Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

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Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern.


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Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Zum Trost: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

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Leserkommentare

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Es gibt 137 Kommentare

  1. Leserkommentar silke schreibt am 18.09.2014

    HEY CARINA ! hab dich nicht vergessen! wie gehts dir ? etwas besser? sag doch mal bescheid!

  2. Leserkommentar silke schreibt am 18.09.2014

    hey ulf!!! junge , das kanns abber nicht merhr sein bei uns beiden. mir gehts genauso !hab mich durch den tag geschleppt. jetzt nach 1 stunde liegen kann ich kaum aufstehen. hab das gefühl es wird lagsam minütlich schlimmer. ne hab keinen arzttermin. wo musst du morgen hin,arzt schaff ich vor schmerzen garnicht mehr. denkt oft jetzt ruf ich 112 an. ist das unser kopf?es gibt keine krankheit die täglich schlimmer wird!!!!! also unser kopf spielt uns einen streich. aber wie kann man den besiegen.ich denk wir haben beide das gleiche problem. aber ich hab halt die sch....schmerzen am ganzen körper, du in den beinen,stimmt das?

  3. Leserkommentar ulf schreibt am 18.09.2014

    Da geht's dir wie mir, kann immer weniger laufen muss fast griechen um mal aufs Klo zu gehen. Mir wird schon ganz schlecht wenn ich an morgen denke da muss ich zum arzt, weiß nicht wie ich das schaffen soll. Und du musst du auch mal zum Arzt?

  4. Leserkommentar sigrid schreibt am 18.09.2014

    hallo ulf! gehts heut besser? trotz positivem denken ,wurde über nacht noch schlimmer.bin langsam verzweifelt!

  5. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    ich wünsche uns allen dreien das allerbeste und wir schaffen das, genau wie die anderen im forum. mein momentaner zustand, ich könnte die glatten wände hoch, weil alles kribbelt reisst und sticht .da braucht man schon ganz ganz starke nerven, bei diesen "nervenschmerz". bei mri hilft immer schlafen,da merk ich nix oder da ist dann nix mehr.

  6. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Ich hoffe du hast recht was mich betrifft und die 4 Neurologen dürften sich ja auch nicht irren. Aber in deinem fall, willst du nicht wissen was mit dir los sein könnte? Mich zum Beispiel haben sie nach zwei Monaten Krankenhausaufenthalt ergebnislos entlassen und ich glaub immer die haben etwas übersehen da diese Krankheit sehr tückisch ist und nur schwer zu erkennen. Nochmal zu dir meinst du nicht das bei MS es dir schon wesentlich schlechter gehen müsste? Aber lass dir alle erdenklichen Krankheiten ausschließen desto besser wird es dir gehen , zumindest holst du dir Gewissheit. Wenn du vom schlimmsten ausgehst ist es umso besser wenn sich der Verdacht nicht bestätigt , so geht es mir zumindest. Aber ich denk eh viel zu negativ, warum auch immer.

  7. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    ja ulf die habe ich ganz stark nämlich ms,da man bei mir 2010 viele für mein alter marklagerläsionen gefunden hat. aber es hiess muss vom rauchen kommen. und ich war ja damals auch doch schon weit über 40 .also sehr unwahrscheinlich. dann noch borreliose trotz 3 fachem bluttest. all das kreist in meinem kopf seit 3 jahren, trau mich aber nicht ins kh, habe entsetzliche angst vor einer evtl schlimmen diagnose.aber ich denke der kopf macht all diese beschwerden, nicht eine krankheit.bei als wäre bei mir schon einiges gelähmt. zu dir, als bekommt man normalerweise nicht in so jungen jahren.

