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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen verspüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Ruckzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird. Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 553 Kommentare

  1. Leserkommentar laluna schreibt am 22.09.2014

    hallo ihr lieben. ich dachte echt bis dato ich sei ein einzelfall, wollte es nicht für war haben das ich an angst und panikattaken leide.... mir wurde immer schwindelig, schwei?ausbrüche, herzrasen und und und beherrschten meinen tag.... ich konnte kein auto mehr fahren, nicht mehr einkaufen gehen, nicht mal mehr feiern gehen konnte ich.... mein leben dreht dich nur noch um diese krankheit.... doch an bin ich in eine pyschatrie gegangen war auch 6 wochen stationär. es hat mir geholfen. es ist zwar nicht weg aber ich kann wieder auto fahren , einkaufen gehen und und und letztens war ich auch wieder feiern zwar nur 1,5 stunden aber ich war da...... seid neuen habe ich so ein unwirklichkeits gefürhl als währe ich nicht da.... ein kribbeln in armen und beinen... komisches gefühl.... ich habe echt angst das ich mein leben so weiter führen muss... und ich mein altes leben nicht wieder bekomme... einfach wieder normal leben... das ist mein größter wunsch

  2. Leserkommentar Sofie schreibt am 21.09.2014

    Hallo zusammen, ich leide seit der 9. Klasse an Panikattaken (also seit 3 Jahren) und glücklicherweise hat es sich schon ein bisschen gebessert. Meine erste Panikattake hatte ich im Physikunterricht. Ich wurde sozusagen von meiner Schreibhaltung auf meinen Stuhl zurückgezogen und bekamm totales Herzklopfen. Ich bat meine Lehrerin etwas trinken zu dürfen, da mir schwindelig sei und saß bis zum Ende der Stunde zitternd auf meinem Platz. Ich dachte erst, mein Kreislauf wäre total down und deswegen wäre mir schwindelig. Das es sich um eine Panikattake handelte habe ich erst herausgefunden, als ich mich wirklich mit dem Thema beschäftigte. Seitdem fiel mir der Physikuntterricht einfach nurnoch schwer und ich hatte mehrfach Panikattaken. Eine Zeit lang war ich auch nichtmehr in der Schule, da ich es psychisch einfach nichtmehr aushielt. Morgen komme ich an eine neue Schule und bin extrem nervös. Die Panikattaken traten immer wieder in verschiedenen Situationen (insbesondere der Schule) auf. Die letzte wirkliche Panikattake die ich hatte ist knapp ein Jahr her und geschah während einer Zugfahrt. Ich habe Angst morgen wieder im Klassenzimmer zu sitzen und dort "eingesperrt" zu sein. Allerdings weiß ich, dass es schon einmal schlimmer war. Ich bin deshalb auch in Behandlung und nehme Tabletten, allerdings ist der Gedanke immer noch in meinem Hinterkopf. Es tut gut mir alles mal von der Seele zu schreiben und zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Übrigens, wenn ich gerade eine Angstattake überstanden habe, fange ich immer an zu Zittern und dieses Zittern beruhigt mich komischerweise besser als Atmen. Ich melde mich morgen Abend wieder, gebt nicht auf, wir schaffen das!

  3. Leserkommentar Samy schreibt am 21.09.2014

    Hallo! Ich leide seit Jahre immer wieder unter Panikattacken und glaube an Krankheit. Nun ist es so, dass bei meiner neuen Arbeitsstelle eine Lüftungsanlage eingebaut ist und ich kein Fenster aufmachen durfte. Also war meine Beruhigung weg, die ich sonst immer habe. Dann ging alles ganz schnell. Herzrasen, Zittern und Schwindel. Ich hatte keinen Ausweg und es hörte nicht mehr auf. Die Kollegen riefen dann den Krankenwagen, der mich mit ins Krankenhaus nahm. Dort wurde ich nach einer Std entlassen mit der Diagnose Panikattacke. Ich geh Morgen wieder arbeiten und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Glaube auch gar nicht daran, sondern eher die schlechte Luft. Was soll man da nur machen? Bin irgendwie verzweifelt. Mir gefällt meine Arbeit ansonsten ganz gut und macht mir Spass ich möchte es mir mir vermasseln und weiter dort bleiben.

