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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: , Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen verspüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Ruckzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird. Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 507 Kommentare

  1. Leserkommentar M. schreibt am 23.08.2014

    Ich leide seit einem Jahr täglich unter dieser Angst. Angefangen hat sie mit einem Kloß im Hals. Der Kloß ist Tag und Nacht da, er lässt mich keine Sekunde in Ruhe. Ich hab ständig das Gefühl zu ersticken egal wo ich bin. Ich bin erst 16 und möchte einfach nur mein Leben genießen. Ich wurde von den Ärzten aufgegeben. Hab jede Untersuchung hinter mir, auch Psychologen können mir nicht mehr helfen. Ich brauche unbedingt Hilfe. Bitte sagt mir was ich tun kann..

  2. Leserkommentar Wolfgang schreibt am 22.08.2014

    Hallo! Meine Angstzustände kommen eigentlich meist nachts wenn ich nicht schlafen kann und über die Zukunft oder die Probleme dieser Erde nachdenke. Jedes Unglück, Krieg, Leid etc. egal wie weit weg belastet mich persönlich und äußert sich in starker Beklemmung in der Brust und Herzrasen, Angstattacken, so dass ich denke, der Herzinfarkt steht kurz bevor und ich erlebe den nächsten Tag nicht mehr. Ich versuche es bereits mit Baldriparan, Nerventee u.s.w. Eigentlich finde ich, dass es mir gut geht, keine finanziellen Sorgen, Familie mit 3 lieben Kindern, Haus Auto und vor Allem hat mein Arzt bei der letzten Untersuchung keine organischen Unregelmäßigkeiten festgestellt und mir beste Gesundheit bescheinigt. Um zu überwinden vertiefe ich mich immer mehr in Arbeit, denn das Problem tritt meist in der Ruhephase auf. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und beste Gesundheit, denn "immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

  3. Leserkommentar Lucy schreibt am 21.08.2014

    Hey ich bin 16 Jahre und habe seit einer Weile Angstzustände bzw. Panikattacken. Ich bekomme es meistens immer nachts oder abends. Tagsüber eher selten. Mir schlafen die arme ein meine Lippen werden taub seit neusten. Ich verspüre ein stechen in der nähe des Herzens bzw. Brustkorb was ich eher denke. Und meine Augenkkappen werden taub. Ich habe echt Angst das mit mir was ist. Dabei war ich bereits beim Arzt jeden und ich bin vom organischen Top gesund.Ich habe letztens meine Katze nachts geholt sie hat mich etwas abgelenkt und durch sie konnte ich schlafen. Bloß gerade befinde ich mich in dem Zustand und sie ist draußen und ich finde sie nicht. Jetzt habe ich keine Ahnung wie ich an die Sache rangehen soll. Meine Mam will ich auch nicht wach machen das bringt es nicht. Kann mir einer n Tipp geben was ich da machen kann?

  4. Leserkommentar Lola schreibt am 20.08.2014

    Dieser Artikel hat mir persönlich wirklich geholfen, da ich unter Hypochondrie mit Angstzuständen leide, seit Wochen lebe ich mit dem glauben, krank zu sein, obwohl medizinische Tests negativ waren. Vorallem weis ich nun, wie ich mich bei einer Panikattacke zu verhalten habe.

  5. Leserkommentar Martin schreibt am 20.08.2014

    Ich leide schon seit Jahren darunter. Ich schließe mich in der Wohnung ein oder gehe nur dahin wo ich weis es sind kaum Menschen da. Bus oder Zug fahren geht überhaupt nicht mehr. Was das auslöst kann ich mir nicht erklären, war immer ein sehr offener Mensch der gerne Konzerte usw. besuchte Selbst beim Friseur habe ich das:( oder in der Fa. bei Schulungen/Weiterbildungen, dass ich diese sogar versuche zu vermeiden. Ich lebe in geordneten Verhältnissen, rauche nicht... Symptome: Hitzewallung, Schweiß,Kältegefühl und innere Unruhe

  6. Leserkommentar Julia schreibt am 18.08.2014

    hallo ich habe Angst alleine Auto zu fahren weil ich denke das ich auf toilette muss und es nicht rechtzeitig schaffe und wenn dieses gefühl kommt das ich auf Toilette muss kommt auch die Panik ich weis echt nicht was ich noch machen soll ich war schon in Therapie und in einer klinik könnt ihr mir tipps geben lg