  8. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Das ist ja echt bedauerlich mit euch zwein aber seit mir nicht böse wenn mich das gewissermaßen auch beruhigt das ich nicht der einzige bin dem es so geht. Habt ihr zwei( Sigrid,Carina)eigentlich auch eine Krankheitsbefürchtung wie ich sie habe(ALS)? Also ich kann kaum noch einen anderen Gedanken fassen. Hab eigentlich jetzt lauter schöne Dinge im Leben vor mi, ich ziehe mit meiner Frau in eine neue Wohnung und erwarte im Februar mein erstes Kind, kann mich aber null darauf freuen weil ich nur mit mir und meinen Symptomen beschäftigt bin. Das klingt zwar alles sehr egoistisch, ist halt aber auch verdammt schwer wenn man es permanent spürt und sich noch täglich verschlechtert.

  9. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    mein gott,carina, du auch? dann weisst du ja ,wovon wir sprechen. es ist so furchtbar, noch nicht mal mehr einkaufen gehen zu können, weil man denkt, man bricht an der kasse oder im laden zusammen. ich sprechen nicht von shoppen sondern lebensmittel. muss seit 2 wochen ein nachbar für mich machen,geht gerade nicht und das macht starke angst.mit hypnose habe ich leider keine erfahrung,aber jede menge heilpraktiker,neurologen internisten usw.alle schauen mich ungläubig an und sagen sind wohl nerven durch psyche.das kann alles einfach nicht mehr sein bei uns dreien

  10. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    hallo ulf! also die frage wäre bei uns beiden, was war zuerst da, schmerzen oder depression. die schmerzen werden stündlich schlimmer, weil man sich auch reinsteigert.ablenken, leicht gesagt, wenn der ganze körper brennt wie feuer,sticht und man vor kraftlosigkeit wie ein seemann mit einer flasche rum intus schwankt beim laufen. wir müssen da raus und es schaffen, versprich mir das!!!!das leben wäre(ist)so schön,wir haben nur dieses eine.

  11. Leserkommentar carina schreibt am 17.09.2014

    (@ ulf) Meine Symptome sind zwar nicht identisch, aber wirken in mancherlei Richtung sehr ähnlich. Bei mir fing alles mit starken Rückenschmerzen an, ausstrahlende Schmerzen ins Bein. Das ging Wochen lang so, dann mit einem Mal Bücken machten meine Muskeln im Bein zu. Vor allem die Muskeln ums Knie und in der Wade fingen ohne Grund an sich zu verkrampfen. Seit her hört diese Muskelanspannung und Verkrampfung nicht mehr auf. Egal ob ich liege oder sitze, plötzlich Krampfen die Muskeln zusammen. Radfahren geht nicht mehr, Treppensteigen auch kaum, da nach ein paar Stufen die Muskeln im Bein sich so verhärte und krampfen, dass es einfach nicht mehr geht, genau wie mit dem Laufen. Bei jedem Schritt krampfen sich die Muskeln mehr zusammen. Es kostet mich jedes mal einen heiden Kraftaufwand ein paar Schritte zu gehen, da das Gefühl von Krampf und Muskelverhärtung so unangenehm ist und mir eine wahnsinnige Angst einjagt, dass es einfach nicht mehr besser wird. Da ich früher schon einmal mit psychosomatischen Schwindel und Panikattacken zu tun hatte, wurden diese Symptome auch wieder drauf geschoben und da sonst neurologisch, beim CT, Bluttest auf Rheuma und Borre nichts gefunden wurde, hat das die Ärzte bestätigt. Ich bekomme jetzt zwar seit einigen Wochen ein Psychopharmaka Mittel, hab allerdings noch keine Verbesserung bemerkt. Die Symptome machen einen verrückt, weil es einfach nicht besser wird und es einen immer weiter einschränkt. Für mich ist der Kampf gegen den Schwindel und die Panikattacken schon sehr hart und Kraftrauben und jetzt, wo ich langsam wieder halbwegs normal leben konnte mit ihnen, kommt das nächste. Es bringt einen an den Rand der Verzweiflung, vor allem, weil keiner einem sagen kann was man für eine Verbesserung machen kann. Ich bekomm oft zu hören "Geh doch aus dem Haus , mach trotzdem die Dinge, die du gerne machen würdest; da wenns psychosomatisch ist man ihm nicht zu viel Macht geben soll...", aber wenn ich nicht laufen kann vor Krämpfen und Schmerzen, dann geht das einfach nicht, dann kann ich es noch so sehr wollen. Ich geh zur Psychotherapeutin, hab aber nicht das Gefühl das ich damit im Moment weiterkomme (und innerlich bin ich immer noch nicht überzeugt davon, dass es wirklich psychisch ausgelöste Schmerzen sein sollen.) Hat jemand beim Thema psychosomatische Schmerzen mal Erfahrung mit Hypnose gemacht?

