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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen verspüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Ruckzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird. Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 569 Kommentare

  1. Leserkommentar sterniii schreibt am 23.10.2014

    Hey ich bin noch judendlich und habe auch höchstwahrscheinlich panikattaken. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Wenn ich di Angstzustände habe ist es genau so wie dort geschrieben. Ich Steiger mich in solche todesgedanken hinein, denke nur noch an tumoren und herzkrankheiten, zittere, schwitze, wimmere und weine. In letzet Zeit bekomm ich nachts Atemnot, ich bemerke wie mein Atem beim einschlafen immer flacher wird & ignoriere es erstmal, sag mir dass ich gesund bin. Doch dann habe ich das Gefühl dass ich ganz aufhöre zu atmen & schrecke hoch, verfalle in diese Gedanken. So, das erstmal vorweg. Nun, das habe ich sozusagen "heimlich" schon seit 3-2 Jahren. Ich habe meiner Mutter nie etwas gesagt, außer einmal, als es morgens war & ich sie bat das ich zuhause bleiben dürfte (Schule). Aber selbst da sagte ich ihr dass ich nur ein "ungutes" Gefühl habe & es mir nicht so gut geht. Abends,kurz vorm einschlafen denke ich mir jedesmal, dass ich es ihr erzähle, sodass ich Hilfe bekomme. Aber am nächsten Tag denke ich mir das es unwichtig ist und sie besseres zu tun hat. Und das es nicht so schlimm ist, ich damit selber klar kommen muss & ich mich nur in was hinein steigere. Vorher diese (so denke ich) panikattaken kommen, weiß ich nicht so genau. Meine Eltern haben sich vor 3 Jahren getrennt, aber das hat mich nicht sehr getroffen. Es könnte von finanziellen Problemen kommen, denn darüber mache ich mir viel Gedanken, da ich manchmal ja schon etwas über unsere Lage mitbekomme und ich Schuldgefühle bekomme. Ich schätze Schuldgefühle sind hauptsächlich der Grund für die Angst. Sicher bin ich mir nicht. Ich bin überhaupt nicht sicher ob ich das überhaupt habe.. Steigere ich mich in etwas rein? Hilfe!

  2. Leserkommentar Can schreibt am 21.10.2014

    Got sei dank bin ich nicht der erste. Vor 10 Monaten ist mir was schlimmes passiert wurde reingelegt und nachts in eine Ecke hingelockt und von paar Leuten geschlagen aber nach dieser Sache hatte ich kaum Angst aber dann vor 5 Monaten habe ich mit Freunde gekifft(hab aufgehört) jedenfalls in dem Moment wo ich bekifft war hatte ich unormal viele Paranoia wie bz dass mein freund mit umbringen will oder dass die alle was Planen um mich umzubringen, bis heute habe ich diese Paranoia, komisch aber denke sogar dass meine Familie enge Freunde auch mir was antuhen wollen ..... Und dann kamen diese Herzrasen und Angst ich denke immer dass ich verrückt geworden bin oder dass ich Tumor habe ... Zum Glueck habe ich heute Gegooglte und das hier gefunden. Also wenn man drogen nimmt oder alk trinkt wird's schlimmer dass stimmt habe die Erfahrung ... Also das was ich weis ist alles hat vor 10 Monaten begonnen wo ich reingelegt wurde und zsm geschlagen wurde. Bei mir ist es wirklich schlimm.... PS. Bitte wenn iwelche Leute mir helfen können meldet euch bitte 017663425167

  3. Leserkommentar Dave schreibt am 14.10.2014

    Habe Auch seit ca 2 Jahren PAs. Momentan nicht stark wie anfangs aber ein Anflug von dem ( schwindel . Atemnot etc) ich kriege es meistens unter der Woche wenn i arbeite. Die Arbeit macht mich anscheinend krank aber auf die Arbeit angewiesen. Meistens kommt es wenn ich ruhe oder Nachts wenn ich (wie jetzt) wach werde und nicht weiter schlafen kann. Aber da beißen wir uns schon durch.

