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Panikattacken - Angstzustände: Ursachen und Behandlung

Mann rennt in Panik zum Notausgang

Angstzustände wie Panikattacken lassen sich mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln. Bild © marqs - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

"Angst? Angst vor was? Ich weiß es selbst nicht so genau. Das komische Gefühl war einfach da und wurde immer schlimmer. Angefangen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Ich war im Geschäft, in dem es mir eigentlich gut gefiel, und plötzlich hatte ich so ein komisches Gefühl. Es kam aus der Brust/Herzgegend und fuhr ganz langsam den Hals hoch. Es war wie eine Beklemmung, einfach als wenn jemand einem die Kehle zuhält, allerdings weiter unten.

Darauf bekam ich einfach Angst. Mit der Zeit kam wahnsinniges Herzklopfen und es ging furchtbar schnell, es war blitzschnell da - die Panik. Als ich die Arbeitsstelle wechselte, wurden meine Anfälle immer schlimmer. Ich schleppte mich nur noch durch den Tag. Ich hatte nur noch Angst vor der Angst, dass mein Herz stehen bleibt und ich tot umfalle. Ich stand morgens auf und wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte.

Mit diesen Worten beschrieb eine Klientin ihre Panikattacken. Sie spricht stellvertretend für alle Menschen, die unter Angstzuständen wie Panikattacken leiden. Der Anteil der Frauen liegt bei 60 bis 75 Prozent.

Menschen, die unter Panikattacken leiden, laufen meist jahrelang zu Ärzten und werden mit Tabletten behandelt, ohne dass die Ursachen erkannt oder behandelt werden.

Sie bekommen den Eindruck, verrückt zu sein, weil sie körperliche Beschwerden verspüren, aber kein Arzt eine organische Ursache finden kann.

Die Angst- und Panikattacken treten meist aus heiterem Himmel im Alltag auf.

Was versteht man unter Panikattacken?

Angststörung Panikattacken
Betroffene leiden unter plötzlich auftretenden Angstzuständen mit körperlichen Symptomen wie:

Panikattacken in Verbindung mit einer Agoraphobie

Agoraphobie mit Panikattacken:
Die Betroffenen verspüren körperliche Beschwerden wie z.B. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden. Beklemmungsgefühle, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Todesangst.

Sie beginnen, die Situationen zu vermeiden, aus denen sie glauben, nicht fliehen zu können und wo es im Falle eines Panikanfalls keine Hilfe gäbe.

Eine Entlastung und das Nachlassen der Angstzustände verspüren Betroffene, wenn andere Menschen dabei sind oder ein Arzt in der Nähe ist. Der Agoraphobie Test zeigt Ihnen, ob Sie an dieser Angststörung leiden.

Ein typisches Symptom der Agoraphobie ist die Angst, sich in bestimmten Situationen hilflos und überfordert zu fühlen und die Angst, aus diesen Situationen nicht flüchten zu können.

Deshalb werden Busse, Bahn oder andere Transportmittel gemieden. Auch Veranstaltungen, die man nicht verlassen kann, ohne unangenehm aufzufallen, werden meist gemieden.

Die Angst vor der Angst kann so stark sein, dass es zu einem Ruckzug in die eigene Wohnung kommt, die nicht mehr verlassen wird. Dadurch entsteht eine starke Abhängigkeit vom Partner, von Freunden und Angehörigen.

Panikattacken Symptome

Angstzustände wie Panikattacken äußern sich im Körper, Denken, Fühlen und Handeln

Körperreaktionen bei Panikattacken:
Bei vielen Betroffenen steigt der Blutdruck, sie atmen schneller. Die Muskeln spannen sich an, sie schwitzen oder frieren. Manche Menschen bekommen weiche Knie, empfinden ein Kribbeln in den Beinen.

Es verschwimmt ihnen alles vor Augen, ihnen wird übel und schwindlig. Sie verspüren ein Zittern oder Ziehen in der Brust, einen Kloß im Hals. Durchfall und Harndrang treten häufig auf.

Gefühle bei Panikattacken:

Gedanken bei Panikattacken:
Betroffene können sich nicht mehr konzentrieren und grübeln darüber nach: "Es wäre schrecklich, wenn mir das ... passieren würde. Bestimmt falle ich um, bekomme eine Herzattacke, wird mir schwindelig ..."