  4. Leserkommentar Montana schreibt am 21.09.2014

    Hallo Ihr lieben.. Ich leide seit 3 Jahren an pa.. Kurz nach der Geburt meines Sohnes ist meine Mutter unerwartet gestorben . Sie hat ihn nie gesehen.. Das war der Auslöser für meine pa.. Die Freude über meinen Sohn sind mit den Tiefen trauergefühlen kollidiert ! Ich kenne alle symtome, die jeder einzelne von euch beschreibt ... Es klingt verrückt, aber es beruhigt mich , dass ich mit diesen pa nicht allein bin.. Zu lesen, dass es so vielen so geht , und WIR alle im gleichen Boot sitzen , wird uns Mut machen, unser altes Leben zurück zu bekommen.. Ich weiß, dass es geht .. Auch wenn meine pa gerade wieder da sind... Hatte ich die letzten Monate Ruhe vor Ihnen und das zeigt mir.. Das ich / wir die Panik überwinden.. Versteckt euch nicht , holt euch therapeutische Hilfe ... Sprecht mit Freunden!! Mir hat es sehr geholfen, damit offen umzugehen! Das hat mich mutig und selbstbewusster gemacht ..

  5. Leserkommentar Alice schreibt am 19.09.2014

    Hallo Leute, schon mal schön zu wissen, dass ich nicht die einzige bin. Ohne Witz,ich dachte echt ich sei die einzige und ich bin verrückt, jeden Tag mal ich mir ne andere Krankheit aus. Mein Freund wird wahnsinnig mit mir. Aber ich kann nicht anders! Da geht's einfach mit mir durch. Heute war ich zwei stunden Radl fahren und danach einkaufen. Zack! Panikattacke, würgegefühl, herzrasen unwirklich sein(das ist Das aller schlimmste!!) Die Abstände zwischen den Attacken werden immer kürzer. Meine erste hatte ich mit sieben Jahren, allein vor dem Fernseher, Mutter Arbeit, kleine Schwester schläft und ich sehe linda de mols traumhochzeit. Scheiße da ist mir die Düse gegangen. Ich war ja noch ein Kind!! Das nächste mal an das ich mich erinnern kann war im erste Hilfe Kurs, 11 Jahre, 5. Klasse wieder dasselbe. Dann kam es bis letztes jahr Dezember njcbt mehr. Und nun seit drei Monaten fast jede Woche?! Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll, meine linke Gehirnhälfte sagt,Alice du stirbst jede Sekunde! Die rechte schreit hallo ihr spinnt, komm mal wieder aufn teppich! Naja mit Atemübungen geht's wieder weg aber die angst vor der Wiederkehr verlässt mich nie. Einfach zu ätzend in der Situation zu sein! Ich denke ich hole mir mal psychische Therapie an meine Seite. Hatte ich schon öfter, aber mir gings dann immer super und dann bin ich nicht mehr hingegangen. Ich doofi. Ach mittlerweile bin ich 21! Was macht ihr gegen pa?! Ich will keine medis nehmen.