  7. Leserkommentar Anita schreibt am 16.08.2014

    Hallo Elke, Ich kenn deine Situation nur zu gut. Auch ich war in der Klinik wegen Depressionen, es ging mir besser und bin dann 3 Tage vor dem Entlassungstermin komplett zusammengebrochen vor lauter Angst, den Alltag mit meinen Kindern nicht bewältigen zu können. Dabei wollte ich mit jeder Faser meines Herzens bei ihnen sein, mich um sie kümmern und für sie da sein. Aber die Angst wird leichter mit der Zeit. Ich hatte wirklich große Anlaufschwierigkeiten, eine Krise folgte auf die andere, ich konnte tagelang nicht essen, schlafen, reden, trinken und es gelang mir nicht immer, dies vor meinen Kindern zu verbergen. Das war das schlimmste daran. Es hilft nur durchhalten, weitermachen und sich jedesmal von neuem aufrappeln. Ich wünsch dir alles gute! Übrigens: ich rauche und trinke nicht, auch keinen Kaffee oder Cola, habe einen Hund, mit dem ich täglich rausgehe, habe nur leichtes Übergewicht, fahre gerne Fahrrad und gehe ins Freibad und zwar schon bevor ich krank wurde, weiß nicht, was ich noch ändern könnte.

  8. Leserkommentar Marie schreibt am 16.08.2014

    ich litt nach dem plötzlichem tod meines partner unter panikattacken. ich habe sie in den griff bekommen. 1.) psychotherapie 2.) sport 3.) sprech mit der angst.. wenn ihr merkt dass es anfängt dann lasst die angst zu,, denkt euch dabei oder sagt zu der angst,, ich bin bereit -du dauerst eh nur 5min. dann habe ich es überstanden.ich werde nicht sterben.. seitdem ich dies sage, kommt die angst erst garnicht raus. macht sport!!!! das ist die beste medizin gegen panik.

  9. Leserkommentar hase schreibt am 16.08.2014

    tolle Gedanken. Helfen weiter. Danke.

  10. Leserkommentar K. schreibt am 13.08.2014

    Zum WIEVIELTEN Male schreibe ich das schon??? - Kommt aus der Hefe(um nicht zu schreiben - bewegt Euren A....) & macht SPORT, SPORT, SPORT!!! - Und hört auf zu qualmen und zu saufen! - MAL ein oder zwei Bierchen gehen schon mal, wenn es nicht jeden und den ganzen Tag ist, aber man sollte es eben nicht übertreiben! - Und die Medikamente(Tabletten/Tropfen ...) sind NUR gegen die Symptome - aber die URSACHEN sind trotzdem noch vorhanden - sie werden eben nur unterdrückt - aber NICHT beseitigt! - Werdet (wieder) aktiver! - Dann werdet auch Ihr selbst wieder aktiver! - Das sagt es ja schon aus! :) Und VIEL (alkoholfrei) trinken! - DA kann ruhig GESOFFEN werden! Alles Gute! :) K. ;)

  11. Leserkommentar salina schreibt am 13.08.2014

    Hallo ich habe oft Panik sogleich wenn mein kopf sticht mein arm oder Herz etc.obwohl eigentlich alles Unterricht worden ist hab ich Angst sterben zu müssen,vielleicht liegt es an der schweren Erkrankung meiner Mutter,Ziffer hatte ich Aber auch schon immer Angst

  12. Leserkommentar Elke schreibt am 13.08.2014

    Hallo Linda, es war eine gute Entscheidung, Dir Hilfe zu holen und in die Tagesklinik zu gehen. Der Klinikaufenthalt hat mir sehr viel gebracht obwohl ich anfangs sehr unter Schuldgefühlen gegenüber meiner Familie gelitten habe. Aber ich hatte die volle Rückendeckung und konnte mich so ganz auf mich konzentrieren. Leider bin ich wieder in ein Loch gefallen und es ist sehr schwer wieder rauszukommen. Aber eins kann ich Dir sagen, in der Klinik wird Dir geholfen, du kommst mit anderen Patienten in Kontakt und erkennst so, dass Du nicht alleine bist mit Deinen Problemen. Es wird ein harter Weg aber wir schaffen das :)Ich wünsche Dir alles Gute. Liebe Grüße

