Psychosomatik
Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen

Auf PAL Homepage suchen

Online Adventskalender 2014

Online Adventskalender 2014

Die vorweihnachtliche Bescherung

Beliebte Tests

Ärger Test
Wie leicht bin ich aus der Fassung zu bringen?

Psychotest Selbstbewusstsein
Wie steht es um mein Selbstbewusstsein?

Psychotest Selbstwertgefühl
Wie steht es um mein Selbstwertgefühl?

Psychotest Selbstvertrauen
Wie steht es um mein Selbstvertrauen?

Psychotest Selbstmitgefühl
Haben Sie Mitgefühl und Verständnis für Ihre Schwächen?

Zufriedenheit Test
Wie zufrieden bin ich mit mir und meinem Leben?

Frustrationstoleranz Test
Habe ich eine hohe oder geringe Frustrationstoleranz?

Belastbarkeits Resilienz Psychotest
Wie gut gehen Sie mit Belastungen um? Wie belastbar sind Sie?

Ratgeber Selbstvertrauen stärken

Werden Sie Ihr eigener Psychologe

In ihrer Gebrauchsanleitung für Gefühle zeigen die Psychologen Wolf und Merkle wie man seine Gefühle beeinflussen kann.

Ratgeber Gefühle - wie sie entstehen - wie man sie beeinflussen kann

74 (!) positive Empfehlungen Ratgeber Gefühle bei Amazon

ratgeber gefühle anschauen

Expertenempfehlung

Heike BornHeike Born
Diplom Psychologin, Wiesbaden

Ich empfehle meinen Patienten die Bücher aus dem PAL Verlag, weil sie die Selbstveränderung auf hervorragende Weise unterstützen. Viele Menschen finden leicht Zugang zu den Inhalten durch die gut verständliche Sprache.

diesen artikel empfehlen

Ratgeber Gefühle verstehen

Lebensfreude Kalender 2015

Körper, Seele und Geist (Denken)
sind eine Einheit

Schema Geist Körper

Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychosomatische Erkrankungen sind deshalb sehr häufig. Bild © twentyfree - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Zitat zur Psychosomatik

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Video Psychosomatische Beschwerden

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern!


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

4.5 stars
Leserbewertung: 4.5 Sterne (1493 Besucher haben bewertet.)




Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper. Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken. Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv. Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.

Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.

Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben. Gut zu wissen: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.

Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken. Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.

Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.

Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.

Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.

Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.

Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen

War dieser Beitrag hilfreich? Schreiben Sie einen Kommentar.

Leserkommentare

Ihr Name*
Ihr Kommentar*
Sicherheitsfrage Spamvermeidung*
 

Es gibt 434 Kommentare

  1. Leserkommentar Pia schreibt am 27.11.2014

    Lieber Hans, vielen vielen Dank für die gegebene Anleitung der Übungen:) War heute schon bei Thalia und Weltbild, leider gibt es das Buch nur über's Internet zu kaufen, ..... aber wenn ich es habe, dann werde ich genau so vorgehen wie du geschrieben hast:) Nochmals vielen lieben Dank Hans !!!

  2. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 27.11.2014

    Ich ärgere mich immer über die falsche rechtschreibungskorrektur. das sprühst sollte eigentlich spürt heißen und die dementierte Wirbelsäule ist natürlich eine degenerierte Wirbelsäule. Ich bin ein Schnellschreiber und da sehe ich die automatische Korrektur nicht auf dem kleinen Minifeld

  3. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 27.11.2014

    Lese erstmal die Anleitungen gut durch und übe dann zuerst die Atemübung und fange mit der Übung. " Schwan" an. ich denke Du brauchst circa eine Woche um mit den ersten Übungen zu beginnen. wenn Du Beschwerden in der oberen HWS hast, dann würde ich zusätzlich zum Schwan, die Übungen Königsfalke und Gebirgsstelze versuchen. Normalerweise wirst Du bedeutende Linderung verspüren wenn Du die Übungen richtig ausführst . Übereile es nicht, und führe die Übungen ohne Hektik aus, nach ein paar Tagen sprühst Du wahrscheinlich die ersten Erfolge. Wenn Du die Übungen langsam angehst wirst Du währenddessen Leichteste Verschiebungen in der HWS merken, das ist richtig so. Da kommen die Wirbel und Muskeln wieder in die richtige Position und damit werden die Schmerzen weniger. Ich habe mir damit viele Jahre mit meiner dementierten Wirbelsäule helfen können. Im März wär eine Op. Und jetzt habe ich mir wieder geholfen bei der Extremverspannung. am ersten Tag hat man während der Übung gemerkt wie versteift der Muskel ist, dann nach 2 Tagen war es wieder einigermaßen im Normalbereich.

  4. Leserkommentar miriam schreibt am 27.11.2014

    hallo ihr lieben leidensgenossen/innen ! ja ,es ist der kopf, der einen fast verzweifeln lässt. wie bei mir. heute morgen ein paar meter gelaufen, es steigert sich immer mehr. ich schwanke , schwitze, friere, es reisst der körper und kribbelt,ist schwach,es zieht von den füssen bis zum nacken.dazu gibt es keine organische krankheit.hab wie sabrina immer das gefühl, alle muskeln sind zu kurz ,daher das ensetzliche reissen.

