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FreyClaudia Frey, Heidelberg
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Selbstvertrauen ist wichtig für ein erfülltes Leben

ich will, ich kann, ich werde

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor - persönlich, emotional und beruflich. Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie mangelndes Selbstvertrauen trainieren und stärken können. Bild © JiSIGN - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen - wer von uns wünscht sich das nicht? Mit einer guten Portion Selbstvertrauen geht man unbeschwerter durchs Leben.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat wenig Angst vor Misserfolgen, u.v.m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten. Schauen wir uns an, woher ein mangelndes oder fehlendes Selbstvertrauen kommt.

Die Ursache eines geringen Selbstvertrauens

Niemand kommt mit einem geringen oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt. Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die ich deshalb den inneren Kritiker nenne.

Der innere Kritiker versucht ständig, unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Der innere Kritiker erledigt seine Aufgabe so geschickt, dass seine Kritik uns berechtigt und gerechtfertigt erscheint.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil: Er hat immer nur eines im Sinn: uns "klein" zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gering sind.

Die Geburtsstunde des inneren Kritikers

Der Kritiker in uns entstand in unseren ersten Lebensjahren. In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, aber auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: "Du taugst nichts", "Aus dir wird nie etwas werden", "Mit dir muss man sich nur ärgern", "Du dumme Gans", "Du hast zwei linke Hände", "Du bist stinkfaul", "Mit dir hat man nur Scherereien", "Dickerchen".

TIPPS FÜR MEHR SELBSTACHTUNG

Den inneren Kritiker verbannen.

Sich annehmen lernen
von Dr. Rolf Merkle.

An manchen Tagen prasselten solche entmutigenden und verletzenden Worte wie ein Hagelgewitter auf uns ein.

Mit der Zeit lernten wir, uns mit den Augen unserer Eltern zu sehen und so zu uns zu sprechen wie einst unsere Eltern.

Dies war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens.

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, müssen wir lernen, uns selbst aufzubauen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

Wir müssen uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Wir müssen den inneren Kritiker aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir müssen also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

Unterschied zwischen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstsicherheit

Selbstbewusstsein haben bedeutet,

Voraussetzung für Durchsetzungsvermögen ist, dass wir über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen.

Sind unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gering, dann haben wir Angst vor Ablehnung, haben kein Selbstbewusstsein und getrauen uns nicht, selbstsicher aufzutreten, Nein zu sagen, Forderungen zu stellen und unsere Wünsche mitzuteilen.

D.h. Selbstvertrauen ist die Basis eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ohne Selbstvertrauen kein Selbstbewusstsein!

Wie man sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl garantiert zerstört

1. Denke permanent schlecht von dir: wenn es dir gut geht, dann denke, dass du das nicht verdient hast; wenn dir etwas gelingt, dann denke, das sei nur Zufall; wenn es dir schlecht geht, dann halte das für selbstverständlich - du hast es schließlich nicht anders verdient.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, dir einzureden, dass du es verdient hast, dass es dir gut geht oder noch schlimmer, wenn du gar stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt.

Durch solche Selbstbeweihräucherung gefährdest du dein Unglücklichsein und setzt deine schlechte Laune aufs Spiel.

2. Mache deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig. D.h. gelingt dir etwas nicht oder machst du etwas falsch, dann sei hart und unbarmherzig zu dir und verurteile dich dafür aufs Schärfste. Sag dir: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, was du anpackst, machst du verkehrt".

Das Dümmste wäre, Nachsicht mit dir zu haben - das würde unter Umständen zu guten Gefühlen führen. Unterlass es also Dinge zu dir zu sagen wie: "Das kann jedem passieren, Fehler machen ist menschlich, du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch, auch wenn du versagt oder du dich falsch verhalten hast".

3. Lass dir alles gefalllen und schlucke alle Ungerechtigkeiten hinunter; du verdienst es, schlecht und ungerecht behandelt zu werden. Wenn du dir nämlich alles gefallen lässt, dann kannst du dich selber nicht leiden und ekelst dich vor dir selbst immer mehr.

Das Dümmste wäre, wenn du dich wehren würdest und vielleicht sogar dadurch Recht bekämst: dann könntest du unter Umständen stolz auf dich sein und damit hätte dein Unglücklichsein ein Ende.

4. Widersprich anderen sofort, wenn diese dir Komplimente machen und dich loben. Sag: "Das ist nichts Besonderes, das kann jeder".

Das Dümmste wäre, wenn du anderen innerlich oder gar offen für deren Lob dankst und es lächelnd annimmst. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer widersprechen und betonen, dass die anderen sich irren und dir klarmachen, dass diese dir nur Honig um den Mund schmieren wollen.

5. Habe ständig etwas an dir auszusetzen: an deinem Äußeren, an deiner Arbeit, an deinem Charakter, an deinen Leistungen, .... Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein und ein geringes Selbstvertrauen. Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Das Dümmste wäre, nach positiven Seiten von dir zu suchen. Das birgt die Gefahr, dass du möglicherweise ein wenig stolz auf dich bist. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer schön feste auf dich draufhauen und dich klein machen.

6. Mache eine Liste von all deinen Fehlern und Schwächen. Schreib dir all deine Misserfolge der Vergangenheit auf, notiere dir, was du alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast. Frage andere, was diese an dir auszusetzen haben und nimm diese Kritik in deine Liste auf.

Lese dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch. Übrigens diese Liste ist nie vollständig: schließlich machst du ja fast jeden Tag neue Fehler.

Du wirst sehen: diese Strategie bringt deine Stimmung in Nullkommanichts in den Keller.

Das Dümmste wäre, nach deinen positiven Seiten und Stärken Ausschau zu halten oder dir gar diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und es könnte dir besser gehen.

Hüte dich also davor, eine Positivliste zu machen, in der du all das notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Wie mangelndes Selbstvertrauen aufbauen? Strategien für ein stabiles Selbstwertgefühl.

