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FreyClaudia Frey, Heidelberg
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Selbstvertrauen ist wichtig für ein erfülltes Leben

ich will, ich kann, ich werde

Ein gesundes Selbstvertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor - persönlich, emotional und beruflich. Hier finden Sie praktische Tipps, wie Sie mangelndes Selbstvertrauen trainieren und stärken können. Bild © JiSIGN - Fotolia

Autor dieses Beitrags: , Diplom-Psychologe

Ein gesundes und starkes Selbstvertrauen - wer von uns wünscht sich das nicht? Mit einer guten Portion Selbstvertrauen geht man unbeschwerter durchs Leben.

Man hat keine Hemmungen, auf andere zuzugehen, man hat keine Angst vor Ablehnung, Kritik und Zurückweisung, man traut sich beruflich mehr zu und hat deshalb auch mehr Erfolg; man hat wenig Angst vor Misserfolgen, u.v.m.

Doch leider hat das Selbstvertrauen der meisten Menschen in der Kindheit gelitten. Schauen wir uns an, woher ein mangelndes oder fehlendes Selbstvertrauen kommt.

Die Ursache eines geringen Selbstvertrauens

Niemand kommt mit einem geringen oder mangelndem Selbstvertrauen auf die Welt. Wenn wir uns nichts zutrauen, schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und wir minderwertig sind.

Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die ich deshalb den inneren Kritiker nenne.

Der innere Kritiker versucht ständig, unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstachtung und unser Selbstvertrauen anzugreifen.

Der innere Kritiker wirft uns demütigende Worte an den Kopf wie Dummkopf, Idiot, Versager und Feigling oder bezeichnet uns als dumm, hässlich, unfähig und schwach. So haben wir ständig starke Selbstzweifel und unser Selbstbild leidet.

Der innere Kritiker erledigt seine Aufgabe so geschickt, dass seine Kritik uns berechtigt und gerechtfertigt erscheint.

Unser innerer Kritiker lässt uns in dem Glauben, dass wir minderwertig sind, und unternimmt nichts, um unser Selbstvertrauen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Im Gegenteil: Er hat immer nur eines im Sinn: uns "klein" zu machen.

Kein Wunder, wenn unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen gering sind.

Die Geburtsstunde des inneren Kritikers

Der Kritiker in uns entstand in unseren ersten Lebensjahren. In dieser Zeit haben uns vor allem die Erwachsenen, aber auch Gleichaltrige, bewusst und unbewusst ständig auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht.

Sie haben uns mit Worten und abweisendem Verhalten bestraft, wenn wir nicht so waren, wie sie es von uns verlangten: "Du taugst nichts", "Aus dir wird nie etwas werden", "Mit dir muss man sich nur ärgern", "Du dumme Gans", "Du hast zwei linke Hände", "Du bist stinkfaul", "Mit dir hat man nur Scherereien", "Dickerchen".

TIPPS FÜR MEHR SELBSTACHTUNG

Den inneren Kritiker verbannen.

Sich annehmen lernen
von Dr. Rolf Merkle.

An manchen Tagen prasselten solche entmutigenden und verletzenden Worte wie ein Hagelgewitter auf uns ein.

Mit der Zeit lernten wir, uns mit den Augen unserer Eltern zu sehen und so zu uns zu sprechen wie einst unsere Eltern.

Dies war die Geburtsstunde des inneren Kritikers und eines schwachen Selbstvertrauens.

Wenn wir unser Selbstvertrauen stärken möchten, müssen wir lernen, uns selbst aufzubauen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

Wir müssen uns selbst ein Coach sein, der unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärkt und uns bei Fehlschlägen, Schwächen und Niederlagen unterstützend zur Seite steht.

Wir müssen den inneren Kritiker aus unserem Kopf verbannen und an dessen Stelle eine aufmunternde und aufbauende Stimme setzen.

Wir müssen also aufhören, uns selbst klein zu machen und uns einzureden, dass wir nichts taugen oder minderwertig sind.

Unterschied zwischen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein & Selbstsicherheit

Selbstbewusstsein haben bedeutet,

Voraussetzung für Durchsetzungsvermögen ist, dass wir über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen.

Sind unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gering, dann haben wir Angst vor Ablehnung, haben kein Selbstbewusstsein und getrauen uns nicht, selbstsicher aufzutreten, Nein zu sagen, Forderungen zu stellen und unsere Wünsche mitzuteilen.

D.h. Selbstvertrauen ist die Basis eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ohne Selbstvertrauen kein Selbstbewusstsein!

Wie man sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl garantiert zerstört

1. Denke permanent schlecht von dir: wenn es dir gut geht, dann denke, dass du das nicht verdient hast; wenn dir etwas gelingt, dann denke, das sei nur Zufall; wenn es dir schlecht geht, dann halte das für selbstverständlich - du hast es schließlich nicht anders verdient.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, dir einzureden, dass du es verdient hast, dass es dir gut geht oder noch schlimmer, wenn du gar stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt.

Durch solche Selbstbeweihräucherung gefährdest du dein Unglücklichsein und setzt deine schlechte Laune aufs Spiel.

2. Mache deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig. D.h. gelingt dir etwas nicht oder machst du etwas falsch, dann sei hart und unbarmherzig zu dir und verurteile dich dafür aufs Schärfste. Sag dir: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, was du anpackst, machst du verkehrt".

Das Dümmste wäre, Nachsicht mit dir zu haben - das würde unter Umständen zu guten Gefühlen führen. Unterlass es also Dinge zu dir zu sagen wie: "Das kann jedem passieren, Fehler machen ist menschlich, du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch, auch wenn du versagt oder du dich falsch verhalten hast".

3. Lass dir alles gefalllen und schlucke alle Ungerechtigkeiten hinunter; du verdienst es, schlecht und ungerecht behandelt zu werden. Wenn du dir nämlich alles gefallen lässt, dann kannst du dich selber nicht leiden und ekelst dich vor dir selbst immer mehr.

Das Dümmste wäre, wenn du dich wehren würdest und vielleicht sogar dadurch Recht bekämst: dann könntest du unter Umständen stolz auf dich sein und damit hätte dein Unglücklichsein ein Ende.

4. Widersprich anderen sofort, wenn diese dir Komplimente machen und dich loben. Sag: "Das ist nichts Besonderes, das kann jeder".