  13. Leserkommentar Linda schreibt am 12.08.2014

    Hallo Elke, ich werde ab Donnerstag auch in eine Tagesklinik gehen, weil ich unter ganz starken Angstzusänden und Panikattacken leide. Es ist so schlimm, dass ich so gut wie gar nicht mehr vor die Tür gehe. Ich kann also sehr gut mit dir mitfühlen. Wie war die Zeit in der Klinik für dich? Ich habe tierische Angst vor Donnerstag.. vorallem vor dem "alleine" sein.. Das einfach niemand von meinen Bezugspersonen da ist. Ich hoffe du kannst mir ein bisschen Mut machen. Leider kann ich dir noch nicht helfen. Glaub aber an dich und sei stark. Wie wir ja alle wissen, kann einfach nichts passieren!! Lieben Gruß.

  14. Leserkommentar Elke schreibt am 12.08.2014

    Hallo, ich war Anfang des Jahres in der Klinik wg. Depressionen. Wurde dann halbgesund entlassen und kämpfe seit kurzem so stark mit der Symptomatik bis hin zu Panikattacken, dass mein Tag zum Albtraum wird. Ich habe an mir beobachtet, dass die Angst verstärkt auftritt, wenn ich mit meinen beiden Kindern allein bin. Angst, ich schaffe es nicht, Angst ich kippe um und die Kinder sind allein. Wenn die Kinder abends im Bett sind beruhigt sich die Lage. Aber das ist doch kein Zustand. Mein Mann ist auch schon sehr verzweifelt. Ich bin weiterhin in psychologischer Behandlung aber irgendwie will sich keine Besserung einstellen. Kann mir jmd. einen Tipp geben??

  15. Leserkommentar ursula schreibt am 11 8 schreibt am 11.08.2014

    HALLO GLAUDIA Hole dir profesionele hilfe anders geht es nicht und auch Tabletten können kurzfriestig helfenbis es dir wieder besser geht.

  16. Leserkommentar Claudia schreibt am 11.08.2014

    Kann mir heute selbst nicht mehr helfen.Habe unheimliche Angst komme bald nicht mehr von einem Zimmer in das andere.Wie gehe ich damit um.Bitte helft mir

  17. Leserkommentar B30 schreibt am 09.08.2014

    Habe seit etwa 3 Wochen extreme Angst und Panikgedanken!! sobald ich etwas Ruhe habe fängt es an. Hab das Gefühl das ich " verrückt" werde!!! Wer kennt das ?? Kann man wirklich verrückt werden oder durchdrehen?? Bin auch immer müde ,lustlos trotz innerer unruhe!! Bitte helft mir!!

  18. Leserkommentar Rieke69 schreibt am 09.08.2014

    Ich habe seit fast 20 Jahren Angst und Panik Attacken mahl ist es mehr mal weniger....vor 1,5 Jahren starb meine liebe Schwiegermutter seit dem bin ich wieder gefangen von der Angst....habe sogar vor drei Monaten einen neuen Job angefangen und bekomme ständig an der Kasse Anfälle.....manchmal Versuch ich es allein aber es gibt Situationen da geht nix mehr....ich nehme außer Globolis oder Resque Tropfen keine Medikamente ein habe seit einem Jahr eine sehr liebe Therapeutin jedoch seit drei Tagen dreh ich wieder völlig durch vor lauter Panik dieses Klossgefühl im Hals bringt mich um den Verstand langsam....man warum geht das nicht endlich mal weg ich hab Kinder mit denen ich wieder was machen will...aber mich nicht traue....sie sind so verständnisvoll aber ich glaub auch sehr traurig....kann mir jemand einen Tipp geben?