TIPP 1: Stärke deine Selbstachtung

Voraussetzung für ein gesundes Selbstvertrauen sind ein positives Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

In dem Maße, in dem du dich selbst mehr annimmst, in dem Maße wird sich dein Selbstvertrauen verbessern. Du kannst dein schwaches Selbstvertrauen selbst aufbauen und trainieren. Mache die folgenden Übungen.

TIPP zum Aufbau einer gesunden Selbstachtung:
Sag dir: Ich mag dich

Was hast du dir immer gewünscht, von deinen Eltern, Geschwistern oder Gleichaltrigen zu hören, hast es aber nur selten oder gar nicht gehört? Vermutlich waren das Worte wie: »Ich mag dich. Ich hab dich gern.«

Wir alle sehnen uns nach bedingungloser Liebe. Wir möchten um unserer Selbst willen geliebt werden.

Wenn du sagst: »Ich kann mich nur annehmen, wenn ich perfekt bin, wenn ich einen perfekten Körper habe, wenn ich dieses oder jenes erreicht habe.«, dann tust du genau das, was deine Eltern taten.

Du stellst Bedingungen an deine Liebe zu dir selbst. Du sagst zu dir: »Wenn du so bist, dann mag ich dich nicht. Ich hab dich nur lieb, wenn du dich änderst.«

Deshalb ist es wichtig, dass du dich annimmst, auch wenn du nicht perfekt bist.

Wenn du deine Selbstachtung davon abhängig machst, dass du perfekt bist, werden dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nicht stabil sein.

Nimm dir jeden Tag für die nächsten 30 Tage einige Minuten Zeit. Versetz dich vor Beginn der Übung in eine gute Stimmung, indem du z.B. deine Lieblingsmusk anhörst. Dies erleichtert dir die Durchführung dieser Übung.

Nimm einen kleinen Handspiegel oder stell dich vor einen großen Spiegel. Du solltest diese Übung ungestört und unbeobachtet machen. Diese Übung wird dich vermutlich die meiste Überwindung kosten – aber sie ist auch die mächtigste von allen und kann wahre Wunder bewirken.

Setz ein Lächeln auf deine Lippen, schau dir ein paar Sekunden wohlwollend in die Augen. Dann sag dir laut: »Vera« (setz hier deinen Vornamen ein), »ich liebe dich.« Lass diese Worte ein paar Sekunden auf dich wirken.

Dann sag dir 5 Dinge, auf die du stolz bist oder die du an dir magst. Etwa: »Ich bin stolz auf dich, dass du den Mut aufbringst, diese Übung zu machen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich bemühst, dich anzunehmen. Mir gefallen deine schönen Augen. Ich finde es toll, dass du dich so liebevoll um die Kinder kümmerst.«

Du wirst dich die ersten Tage bei dieser Übung sehr unwohl fühlen. Dir wird sich vielleicht der Magen umdrehen, du fängst zu weinen an, dir fällt es unglaublich schwer, dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen, dass du dich magst.

Diese Reaktionen sind völlig normal. Sie zeigen dir, wie fremd du dir bist und wie weit du dich von deinem inneren Kind – deinem wahren Wesen - entfernt hast.

TIPP 2: Mach dir deine Erfolge bewusst

Unser Selbstvertrauen steigt mit dem Erfolg. D.h. je mehr Erfolge man privat und beruflich hat, je mehr man sich bestätigt sieht, dass das, was man tut, richtig und erfolgreich ist, umso mehr wächst das Selbstvertrauen. Jeder kleine Erfolg zählt, denn dieser gibt Kraft, Mut und Energie weiterzumachen.

TIPP für mehr Erfolg

Um Erfolg zu haben,
muss man an sich glauben.
Yes I can. Ich kann es.
Ich schaffe es. Werden Sie
ein Ich-kann-Denker
.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unsere Erfolge bewusst machen und unsere Fehler ausblenden.

Viele Menschen zerstören ihr Selbstvertrauen, weil sie mehr und öfter an ihre Fehler und die Momente, in denen sie versagt haben, denken, als an ihre Erfolge.

Nutze deine Fehler und Misserfolge, um aus ihnen zu lernen und dann vergiss diese schleunigst und wende dich wieder deinen Erfolgen und Stärken zu.

Sieh dich stets in der Erfolgs-Rolle, statt in der Loser-Rolle.

Sich an vergangene Erfolge zu erinnern und sich darüber zu freuen, stärkt das Selbstvertrauen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

TIPP 3: Notier dir, was andere an dir schätzen

Notier dir, was andere (Partner, Freund(in), Kinder, Arbeitskollegen, Vorgesetzter) an dir schätzen. Was für Komplimente machen dir diese Personen?

Mein Partner schätzt an mir, dass ...
Meine Kinder schätzen an mir, dass ...
Mein bester Freund/meine beste Freundin schätzt an mir, dass ...
Meine Arbeitskollegen schätzen an mir, dass ...
Mein Chef schätzt an mir, dass ...
Mein Vater/meine Mutter schätzen an mir, dass ...

Wenn du nicht weißt,, was Freunde, Kinder etc an dir schätzen, dann frag diese. Rufe dir diese Komplimente immer wieder in Erinnerung, insbesondere dann, wenn du an dir zweifelst und wenn dir dein Kritiker einreden will, dass du mal wieder Mist gebaut hast und nicht in Ordnung bist.

Indem du dir in Erinnerung rufst, was andere an dir schätzen, stärkst du deine Selbstachtung und dein schwaches Selbstwertgefühl.


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TIPP 4: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen

Die Angewohnheit, sich mit anderen zu vergleichen, kann deinem Selbstvertrauen großen Schaden zufügen.

Wenn du dich nämlich mit Freunden, Kollegen oder wildfremden Menschen vergleichst, die mehr haben als du, die beliebter sind als du, die besser aussehen, die mehr aus sich und ihrem Leben machen, die Fähigkeiten und Talente haben, die du nicht hast, dann bist du auf die anderen neidisch und dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen leiden.

Du fühlst dich dann zwangsläufig minderwertig und unterlegen.

Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist an sich nicht schädlich. Du darfst jedoch, wenn du beim Vergleich schlecht abschneidest, nicht den Fehler machen, dich deshalb für weniger wertvoll und tüchtig anzusehen.