  12. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Kann dir leider keine Mail schreiben funktioniert irgendwie nicht ist auch nicht schlimm. Bei dir klingt es aber irgendwie auch nach Depressionen von den Symptomen her aber das wird es sicherlich auch nicht sein. Bei mir haben sie eben dies gesagt hypochondrie und Depressionen. Aber werden da die Symptome täglich schlimmer?

  13. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    schreib mir mal pielli@web.de. wenn du willst. sprengt hier sonst den rahmen. vielleicht können wir uns austauschen.

  14. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Bin eben auch nur am nachschauen was es sein könnte. Deshalb auch auf diese Seite gestoßen. Ich bekomm halt ne handvoll psycho- Tabletten unter anderem auch was gegen diese krämpfe aber nichts will helfen. Man fühlt sich halt einfach von den Ärzten missverstanden und das macht die Situation nicht besser. Klar Google ich auch einfach zu viel aber meine Beschwerden kamen ja auch irgendwo her. Habe über zwei Monate mit den ersten Symptomen gelebt ehe ich angefangen hab zu Googlen. Kann einfach nicht mehr jeder schritt ein krampf hölle

  15. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    hallo ulf! ja,werde in die psychoecke gestellt!daher gehe ich auch momentan zu keinem arzt mehr,häte auch gerade nicht die kraft.messe täglich mehrfach blutdruck,wegenschwäche und bin zu oft im internet um zu schauen, was es sein könnte. bei mir wird es sogar im tagesverlauf immer schlimmer. kann mich jetzt schon fast nicht mehr auf den beinen halten, weil alles kribbelt reisst und sticht.alter: könnte deine mutter sein:-)!aber die angst macht alles nur noch schlimmer!mach das jetzt mit ständiger steigerung seit mehr als 3 jahren durch. bin platt!!

  16. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Hallo Sigrid seit wann hast du die Beschwerden. Und wirst du auch in die psychoecke gestellt? Das klingt auf jedenfall nicht angenehm was du da durchmachst. Ist denn bei dir etwa was vorgefallen oder beobachtest du dich sehr oft selber und kontrollierst ob denn alles in Ordnung sei. Wie alt bist du

  17. Leserkommentar ulf schreibt am 17.09.2014

    Bei mir war eigentlich nichts vor einem halben Jahr. Ich bin 26 Jahre alt. Ich werde im Februar Papa und mein Leben ist an und für sich stressfrei. Wie gesagt ich bin Hypochonder aber ich kann mir einfach nicht vorstellen das diese Beschwerden vom Kopf ausgehen. Mir geht es heut schon wieder schlechter als gestern. Ich werde auch einfach nicht die Angst los ALS zu haben.

  18. Leserkommentar sigrid schreibt am 17.09.2014

    hallo ulf, wem sagst du das! bei mir wird es täglich schlimmer. schwindel atemnot , starkes reissen ziehen brennen, stechen kribbeln ganzer körper. borre negativ,mrt kopf marklagerläsionen, käme vom rauchen,als verursacht keine schmerzen. kann mich kaum auf den beinen halten.nachts keine schmerzen.bin extrem schwach und kraftlos. man darf nicht zuviel googeln, sond dreht man durch. geh kaum noch vor die türe, vor angst umzukippen.wie alt bist du denn?war etwas besonderes im leben vor einem halben jahr?