Die Gedanken kreisen darum,

Verhalten bei Panikattacken:
Betroffene meiden bestimmte Situationen oder gehen nur in Begleitung außer Haus. Sie verlassen Situationen fluchtartig, in denen sie befürchten, einen Panikanfall zu bekommen. Sie trinken sich Mut an oder nehmen Beruhigungsmittel.

Ursachen von Panikattacken

Hinter Panikattacken können sich unterschiedliche Ursachen verbergen. U.a. sind es folgende:

Der Verlauf von Panikattacken

1. Betroffene erleben meist in einer Phase körperlicher und/oder seelischer Schwächung in einer bestimmten Situation eigenartige körperliche Zustände wie Schwächeanfälle oder Kreislaufstörungen.

Meist sind es Situationen, in denen die Betroffenen glauben, keine Kontrolle über die Situation haben, wie etwa im Kino, im Stau, beim Warten in der Schlange vor der Kasse, beim Frisör, im Kaufhaus.

2. Die Betroffenen werden so verunsichert von ihren körperlichen Reaktionen, dass sie eine solche Panikattacke unter keinen Umständen mehr erleben wollen.

Sie beginnen deshalb, die Situation, von der sie glauben, dass sie den 1. Anfall ausgelöst habe, zu meiden. Sie stellen sich immer wieder diesen 1. Anfall vor und erzeugen allein mit ihrer Vorstellung wieder eine ähnliche Anspannung im Körper.

Die Meidung weitet sich schließlich aus. Die Angst vor der Angst entsteht. Betroffene suchen sich Hilfsmittel, um ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten.

Sie nehmen Beruhigungstabletten, gehen nur noch in Begleitung aus dem Haus, trinken sich Mut an, lenken sich zwanghaft ab, usw. Sie flüchten aus Situationen, in denen sich ihre Symptome bemerkbar machen. Sie ziehen sich von der Umwelt zurück und werden depressiv.

3. Die Betroffenen beginnen zu glauben, dass sie unter einer schweren Erkrankung, einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, Epilepsie oder einem Hirntumor leiden.

Psychotherapie bei Panikattacken

Angstkrankheiten wie Panikattacken lassen sich mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie behandeln.

Besonders die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der Verhaltenstherapie, ist ein wichtiger Baustein bei der Behandlung von Angstzuständen.

Die Behandlung von Panikattacken setzt an zwei Bereichen an:

a) an den auslösenden Bedingungen für die erste Panikattacke
Betroffene lernen Stressbewältigungsstrategien, steigern ihre Selbstsicherheit und bauen perfektionistische Forderungen ab.

b) am Umgang mit den Panikattacken

Die Betroffenen lernen, die Zusammenhänge zwischen ihren Katastrophengedanken und körperlichen Reaktionen zu erkennen.

Sie lernen, dass ihre körperlichen Reaktionen und ihre Angst von ihnen selbst durch ihre angstauslösenden Gedanken und Phantasien erzeugt sind.

In 90% der Fälle kommt es niemals zu den befürchteten Reaktionen, die sie sich in ihrem Geiste ausmalen. Sie lernen zu verstehen, wie die Angst sich aufschaukelt, dass die Angst durch Meidung und Flucht verstärkt wird und sich, indem man sich ihr bewusst aussetzt, abschwächt. Sie lernen wieder Vertrauen zu ihrem Körper zu gewinnen.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, Betroffene möglichst schnell von den lähmenden Symptomen ihrer Angstzustände zu befreien.

Sie werden gezielt mit ihrer Angst konfrontiert, d.h. sie müssen sich in die für sie angstauslösenden Situationen begeben, dürfen die Angstsituationen nicht vermeiden oder aus ihnen flüchten.

Sie verspüren in den Situationen ihre Angst intensiv und erleben, dass sie diese aushalten können.

Der Therapeut unterstützt sie dabei und erklärt ihnen, wie sie mit den auftretenden körperlichen Reaktionen und Angstgefühlen umgehen können.

