Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

Auf PAL Homepage suchen

Online Adventskalender 2014

Online Adventskalender 2014

Die vorweihnachtliche Bescherung

Beliebte Tests

Ärger Test
Wie leicht bin ich aus der Fassung zu bringen?

Psychotest Selbstbewusstsein
Wie steht es um mein Selbstbewusstsein?

Psychotest Selbstwertgefühl
Wie steht es um mein Selbstwertgefühl?

Psychotest Selbstvertrauen
Wie steht es um mein Selbstvertrauen?

Psychotest Selbstmitgefühl
Haben Sie Mitgefühl und Verständnis für Ihre Schwächen?

Zufriedenheit Test
Wie zufrieden bin ich mit mir und meinem Leben?

Frustrationstoleranz Test
Habe ich eine hohe oder geringe Frustrationstoleranz?

Belastbarkeits Resilienz Psychotest
Wie gut gehen Sie mit Belastungen um? Wie belastbar sind Sie?

Ratgeber Selbstvertrauen stärken

Werden Sie Ihr eigener Psychologe

In ihrer Gebrauchsanleitung für Gefühle zeigen die Psychologen Wolf und Merkle wie man seine Gefühle beeinflussen kann.

Ratgeber Gefühle - wie sie entstehen - wie man sie beeinflussen kann

74 (!) positive Empfehlungen Ratgeber Gefühle bei Amazon

ratgeber gefühle anschauen

Expertenempfehlung

Heike BornHeike Born
Diplom Psychologin, Wiesbaden

Ich empfehle meinen Patienten die Bücher aus dem PAL Verlag, weil sie die Selbstveränderung auf hervorragende Weise unterstützen. Viele Menschen finden leicht Zugang zu den Inhalten durch die gut verständliche Sprache.

diesen artikel empfehlen

Ratgeber Gefühle verstehen

Lebensfreude Kalender 2015

Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern!


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

4.5 stars
Leserbewertung: 4.5 Sterne (1485 Besucher haben bewertet.)




Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Gut zu wissen: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

War dieser Beitrag hilfreich? Schreiben Sie einen Kommentar.

Leserkommentare

Ihr Name*
Ihr Kommentar*
Sicherheitsfrage Spamvermeidung*
 

Es gibt 415 Kommentare

  1. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 24.11.2014

    Siehst du, das habe ich damit gemeint, man hat Antikörper IST aber nicht akut daran erkrankt. Sonst wären wir ja schon als Kleinkind frühzeitig gestorben und deswegen sollte man nicht zuviel Angst vor etwaigen nachweisen angst haben, bei den vielen Fremdkörpern die wir im Körper mit uns rumtragen, gibt es viele Möglichkeiten um Hysterie zu haben. Egal ob borrelien epstein barr Virus, chlamidien pneumoniae , bartonellen, streptokokken, staphylokokken, colibakterien es gibt für den Körper genug bester die er erlegen muß und ein gesundes immunsystem schafft das auch, so daß wir in der Regel von der Infektion nichts merken. In den wenigsten fällen kommt es zur Manifestationen, ansonsten wären wir ja nur krank.

  2. Leserkommentar Sabrina schreibt am 24.11.2014

    Hallo Hans, vielen lieben dank für deinen Beitrag. ich merke du hast sehr viel Ahnung. und ich dachte schon, ich habe mittlerweile mehr Ahnung wie Ärzte durch die ganze Leserrei. also borreliose habe ich nicht, das denke ich auch garnicht. hab es testen lassen . negativ , also Steiger ich mich auch nicht weiter rein. Tja der liebe eppStein bar Virus. darauf wurde ich getestet und es wurden tatsächlich vieren gefunden, die werte waren sehr hoch aber nicht aktiv, also abgelaufen. auch da mache ich mir keine sorgen. Nein ich werde keine Untersuchungen mehr machen lassen. ich wurde schon mehrmals auf den kopf gestellt und ich habe einfach keine Lust mehr. Ich schließe eine psychische Schiene nicht aus... trotzallem ist es sehr schwer zu akzeptieren , wenn man in diesem zustand Tag täglich lebt und leben muss.