Das wäre eine Schlussfolgerung, die deinem Selbstvertrauen und deiner Selbstachtung schaden würde.

Statt dich zu vergleichen ist es besser, zu schauen, von wo du in deinem Leben gestartet bist und was du im Laufe deines Lebens alles gelernt und erreicht hast.

In meiner 30-jährigen Tätigkeit als Psychologe habe ich festgestellt:

Für unser Wohlbefinden ist ein gesundes Selbstvertrauen enorm wichtig.

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Leserkommentare Selbstvertrauen
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Es gibt 137 Kommentare

  1. Leserkommentar Lisa schreibt am 15.12.2014

    Mein größter Traum ist es Schauspielerin zu werde, aber ich habe einfach zu viel Angst auf einer Bühne zu stehen oder vor einer Kamera. Obst wenn ich bei irgendetwas mitmachen, habe ich schon bei den Proben Angst. Ich habe immer das Gefühl, dass ich es nicht kann und versuche mich dann immer davor zu drücken. Wie soll ich da Schauspielerin werden?????:-(

  2. Leserkommentar Der Prophet schreibt am 15.12.2014

    Gebt euch einen Ruck und sagt dem inneren Kritiker zusammen mit den anderen verletzten Seelen hier lebewohl. Man muss auch anerkennen das ein Durchhänger mal zum Leben dazugehört. Ich selbst habe immer Gedacht, dass sich Trauer an meine Fersen heftet wie ein Schatten, aber ich habe ihr gesagt, dass ich sie jetzt nicht mehr brauche und ich auf eigenen Füßen stehen kann und es hat geholfen. Ich wünsche allen hier noch viel Liebe, Vertrauen und Freude eure Kommentare zu lesen tut so gut :D

  3. Leserkommentar Nefly schreibt am 10.12.2014

    Funktioniere, funktioniere....Ich finde es schrecklich wie mit dem Menschen auf Arbeit umgegangen wird. Man würd wegen einem Fehler so blöd behandelt oder wenn man sich nur ganz kurz unterhält, würd sofort ärger. Man würd ständig angerieben noch schneller zu arbeiten... Es tut gut die Artikel zu lesen, ich übe mich ab sofort in Selbstachtung.

  4. Leserkommentar kosimo1968 schreibt am 08.12.2014

    Ein wirkich sehr interessanter Artikel, in dem ich mich immer wieder finde. Mein Selbstvertrauen hat nach einer sehr schweren Krankheit, die mich ca. 10 Jahre aus meinem normalen Leben gerissen hat, ganz enorm nachgelassen. Was mir früher problemlos gelang, bereitet mir heute sehr viele Schwierigkeiten. Ich konnte mich während der Krankheit kaum um die Familie kümmern und wurde von der Helfer- in die Opferrolle gedrängt. Ich hatte immer eine starke Persönlichkeit, die aber nun nur noch durch Selbstzweifel bestimmt ist. Durch einen Schlaganfall sind meine kognitiven Fähigkeiten enorm eingeschränkt und ich habe Angst vor allem Neuen. Ich würde so gerne wieder in meinem Beruf arbeiten und somit Erfolg haben, traue mir aber nichts mehr zu. Nun befinde ich mich momentan in einer Therapie und hoffe, das alte Selbstvertrauen in mich zurück zu bekommen.

  5. Leserkommentar Major schreibt am 24.11.2014

    danke und auch hilfreich euer Artikel. ich selbst finde es sehr schade wie man vieles verpasst in seinem Leben wenn man kein gesundes Selbstbewusstsein hat. Man steht vor einer riesen Mauer und dahinter beginnt das richtige und spaßige Leben. Man solle sich so früh wie möglich damit auseinander setzen denn verlegen, schüchtern, gehemmt ist zwar okay doch sollte man sich davon nicht kontrollieren lassen... dafür ist das Leben ja doch schon zu kurz. PS:irgendwie hat das schreiben diese Textes mich schon ein wenig selbstsicherer gemacht ;) lg

  6. Leserkommentar SpieltkeineRolle schreibt am 24.11.2014

    Ein gelungener Artikel mit tollen Tipps! Die Artikel regen sehr zum Nachdenken und philosophieren an. Es ist erschreckend zu sehen, in wievielen Punkten sich die eigene Persönlichkeit wiederspiegelt. Wieso leben wir das Leben nicht? Ist es so schwierig unsere Maske fallen zu lassen ? Einst sollten wir wissen: Wir leben im Hier und Jetzt, nicht in der Zukunft und auch nicht in der Vergangenheit. Wir müssen lernen uns zu akzeptieren. Vielen Dank für die hilfreichen undsprachlich sowie stylistisch tollen Beiträge!

  7. Leserkommentar maike schreibt am 19.11.2014

    wenn ich mit 70 längst karriere gemacht habe und beweisen konnte, wie gut ich beruflich alles machte und immer noch nicht aufhören kann, von einem Termin zum nächsten zu laufen, noch ein Fachbuch schreibe und überall dabei bin, wo Karrieristen sind, ...will ich mir dann selbst etwas beweisen, weil privat nicht alles so läuft wie ich wollte??

  8. Leserkommentar Luwam schreibt am 18.11.2014

    Nur was tun wenn die Gesellschaft nicht zulässt dass man sich stark und mutig fühlen darf. Ich hab kein Problem mit meiner Hautfarbe, im Gegenteil ich habe gelernt das mein Äußeres nicht stigmatisiert werden darf und nichts über meine Persönlichkeit aussagt. Nur empfinde ich den alltäglichen "Kampf", erniedrigender Blicke und Kommentare zu ignorieren, als enorm schwierig und mühsam. Ich dachte dass ich meine Identitätsfindung und den ganzen Kram endlich hinter mir lassen kann und nach vorn sehen kann, doch dies ist nicht der Fall. Ich kann mich doch nicht jeden Tag unwohl und nicht akzeptiert fühlen, ständig darauf bedacht mich Beweisen zu müssen, zeigen das ich "Anders" bin- und dabei zu vergessen wer und wie ich wirklich bin. Mittlerweile fühl ich mich sehr klein, trotzdem geliebt von Freund und Freunden, aber wer versteht mich schon ohne Mitleid zu empfinden. Ich denke dass ich mittlerweile vieles z.b Blicke als abwertend interpretiere, da steh ich mir einfach Selbst im Weg. Doch ich habs satt mich immer und immerwieder kleinmachen zu lassen- von meiner Umgebung oder auch von mir Selbst :( Angst zu versagen, weil viele eh davon ausgehen das man versagen wird.... ständig bekomme ich Herzklopfen wenn ich vor einer größeren Gruppe reden soll, das war nicht immer so...