  4. Leserkommentar K. schreibt am 13.10.2014

    Hallo L., Ja, ich war/bin AUCH betroffen, denn so ganz weg wird das wohl nicht mehr gehen, aber es ist dadurch schon bedeutend besser geworden. Ich hatte wirklich sehr schlimme Panikattacken(hauptsächlich Herzrasen, oft bis 180, Todesängste sind dadurch sowieso automatisch programmiert) und ich musste in 2 Jahren mindestens 10 Mal die Rettung rufen und mindestens genau so oft bin ich selbst zur Notaufnahme gegangen/gefahren, bin praktisch schon per "du" mit denen. :) Habe auch schon 3 Therapien deswegen hinter mir, je ca. 6 - 8 Wochen. Muss auch täglich Tabletten nehmen, zwar nicht so hochdosiert, aber dafür mehrere Medikamente/Wirkstoffe - "Seroquel Prolong"(Quetiapin) je 50 mg morgens und abends / "Prothazin"(Promethazin) je 25 mg morgens und zur Nacht / "Doxepin" 25 mg morgens und 50 mg zur Nacht / "Tafil"(Alprazolam = "Benzo") momentan 0,5 mg Mittags, bei Bedarf(Attacke) 1,0 - 2,0 mg. Dann habe ich als Bedarf noch "Tavor"(Lorazepam = "Benzo") 1,0 mg und "Diazepam"(= "Benzo") 5 mg, aber am besten komme ich mit "Tafil"(Alprazolam = "Benzo") zurecht, da ist die Jacke die man umbekommt am wärmsten. :) Ist das nicht purer Wahnsinn? - Da nimmt man so eine kleine Pille und Alles SCHEINT in Ordnung, aber die Wahrheit sieht ganz anders aus! - Aber was will man machen? - Besser als ständig leiden zu müssen! Dann muss ich noch "Bisoprolol"(= Betablocker) nehmen, je 2,5 mg morgens und abends. Auch "Prothazin"(Promethazin) "liquidum"(flüssig/Tropfen) und das normale "Seroquel"(Quetiapin) je 25 und 50 mg befindet sich u.a. in meiner hauseigenen Psycho-Apotheke. :) Aufgehört zu rauchen/qualmen habe ich seit ca. 1,5 Jahren und es geht mir wirklich viel besser dadurch/ohne. Regelmäßigen Sport mache ich jetzt ca. 1 Jahr und man merkt es wirklich sehr, macht auch sehr viel Spaß, wenn man die Erfolge maßgeblich spürt. Mit "PMR" das Gleiche. (Bin 40) So, das war es soweit, reicht das erst mal als Auskunft? :) Alles Gute! :) K. ;)

  5. Leserkommentar L. schreibt am 13.10.2014

    Hallo K., warst du auch betroffener und hast das so wieder auf die Reihe bekommen?

  6. Leserkommentar Elli schreibt am 13.10.2014

    Hallo Leute, bei mir fing es Juni ungefähr an. Ich war mit einen guten Kumpel Kaffee trinken und aufeinmal war mir schwindelig und mir war schlecht. Seit dem habe ich jede Woche 3-4 mal dieses komische Gefühl als ob ich umkippe und mir schwindelig ist. Und nun habe ich seit etwas über einen Monat einen neuen Job. Das Problem ist auf arbeit habe ich auch dieses komische Gefühl und mein Herz fing an zu Rasen und mir war schwindelig und schlecht und ich musste einfach nur weg. Jetzt bin ich seit letzter Woche krank geschrieben und mir geht es immer noch nicht besser muss heute wieder zum Arzt und werde meine Ärztin sagen das ich anscheinend pa. Habe. PS: mein freund sagt auch immer das ich negativ denke.. Viel Erfolg euch allen ich werde es jetzt auch versuchen.