  6. Leserkommentar Marcus schreibt am 18.09.2014

    Hallo Ihr alle mit Panik- und Angstattacken. Ich habe diese Störungen seit dem ich ca. 16 Jahre alt bin(heute 47 Jahre)und teilweise echt erschreckende Gefühle. Dennoch habe ich eines gelernt: Gefühle können einen nicht töten! Diesen Satz und zudem immer lächeln dabei, hilft bei mir, mal mehr mal weniger. Warum lächel ? Wer lächelt, kann nicht traurig sein, das widerspricht sich, der Körper geht dann leiber auf das "lächelnde Gefühl" über. Momentan habe ich mir das Schienbein gebrochen und habe die Diagnose erhalten Knochentumor, eine Woche Warteschleife bis das endgültige Biopsie Ergebnis kam, dann die Erlösung, doch nichts. Pfuhh, der Kelch ist an mir vorrüber gegangen.....erst mal. Jetzt fangen so leicht nach der endgültigen Diagnose die bescheuerten Gefühle wieder an. Total beknackt, aber die Seele tickt leider so. Deshalb auch an alle Kopf hoch, ich bin auch jeden Tag am kämpfen und immer einen Spruch bereit halten, meiner lautet: Aus dieser Situation komme ich gut heraus, mir kann keiner was anhaben, schon gar nicht meine Gefühle.......ich gewinne!!!! Bitte gebt nicht auf und wenn es gar nicht mehr geht, dann eine Vertrauensperson anrufen.....aber nicht aufgeben.....NIEMALS. Dafür ist das Leben einfach zu schön und zu kostbar. Haltet die Ohren steif, ich zue es auch. Grüße aus Dortmund.

  7. Leserkommentar Menandera schreibt am 17.09.2014

    Vor einem Jahr ging es plötzlich und unvermittelt im Urlaub los: PA vom Feinsten, ich dachte zeitweise: jetzt ist es vorbei mit dir,das hält kein Herz/Gehirn länger aus.Bin dann ins Krankenhaus und habe mich untersuchen lassen-alles o.k.(ich nehme Betablocker seit einigen Jahren, da ich hohen Blutdruck habe).Nachdem die PA nicht aufhörten und ich nicht mehr fähig war, alleine zum Arzt zu gehen, bat ich meinen Hausarzt, mich in eine Psychosomatische Klinik zu überweisen.Hat zum Glück gleich(1Woche gewartet)geklappt. Dort blieb ich dann 2 Monate- es war eine supergute Zeit: Ich lernte, woher und wie PA entstehen und tatsächlich wurden die PA sehr viel besser und so machte ich dann anschließend eine Verhaltenstherapie bei einer Therapeutin. Bei ihr erfuhr ich dann, das der Grund für meine PA in Verlust-/Trennungsänsten und Stresssituationen in der Kindheit sind.So erlerne ich, diese gewesenen Ängste anzunehmen und sie in Bezug zu meinen heutigen Situationen im Leben zu stellen.Ich muss noch lernen, NEIN zu sagen und MEINE Gefühle und was für mich wichtig ist,wirklich zu leben.Was ich sagen möchte: PA haben einen tief sitzenden Grund, den man nur mit therapeutischer Hilfe erkennen und bearbeiten kann.Aber es funktioniert:Ich habe keine Medikamente gegen die PA eingenommmen, ich habe nur mit meiner Psyche und Seele gearbeitet. Ich habe mich beruflich neu orientiert(Bin Narkoseschwester=zuviel Stress für mich), weil man nach einer PA nie einfach da genauso weiter machen kann, wie vorher. Nur meine Beziehung leidet etwas, weil ich mich verändere, weil ich jetzt mehr nach mir schaue. Mal sehen, wie es noch wird- der Weg ist nicht ganz einfach. Aber ich möchte allen Mut machen: PA kann man behandeln, indem man sich seinem Selbst- mit allen Ängsten, stellt.Ich weiß heute, dass ich eben ein ängstlicherer Mensch bin, als so manch anderer Typ von Mensch. Aber ich kann heute wieder über mich bestimmen, was ich will,zulasse und vor allem: was ich NICHT will. Ich glaube auch, dass man seine PA nicht alleine weg .bekommt, die Psyche ist einfach sehr komplex.Ich hätte nie gedacht, dass ICH einmal in meinem Leben eine PA bekomme..., da ich ein total ruhiger,ausgeglichener Typ bin.Aber in meinem Unterbewusstsein hat es halt seit Kindheit gebrodelt, ich habe es nur nie rausgelassen, war immer lieb und schüchtern.Das ist jetzt endlich vorbei- dank der Gesprächs-/Verhaltenstherapie.Lasst euch helfen, probiert nicht zu lange alleine herum. Übrigens: Ich habe auch viele Fachbücher und Ratgeber über PA'S gelesen, das hat mir auch sehr geholfen.Bei viel Stress habe ich nachts immer mal wieder kleine PA, aber die sehe ich als Indiz dafür an, dass es wohl an diesem Tag etwas viel für meine Seele war- dann darf das auch mal sein;)Viel Glück und Kopf hoch!