Das Dümmste wäre, wenn du anderen innerlich oder gar offen für deren Lob dankst und es lächelnd annimmst. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer widersprechen und betonen, dass die anderen sich irren und dir klarmachen, dass diese dir nur Honig um den Mund schmieren wollen.

5. Habe ständig etwas an dir auszusetzen: an deinem Äußeren, an deiner Arbeit, an deinem Charakter, an deinen Leistungen, .... Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein und ein geringes Selbstvertrauen. Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Das Dümmste wäre, nach positiven Seiten von dir zu suchen. Das birgt die Gefahr, dass du möglicherweise ein wenig stolz auf dich bist. Dann kannst du dein Unglücklichsein vergessen. Also immer schön feste auf dich draufhauen und dich klein machen.

6. Mache eine Liste von all deinen Fehlern und Schwächen. Schreib dir all deine Misserfolge der Vergangenheit auf, notiere dir, was du alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast. Frage andere, was diese an dir auszusetzen haben und nimm diese Kritik in deine Liste auf.

Lese dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch. Übrigens diese Liste ist nie vollständig: schließlich machst du ja fast jeden Tag neue Fehler.

Du wirst sehen: diese Strategie bringt deine Stimmung in Nullkommanichts in den Keller.

Das Dümmste wäre, nach deinen positiven Seiten und Stärken Ausschau zu halten oder dir gar diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und es könnte dir besser gehen.

Hüte dich also davor, eine Positivliste zu machen, in der du all das notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Wie mangelndes Selbstvertrauen aufbauen? Strategien für ein stabiles Selbstwertgefühl.

TIPP 1: Stärke deine Selbstachtung

Voraussetzung für ein gesundes Selbstvertrauen sind ein positives Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild.

In dem Maße, in dem du dich selbst mehr annimmst, in dem Maße wird sich dein Selbstvertrauen verbessern. Du kannst dein schwaches Selbstvertrauen selbst aufbauen und trainieren. Mache die folgenden Übungen.

TIPP zum Aufbau einer gesunden Selbstachtung:
Sag dir: Ich mag dich

Was hast du dir immer gewünscht, von deinen Eltern, Geschwistern oder Gleichaltrigen zu hören, hast es aber nur selten oder gar nicht gehört? Vermutlich waren das Worte wie: »Ich mag dich. Ich hab dich gern.«

Wir alle sehnen uns nach bedingungloser Liebe. Wir möchten um unserer Selbst willen geliebt werden.

Wenn du sagst: »Ich kann mich nur annehmen, wenn ich perfekt bin, wenn ich einen perfekten Körper habe, wenn ich dieses oder jenes erreicht habe.«, dann tust du genau das, was deine Eltern taten.

Du stellst Bedingungen an deine Liebe zu dir selbst. Du sagst zu dir: »Wenn du so bist, dann mag ich dich nicht. Ich hab dich nur lieb, wenn du dich änderst.«

Deshalb ist es wichtig, dass du dich annimmst, auch wenn du nicht perfekt bist.

Wenn du deine Selbstachtung davon abhängig machst, dass du perfekt bist, werden dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen nicht stabil sein.

Nimm dir jeden Tag für die nächsten 30 Tage einige Minuten Zeit. Versetz dich vor Beginn der Übung in eine gute Stimmung, indem du z.B. deine Lieblingsmusk anhörst. Dies erleichtert dir die Durchführung dieser Übung.

Nimm einen kleinen Handspiegel oder stell dich vor einen großen Spiegel. Du solltest diese Übung ungestört und unbeobachtet machen. Diese Übung wird dich vermutlich die meiste Überwindung kosten – aber sie ist auch die mächtigste von allen und kann wahre Wunder bewirken.

Setz ein Lächeln auf deine Lippen, schau dir ein paar Sekunden wohlwollend in die Augen. Dann sag dir laut: »Vera« (setz hier deinen Vornamen ein), »ich liebe dich.« Lass diese Worte ein paar Sekunden auf dich wirken.

Dann sag dir 5 Dinge, auf die du stolz bist oder die du an dir magst. Etwa: »Ich bin stolz auf dich, dass du den Mut aufbringst, diese Übung zu machen. Ich bin stolz auf dich, dass du dich bemühst, dich anzunehmen. Mir gefallen deine schönen Augen. Ich finde es toll, dass du dich so liebevoll um die Kinder kümmerst.«

Du wirst dich die ersten Tage bei dieser Übung sehr unwohl fühlen. Dir wird sich vielleicht der Magen umdrehen, du fängst zu weinen an, dir fällt es unglaublich schwer, dir in die Augen zu schauen und dir zu sagen, dass du dich magst.

Diese Reaktionen sind völlig normal. Sie zeigen dir, wie fremd du dir bist und wie weit du dich von deinem inneren Kind – deinem wahren Wesen - entfernt hast.

TIPP 2: Mach dir deine Erfolge bewusst

Unser Selbstvertrauen steigt mit dem Erfolg. D.h. je mehr Erfolge man privat und beruflich hat, je mehr man sich bestätigt sieht, dass das, was man tut, richtig und erfolgreich ist, umso mehr wächst das Selbstvertrauen. Jeder kleine Erfolg zählt, denn dieser gibt Kraft, Mut und Energie weiterzumachen.

TIPP für mehr Erfolg

Um Erfolg zu haben,
muss man an sich glauben.
Yes I can. Ich kann es.
Ich schaffe es. Werden Sie
ein Ich-kann-Denker
.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns unsere Erfolge bewusst machen und unsere Fehler ausblenden.

Viele Menschen zerstören ihr Selbstvertrauen, weil sie mehr und öfter an ihre Fehler und die Momente, in denen sie versagt haben, denken, als an ihre Erfolge.

Nutze deine Fehler und Misserfolge, um aus ihnen zu lernen und dann vergiss diese schleunigst und wende dich wieder deinen Erfolgen und Stärken zu.

Sieh dich stets in der Erfolgs-Rolle, statt in der Loser-Rolle.

Sich an vergangene Erfolge zu erinnern und sich darüber zu freuen, stärkt das Selbstvertrauen und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

TIPP 3: Notier dir, was andere an dir schätzen

Notier dir, was andere (Partner, Freund(in), Kinder, Arbeitskollegen, Vorgesetzter) an dir schätzen. Was für Komplimente machen dir diese Personen?