  5. Leserkommentar Pia schreibt am 27.11.2014

    @Hans, ..vielen Dank für den Tipp mit Zilgrei, werde mir das Buch gleich mal besorgen. Habe es mit Muskelentspannung nach Jakopsen schon versucht, hat aber nichts gebracht:( Aber ich bin für jeden Tipp dankbar, denn die Schmerzen im Kopf sind kaum mehr zu ertragen:((( Auch bei mir wurde eine generalisierte Angsterkrankung,komb. Persönlichkeitsstörung usw. Diagnostiziert, aber da helfen zum Glück die Medikamente etwas. Die Schmerzen sind mal da und mal dort, ... jetzt eben im Kopf. Immer nur das Schlimmste zu befürchten was für eine Krankheit es sein könnte, das hat sich auch etwas gebessert. Dir lieber Hans und allen anderen wünsche ich wirklich alles alles Gute. Glg: Pia

  6. Leserkommentar miriam schreibt am 26.11.2014

    mein lieber hans! danke für deine lieben ratschläge. was ist dir denn zu mir eingefallen? bin für alles dankbar?

  7. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 26.11.2014

    Es wird so verschwinden wie es gekommen ist, falls die Ursache wirklich psychisch ist, was anzunehmen scheint. für Pia habe ich eine gute, nein eine sehr gute Empfehlung. Kaufe dir das Buch " Zilgrei gegen Kopf- und Nackenschmerzen". absolut hilfreich, da selber ausprobiert. die Übungen kannst Du selbst erlernen. wahrscheinlich wird der Occipitalis Nerv durch bestimmte Fehlstellung der beiden oberen Halswirbel Atlas und Axis , plus verspannter Muskeln eingeengt, deshalb die tierischen Hinterhauptkopfschmerzen. zilgrei ist sehr hilfreich bei solchen Beschwerden. auch für Conny66 mit der Spinalkanalstenose ist solch eine selbständige Übung geeignet. schmerzen werden wirklich deutlich gemindert. vor 3 Wochen hatte ich höllische Verspannungen von der Brustwirbelsäule hinauf bis zum Kopf, nach. 2 Tagen Zilgrei war es wieder in Ordnung. das beste aber ist, es kostet nicht viel, nur der Erwerb des Buches und keine kostenintensiven Therapien von irgendwelchen Quacksalvern. der Urpsrung unserer Beschwerden ist ja sehr different da gibt es keine generelle Empfehlung. aber das Leid erleben ( müssen) ist bei uns trotz unterschiedlicher Intensität gleich. wir wollen alle einigermaßen gesund Leben, aber es ist uns aufgrund der inneren Beschwernisse kaum möglich. Stiefel stecken wir im Sumpf unserer Erfahrungen die uns negativ geprägt haben und zu unserem Leid gebracht haben. beiMiriam ist mir jetzt nach vieler Überlegung eine mögliche Ursache eingefallen. Ich falle in diesem Kreis der Betroffenen etwas aus dem Rahmen, da ich wohl der einzigste hier bin dessen Ursache eine extreme Hypochondrie plus Angsterkrankung ist. Ich befürchte jeden Moment das schlimmste und bei meinem immensen Wissen, das für mich schädlich ist, gibt es viel zu befürchten.

  8. Leserkommentar Pia schreibt am 26.11.2014

    Hallo ihr Lieben, ein ganz ganz liebe Danke-schön an euch alle die auf meinen Beitrag geschrieben haben. Sabrina, ... ich gehe nur zwei mal im Monat zur Therapie weil ich mir mehr nicht leisten kann, meine Invaliditätspension beträgt gerade mal 600€ und 160€ kosten die Therapien, ... 20€ pro Therapie bekomme ich rückerstattet, so sind es immer noch 120€, ... bleiben sage und schreibe 480€:( naja und davon gehen auch noch diverse Kosten für Medikamente drauf. Es ist also gar nicht so einfach immer auf einen grünen Zweig zu kommen:(

  9. Leserkommentar conny 66 schreibt am 26.11.2014

    Ach wir sind schon ganz schön gebeutelt! Sabrina,das war bei mir auch mal so mit dem Abstrich,aber es war eine Entzündung,ich war damals auf 26 Tabletten am Tag,da wird man immun und ist anfälliger. Also erst mal abwarten. Mir gehts heute auch wieder richtig elend,mir ist als ob sie meinen Magen und darm hin und herziehen,aber ich versuch mich abzulenken,hab heut meine Weihnachtssachen hin gestellt. Miriam ich glaub dir wie schlecht es dir geht,du solltest wirklich mal in eine Klinik,Ihr tut mir alle ganz dolle leid und es tut aber irgendwie gut zu lesen daß es vielen so geht und man nicht alleine ist. Pia,so schnell stirbt es sich nicht,es ist sicher immer leichter gesagt man soll positiv denken und sich nicht ständig mit der krankheit beschäftigen aber so schnell kommt man aus diesem Strudel nicht raus!!Hans du hast recht,auf einmal war ES da.....aber warum???Kann es nicht einfach wieder so verschwinden wie es gekommen ist???