Ganz sicherlich wird Ihnen Ihr Therapeut auch empfehlen, ein Entspannungsverfahren, wie etwa die Progressive Muskelentspannung zu erlernen.

Mit Hilfe dieses leicht zu erlernden Entspannungsverfahrens können Sie besser mit den körperlichen Angst- und Stressreaktionen umgehen und so das Vertrauen in Ihren Körper stärken.


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Was tun bei Panikattacken? Wie Angstzustände bekämpfen?

Strategie 1. Machen Sie sich bewusst: "Ich erzeuge meine Angst durch meine Gedanken und Phantasien. Deshalb kann ich meine Angstzustände überwinden, indem ich meine ängstlichen Gedanken unter Kontrolle bringe".

Beobachten Sie, welche Gedanken Ihren körperlichen Reaktionen und Ihrem Angstgefühl vorausgehen.

Gewöhnlich machen wir uns Phantasien, dass wir eine Situation nicht überleben können, zusammenbrechen werden, usw.

Wir haben keine Geisteskrankheit, keinen Hirntumor, keinen Herzfehler und werden auch nicht verrückt.

Unser Körper muss mit all seinen Reaktionen wie Schwindel, Herzstechen, Übelkeit etc. reagieren, wenn wir uns ausmalen, dass eine Situation lebensgefährlich ist.

Strategie 2. Unterlassen Sie es, die Situationen, vor denen Sie Angst haben, zu meiden. Durch die Vermeidung bestätigen Sie sich immer wieder Ihre falsche Annahme, dass Sie die Angstzustände nicht aushalten können. Ihre Meidung trägt zur Aufrechterhaltung Ihrer Panikattacken bei.

Strategie 3. Rechnen Sie damit, dass Ihre Panikattacken auftauchen, wenn Sie sich in bisher gemiedene Situationen begeben.

Sagen Sie sich: "Ich weiß, dass jetzt meine Angst und all meine körperlichen Symptome auftauchen werden. Sie müssen auftauchen, weil ich mir bisher immer erzählt habe, wie gefährlich die Situation ist. Sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Sie werden vorübergehen. Ich kann es ertragen, sie sind nur unangenehm. Ich werde jetzt in der Situation bleiben, bis ich ruhiger werde. Ich kann die Bauchatmung machen, um mich zu beruhigen".

Wichtig: Sie müssen in der Situation bleiben, bis die Angst (Panik) nachgelassen hat.

Strategie 4. Erlernen Sie die Bauchatmung: "Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf den Bauch. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hochatmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem langsam wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt".

Wiederholen Sie diese Übung mehrere Minuten. Ihr Körper kann nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Wenn Sie die Atemübung machen, wird die Angst abnehmen.

Strategie 5. Erinnern Sie sich daran: Panikattacken kann man nur überwinden, indem man mit Angst in die Situation geht, vor der man Angst hat.

Mit der Zeit wird die Angst abnehmen, bis es für Sie schließlich wieder ganz normal ist, in die Situation zu gehen, vor der Sie bisher Angst hatten.

Strategie 6. Wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten und/oder nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf, wenn Sie seit längerem unter Angstzuständen leiden und diese nicht selbst in den Griff bekommen.

In der Angst und Panik Hilfe finden Sie viele Informationen zum Thema Angststörungen and Angstzustände.

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Kommentare Panikattacken
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Es gibt 521 Kommentare

  1. Leserkommentar Linda schreibt am 01.09.2014

    @Saskia: Opipramol hatte ich auch schon mal. Hat mir leider gar nicht geholfen. Hatte alle Nebenwirkungen, dass wars dann aber auch. Schade. Wie oft nimmst du die denn? Und wie schnell gab es bei dir dadurch besserung? Vielleicht muss ich sie ja über einen viel längeren Zeitraum nehmen.. Langsam verzweifel ich wirklich. :(

  2. Leserkommentar Saskia schreibt am 31.08.2014

    @linda: opipramol nehme ich. Ich habe gelesen das die bei manchen Leuten überhaupt nicht helfen und bei anderen sehr gut, ich bin äußerst zufrieden damit. Am Anfang war ich auch gegen Tabletten die nicht pflanzlich sind, aber wenn es nicht anders geht bin ich der Meinung (nicht auf langer Sicht) das es eine Super Hilfe ist! Vlg

