konnte ich ja noch nachvollziehen, aber krampfende, brennende Beine. Hat irgendjemand von euch Erfahrung mit schmerzenden, krampfenden Beinen, bzw. einen Tipp was man zur Linderung machen kann?(mein Arzt meint nämlich es käme von dauerhaft verkrampften und angespannten Muskel im unteren Rücken und Kreuzbein, durch psychische Anspannung bedingt). Es lässt einen einfach verzweifeln. Ich weiß, ich kann damit wahrscheinlich keinem helfen, aber vielleicht hilft es jemandem zusehen, dass er nicht allein damit ist. Mir tat es gut zu lesen (so blöd das jetzt klingt), dass es noch mehr Menschen gibt denen es so geht. Weil man, finde ich, oft das Gefühl hat alleine damit zu sein, meine Freunde und Verwandten versuchen es zwar zu verstehen, aber wenn man so etwas nicht selbst erlebt, ist das, glaube ich, einfach unmöglich.

  24. Leserkommentar claudia schreibt am 25.06.2014

    danke für deinen rat tobias! also ms kann man bei mir wohl ausschliessen, da ich die probleme erst bekam als ich schon älter war (57).fibro fängt auch schon in jüngeren jahren an. weiterhin habe ich ja nachts keine probleme. aber jetzt verstärken sich die körperlichen symtome täglich. das macht diese unheimliche angst nicht mehr zu funktionieren. es gibt bei mir keine faser meines körpers mehr, welche nicht brennt und sticht, dazu die schwäche und der schwindel :-(. es ist der wahnsinn. je mehr man sich darauf konzentriert um so heftiger wird es. auch dir viel glück . wir werden da rauskommen.

  25. Leserkommentar Tobias schreibt am 24.06.2014

    Hallo Claudia, ich denke, dass psychosomatische Krankheiten völlig unterschiedlich verlaufen können, sowohl was die Symptome, als auch den Krankheitsverlauf betrifft. Daher wirst Du hier wohl leider keine zufriedenstellende Antwort finden. Wichtig ist, dass eine psychosomatische Erkrankung eine Ausschlussdiagnose sein muss. Dass heißt, alle in Frage kommenden pathologischen Ursachen müssen vorab restlos ausgeschlossen werden. Ich rate Dir, gehe zu unterschiedlichen Ärzten, suche Dir eine Uniklinik oder Spezialisten in Deiner Nähe oder fahr zur Not dorthin, wo sie sitzen. Informiere Dich im Internet und werde selbst aktiv. Verlass Dich nicht darauf, was die Ärzte Dir bisher gesagt haben, solange sie Dir nicht wirklich helfen konnten. Lass erst einmal sicher ausschließen, dass Du keine Krankheit wie MS oder Fibromyalgie hast. Dann suche Dir einen guten Psychologen, zur Not auch ohne Kassenzulassung (die gesetzl. Krankenkassen müssen die Kosten dafür übernehmen, wenn man ansonsten unzumutbar lange auf einen Termin warten würde). Ich fahre derzeit "zweigleisig", d.h. ich suche weiterhin Rat von unterschiedlichstenen Ärzten, gehe aber auch zum Heilpraktiker und Psychologen, bis mir jemand wirklich hilft. Ich glaube nämlich fest daran, dass es Hilfe gibt, ich muss sie nur finden. Viel Glück für Dich!

  26. Leserkommentar claudia schreibt am 24.06.2014

    also habe ja auch schon mehrfach hier geposted.vielleicht hat ja doch noch einer einen tip.meine frage an euch ist, ob es sein kann, dass eine angststörung täglich schlimmer werden kann? die symtome sind starke muskelzuckungen reissen brennen einschiessende stiche ganzer körper mit unglaublicher schwäche und schwindel. nachts bin ich ohne schmerzen kaum wache ich auf geht es los und wird immer schlimmer. ganzer körper krampft. ich stehe heute kurz vor der ohnmacht vor schmerzen. einkaufen? fast nicht möglich! blutdruck am morgen normal aber puls 130 nach aufstehen. kann die psyche wirklich sowas bewirken? habe so angst vor ms oder borreliose!ist aber wohl eher untypisch.bitte um rat!!