  10. Leserkommentar miriam schreibt am 26.11.2014

    meine lieben leidensgenossinnen! kann pia nur beipflichten. ic versuche mit positiven gedanken ins bett zu gehen,bis mich nach (gestern) 2stunden, die schmerzen am ganzen!! körper endlich schlafen lassen.hatte schreckliche atemnot und dachte du wirst morgen nicht mehr erleben. doch, aber ich fall fast um,vor schmerzen.wollte um 9 uhr schon den notarzt rufen. warum lässt uns die psyche so schrecklich leiden? das ist für mich jedenfalls momentan kein leben.steigert sich bei euch der schmerz auch immer mehr.ich bin jetzt bei 9,75 von 10.gestern kam auf ndr, dass schmerzmittel wie ibu zb selbst schmerzen auslösen können.na ja, die helfen bei uns ja eh nicht.haltet durch es muss besser werden.

  11. Leserkommentar Sabrina schreibt am 26.11.2014

    Liebe pia ich finde nur alle zwei Wochen psychotherapie ein bisschen wenig. ich zb gehe zwei mal die Woche. und versteh mich da jetzt nicht falsch, aber ich wünschte meine schmerzen würden sich nur auf den nacken auswirken. natürlich bezweifele ich nicht das dass auch sehr belastend ist... schau mich an, ich habe ständig ein komisches Gefühl im kopf. so als würde sich jeden Moment mein Gehirn verabschieden. manchmal habe ich das Gefühl mein Hirn bekommt zu wenig Sauerstoff oder ich habe im kopf Durchblutungsstörungen. es ist schrecklich, mir geht es so Hunde elend. nicht wegen der schmerzen , sondern wegen diesem zustand. ich fühle mich so unglaublich krank. das hört sich vielleicht sehr ängstlich und bescheuert an, aber ich fühle mich wie ne Krebskranke im Endstadium. das ist wirklich kein Scherz. ich zitter den ganzen tag und mein körper wackelt. Spüre ständig meinen puls im kopf und im Oberkörper. teilweise wird mir richtig schlecht davon. gestern hatte ich starke brustKorb schmerzen und brennen im brust Bereich. hatte TodesAngst. Blutdruck gemessen 118/ 85. puls 75. also keinen HerzInfarkt. die schmerzen hielten trotzdem über Stunden an. mir ist andauernd komisch im kopf, mir kribbelt der kopf, und die Füße non stop. ich habe höllische Beinschmerzen und mein linker arm tut auch höllisch weh. Es ist die Hölle!!!! gestern habe ich von meinem Frauenarzt erfahren das mein Abstrich zum zweiten mal nicht in ordnung ist. pap 3D... prima das auch noch. meine frage geht es hier irgendwem genauso wie mir? oder zumindest so ähnlich? ganz liebe grüße

  12. Leserkommentar Pia schreibt am 26.11.2014

    Lieber Hans::) Du scheinst viel zu verstehen was unsere Krankheiten angeht. Meine Depression habe ich durch Medikamente wieder im Griff, aber die Schmerzen sind wieder sehr sehr stark da, ..obwohl diese schon fast weg waren. Mache alle zwei Wochen eine Psychotherapie und das jetzt schon zwei Jahre. Es ist wirklich zum verzweifeln, .....oft denke ich es wäre besser wenn alles ein *ENDE* hätte, .... halt in den Momenten wenn die Schmerzen kaum auszuhalten sind:( Mein Schmerz sitzt im oberen Teil der HWS und zieht sich die ganze linke Kopfseite hoch, ..... Schädel CT wurde schon gemacht aber alles ok, ... ob ich mich über diesen Befund gefreut habe, ... nein, denn meine Schmerzen sind deswegen nicht weniger geworden:(( Danke euch allen die diese Zeilen lesen und einem immer wieder Hoffnung geben, ... vielen vielen Dank !!!

  13. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 25.11.2014

    Die Schmerzen kommen von der Depression , wenn es eine psychische Ursache hat. Psychisch verursachte schmerzen können auch ohne eine Depression kommen. Nicht jeder der somatisierungsstörungen hat, hat Depressionen . Die meisten eher nicht. Angststörungen, hypochondrische Störungen sind bei somatisierungsstörungen häufiger die Ursache als Depressionen. Auch bei Psychosen kann es zu schmerzen kommen, ist aber weniger anzutreffen. Bei durch Depressionen verursachten schmerzen helfen Psychopharmakon. Bei rein körperlich verursachten schmerzen treten Depressionen auf wenn diese schmerzen chronisch werden und keine Aussicht auf Besserung besteht. Es gibt aber auch genügend Leute die über genügend Resilienz verfügen und sich trotzdem ein sonniges Gemüt bewahren. Zur Zeit wird diese Resilienz erforscht und Mann schaut ob man da einen Nutzen für die Psychotherapie finden kann. Resilienz ist wahrscheinlich eine angeborene Gnadengabe.