  8. Leserkommentar carma schreibt am 16.09.2014

    Erschreckend das so viele daran leiden aber gegenseitig Mut machen ist schon mal ein super Ansatz ;-) Bei mir sind es keine klassischen pa`s sondern ein andauerndes beklemmendes Gefühl und traurigkeit. Angst vor menschen od Situationen sind es nicht? Ganz im Gegenteil, ich bin gerne unter Menschen und unterwegs, kann aber auch gut alleine sein. Nur diese Angst vor Krankheiten und verluste und nie glücklich zu werden. ich bin 28jahre und habe diese Beklemmungen seit ich denken kann. Früher war es die schule und nicht gemocht zu werden. Mittlerweile merke ich auch das mein Blutdruck unangenehm steigt und schlafstöhrungen habe ich sowieso seit jahren. sport machen und sonne tanken um serotonin anzukurbeln hilft kaum merkbar. Ich möchte auf keinefall chemische stimmungsaufheller nehme aber die pflanzlichen beruhigen nur, meine angst aber nehmen sie nicht weg, genau wie die traurigkeit. Ich kann nicht mehr und möchte einfach nur glücklich leben. Und bin verzweifelt weil ich nicht mehr Weiss was ich noch tun kann. Alles wirkt so sinnlos

  9. Leserkommentar URSULA SCHREIBT AM 15, 9 2014 schreibt am 15.09.2014

    Hallo ich habe auch probleme die panikattaken auszuhalten aber dadurch das ich eine Tablette am tag nehme gehe es mir ordentlich ich kann arbeiten meinen haushalt machen und auch ab und zu mal ausgehen was mir allerdings schwer fällt aber das geht auch man mus sich seiner Angst stellen das ist sehr schwer und diese Unwirklichkeitsgefuehle kenn ich zu gut einfach furchtbar

  10. Leserkommentar Linda schreibt am 15.09.2014

    Hallo ihr lieben, meine Panikattacken sind mittlerweile so schlimm, dass ich sie einfach nicht mehr aushalte. Ich kann mich nicht mehr beruhigen und ich will auch einfach nicht mehr! Kennt ihr dabei auch diese Unwirklichkeitsgefühle? Die machen mir ziemlich zu schaffen.. Hätte ich diese nicht, wäre das ganze auch halb so schlimm. Ich kann einfach nicht mehr!

  11. Leserkommentar Helena schreibt am 15.09.2014

    Auch ich kenne Panikattaken und extreme Stresssituationen. Ich habe festgestellt, dass hinter Angst und Panik sozusagen immer eine im Körper gespeicherte Stress- oder Schocksituation aus der Vergangenheit, meistens aus der Kindheit dahinter steckt. Da ich mich beruflich mit diesen Themen auseinander setze und Menschen in Krisen betreue, habe ich mich intensiv diesem Thema gewidmet. Durch das herausfinden, wann die Stress/Schock Situation im Körper gespeichert wurde, kann man sie dann auch mit einfachen Methoden auflösen.

  12. Leserkommentar Nadja schreibt am 12.09.2014

    Hallo ihr lieben ich fühle mich etwas besser weill ich die Panikattake zu lasse und sie wieder weg gecht heute Abend werde ich in mein Zimmer gechen und es versuchen das die Panik mehr kommt und mich der Panikattake stellen werde alleine sein. WICHTIG IST MUT UND SICH DER PANIK UND ANGST STELLEN erst dann wird sie weg sein und du bist Glücklich und frei.