  3. Leserkommentar Jana schreibt am 30.08.2014

    Hi, es ist jetzt schon fast 2 Uhr morgens und Ich kann einfach nicht einschlafen. Vor kurzem kam meine Oma ins Krankenhaus. Sie hatte einen Herzinfarkt und zum Glück hat sie es überlebt, aber Ich hatte und habe leider immer noch schlechte Gedanken wie Sie am Boden lag und starke Schmerzen hatte und außerdem hatte Ich fürchterlich Angst um Sie. Gestern hatte Ich dann so ein komisches Stechen und Drücken im Herzen und habe gleich darauf nach geschaut welche Symptome es für einen Herzinfarkt gibt. Nach und nach spürte Ich sie auch und hatte Angst um mein Leben und was danach geschehen wird. Als mein Vater von der Arbeit zurück kam, erzählte er, dass sein Chef im Schlaf einen Herzinfarkt hatte und leider daran gestorben ist. Seine Frau hat erst am Morgen gemerkt. Den restlichen Tag ging es mir nicht wirklich schlecht aber irgendwie komisch. Als Ich dann im Bett lag beschloss Ich nicht zu schlafen, weil Ich nicht unbewusst sterben wollte. Ich hatte Angst, große Angst! Meine Schmerzen wurden stärker und Ich fing an leise zu weinen. Eigentlich hätte Ich zu meinen Eltern gehen können aber Ich wollte nicht. Wahrscheinlich hatte Ich einfach keine Lust und kein Mut dazu gehabt. Ich suchte im Internet noch mal nach Herzinfarkt und fand raus, dass es, wenn man noch Jung ist, unwahrscheinlich ist einen Infarkt zu bekommen und dass man sich durch Stress oder schlimmen,traurigen Ereignissen sich die Schmerzen auch vorstellen kann. Dann suchte was man gegen Angst machen kann und fand diese Seite. Ich las sie mir durch und beschloss einige Dinge zu machen wie z.B. gleich Schlafen zugehen obwohl Ich davor riesen Angst habe. Gerade schreibe Ich diesen Text und es hilft mir das alles los zu werden. Wahrscheinlich ist der Text unverständlich und vlt hab Ich keine richtigen Panikattacken aber egal. Mir hat es trotzdem geholfen.Jetzt wünsche Ich Euch einen Schönen Tag. LG Jana

  4. Leserkommentar Linda schreibt am 29.08.2014

    @Saskia: Was waren das für Medikamente? Ich bin auch auf der Suche nach Hilfe durch Tabletten. Eigentlich halte ich davon nichts, anders kriege ich meinen Mut aber nicht mehr zurück. Danke vorab - Linda :)

  5. Leserkommentar Geena schreibt am 29.08.2014

    Ich hab seid Monaten nach einem "Busunfall" diese Attacken. (Ich dachte ich müsste mich im Bus übergeben und dazu kam schwindel herzrasen und Panik aber auch schnap Atmung). Heute zum ersten mal wurde ich davon wach. In der Schule ist es sehr unangenehm da mir immer die Übelkeit bis zum Hals steht. Ich bekomme auch sehr schlecht Luft. Ich hab das Gefühl das ich schwer krank bin ob psychisch oder organisch. Ich lese auch viel im Internet nach wo auch viel Müll drin steht, doch dieser Beitrag stimmt 1 zu 1 zu meiner Situation. Ich bin froh das gelesen zu haben, es beruhigt mich nur jetzt muss ich stark sein und mich der Angst stellen. Ich hab schon vieles wieder versucht nur zwischen durch bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich denk mir immer alles wird gut und ich bin gesund.