  19. Leserkommentar ulf schreibt am 16.09.2014

    Hallo Also ich möchte eigentlich nur mal wissen ob es noch jemanden so geht wie mir. Es fing vor ca.einem halben Jahr mit einem kraftverlust in Armen und Beinen an. Dann kamen muskelzuckungen hinzu. Mittlerweile plage ich mich mit permanenten Wadenkrämpfen herum ( sobald ich laufe). Die Neurologen haben nichts auffälliges festgestellt. MRT des Kopfes hat auch nichts ergeben. Die Ärzte sagen es sei psychisch,zugegebenermaßen bin ich ein Hypochonder, doch sollen all diese Beschwerden psychisch sein? Denn das Problem ist das es täglich etwas schlimmer wird,kann kaum noch laufen aufgrund der Kämpfe. Ich habe trotz der ausgeschlossenen Krankheiten wie MS, BORRELIOSE und ALS panische Angst vor etwaigen Krankheiten. Findet sich da jemand selber wieder dem es so ähnlich geht wie mir? LG Ulf

  20. Leserkommentar ulf schreibt am 16.09.2014

    Hallo Also ich möchte eigentlich nur mal wissen ob es noch jemanden so geht wie mir. Es fing vor ca.einem halben Jahr mit einem kraftverlust in Armen und Beinen an. Dann kamen muskelzuckungen hinzu. Mittlerweile plage ich mich mit permanenten Wadenkrämpfen herum ( sobald ich laufe). Die Neurologen haben nichts auffälliges festgestellt. MRT des Kopfes hat auch nichts ergeben. Die Ärzte sagen es sei psychisch,zugegebenermaßen bin ich ein Hypochonder, doch sollen all diese Beschwerden psychisch sein? Denn das Problem ist das es täglich etwas schlimmer wird,kann kaum noch laufen aufgrund der Kämpfe. Ich habe trotz der ausgeschlossenen Krankheiten wie MS, BORRELIOSE und ALS panische Angst vor etwaigen Krankheiten. Findet sich da jemand selber wieder dem es so ähnlich geht wie mir? LG Ulf

  21. Leserkommentar britta schreibt am 15.09.2014

    entschuldige ! aber was du da schreibst gehört zu einem gynekologen! all das gehört leider nicht hier her!hier sind menschen, die wirklich starke körperliche schmerzen durch die psyche haben und du sprichst von deinem unterleib!

  22. Leserkommentar vivi schreibt am 10.09.2014

    Hallo. Ich brauche dringend Hilfe. Seit fast vier Jahren habe ich Infektionen im genitalbereich. Wurde mIT cortison und etlichen salben und Antibiotika behandelt. Meine Haut ist dann auch immer eingerissen. Natürlich schlägt sich das psychisch nieder. Es ist natürlich nicht schön in dem bereich. Jetzt hat man (nachdem man immer sagte mein bauchweh sei psychisch) entdeckt dass ich zöliakie habe (eine autoimmunerkrankung). Seit ich mich glutenfrei ernähre (seit 4 Monaten) habe ich keine Infektionen mehr. Aber es ist immer noch sehr schmerzhaft und sticht und wenn man dranfasst fühlt sich das wund an obwohl man nichts mehr sieht. Ich komme gerade aus einer Klinik wo meine Haut untersucht wurde. Sie haben mich entlassen weil sie nichts gefunden haben und meinen es sei psychisch. Ich habe noch die idee einmal zum neurologen zu gehen. Vielleicht sind die nervenenden gereizt... Aber sie wollen dass ich in eine psychosomatische Behandlung gehe. Ich habe mit denen dort geredet und sie meinten dass es ein gutes Angebot ist, sie aber der Meinung sind dass ich ein sehr gutes Bewusstsein dafür habe inwiefern etwas von der Seele kommt und inwiefern vom Körper. (Ich habe auch schon einmal Psychotherapie gemacht) Wenn ich da aber sechs Wochen jetzt hingehe muss ich mein Studium unterbrechen! Das heißt ich muss ein jahr länger studieren!! Außerdem nun die fragen: wenn man total beschäftigt ist und man nicht daran denkt und dann trotzdem aus dem nichts ein stechender Schmerz kommt, kann es wirklich psychisch sein?! Oder wenn ich (dass mache ich häufig nicht so ganz bewusst) "nachfühle" ,also indem ich mich gedanklich dahin konzentriere, ob alles in Ordnung ist, müsste ich dann nicht mehr schmerzen spüren? Manchmal habe ich dann gar nichts. Manchmal habe ich schmerzen in Zeiten wo ich Ruhe und manchmal dann nicht sondern wenn ich aktiv bin! Wenn ich bewusst versuche angst vor den schmerzen zu erzeugen habe ich trotzdem keine probleme! Aber wenn ich GV haben möchte (was zur zeit nicht möglich ist) merke ich dass es schwieriger mit den schmerzen ist wenn ich mir sehr viele Sorgen darum mache... Kann es aber wirklich nur psychisch sein?! Ich glaube teilweise verstärkt die psyche die schmerzen, aber sie löst sie doch nicht aus! Auch wenn es mir gut geht und ich nicht mit meinem freund "konfrontiert" bin, habe ich keine schmerzen!!