  9. Leserkommentar Herbert Ritter schreibt am 17.11.2014

    Ich muß sagen, dass ich mich immer wieder dabei erwische wie ich mich selber runter mache. Sich vor dem Spiegel stellen, habe ich schon gemacht und gemerkt wie albern ich mir vor komme. Ich werde weiter daran Arbeiten.😃

  10. Leserkommentar Claudia schreibt am 16.11.2014

    Ich habe diesen Artikel verschlungen mein Problem habe ich bereits vor langem erkannt.meine Erfahrungen haben mir immer wieder gezeigt dass ich nicht genug war.letztes Jahr hat sich mein Sohn das Leben genommen. Zuerst war ich mit Schuldgefühlen beschäftigt. Ich hatte mich daraufhin auf meinen Job konzentriert , mit Erfolg. Bei meinem Mann hatte ich immer das Gefühl nicht gut genug zu sein. Immer wieder wurde ich auf meine Fehler aufmerksam gemacht vor kurzem war es sein Wunsch dass ich ausziehe, was ich getan habe. Jetzt liegt Arbeit vor mir, Arbeit mein Selbstvertrauen zu finden

  11. Leserkommentar lene schreibt am 30.10.2014

    Ich gehe noch zur Schule und habe das Abi in 2 jahren vor mir. Das an was ich so oft meist vor dem schlafen gehe denke ist was ich nicht kann, was nicht richtig/gut an mir ist und was ich verbessern könnte. Oft vergleiche ich mich auch mit meinen Freundinnen, alle haben das was ich nicht kann. Doch dann gibt es auch die Momente in dennen ich mit allem zufrieden bin in dem ich einfach meine sorgen wegblende. Da fühle ich mich am besten, doch wenn ich dann wieder Zweifel bekomme, halte ich mir genau das als fehler vor. Ich kann nicht gut mit gefühlen oder mich zu öffnen sei es auch nur vor dem Spiegel. Jetzt gerade ist schon zwang und doch Erleichterung es zu erzählen. Ich versuche nun mir wirklich das geschriebe zu herzen zu nehmen. Danke

  12. Leserkommentar LULU schreibt am 29.10.2014

    Eine Nachricht an Rosi. Ich habe Ihren Beitrag gelesen und bin bei allem ganz bei Ihnen. Ja, es ist und es war und wird immer so sein, wenn du etwas bist oder hast, dann liegt dir die Welt fast zu Füssen. Ehrlichkeit und Anstand sind in unserer von Geld geprägten Wirklichkeit keine guten Begleiter mehr, diese Erfahrung mache ich jeden Tag. Nur wer ein Schwein in jeder Hinsicht ist, der wird toleriert und angenommen und gewinnt im Leben immer mehr dazu. Ihre Lebensgeschichte gleicht in etwa der meinigen und ich muß sagen, mit 70 Jahren hat sich mein Leben trotz vielfacher Selbstwertsteigerungsübungen in keinster Weise gebessert. Einmal Underdog - immer Underdog. Ich habe mich total von der Aussenwelt isoliert, da ich mit den Klischees nicht mehr leben mag. Es ist im Grundgesetz Artikel 1 verankert, die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder hat ein Recht auf Anerkennung, speziell wenn so harte Schicksalsschläge ihn getroffen haben, aber leider wird das bei den Ämtern nicht so gesehen, man ist und bleibt ein Bittsteller und den kann man mit Mist bewerfen. Es wäre sinnvoll, wenn es einmal Jemanden gäbe, der diesen grauenvollen Weibern und Kerlen auf dem geliehenen Amtsstuhl einmal vor Augen führt, das ihnen das alles auch passieren kann. Diese Überheblichkeit und Machtpositionierung ist einfach inhuman. Ich wünsche diesen Typen nichts Gutes, möge der Himmel sie für ihre Bösartigkeit bestrafen. Versuchen Sie einmal daran zu denken, dass es viele, ganz viele Frauen und Männer in ähnlicher Situation gibt, die Hilfe benötigen und denen so blöde Übungen vorgelegt werden, die Niemandem helfen, sondern einen Schreiberling reich machen. Das einzig Wahre ist - nicht darüber nachzudenken und jeden Tag als neue Herausforderung zu meistern und zwar ehrenvoll, das kann man sich als wertvollen Erfolg auf die erhobene Lebensfahne schreiben. Das macht selbstsicher und gibt einem das Gefühl besser als die Machtbesessenen zu sein. Es wirkt, ich probiere es jeden Tag und mittlerweile stehe ich über diesen Dingen. Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Zeit, die Sie für sich und Kinder als wertvoll empfinden. Es grüßt Sie ganz herzlich LULU

  13. Leserkommentar Linda schreibt am 26.10.2014

    Ich find das ist etwas verwirrend formuliert. Ist zwar ironisch gemeint, das ist klar aber wäre schöner, wenn es posiiv formuliert ist.

  14. Leserkommentar anna schreibt am 24.10.2014

    Naja meine Erfahrungen sind grad nicht die besten aber auch nicht die schlimmsten ich habe eine legesteni und die ist besonders bei der Sprache zu hören und meine Schreibweise ist auch nicht die beste und viele haben mich gemobbt weil ich nicht normal sprechen konnte und dann hab ich den Fehler gemacht mich an andere zu vergleichen.... und dann ging es wahrscheinlich richtig bergab..und mein aussehen ist auch gard das schönste und nach dem gansten hab ich mich nicht mehr bemüht mich herzurichte denn ich war im glauben das sich es nichts mehr bringen würde... naja ich versuche mich jetzt zu verbessern...