  13. Leserkommentar Nadja schreibt am 12.09.2014

    Hallo ihr lieben ich leide auch unter einer Panikattake. Ich hatte es das erstemal als ich umgezogen wahr vor 2 jahren mit 24 jetzt bin ich 26 jahre und Wochne in einer WG mit Freund hab mein Zimmer und da hab ich als problem alleine zu schlafen im Zimmer, ich kann alleine Sitzten und alles machen. Doch seit ich von Urlaub zurück bin hab ich 3 Tage Panik wahr schon beim Arzt der Hatt mir Tabletten verschrieben und Tropfen bin mir nicht siecher ob die Tabletten helfen hab ich überlegt es selber zu besiegen mehr Mut zu haben und einfach es zu machen ich weiss es kann nix passieren nur der Panik und der Angst sich stellen und Starck sein.

  14. Leserkommentar ursula schreibt am 11 9 2014 schreibt am 11.09.2014

    Hallo bin gestern zu erstenmal ganz entspannt in einem cafe gesessen ohne Angst ich konnte es zu erst garnicht glauben.Ich kämpfe auch jeden Tag dafür das es bei mir aufwärts geht ich hoffe es bleibt so.Der Weg ist steinig aber nur wenn ich mich meiner Angst stelle schaffe ich es . Ich hätte nie gedacht das es nach 12 Jahren Ruhe wieder los geht aber da muss man durch.

  15. Leserkommentar Leo schreibt am 11.09.2014

    Hey Tanja wie heißen diese Tabletten und sind sie verschreibungspflichtig? Danke für den Text das gibt mir wieder neuen Mut :)

  16. Leserkommentar Tanja schreibt am 11.09.2014

    Hey Leo in jetzt 43 und bei mir hat es mit 23 Jahren angefangen. Dauerte ca 2 Jahre dann war es weg und hat mit 42 wieder angefangen. Ich weiß das es bei dir bald besser geht les viel darüber nach was dir hilft. Aber "hol keine drögen mehr ,die ziehen dich mehr und mehr rein" hol dir das was ,was dich beruhigt . Hab seid gestern die Tabletten wo ich geschrieben habe und muss sagen , außer auf der Autobahn wo ich extrem Probleme habe habe gehts mir gut. Es is als wenn du garnicht mehr an diese Panik denken kannst. Is komisch is aber so. Aber Autobahn hab ich heut ausprobiert is nicht mehr sooooo schlimm aber immer noch nicht nein Ding 😔. Hoffe geht auch noch weg. Finde das aber super das du dich in so offen zeigen kannst wie es dir geht 😊 guck dir meinen Alter an 😁ich brauchte viiieeeellll länger und hab es jetzt erst gemacht. Hut ab vor dir. Du suchst Hilfe und du bekommst sie auch 😊wird alles besser 👍

  17. Leserkommentar michaela schreibt am 10.09.2014

    Sara, helfen dir deine Eltern nicht ? Und wie kannst du dich erinnern mit 5 die erste PA gehabt zu haben ???

  18. Leserkommentar Sara. schreibt am 09.09.2014

    Hallo, ich bin 14 Jahre alt und habe mit 5 Jahren das erstemal eine Panikatake bekommen, es kam einfach so ohne Grund, nach ner Zeit hat es aufgehört. Im meinem 8 Lebensjahr, hatte wieder eine, ohne Grund. Es war alles wieder okay, bis ich in die 6 Klasse kam, hatte ich Panik ich komme die Treppen vom Chemie Raum nicht hoch, es sind 6 Stockwärke. Habe keine Luft bekommen, und baam ich hatte sie, ich bin seit dem nicht mehr an diesem Tag zur Schule. Irgendwann habe ich diese Angst überwunden. Ging normal zu Schule. Seit 4 Monaten geht es wieder los, ich hab Angst vor Krankheiten, wie Krebs, oder hab Angst, Schlaganfall, herzinfakt, totumfallen, und sowas..Traue mich nicht zur Schule, fahre nicht mehr in eine andere Stadt. Gehe nicht alleine Raus, es sei den es ist neben an in der Bäckerei. Ich will wieder alles wie früher ich will wieder in eine andere Stadt ohne darüber nach zu denken, ich kann mich auch deswegen nicht in der schule konzentrieren, und gehe im Früher nachhause, jeden Tag zwinge ich mich in die Schule, ich hab zu nix mehr book, kein Lebensmut mehr..Pff, es geht nicht mehr so weiter ich brauche Hilfe.