  23. Leserkommentar tina schreibt am 06.09.2014

    hallo ich leide seit maerz diesen Jahres unter einer staendigen 24Std uebelkeit...abends bin ich noch beschwerdefrei ins Bett und am anderen Morgen war da dann diese uebelkeit mit Schuettelfrost...die war so schlimm das ich in Panik ausgebrochen bin... seitdem kamen eine Untersuchung nach der anderen....allergietests laktose frucht gluten...usw...mittlerweile bin ich koerperlich und psychisch am Ende... nein ich hatte davor keinerlei Probleme....bin gluecklich verheiratet und alles war gut....kein Medikament gegen uebelkkeit hat mir geholfen...naechste Woche hab ich noch ein ct fuer den gesamten Bauchraum....dienstag ein Gespräch in einer psychosomatischen Klinik...ich bin am Ende angelangt...

  24. Leserkommentar vanessa schreibt am 30.08.2014

    hallo christine ! ich glaube nicht ,dass es bei dir von dem antibiotikum kommt.da muss sich bei dir schon vorher ein starker durck aufgebaut haben, welcher sich jetzt durch lähmende füsse und kribbeln äussert. so auch bei mir. ich hatte über 30 jahre beruflich sehr starken stress, welcher, wie in jeder firma , immer schlimmer wurde. heute, bin in rente, kommt alles durch schmerzen im ganzen körper raus. ich denke, du hast jetzt ängste entwickelt,die du schnell versuchen solltest zu überwinden. notfalls mit bladrian, rescue tropfen hilft, wenn man bald gegensteuert. ich habs nicht getan, weil ignoriert. drück dir die daumen, du schaffst das

  25. Leserkommentar Christina schreibt am 28.08.2014

    Hallo! Ich möchte hier jetzt auch mal mein Problem schildern vielleicht kann mich ja jemand ein bisschen verstehen. Das ganze ist so ich bin 20 Jahre alt bin von Beruf her Fillialleiterin. Alles ja gut und schön. Nur seit März 2014 ist meine Psyche nicht mehr ok. Das war an meinen Geburtstag da wurde ich mit der Rettung abgeholt weil ich Fieber starken Schüttelfrost und eine Schwellung im Gesicht hatte. Und seit diesen Tag wo ich das starke Antibiotikum bekommen habe habe ich nur noch angstzustände. Den von diesen Tabletten bekam ich herzrasen starken Schwindel erbrechen. Im ganzen brauchte ich dann 3 Antibiotika der Grund war das meine ganzen Kiefer und nebenhölen unter Eiter waren. Aufjedenfall seit diesen Tag bin ich nicht mehr ich. Sobald Stress in der Arbeit ist lähmt es mir die Füße bzw habe ich so ein Kribbeln in den Füßen. Bin auch schon bei einer Psychologin gewesen aber die ist nicht richtig auf mich eingegangen. Vielleicht hat ja jemand so was ähnliches. Lg Christina

  26. Leserkommentar claudia schreibt am 15.08.2014

    du bist schwer zu verstehen mit deinem beitrag ,da du wohl nicht so sehr gut in der deutschen sprache bist. macht aber nichts. was meinst du mit denm satz alles passt laut denen? wenn du gallensteine hättest , würde man dich ja darauf behandeln. also sage einfach warum die ärzte dir nicht helfen können oder wollen.