  19. Leserkommentar Padma schreibt am 08.08.2014

    Hallo liebe Leute! Ich habe ca. 3 Jahre an Panikattacken gelitten und sie ohne Medikamente überwunden. Gerne versuche ich zu beschreiben, wie ich das geschafft habe, denn ich wünsche Euch so sehr, dass es Euch auch gelingt!! 1. Anfangs, als ich die Diagnose noch nicht kannte, dachte ich tatsächlich ich hätte einen Herzinfarkt gehabt mit Herzrasen, Panik, Todesangst u.s.w.. Nachdem der Kardiooge festgestellt hatte, dass mein Herz völlig in Ordnung ist bin, ich zu einer Psychiaterin gegangen und dort habe ich vestanden, dass es ein PSYCHISCHES PROBLEM ist. Der Körper ist völlig gesund!!! Ich habe Medikamente bekommen, sie aber nicht genommen sondern nur zur Beruhigung auf den Nachttisch gelegt. Wenn dann eine Panikatacke kam, was bei mir fast immer nachts der Fall war, habe ich mir selbst immer gesagt: "Ach, das ist ja NUR eine Panikatacke; DAS KENNE ICH JA SCHON! Mein Herz ist gesund, mein Körper ist gesund, es ist ja nur eine Panikattacke!" So habe ich mir selbst gut zugeredet, wie man ein Kind tröstet. Die Panik war zwar nicht weg, aber die Angst vor der Angst wurde etwas geringer. 2. Ich habe eine Kur gemacht und hatte das Glück einen guten Psychotherapeuten zu haben. Er hatte ganz viel Mitgefühl, dass es mir so extrem beschissen ging. Das hat mir Mut gemacht, mit ihm über all meine großen Nöte und Sorgen zu sprechen und ehrlich zu zeigen, wie verzweifelt ich war. Mir wurde klar, dass ich mir lange Zeit viel zu viel abverlangt hatte, mich viel zu sehr aufgeopfert hatte und alles so perfekt machen wollte, dass ich meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche gar nicht mehr wahrgenommen hatte. Ich glaube, dass Panikatacken ein große Hilfeschrei der Seele sind, weil man selbst nicht merkt, wie beschissen und verzweifelt man sich im Innersten fühlt. Und weil man es nicht merkt, zeigen eben die Panikattacken, dass man sich um diese tiefe, innere Verzweiflung kümmern muss. Das geht nach meiner Erfahrung am Besten mit einem guten Therapeuten! So findet man langsam sein inneres Gleichgewicht wieder zurück und die Panikattacken hören auf, - auch wenn dieser Weg eine Weile dauern kann. 3. Es ist seltsam aber auch ein Gedicht hat mir sehr geholfen. Es ist von Nelly Sachs, die auch extreme psychische Not zu überwinden hatte. Das Gedicht heißt: "Weine aus die entfesselte Schwere der Angst. Zwei Schmettelinge halten das Gewicht der Weiten für dich. Und ich lege Deine Tränen in dies Wort: Deine Angst ist ins Leuchten geraten." Diese Gedicht hat mich immer irgendwie getröstet. 4. Einmal habe ich nachts eine schlimme Panikattacke gehabt. Irgendwie musste ich in dem Moment an ein Plakat denken, auf dem ein Buddhakopf abgebildet war. Darunter stand: ERLEUCHTETE LIEBE. Ich hbae ganz intensic "Erleuchtete Liebe" edacht und plöötzlich merkte ich, wie die Panik sich umwandelte in ein stand Gefühl von Freude und Glück! Das hat mich so erstaunt! Ich habe auch danach noch Panikattacken gehabt, aber sie waren nie mehr so schllimm wie früher, weil ich wußte, dass sie vollständig verwandelt werden können! Heute habe ich schon seit vielen jahren keine Panikattacken mehr. Nur ab und zu habe ich nachts eine ganz ganz kleine Miniattacke. Wenn das passiert weiß ich sofort, daß es ein Zeichen ist, dass es mir nicht gut geht und ich sehr vorsichtig, liebevoll und verstämndisvoll mit mir umgehen muss und mich um mein Inneres kümmern muss, also besonders um die unterdrückten Gefühle von Not und Verzweiflung, die offenbar in mir sind. Ich hoffe, dass meine Geschichte Euch allen Mut macht und jeder von Euch seinen eigenen Weg findet. Bitte versucht nicht, die Panikattacken "wegzumachen"! Denn sie sind meiner Meinung nach ein wichtiges Symptom, um Euch darauf aufmerksam zu machen, dass Ihr Euch um eine ganz tiefe Schicht in Euch kümmern solltet. Dort gibt es viel zu entdecken, - so unerträglich sich die Attacken auch anfühlen! Habt Mut! Es gibt einen Weg! Wenn man dann seine Lernaufgabe gemeistert hat, hören die Panikattacken von alleine auf. Das war zumindest meine Erfahrung. Ich wünsche Euch von Herzen viel Kraft und Zuversicht und die richtigen Menschen dabei! Es gibt einen Weg! Alles Liebe und viel Glück dabei!