Mein Partner schätzt an mir, dass ...
Meine Kinder schätzen an mir, dass ...
Mein bester Freund/meine beste Freundin schätzt an mir, dass ...
Meine Arbeitskollegen schätzen an mir, dass ...
Mein Chef schätzt an mir, dass ...
Mein Vater/meine Mutter schätzen an mir, dass ...

Wenn du nicht weißt,, was Freunde, Kinder etc an dir schätzen, dann frag diese. Rufe dir diese Komplimente immer wieder in Erinnerung, insbesondere dann, wenn du an dir zweifelst und wenn dir dein Kritiker einreden will, dass du mal wieder Mist gebaut hast und nicht in Ordnung bist.

Indem du dir in Erinnerung rufst, was andere an dir schätzen, stärkst du deine Selbstachtung und dein schwaches Selbstwertgefühl.


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TIPP 4: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen

Die Angewohnheit, sich mit anderen zu vergleichen, kann deinem Selbstvertrauen großen Schaden zufügen.

Wenn du dich nämlich mit Freunden, Kollegen oder wildfremden Menschen vergleichst, die mehr haben als du, die beliebter sind als du, die besser aussehen, die mehr aus sich und ihrem Leben machen, die Fähigkeiten und Talente haben, die du nicht hast, dann bist du auf die anderen neidisch und dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen leiden.

Du fühlst dich dann zwangsläufig minderwertig und unterlegen.

Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist an sich nicht schädlich. Du darfst jedoch, wenn du beim Vergleich schlecht abschneidest, nicht den Fehler machen, dich deshalb für weniger wertvoll und tüchtig anzusehen.

Das wäre eine Schlussfolgerung, die deinem Selbstvertrauen und deiner Selbstachtung schaden würde.

Statt dich zu vergleichen ist es besser, zu schauen, von wo du in deinem Leben gestartet bist und was du im Laufe deines Lebens alles gelernt und erreicht hast.

In meiner 30-jährigen Tätigkeit als Psychologe habe ich festgestellt:

Für unser Wohlbefinden ist ein gesundes Selbstvertrauen enorm wichtig.

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Leserkommentare Selbstvertrauen
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Es gibt 110 Kommentare

  1. Leserkommentar Peggy schreibt am 21.08.2014

    Ich bin sehr schüchtern und Ich vergleiche mich immer mit den anderen Menschen um mich herum. Nicht einmal von meiner Familie werde ich so akzeptiert wie ich bin. Ich muss mich ändern heißt es. Dieser Artikel hat mir Mut gemacht, mir selber zu vertrauen und zu meiner Person zu stehen.

  2. Leserkommentar nattydread schreibt am 18.08.2014

    Danke dass es noch jemanden gibt der hilft bzw. ratschläge gibt ohne etwas dafür zu velangen oder einene abzocken zu wollen. Ich bin noch ziemlich jung und habe bisher die erfahrung gemachtdas man niemanden außer sich selbst wirklich trauen kann , sogar nicht einmal der familie . Ich hoffe das sich das in meinem bisher kurzem leben noch ändert. Danke furein bischen hilfe

  3. Leserkommentar Nici schreibt am 12.08.2014

    Hallo, ich bin total begeistert über diesen Bericht und finde alles wirklich stimmig und sehr gut erläutert um für sich selbst einen Weg aus diesen selbstzweifeln zu finden. Ich kann allen nur Mut zu sprechen das es möglich ist sich zu finden und den Menschen aus sich zu machen der man auch im Herzen und seinem Wesen ist bzw. war bevor der innere Kritiker zugeschlagen hat. Ich kann mich glücklich schätzen eine schöne und bestätigte Kindheit gehabt zu haben. Meine Eltern haben mich immer bestärkt und mich unterstützt und mein Wesen selbstbewußt geformt. Dann kam die Jugend und mit einem Tag wurde alles zu nichte gemacht. Mein erster richtiger Freund hat mich schwer und sehr brutal missbraucht und von dem Tag an war ich mir nichts mehr wert und konnte keine Gefühle zu mir selbst mehr zulassen, in mir gab es nur noch hass. Ich habe alles so verdient und bin nicht wertvoll das waren die nächsten bestimmenden Jahre in meinem Leben. Mein Exmann hat das ganze dann auch noch weiter geführt und mich wo es nur ging nieder gemacht nur um sich selbst groß zu fühlen. Das ging dann weitere 4 Jahre so, dass mir bestätigt wurde das ich nichts mehr wert bin und nichts verdiene bzw. das schlechte so verdiene wie es kommt. Meine Mama ist verzweifelt das ich so mit mir umgehe und mir das bieten lasse mir mein Leben und meine Lebensfreude zu stehlen. Ich bin von Natur aus eine Frohnatur immer positiv und guter Dinge und charakterlich sehr stark, aber gute 14 Jahre habe ich dies aus meinem Leben verbannt. Eine traurige und verlorene Zeit. Eines tages in einem Kruzurlaub mit meinen Eltern kam dann die Wende durch meine Mama die mir die ganze Nacht lang Mut zugesprochen hat aus diesem Leben endlich auszubrechen, sie kenne ihr Kind nicht wieder und das ich da noch irgendwo bin, aber den Mut und duie Kraft nicht mehr aufbringe auszubrechen. Meine Ehe mit einem Bosnier war eh nur zum Schein und so habe ich dann den Mut zusammen genommen und die Scheidung verlangt, dann ging alles recht schnell und ich war wieder frei. Meine Selbstbestrafung ging aber noch weiter, der nächste Partner hat mich dann ersteinmal vom feinsten finanziell ruiniert (da zahle ich noch heute, er hat mein Helfersyndrom gewaltig ausgenutzt, Ich wollte zu diesem Zeitpunkt dann auch nicht mehr leben. Danach der Partner ein Alkoholiker der im Leben nicht klar kam und dem ich nur Stütze war. Die Trennung dann war schwer, da ich bereits Coabhängig war und ich landete im Krankenhaus mit Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs, das war meine Wende in ein neues Leben wie ich es schon aus meiner Kindheit kannte und zudem ich zurück gefunden habe. Meine Psyche und jahrelange Verdrängung von erlebten und das nie verarbeitet wurde nun Stück für Stück anzugehen. Ich kam in eine Klinik und konnte endlich los lassen und die um mich herum aufgebaute gefühlskalte Mauer endlich zum Einsturz bringen. Ich hatte einen tollen Therapeuten der mich auf meinem Weg begleitete und mir geholfen hat wieder der mensch zu sein der ich im Grunde meiner Natur bin. Heute etwa 3 Jahre nach meiner Therapie kann ich jedem nur Mut machen sich dem zu stellen und sich die Zeit und Geduld zu nehmen sich mit diesem Selbstzweifel auseinander zu setzen, dies ersteinmal anzunehmen und zu akzeptieren das es eben so ist und dann langsam wieder zurück ins Leben finden, sich als der Mensch anzunehmen der man ist. Ich bin sehr Natur verbunden und habe einen großen Bewegungsdrang und das hat mir sehr geholfen wieder ganz aktiv meinem Sport nachzugehen, Freundschaften zu pflegen, aktiv unter Menschen zu gehen. Die Natur erdet mich. Im Job war ich immer schon erfolgreich nur leider klappt es in Partnerschaften noch nicht so gut. Ich bin inzwischen aber mit mir im Reinen, sehr stark und glücklich. Das Geschehene wird mich ein Leben lang begleiten, aber ich kann darüber reden und habe es angenommen und verdränge nichts mehr. Akzeptieren lernen. Ich bin wer ich bin und das ist auch gut so. Sich lieben lernen als der der man ist wenn man in den Spiegel schaut. Ich muss es niemand recht machen und mich auch nicht vergleichen. Ich liebe den Menschen den ich in der früh im Spiegel betrachte, ich bin stolz auf alles bisher erreichte und vor allem darauf mich wieder zurück gekämpft zu haben um glücklich zu sein, denn ich habe nur dieses eine Leben und das wünsche ich mir so gut es geht zu genießen, denn das habe ich verdient. Ich bin ein guter und besonderer Mensch, der geachtet und respektiert wird von seinem Umfeld beruflich wie privat und darauf bin ich sehr stolz. Ich sehe mich endlich wieder, ich bin kein Schatten mehr meiner selbst, ICH LEBE sehr bewußt. ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen, dass ihr euren Weg zurück in ein sehr glückliches Leben findet, denn jeder auf dieser Welt hat Glück und Liebe verdient. Die Liebe zu euch selbst ist in euch und wünscht sich wieder raus zu kommen, gebt diesem inneren Kritiker keine Macht mehr und laßt eure Stimme für euch sebst sprechen. Es ist schön zu leben und glücklich zu sein. Höhen und Tiefen gehören dazu, aber so lang ihr positiv in eurem Kern bleibt und alles so annehmt wie es nuneinmal gerade passiert wird alles gut werden. Nehmt euch an wie ihr seit, ihr seit schön, wunderbar, begehrenswert und erfolgreich und dann werden es auch die anderen tun und wenn nicht scheiß drauf, ihr lebt nicht um es anderen recht zu machen, ihr lebt um für euch und eure bedürfnisse da zu sein, bleibt euch immer selbst treu und verbiegt euch für niemanden. Ihr habt das vollkommene das ware Glück in euch DIE LIEBE!!! Alles Liebe Nici