  6. Leserkommentar ursula schreibt am 28.8 schreibt am 28.08.2014

    Hallo ihr lieben ich war heute den ganzen Tag in der Stadt um mich der ANGST zu stellen und ich lebe noch, Am Anfang war mir schwindlig aber es wurde immer besser ich war sogar beim essen was mir schwer fällt.und zum Schluss hat es sogar spass gemacht

  7. Leserkommentar Sem schreibt am 28.08.2014

    Hallo alle. Seit 10 jahren mit PAs. Dachte ich hätte es im Griff. Hatte nun einen viralen infekt, das mir auf den MagenDarm schlug. Habe nun erhöhtenpuls gehabt vor Allem nach dem Essen. Schon sind die PAs wieder da. Werde mal versuchen den oben geschriebenen Beitrag umzusetzen.. Ach ja.. Wie üblich musste die Ärztin alles an mir überprüfen. Alles normal😂😂. Wie oben beschrieben der eigene Herzschlag wird störend. So störend, dass er durch das Zuhören schneller und heftiger wird... Atmung ist wirklich wichtig

  8. Leserkommentar saskia schreibt am 27.08.2014

    Hallo ihr Lieben, Habe seit fas drei jahren an panikattacken gelitten und seit knapp 6 Monaten geht es mir viel besser! damals war jeder tag die hölle, morgens aufgewacht und nach 10 minuten ging die panik los über den ganzen tag... so oft stand ich nur noch einen schritt davor in die psychatrie zu gehen.. ich hatte alles versucht an pflanzlichen tabletten und tropfen doch nichts hat geholfen.. bis mir meine ärztin keine pflanzlichen tabletten verschrieben hat, daon hab ich jeden tag eine genommen und seit dem hatte ich die kraft der panik den kampf anzusagen! ich ging alleine einkaufen, wieder in discos oder auch wieder ins kino, wovor ich mit am meisten angst hatte... heute kann ich wirklich sagen das es mir zu 100% besser geht! klar kommt ab und zu noch das gefühl in mir hoch aber das handelt sich dann um 5 minuten und verschwindet wieder, ich sehe die panik immer wie einen boxkampf den ich sicherlich nie wieder verlieren werden! Und alles ohne therapie da hier nirgends ein platz frei ist und hunderte von euro für eine privatbehandlung habe ich leider auch nicht... ich hoffe jeder findet seinen weg und geniesst die zeit mit seinen liebsten anstatt die ganze aufmerksamkeit dieser blöden panik zu widmen, ich weiss selber wie schwer es ist, aber hätte ich nicht einfach angefangen zu machen, hätte ich es soweit nicht geschafft. Fühlt euch gedrückt und eine gute reise richtung gesundheit, ich bin mir sicher jeder einzelne hier hat die kraft es zu schaffen, ob mit oder ohne hikfe!

  9. Leserkommentar Martina schreibt am 25.08.2014

    Wahnsinn,wieviel darunter leiden :-( Ich gehöre auch dazu.war drei Wochen in der Klinik und habe Händeringend ein Neurologe gesucht,zwecks neuer Tabletten.mein Gott es ist die Hölle einen zu finden der neue Patienten annimmt.

  10. Leserkommentar Dr. Rolf Merkle schreibt am 25.08.2014

    Hallo Bernd. Erstens ist dies kein Forum. Wir bieten nur die Möglichkeit, einen Kommentar zu diesem Beitrag zu schreiben. Es gibt genug Foren zum Thema Angst. Zweitens können wir deine Absichten nicht einschätzen und die Qualität deiner Hilfe. Drittens bekommst du garantiert Spam Mails in naher Zukunft. Deshalb löschen wir Kommentare mit Emails. Du kannst ja deine Hilfen hier schreiben und sie so allen zugänglich machen.

  11. Leserkommentar Lucy schreibt am 25.08.2014

    Heute ist schon wieder so eine Nacht in der ich vor Angst zerbrechen könnte. In der Brustgegend sticht es und Geschmack habe ich auch nicht mehr. Habe regelrecht Angst einzuschlafen. Bin aber sau müde. Nächste Woche Beginnt wieder die Schule und ich liege aller 2 Nächte da und weiß nicht weiter. Kein Neurologe will mich annehmen trotz Überweisung. Muss demnach in eine Klinik. Super. Ich verstehe die Menschen nicht die mich ablehnen ich bin 16 und habe höllen Angst.. das ist alles so unfair..