  15. Leserkommentar Eva-neu am Start schreibt am 15.10.2014

    ich bin sehr schüchtern und vergleiche mich mit anderen Menschen die besser sind als ich - ich hoffe es hilft weil ich gerne mutiger und Selbstbewusster werden möchte.Ich will nicht wie ich es sonst immer mache weglaufen sondern mich trauen irgendetwas zu sagen oder sonst was - wenn das nichts hilft werde ich freiwillig weil ich mich ändern möchte zum Schulpyschologen gehen. viel Glück und Selbstvertrauen Eure Eva-neu am Start ;-)

  16. Leserkommentar neuhier schreibt am 14.10.2014

    Ich finde die aussage falsch, dass wenn eltern uns kritisieren, sie uns auf unsere vermeintlichen fehler aufmerksam machen. im grund sind es nur ihre eigenen schwächen/ defizite, die sie auf uns projiziieren. oder von uns etwas erwarten, was ihnen fehlt. dasselbe mit einem partner. was er an mir kritisiert, ist eben irgendwas, was ihm zu seinem glück fehlt. wenn ich ihm das nicht gebe/ geben kann, dann werde ich eben kritisiert. er hat eben eine erwartungshaltung, die ich vielleicht wirklich einfach nicht füllen/ erfüllen kann. vielleicht selbst, wenn ich wollte. das beste wird dann zu meinem schutz die trennung sein. denn ich möchte nicht ständig mit dem gefühl herumlaufen, dass ich nicht "gut genug" bin, oder ständig der prellbock für die unzufriedenheit des anderen sein. dafür habe ich keine kraft.

  17. Leserkommentar johs schreibt am 08.10.2014

    Nachdem ich heute mal wieder gemerkt habe wie schlecht ich bin wurde ich tatsächlich von jemandem gefragt, ob ich denn garkein Selbstvertrauen habe. Daraufhin habe ich auf diese Seite geschaut, und siehe da...ich mache alles was man machen sollte wenn man sein Selbstvertrauen auf alle Fälle zerstören will...wortwörtlich, genauso. Ich kann mit meinen Freunden viel unternehmen, hab aber immer Angst dass sie plötzlich anfangen mich auszustoßen und zu mobben, weil ich irgendwas falsch gemacht habe oder uncool oder so bin. Vor Fremden oder bekannten die ich nicht mag, die Arrogant sind oder einfach nur Selbstvertrauen haben hab ich irgendwie Angst. Ich beuge mich dann immer mit tränen in den Augen die niemand sehen darf ihrem willen. Ich fang irgendwie total schnell bei der kleinsten Beleidigung die mich verletzt an zu heulen... . Ich werde versuchen die Tipps auf der Seite zu beherzigen. Mir geht es genauso wie Ali(16m) aus den Kommentaren btw, ich bin 14(m)

  18. Leserkommentar EinguterAnfang schreibt am 08.10.2014

    Ich wollte mich hiermit für den einfühlsamen, hilfreichen Artikel, aber auch für die Offenheit der vielen anderen Lesern bedanken. Ich finde mich in einigen Geschichten wieder und es ist ein sehr gutes Gefühl nicht allein zu sein, eben nicht `die Einzige auf der Welt mit solchen Problemen´ zu sein. Ich habe immer die Schuld bei mir gesucht und bin heute noch der Überzeugung, dass ich trotz der Scheidung meiner Eltern, Missbrauch im Kindesalter, ADHS und den damit verbundenen Schulproblemen irgendwie alles falsch mache. Weder erfolgreich absolvierte Ausbildungen noch nachgeholtes Abitur "reichen", um diesen Standpunkt zu ändern und durch die hohen Anforderungen an mich selbst bin ich momentan sehr ausgebrannt. Wie auch immer, wir müssen uns jeden Tag bewusst machen, dass wir nicht alleine sind und an das Gute glauben, ihr habt mir etwas dabei geholfen, VIELEN DANK

  19. Leserkommentar Rosi schreibt am 29.09.2014

    Thema Selbstbewußtsein. Leider gibt es Schicksalsschläge und äußere krank machende Faktoren, auf die wir keinen Einfluß haben und die ein, bis dahin gesundes Selbstbewußtsein zerstören können. Psychologisch ist immer alles schnell erklärt, Real ist aber das, was jeder im Außen erfahren hat und was im Lebensverlauf prägend ist. Aus Selbstvertrauen resultiert Selbstbewußtsein was jeder Mensch durch Anerkennung erlernt und verstärkt hat. Aber machen wir uns doch nichts vor. In der heutigen Konsumgesellschaft hat Anerkennung derjenige, der mit dem Strom schwimmt und der Norm der Gesellschaft entspricht.Dabei sind die Menschen die Geld und Macht haben klar im Vorteil mit dem Selbstbewußtsein. Ich war mit 24 Jahren verwitwet, habe 2 Kinder alleine großgezogen, war als Alleinerziehende nie so integriert, wie eine Mutter mit Ehemann. Auf allen Ämtern ist mit mir respektlos umgegangen worden und alles mußte ich mir erkämpfen. Mein Selbstvertrauen und mein Selbsbewußtsein wurde mehr als einmal untergebuttert, so dass ich oft keine Kraft mehr hatte und auch meine positiven Gedanken mir nicht weiterhalfen. Mein Tochter wurde mit 4 Jahren sexuell mißbraucht, verlor auf Grund dieses Traumas alle ihre Körperhaare und war im Kindergarten schon diskriminiert. Wie soll z. B. ein Kind in solch einer Situation Selbstvertrauen aufbauen? In unserer Situation ging es nicht um Fehler die gemacht wurden, sondern um knallharte Schicksalsschläge. Die Macht der positiven Gedanken bringen da nicht viel. Einmal Pech immer Pech, hat wohl auch was mit schlechtem Karma zu tun. Ob ich mich anstrenge oder nicht, es wiederholt sich irgendwie alles und es ist wie ein böser Fluch oder ein Sog nach unten. Familienaufstellung ect. waren kleiner Erfolg, haben aber nicht die Scherben beiseite geräumt. Mein Selbstwergefühl mußte ich mir erhalten mit der Überlebenmsstrategie einer gewissen Härte nach außen hin. Gäbe es mehr Gleichstellung mit Menschen aus den Randgruppen, zu denen ich mit meiner Kindern gehör(e)te, dann gäbe es auch mehr Menschen mit Selbstbewußtsein. Heute geht es aber nach dem Mot " Hast du was, dann bist du wer!" Den lieben "Vater Staat" hat es schon damals nicht interessiert, wo ich das Geld hergenommen habe, um teure Behandlungen für meine Tochter selbst zu finanzieren, woraus sich die nächste Schwierigkeit ergab. Mein Leben und das meiner Kinder war ein einziges emotionales und finanzielles Chaos.Das ist es heute noch. Es hat mich niemand gefragt ob und wie wir das schaffen. Wenn ich so manchen Betrag hier lese, dann sind diese zum größten Teil von Menschen, die noch nicht wirkliches leid erfahren haben. Selbstbewußtsein läßt grüßen!