  4. Leserkommentar Katja schreibt am 07.08.2014

    Hi, ich äußere mich auch mal zu diesen Thema, weil ich jetzt auch mal stärker werden will. Ich weiß garnicht so sehr, Wieso oder Warum bei mir das Selbstvertrauen so niedrig ist. Ich glaube einfach, dass ich immer zu sehr an meine Fehler gedacht habe, mich immer beschissen dargestellt habe und alles auf mich einreden ließ. Jetzt versuche ich aber auch mal anders zusein und nicht immer alle Schuld auf mich zuschieben. Danke für die schönen Tipps und ich werde mich in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren bemühen, nicht mehr alles gefallen zu lassen und mich selbst anzuerkennen. :)

  5. Leserkommentar Amy schreibt am 05.08.2014

    hallo, Ich bin 17 Jahre alt und habe ein sehr schwieriges Leben gehabt, welches mich gezeichnet hat. Ich leide immer noch sehr. Das schlimmste ist, dass ich mir nie wirklich bewusst darüber war, dass ich anderst bin und die Welt anderer betrachte. Ich bin ein Kind von geschiedenen Elter, die sich hassen. Viele können sich bestimmt in mich hinein versetzen, aber es gibt auch manche die damit besser umgegangen sind und denken ich würde mich aufspielen. Ich schreibe hier heute, weil es Tag eins werden wird um mich selbst aufzubauen und endlich anfangen werde erwachsen zu werden. Ich wünsche euch allen viel Glück und hoffe es es wird bei mir funktionieren !

  6. Leserkommentar Viktoria schreibt am 02.08.2014

    Ich bin Südtirolerin und bin als Kind immer unterdrückt worden. Ich hatte außergewöhnliche Fähigkeiten, vom Singen, zur Musik, von Kunstturnen, zum zeichnen und malen. Alle kreativen Bereiche waren meine Stärke . Mir ist immer gesagt worden daß alles dies nichts bringt und müßte einen anständigen Beruf erlernen. Ich habe alles gemacht und nie etwas konkretes. Weil ich immer unruhig war und Angst hatte. Fuhr durch ganz Europa ohne Erfolg und Ziel. Mit 30 habe ich mich entschieden selbsständig zu werden. Ich bin ziemlich bekannt geworden in der kreativen Inferior Szene. Heute bin 52 und habe immer noch mit meiner Angst zu kämpfen. Partnerschaft habe ich zur Zeit keine. Auch wenn ich eine schöne und intelligente Frau bin, hatte ich immer dei falschen Männer. Jetzt leide ich sehr an das immer Alleine sein. Auch wenn ich sehr, unternehmerisch bin. Das Geld ist immer zu wenig, und ich weiß daß ich alle Fähigkeiten hätte, welche sich andere nur träumen könnten. Ich bin aber traurig und würde gerne mit mehreren Leuten arbeiten, statt immer alleine. Teamarbeit würde mich stärken. Hier aber in diesen Berggegenden sind alle so egoistisch und rechthaberisch, da bin ich viel mehr elastischer und modern. Ich wünschte mir von mir, daß ich morgens aufwache und keine Angst mehr empfinden würde. Daß ich die Türe meines Studios öffne und ein Team junger Leute voll Energie auf mich warten, um das nächste Projekt anzufangen. Ich brauche auch Kraft und Energie von meinem Umfeld, alleine ist es zu hart. Und ich bin nicht so schwach, denn ich habe so viel gemeistert . Kann mir jemand erklären, wie man dies alles abschaffen kann und endlich frei und glücklich sein kann. Herzlichen Dank Viktoria