  7. Leserkommentar K. schreibt am 13.10.2014

    Ihr Lieben, macht jeden 2. Tag mindestens 30 - 60 Min. Sport und an den sportfreien Tagen vor dem Schlafengehen "PMR"(progressive Muskelrelaxation/Muskelentspannung! - Hört euch dazu auf 'YouTube' = PMR Jacobson an! Und hört auf zu rauchen/qualmen! :) ;)

  8. Leserkommentar V.ö 29jahre schreibt am 12.10.2014

    Hallo, bei mir fing es jetzt im Juni an,ich trage auch seit dem eine Brille weil es bei mir an denn Augen anfing, dieses verschwommene und Schwindel Gefühl, das rauchen hab ich auch aufgehört und hab mir eingeredet das lege nur an denn Zigaretten, ich habe 5kinder das ist für mich im Moment zu stressig, habe mir eingeredet das ich was am Herzen habe oder ein Gehirntumor, oder das ich einfach umfalle und meine Kinder keine Mutter mehr haben,schreckliche Gedanken die dir denn ganzen tag kaput machen,aber ich weiss jetzt woran ich leide und weiss so mittlerweile wie ich damit umgehen muss,nicht an negatives denken,bin kern gesund und immer tief durch atmen

  9. Leserkommentar Maria schreibt am 10.10.2014

    Ich habe dieses problem auch schon seit 2 jahren. Meistens abends wenn ich ind bett gehe bekomme ich herzstechen bis in den ruecken und arm. Kopfschmerzen. Fange an zu schwitzem und angst einen herzinfakt oder schlaganfall zu erleiden. Das is ein schreckliches gefuehl. Man denkt immer"ich weiß das dirs durch mein denken ausgelöst wird, aber was ist wenn es diesmal wirklich etwas ist.

  10. Leserkommentar H.S. schreibt am 09.10.2014

    Ja, ich kenne es auch, bei mir fing es vor ungefähr einem Jahr an und kam aus dem Nichts. Letzten Monat war es so schlimm, dass ich den Notarzt rufen musste, sie nahmen mich mit. Organisch sowie im Blut wurde nichts gefunden (worüber ich auch froh bin)! Dann gestern Nachmittag ich machte mich auf mit meiner Tochter um einkaufen zu fahren, da auch wieder wie aus dem Nichts ne Panik / Angstatacke. Dann gestern Abend wieder, lag auf der Couch, schaute fern und wie aus dem Nichts kam wieder so eine Attacke und wieder in voller Bandbreite...Arzt kam, sie nahmen mich wieder mit und fanden wieder nichts...Heute war ich beim Hausarzt und der schaute mich an und meinte ich solle anfangen mich von Situationen etc. zu trennen die mir nicht gut tun, nun ist nicht so einfach. Ich habe nächste Woche die nächsten Termine, ich werde ne Kur beantragen mit der großen Hoffnung, dass mir geholfen werden kann!!

  11. Leserkommentar Be. schreibt am 07.10.2014

    Bei mir fing es schlagartig vor ein paar Jahren an. Ich war in Urlaub und saß in einem Reisebus. Wie auf Knopfdruck.. Ich dachte ich sterbe, bin zu Hause sofort zum Arzt und er hat nach fünf Minuten erkannt was ich habe.. Panikattacken ! Habe in kürzester Zeit mit Gesprächstherapie begonnen und erfahren, was ich habe. Dis letzten Jahre habe ich es recht gut im Griff gehabt, letzte Woche hatte ich wieder einen heftigen Anfall, alle hier erklärten Punkte treffen zu. Aber ich denke immer: Keiner tut Dir etwas!! Das hilft.. Sascha, Rauchen und Zocken tut nicht gut, eher im Gegenteil :( ich hatte auch damals meinem Umfeld erklärt woran ich leide, gute Feunde haben Verständnis dafür, wenn man fluchtartig einen Raum verläßt, aber ich habe mich gezwungen jeden Tag weiterhin in die Bahn (mit panischer Angst) zu steigen und habe gelernt, es passiert nichts!! :)

  12. Leserkommentar janine schreibt am 06.10.2014

    Ich kenne es auch..vor 11 monaten habe ich meine tochter entbunden und 8 wochen darauf fing alles an. Mir wurde aufeinmal schwindlig hatte das Gefühl alles drehte sich denn kam die uhnruhe und zuletzt das Gefühl ich falle in unmacht. Zu vielen Ärzten bin ich gelaufen und habe untersuchungen machen lassen..laborwerte und ct und was es sonst noch gibt..jetzt bekomme ich es immer im schnitt alle 4 wochen richtig und ist denn so schlimm das ich denke mir kann keiner helfen und sie situation ist kaum zu ertragen..ich nehme keine tabletten und mit dem rauchen wie kaffee trinken habe ich auch aufgehört..ich bin verzweifelt lebe jeden tag mit der angst und das ständige tief luft holen als wenn man nicht genug sauerstoff bekommt..ich möchte doch nur wieder normal mit meiner familie lieben natürlich mit allem was dazu gehört nur nicht diese gemeinen Anfälle..