  20. Leserkommentar deliane schreibt am 29.09.2014

    Ich bin nix, ich kann nix, fett und hässlich bin ich auch keiner mag.das ist nun leider schon 35 Jahre so .ich werde angespuckt,angeschossen ,und wenn ich im laden gehe zeigt man mit fingern auf mich und alle lachen.jemand machte mir mal ein Kompliment das ging so: Du bist ganz nett und Sympatiesch aber du siehst scheisse aus.von Männer wurde ich bis jetzt auch nur ausgenutzt keiner meinte es ernst.

  21. Leserkommentar jessi schreibt am 29.09.2014

    Ich weiss nicht ob ich je welches hatte :/ ich traue mich nicht in die Stadt zu gehen oder mich mit meinen Freundinnen zu treffen da ich nicht weiss wie wer über mich denkt und über mich lästert ich mag es nicht dumm angeguckt zu werden, wegen einem Gerücht wurde ich unbeliebt, dieses Gerücht ist so schlimm das ich schon sehr oft versucht hatte mit meinen Eltern wegzuziehen ich habe Angst was kann ich tuhen :(

  22. Leserkommentar Igghy schreibt am 21.09.2014

    Sehr geehrter Herr Merkle, zuerst vielen Dank dafür, das sie dieser Beitrag der uns allen ermöglicht etwas aus unseren Fehlern zu lernen. Ich hatte in meiner Vergangenheit mit meinem inneren selbst auch zu kämpfen, diese innere Stimme die mich von meiner festen Überzeugung ablenkte. Nun seitdem ich mich mit Psychologie um meinen Selbstvertrauen zu stärken beschäftige, ist diese Stimme schon garn nicht mehr da, ich höre sie gar nicht mehr, was ich damit sagen will ist, ich habe mit der Vergangenheit samt schlechte zeiten abgeschlossen. Habe gelernt mich so zu akzeptieren wie ich bin, mich und anderen die mir leid zu gefügt hatten zu verzeihen und mich selbst zu lieben. Das gibt mir Kraft und mut für eine friedliche zukunft.

  23. Leserkommentar Leon schreibt am 20.09.2014

    Hallo an alle die das hier lesen :). Ich habe mein Selbstvertrauen verloren weil ich von einem Mädchen schon 2 mal eine Abfuhr bekommen habe. Ich konnte nicht mehr und habe mich nur schlecht geredet und so habe ich mich dann auch gefühlt doch durch diese Tipps habe ich es geschafft zumindestens mein Selbstvertrauen wieder zum großen Teil wieder herzustellen. Ein Problem habe ich immer noch doch ich glaube das ich das auch noch schaffe!

  24. Leserkommentar mila schreibt am 20.09.2014

    Hallo Leute ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen.denn ich habe von selbstbewussten ,Selbstvertrauen ,selbst meine Meinung habe ich verloren.es geht mir sehr schlecht.Ich sehe alles schwarz negativ.man hat mich nur beleidig wie du kannst nichts ,du wirst nie was schaffen .nie eine gute Mutter sein u.s.w.ich habe eine neue Beziehung seid einen Jahr und ich bin zur ihr hin gezogen habe alles in der alten Stadt gelassen.denn Vater der Kinder auch er darf die nicht sehen er hat mein Sohn sexuell missbraucht.mich und meine alles was blöd war ein geredet .vieles schlecht gemacht.das ist ein Teil und ich würde drei vergewaltigt ich habe auch darüber gesprochen.aber in der neuen Beziehung kann ich mich nicht ein Leben denn ich rede immer von der Vergangenheit .Ich möchte wieder lachen können und nicht nur weinen. Möchte selbstbewusster sein mir wieder mehr zutrauen ich kann nichts an mich neues rann lassen warum ist das so ?

  25. Leserkommentar asena schreibt am 16.09.2014

    Ich habe so gut wie kein selbstvertrauen mehr, weil mein vater mich oft genug für mein versagen beleidigt und geschlagen hat. Ich habe seit 5 jahren kein kontakt mehr zu ihm aber diese angst bleibt in mir. Ich trau mir gar nichts zu, hab meine schule abgebrochen & habe immer angst das ich in meiner Ausbildung wieder versage, das wäre dann die 3te Ausbildung die ich vermasselt hätte. Ich war in therapie aber es geht einfach nicht vorbei. Ich hoffe jeden morgen wenn ich aufsteh, das ich endlich mein leben in den griff kriege.. w (20)

