Behandlung einer Depression

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Ratgeber des Psychotherapeuten Dr. Rolf Merkle zur Überwindung von Depressionen

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Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gottseidank habe ich mich aufgerafft und diesen Ratgeber bestellt.

Rolf Merkle begleitet einen Schritt für Schritt und sehr einfühlsam auf dem Weg aus der Depression.

Schon alleine durch das Lesen ging es mir besser. Tobias

Expertenempfehlung

BornDr. med. Kai Born
Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

Ich empfehle die Ratgeber aus dem PAL Verlag, weil sie lebenspraktisch, einfach und inhaltlich auf den Punkt gebracht sind.

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Psychologische und medikamentöse Behandlung einer Depression

Depressive Frau beim Psychotherapeuten

Wenn Sie unter einer Depression leiden, dann nehmen Sie die Therapieangebote in Anspruch. Sie können wieder völlig gesund werden. Depressionen lassen sich behandeln und heilen. Bild © emiliau - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: , Diplom-Psychologe

Wenn Sie unter einer schweren Depression leiden und schon mehrere Wochen depressiv sind, dann sollten Sie sich psychotherapeutische Hilfe bei einem psychologischen Psychotherapeuten holen.

Sie benötigen keine Überweisung von Ihrem Hausarzt.

Sie können direkt einen Behandlungstermin mit einem psychologischen Psychotherapeuten vereinbaren.

Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung und Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie.

Hilfe bei Depressionen: Therapieverfahren bei der Behandlung von Depressionen

Die kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie (ohne medikamentöse Behandlung) wird hauptsächlich in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie sind wirksame Mittel, um Ihre negativen Gedanken und Gefühle in den Griff zu bekommen.

Mit Hilfe kognitiver Therapiemethoden können Sie lernen, Schritt für Schritt Ihre negativen und belastenden Gedanken und Gefühle zu überwinden und so wieder gesund werden.

Antidepressiva für die Behandlung einer DepressionDie medikamentöse Behandlung
Bei einer schweren Depression werden gewöhnlich zusätzlich zur Psychotherapie Antidepressiva als Stimmungsaufheller verordnet. Diese machen nicht abhängig und die Antidepressiva wirken gezielt auf die Veränderungen des Hirnstoffwechsels ein, die mit der Depression einhergehen.

Die Einnahme von Antidepressiva führt anfangs zu Nebenwirkungen, wie etwa zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen oder ständigem Harndrang.

Mit der Zeit nehmen diese Nebenwirkungen meist ab. Bis eine Besserung der Depression aufgrund der Einnahme von Antidepressiva eintritt, vergehen meist 2 bis 4 Wochen!

Manchmal ist es sinnvoll, Antidepressiva zu Beginn einer Psychotherapie zu nehmen. Medikamente können es depressiven Menschen erleichtern, in einer Psychotherapie mitzuarbeiten, da ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme aufgrund der Einnahme eines Antidepressivums geringer sind.

Auf keinen Fall jedoch sollten Sie sich damit abfinden, wenn Ihr Arzt Ihnen nur Medikamente verschreibt.

In einem solchen Fall sollten Sie sich zusätzlich unbedingt an einen Psychotherapeuten wenden. Medikamente alleine können eine Depression nicht heilen, da die Medikamente nicht an den (psychischen) Ursachen ansetzen. Medikamente können lediglich die Symptome lindern, indem sie z.B. antriebssteigernd, stimmungsaufhellend oder angstdämpfend wirken.

Sehr wichtig bei der medikamentösen Behandlung einer Depression: Die medikamentöse Behandlung einer Depression gehört in die Hand eines Facharztes, d.h. eines Psychiaters bzw. Nervenarztes. Er hat die meisten Erfahrungen mit der Verordnung und Wirkung von Psychopharmaka. Hausärzte haben in der Regel zu wenig Erfahrung mit der Verabreichung von Antidepressiva.