  13. Leserkommentar K. schreibt am 03.10.2014

    'sascha', Nikotin = NervenGIFT gegen Angst/Panik? Hör auf zu qualmen und auch deine Angst/Panik löst sich in Rauch auf!

  14. Leserkommentar Petra schreibt am 02.10.2014

    Gestern bin ich mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gekommen.Ich hatte bei der Arbeit eine Attacke.Habe wohl zuviel gearbeitet. Habe extra meine Stunden reduziert auf 20 Stunden Woche.Am Tag 4,5 Stunden,Wegen dem Weihnachts aufbau musste ich an 2 Tagen jeweils 10 Stunden arbeiten.Das war zuviel.Weiß nun gar nicht mehr wie ich arbeiten kann.Wann wird es zu viel?Habe vor 17 Jahren deswegen schon meine Selbstständigkeit aufgeben müssen! Was soll ich nur machen.Sitze hier uns weiß nicht wie es weitergehen soll.LG Petra

  15. Leserkommentar sascha schreibt am 29.09.2014

    Hallo Leute, Seit ein paar Monaten habe ich auch panikattacken doch es ist echt nicht so schlimm den es kann nicht wirklich was passieren! Ich kriege sie meist wen ich alleine zuhause bin und fernsehn gucke oder mir langweilig ist weil meine Fantasie Mir dann streiche spielt. Was mir ganz gut hilft ist Musik zu hören und eine kippe zu rauchen. Doch was ich jedem empfehlen kann ist zu ZOCKEN ! Es hört sich komisch an doch dann vergesse ich alles um mich herum und es beruhigt mich ungemein . Ich hoffe es hilft euch ein bisschen und versucht nicht daran zu denken den nichts kann euch passieren. Ich bin 16 Jahre alt und denkt immer dran die Psyche steht über dem Körper wen ihr es psychisch hinkriegt ist es garnicht mehr so schlimm (:

  16. Leserkommentar loui schreibt am 23.09.2014

    hallo, ich habe auch seit ca. 2 jahren pa...und es ist wirklich schwierig damit umzugehen....vor allem weil ich jetzt sehr viele beziehung habe zu sehr bekannten musikern...ich bin sehr oft mit denen unterwegs und bekomme immer panikattacken sobald ich mit einen unterwegs bin...ich bin mit denen befreundet und mache dj für den ein oder anderen...ich hab riesen angst das ich durch mein verhalten dann vieles ver"kacke"...ich wär am liebsten immer nur alleine...morgen habe ich auch ein treffen mit einen sehr bekannten aus der deutschen hiphop szene und fahre sogar mit dem ein paar tage in den urlaub....ich weis wirklich noch nicht wie ich das überleben soll...vor allem habe ich auch kein hunger oder durst....hat vllt jemand ein paar "tricks" oder tipps aus eigener erfahrung? mfg loui

  17. Leserkommentar laluna schreibt am 22.09.2014

    hallo ihr lieben. ich dachte echt bis dato ich sei ein einzelfall, wollte es nicht für war haben das ich an angst und panikattaken leide.... mir wurde immer schwindelig, schwei?ausbrüche, herzrasen und und und beherrschten meinen tag.... ich konnte kein auto mehr fahren, nicht mehr einkaufen gehen, nicht mal mehr feiern gehen konnte ich.... mein leben dreht dich nur noch um diese krankheit.... doch an bin ich in eine pyschatrie gegangen war auch 6 wochen stationär. es hat mir geholfen. es ist zwar nicht weg aber ich kann wieder auto fahren , einkaufen gehen und und und letztens war ich auch wieder feiern zwar nur 1,5 stunden aber ich war da...... seid neuen habe ich so ein unwirklichkeits gefürhl als währe ich nicht da.... ein kribbeln in armen und beinen... komisches gefühl.... ich habe echt angst das ich mein leben so weiter führen muss... und ich mein altes leben nicht wieder bekomme... einfach wieder normal leben... das ist mein größter wunsch