  26. Leserkommentar Ali schreibt am 14.09.2014

    Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil ich ein sehr schwaches Selbstvertrauen habe. Ich habe da so einen Freund und der ist eigentlich total korrekt. Nur immer wenn wir mit mehreren Leuten unterwegs sind, haut er immer sehr verletzende Sprüche raus. Ab und an ist es normaler Spaß aber er kann's auch stark übertreiben! Und zwar werde ich von ihm so stark runtergezogen, dass ich fast anfange zu heulen. Ich schaffe es immer zu unterdrücken, aber es sind nicht die Worte, sondern das Gelächter des Publikums das mich fast dazu bringt. Jetzt fragt ihr euch wieso ich ihm keine reinhaue? Das Problem ist, das er viel stärker ist und ich im Prinzip keine Chance habe. Typen die von Natur aus Muskulös sind habens viel leichter, die brauchen nicht mal Selbstvertrauen, die Regeln das mit ihren Fäusten. Aber warum konterst du nicht seine Sprüche? So einfach ist das auch nicht, ich tu ihm ab und zu zurück beleidigen, aber er haut danach wieder einen raus, das Publikum lacht, und dann fällt mir nix ein. Ich stehe regungslos da und nach paar Sekunden sagt er sowas wie: Jetzt hast du nichts mehr zu sagen oder guckt mal wie hässlich der ist! Und so hab ich erst recht nicht die Zeit mir was zu überlegen! Und deshalb will ich mein Selbstvertrauen stärken, damit man mich nicht mehr hänseln kann, ich nicht mehr die Lachnummer bin und es mich nicht juckt wenn mir Sachen unterstellt werden! Ansonsten habe ich meine Zukunft im Griff, mache grad n Fachabi zum Wirtschaftsinformatiker :) By the way, ich bin 16 (m).

  27. Leserkommentar Patrick schreibt am 07.09.2014

    Ich bin hier gelandet, weil mir seit kurzem erst bewusst wurde, dass es mir enorm an Selbstvertrauen mangelt. Ich bin ein Typ Mensch der sich ungern mit seinem Ellend zufrieden gibt. Ich habe vor langer Zeit erkannt, dass man alles schaffen kann wenn man nach einer Zeit des Jammerns seine Probleme zu lösen beginnt. Mit meinen 21 Jahren habe ich bisher ziemlich viel verändert das meinem Leben nicht gut getan hat. Ich war lange Zeit depressiv und habe mich in gewisser Weise ungeliebt gefühlt bzw selbst auch nie akzeptiert. Also bin ich damals zu einem Therapeuten gegangen, weil ich wieder Sonne in mein Leben holen wollte. Nach einem Jahr habe ich mir bewusst gemacht, dass mein Beruf als Koch nichts für die Ewigkeit ist und mich auf Dauer kaputt machen wird. 70 Stunden Wochen waren einfach nichts für mich. Also habe ich von eine auf den anderen Tag meinen Job hingeschmissen und ein Jahr lang mit 700€ pro Monat um meinen Traum gekämpft eine neue Ausbildung finanziert zu bekommen. Nach eineinhalb zermürbenden Jahren sitze ich nun in meiner Ausbildung zum Informatiker und bin ehrlich gesagt mächtig stolz auf mich. Es ist nicht leicht, aber ich möchte mich da durch beissen. Mir wird auch oft gesagt, dass ich ein ziemlich reifer und besonnener Mensch bin. Ich verteile auf gern Weiheiten, weil ich eben sehr gerne und lange über das Leben und dessen Facetten nachdenke. Und auch hier wird mir oft gesagt, dass ich stolz drauf sein kann ein so "kluger" Mensch zu sein. Nach außen hin strahle ich also schon seit geraumer Zeit einen Typ Charakter aus, der unheimlich selbstsicher und zufrieden wirkt. Und es sollte mir auch eigentlich Kraft geben, dass man mich so sieht bzw ich einen Willen besitze, der mich immer wieder mein Leben verändern lässt. Aber dennoch kann ich überhaupt nichts mit meinem Selbstvertrauen anfangen, wenn es zu Konfliktsituationen kommt oder es darum geht, ich nenne es mal "Frauen zu verzaubern". Sobald mein Ego einmal auf emotionaler Ebene herausgefordert wird verfalle ich in ein Loch. Deshalb habe ich auch seit gut 2 Jahren keine Freundin mehr, weil ich einfach nicht den Mut besitze mit dem nötigen Ernst eine romantische Situation auszukosten. Ich werde dann immer zu einem unsicheren kleinen Jungen, der seine nervousität mit spaß oder einem Scherz versucht zu übertönen. Das macht mich von Situation zu Situation unsicherer. Aber jetzt habe ich diese Zeilen gelesen. Ich habe auch viele Kommentare gelesen. Und mir ist eines klar geworden: Ich bin nicht der einzige der mit sich zu kämpfen hat. Und ich finde das sollte sich jeder ins Gedächtnis rufen, wenn er mal wieder anfängt an sich zu zweifeln! Man ist bei weitem nicht alleine auf der Welt bzw der einzige Mensch der Probleme hat sich selbst so zu nehmen wie man ist. Alleine wenn einem das Bewusst wird, fällt es vielleicht schon um einiges einfacher sich lieben zu lernen und nicht nach perfektion zu streben!

  28. Leserkommentar Peggy schreibt am 21.08.2014

    Ich bin sehr schüchtern und Ich vergleiche mich immer mit den anderen Menschen um mich herum. Nicht einmal von meiner Familie werde ich so akzeptiert wie ich bin. Ich muss mich ändern heißt es. Dieser Artikel hat mir Mut gemacht, mir selber zu vertrauen und zu meiner Person zu stehen.