  7. Leserkommentar nurmut schreibt am 01.08.2014

    Ich habe mir den Text durchgelesen und vieles stimmt überein! Ich habe kaum Selbstvertrauen und ein geringes Selbstwerrtgefühl! Ich bin weiblich und fast 1,90m! Überall wo ich hin komme, falle ich auf, was ich als Problem sehe, da mein Selbstbewusstsein so gering ist! Ich höre oft, sei stolz auf deine Größe! Ich habe einen älteren Bruder, der egal wo er hinkommt, die Aufmerksamkeit auf sich zieht und es genießt! Er hat so viel Selbstvertrauen und er weiß das er bei den Leuten gut ankommt, dass es für mich noch schwerer wird! Meine Familie ist immer darauf bedacht, dass das äußere Erscheinungsbild perfekt ist! Ich bin aber der Meinung, dass niemand perfekt ist und daher kann und will ich das nicht verkörpern! Auf Partys oder Familientreffen, merke ich wie ich mich verstelle und ich könnte dabei jedesmal ko****! Aber mich dazu äußern kann ich auch nicht, da ich so Harmonie bedürftig bin, dass ich dann lieber gar nichts sage! Mein Bruder war immer derjenige der gut in der Schule war, immer viele Freunde hatte und sonst ist ihm alles irgendwie in den Schoß gefallen und ich musste für alles hart Kämpfen! Ich habe eigentlich ein tolles Leben, ich habe einen tollen Job, ich habe ein schönes zu Hause und eigentlich sollte ich über das Glücklich sein was ich habe, aber ich sehe nur die negativen Seiten, ich stelle mir oft vor, wie es wäre jemand anders zu sein. Ich möchte einfach ich sein und wirklich von Herzen glücklich sein über das was ich habe! Ich werde die Tipps versuchen anzunehmen, die ich hier gelesen habe und ich wünsche mir, dass mein Selbstvertrauen dadurch gestärkt wird und ich endlich Glücklich mit dem sein kann was ich habe! Ich muss nur mit haben!

  8. Leserkommentar Caro schreibt am 30.07.2014

    Hallo Nomame, kenne ich nur zu gut, ich habe ebenso eine Ausstrahlung, die andere "bewundern" und wenn ich über meine Gefühle spreche, sind alle verwundert... in Beziehungen werde ich zu einem kleinen Niemand, der sich verzweifelt daran klammert geliebt zu werden. Als Single fühle ich mich stark und unantastbar. Komische Geschichte - bei vielen Menschen ist es gerade anders herum....

  9. Leserkommentar anna schreibt am 28.07.2014

    hallo, ich habe absichtlich mein leben zerstört und komme da nicht mehr raus. kann mir jmd. sagen was man da machen kann?

  10. Leserkommentar Nomame schreibt am 17.07.2014

    Komischer Weise, besitze ich ein hohes Maß an Selbstvertrauen. Ich habe gelernt mich im Beruf durchzusetzen, nein zu sagen und meine Meinung kund zu tun. Auf Parties bin ich ein Magnet und ich knüpfe sehr schnell neue Kontakte... Doch mein Selbstwert ist gleich 0! Besonders wenn ich in einer Beziehung bin, vergleiche ich mich ständig und habe das Gefühl, dass ich nicht gut genug bin. Verfalle in Hysterie und Gedankenspiralen, mit den wildesten Phantasien, warum mein Partner nun nicht ans Telefon geht. Wie passt das eine zum andern??? Ich verstehe es nicht. Wieso kann ich innerlich nicht so eine stärke habe, wie ich sie ausstrahle? Ich lasse mich nicht von anderen fertig mache, dafür erledige ich das dann aber selbst.

  11. Leserkommentar Franziska schreibt am 16.07.2014

    Mein Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen sind eher gering.Fange gerade an sie wieder aufzubauen.Hab zufällig euren Artikel gelesen und bin immer auf der Suche nach weiteren Tipps.Ich probiere ständig was Neues aus,wie zum Beispiel das laute Sprechen in den Spiegel:"Ich bin ein wundervoller und wertvoller Mensch." Oder ich schreibe auf ein Blatt Papier ungefähr 200 mal:"Ich liebe mich." Das erzeugt innerlich ein wunderbares Glücksgefühl.Probiert es aus. Viel Glück !

  12. Leserkommentar Jasmin schreibt am 14.07.2014

    Die innere Haltung eines Menschen ist die Zukunft dessen. Doch wie soll man jene aufrecht halten, wenn das Leben ein einziger Wettbewerb ist?