  14. Leserkommentar conny 66 schreibt am 25.11.2014

    mir ging es im Sommer geau so,es gab keinen Monat wo ich nicht in der Notaufnahme im Krankenhaus war,mit der Diagnose :Sie sind gesund Ihnen fehlt nix!!!!!dann hab ich mich selber eingewiesen,innerhalb von 5 Tagen war ich durchleuchtet,das volle Programm! Großes Blutbild,Darm und magenspieglung,Obrbauchsynografie,CT,MRT,Lunge geröntgt, Diabetis Test,Eisenwert bestimmt. Alles ok!!! Ich habe ständig Missempfindungen im Körper die ich nicht deuten kann,meistens Rücken,Magen ,Darm als ob etwas wandert....Am schlimmsten der Rücken.Und ich denke auch oft das sie irgend etwas übersehen haben....

  15. Leserkommentar Pia schreibt am 25.11.2014

    Hallo ihr Lieben, verfolge eure Berichte immer und kann mich conny66 nur anschließen. Stelle mir auch die Frage: Kommen die Schmerzen von der Depression oder eben andersrum, .... auch ich bin noch nicht dahinter gekommen:( Allen gute Besserung !!! Glg: Pia

  16. Leserkommentar Sabrina schreibt am 25.11.2014

    Hallo conny, ja das Frage ich mich auch jeden Tag wer die Katz zuerst in den schwanz gebissen hat. Teufelskreis. mein psychologe sagt , dass ist ganz typisch das denken viele , aber so einfach ist das manchmal nicht... Ja ich kenne das von Ärzten , deswegen gehe ich auch zu keinem mehr. außer zu meinem Hausarzt der mich versteht und der mir zuhört. ich habe manchmal Tage , da halt ich es kaum aus , weil es sind nicht nur die schmerzen die einen plagen , sondern noch 100 weitere symptome die einen tag täglich quälen. und deshalb bin ich so oft kurz davor zu sagen , dass ist nicht die psyche, ich muss in ein krankenhaus. ich habe links und rechts auf meiner Schulter ein Teufelchen und ein Engelchen. das Teufelchen sagt immer, du musst sofort in ein krankenhaus. das Engelchen antwortet, nein du bist organisch gesund , alles ist gescheckt, was willst du wieder im krankenHaus?!!!! absoluter scheiß Kreislauf. und das denken wie, ich habe doch was schlimmes, oder was kann es nur sein habe ich auch nur zu genüge.

  17. Leserkommentar conny66 schreibt am 25.11.2014

    Liebe Sabrina,da geb ich dir völlig Recht! Es ist wirklich schlimm jeden tag konstant mit dem Schmerz leben zu müssen!!!! Manchmal besser,manchmal schlechter. Ich frag mich nur,hab ich jetzt schmerzen wegen meine Depressionen oder Depressionen weil mich der Schmerz,das tägliche in sich gehen was man wohl haben könnte nicht in Ruhe läßt!!Am schlimmsten ist für mich das ich so in die Psychoschiene gesteckt werde. Aber mein Schmerz ist ja da!!!!

  18. Leserkommentar miriam schreibt am 25.11.2014

    wie gehts euch heute liebe leidensgenossen/innen? mir ist sehr schwindelig und der ganze körper fühlt sich an wie in starkem mineralwasser.es reisst und sticht schrecklich. na prima,wo führt das noch hin? hoffe, euch gehts besser!!!!!!

  19. Leserkommentar miriam schreibt am 24.11.2014

    danke, dass du versuchst einen immer wieder aufzubauen bei unseren schrecklichen" missempfindungen", welche ja wohl alle kopfgesteuert sind! hoffen wir es zumindest mal.aber dabei geht man durch die hölle. schmerzfreien abend und nacht euch allen.wenn man da mal raus ist, werde ich sagen,"hut ab, was psyche alles kann"!!!!!!

  20. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 24.11.2014

    Siehst du, das habe ich damit gemeint, man hat Antikörper IST aber nicht akut daran erkrankt. Sonst wären wir ja schon als Kleinkind frühzeitig gestorben und deswegen sollte man nicht zuviel Angst vor etwaigen nachweisen angst haben, bei den vielen Fremdkörpern die wir im Körper mit uns rumtragen, gibt es viele Möglichkeiten um Hysterie zu haben. Egal ob borrelien epstein barr Virus, chlamidien pneumoniae , bartonellen, streptokokken, staphylokokken, colibakterien es gibt für den Körper genug bester die er erlegen muß und ein gesundes immunsystem schafft das auch, so daß wir in der Regel von der Infektion nichts merken. In den wenigsten fällen kommt es zur Manifestationen, ansonsten wären wir ja nur krank.

  21. Leserkommentar Sabrina schreibt am 24.11.2014

    Hallo Hans, vielen lieben dank für deinen Beitrag. ich merke du hast sehr viel Ahnung. und ich dachte schon, ich habe mittlerweile mehr Ahnung wie Ärzte durch die ganze Leserrei. also borreliose habe ich nicht, das denke ich auch garnicht. hab es testen lassen . negativ , also Steiger ich mich auch nicht weiter rein. Tja der liebe eppStein bar Virus. darauf wurde ich getestet und es wurden tatsächlich vieren gefunden, die werte waren sehr hoch aber nicht aktiv, also abgelaufen. auch da mache ich mir keine sorgen. Nein ich werde keine Untersuchungen mehr machen lassen. ich wurde schon mehrmals auf den kopf gestellt und ich habe einfach keine Lust mehr. Ich schließe eine psychische Schiene nicht aus... trotzallem ist es sehr schwer zu akzeptieren , wenn man in diesem zustand Tag täglich lebt und leben muss.