  20. Leserkommentar hans schreibt am 08.08.2014

    Ich leide unter starcken angstzustände vermeide jedlicher zituazon verkriche mich fast nur im dunkeln und gehe nur im dunkeln raus ich vermeide jedlichen menschen kontagt mitlaweile.mann sagt mann so sich der sitoazon stellen.aber für mich hat es nur noch schlimmer gemacht. ich hab mir selber gesagt das geht nicht mehr so weiter hab mein ganzen mut zusammen genommen und bin zum nen kumpel gefahren.weil es wichtig ist kontagt zu ausen welt zuhaben aber es war die hölle. So krass hate ich das noch nicht gehabt.ich dachte die wollten mich um bringen vergifften das die mich abstächen wollen ich habe nix gegessen trinken hab ich fast nur wasser was ich selber ausemwasserhann gehollt hab es war so weit das ich mich bewaffnet hab vals sie mich um bringen.wo die gegessen haten.war ich mit einer hand am messer .was ich versteckt hate das ich dann schneller bin als die .das war richtig hölle weil ich die ganze zeit gedacht hab jetzt gleich stächen die zu.

  21. Leserkommentar Harry 69 schreibt am 08.08.2014

    Leide zur Zeit wieder unter angstzuständen! Trotz Einnahme von Paroxetin( 20mg) . Hat jemand Erfahrung damit?? Hatte auch vorher immer mit Angst und Panikattacken zu kämpfen!!

  22. Leserkommentar Judith C. schreibt am 08.08.2014

    Hallo K., danke für Deine Antwort. Ich bin nunmehr wieder mit dem Sport angefangen, was ich in den Sommermonaten auf Mallorca fast ausschließlich meide. Nun gut, ich stehe früher auf und ab in die Turnschuhe. Es hilft, mir geht es schon ein Stückchen besser. Auch trinke ich meinen Milchkaffee nicht mehr, schade, doch der Tee mit Honig schmeckt auch ganz gut. Seit ein paar Tagen wurde ich noch nicht wieder von einem Anfall überrascht, doch ich denke permanent daran, dass es nicht passiert. Ich weiß, ich soll es zulassen, doch wie werde ich mich danach fühlen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es mir danach gut gehen soll. Ferner bin ich mit der Meditation angefangen. Hätte nie gedacht, dass ich da mal hineinschaue, doch es tut sehr gut. Auch habe ich mir eine EFT Übung abgespeichert, die mir behilflich ist, wenn in meinem Kopf wieder der "Wirrwarr" losgeht. Auch das hilft. So, nun kann ich aber trotzdem nicht aufhören zu warten, bis meine Attacke mich wieder überfällt. Hier habe ich noch nicht die optimale Lösung gefunden.

  23. Leserkommentar heuler schreibt am 08.08.2014

    Panik ist doch was feines. Bei mir hat es angefangen als ich im Job ausgesorgt wurde im Jahr 2011. Jetzt kann ich diesen Job nicht mehr ausüben und die Rentenkasse hat mich zu einer kfm Umschulung verdonnert auf die ich gar nicht klar komme. Es verschlimmert alles. Vorallem weil mein alter Job mir fehlt. Und dann noch diese Haifischbecken und Intrigen. Ich wurden mich lieber zuHause verkriechen. Denn sich der Angst stellen, hilft mir nicht. Ich bin nicht suizidgefaehrdet. Aber manchmal wuwünschte ich, ich wäre es und hatte meine Ruhe

  24. Leserkommentar Brigitte schreibt am 07.08.2014

    Ich habe seid ca. 7j. das Problem ich dachte, ich bekomme das wieder in Griff das war leider war dem nicht so es wurde immer schlimmer so schlimm das ich mir Hilfe hohlen musste das ist kein Leben mehr nur mit Attacken zu Leben und gucken wie man den Tag rum bekommt Ich kann nur Sagen, lasst Euch auch Helfen es ist keine Schande "krank" zu sein Lg. Brigitte Ps. alles Gute