Die psychotherapeutische Behandlung einer Depression gehört in die Hände eines psychologischen Psychotherapeuten, der mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet.

Bei schwersten Depressionen, bei denen weder Medikamente noch eine Psychotherapie Erfolg haben, setzt man auch die Elektrokrampftherapie und die transkranielle Magnetstimulation ein, bei denen bestimmte Bereiche des Gehirns mit elektrischem Wechselstrom bzw. starken Magnetfeldern beeinflusst werden.

(Selbst)Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen

Depressionen lassen sich überwinden. Sie können wieder gesund werden. Es gibt allerdings keine schnelle Hilfe. So wie sich Ihre Depression über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg entwickelt hat, so braucht es Zeit, bis Ihre Depressionen heilen.

Bei einer leichten und mittelschweren Depression können Sie sich selbst helfen und therapieren, etwa mit Hilfe der nachfolgenden Tipps oder eines Selbsthilfe Ratgebers.

Eine Depression überwinden können Sie nur, wenn Sie aktiv werden.

Ihre Hoffnungslosigkeit und Energielosigkeit machen es Ihnen jedoch schwer, Schritte zu unternehmen, die Ihnen helfen können, sich besser zu fühlen. Schon sich zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, scheint Ihnen unmenschliche Kräfte abzuverlangen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Gipsverband am Bein und müssten auf Krücken laufen. Das ist zunächst beschwerlich und ermüdend. Doch Sie könnten - wenn auch anfänglich unsicher und langsam - damit laufen.

So geht es Ihnen mit Ihrer Depression. Mit jedem kleinen aktiven Schritt, den Sie machen, wird es Ihnen besser gehen.

eine depression überwinden ist möglichBei allen Aktivitäten ist eines wichtig: Hören Sie nicht auf Ihr Gefühl, das Ihnen sagt, dass Ihnen nicht danach ist, etwas zu schwierig oder unmöglich ist. Dieses Gefühl betrügt Sie! Jeder depressive Mensch empfindet so.

Tatsache ist: Kleine Schritte sind machbar und möglich, auch wenn diese Sie Anstrengung und Überwindung kosten.

>>> Beginnen Sie mit dem Anti-Depressionstraining

Die wichtigsten Selbsthilfe Tipps und Hilfestellungen für die Überwindung depressiver Verstimmungen.

TIPP 1: Haben Sie Nachsicht mit Ihrer schlechten seelischen und körperlichen Verfassung.
Sie sind momentan seelisch und körperlich nicht auf der Höhe. Ihre Leistungsfähigkeit hat nachgelassen. Vieles fällt Ihnen, im Vergleich zu früher, schwerer.

Vermutlich sagen Sie sich öfters: "Jetzt schaffst du noch nicht einmal mehr das. Du bist zu nichts mehr zu gebrauchen".

Verständlich, dass Sie von sich enttäuscht und deprimiert sind. Mit solch negativen und selbstabwertenden Gedanken verschlimmern Sie jedoch Ihre Depression.

Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich. Gestehen Sie sich viel Zeit zu, aus dieser schwierigen Phase Ihres Leben zu kommen.

Es gibt keinen Grund, sich wegen Ihrer Depression zu verurteilen. Machen Sie sich klar, dass Sie im Augenblick traurig oder verzweifelt sind, dass Ihre Depressionen wieder vorrübergehen und Sie wieder völlig gesund werden.

TIPP 2: Setzen Sie sich kleine Ziele für den Tag
Haben Sie Geduld mit sich. Selbstvorwürfe, weil Ihnen alles nicht mehr so leicht von der Hand geht, und Überforderung, weil Sie mehr von sich verlangen, als Sie im Moment bewältigen können, verschlimmern Ihre Depressionen. Geben Sie sich "mildernde Umstände" und treffen Sie keine großen Entscheidungen.

Hilfreich ist, sich kleine Tagesziele zu setzen, sich kleine Aktivitäten vorzunehmen und sich dafür zu loben.