  22. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 24.11.2014

    Ich verstehe, mit solch widersprüchlichen Diagnosen kann sich die psyche nicht arrangieren. Auch ich denke manchmal an MS, aber in meinem alter ist das wohl kaum noch möglich. Die borreliose im westernblot von Frau schmierer ist im übrigen sehr niedrig, was für eine überstandene Erkrankung spricht. Selbst der LTT ist nicht sehr hoch. Die Läsionen im Hirn können auch von Kinderkrankheiten, Migräne anderen Entzündungen kommen. In unseren Jahrgängen sind Läsionen oftmals nachzuweisen, da zu unserer zEit noch nicht so häufig geimpft wurde und wir diese Erkrankungen durchmachen müßten und daher rühren oft diese "narben" her. Was mich wundert ist, daß die Ärzte diese Frau haben so lange rumlaufen lassen, bis sie total verzweifelt war. Ihre Freundin die sich umgebracht hatte, litt sicherlich nicht unter einer borreliose. Seronarben sind bei uns in der Gegend relativ häufig in der Bevölkerung verteilt. Ich bin auch seropositiv und man versicherte mir bei zig Ärzten, daß das eine alte Sache ist, die bei unzähligen vorhanden ist, sonst wären bei uns ja circa 15 und mehr Prozent krank. Die borrelianer machen ja selbst aus fibromyalgie, MS, somatisierungsstörungen borreliose kranke. Es wird sogar behauptet, daß 30 Prozent in psychiatrischen kliniken daran kranken. selbst Leute die absolut "negativ" sind sollen daran erkrankt sein. Rechnungen gehen davon aus, daß viele, viele Millionen daran erkrankt sind. absoluter Quatsch und Hysterie. der berühmt berüchtigte LTT der von der übergroßen Zahl der Mediziner zu Recht als diagnosefinder abgelehnt wird, ergab bei mir, ich habe keine überhöhte Werte und habe somit keine akute borreliose. Da war ich froh. Bei Frau Schmierer wurde lediglich ein 41kd bande und eine 39kd bande nachgewiesen, das ist garnichts, da zum Beispiel die 41kd unspezifisch ist und wahrscheinlich steigt wenn einem ein paar Mücken gestochen haben. Ich kenne viele die positive Werte haben/hatten und wenn man diese Sachen ein paar Jahre später noch nachverfolgt, dann sind die Titer gesunken, oftmals bleiben diese Antikörper, selbst nach erfolgreicher Behandlung, ein ganzes Leben lang nachweisbar. Hier liegt das Dilemma der Diagnostik. Was glaubst du, auf wieviele Bakterien, Viren usw. Wir positiv reagieren wenn man ein entsprechendes blutbild machen würde. Wir würden uns vor Angst nicht mehr aus dem Haus trauen. zum Beispiel der Eppstein Baar Virus höchstgefährlich wenn er ausbricht, kann zum Tode führen und dich total kaputt machen. Trotzdem haben diesen Virus 95 Prozent im Blut. Da kann man sich genauso reinsteigern und dies als Ursache diffuser Erkrankungen sehen. es ist gut für uns wenn wir als psychisch Kranke nicht alles untersuchen lassen, nicht jedes blutbild kennen. wir würden nie wieder gesund werden bei all den Befürchtungen . im Regelfall wird der Körper mit den meisten Windringlingen von selbst fertig nur uns fehlt das Vertrauen und das ist unser spezielles Problem. Wir haben kein vertrau ein zu unserem Körper und sehen ihn als Feind der uns mit Krankheiten übersähet. Trotzdem zu letzt m Lass nochmals ein paar Untersuchung changeant machen, die Du für nötig siehst, damit du rationell erkennen kannst hier stimmt was nicht, oder letztendlich ist alles in Ordnung. ein anständiger Neurologe hätte einen bloßen Verdacht dir gegenüber nicht geäußert. Ist der Kerl noch normal unsensibel wie er ist. aber suche nicht nach den obskursten Krankheiten die dich in die Irre führen, dann wird deine Krankheit dadurch manifestiert und dir ist als allerletzten geholfen. letztendlich ist es, zumindest kann es so sein, möglich bis wahrscheinlich daß die Operation der Auslöser einer bis dahin dahin verdeckten Psychischen Krankheit ist. Was sehr häufig vorkommt, daß es nach Operationen nicht zu einer Besserung kommt sondern zu einer massiven Verschlechterung. 47723