  3. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 24.11.2014

    Ich verstehe, mit solch widersprüchlichen Diagnosen kann sich die psyche nicht arrangieren. Auch ich denke manchmal an MS, aber in meinem alter ist das wohl kaum noch möglich. Die borreliose im westernblot von Frau schmierer ist im übrigen sehr niedrig, was für eine überstandene Erkrankung spricht. Selbst der LTT ist nicht sehr hoch. Die Läsionen im Hirn können auch von Kinderkrankheiten, Migräne anderen Entzündungen kommen. In unseren Jahrgängen sind Läsionen oftmals nachzuweisen, da zu unserer zEit noch nicht so häufig geimpft wurde und wir diese Erkrankungen durchmachen müßten und daher rühren oft diese "narben" her. Was mich wundert ist, daß die Ärzte diese Frau haben so lange rumlaufen lassen, bis sie total verzweifelt war. Ihre Freundin die sich umgebracht hatte, litt sicherlich nicht unter einer borreliose. Seronarben sind bei uns in der Gegend relativ häufig in der Bevölkerung verteilt. Ich bin auch seropositiv und man versicherte mir bei zig Ärzten, daß das eine alte Sache ist, die bei unzähligen vorhanden ist, sonst wären bei uns ja circa 15 und mehr Prozent krank. Die borrelianer machen ja selbst aus fibromyalgie, MS, somatisierungsstörungen borreliose kranke. Es wird sogar behauptet, daß 30 Prozent in psychiatrischen kliniken daran kranken. selbst Leute die absolut "negativ" sind sollen daran erkrankt sein. Rechnungen gehen davon aus, daß viele, viele Millionen daran erkrankt sind. absoluter Quatsch und Hysterie. der berühmt berüchtigte LTT der von der übergroßen Zahl der Mediziner zu Recht als diagnosefinder abgelehnt wird, ergab bei mir, ich habe keine überhöhte Werte und habe somit keine akute borreliose. Da war ich froh. Bei Frau Schmierer wurde lediglich ein 41kd bande und eine 39kd bande nachgewiesen, das ist garnichts, da zum Beispiel die 41kd unspezifisch ist und wahrscheinlich steigt wenn einem ein paar Mücken gestochen haben. Ich kenne viele die positive Werte haben/hatten und wenn man diese Sachen ein paar Jahre später noch nachverfolgt, dann sind die Titer gesunken, oftmals bleiben diese Antikörper, selbst nach erfolgreicher Behandlung, ein ganzes Leben lang nachweisbar. Hier liegt das Dilemma der Diagnostik. Was glaubst du, auf wieviele Bakterien, Viren usw. Wir positiv reagieren wenn man ein entsprechendes blutbild machen würde. Wir würden uns vor Angst nicht mehr aus dem Haus trauen. zum Beispiel der Eppstein Baar Virus höchstgefährlich wenn er ausbricht, kann zum Tode führen und dich total kaputt machen. Trotzdem haben diesen Virus 95 Prozent im Blut. Da kann man sich genauso reinsteigern und dies als Ursache diffuser Erkrankungen sehen. es ist gut für uns wenn wir als psychisch Kranke nicht alles untersuchen lassen, nicht jedes blutbild kennen. wir würden nie wieder gesund werden bei all den Befürchtungen . im Regelfall wird der Körper mit den meisten Windringlingen von selbst fertig nur uns fehlt das Vertrauen und das ist unser spezielles Problem. Wir haben kein vertrau ein zu unserem Körper und sehen ihn als Feind der uns mit Krankheiten übersähet. Trotzdem zu letzt m Lass nochmals ein paar Untersuchung changeant machen, die Du für nötig siehst, damit du rationell erkennen kannst hier stimmt was nicht, oder letztendlich ist alles in Ordnung. ein anständiger Neurologe hätte einen bloßen Verdacht dir gegenüber nicht geäußert. Ist der Kerl noch normal unsensibel wie er ist. aber suche nicht nach den obskursten Krankheiten die dich in die Irre führen, dann wird deine Krankheit dadurch manifestiert und dir ist als allerletzten geholfen. letztendlich ist es, zumindest kann es so sein, möglich bis wahrscheinlich daß die Operation der Auslöser einer bis dahin dahin verdeckten Psychischen Krankheit ist. Was sehr häufig vorkommt, daß es nach Operationen nicht zu einer Besserung kommt sondern zu einer massiven Verschlechterung. 47723

  4. Leserkommentar Sabrina schreibt am 24.11.2014

    Lieber Hans, ich kenne die Geschichte von der armen Frau. sicher mag ich dir in einigen Punkten recht geben , aber es ist nun mal Fakt , das bei dieser armen Frau , läsionen im Gehirn und im Rückenmark festgestellt worden sind. auch die Blutwerte auf borreliose waren erstaunlich hoch. sicher hat diese Frau , nach langem leid auch somatisierungsstörung entwickelt. das bleibt einfach nicht aus wenn man sich so lange mit schmerzen und der Ungewissheit plagt... Fakt ist aber , es wurde nachgewiesen , die psyche verursacht keine entzündlichen läsionen im Gehirn... zu mir, ich bin nicht dick, ich bin eher sehr schlank. nach der Geburt von meiner Tochter War ich sehr sehr unglücklich da sich mein Schwangerschafts Bauch nicht zurück gebildet hat. ich sah also immer noch schwanger aus, dünn und da War immer noch der störende Bauch. du hast vollkommen recht , ich litt sehr darunter. sporT und Diät brachte in meinem Fall rein garnichts, also entschloss ich mich für die fettabsaugung. ich ich hätte eigentlich glücklich sein müssen , nur leider!!!! trat das Gegenteil ein, bis heute. du hast recht, ich habe einen gewissen selbsthass mir gegenüber und sicher gibt es aus meiner Kindheit auch zahlreiche andere psychische Auslöser , die meinen zustand heute vielleicht erklären könnten. es ist nur so , warum erst nach dieser op? das verstehe ich einfach nicht , vorher ging es mir relativ gut , hatte keine körperlichen schmerzen, Übelkeit etc. bei meinem allerersten Aufenthalt im KH wurde mir eine leichtgradige sensible polyneuropathie diagnostiziert. im Bericht stand aber das die werte grenzwertig seien und anhand den Reflextest , die bei mir sehr lebhaft waren , untypisch für eine polyneuropathie sei. Beim Zweiten aufenthalt, hatte ich wohl verbesserte Werte zur vorMessung beim ersten mal, aber immer noch grenzwertig bzw minimal verändert. Beim dritten mal , hieß es dann kein Anhalt einer polyneuropathie. diese ganzen verschiedenen aussagen haben mich fix und fertig gemacht, Gedankenkreisen wie zb, was ist wenn doch, warum kann mir kein Arzt helfen, ein anderer Neurologe sagt mir, er hätte einige Patienten , wo sich somit eine MS ankündigt. tolle Aussage, also War ich auf dem MS Tripp. laut MRT und lumbalpunktion ist das jedoch nicht der Fall. Tja disotative störung wer weiß. immer diese Frage, wer weiß. das ist schrecklich. liebe grüße