  13. Leserkommentar Verzweifelt schreibt am 14.07.2014

    Also irgendwie helfen mir die Tipps nicht weiter :(

  14. Leserkommentar Selina schreibt am 11.07.2014

    Der Text ist unglaublich wahr und hilfreich. Auch wenn ich sagen muss, dass mein Selbstwertgefühl in den letzten zwei Jahren gestiegen ist, finde ich mich doch immernoch in dem Text wieder. Bei mir hat das mangelnde Selbstbewusstein und Selbstwertgefühl glaube ich im Kindergarten angefangen.Für meine damalige "beste" Freundin war ich nur zweite Wahl und das hat mich damals tief getroffen. In der Grundschule wurde das Ganze dann erst wirklich schlimm weil meine Klassenlehrerin mich gehasst hat und mich sowohl vor der ganzen Klasse bloßstellte, so wie mir einredete, ich könnte kein Mathe und ich wäre zu dumm um Ordnung zu halten. Als kleines Kind nimmt man das für den Moment nicht ernst, aber noch heute über zehn Jahre später sitzt das in meinem Unterbewusstsein. Während meine beste Freundin Klassensprecherin war, war ich eher unbeliebt weil ich damals einfach ziemlich ungestüm, nicht die hübscheste und manchmal vielleicht auch ungeschickt war. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass der Großteil der Klasse mich für komisch hielt!Was meinem Selbstbewusstsein wieder einen enormen Knacks verpasste. In den Sommerferien vor der 5. Klasse war ich dann das erste Mal in einer Ferienfreizeit ohne meine Eltern. Auch dort musste ich mir nur anhören wie hässlich ich mich anzog, dass die Musik die ich hörte nicht gut genug war etc. Das war so ziemlich die schrecklichste Woche meines Lebens und ich hatte monatelang Albträume davon. Auf der Realschule hatte ich eigentlich erstmal nur eine richtige Freundin, aber ich war in den letzten Jahren so verletzt worden, dass ich nun mehr zum Angriff überging und wir einander viel zu oft beleidigten. In der 6. Klasse kam dann ein ein neues Mädchen dazu und sie nahm mir nicht nur meine einzige richtige Freundin weg, sondern liebte es auch sich lustig über mich zu machen. In der 7. und 8. Klasse fand ich dann zwar langsam richtige Freundschaften aber zwei Mädchen aus der Klasse hatten mich als ihr Opfer ausgesucht und ich durfte mir ständig blöde Kommentare und Gekicher anhören. Erst in der 9. Klasse hatte ich dann eine feste Clique und die Mobber suchten sich ein anderes Opfer. Meine feste Zahnspange war nun auch wieder draußen und meine Akne ließ etwas nach weshalb ich mich selbst überhaupt erst wieder im Spiegel betrachten konnte. Erst jetzt, nach der zehnten Klasse kann ich sagen, dass ich mich eigentlich ganz hübsch finde, dass ich tolle Freundinnen habe und dass mein Selbstbewusstein stärker geworden ist. Aber noch lange nicht so wie ich es gerne hätte. Weil ich einfach immernoch schreckliche Angst habe, Menschen könnten mich nicht mögen oder sich über mich lustig machen. Ich glaube dieser Artikel kann mir helfen mich mutig und selbstbewusst zu fühlen wenn ich ab September aufs Gymnasium in eine vollkommen neue Klasse gehe. Ich wünsche mir nichts mehr als nicht immer die zweite Geige zu spielen und aktzeptiert und gemocht zu werden.

  15. Leserkommentar Monika schreibt am 28.06.2014

    Mir konnte nichts besseres passieren.Meine Tochter hat jetzt einen Freund der sehr humorvoll ist.Seitdem kann ich wieder unbeschwert lachen.Hatte auch eine schwierige Kindheit.Daraufhin habe ich eine Therapie begonnen.Ich werde es schaffen,darauf freue ich mich schon sehr.Danke!

  16. Leserkommentar Sandra 37 Jahre alt schreibt am 20.06.2014

    Seit fast zwei Jahren habe ich es endlich geschafft ! Ich habe in einer Verhaltens Theraphie, über zwei Jahre Alles aufgearbeitet. Es war kräftezehrend und zugleich befreiend. Ich wusste, so kann es nicht weitergehen. Mein Gefühl sagte mir, dass ich Alles Schaffen kann, aber mein innerer Kritiker hat mir 50 % meiner Kraft genommen! Jetzt bin ich endlich frei und meine beste Freundin - ich gehe jetzt endlich so liebevoll mit mir um, wie ich es auch bei Menschen tue die ich liebe. Ich bin viel entspannter und habe so viel Spaß und Erfüllung in Allem was ich tue. Jetzt beginnt die schönste Zeit meines Lebens und darüber bin ich sehr dankbar. Dieses Gefühl wünsche ich wirklich Jedem. Herzliche Grüße

  17. Leserkommentar Smiley :) schreibt am 11.06.2014

    Ich bin schon besser darin geworden, mich so zu lieben wie ich bin. Mit all meinen Stärken und Schwächen. Klar, in manchen Situationen muss ich mich wieder daran erinnern. Dabei hat mir dieser Text sehr geholfen. Vielen Dank dafür! Außerdem bin ich begeistert von der Art wie Sternchen* ihren Kommentar formuliert hat! Sehr gut und angenehm zu lesen. Ich bin begeistert und wünsche alles Gute und hoffe dass sie einen Weg findet, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, das ihr zusteht!

  18. Leserkommentar Anja schreibt am 09.06.2014

    Was ist, wenn ich nichts finde, was andere an mir schätzen, was wirklich wertvoll ist?

  19. Leserkommentar Sternchen* schreibt am 09.06.2014

    Erkenne mich und meine Situation hier absolut wieder! Fühle mich hier seit langem einmal wieder aufgehoben und verstanden. In der Vergangenheit war ich immer gut in der Schule, obwohl mir das Lernen nicht leicht gefallen ist. Aber das haben meine Eltern für selbstverständlich erachtet. Nach dem Abitur wollte ich Kunst studieren, aber das haben meine Eltern untersagt. Bin daher zur Bank gegangen. Habe dort bis heute (und das ist jetzt schon mehr als 10 Jahres her) nicht einen glücklichen Tag gehabt, obwohl ich immer ganz gut in meinem Job war. Furchtbare Kollegen und Vorgesetzte machen mir täglich das Leben zur Hölle, aber das interessiert meine Eltern schon lange nicht mehr. Als ich angedeutet habe, dass ich kündigen möchte, war die einzige Reaktion, dass ich mich dann da nicht mehr blicken lassen brauch und das ich mich sowieso nur anstelle. Ich bin ein großer Familienmensch und suche den Rückhalt meiner Familie. Jetzt wo ich das hier aufschreibe, merke ich, dass ich diesen nie hatte. Vor 10 Jahren habe ich geheiratet und zwei Kinder bekommen. Die Kinder waren das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist! Meinen Mann habe ich nach den Kriterien meiner Eltern ausgesucht. Dementsprechend "glücklich" sind wir heute…. Auch mein Mann hat für meine Situation kein Verständnis. Ich habe immer viel mitgearbeitet. Auch als die Kinder noch sehr klein waren. Geld und wirtschaftlicher Status waren meinem Mann sehr wichtig. Glücklich zu sein, dabei keine Grundvoraussetzung. In einem Streitgespräch ließ er gerne auch mal den Satz fallen, dass ich nicht gut genug verdiene um mitentscheiden zu können. Ich stehe jetzt an einem Punkt, wo ich nicht genau weiß wie es weiter gehen soll. Ich will meinen Job kündigen, meinen Mann verlassen….und dann? Meine Kinder würden die Leittragenden sein. Das will ich auf keinen Fall! Ich weiß nicht wie schnell ich einen anderen Job finden kann, wo ich wohnen soll und wie es überhaupt weiter geht. Mir fehlt der Mut diesen Schritt zu wagen um auf Kosten meiner Kinder vermeintlich glücklich zu werden. Ich habe mein ganzes Leben danach gesucht einen Menschen zu finden, der mich auffängt, der mich beschützt und behütet und der mich in meinen Fähigkeiten unterstützt. Der mich bedingungslos auch mit meinen möglichen Fehlern lieben kann. Jetzt wo ich das aufschreibe, denke ich, ich konnte diesen Menschen gar nicht finden, da ich ja auch immer jemand anderes war. Jetzt auf einmal mein ganzes Leben umzudrehen, erscheint mir wie eine Kehrtwendung auf der Autobahn. Ich werde daher versuch einfach erst einmal die nächste Abfahrt zu nehmen. Es war für mich eine schmerzhafte Erfahrung zu erkennen, dass ich, die immer versucht hat es allen Recht zu machen daran gescheitet zu sein, dass ich es niemals, egal wie perfekt ich es gemacht hätte, geschafft hätte. Um nicht völlig daran kaputt zu gehen, kann ich jetzt nur in kleinen Schritten versuchen mein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Die Tips werden für mich der Anfang sein an mich zu denken. Vor allem ist es wichtig keine Angst mehr zu haben! Das wird meine größte Herausforderung! Keine Angst mehr zu versagen, keine Angst mehr nicht dem zu entsprechen was von mir erwartet wird und vor allem keine Angst mehr zu haben nicht geliebt zu werden. Ich muss versuchen loszulassen und den Dingen ihren freien Lauf geben. Ich denke nur das ist der Weg wie ich dauerhaft glücklich werden kann. Ich freu mich drauf!