  23. Leserkommentar Sabrina schreibt am 24.11.2014

    Lieber Hans, ich kenne die Geschichte von der armen Frau. sicher mag ich dir in einigen Punkten recht geben , aber es ist nun mal Fakt , das bei dieser armen Frau , läsionen im Gehirn und im Rückenmark festgestellt worden sind. auch die Blutwerte auf borreliose waren erstaunlich hoch. sicher hat diese Frau , nach langem leid auch somatisierungsstörung entwickelt. das bleibt einfach nicht aus wenn man sich so lange mit schmerzen und der Ungewissheit plagt... Fakt ist aber , es wurde nachgewiesen , die psyche verursacht keine entzündlichen läsionen im Gehirn... zu mir, ich bin nicht dick, ich bin eher sehr schlank. nach der Geburt von meiner Tochter War ich sehr sehr unglücklich da sich mein Schwangerschafts Bauch nicht zurück gebildet hat. ich sah also immer noch schwanger aus, dünn und da War immer noch der störende Bauch. du hast vollkommen recht , ich litt sehr darunter. sporT und Diät brachte in meinem Fall rein garnichts, also entschloss ich mich für die fettabsaugung. ich ich hätte eigentlich glücklich sein müssen , nur leider!!!! trat das Gegenteil ein, bis heute. du hast recht, ich habe einen gewissen selbsthass mir gegenüber und sicher gibt es aus meiner Kindheit auch zahlreiche andere psychische Auslöser , die meinen zustand heute vielleicht erklären könnten. es ist nur so , warum erst nach dieser op? das verstehe ich einfach nicht , vorher ging es mir relativ gut , hatte keine körperlichen schmerzen, Übelkeit etc. bei meinem allerersten Aufenthalt im KH wurde mir eine leichtgradige sensible polyneuropathie diagnostiziert. im Bericht stand aber das die werte grenzwertig seien und anhand den Reflextest , die bei mir sehr lebhaft waren , untypisch für eine polyneuropathie sei. Beim Zweiten aufenthalt, hatte ich wohl verbesserte Werte zur vorMessung beim ersten mal, aber immer noch grenzwertig bzw minimal verändert. Beim dritten mal , hieß es dann kein Anhalt einer polyneuropathie. diese ganzen verschiedenen aussagen haben mich fix und fertig gemacht, Gedankenkreisen wie zb, was ist wenn doch, warum kann mir kein Arzt helfen, ein anderer Neurologe sagt mir, er hätte einige Patienten , wo sich somit eine MS ankündigt. tolle Aussage, also War ich auf dem MS Tripp. laut MRT und lumbalpunktion ist das jedoch nicht der Fall. Tja disotative störung wer weiß. immer diese Frage, wer weiß. das ist schrecklich. liebe grüße

  24. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 23.11.2014

    Schau mal nach dem erschütternden Bericht von Ingeborg Schmierer . Ich bin mir sicher daß diese arme Frau nicht die Krankheiten hat, die sie glaubt zu haben. Es ist der helle Wahnsinn was diese Frau in erschütternder Weise über sich schreibt. Laß dir das zur Warnung sein. diese bemitleidenswerte Frau lebt im extremsten hypochondrischen Wahn, den man sich vorstellen kann . oder lies mal das Buch von Justinus Kerner "die Seherin von Prevorst" Friederike Hauffe eine junge Frau mit geistigem Talent die aber in tiefster Neurose gelebt hat und total schwach war und die schlimmsten Beschwerden hatte, die man sich vorstellen kann. Aber letztlich war die psyche der Motor ihres schweren Leidens. aufgrund deiner Op. Ist es wohl klar daß du mit einem gewissen Selbsthass Lebruns dich selber nicht akzeptieren kannst so wie du bist. Das selbstbewußtsein ist nicht abhängig von ein paar Kilo fett um den Hüften. Dadurch wirst du, wie du wahrscheinlich nach der OP. Gemerkt hast nicht zum neuen Menschen, das psychische Elend ist geblieben, daran müßte du arbeiten, dann Vergehen die Sorgen um den Hüftspeck von alleine.