  18. Leserkommentar Sofie schreibt am 21.09.2014

    Hallo zusammen, ich leide seit der 9. Klasse an Panikattaken (also seit 3 Jahren) und glücklicherweise hat es sich schon ein bisschen gebessert. Meine erste Panikattake hatte ich im Physikunterricht. Ich wurde sozusagen von meiner Schreibhaltung auf meinen Stuhl zurückgezogen und bekamm totales Herzklopfen. Ich bat meine Lehrerin etwas trinken zu dürfen, da mir schwindelig sei und saß bis zum Ende der Stunde zitternd auf meinem Platz. Ich dachte erst, mein Kreislauf wäre total down und deswegen wäre mir schwindelig. Das es sich um eine Panikattake handelte habe ich erst herausgefunden, als ich mich wirklich mit dem Thema beschäftigte. Seitdem fiel mir der Physikuntterricht einfach nurnoch schwer und ich hatte mehrfach Panikattaken. Eine Zeit lang war ich auch nichtmehr in der Schule, da ich es psychisch einfach nichtmehr aushielt. Morgen komme ich an eine neue Schule und bin extrem nervös. Die Panikattaken traten immer wieder in verschiedenen Situationen (insbesondere der Schule) auf. Die letzte wirkliche Panikattake die ich hatte ist knapp ein Jahr her und geschah während einer Zugfahrt. Ich habe Angst morgen wieder im Klassenzimmer zu sitzen und dort "eingesperrt" zu sein. Allerdings weiß ich, dass es schon einmal schlimmer war. Ich bin deshalb auch in Behandlung und nehme Tabletten, allerdings ist der Gedanke immer noch in meinem Hinterkopf. Es tut gut mir alles mal von der Seele zu schreiben und zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Übrigens, wenn ich gerade eine Angstattake überstanden habe, fange ich immer an zu Zittern und dieses Zittern beruhigt mich komischerweise besser als Atmen. Ich melde mich morgen Abend wieder, gebt nicht auf, wir schaffen das!

  19. Leserkommentar Samy schreibt am 21.09.2014

    Hallo! Ich leide seit Jahre immer wieder unter Panikattacken und glaube an Krankheit. Nun ist es so, dass bei meiner neuen Arbeitsstelle eine Lüftungsanlage eingebaut ist und ich kein Fenster aufmachen durfte. Also war meine Beruhigung weg, die ich sonst immer habe. Dann ging alles ganz schnell. Herzrasen, Zittern und Schwindel. Ich hatte keinen Ausweg und es hörte nicht mehr auf. Die Kollegen riefen dann den Krankenwagen, der mich mit ins Krankenhaus nahm. Dort wurde ich nach einer Std entlassen mit der Diagnose Panikattacke. Ich geh Morgen wieder arbeiten und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Glaube auch gar nicht daran, sondern eher die schlechte Luft. Was soll man da nur machen? Bin irgendwie verzweifelt. Mir gefällt meine Arbeit ansonsten ganz gut und macht mir Spass ich möchte es mir mir vermasseln und weiter dort bleiben.

  20. Leserkommentar Montana schreibt am 21.09.2014

    Hallo Ihr lieben.. Ich leide seit 3 Jahren an pa.. Kurz nach der Geburt meines Sohnes ist meine Mutter unerwartet gestorben . Sie hat ihn nie gesehen.. Das war der Auslöser für meine pa.. Die Freude über meinen Sohn sind mit den Tiefen trauergefühlen kollidiert ! Ich kenne alle symtome, die jeder einzelne von euch beschreibt ... Es klingt verrückt, aber es beruhigt mich , dass ich mit diesen pa nicht allein bin.. Zu lesen, dass es so vielen so geht , und WIR alle im gleichen Boot sitzen , wird uns Mut machen, unser altes Leben zurück zu bekommen.. Ich weiß, dass es geht .. Auch wenn meine pa gerade wieder da sind... Hatte ich die letzten Monate Ruhe vor Ihnen und das zeigt mir.. Das ich / wir die Panik überwinden.. Versteckt euch nicht , holt euch therapeutische Hilfe ... Sprecht mit Freunden!! Mir hat es sehr geholfen, damit offen umzugehen! Das hat mich mutig und selbstbewusster gemacht ..