  20. Leserkommentar VeryUnhappy schreibt am 01.06.2014

    Bei mir kommt das mangelnde Selbstvertrauen phasenweise. Ich persönlich mache nicht meine Eltern verantwortlich, bei mir ging alles los, als ich im Teenageralter mal ein Jahr in einer anderen Stadt die Schule besucht habe. Vorher Prinzesschen, dort dann ein Nobody. Die Erkenntnis meiner eigenen Unwichtigkeit hab ich erst in dem neuen Umfeld erlangt und hatte lange daran zu knabbern. Im Erwachsenenalter wurde ich dann ein paar mal unmöglich von anderen Menschen behandelt (war in den Situationen kurzzeitig tatsächlich sprachlos, was untypisch für mich war). Gleichzeitig habe ich mir sagen lassen müssen, dass mein eigenes Verhalten oft nicht ok wäre, ich dies und jenes ändern müsse, um ernst genommen zu werden oder in einer Gruppe zurecht zu kommen. Das bezog sich auf Verhaltensweisen, die ich schon immer hatte und die noch nie für Anstoß gesorgt hatten. Kurzum: Ich kannte mich irgendwann mit mir selbst nicht mehr aus. Ich mochte mich nämlich eigentlich immer sehr gerne, für andere war ich aber wohl ganz und gar nicht ok. Seither hänge ich jetzt in der Luft und kenne mich selbst nicht mehr. Wie eine leere Hülle baumele ich irgendwo rum und verhalte mich eigentlich oft gar nicht mehr, weil ich nicht weiß, wie. Völlig verunsichert. Konzequenz: Ich bin sehr viel alleine und da ich nur mich habe, um mich zu unterhalten (und das auf Dauer scheiße ist), mäkele ich an mir rum und versuche Dinge zu ändern, damit ich mich auf Dauer wieder raus in die Gesellschaft trauen kann. "So wie ich DANN sein werde." Wer ich mal war oder wer ich bin, weiß ich mittlerweile nicht mehr. Ich weiß nur noch, was ich nicht bin: Schlank, witzig, gebildet, gut in meinem Job, eine gute Freundin, generell lebensfähig. Während ich das schreibe ist mit die Idiotie dieses Unzufriedenheits-Zwangs bewusst, was das Ganze noch bescheuerter macht. Gleichzeitig weiß ich auch, dass ich dringend mein Selbstvertrauen zurück brauche. Noch 40 Jahre so zu leben wäre ein absoluter Albtraum...

  21. Leserkommentar beka schreibt am 26.05.2014

    mein selbstwertgefühl ist im keller. ich(58) habe einen 5 jahre jüngeren freund und ich denke ständig das er sich nach einer jüngeren sehnt.ich bin ein jugemdlicher typ,bin wirklich nicht unatraktiv.ich hatte immer jüngere männer,ohne das ich sie gesucht hätte.wir haben eine schöne beziehung.er tut alles für mich und ich auch für ihn.trotzdem meine blöden selbstzweifel machen mich fertig. ich weiss das ich an meinem selbstwertgefühl arbeiten muss.versuche es auch aber es ist so verdammt schwer wenn du überall nur schöne frauen siehst, ob in der werbung,zeitschrift oder fernsehen. jetzt wo der sommer beginnt ist es ganz schlimm..überall hotpants und tiefe ausschnitte. nun habe ich ein sehr bewegendes video entdeckt und es gibt mir jedesmal viel kraft wenn ich es mir anschaue. an alle die kein selbstbewusstsein haben seht es euch an.bei mir sind die tränen geflossen denn ich habe viel von mir darin wieder erkannt.. : youtube-- angel-a beautiful scene je t²aime

  22. Leserkommentar kukuk schreibt am 14.05.2014

    mein selbstvertrauen ist so im mittestadium, mein selbstwertgefühl eher niedrig. ich merke dass ich damit irritationen bei den meisten menschen auslöse, denn ich mache mich selber klein, und lasse auch dadurch zu, dass andere mich klein machen, aber ich rebeliere immerzu dagegen, auch an den anderen, und gerate ständig in konflikte, für die ich schuldzuweisungen suche, meistens bei mir, oft aber auch beim gegenüber, anstatt meine probleme an der wurzel zu packen. meine defizite kommen wirklich aus der kindheit und die rille sitzt tief, es ist äusserst anstrengend, die nadel aus der rille zu bekommen, aber es geht. im moment ballanciere ich klopfenden herzens am abgrund, konzentriere mich nach vorne zu schauen, einen schritt vor den nächsten zu tun, und keine angst vom fallen zu bekommen, wenn ich etwas in ungleichgewicht gerate. ich muss noch meine stöckchen benutzen, meine schirmchen, aber ich nähe mir grade ein netz, und ich freue mich über jeden einzelnen schritt nach vorne. auch wenn ich ihn manchmal kaum glauben kann, so sehe ich ihn.