  25. Leserkommentar Hans van gretel schreibt am 23.11.2014

    Na ja, direkt ausschließen kann man eine alleinige psychische Komponente nicht. Depressionen äußern sich oft lediglich in somatischen Störungen. Falls du Depressionen haben solltest müßten Psychopharmaka eigentlich helfen., was sie bei dir ja offensichtlich nicht taten.Bei ausschließlichen somatisierungsstörungen helfen weder Psychopharmaka noch Schmerzmittel. Da bei dir aber beide nicht angeschlagen haben bin ich mir mit der eventuelldiagnose "Depression" nicht so sicher. Unsicher bin ich mir auch mit der grenzwertigen NLG da du ja noch jung bist, wenn du so alt wärest wie ich dann wäre das was anderes. Bei mir war die NLG unauffällig und ich bin fast 62 Jahre alt. Eine dissoziative Sensibilitätsstörung wäre eine konversionsstörung indem deine Gedanken umgepolt werden in somatisches erleben, sozusagen konvertiert werden. Das ist natürlich schweres Terrain für mich, was ich nicht hier erklären kann, da ich es nicht weiß ob das wirklich bei dir zutrifft. Angstkrankheiten usw. Gehören im allgemeinen zu den Krankheiten die der Betroffene nicht akzeptieren kann, da er die Ursache des Leidens nicht sehen, bzw nacherleben kann. Er sieht nur die Beschwerde, die Ursächlichkeit bleibt ihm meistens fremd, das macht die ganze Sache so ungewiss . Beide Diagnosen von der Neurologie sowie von der psychosomatischen klinik sind wohl verständlicherweise etwas unbefriedigend für dich. Wenn eine Diagnose gestellt wird dann muß auf dieser Grundlage eine Therapie gefunden werden. So richtig scheint es auch nicht mit der Psychotherapie zu funktionieren. Innerhalb eines Jahres hätten sich zumindest kleine erfolge zeigen müssen. Natürlich kann die psyche ein ganzes Jahr solche Symptome, rund um die Uhr, erzeugen. Das ist ja das fatale. Schau dir nochmal das Video oben drüber an. Der Mann war 18!!!! Jahre lang krank und teilweise massivst. Hast du eventuell Fieber, rektal messen. Temperatur stets im Ruhezustand messen. nach anstrengender Bewegung ist die Körpertemperatur stets höher als 37 grad. in solch einem Zustand nach Bewegung noch mal nach einer halben Stunde ruhe messen, wenn die Temperatur absinkt ist alles in Ordnung. hast du hier jemanden getroffen der seinen Zustand akzeptieren kann ? Ich kann es auch nicht. heute nachmittag habe ich mal wieder gedacht ich muß sterben. Jetzt ist dreiviertelelf und ich lebe immer noch. wenn ich wüßte daß alles ausschließlich auf meine Kranke Psyche zurückzuführen ist, dann wäre es der erste Schritt zur Gesundung, leider weiß ich es nicht mit letzter Sicherheit , das macht mich als ewigen Skeptiker kaputt. DAß ICH EIN HYPOCHONDER BIN, EINE ANGSTERKRANKUNG HABE UND EIN GROßTEIL MEINER BESCHWERDEN DAVON KOMMEN, DARÜBER BIN ICH MIR KLAR. Aber auch Hypochonder können eine ernsthafte Erkrankung haben und dieser Gedanke bricht mir das Genick. als kleinen Rat kann ich die nur mitteilen, fahre erstmal noch zweigleisig , sei erfinderisch ,aber steigere dich nicht in bedrohliche Krankheiten, die du wahrscheinlich nicht hast, hinein, das wäre der Abgrund für dich. Hier sind mehrere denen es genauso geht wie dir, die eine ähnliche Diagnose wie du haben und damit klar kommen müssen. Ich habe in letzter Zeit von fällen gelesen die viel!!!! Schlimmer sind noch als deine Erkrankung, bei denen es doch voll psychisch ist. Kaum zu Glauben zu was der Mensch mit einer Kranken psyche fähig ist.

  26. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    Hans, vielen lieben dank für deinen Beitrag. nun ja, bis jetzt wurde ich neurologisch abgeklärt, da ich ja auch neurologische sympthome habe. dann schilddrüse auch ok Blut Analyse, Vitamine usw alles in Ordnung. NLG Werte grenzwertig , soll nichts heißen. Hmmm. RheumaFaktor alles o.b MRT O.B lumbalpunktion O.B HerzUltraschall O.B kipptischuntersuchung O.B Langzeit EKG O.B Langzeit Blutdruck O.B Nahrungs unverträglichkeiten O.B tja du siehst alles an untersuchungen gemacht. War nicht bei vielen Ärzten, die neurologen im kh sagten mir dann beim zweiten mal , ich solle mal über psychische Ursachen nach denken. diagnostiziert wurde in der psyschosomatischen klinik eine disotative Sensibilitäts störung und mittelgradige depression , und eventuell noch eine persönlichkeits Entwicklungs störung da wären sie sich aber nicht sicher. was denkst du denn Hans, sprechen meine symptome für das psyschosomatische? Kann die psyche 1 Jahr non stop so etwas anrichten? kribbeln 24 Stunden, schmerzen, Übelkeit , schwindel, starkes krankheits gefühl? jeden tag ? ich weiß es nicht. akzeptieren kann ich es einfach nicht. liebe grüße

  27. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    eine fettabsaugung von Bauch und Hüften.

  28. Leserkommentar conny66 schreibt am 23.11.2014

    liebe Sabrina,darf ich dich fragen was du für eine Schönheits OP hattest??