Würden Sie mit einem Gipsverband am Fuß von sich verlangen, genauso schnell gehen können zu müssen, als hätten Sie keinen Gips? Wahrscheinlich nicht.

Ihre Depression behindert Sie im Moment wie ein Gipsverband. Ihre depressiven Gedanken und Gefühle verhindern, dass Sie wie früher denken, handeln und fühlen können.

Haben Sie Geduld mit sich! Es wird der Tag kommen, an dem Ihr Gipsverband abgenommen wird und Sie, wie früher, wieder frei und unbeschwert gehen und leben können.

Nutzen Sie für den Tipp 3 und 4 die Stunden, in denen es Ihnen stimmungsmäßig besser geht.

TIPP 3: Lenken Sie Ihren Blick bewusst auf Positives
Wenn Sie depressiv sind, dann saugen Sie alles Negative wie ein Schwamm auf. Sie nehmen mehr als andere negative und traurige Dinge wahr. Ihre Gedanken drehen sich immer wieder darum, wie schlimm und belastend Ihre Situation ist und dass Sie so nicht weiterleben können.

Sie stellen immer wieder Fragen wie etwa: Warum musste das mir passieren? Wie soll ich so weiterleben? Wie soll ich das aushalten?

Um von diesen Grübeleien wegzukommen, ist es hilfreich, wenn Sie sich Fragen stellen, die Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Positives lenken. Fragen, die Sie auf andere - positive - Gedanken bringen, könnten sein:

Finden Sie auf jede dieser Fragen mindestens 2-3 Antworten.

TIPP 4: Setzen Sie sich in Bewegung - besonders hilfreich in der Behandlung einer Depression (!)
Ein hochwirksames Anti-Depressivum ist Bewegung. Untersuchungen zeigen, dass wir allein durch regelmäßige körperliche Bewegung Depressionen lindern können.

Körperliche Bewegung verschafft Ihnen das Gefühl, etwas bewirken zu können. Sie haben vielleicht nach langer Zeit wieder mal ein Erfolgserlebnis - auch wenn die ersten Schritte beschwerlich waren und Ihnen schon nach kurzer Zeit die Puste ausging.

Sie erleben, dass Sie etwas schaffen können, was Sie sich vorher nicht zugetraut haben. Mit jedem Schritt bekommen Sie mehr Selbstvertrauen und neuen Mut.

Sie kommen auf andere Gedanken. Ihre Gedanken kreisen nicht mehr um Ihre Probleme und Ihre Freudlosigkeit, sondern darum, was in Ihrem Körper passiert. Und schließlich tanken Sie im Freien auch Licht, was Ihre Stimmung aufhellt.

Besonders geeignet sind leichte und regelmäßige Tätigkeiten wie z.B. Gartenarbeiten, Schwimmen, Treppensteigen, Spaziergänge, Radfahren oder Walken (am besten täglich, jeweils mindestens 30 Minuten!).

Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein sehr wirksamer Stimmungsaufheller. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch.

TIPP 5: Nehmen Sie ein Johanniskrautpräparat - sehr zu empfehlen (!)
Rezeptfreie pflanzliche Naturheilmittel wie das Johanniskraut sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam und haben weniger Nebenwirkungen wie klassische verschreibungspflichtige Antidepressiva.

Bereits nach zwei bis drei Wochen nach der Einnahme eines Johanniskrautpräparats ist in der Regel eine Besserung der depressiven Verstimmung und Symptomatik zu spüren.

Kaufen Sie das Johanniskraut-Präparat nicht in der Drogerie oder im Internet.

In den Johanniskraut-Präparaten, die man im Supermarkt erhält, ist die Konzentration meist zu gering. Lassen Sie sich deshalb von einem Arzt ein Johanniskraut Präparat mit hoher Dosierung (!) verschreiben.

TIPP 6: Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine eiweißarme, kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Fisch und Olivenöl positiv auf die Stimmung auswirkt.