  25. Leserkommentar Cornelia schreibt am 07.08.2014

    Hallo Jasmin habe soeben Deinen Hilferuf gelesen. Jasmin ich kann Dir ein wenig beistehen mit Worten aber mehr kann keiner etwas tun. Jasmin ich weiß es ist schrecklich diese Panik und Ängste aber versuche Dich nicht zu stark herein zusteigern denn so mehr du das tust desto schlimmer ist es. Ich kann das Dir aus eigener Erfahrung sagen. Wenn Du mein Profil gelesen hast dann weißt Du ja wie lange ich diese Zustände habe. Und man kanndie Zustände etwas in den Griff bekommen.Es gibt sehr viele Möglichkeiten , Jasmin versuche die Angst kommen zu lassen und du erstickst auch nicht bleib ruhig und atme in den Bauch hinein.So mache ich es,und damit werde ich ruhiger. Ich weiß nicht wie alt Du bist,ich bin 64 Jahre alt und werde heute noch ab und zu damit belastet. Also Jasmin Kopf hoch Du schaffst es ,und man stirbt nicht daran. Alles Gute Lieber Gruß Cornelia

  26. Leserkommentar jasmin schreibt am 06.08.2014

    Hallo zusammen,grade hatte ich wieder so eine panikattacke u.atemnot u.angst dazu,,kann nicht mehr richtig schlafen,hab angst zu ersticken.fand so eben diese seite,kann mir bitte jemand helfen

  27. Leserkommentar Cornelia schreibt am 05.08.2014

    Hallo, habe sehr aufmerksam die Kommentare gelesen,ich weiss nicht ob ich glücklich oder traurig sein soll über soviel Menschen die das gleiche Problem mit den Ängsten haben wie ich sie seit 50 Jahren. Ich weiß es ist ein verdammt beschissenes Gefühl wenn man von einer Angstattacke eingeholt wird. Ich habe sehr viele Therapien gegen diese Ängste hinter mir,und geholfen haben sie mir nur im begrenzten Umfang. Wie so einige hier ,habe ich auch Gedanken die sich immer um Kranheit und Sterben beziehen. Was ich gelernt habe ist damit ein wenig umzugehen ,es klappt mal oder es scheitert je nach Stärke der Angstattacke. Ich berichte dies hier ,weil ich das Problem habe wie alle hier die davon berichten wie es Ihnen gaht. Ich könnte viel mehr von meinem Leiden schreiben,vom Hitzegefühl das wie ein brennen im meinem Körper steigt und mir ein rasendes Herzklopfen mit einer Angst zum sterben beschert. Also keiner ist alleine mit seinen Attacken ,und was ich hier gelesen habe bringt mir etwas Mut.

  28. Leserkommentar Bernd schreibt am 05.08.2014

    Hallo Judith, kannst dich gerne mal bei mir melden zum Erfahrungsaustausch, alle anderen natürlich auch. Hatte selbst 2 Jahre Panikattacken der schlimmsten Sorte, ich konnte nicht mal mehr Auto fahren oder über die Strasse gehen. Habe jetzt keine Panik- und Angstattacken mehr. Eine der vielen Angstbeschleuniger war Bohnenkaffee, aber nicht die Ursache. Meine email: gemess@t-online.de.