  5. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 23.11.2014

    Schau mal nach dem erschütternden Bericht von Ingeborg Schmierer . Ich bin mir sicher daß diese arme Frau nicht die Krankheiten hat, die sie glaubt zu haben. Es ist der helle Wahnsinn was diese Frau in erschütternder Weise über sich schreibt. Laß dir das zur Warnung sein. diese bemitleidenswerte Frau lebt im extremsten hypochondrischen Wahn, den man sich vorstellen kann . oder lies mal das Buch von Justinus Kerner "die Seherin von Prevorst" Friederike Hauffe eine junge Frau mit geistigem Talent die aber in tiefster Neurose gelebt hat und total schwach war und die schlimmsten Beschwerden hatte, die man sich vorstellen kann. Aber letztlich war die psyche der Motor ihres schweren Leidens. aufgrund deiner Op. Ist es wohl klar daß du mit einem gewissen Selbsthass Lebruns dich selber nicht akzeptieren kannst so wie du bist. Das selbstbewußtsein ist nicht abhängig von ein paar Kilo fett um den Hüften. Dadurch wirst du, wie du wahrscheinlich nach der OP. Gemerkt hast nicht zum neuen Menschen, das psychische Elend ist geblieben, daran müßte du arbeiten, dann Vergehen die Sorgen um den Hüftspeck von alleine.

  6. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 23.11.2014

    Na ja, direkt ausschließen kann man eine alleinige psychische Komponente nicht. Depressionen äußern sich oft lediglich in somatischen Störungen. Falls du Depressionen haben solltest müßten Psychopharmaka eigentlich helfen., was sie bei dir ja offensichtlich nicht taten.Bei ausschließlichen somatisierungsstörungen helfen weder Psychopharmaka noch Schmerzmittel. Da bei dir aber beide nicht angeschlagen haben bin ich mir mit der eventuelldiagnose "Depression" nicht so sicher. Unsicher bin ich mir auch mit der grenzwertigen NLG da du ja noch jung bist, wenn du so alt wärest wie ich dann wäre das was anderes. Bei mir war die NLG unauffällig und ich bin fast 62 Jahre alt. Eine dissoziative Sensibilitätsstörung wäre eine konversionsstörung indem deine Gedanken umgepolt werden in somatisches erleben, sozusagen konvertiert werden. Das ist natürlich schweres Terrain für mich, was ich nicht hier erklären kann, da ich es nicht weiß ob das wirklich bei dir zutrifft. Angstkrankheiten usw. Gehören im allgemeinen zu den Krankheiten die der Betroffene nicht akzeptieren kann, da er die Ursache des Leidens nicht sehen, bzw nacherleben kann. Er sieht nur die Beschwerde, die Ursächlichkeit bleibt ihm meistens fremd, das macht die ganze Sache so ungewiss . Beide Diagnosen von der Neurologie sowie von der psychosomatischen klinik sind wohl verständlicherweise etwas unbefriedigend für dich. Wenn eine Diagnose gestellt wird dann muß auf dieser Grundlage eine Therapie gefunden werden. So richtig scheint es auch nicht mit der Psychotherapie zu funktionieren. Innerhalb eines Jahres hätten sich zumindest kleine erfolge zeigen müssen. Natürlich kann die psyche ein ganzes Jahr solche Symptome, rund um die Uhr, erzeugen. Das ist ja das fatale. Schau dir nochmal das Video oben drüber an. Der Mann war 18!!!! Jahre lang krank und teilweise massivst. Hast du eventuell Fieber, rektal messen. Temperatur stets im Ruhezustand messen. nach anstrengender Bewegung ist die Körpertemperatur stets höher als 37 grad. in solch einem Zustand nach Bewegung noch mal nach einer halben Stunde ruhe messen, wenn die Temperatur absinkt ist alles in Ordnung. hast du hier jemanden getroffen der seinen Zustand akzeptieren kann ? Ich kann es auch nicht. heute nachmittag habe ich mal wieder gedacht ich muß sterben. Jetzt ist dreiviertelelf und ich lebe immer noch. wenn ich wüßte daß alles ausschließlich auf meine Kranke Psyche zurückzuführen ist, dann wäre es der erste Schritt zur Gesundung, leider weiß ich es nicht mit letzter Sicherheit , das macht mich als ewigen Skeptiker kaputt. DAß ICH EIN HYPOCHONDER BIN, EINE ANGSTERKRANKUNG HABE UND EIN GROßTEIL MEINER BESCHWERDEN DAVON KOMMEN, DARÜBER BIN ICH MIR KLAR. Aber auch Hypochonder können eine ernsthafte Erkrankung haben und dieser Gedanke bricht mir das Genick. als kleinen Rat kann ich die nur mitteilen, fahre erstmal noch zweigleisig , sei erfinderisch ,aber steigere dich nicht in bedrohliche Krankheiten, die du wahrscheinlich nicht hast, hinein, das wäre der Abgrund für dich. Hier sind mehrere denen es genauso geht wie dir, die eine ähnliche Diagnose wie du haben und damit klar kommen müssen. Ich habe in letzter Zeit von fällen gelesen die viel!!!! Schlimmer sind noch als deine Erkrankung, bei denen es doch voll psychisch ist. Kaum zu Glauben zu was der Mensch mit einer Kranken psyche fähig ist.