TIPP 7: Verzichten Sie darauf, tagsüber zu schlafen
Wenn Sie abends schlecht einschlafen können, dann sollten Sie tagsüber nicht schlafen. Gehen Sie abends erst ins Bett, wenn Sie müde sind - also nicht, weil es dafür „Zeit ist“ oder weil Sie nichts mit sich anzufangen wissen. Begrenzen Sie Ihre Schlafenszeit auf insgesamt etwa 7 Stunden pro Tag. Mehr zu Schlafstörungen.

Auf keinen Fall sollten Sie ausschließlich Medikamente zur Überwindung Ihrer Depression nehmen. Medikamente können unterstützend helfen, setzen jedoch nicht an den Ursachen Ihrer Depression an.

Machen Sie begleitend zur medikamentösen Therapie auf jeden Fall eine Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

Es gibt wirkungsvolle Hilfe. Machen Sie von einer Psychotherapie Gebrauch, auch wenn Sie das Gefühl haben, nicht alleine mit Ihrer depressiven Stimmung fertig zu werden.

Wenn Sie daran zweifeln, dass Ihnen zu helfen ist, dann denken Sie daran: Ihre Zweifel sind ein Symptom Ihrer Krankheit. Ihre Zweifel sind kein Beweis dafür, dass es keine Hilfe für Sie gibt.

Kein Grund, sich zu schämen, wenn Sie Hilfe suchen. Es ist keine Schande, sich und anderen einzugestehen, wenn man Hilfe braucht.

Ihre immer wiederkehrende Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom Ihrer Depression und kein Beweis, dass Ihre Situation hoffnungslos ist!

Es ist bei einer Depression normal, dass sich Hoffnungslosigkeit und Zuversicht abwechseln.

Depressionen sind heilbar und können überwunden werden. Sie können wieder gesund werden.

Peter, ein Betroffener sagt:
Mehr als 5 Jahre litt ich an einer Depression. Ich war 3 Mal in der Klinik, verlor meine Arbeit, vertrug die Medikamente nicht. Ich kämpfte jeden Tag und sah oft die Sonne nicht mehr.

Das liegt hinter mir. Ich lebe wieder mit Freude und bin glücklich. Habt Geduld. Nicht nachgeben, in kleinen Schritten immer weiter.

In einer Therapie lernen Sie, mit beruflichen, familiären und persönlichen Belastungen umzugehen. Sie werden seelisch belastbarer, lernen Probleme zu lösen und mit negativen Gefühlen umzugehen. Mehr darüber erfahren Sie in Depressionen als Folge ungenügender Bewältigungsstrategien.

Eine Depression ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz oder eines schwachen Charakters. Es ist keine Schande, Hilfe zu suchen.


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Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen für Angehörige

Leserfrage eines Angehörigen:
Wie kann ich meiner depressiven Frau helfen?
Meine Frau leidet seit 3 Monaten unter einer schweren Depression. Sie liegt fast nur im Bett und vernachlässigt den Haushalt. Sie isst kaum noch und starrt nur die Wand an. Wie kann ich ihr helfen?

Antwort von Dr. Rolf Merkle
Ihre Frau benötigt dringend eine psychotherapeutische Behandlung. Von Ihnen braucht Sie viel Verständnis und Geduld. Sie hat Angst, nie mehr Freude empfinden und glücklich sein zu können.

frau tröstet depressiven PartnerMehr darüber, wie Sie als Angehöriger einem Depressiven helfen können, in:

Mein Partner ist depressiv - wie kann ich ihm helfen?

Sprechen Sie ihr immer wieder Mut zu, dass sie ihre Depressionen überwinden wird. Stellen Sie ihr immer wieder kleine Aufgaben, die sie erfüllen kann. Denken Sie daran, schon das Aufstehen oder Zähneputzen kostet sie viel Kraft.