  27. Leserkommentar Simon schreibt am 23.06.2014

    Endlich mal ein sehr guter Beitrag. Ich selber leide seit September 2013 unter Panikattacken, Angstzuständen und Burn Out. Wochenlang wurde ich von den Ärzten auf dem Kopf gestellt bis endlich die Diagnose kam. Auch ich habe die ersten Anzeichen Jahre vorher nicht erkannt, woher auch. Jetzt weiß ich das ich schon vor Jahre hätte reagieren müssen, doch jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Leider gelten Psychosomatische Störungen noch als Tabuthema, dabei mausern sie sich zur Volkskrankheit Nummer eins. Als betroffener sollte man nicht aufgeben und sich mehrere Meinungen einholen. Ich hatte das Glück das meine Hausärztin genauso verbissen versucht hat raus zu finden was mit mir los ist, wofür ich ihr auf Ewig dankbar sein werde. Ich finde das Psychosomatische Störungen mehr Beachtung in der Gesellschaft finden sollten. Schließlich ist es ein Krankheitsbild was am schwersten zu diagnostizieren ist. Bei mir fing alles mit Schwindelanfällen, enge Gefühl in der Brust, Herzrasen, Lustlosigkeit und das Gefühl jeden Moment sterben zu können an. Da ich mich immer für einen psychisch ausgeglichenen Menschen gehalten habe war die Diagnose erstmal erschütternd aber zugleich befreiend. Vor der Diagnose hatte ich 2 Nervenzusammenbrüche da ich nicht wusste was mit mir los ist. Jetzt, nach über 6 Monaten lerne ich langsam mit den Symptomen umzugehen, stehe aber erst noch am Anfang. Aber man muss sich auch über kleine Schritte freuen. In diesem Sinne nicht aufgeben. LG Simon

  28. Leserkommentar Tobias schreibt am 22.06.2014

    Lena, lies mal den Beitrag hier: w w w.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/brustkorb/engegefuehl-im-brustkorb.html LG Tobi

  29. Leserkommentar Lena schreibt am 22.06.2014

    Hallo alle zusammen, hoffe jemanden auf diesem Wege zu finden, der unter gleichen Beschwerden leidet und mir hilfreiche Tipps geben kann. Seit knapp einem halben Jahr versuche ich mein Leben in den Griff zu bekommen,aus immmer noch unerklärlichen Gründen haben sich bei mir aufgrund massiver, langanhaltender Übelkeit über Monate, Ängste entwickelt, "ich könnte an Krebs erkranken, und ...sterben"nach langem hin und her..viele Arztbesuche,Magenspiegelung,Krankenhausaufenthalt etc. (klinisch gesund)habe ich mich damit abgefunden, dass ich an Depression leide.Der Zustand, in dem ich mich befand war unerträglich,ich hatte mich kaum im Griff..Nun nehme ich seit 4 Monaten ein Antidepressiva.Die Ängste sind so gut, wie verschwunden, was aber geblieben ist, ist der starker Schmerz im Brustkorb!Es fühlt sich an, als ob man mir eine Betonplatte auf den Brustkorb mit Nachdruck drauflegt!Der Schmerz hält manchmal minutenlang an.Besonders schlimm ist es immer vormittags, zwischendurch habe ich einige Tage Ruhe, aber ansonsten kurz nach dem ich morgens wach werde geht es los..Ich möchte diese Schmerzen los werden, weiß aber erstmal noch nicht wie..möchte demnächst Yoga ausprobieren, viellleicht hilf es. Hat jemand Erfahrungen auf dem Gebiet? Danke..

  30. Leserkommentar claudia schreibt am 21.06.2014

    tobias ! wie recht du hast mit deiner aussage über ärzte! auch ich renne seit 3 jahren zu den unterschiedlichsten ärzten und erkläre ihnen meine täglich schlimmeren "nervenschmerzen" am ganzen körper mit schwäche und schwindel. na ja sind halt nervenschmerzen "nehmen sie mal gabapentin oder wollen sie lyrica?" auf die frage was denn mit mir los ist "keine ahnung"!!!!!das kann es nicht sein und ich quäle mich jeden tag mehr (lebe alleine ) . hab auch keine kraft mehr durch all die mühlen zu gehen , jeden morgen bete ich, dass es heute besser ist, aber im gegenteil.leben nenne ich etwas anderes!Tobias, wir müssen es schaffen, wir haben nur dieses eine leben!!! dir alles erdenklich gute

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