  7. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    Hans, vielen lieben dank für deinen Beitrag. nun ja, bis jetzt wurde ich neurologisch abgeklärt, da ich ja auch neurologische sympthome habe. dann schilddrüse auch ok Blut Analyse, Vitamine usw alles in Ordnung. NLG Werte grenzwertig , soll nichts heißen. Hmmm. RheumaFaktor alles o.b MRT O.B lumbalpunktion O.B HerzUltraschall O.B kipptischuntersuchung O.B Langzeit EKG O.B Langzeit Blutdruck O.B Nahrungs unverträglichkeiten O.B tja du siehst alles an untersuchungen gemacht. War nicht bei vielen Ärzten, die neurologen im kh sagten mir dann beim zweiten mal , ich solle mal über psychische Ursachen nach denken. diagnostiziert wurde in der psyschosomatischen klinik eine disotative Sensibilitäts störung und mittelgradige depression , und eventuell noch eine persönlichkeits Entwicklungs störung da wären sie sich aber nicht sicher. was denkst du denn Hans, sprechen meine symptome für das psyschosomatische? Kann die psyche 1 Jahr non stop so etwas anrichten? kribbeln 24 Stunden, schmerzen, Übelkeit , schwindel, starkes krankheits gefühl? jeden tag ? ich weiß es nicht. akzeptieren kann ich es einfach nicht. liebe grüße

  8. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    eine fettabsaugung von Bauch und Hüften.

  9. Leserkommentar conny66 schreibt am 23.11.2014

    liebe Sabrina,darf ich dich fragen was du für eine Schönheits OP hattest??

  10. Leserkommentar Hans van Gretel schreibt am 23.11.2014

    Furchtbar, so was hört sich für mich, falls man absolut von einer psychischen Ursache ausgeht, nach einer voll ausgebildeten Somatisierungsstörung an, ein sogenanntes Briquet Syndrom nennt man das. Wenn man davon ausgeht lasse dir von niemanden eine andere Krankheit, wie ALS, MS, Modeborreliose usw. aufschwätzen , alle Deine Symptome sind untypisch für solche Krankheiten. wenn Du einen guten Therapeuten , bzw. Therapeutin hast, was häufiger ist, da Frauen auf diesem Gebiet in der Regel besser sind, dann befolge die Ratschläge und lasse dich auf keinen Fall von irgendwelchen Laien verunsichern, die einem jeden Quatsch aufdrängen wollen, von wegen Psyche, sie haben eine versteckte Krankheit etc. Leute die null Ahnung haben. somatisierungsstörung in voller Ausprägung Ist eine schwere Krankheit. ich weiß von Leuten, die solche eine Störung nicht wahr haben wollen und sich in eine eingebildete Krankheit reingesteigert haben und viele erfolglose Therapien, Operationen, Antibiotikatherapien erfolglos über sich ergehen lassen und im unbeeinflußbaren Wahn gelandet sind. Nehmt diese Diagnose an, wenn das mehrere !!!!!!!!! Ärzte unabhängig bestätigt haben, das ist der beste und wahrscheinlich der einzigste Weg zur Gesundung, die unter Umständen, trotz widrigster Beschwerden, relativ schnell eintreten kann. es gibt genug Träumen die solche Krankheiten verursachen, es müssen nicht immer Überfälle, Unfälle, Vergewaltigungen als Ursache vorhanden sein. Eine strenge Erziehung mit einem Übervater/Mutter , Kinderheimaufenthalte mit fehlender Sozialbindung/Erfahrung die das Kind schmerzlich!!! Vermißt sind ebenfalls Gründe diesbezüglich zu erkranken. Ich kenne einen Mann der ist durch den Streit und die Scheidung seit vielen, vielen Jahren schwer erkrankt ist,man sieht es ihm schon von weitem an. eine ungewollte Trennung z.b. Ist oftmals der Auslöser, oder innere Einsamkeit, oder ewiger Befehlsgehohrsam, die Gründe um Ärger in sich hineinzu fressen sind vielfältig. bei mir ist es so daß mir in der Kindheit immer gesagt wurde "wir müssen!!!!!!!!!! Leiden, bei meiner Pflegemutter wurde das körperliche Leid als Tugend empfunden. wer nicht leidet ist nicht Gott gegenüber Gehorsam. wenn ich mich Daten auflehnt, dann hieß es ich sei Leidensscheu. grausam aber wahr. warum hat Jesus die Menschen dann geheilt und sie nicht leiden lassen. aber solch Kindheitserfahrung macht einem fürs Leben untauglich und die Angst vor Strafe und Leid wird zum beherrschenden Element. eine kleine Beichte war das wohl. Der Mensch hat Anrecht auf ein gesundes Leben, auch wenn wir einmal sterben müssen. Leid, egal in welcher Form zerstört uns elementar. das schlimmste Leid ist der körperliche Schmerz. Davon können wir hier alle ein Klagelied singen. trotz allem gute Besserung, da diese möglich ist. hallo Miriam ich werde mich mal wieder melden, heute holt das alte Töchterchen den Kasten wieder ab.