Ihre Frau braucht Erfolgserlebnisse und das Gefühl, nützlich zu sein und gemocht zu werden. Ermutigen Sie Ihre Frau immer wieder, eine Therapie zu machen und machen ihr klar, dass es Hilfe gibt und sie wieder gesund werden kann, auch wenn sie äußert, dass doch alles sinnlos sei und ihr nicht zu helfen sei.

Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom von Depressionen.

Video Depressionen - Ursachen und Behandlung

Es werden die Symptome bei Depressionen beschrieben, wie das Gefühl, den Lebensumständen gegenüber hilflos zu sein, zu Depressionen führt und wie die Hilfe und Behandlung einer Depression aussehen kann.

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Kommentare zur Behandlung einer Depression
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  1. Leserkommentar UtabSchmidt schreibt am 14.04.2014

    Ich leide seit 15 Monaten an einer Depresssion und habe das Gefühl niemand kann mir helfen. Meine Frage: Komm ich da wieder raus ? Bin gerade dabei Medikamentös eingestellt zu werden mit Mirtazapin, erst 15 mg, zwei Wochen später 30 m, seit drei Tagen 45 mg. Hilft mir das medikament, geht es mir bald besser?

  2. Leserkommentar gül mustafa schreibt am 06.03.2014

    ich habe depressionen seit 2wochen hatte es mal vor einem jahr ganz schlimm ....ich kann nur eins sagen tabletten helfen aber machen sehr schnell abhänging . das schlimme ist auch das ungesunde schlaf ...ich mach jetzt mal urlaub ich hoffe es wird besser danach

  3. Leserkommentar Murat schreibt am 06.03.2014

    Ich bin seid 3-4 Wochen depressiv , und merken kann ich mir auch nicht mehr viel vergesse zu schnell , das was mich eigentlich so depressiv gemacht hat ist das Geld ich denke ob immer wie ich mein alle Rechnungen bezahlen soll , oder zum Leben brauche , ich verdiene eigentlich nicht schlecht , war vor gute zwei Monaten in Reha hatte Bandscheibe Vorfall des Wegen kann ich zu zeit nicht arbeiten und kriege nur 77% von meiner Lohn von der AOK zu zeit und das macht nicht krank, Beispiel gestern ist das Lohn auf mein Konto gekommen und ich konnte nicht mal ein Zehnt abheben , mein Sohn ist 4,5 Jahr alt und er leidet fast dadrunter ich habe nur schlechte Laune habe kaum Hunger mehr

  4. Leserkommentar Lotte schreibt am 16.02.2014

    Habe seit 2 Jahren eine Depression. Nur das schlimmste daran ist, dass ich ganz starke Gedächtnisblockaden habe, d. h. ich kann mir nicht viel merken und das unterhalten ist daduch auch sehr spärlich. Bin ein sehr kontaktfreudiger Mensch, aber dadurch komme ich in die soziale Isolation, da das Geächtnis nicht mitspielt. Außerdem sind Gefühle verschüttet. Ich warte sehnlichst auf den Tag, dass das Gedächtnis wieder richtig funktioniert.

  5. Leserkommentar Mechthild schreibt am 04.02.2014

    Hallo Barbara, auch ich habe von meinem Psychaieter Cymbalta verschrieben bekommen, traue mich aber nicht, sie einzunehmen. Ich leide seit 2 Jahren an einer Depression, die leider immer schlimmer wird. Ich habe versucht, gegen diese Depression anzukämpfen, aber leider gelingt es mir nicht. So muss ich mich wohl doch überwinden und Cymbalta schlucken. Vielleicht können wir uns ja austauschen. Viel Glück Sasha

  6. Leserkommentar Elin schreibt am 31.01.2014

    Hallo Lena. Mir geht es genau gleich und ich kann es mir nicht erklären. Im Moment ist es gerade ganz schlimm. Meine Gedanken sind alle so negativ und ich nerve mich ab mir selber. Ich frage mich, ob das Depressionen sind. Oder ob ich einfach nur unzufrieden bin und mich dadurch in etwas steigere? Keine Ahnung...