  19. Leserkommentar Leo schreibt am 09.09.2014

    Hey Tanja Ja ich würde auf alles scheissen wenn ich mein altes Leben zurück haben könnte. Ich scheiss da echt auf alles, aber ich hab null Bock mehr so auf mein leben so wie es jetz ist. Einfach den kompletten Lebensmut und Lebenswillen verloren und absolut keine Freude mehr in meinem leben, hab angst dass ich voll in Depressionen versinke, bzw es mit meinen Depressionen noch schlimmer wird. Ich bin jetz 21 Jahre alt und du?

  20. Leserkommentar ursula schreibt am 9.9.2014 schreibt am 09.09.2014

    Hallo , Ich kämpfe auch mit angst und panik aber zu Zeit geht es mir sehr ordentlich ich kann ohne grosse Problme arbeiten und einkaufen kann auch mal in ein Cafe sitzenwas mir allerdings immer noch nicht so leicht fällt. Ich nehme 1 Citalopram am Tag die ohne Probleme vertrage. Ich mache eine Verhaltenstherapie die mir hilft mit meinen ängsten umzugehen Man muss käpfen jeden Tag auf neue und darf nicht saufgeben wenn es auch schwer fällt

  21. Leserkommentar Elke schreibt am 09.09.2014

    Hallo, befinde mich gerad wieder in einer Paniksituation. Bin mit meinen Kindern allein. Habe Angst das ich umkippe u die Kids alleine sind. Krieg mich nicht beruhigt. Wie kriegt man sowas in den Griff. Bin mittlerweile sehr verzweifelt. Ich möchte endlich wieder mein Leben mit meiner Familie geniessen. Ich versuche schon alles um da wieder hinzukommen aber meine Angst ist so stark. Kann mir jemand einen Tipp geben?

  22. Leserkommentar Tanja schreibt am 08.09.2014

    Hallo Leo ja stimmt wenn es dir körperlich schlecht geht mit Fieber und Grippe und so vergießt man diese Gedanken. Weil man dann körperlich anders angegriffen ist. War im Feb. sehr krank Mandeln vereitert ,Fieber ,usw. Dachte dann garnicht mehr an meine phyche. War total fertig. Wie es mir nach 2 Wochen besser ging fing alles wieder an 😩. Ich bekam es nicht dadurch das ich was geraucht habe. Aber habe viel in meinem Leben mit gemacht. Bei manchen ist es ja auch so das sie nur an der fleischtheke stehen und das bekommen. Es ist eine unangenehme Situation und das wars. Dann hast du Jahre keine ruhe. Denk das Problem ist das wir wissen wenn wir ruhig sitzen kommt es wieder 😢wir warten ja nur drauf😂. Können an nichts anderes mehr denken weil wir Panik haben davor. Ich würde auf einen sechser im Lotto verzichten wenn ich mein Leben zurück bekommen würde. Darf ich fragen wie alt du bist ???

  23. Leserkommentar Leo schreibt am 08.09.2014

    @Tanja, ja es beruhigt mich zwar zu hören dass ich nicht der einzige bin, aber trotzdem schade zu hören dass es mehreren Menschen so geht... Ja geht bei mir auch nicht, ich muss ständig in Bewegung sein sonst hab ich noch mehr Zeit um mich auf meinen Körper zu konzentrieren. Ich bin froh wenn wieder Winter ist und ich anständig krank werde, so ne richtig heftige Erkältung, da fühle ich mich dann wieder gut. Es treibt mich alles in den Wahnsinn. Ist bei dir auch der gleiche Auslöser?