  11. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    Hallo Hans, glaub mir , mir geht es nicht anders wie dir. ich zb habe seit einem Jahr Dauer kribbeln in Füßen, beinen, armen und Händen. teilweise brennt mir der ganze Körper bzw haut. ich kann es garnicht richtig lokalisieren ob es nur die Haut ist oder von innen kommt. manchmal fühlt es sich so an, als wären die Muskeln stark entzündet. dazu kommt ständig womit ich morgens schon aufwache und abends wieder einschlafe ein komisches Gefühl im kopf. kann es nicht einmal mehr richtig beschreiben, ganz komische Unruhe im kopf mit benommenheit vielleicht. als hätte ich einen Ball in meinem Hirn der hin und her springt. fürchterlich. zudem entwickelte auch ich fürchterliche angst mit Folge das ich höllische hws Probleme habe. mein ganzer körper ist Dauer angespannt und ich habe das entspannen verlernt. meine Hände kämpfen ständig und höllische muskelschmerzen in den beinen habe ich auch. ich lag drei mal im krankenHaus auf der neurologischen Station. alle drei male wurde nichts gefunden. gefühlte 20 Medikamente (anti depris) schon probiert und natürlich auch schon lyrica und amitriptylin. null Erfolg. 8 Wochen psyschosomatische Klinik ohne Erfolg. jetzt zwei mal die Woche therapie. mir ist Dauer übel, hin und wieder breche ich , einfach so mitten in der nacht. ich bin unheimlich erschöpft kann keine 10 Meter laufen ohne völlig erschöpft zu sein und das mir ständig die pumpe geht. begonnen hat alles nach einer Schönheits op und seit dem geht es mir körperlich sehr schlecht, ja sogar manchmal schon soweit das ich denke , ich werde bald sterben. eine zeit lang War ich der festen Überzeugung MS zu haben. aber dies wurde jetzt schon drei mal ausgeschlossen sprich mittels mrt 3 mal und zwei mal lumbalpunktion. zu Ärzten gehe ich schon garnicht mehr , wofür auch . helfen können die nicht . unsere Hoffnung liegt nur darin sein leben zu ändern, zu akzeptieren und ein psychotherapeut. ganz liebe grüße und viel Kraft.

  12. Leserkommentar miriam schreibt am 22.11.2014

    melde mich auch nochmal! nach einem tag mit höllischen schmerzen ganzer körper schon ab dem ersten augenaufschlag hab ich mal eine tilidin genommen, in der hoffnung ein wenig erleichterung zu bekommen.nichts,absolut nichts,im gegenteil es wurde noch heftiger.ich bin mir sicher, das ist der beweis,dass alles vom kopf ausgeht.dagegen hilft kein medikament.aber so kann und will man auch nicht weitermachen,aber es muss ja eine lösung für uns geben.hoffe für uns alle einen besseren morgigen tag mit wenigstens etwas weniger schmerzen.

  13. Leserkommentar Hans van (un)Glück schreibt am 22.11.2014

    Ich war 25 Jahre alt, als ich das erste Mal somatisierungsschmerzen hatte. Nach einer Grippe taten die gesamten Zähne weh und auch Arme und Beine schmerzten diffus, es hatte sicherlich einen psychischen Hintergrund, die Gründe werde ich hier nicht erläutern. aber niemand konnte etwas finden, alles o.b. . Ich war leicht asthmatisch, der Brustkorb war immer komisch verspannt. als ich 4 Jahre später meine Frau kennenlernte verschwanden auch die letzten Beschwerden. über die Jahre kamen im wieder seltsame Beschwerden hervor, die kein Arzt erklären konnte, Psychogene Zahnschmerzen, Reizdarm, Winterdepressionen und Allerlei. jetzt 36 Jahre später hat es mich wieder voll erwischt. im letzten November hatte ich HWS Beschwerden, die mir psychisch total zusetzten, die Angst steigerte sich massiv. eines Morgens wachte ich auf und hatte Schmerzen am ganzen Körper im wechselnden 5 Sekundentakt vom Kopf bis zu den Füßen, Auslöser war die Horrende Todesangst, die Belastung mit der HWS. im März hatte ich Gott sei Dank nach monatelanger hilfloser Suche eine gelungene Operation., Zwischenzeitlich war ich 5 Tage in der Psychatrie, dort bekam ich als Einziger keine Medis. ich erholte mich Rück zuck von der Op. um 5 Uhr Abendessen bin ich operiert worden, am nächsten Morgen bin ich schon wieder durch das Krankenhaus gelaufen. von meiner hilflosen Angst erholte ich mich leider nicht. im Moment ist sie wieder teuflisch und ich habe komischste Schmerzen, mißempfindungen am gesamten Körper. ärztlicherseits ist alles inOrdnung, egal wo ich "antanze" die Diagnose ist stets die gleiche. da steh ich nun ich ärmer Tor und bleib so dumm wie stets zuvor und auch so verzweifelt. ich habe gelernt daß es vielen so geht, denen man schlecht helfen kann. psychiatrische Hilfsangebote scheinen hierzulande zu wenig zu sein während operative Behandlungstherapien übermäßig vorhanden sind, deshalb viele unnötige Operationen. oftmals sind Operationen die Initialzündung chronischer psychogener Dauerschmerzen. das was Sabrina hier schreibt ist also nicht so ungewöhnlich. das Hirn erlebt auch während einer Narkose eine Op. Als einen bedrohlichen Angriff auf den Körper, deshalb kann solch eine Op. Durchaus psychische Schmerzen vergrößern, das nennt man iatrogene Schädigung.