  7. Leserkommentar Carla schreibt am 30.01.2014

    Ich habe vor einen Jahr mein Traum Job verloren, weil ich meine Chef mit seiner Leibhaber im Büro erwischt habe. Nach ein paar Monate habe ich eine neue Stelle gefunden. War nicht szu 100% was ich machen wollte aber ich war Glücklich wieder arbeiten geben zu dürfen. Leider nach einem Monat hatte ich ein Unfall auf dem Weg zu eine meine Kunden im Ausland. Ich bin trotzdem zu meine Kunde geflogen und habe so gemacht als wäre nichts passiert. Abends als ich weider nach DE kam, bin ins Krankenhaus gefahren und endete mit eine Gips auf mein Bein. Daraus hin habe ich mein Job erneut verloren. Ich bin auf der Suche zeit 6 Monate und leider finde ich nichts, da ich eine Frau, mitte 30 bin. Egal dass ich 2 Diplom abschlusse habe und 6 sprache spreche. Das interessiert niemand. Ich habe keine Familie, da ich hierher ausgewandert bin. Mein Mann ist sehr beschäftigt mir seiner Arbeit und hat kein Zeit für mich, da er immer wieder im Ausland ist. ER sagt zu mir das es nicht weiter tragisch ist, und dass er auch traurig ist, weil sein Job ihm kein Spass macht. Ihm werden ständigt neue Jobs angeboten. So wiel Glück aheb ich leider nicht. ICh bin eine Kämpferin, ichhabe meine Land, meine Familie und meine Kultur verlassen. Bloß jetzt hab ich der Eindruck es geht nicht weiter, ich habe keine Energie mehr und will niemand zu lasten fallen. Ich versuche viele Termine zu machen und sachen zu hause zu erledigen, aber die Wahrheit ist: ich weine ständigt, der ganze Tag, zu hause und auch wenn ich Unterwegs bin. Nur wenn mein Mann zu Hause ist, verusche ich mich zu benehmen. Ich bin in diese Lage allein getraten und gerne würde ich allein wieder raus... Ich kann nicht mehr.

  8. Leserkommentar Barbara schreibt am 27.01.2014

    Hallo! Ich versuche jetzt mit cymbalta meine Depression in den Griff zu bekommen. Aktuell ist ganz schlecht, ich könnte nur schlafen, habe zu nix Lust, will nur meine Ruhe haben. Sogar das Telefon hab ich abgeschaltet und lese auch meine emails nicht mehr. Irgendwie ist alles scheisse und ich sehe auch keine Perspektiven mehr für mich. Ich bin leer, ausgebrannt, kann meinen Beruf als Altenpflegerin nicht mehr ausüben, es geht einfach nicht mehr. Stress ist für mich tödlich, kann mich nicht mehr konzentrieren, fühle mich alleine, hilflos und absolut überfordert. Habe nach Hilfe gesucht, aber man wird heutzutage nicht ernst genommen, nur schnell abgefertigt mit einem Rezept. Keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Der Tag ist eine Folter für mich. Alles wird zu einem nicht überwindbaren Problem. Alleine das Einkaufen wird immer wieder auf den nächsten Tag verschoben. Ich hasse diesen Zustand. Ich will mich wieder gut fühlen, mich auf den Tag freuen.

  9. Leserkommentar Anne schreibt am 16.01.2014

    Ich leide schon fast mein ganzes leben an Depressionen. Seit ein paar Monaten ist es wieder ganz schlimm. Jeder Tag ist ein Kampf, könnte jeden Tag heulen, geht aber nicht, muß ja arbeiten. Gester abend weinend eingeschlafen und heute morgen mit Tränen wieder aufgewacht. schlimm. manchmal hab ich richtig kongrete Selbsmordgedanken, wie mache ich es, hinterlasse ich einen Abschiedsbrief? Und dann gibt es mal wieder Tage, da verstehe ich nicht warum ich diesen Wunsch habe aus dem Leben zu gehen.Mein größter Halt ist mein Job, ohne den würde gar nichts mehr gehen.