  24. Leserkommentar Saskia schreibt am 08.09.2014

    @linda: so nach zwei Wochen hab ich einen Unterschied gemerkt.. War viel ruhiger und entspannter als vorher.. Habe auch gelesen dass das Medikament beruhigend wirkt und es eher was für Leute ist die immer sehr hippelig sind und es den Leuten nicht gut tut die eher etwas "hoch" fahren wollen.. Keine Ahnung wie ich das gut beschreiben kann, hoffe aber du verstehst was ich meine :p lg

  25. Leserkommentar Tanja schreibt am 07.09.2014

    Hallo Leo habe das Problem auch aber mit extrem Schluckbeschwerden wie du vieleicht gelesen hast. Denke auch manchmal das ein Wirbel ausgerenkt ist und werde das jetzt auch kontrollieren lassen. Habe manchmal das gefühl hätten einen schweren Balken im Nacken liegen. Bei mir ist es heilt so das ich nichts mehr essen kann und keinen Appetit mehr habe ist alles ein böser Kreislauf wo ich endlich raus will 😪. Es reicht doch irgendwann. Kann keine 5 min ruhig sitzen.

  26. Leserkommentar Leo schreibt am 07.09.2014

    Hey, ich leide nun seit fast 2 Jahren an den panikattaken die mich echt fast umbringen, der schönste Moment am tag ist, die ersten 2 Minuten nach dem aufstehen, da geht's mir gut. Kaum putze ich mir die Zähne geht es los, ich Fang an zu hyperventilieren, mir wird schlecht, hab einen Druck auf der brust und Schmerzen im Brustbereich. Mittlerweile strahlt es sogar schon auf meine linke Schulter aus. Ich hab meine panikattaken damals bekommen als ich eine überdosis Spice hatte, die Kräutermischung zum rauchen. Ich hatte so abnormal herzrasen das ich dachte mein Herz bricht mir gleich alle Rippen. Seit dem bilde ich mir ein dass ich bleibende Schäden davon genommen habe. Es schwankt bei mir von Tag zu Tag, einmal denke ich ja es ist nicht so schlimm sind ja nur panikattaken und am nächsten tag denke ich, scheisse ich hab bestimmt lungenkrebs bekommen und werde jetz sterben. Hab in meinem köpf schon jede erdenkliche sache durchgespielt.. Von hirnschaden über lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs oder Herzprobleme bis hin sogar zum hodenkrebs. Einfach alles... Ich denke auch pausenlos darüber nach, ich kann keinen klaren Gedanken an was anderes mehr fassen.. Vorletzte Nacht was meine Freundin da und hat neben mir geschlafen und da ich war noch wach und hatte richtig extreme panikattaken wo ich echt gedacht habe ich brauche jetz einen Arzt. Ich war auch schon bei einem Arzt weil ich erst gedacht habe dass es mein Herz ist, haben aber alles mögliche gemacht (EKG, Langzeit EKG,belastungs EKG und sogar Ultraschall vom Herz) und es ist alles in Ordnung.. Ich hab immer so ein Druck auf der brust das ich teilweise selbst mit der Hand drauf drücke damit es ein "kontrolliertes" drücken ist. Die Schmerzen werden mittlerweile immer stärker, und die Angst immer größer. Mir wird die ganze Situation einfach zu viel. Wie es oben steht, ich habe mich zuhause eingeschlossen,ich meide öffentliche Sachen und Situationen in denen ich keinen Ausweg sehe. Das einzige was mir hilft ist der Alkohol, weshalb ich jetz auch auf die letzten Monate bestimmt 10 Kilo zugenommen habe. Ich habe vergessen wie man richtig atmet, ich kann es einfach nicht mehr. Ich atme nur noch bewusst und kontrolliert. Vor allem beim essen ohne Zähne putzen fange ich dann extrem an zu hyperventilieren und dadurch kriege ich dieses kribbeln in den Händen und dadurch ist natürlich gleich wieder Panik Da. Kann es vielleicht sein dass das alles irgendwie mit der Wirbelsäule zusammen liegt, da ich extrem oft gebeugt da sitze und jetz irgendwie ein Nerv eingeklemmt ist oder das es irgendwie auf die Lunge drückt oder so. Wie gesagt ich verzweifle echt schön langsam. Bin über jede Antwort froh.