  29. Leserkommentar RD schreibt am 04.08.2014

    "Hilfe zur Selbsthilfe" Hallo gemeinsam, um es kurz zu machen, ich teilte die meisten eurer Beschwerden und Schilderungen. Wohl gemerkt "teilte". Ich habe meine Panikattacken komplett überwunden und zurück in mein "altes" Leben gefunden. Wirklich geholfen hat mir dabei der glaube an mich selbst und die ruhige Gewissheit, dass auf eine schlechte Phase zwangsläufig eine nächste gute Phase kommen wird. Wenn ich morgen aufgestanden bin habe ich kurz innegehalten und mich gefragt, was der Tag für mich bereithalten wird. Kein Tag ist wie der andere, was daran liegt das unsere Wahrnehmung eng mit unser Stimmung verbunden ist. Wer morgens bereits schlecht gelaunt und ängstlich in den Tag geht, der wird nur selten positiv überrascht. Wer dagegen jeden Tag versucht positiv anzugehen und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, der wird dafür belohnt werden. Mir gefällt die Vorstellung, dass man die guten Dinge im Leben mit den schlechten Dingen bezahlt. Wie bei Ying und Yang bedürfen alle positiven Dinge in eurem Leben den schlechten. Somit gehört alles miteinander zusammen. HELFEN KÖNNT IHR EUCH SELBST AM BESTEN, DEN NUR IHR WISST WIE ES WIRKLICH IN EUCH AUSSIEHT. Jeder Mensch hat seine wohlgehüteten Geheimnisse. Nur wer sich selbst liebt kann auch andere lieben und wer sich selbst akzeptiert wird auch andere akzeptieren. Ihr seit wer ihr seit und eure Panikattacken und Furcht gehören zu euch wie alle positiven Eigenschaften. Versucht für euch selbst zu ergründen, was euch gut tut habt den Mut auf euer Gefühl zu hören und Entscheidungen zu treffen. Ihr werdet sehen, dass ihr euch selbst am meisten helfen könnt. Experten, Freunde und Familie können auch unterstützen aber auch ihr müsst eure gesamte Energie aufbringen, um aus eurem momentanen Tief wieder rauszukommen. Ich wünsche euch viel Mut und alles Gute!

  30. Leserkommentar K. schreibt am 03.08.2014

    'willi', Dein (ehem.) Arbeitskollege hatte ein sogenanntes "Aneurysma" im Kopf, das ist eine Aussackung der Hauptschlagader und wenn diese reißt/platzt, kommt es zu einer lebensgefährlichen inneren Blutung. - Aber die Meisten merken/wissen oft gar nicht, dass sie solch ein "Aneurysma" haben, weil es in den meisten Fällen unbemerkt bleibt und keine Symptome vorhanden sind und es nicht reißt/platzt, was ja so auch besser ist. - Und es gibt noch mehr Stellen der Hauptschlagader im Körper, wo sich solch ein "Aneurysma" bilden kann, daher nicht nur im Kopf. - Man kann aber vorbeugen dass es nicht zum reißen/platzen kommt, indem man bestimmte Situationen vermeidet - Übergewicht - rauchen und alles andere was den Blutdruck erhöht! 'susanne', lies weiter unten! :) 'Judith C.', nur allein durch Stress verliert man nicht sein Augenlicht. - Wurdest du auf Verdacht 'MS'("Multiple Sklerose") untersucht? - Denn das KANN ein Symptom davon sein - 'Sehnerventzündung'("Neuritis nervi optici") muss aber nicht unbedingt so sein, aber frag mal danach! - Oder was haben sie dir dazu gesagt, was das betrifft? - Und das nächste Mal - Finger WEG von diesem 'Kortison'-Zeugs!!! - Denn das ist KEIN Heilmittel, sondern nur ein BESCHLEUNIGER, mehr NICHT!!! - Das heißt, wenn jemand 'Kortison' bekommt, geht es zwar schneller, aber das Ergebnis hinterher ist DASSELBE, genau so als wenn gar kein 'Kortison' verabreicht wird und es von selbst heilt, was zwar etwas länger dauert, aber trotzdem genau so! - Und die Ärzte wissen das, aber trotzdem zwingen sie es den Patienten immer wieder auf!!! - Auch finde ich es unverantwortlich, jemandem mit einer Angst- und Panikstörung so etwas zu geben!!! - Denn dadurch werden Stresshormone: Adrenalin/Noradrenalin, Cortisol, Negativ-Dopamin vermehrt angeregt und es kommt dadurch eben vermehrt zu diesen Attacken/Zuständen! - Auch DAS wissen die Ärzte ...!!! - Und Du bekommst durch diese Attacken keinen Herzinfarkt, das Herz kann so einiges ab, es ist eben ein WUNDERWERK der Natur und der Mensch hat tief in sich alte Urinstinkte - EINER davon ist der Überlebenswille! - Auch bekommt jemand der einen Herzinfarkt hat und das Herz stehen bleibt - als Notprogramm - 'Adrenalin' direkt ins Herz - um es wieder zum schlagen zu bringen! - Und bei einer Panikattacke bildet der Körper eben u.a. vermehrt 'Adrenalin'! - Merkste etwas? :) Alles Gute! :) K. ;) Und macht Sport! :)

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