  27. Leserkommentar bianca schreibt am 15.08.2014

    Hallo .. Ich hab seit 5 monaten probleme mit meine bauch .. Ärzte finden nichts .. Ich breche fast täglich und kann nur Mehr fisch znd Kartoffel Essen sobald ich etwas fettiges esse breche ich die ganze Nacht Syndome sind wie Bei gallensteine aber war Schon Bei sehr vielen Untersuchungen alles passt laut denen:(( ich Bin am ende meiner kräfte Vllt kann mir hier Wer helfen :( Glg bianca

  28. Leserkommentar manuela schreibt am 02.08.2014

    hallo nina ! du beschreibst deine beschwerden ganz richtig!es ist wie eine welle die ständig durch den körper zieht und dir die ganze energie rausreisst. ich stehe auf und es reisst zieht brennt der ganze körper unglaubliche schwäche und jetzt hat sich noch ein schwankschwindel eingefunden. war noch nie im kh, weil ich mir auch sicher bin, dass es die psyche ist. hab auch schon diverse untersuchen hinter mir. ausser bandscheibe nix gefunden. positives denken fällt bei diesen höllenschmerzen schwer, aber ich versuche es.bin 57 jahre.

  29. Leserkommentar Nina schreibt am 01.08.2014

    ich habe heute fast alle Beiträge gelesen und mich in vielem was geschrieben wurde wiedergefunden. Auch ich habe in letzter Zeit massive Schmerzen in den Beinen,in der Leiste und in den Oberschenkeln. Dazu kommt Schwindel, ein Unwirklichkeitsgefühl und manchmal überkommt mich innerlich so eine Welle, es fühlt sich an als würde mir das Leben rausgesaugt. Dann wird mir ganz komisch und ich bekomme starke Angst. Auch ich habe Bluthochdruck, Unterfunktion der Schilddrüse, sowie leichte Arthrose in der Hüfte und eine Kanalstenose in der LWS. Aber diese leichten Erkrankungen können nicht diese massiven Schmerzen auslösen. Auch ich bin mittlerweile davon überzeugt das es psychosomatische Beschwerden sind. Alle Krankenhausaufenthalte haben ansonsten nichts gebracht. Alles in Ordnung. Ich kenne das Gefühl das man meint die Ärzte haben keine Ahnung. Ich bin krank, basta. Ich spüre das was nicht stimmt. Aber desto mehr ich hier lese, komme ich immer mehr zu der Überzeugung, das alle hier sehr viel in ihrem Leben erlebt haben und es wohl nicht richtig verarbeiten konnten. Dabei spielt manchmal das Alter keine Rolle. Trotzdem kommt es ab dem 50. Lebensjahr massiv vor. Wahrscheinlich ist es ein Gefühl von: Ich werde alt, ich werde nicht mehr gebraucht, man nimmt mich nicht für voll. Ich habe kaum Zeit gehabt für mich und jetzt habe ich Zeit und fühle mich schlecht. usw. Immer wenn mich dieses Gefühl überkommt, lenke ich mich ab. Und wenn ich durch die Wohnung renne, Hauptsache ich bewege mich. Und ich werde jetzt mehr an mich denken. Meine Kinder sind alt genug und einen Partner gibt es nicht. Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen alles Gute P.S. Bin 56 Jahre

  30. Leserkommentar Sofia schreibt am 31.07.2014

    Nein war Notfallmässig bei einem anderen Arzt und der hat gesagt ich soll es nicht mehr nehmen und hat ein anderes Medikament gegen den Schwindel verschrieben. Eine Diagnose habe ich keine bis jetzt. Wird einfach alles was ich habe auf psychosomatisch geschoben, auch die Blasenentzündung die ich wirklich hatte.(von Gynäkologen bestätigt), hätte er am liebsten darauf zurückgeführt.

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