  14. Leserkommentar conny 66 schreibt am 22.11.2014

    Liebe Sabrina 27 ist auch kein Alter,aber die krankheit fragt nicht wann sie kommen darf!!!Ich bin auch organisch gesund,außer einer Stenose die aber nicht das übel meiner Schmerzen ist. Ich bin 48. Der Schmerz ist mein täglicher Begleiter.und nichts aber auch nichts hilft ,deswegen müssen wir uns selber helfen und uns an positiven Dingen erfreuen. Was hattest du denn für eine OP??

  15. Leserkommentar Sabrina schreibt am 22.11.2014

    Hallo conny, ach Herr je, das hört sich überhaupt nicht gut an. darf ich dich fragen, hast du auch mit starker übelkeit zu kämpfen? und hast du auch so dolle Nervenschmerzen? schwindel? allgemeines krankheitsGefühl Ja ich kenne das, nachts lässt mich mein Schmerz und die starke übelkeit auch in ruhe. kaum aufgewacht , geht es schon los. sobald das Gehirn anfängt zu denken ist alles wieder da. ich bin gerade erst 27 Jahre, begonnen hat alles nach einer op. organisch soll ich wohl gesund sein. ich War schon 8 Wochen in einer psyschosomatischen Klinik und mache jetzt zwei mal die Woche therapie. Es dauert wohl sehr lange bis sich Erfolge erzielen. ich hoffe es doch. liebe grüße

  16. Leserkommentar conny 66 schreibt am 22.11.2014

    Liebe Sabrina,willkommen im Club!Mir geht es auch so . Ich nehm seit kurzem lyrica 75 mg und es wird nicht besser,im gegenteil es sticht in den Nieren im Unterleib und im Darm!war natürlich gleich wieder beim Arzt ,organisch alles oki. Ich könnte auch verzweifeln früh steh ich mit schmerzen auf ,abends geh ich mit schmerzen ins Bett. Nachts schläft mein Schmerz mit mir.....Es stimmt.auch wenn es einem noch so schwer fällt man muß sich einfach versuchen ein bischen abzulenken und am Leben wieder teilnehmen. Wir machen es uns hier alle noch schwerer wie es schon ist!Es ist nicht einfach..für keinen von uns

  17. Leserkommentar Sabrina schreibt am 22.11.2014

    Hallo ihr lieben, ich habe eure Beiträge eifrig verfolgt und ich kann euch nur ans Herz legen eine Therapie zu machen. egal wie lang es dauert , ihr tut aber diesen schritt. ich selber gehe auch schon 1 Jahr durch die Hölle mit schmerzen, schwindel, starkes krankheits Gefühl wie als wenn man dem Tode geweiht ist . kein Schmerz jeden tag. übelkeit , erbrechen, und starke NervenSchmerzen. kribbeln brennen ganze Palette. antidepressiva werden euch nicht mehr helfen. auch ich habe alles wirklich alles an untersuchungen durch. neurologisch schon Gefühle 20 mal. liebe grüße

  18. Leserkommentar miriam schreibt am 22.11.2014

    hallo ella! du bist ja wirklich eine ganz liebe!! ja , ich merke es,dass es vom kopf (hauptsächlich) kommt. ich halte es heute einfach nicht mehr aus.aber es ist ja der rücken, die arme, die beine ,alles brennt wie feuer reisst und sticht so schrecklich. also hab ich eine tilidin (opiat) genommen.es hilft überhaupt nicht,kein bischen.ausser, dass ich noch wackeliger auf den beinen bin.kann denn,um himmels willen, alles von der psyche ausgelöst werden?es wird einfach stündlich schlimmer,nachts ruhe, schrieb ich schon so oft.da ist man ja bald nicht mehr fähig, einen klaren gedanken zu fassen.wenn opiat nicht hilft,kanns doch nur der kopf sein.aber ich bin jetzt bei schmerzskala auf 9,75 von 10 und glaube tapfer zu sein.

  19. Leserkommentar Hans van Glück schreibt am 22.11.2014

    Hallo, sehr nett, auch sehr konkret geschrieben. Du hast sicherlich genug über uns gelesen, wir sind ja mitteilsam in unserer persönlichen Not. so möchte ich hier nicht alles wiederholen. Sicher, Medikamente sind ziemlich wirkungslos. das mit den Zähnen habe ich längst hinter mir , es waren zum größten Teil psychogene Zahnschmerzen der fürchterlichen Art ohne Befund, ein paar echte waren natürlich auch darunter. seit einem Jahr hat es mich mal wieder komplett erwischt, andauernd kommt was neues befremdliches hinzu, das man sich nicht erklären kann. am Donnerstag habe ich in der psychiatrischen Klinik mal probeweise einen Termin zur Psychotherapie. dort wollen sie mal testen ob ich überhaupt zu sowas geeignet bin, bei meiner Totalfixierung aufs körperliche. Bin gespannt. Ob die Beschwerden sich mit Volksweisheiten zitieren erklären lassen weiß ich nicht könnte ja aber sein. wenn das stimmt, dann bin ich total kaputt, nicht mehr lebensfähig.