  10. Leserkommentar Schlupp schreibt am 11.01.2014

    Ich habe immer mal wieder depressive Phasen. Im Moment geht wieder garnichts. Das schlimme für mich ist, dass ich mich so schrecklich allein und hilflos fühle - mein Mann ist eher genervt, als das er mir irgendwie helfen kann. Ich funktioniere irgendwie, der Alltag mit den vier Kindern ist wahnsinnig anstrengend - obwohl sie sooo toll sind! Aber ICH kann nicht mehr!!! Ich kann mich über nichts mit mehr freuen, alles ist ein Kampf, mit mein Mann will mich unterstützen aber ich kann das kann das nicht ertragen! Das ist immer ein Hieb - ich bekommt das nicht hin! Er versteht mich einfach nicht, wenn ich traurig bin und ihn abweisen, abweisen muss!!! Ich ertrage seine Nähe nicht, obwohl ich ihn doch eigentlich so bräuchte. Das ist alles so durcheinander. Ich verstehe selbst die Welt nicht mit mehr, bin so schrecklich hilflos, kraftlos, allein, ...

  11. Leserkommentar kristina .w. schreibt am 11.01.2014

    habe seit einem halben Jahr eine Depression. Kein Arzt hat erkannt, warum ich mich so schlecht gefühlt habe. Nach neun Wochen Valdoxan bekomme ich jetzt Elontril,hoffentlich wirkt es bald. Ich habe langsam keine Geduld mehr, denn es wird nicht ein bisschen besser.

  12. Leserkommentar Lena M. schreibt am 08.01.2014

    Ich weiß nicht ob ich an Depressionen leide oder ob es etwas anderes ist. Vielleicht ist es auch eine "normale" Phase. Ich fühle mich oft ausgelaugt und schlafe, wenn ich am Wochenende die Gelegenheit habe, fast den ganzen Tag. Ich kann mich nicht mal dazu bringen einen Spaziergang zu machen. Ich will mich einfach nur hinsetzen und Ruhe haben. Wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin geht es mir gut und ich bin fröhlich. Sobald ich jedoch alleine bin fangen meine Selbstzweifel an. Ich habe Angst das meine Freunde mich eigentlich gar nicht mögen und kann mich nicht einmal im Spiegel ansehen ohne das Hassgefühle aufkommen. Mein Kopf scheint jedes gesprochene Wort von Anderen ins negative zu verdrehen und ich fühle mich als Last Anderen Gegenüber. So als wäre ich ein Nichts und wertlos, ohne die Leute um mich herum. Ich fühle mich als würde ich jeden nerven und habe ständig Schuldgefühle die ich selbst nicht ganz verstehe. Oft fange ich einfach an zu weinen und steigere mich dabei immer weiter rein, indem ich Grund für Grund (von Geld über Aussehen, Charakter bis Freunde und noch viele andere Gründe) finde weswegen ich weine, bis mir irgendwann regelrecht schlecht ist und ich mich selbst verletzen möchte oder auch Suizid-Gedanken habe. An meine Freunde kann ich mich nicht wenden, da ich mir dann vorkäme als wollte ich nur Beachtung und ich denke sowieso wieder nur das ich nerve. Aber das ist nur Phasenweise. Es ist kein Dauerhafter Zustand. Manchmal hab ich das ein paar Tage und dann ist es irgendwann weg und kommt irgendwann wieder. Ich weiß das ich nicht immer so war, im Gegenteil, ich habe in allem das Positive gesehen, jetzt nicht mehr. Aber sind das gleich Depressionen? Kann mir Jemand helfen?