  12. Leserkommentar Bernd schreibt am 24.08.2014

    Wer löscht denn hier schon wieder Beiträge, selbst wenn man keine finanziellen Interessen hat und nur mal eine Kontaktadresse angibt. Schreibt man über die wahren Ursachen von Panikattacken, werden die Beiträge auch gelöscht. Echt frustrierend. Wollt ihr euch wirklich auf das Niveau eines Heulsusenforums begeben oder den Hilfesuchenden echt helfen? Mir könnte das alles egal sein, aber ich würde gerne meine Erfahrungen und Lösungen in einem individuellen Gespräch an den Mann oder die Frau bringen, weil Panikattacken sind echt der Haß und wenn die Ärzte sich verpfuscht haben, steht man vollkommen allein da. Nicht jeder kann sich eine private Behandlung leisten, lest mal das Alter von manchen Betroffenen.

  13. Leserkommentar gika1736 schreibt am 23.08.2014

    Hallo Guten Abend ! Vor kurzem ist eine liebe Freundin gestorben , sie war schon fast wie eine Mutter. Im Krankenhaus haben wir sie keine Minute allein gelassen bis sie dann gestorben ist. Bei Ihr im Zimmer lag eine junge Frau in meinem Alter (44 ) die an Magenkrebs im Endstadium litt. Seit dem Tag an dem Mutti gestorben ist leide ich intensiv an Panik Attacken . Es vergeht kein Tag wo Ich keine Todesgedanken habe. Es beeinflusst mein ganzes Leben. Ich habe immer das Gefühl todkrank zu sein.

  14. Leserkommentar Kamila schreibt am 23.08.2014

    Hallo ihr lieben habe immer diese panickattacken wenn ich draußen bin das heißt meistens in Läden oder wo viele Menschen um mich herum sind habe dann richtigen schwindel und dann Angst umzukippen dann kommt noch so ein schrecklicher kopfdruck dazu kann nie an der Kasse stehen weil ich das gefühl Habe nach hinten zukippen 😩

  15. Leserkommentar M. schreibt am 23.08.2014

    Ich leide seit einem Jahr täglich unter dieser Angst. Angefangen hat sie mit einem Kloß im Hals. Der Kloß ist Tag und Nacht da, er lässt mich keine Sekunde in Ruhe. Ich hab ständig das Gefühl zu ersticken egal wo ich bin. Ich bin erst 16 und möchte einfach nur mein Leben genießen. Ich wurde von den Ärzten aufgegeben. Hab jede Untersuchung hinter mir, auch Psychologen können mir nicht mehr helfen. Ich brauche unbedingt Hilfe. Bitte sagt mir was ich tun kann..

  16. Leserkommentar Wolfgang schreibt am 22.08.2014

    Hallo! Meine Angstzustände kommen eigentlich meist nachts wenn ich nicht schlafen kann und über die Zukunft oder die Probleme dieser Erde nachdenke. Jedes Unglück, Krieg, Leid etc. egal wie weit weg belastet mich persönlich und äußert sich in starker Beklemmung in der Brust und Herzrasen, Angstattacken, so dass ich denke, der Herzinfarkt steht kurz bevor und ich erlebe den nächsten Tag nicht mehr. Ich versuche es bereits mit Baldriparan, Nerventee u.s.w. Eigentlich finde ich, dass es mir gut geht, keine finanziellen Sorgen, Familie mit 3 lieben Kindern, Haus Auto und vor Allem hat mein Arzt bei der letzten Untersuchung keine organischen Unregelmäßigkeiten festgestellt und mir beste Gesundheit bescheinigt. Um zu überwinden vertiefe ich mich immer mehr in Arbeit, denn das Problem tritt meist in der Ruhephase auf. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und beste Gesundheit, denn "immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

  17. Leserkommentar Lucy schreibt am 21.08.2014

    Hey ich bin 16 Jahre und habe seit einer Weile Angstzustände bzw. Panikattacken. Ich bekomme es meistens immer nachts oder abends. Tagsüber eher selten. Mir schlafen die arme ein meine Lippen werden taub seit neusten. Ich verspüre ein stechen in der nähe des Herzens bzw. Brustkorb was ich eher denke. Und meine Augenkkappen werden taub. Ich habe echt Angst das mit mir was ist. Dabei war ich bereits beim Arzt jeden und ich bin vom organischen Top gesund.Ich habe letztens meine Katze nachts geholt sie hat mich etwas abgelenkt und durch sie konnte ich schlafen. Bloß gerade befinde ich mich in dem Zustand und sie ist draußen und ich finde sie nicht. Jetzt habe ich keine Ahnung wie ich an die Sache rangehen soll. Meine Mam will ich auch nicht wach machen das bringt es nicht. Kann mir einer n Tipp geben was ich da machen kann?