  20. Leserkommentar Ella schreibt am 22.11.2014

    Hallo Hans und Miriam!!! Pschosomatik (Psyche= Seele) (Somatik= Körper)! Ein Beispiel: Zahnschmerzen müssen behandelt werden, aber wenn sie einfach nicht weg gehen was dann??? Zähne heißt sich durchbeißen (durchsetzen). Der Rücken wenn der immer wieder schmerzt, klar muss das abgeklärt werden! Wenn es aber nicht besser wird, was dann??? Rücken heißt aufrecht stehn zu dem stehen was man will! Sich einfach nicht mehr klein machen lassen. Was ich sagen will ist, eine Psychotherpie ist unerlässlich! Gerade bei Psychosomatisch kranken Menschen. Ich weiss man muss lange warten! Was noch schlimmer ist, ich muss immer über mich nachdenken! Immer Nachdenken was heißt Rücken, Schulter, Bauch, Beine usw. Es ist nicht leicht und wenn man wirklich an sich arbeiten will ist es sehr schwer, aber es wird sich auf einmal ohne Medikamente etwas ändern. Euer Umfeld wird nicht damit einverstanden sein! Auf einmal fordert ihr was. Auf Einmal seit ihr besser drauf. Vielleicht aber werdet ihr überrascht sein und euer Umfeld freut sich das ihr den Weg gefunden habt. Bitte, bitte ganz wichtig ist das ihr wisst ich nehme Euch sehr ernst! Ich habe das selber durch! Ihr seid ganz normal und mit Euch könnte ich Freundschaft schließen!!! Ich möchte nur das Ihr mal über eine Möglichkeit euer Leben zu ändern nachdenkt! Medikamente werden Euch nicht mehr helfen, das kann ich Euch schon so sagen. Dafür habe ich einfach zu viel Erfahrung auch mit anderen. Aber es ist in Ordnung wenn Ihr noch ein wenig sucht. Ich drück Euch ganz fest und denke an Euch!!!! Ella

  21. Leserkommentar miriam schreibt am 21.11.2014

    alles ok bei dir hans? hoffe,du hast einen schmezfreien tag.

  22. Leserkommentar miriam schreibt am 20.11.2014

    ein guter satz! die wahrnehmung zur realität ist nicht gestört. du bist ein kluger mann!!! was mich nur verzweifeln lässt, ist das kontinuierlich verstärken der schmerzen.aber ich denke ,das ist die hilflosigkeit,was die psyche alle mit dem körper anstellen kann.

  23. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.11.2014

    Die Medikamentation war wohl lediglich ein hilfloser Versuch, man muß dem Patienten schließlich was verschrieben, deswegen sucht er mich ja auf. Nehme mal an, falls du es genommen hast die erwartetete umwerfende Wirkung war bei dir nahe null. Eine Polyneuropathie ist es bei dir nicht, somit muß das Mittel wirkungslos bleiben. deine NLG war ja unauffällig. Das Mittel war eindeutig fehlindiziert. bei Beschwerden, wie wir sie haben, stehen die Ärzte oftmals vor einem Dilemma, wenn man dazu noch an den Falschen kommt , dann wird man schnell zum Versuchskarnickel und probiert ein halbes Dutzend und mehr, vielleicht so hofft der Arzt in seiner diagnostischen Hilflosigkeit, hilft irgendein Mittelchen. man muß ja schließlich was tun dagegen, auch wenn es das falsche ist. ich kenne Leutchen, denen hilft keine Arznei wirklich und das über Jahrzehnte. die Streuben sich selbst nach vielen, vielen Jahren anzuerkennen, daß ihr Problem ein Kopfproblem ist. Nein zuerst war es die Arbeit mit Klebemitteln in der Schuhmacherwerkstatt und jetzt sind die Funkmasten dran schuld usw. für viele ist eine Kopfkrankheit das Unerträglichste, sie nehmen jedes Leid jede Diagnose in Kauf, aber keine psychodiagnose. ich frage mich warum? ist eine psychische Krankheit deshalb ein so schlimmes Stigma weil man fälschlicherweise als Geisteskrank abgestempelt wird. psychosomatische Erkrankungen, Hypochondrien, Angstkrankheiten sind keine Geisteskrankheiten. Die Wahrnehmung zur Realität IST nicht gestört.

  24. Leserkommentar miriam schreibt am 20.11.2014

    ja heinz erhardt hat soviel schönes von sich gegeben.ich glaube auch, dass ich nix gravierendes habe.allerdings war ich ja schon seit 8monaten bei keinem arzt mehr.der letzte (neurologe)hat nur nlg beine gemessen (ok) und mir gabapentin gegen nervenschmerzen gegeben. sag mir immer wieder,wenn ich nachts schmerzfrei bin,muss es die psyche sein.aber die tut dann wirklich höllisch weh und das täglich mehr.jetzt wäre es mir zb nicht mehr möglich zu spazieren.geht nur morgens.komisch oder?

  25. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 20.11.2014

    Schmerzfrei, einigermaßen, aber leider nicht angstfrei. Im Moment kribbelt es unangenehmst auf dem kopf, da befürchtet man gleich wieder das allerschlimmste. Läßt mal wider zur Beruhigung ein blutbild machen, auch wenn das natürlich keinen Tumor ausschließt. Bei einem Tumor hättest du in der Zwischenzeit Fieber und auch hauptsächlich an dieser Stelle. Bei meiner Frau ist seit gestern das Fieber weg. Ich mag die wieber lieber ohne Fieber. Spaß muß sein. In unserem alter wären Beschwerden am isg und an der Hüfte nicht ungewöhnlich, aber deine Beschwerden werden dadurch keinesfalls erklärt. Die psychische Komponente ist jedenfalls übermächtig. Behalte dies im Auge . Eher nicht tumoröses und auch höchstwahrscheinlich auch sonst wirklich ernsthaftes. auch wenn Deine Beschwerden dir was anderes erzählen. ganz so blöd dürften die Ärzte wohl nicht sein, falls du alles abgeklärt hast. ein einzelner kann vieles übersehen, aber viele Ärzte übersehen auch nichts einzelnes. meistens ist es ja so, daß man noch immer mehr Krankheiten diagnostiziert bekommt. wenn die aber in der Regel alle so ziemlich das gleiche diagnostizieren, dann wird wohl daran was tatsächliches sein. Es ist schwer sowas zu akzeptieren .Zitat von Heinz Erhardt: Die zweiten Zähne wurden schlecht und man begann sie auszureißen, die dritten kamen gerade recht um damit ins Gras zu beißen". aber bis dahin kann man noch eine ganze Weile schmerzfrei Leben, insbesondere wenn man bereits die dritten trägt.