  29. Leserkommentar nattydread schreibt am 18.08.2014

    Danke dass es noch jemanden gibt der hilft bzw. ratschläge gibt ohne etwas dafür zu velangen oder einene abzocken zu wollen. Ich bin noch ziemlich jung und habe bisher die erfahrung gemachtdas man niemanden außer sich selbst wirklich trauen kann , sogar nicht einmal der familie . Ich hoffe das sich das in meinem bisher kurzem leben noch ändert. Danke furein bischen hilfe

  30. Leserkommentar Nici schreibt am 12.08.2014

    Hallo, ich bin total begeistert über diesen Bericht und finde alles wirklich stimmig und sehr gut erläutert um für sich selbst einen Weg aus diesen selbstzweifeln zu finden. Ich kann allen nur Mut zu sprechen das es möglich ist sich zu finden und den Menschen aus sich zu machen der man auch im Herzen und seinem Wesen ist bzw. war bevor der innere Kritiker zugeschlagen hat. Ich kann mich glücklich schätzen eine schöne und bestätigte Kindheit gehabt zu haben. Meine Eltern haben mich immer bestärkt und mich unterstützt und mein Wesen selbstbewußt geformt. Dann kam die Jugend und mit einem Tag wurde alles zu nichte gemacht. Mein erster richtiger Freund hat mich schwer und sehr brutal missbraucht und von dem Tag an war ich mir nichts mehr wert und konnte keine Gefühle zu mir selbst mehr zulassen, in mir gab es nur noch hass. Ich habe alles so verdient und bin nicht wertvoll das waren die nächsten bestimmenden Jahre in meinem Leben. Mein Exmann hat das ganze dann auch noch weiter geführt und mich wo es nur ging nieder gemacht nur um sich selbst groß zu fühlen. Das ging dann weitere 4 Jahre so, dass mir bestätigt wurde das ich nichts mehr wert bin und nichts verdiene bzw. das schlechte so verdiene wie es kommt. Meine Mama ist verzweifelt das ich so mit mir umgehe und mir das bieten lasse mir mein Leben und meine Lebensfreude zu stehlen. Ich bin von Natur aus eine Frohnatur immer positiv und guter Dinge und charakterlich sehr stark, aber gute 14 Jahre habe ich dies aus meinem Leben verbannt. Eine traurige und verlorene Zeit. Eines tages in einem Kruzurlaub mit meinen Eltern kam dann die Wende durch meine Mama die mir die ganze Nacht lang Mut zugesprochen hat aus diesem Leben endlich auszubrechen, sie kenne ihr Kind nicht wieder und das ich da noch irgendwo bin, aber den Mut und duie Kraft nicht mehr aufbringe auszubrechen. Meine Ehe mit einem Bosnier war eh nur zum Schein und so habe ich dann den Mut zusammen genommen und die Scheidung verlangt, dann ging alles recht schnell und ich war wieder frei. Meine Selbstbestrafung ging aber noch weiter, der nächste Partner hat mich dann ersteinmal vom feinsten finanziell ruiniert (da zahle ich noch heute, er hat mein Helfersyndrom gewaltig ausgenutzt, Ich wollte zu diesem Zeitpunkt dann auch nicht mehr leben. Danach der Partner ein Alkoholiker der im Leben nicht klar kam und dem ich nur Stütze war. Die Trennung dann war schwer, da ich bereits Coabhängig war und ich landete im Krankenhaus mit Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs, das war meine Wende in ein neues Leben wie ich es schon aus meiner Kindheit kannte und zudem ich zurück gefunden habe. Meine Psyche und jahrelange Verdrängung von erlebten und das nie verarbeitet wurde nun Stück für Stück anzugehen. Ich kam in eine Klinik und konnte endlich los lassen und die um mich herum aufgebaute gefühlskalte Mauer endlich zum Einsturz bringen. Ich hatte einen tollen Therapeuten der mich auf meinem Weg begleitete und mir geholfen hat wieder der mensch zu sein der ich im Grunde meiner Natur bin. Heute etwa 3 Jahre nach meiner Therapie kann ich jedem nur Mut machen sich dem zu stellen und sich die Zeit und Geduld zu nehmen sich mit diesem Selbstzweifel auseinander zu setzen, dies ersteinmal anzunehmen und zu akzeptieren das es eben so ist und dann langsam wieder zurück ins Leben finden, sich als der Mensch anzunehmen der man ist. Ich bin sehr Natur verbunden und habe einen großen Bewegungsdrang und das hat mir sehr geholfen wieder ganz aktiv meinem Sport nachzugehen, Freundschaften zu pflegen, aktiv unter Menschen zu gehen. Die Natur erdet mich. Im Job war ich immer schon erfolgreich nur leider klappt es in Partnerschaften noch nicht so gut. Ich bin inzwischen aber mit mir im Reinen, sehr stark und glücklich. Das Geschehene wird mich ein Leben lang begleiten, aber ich kann darüber reden und habe es angenommen und verdränge nichts mehr. Akzeptieren lernen. Ich bin wer ich bin und das ist auch gut so. Sich lieben lernen als der der man ist wenn man in den Spiegel schaut. Ich muss es niemand recht machen und mich auch nicht vergleichen. Ich liebe den Menschen den ich in der früh im Spiegel betrachte, ich bin stolz auf alles bisher erreichte und vor allem darauf mich wieder zurück gekämpft zu haben um glücklich zu sein, denn ich habe nur dieses eine Leben und das wünsche ich mir so gut es geht zu genießen, denn das habe ich verdient. Ich bin ein guter und besonderer Mensch, der geachtet und respektiert wird von seinem Umfeld beruflich wie privat und darauf bin ich sehr stolz. Ich sehe mich endlich wieder, ich bin kein Schatten mehr meiner selbst, ICH LEBE sehr bewußt. ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen, dass ihr euren Weg zurück in ein sehr glückliches Leben findet, denn jeder auf dieser Welt hat Glück und Liebe verdient. Die Liebe zu euch selbst ist in euch und wünscht sich wieder raus zu kommen, gebt diesem inneren Kritiker keine Macht mehr und laßt eure Stimme für euch sebst sprechen. Es ist schön zu leben und glücklich zu sein. Höhen und Tiefen gehören dazu, aber so lang ihr positiv in eurem Kern bleibt und alles so annehmt wie es nuneinmal gerade passiert wird alles gut werden. Nehmt euch an wie ihr seit, ihr seit schön, wunderbar, begehrenswert und erfolgreich und dann werden es auch die anderen tun und wenn nicht scheiß drauf, ihr lebt nicht um es anderen recht zu machen, ihr lebt um für euch und eure bedürfnisse da zu sein, bleibt euch immer selbst treu und verbiegt euch für niemanden. Ihr habt das vollkommene das ware Glück in euch DIE LIEBE!!! Alles Liebe Nici

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