  18. Leserkommentar Lola schreibt am 20.08.2014

    Dieser Artikel hat mir persönlich wirklich geholfen, da ich unter Hypochondrie mit Angstzuständen leide, seit Wochen lebe ich mit dem glauben, krank zu sein, obwohl medizinische Tests negativ waren. Vorallem weis ich nun, wie ich mich bei einer Panikattacke zu verhalten habe.

  19. Leserkommentar Martin schreibt am 20.08.2014

    Ich leide schon seit Jahren darunter. Ich schließe mich in der Wohnung ein oder gehe nur dahin wo ich weis es sind kaum Menschen da. Bus oder Zug fahren geht überhaupt nicht mehr. Was das auslöst kann ich mir nicht erklären, war immer ein sehr offener Mensch der gerne Konzerte usw. besuchte Selbst beim Friseur habe ich das:( oder in der Fa. bei Schulungen/Weiterbildungen, dass ich diese sogar versuche zu vermeiden. Ich lebe in geordneten Verhältnissen, rauche nicht... Symptome: Hitzewallung, Schweiß,Kältegefühl und innere Unruhe

  20. Leserkommentar Julia schreibt am 18.08.2014

    hallo ich habe Angst alleine Auto zu fahren weil ich denke das ich auf toilette muss und es nicht rechtzeitig schaffe und wenn dieses gefühl kommt das ich auf Toilette muss kommt auch die Panik ich weis echt nicht was ich noch machen soll ich war schon in Therapie und in einer klinik könnt ihr mir tipps geben lg

  21. Leserkommentar Anita schreibt am 16.08.2014

    Hallo Elke, Ich kenn deine Situation nur zu gut. Auch ich war in der Klinik wegen Depressionen, es ging mir besser und bin dann 3 Tage vor dem Entlassungstermin komplett zusammengebrochen vor lauter Angst, den Alltag mit meinen Kindern nicht bewältigen zu können. Dabei wollte ich mit jeder Faser meines Herzens bei ihnen sein, mich um sie kümmern und für sie da sein. Aber die Angst wird leichter mit der Zeit. Ich hatte wirklich große Anlaufschwierigkeiten, eine Krise folgte auf die andere, ich konnte tagelang nicht essen, schlafen, reden, trinken und es gelang mir nicht immer, dies vor meinen Kindern zu verbergen. Das war das schlimmste daran. Es hilft nur durchhalten, weitermachen und sich jedesmal von neuem aufrappeln. Ich wünsch dir alles gute! Übrigens: ich rauche und trinke nicht, auch keinen Kaffee oder Cola, habe einen Hund, mit dem ich täglich rausgehe, habe nur leichtes Übergewicht, fahre gerne Fahrrad und gehe ins Freibad und zwar schon bevor ich krank wurde, weiß nicht, was ich noch ändern könnte.

  22. Leserkommentar Marie schreibt am 16.08.2014

    ich litt nach dem plötzlichem tod meines partner unter panikattacken. ich habe sie in den griff bekommen. 1.) psychotherapie 2.) sport 3.) sprech mit der angst.. wenn ihr merkt dass es anfängt dann lasst die angst zu,, denkt euch dabei oder sagt zu der angst,, ich bin bereit -du dauerst eh nur 5min. dann habe ich es überstanden.ich werde nicht sterben.. seitdem ich dies sage, kommt die angst erst garnicht raus. macht sport!!!! das ist die beste medizin gegen panik.

  23. Leserkommentar hase schreibt am 16.08.2014

    tolle Gedanken. Helfen weiter. Danke.