  23. Leserkommentar Steffi schreibt am 09.05.2014

    @opfer32: Auch, wenn es dir unendlich schwer fällt, das zu glauben, aber jeder, der von sich behauptet, ein Opfer der anderen zu sein, macht sich selber auch dazu. Also, ranklotzen, deine Erfahrungen mit anderen teilen und Umdenken lernen. Du bist ja nicht aus Langeweile auf dieser Internetseite gelandet. Das Umdenken verinnerlichen. Von jetzt an bist du kein Opfer mehr, du bist eine Gewinnerin!

  24. Leserkommentar opfer32 schreibt am 08.05.2014

    Meine Eltern haben mich als Kind immer Niedergemacht , Sie sagten aus dir wird sowieso nichts (das ist die freundliche Formulierung),Sie werden mich noch auf den boden kriechen lassen u.s.w. Obwohl ich in der Schule Gut war durfte ich nicht auf´s Gymnasium ,Realschule. Und die Freiwillige 10 Klasse durfte ich nicht machen , sie verweigerten die Unterschrift. Seit dem habe ich mich immer von Jedem fertig machen lassen ich bin ein Opfer geworden . Was soll ich machen , Danke Eltern Danke Schulsystem,

  25. Leserkommentar Nathalie schreibt am 29.04.2014

    Tolle Seite! Vielen Dank. In meiner Erfahrung ist Selbstvertrauen und Selbstsicherheit abhängig von der jeweiligen sozialen Situation. Mit einigen Menschen fühle ich mich im Dialog sicher und stark und mit anderen stehe ich neben mir und fühle mich schwach und unsicher.

  26. Leserkommentar Melanie Sauer schreibt am 24.04.2014

    Ich liebe meinen Pessimismus und auch die innere kritisierende Stimme, die oft zu mir redet.Ich habe auch eine liebevolle Stimme, die auch meistens anwesend ist und mich verteidigt und deswegen (und ich denke ich spreche da für viele Menschen) denke ich gehört beides erstmal zusammen. An manchen Tagen liebe ich es in den Spiegel zu schauen und an manchen halt nicht.Ich denke wir sind einfach so! Warum das so ist und warum wir überhaupt sind, wird wohl nie einer raus finden, denn für sowas Großes sind wir einfach zu klein.

  27. Leserkommentar S.G. DL500. schreibt am 23.04.2014

    Danke, Für die tollen und Hilfreichen Tipps. Ich bin froh das ich diese Seite gefunden hab. Ich weis es wird ein harter Weg aber man kann es schaffen man muss dran glauben und schon geht alles was man erreichen will :-) Danke.

  28. Leserkommentar Dominik schreibt am 22.04.2014

    Um ehrlich zu sein, hab ich sofort angefangen zu weinen als ich diesen Text gelesen habe. Es waren sehr viele Informationen dabei, die mein eigens "ich" gespiegelt haben. Ich habe mir vorgenommen diese Tipps für den Wiederaufbau des Selbstbewusstseins anzuwenden, täglich. Es tat mir gut diesen Text zu lesen. Das Gefühl zu tun was man SELBST für richtig hält. Sich nicht mehr mit Vergleichen zu anderen Menschen zu quälen, Provokationen nicht einfach hinnehmen sondern auch kontern. Durch diese Tipps glaube ich ein neues Selbstbewusstsein erreichen zu können. Ich bin glücklich, dass ich von alleine diese Schritte wage. Meine Erfahrung zeigt sich im Umgang mit anderen Menschen. Ich war als kleines Kind bis heute oft schüchtern, misstrauisch und ängstlich. Weil ich nicht wusste ob ich diesen neuen Bekanntschaften trauen kann. Ich weiß seid der Pubertät, dass viele Dinge als "Spaß" oder Witz gemeint sind. Aber ich habe oft vieles zu ernst genommen. Ich möchte diesen Fehler nicht mehr machen und selbst lustig und spaßig sein wenn es die Situation, Bekanntschaften und Zeit zulassen. Ich empfehle allen, die ein Problem mit sich selbst haben, es zu konfrontieren um so sich besser zu fühlen. Dieses Thema hat mich sehr berührt und wünsche allen alles Gute auf dem Weg zur eigenen Besserung

  29. Leserkommentar Patrik schreibt am 19.04.2014

    Viel Dank, es stimmt alles, was ich gelesen habe. Und bei dem Gedanken, dass ich mich nur so zu verhalten habe, wie ich mich verhalten will, unabhängig was andere von mir denken: habe ich mich frei gefühlt! Ich habe mir oft gesagt, dass ich schlecht bin, weil mir Dinge misslungen sind... aber beim Lesen des Textes habe ich mich erinnert, was ich total vergessen habe.... wie Menschen zu mir sagten: "ich mag dich" oder vorhin "Danke fürs zuhören, du bist sehr lieb"... oder Erfolge... ich habe in der Hochschule in einem Logikspiel 15 Mitstudenten und 2 Computer besiegt.... alle diese Erfolge vergesse ich immer sofort, weil ich denke: "Ist doch klar, dass ich das schaffen musste" obwohl viele Erfolge eig. nicht selbstverständlich sind... und ich sage auch oft bei Erfolgen: "Das war ja auch viel zu leicht... hätte jeder geschaft!".... Vieln Dank für diese Seite, ich werde sie beherzigen und so Leben, wie ich mich kenne und lieben lerne! Und euch allen auch viel Erfolg dabei :-) Ihr seid nicht allein :-)

  30. Leserkommentar Kathrin schreibt am 15.04.2014

    Ich bin froh, dass ich diese Seite eigentlich zufällig gefunden habe. Gesucht hatte ich nach Hilfe gegen Liebeskummer und habe das hier gefunden. Ich gehe heute abend mit einem besseren Gefühl schlafen wie sonst und dafür möchte ich mich bedanken. Auch bei den Usern, es hilft wenn man sieht das man nicht alleine Probleme hat. Ja und mein Liebeskummer besteht zu 80% oder mehr aus mangelndem Selbstvertrauen. Und wie sagt man so schön "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung"

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