  27. Leserkommentar Lucy schreibt am 07.09.2014

    Hey Leute, Ich schlaf gerade bei mein Freund der neben mir lieg im tiefsten schlaf und ich quäl mich ab weil mich diese Attacken nicht zur Ruhe lassen kommen. Denke ständig ich ersticke oder bekomme Hirnbluten etc. Was eigentlich voll schwachsinnig ist! Nun bin ich bei einer Psychologin die mir dabei helfen soll, nehme jeden Abend n heiße 7 ( schüßlersalze ) es hilft sehr oft dadurch wird man schnell müde und kann auch fast immer einschlafen ohne Probleme man muss nur wirklich wirklich müde sein! Hole mir auch demnächst diese “ Notfalltropfen “ für unterwegs oder Nachts dies hat mir ein enger bekannter empfohlen bin gespannt ob es was bringt. Und einen druckball wie bei solchen Leuten die Aggressionen aufbauen. Nur damit ich meinen Druck abbauen kann. Hoffe das was für euch dabei ist ich mein probieren will man ja alles um die scheiße wegzubekommen! Es tut gut zu wissen das ich nicht die einzigste bin und hier zu lesen wie viele Erfolge es schon gab und immer geben wird. Ihr macht ein Mut! Ihr seid tolle Menschen da bin ich mir sicher! Bis bald, Leutz.

  28. Leserkommentar Jens Hamburg schreibt am 06.09.2014

    Ein beschreibender, recht guter Artikel; aber : Seit 25 Jahren selbst betroffen, die Angst aus dem Nichts! Auslöser, plötzlich u.ohne Vorwarnung Angst auf das Herz gerichtet direkt nach dem Aufwachen.Niemals in der Situation bleiben; SOFORT aufstehen und wach bleiben.15 Therapieversuche bis Reittherapie, erfolglos.-Ursache vermutlich berufliche starke Stresssituation, die nur zusätzlich mit sofortiger gezielter Medikation greifbar ist (nur best. Benzo), leider.

  29. Leserkommentar women schreibt am 06.09.2014

    ich habe immer wider panik ohne grund das problem ist ich weiss nicht woher es kommt seit ich alleine lebe wird es immer schlimmer wenn jemand bei mir ist fühl ich mich wohler wohnte vorher in einer wg da war es noch nicht so schlimm die panik war immer da jedoch nie in dem ausmass ich versuche mich oft abzulenken gelingt mir jedoch nicht immer manchmal nehme ich homophatische medikamente sollte ich wieder mehr mit leuten unternehmen?

  30. Leserkommentar Tanja schreibt am 03.09.2014

    Hallo Toni verstehe dich 😢 denk auch das es durch den Alkohol schlimmer wird aber wenn man was trinkt fühlt man sich entspannter und lockerer. Es ist grausam immer diese Todesangst zu haben. Ich bin nicht mehr ich. Aber ich denke man schafft es wieder raus ☺️. Man kann sich das Leben doch nicht selbst soooo zur Hölle machen 😞. Habe mir jetzt mal was bestellt das angeblich Super helfen soll ist rein Pflanzlich. Wenn ich es bekomme und ausprobiert habe schreibe ich ob es geholfen hat 😉. Aber Toni lass den Kopf nicht hängen , siehst ja gibt sehr viele Menschen die das auch haben und es gibt einen weg da raus zu kommen.

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