  26. Leserkommentar miriam schreibt am 20.11.2014

    hallo hans ! wie gehts dir heute und auch deiner frau? hoffe etwas besser. hab mich heute wieder ein paar meter spazieren gequält. also ich bin jetzt überzeugt, dass bei mir entweder etwas mit rechtem isg oder lende nicht in ordnung ist,da ich beim nach rechts amknicken der hüfte den schmerz verstärken kann . oder die hüfte hat einen defekt. aber warum dann die ausstrahlung in oberen rücken und beine? es ist die hölle.wird einfach schlimmer und im tagesverlauf starke steigerung. mal sehen ob ichs bis dez zum schmerzspezie durchhalte. hab angst könnte doch was tumoröses sein. aber da hätte ich nachts auch schmerzen. bist du heute soweit schmerzfrei?

  27. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 19.11.2014

    Hallo Miriam, wünsche dir nicht einen Tag ohne schmerzen, denn ein Tag ist kurz. Am nächsten Tag wäre der altgewohnte krankheitszustand schlimmer den je. Wünsche dir den Rest deines Lebens ohne schmerz, dann könntest du zu einem glücklichen Menschen werden. Wer in einem Käfig aus Angst und schmerz Leben muß und die Möglichkeit bekommt einen Augenblick freie Luft zu atmen, für den ist es erheblich schwieriger, am nächsten Tag wieder im Käfig vegetieren zu müssen. Befreie dich aus diesem Käfig oder lass dich befreien, durch eine Therapie z.b.. Wenn deine Beschwerden psychischer Ursache sind, dann hast du im Gegensatz zu einer somatischen Erkrankung, die Möglichkeit dazu, die krankhafte psyche zu überwinden. Bei einer schweren organischen Krankheit, die dich viel mehr niederreißt hättest du dafür null Chance. Seien wir froh, daß unsere Krankheit höchstwahrscheinlich eine gefühlte Krankheit ist und nicht auf einem krebsvirus basiert. Somit sind wir organisch gesund und könnten uns dank unserer Gesundheit freuen, wenn nicht unser verdammtes Negativ Denken uns krankhaft prägen würde. diesbezüglich ist halt jeder von uns ein skeptischer, ungläubig Thomas.

  28. Leserkommentar miriam schreibt am 19.11.2014

    danke lieber hans! ja da hast du recht,ich denke der kopf macht viel.bin heute schwankend wie ein seemann wieder eine kurze strecke gelaufen.aber im tagesverlauf wird es immer heftiger. das kann nur der kopf sein. oder bei mir evtl noch dazu der rücken und dadurch stärkste muskelverspannungen. aber bei dir sind die schmerzen manchmal wengstens weg. bei mir wirklich nur im schlaf,sonst sind sie täglich mein begleiter vom augenöffnen bis schlaf. eien tag wissen,wie es ohne ist wäre für mich der himmel auf erden.das ,was viele menschen als selbstverständlich sehen. aber ich gebe nicht auf!!!!ich bin der herr über meinen körper nicht umgekehrt,sag ich immer wieder.

  29. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 19.11.2014

    Heute war ich bei der Neurologin wegen eventueller Psychotherapie. so schnell geht das nicht, die Wartezeiten sind harte Zeiten. Am 4.3.2015 habe ich einen Termin. Auch ihre Meinung war wohl Somatoforme Störung, die Diagnose ist semper indem, stets die gleiche. Medikamente, bekomme ich natürlich keine, da diese bei meiner Erkrankung nichts bringen. ich habe eben eine andere psychische Störung als Pia. ich will auch keine Psychos nehmen, da ich erfahrungsgemäß weiß , daß die für mich eher schädlich sind, da sie meine Einstellung zur Krankheit eher chronifizierend. ebenso riet mir die Neurologin bis zum nächsten Termin keine Operation machen zu lassen. Hypochonder wandern ja sehr oft von einer zu nächsten OP. Generell ohne Erfolg und der Zustand wird noch schlimmer. wegen der Rippenprellungen habe ich zur Zeit auch nächtliche Schmerzen, da ich mich kaum drehen kann. ab und zu erwische ich mich dabei, daß meine Schmerzen tagsüber auf einmal weg sind und ich mich zeitweise wie ein normaler Mensch bewegen kann . vielleicht wird ja nochmal alles gut. Miriam, das gleiche gilt für dich auch.

  30. Leserkommentar miriam schreibt am 18.11.2014

    hallo hans! wie gehts dir heute ?wie gehts deiner frau? wie es mir geht hab ich ja gestern gechrieben, nur noch einen tick schlechter!!!! bin extrem verzweifelt,weil mir auch noch die kraft fehlt.

  31. Seite:
    « <   > »

© 1999-2014 PAL Verlag - Psychosomatik - psychosomatische Erkrankungen - psychosomatische Beschwerden - psychosomatische Probleme - Seele Körper
Impressum/Haftung/Copyright/Datenschutz