  21. Leserkommentar Alice schreibt am 19.09.2014

    Hallo Leute, schon mal schön zu wissen, dass ich nicht die einzige bin. Ohne Witz,ich dachte echt ich sei die einzige und ich bin verrückt, jeden Tag mal ich mir ne andere Krankheit aus. Mein Freund wird wahnsinnig mit mir. Aber ich kann nicht anders! Da geht's einfach mit mir durch. Heute war ich zwei stunden Radl fahren und danach einkaufen. Zack! Panikattacke, würgegefühl, herzrasen unwirklich sein(das ist Das aller schlimmste!!) Die Abstände zwischen den Attacken werden immer kürzer. Meine erste hatte ich mit sieben Jahren, allein vor dem Fernseher, Mutter Arbeit, kleine Schwester schläft und ich sehe linda de mols traumhochzeit. Scheiße da ist mir die Düse gegangen. Ich war ja noch ein Kind!! Das nächste mal an das ich mich erinnern kann war im erste Hilfe Kurs, 11 Jahre, 5. Klasse wieder dasselbe. Dann kam es bis letztes jahr Dezember njcbt mehr. Und nun seit drei Monaten fast jede Woche?! Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll, meine linke Gehirnhälfte sagt,Alice du stirbst jede Sekunde! Die rechte schreit hallo ihr spinnt, komm mal wieder aufn teppich! Naja mit Atemübungen geht's wieder weg aber die angst vor der Wiederkehr verlässt mich nie. Einfach zu ätzend in der Situation zu sein! Ich denke ich hole mir mal psychische Therapie an meine Seite. Hatte ich schon öfter, aber mir gings dann immer super und dann bin ich nicht mehr hingegangen. Ich doofi. Ach mittlerweile bin ich 21! Was macht ihr gegen pa?! Ich will keine medis nehmen.

  22. Leserkommentar Marcus schreibt am 18.09.2014

    Hallo Ihr alle mit Panik- und Angstattacken. Ich habe diese Störungen seit dem ich ca. 16 Jahre alt bin(heute 47 Jahre)und teilweise echt erschreckende Gefühle. Dennoch habe ich eines gelernt: Gefühle können einen nicht töten! Diesen Satz und zudem immer lächeln dabei, hilft bei mir, mal mehr mal weniger. Warum lächel ? Wer lächelt, kann nicht traurig sein, das widerspricht sich, der Körper geht dann leiber auf das "lächelnde Gefühl" über. Momentan habe ich mir das Schienbein gebrochen und habe die Diagnose erhalten Knochentumor, eine Woche Warteschleife bis das endgültige Biopsie Ergebnis kam, dann die Erlösung, doch nichts. Pfuhh, der Kelch ist an mir vorrüber gegangen.....erst mal. Jetzt fangen so leicht nach der endgültigen Diagnose die bescheuerten Gefühle wieder an. Total beknackt, aber die Seele tickt leider so. Deshalb auch an alle Kopf hoch, ich bin auch jeden Tag am kämpfen und immer einen Spruch bereit halten, meiner lautet: Aus dieser Situation komme ich gut heraus, mir kann keiner was anhaben, schon gar nicht meine Gefühle.......ich gewinne!!!! Bitte gebt nicht auf und wenn es gar nicht mehr geht, dann eine Vertrauensperson anrufen.....aber nicht aufgeben.....NIEMALS. Dafür ist das Leben einfach zu schön und zu kostbar. Haltet die Ohren steif, ich zue es auch. Grüße aus Dortmund.