  29. Leserkommentar Hans van Gretel schreibt am 23.11.2014

    Furchtbar, so was hört sich für mich, falls man absolut von einer psychischen Ursache ausgeht, nach einer voll ausgebildeten Somatisierungsstörung an, ein sogenanntes Briquet Syndrom nennt man das. Wenn man davon ausgeht lasse dir von niemanden eine andere Krankheit, wie ALS, MS, Modeborreliose usw. aufschwätzen , alle Deine Symptome sind untypisch für solche Krankheiten. wenn Du einen guten Therapeuten , bzw. Therapeutin hast, was häufiger ist, da Frauen auf diesem Gebiet in der Regel besser sind, dann befolge die Ratschläge und lasse dich auf keinen Fall von irgendwelchen Laien verunsichern, die einem jeden Quatsch aufdrängen wollen, von wegen Psyche, sie haben eine versteckte Krankheit etc. Leute die null Ahnung haben. somatisierungsstörung in voller Ausprägung Ist eine schwere Krankheit. ich weiß von Leuten, die solche eine Störung nicht wahr haben wollen und sich in eine eingebildete Krankheit reingesteigert haben und viele erfolglose Therapien, Operationen, Antibiotikatherapien erfolglos über sich ergehen lassen und im unbeeinflußbaren Wahn gelandet sind. Nehmt diese Diagnose an, wenn das mehrere !!!!!!!!! Ärzte unabhängig bestätigt haben, das ist der beste und wahrscheinlich der einzigste Weg zur Gesundung, die unter Umständen, trotz widrigster Beschwerden, relativ schnell eintreten kann. es gibt genug Träumen die solche Krankheiten verursachen, es müssen nicht immer Überfälle, Unfälle, Vergewaltigungen als Ursache vorhanden sein. Eine strenge Erziehung mit einem Übervater/Mutter , Kinderheimaufenthalte mit fehlender Sozialbindung/Erfahrung die das Kind schmerzlich!!! Vermißt sind ebenfalls Gründe diesbezüglich zu erkranken. Ich kenne einen Mann der ist durch den Streit und die Scheidung seit vielen, vielen Jahren schwer erkrankt ist,man sieht es ihm schon von weitem an. eine ungewollte Trennung z.b. Ist oftmals der Auslöser, oder innere Einsamkeit, oder ewiger Befehlsgehohrsam, die Gründe um Ärger in sich hineinzu fressen sind vielfältig. bei mir ist es so daß mir in der Kindheit immer gesagt wurde "wir müssen!!!!!!!!!! Leiden, bei meiner Pflegemutter wurde das körperliche Leid als Tugend empfunden. wer nicht leidet ist nicht Gott gegenüber Gehorsam. wenn ich mich Daten auflehnt, dann hieß es ich sei Leidensscheu. grausam aber wahr. warum hat Jesus die Menschen dann geheilt und sie nicht leiden lassen. aber solch Kindheitserfahrung macht einem fürs Leben untauglich und die Angst vor Strafe und Leid wird zum beherrschenden Element. eine kleine Beichte war das wohl. Der Mensch hat Anrecht auf ein gesundes Leben, auch wenn wir einmal sterben müssen. Leid, egal in welcher Form zerstört uns elementar. das schlimmste Leid ist der körperliche Schmerz. Davon können wir hier alle ein Klagelied singen. trotz allem gute Besserung, da diese möglich ist. hallo Miriam ich werde mich mal wieder melden, heute holt das alte Töchterchen den Kasten wieder ab.

  30. Leserkommentar Sabrina schreibt am 23.11.2014

    Hallo Hans, glaub mir , mir geht es nicht anders wie dir. ich zb habe seit einem Jahr Dauer kribbeln in Füßen, beinen, armen und Händen. teilweise brennt mir der ganze Körper bzw haut. ich kann es garnicht richtig lokalisieren ob es nur die Haut ist oder von innen kommt. manchmal fühlt es sich so an, als wären die Muskeln stark entzündet. dazu kommt ständig womit ich morgens schon aufwache und abends wieder einschlafe ein komisches Gefühl im kopf. kann es nicht einmal mehr richtig beschreiben, ganz komische Unruhe im kopf mit benommenheit vielleicht. als hätte ich einen Ball in meinem Hirn der hin und her springt. fürchterlich. zudem entwickelte auch ich fürchterliche angst mit Folge das ich höllische hws Probleme habe. mein ganzer körper ist Dauer angespannt und ich habe das entspannen verlernt. meine Hände kämpfen ständig und höllische muskelschmerzen in den beinen habe ich auch. ich lag drei mal im krankenHaus auf der neurologischen Station. alle drei male wurde nichts gefunden. gefühlte 20 Medikamente (anti depris) schon probiert und natürlich auch schon lyrica und amitriptylin. null Erfolg. 8 Wochen psyschosomatische Klinik ohne Erfolg. jetzt zwei mal die Woche therapie. mir ist Dauer übel, hin und wieder breche ich , einfach so mitten in der nacht. ich bin unheimlich erschöpft kann keine 10 Meter laufen ohne völlig erschöpft zu sein und das mir ständig die pumpe geht. begonnen hat alles nach einer Schönheits op und seit dem geht es mir körperlich sehr schlecht, ja sogar manchmal schon soweit das ich denke , ich werde bald sterben. eine zeit lang War ich der festen Überzeugung MS zu haben. aber dies wurde jetzt schon drei mal ausgeschlossen sprich mittels mrt 3 mal und zwei mal lumbalpunktion. zu Ärzten gehe ich schon garnicht mehr , wofür auch . helfen können die nicht . unsere Hoffnung liegt nur darin sein leben zu ändern, zu akzeptieren und ein psychotherapeut. ganz liebe grüße und viel Kraft.

  31. Seite:
    « <   > »

© 1999-2014 PAL Verlag - Psychosomatik - psychosomatische Erkrankungen - psychosomatische Beschwerden - psychosomatische Probleme - Seele Körper
Impressum/Haftung/Copyright/Datenschutz