  24. Leserkommentar K. schreibt am 13.08.2014

    Zum WIEVIELTEN Male schreibe ich das schon??? - Kommt aus der Hefe(um nicht zu schreiben - bewegt Euren A....) & macht SPORT, SPORT, SPORT!!! - Und hört auf zu qualmen und zu saufen! - MAL ein oder zwei Bierchen gehen schon mal, wenn es nicht jeden und den ganzen Tag ist, aber man sollte es eben nicht übertreiben! - Und die Medikamente(Tabletten/Tropfen ...) sind NUR gegen die Symptome - aber die URSACHEN sind trotzdem noch vorhanden - sie werden eben nur unterdrückt - aber NICHT beseitigt! - Werdet (wieder) aktiver! - Dann werdet auch Ihr selbst wieder aktiver! - Das sagt es ja schon aus! :) Und VIEL (alkoholfrei) trinken! - DA kann ruhig GESOFFEN werden! Alles Gute! :) K. ;)

  25. Leserkommentar salina schreibt am 13.08.2014

    Hallo ich habe oft Panik sogleich wenn mein kopf sticht mein arm oder Herz etc.obwohl eigentlich alles Unterricht worden ist hab ich Angst sterben zu müssen,vielleicht liegt es an der schweren Erkrankung meiner Mutter,Ziffer hatte ich Aber auch schon immer Angst

  26. Leserkommentar Elke schreibt am 13.08.2014

    Hallo Linda, es war eine gute Entscheidung, Dir Hilfe zu holen und in die Tagesklinik zu gehen. Der Klinikaufenthalt hat mir sehr viel gebracht obwohl ich anfangs sehr unter Schuldgefühlen gegenüber meiner Familie gelitten habe. Aber ich hatte die volle Rückendeckung und konnte mich so ganz auf mich konzentrieren. Leider bin ich wieder in ein Loch gefallen und es ist sehr schwer wieder rauszukommen. Aber eins kann ich Dir sagen, in der Klinik wird Dir geholfen, du kommst mit anderen Patienten in Kontakt und erkennst so, dass Du nicht alleine bist mit Deinen Problemen. Es wird ein harter Weg aber wir schaffen das :)Ich wünsche Dir alles Gute. Liebe Grüße

  27. Leserkommentar Linda schreibt am 12.08.2014

    Hallo Elke, ich werde ab Donnerstag auch in eine Tagesklinik gehen, weil ich unter ganz starken Angstzusänden und Panikattacken leide. Es ist so schlimm, dass ich so gut wie gar nicht mehr vor die Tür gehe. Ich kann also sehr gut mit dir mitfühlen. Wie war die Zeit in der Klinik für dich? Ich habe tierische Angst vor Donnerstag.. vorallem vor dem "alleine" sein.. Das einfach niemand von meinen Bezugspersonen da ist. Ich hoffe du kannst mir ein bisschen Mut machen. Leider kann ich dir noch nicht helfen. Glaub aber an dich und sei stark. Wie wir ja alle wissen, kann einfach nichts passieren!! Lieben Gruß.

  28. Leserkommentar Elke schreibt am 12.08.2014

    Hallo, ich war Anfang des Jahres in der Klinik wg. Depressionen. Wurde dann halbgesund entlassen und kämpfe seit kurzem so stark mit der Symptomatik bis hin zu Panikattacken, dass mein Tag zum Albtraum wird. Ich habe an mir beobachtet, dass die Angst verstärkt auftritt, wenn ich mit meinen beiden Kindern allein bin. Angst, ich schaffe es nicht, Angst ich kippe um und die Kinder sind allein. Wenn die Kinder abends im Bett sind beruhigt sich die Lage. Aber das ist doch kein Zustand. Mein Mann ist auch schon sehr verzweifelt. Ich bin weiterhin in psychologischer Behandlung aber irgendwie will sich keine Besserung einstellen. Kann mir jmd. einen Tipp geben??

  29. Leserkommentar ursula schreibt am 11 8 schreibt am 11.08.2014

    HALLO GLAUDIA Hole dir profesionele hilfe anders geht es nicht und auch Tabletten können kurzfriestig helfenbis es dir wieder besser geht.

  30. Leserkommentar Claudia schreibt am 11.08.2014

    Kann mir heute selbst nicht mehr helfen.Habe unheimliche Angst komme bald nicht mehr von einem Zimmer in das andere.Wie gehe ich damit um.Bitte helft mir

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