  23. Leserkommentar Menandera schreibt am 17.09.2014

    Vor einem Jahr ging es plötzlich und unvermittelt im Urlaub los: PA vom Feinsten, ich dachte zeitweise: jetzt ist es vorbei mit dir,das hält kein Herz/Gehirn länger aus.Bin dann ins Krankenhaus und habe mich untersuchen lassen-alles o.k.(ich nehme Betablocker seit einigen Jahren, da ich hohen Blutdruck habe).Nachdem die PA nicht aufhörten und ich nicht mehr fähig war, alleine zum Arzt zu gehen, bat ich meinen Hausarzt, mich in eine Psychosomatische Klinik zu überweisen.Hat zum Glück gleich(1Woche gewartet)geklappt. Dort blieb ich dann 2 Monate- es war eine supergute Zeit: Ich lernte, woher und wie PA entstehen und tatsächlich wurden die PA sehr viel besser und so machte ich dann anschließend eine Verhaltenstherapie bei einer Therapeutin. Bei ihr erfuhr ich dann, das der Grund für meine PA in Verlust-/Trennungsänsten und Stresssituationen in der Kindheit sind.So erlerne ich, diese gewesenen Ängste anzunehmen und sie in Bezug zu meinen heutigen Situationen im Leben zu stellen.Ich muss noch lernen, NEIN zu sagen und MEINE Gefühle und was für mich wichtig ist,wirklich zu leben.Was ich sagen möchte: PA haben einen tief sitzenden Grund, den man nur mit therapeutischer Hilfe erkennen und bearbeiten kann.Aber es funktioniert:Ich habe keine Medikamente gegen die PA eingenommmen, ich habe nur mit meiner Psyche und Seele gearbeitet. Ich habe mich beruflich neu orientiert(Bin Narkoseschwester=zuviel Stress für mich), weil man nach einer PA nie einfach da genauso weiter machen kann, wie vorher. Nur meine Beziehung leidet etwas, weil ich mich verändere, weil ich jetzt mehr nach mir schaue. Mal sehen, wie es noch wird- der Weg ist nicht ganz einfach. Aber ich möchte allen Mut machen: PA kann man behandeln, indem man sich seinem Selbst- mit allen Ängsten, stellt.Ich weiß heute, dass ich eben ein ängstlicherer Mensch bin, als so manch anderer Typ von Mensch. Aber ich kann heute wieder über mich bestimmen, was ich will,zulasse und vor allem: was ich NICHT will. Ich glaube auch, dass man seine PA nicht alleine weg .bekommt, die Psyche ist einfach sehr komplex.Ich hätte nie gedacht, dass ICH einmal in meinem Leben eine PA bekomme..., da ich ein total ruhiger,ausgeglichener Typ bin.Aber in meinem Unterbewusstsein hat es halt seit Kindheit gebrodelt, ich habe es nur nie rausgelassen, war immer lieb und schüchtern.Das ist jetzt endlich vorbei- dank der Gesprächs-/Verhaltenstherapie.Lasst euch helfen, probiert nicht zu lange alleine herum. Übrigens: Ich habe auch viele Fachbücher und Ratgeber über PA'S gelesen, das hat mir auch sehr geholfen.Bei viel Stress habe ich nachts immer mal wieder kleine PA, aber die sehe ich als Indiz dafür an, dass es wohl an diesem Tag etwas viel für meine Seele war- dann darf das auch mal sein;)Viel Glück und Kopf hoch!

  24. Leserkommentar carma schreibt am 16.09.2014

    Erschreckend das so viele daran leiden aber gegenseitig Mut machen ist schon mal ein super Ansatz ;-) Bei mir sind es keine klassischen pa`s sondern ein andauerndes beklemmendes Gefühl und traurigkeit. Angst vor menschen od Situationen sind es nicht? Ganz im Gegenteil, ich bin gerne unter Menschen und unterwegs, kann aber auch gut alleine sein. Nur diese Angst vor Krankheiten und verluste und nie glücklich zu werden. ich bin 28jahre und habe diese Beklemmungen seit ich denken kann. Früher war es die schule und nicht gemocht zu werden. Mittlerweile merke ich auch das mein Blutdruck unangenehm steigt und schlafstöhrungen habe ich sowieso seit jahren. sport machen und sonne tanken um serotonin anzukurbeln hilft kaum merkbar. Ich möchte auf keinefall chemische stimmungsaufheller nehme aber die pflanzlichen beruhigen nur, meine angst aber nehmen sie nicht weg, genau wie die traurigkeit. Ich kann nicht mehr und möchte einfach nur glücklich leben. Und bin verzweifelt weil ich nicht mehr Weiss was ich noch tun kann. Alles wirkt so sinnlos

  25. Leserkommentar URSULA SCHREIBT AM 15, 9 2014 schreibt am 15.09.2014

    Hallo ich habe auch probleme die panikattaken auszuhalten aber dadurch das ich eine Tablette am tag nehme gehe es mir ordentlich ich kann arbeiten meinen haushalt machen und auch ab und zu mal ausgehen was mir allerdings schwer fällt aber das geht auch man mus sich seiner Angst stellen das ist sehr schwer und diese Unwirklichkeitsgefuehle kenn ich zu gut einfach furchtbar

  26. Leserkommentar Linda schreibt am 15.09.2014

    Hallo ihr lieben, meine Panikattacken sind mittlerweile so schlimm, dass ich sie einfach nicht mehr aushalte. Ich kann mich nicht mehr beruhigen und ich will auch einfach nicht mehr! Kennt ihr dabei auch diese Unwirklichkeitsgefühle? Die machen mir ziemlich zu schaffen.. Hätte ich diese nicht, wäre das ganze auch halb so schlimm. Ich kann einfach nicht mehr!

  27. Leserkommentar Helena schreibt am 15.09.2014

    Auch ich kenne Panikattaken und extreme Stresssituationen. Ich habe festgestellt, dass hinter Angst und Panik sozusagen immer eine im Körper gespeicherte Stress- oder Schocksituation aus der Vergangenheit, meistens aus der Kindheit dahinter steckt. Da ich mich beruflich mit diesen Themen auseinander setze und Menschen in Krisen betreue, habe ich mich intensiv diesem Thema gewidmet. Durch das herausfinden, wann die Stress/Schock Situation im Körper gespeichert wurde, kann man sie dann auch mit einfachen Methoden auflösen.

  28. Leserkommentar Nadja schreibt am 12.09.2014

    Hallo ihr lieben ich fühle mich etwas besser weill ich die Panikattake zu lasse und sie wieder weg gecht heute Abend werde ich in mein Zimmer gechen und es versuchen das die Panik mehr kommt und mich der Panikattake stellen werde alleine sein. WICHTIG IST MUT UND SICH DER PANIK UND ANGST STELLEN erst dann wird sie weg sein und du bist Glücklich und frei.

  29. Leserkommentar Nadja schreibt am 12.09.2014

    Hallo ihr lieben ich leide auch unter einer Panikattake. Ich hatte es das erstemal als ich umgezogen wahr vor 2 jahren mit 24 jetzt bin ich 26 jahre und Wochne in einer WG mit Freund hab mein Zimmer und da hab ich als problem alleine zu schlafen im Zimmer, ich kann alleine Sitzten und alles machen. Doch seit ich von Urlaub zurück bin hab ich 3 Tage Panik wahr schon beim Arzt der Hatt mir Tabletten verschrieben und Tropfen bin mir nicht siecher ob die Tabletten helfen hab ich überlegt es selber zu besiegen mehr Mut zu haben und einfach es zu machen ich weiss es kann nix passieren nur der Panik und der Angst sich stellen und Starck sein.

  30. Leserkommentar ursula schreibt am 11 9 2014 schreibt am 11.09.2014

    Hallo bin gestern zu erstenmal ganz entspannt in einem cafe gesessen ohne Angst ich konnte es zu erst garnicht glauben.Ich kämpfe auch jeden Tag dafür das es bei mir aufwärts geht ich hoffe es bleibt so.Der Weg ist steinig aber nur wenn ich mich meiner Angst stelle schaffe ich es . Ich hätte nie gedacht das es nach 12 Jahren Ruhe wieder los geht aber da muss man durch.

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