  13. Leserkommentar Paula schreibt am 05.12.2013

    Klingt ja alles ganz toll. Leider ist die Realität anders. Mein Psychiater verschreibt mir keine Medikamente ("mit Pillen ist das genau so schlimm wie ohne" sagt er). Ambulante Therapeuten nehmen mich wegen meiner Suizidgedanken nicht. Und die Ärztin vom Medizinischen Dienst kann nach einer vierstündigen Untersuchen "meine Traumatisierunen nicht nachvollziehen" (nur Kleinigkeiten: Mißbrauch mit 6 und mit 10 Jahren, Zeugin bei einem Unfall, bei dem zwei Menschen verbrannt sind, Zeugin wie jemand erstochen wurde, Prostitution und noch diverse weitere) und will die von mir beantragte stationäre Therapie ablehnen. Aber ich höre schon die Aufschreie, wenn ich dann wirklich an einem Baum hänge: "Warum hat sie sich denn keine Hilfe geholt?" Und da soll ich noch positiv denken und mich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Prima Idee!

  14. Leserkommentar Thomas schreibt am 02.12.2013

    Wo soll man bloß die ganze Kraft hernehmen. Ich weiß es nicht.

  15. Leserkommentar Tanzschuh schreibt am 01.12.2013

    Ich war vor ca 1 jahr bei einer Therapeutin, weil es mir sehr schlecht ging. Mußte natürlich lange warten auf diesen Termin. ich war 2 mal da. ich konnte nicht mit ihr. Sie gähnte gelangweilt oder auch getresst. bin dann nicht mrehr hin. Hab medikamente genommen, sind mir nicht bekommen, abgesetzt. Wenn ichdas alles hier lese, dann hab ich keine Lust auf eine Therapie. Hab jetzt wieder eine ganz schlimme Phase. leide aber schon jahrelang an Depressionen, bin jetzt 54 und frage mich wie lange halte ich es noch aus?

  16. Leserkommentar Anonymous schreibt am 01.12.2013

    Ständig muss man immer selber aktiv sein, die Therapeuten ja nicht verschreiben dir nur Medikamente und alles wird gut naja es gibt keine Pillen die allen Menschen hilft, weil wir alle verschieden sind und jetzt mal eine Gegenfrage, wieso geht es Menschen schlecht die immer aktiv sind? Ganz Einfach, weil zu viel kann auch zu einer Hyperaktivität führen. Aber was gut ist, dass man einen strukturierten Tag haben sollte um über die Runden zu kommen, aber nur für wie lange? Das Leben ist wie ein Hamsterrad die Menschen mach sich selber den Stress bis 2020 wird es noch mehr psychisch Erkrankte Menschen geben und dann schauen wir mal wie die Therapien anschlagen. Wenn wir nicht umdenken, dann ist es zu spät.

  17. Leserkommentar Katharina schreibt am 30.11.2013

    Hallo an alle. Ich habe seit 7 Monaten eine Depression und seitdem wirklich viel recherchiert. Für alle, die noch ein wenig Anregungen brauchen (neben der Psychotherapie und der Medikamente), für die Dinge, die helfen (sollen) - Ich habe gehört, Akupunktur kann helfen - Ebenso verläuft es mit Hypnosetherapie (werde es definitiv ausprobieren wenn meine Behandlung nicht anschlägt) - Sehr interessant: Beitrag Heilfasten (ZDF Doku in Youtube), hier wird aufgezeigt, wie Heilfasten viele Krankheiten lindern/heilen kann, und darunter auch die Depression - Positives Denken (haha, einfacher gesagt als getan, aber... Schaut euch mal die Bücher "Creative Visualization" und "The Power of the subconscious mind" an (gibts bestimmt auch in Deutsch), da gibt's Tipps und das Aufzeigen von positiven Gedanken - ermunternde, hoffnungsvolle Lektüre (ich bin so eine, ich denke an den Tod, an den Sinn des Lebens, habe Angst vor dem Tod und dass das Leben so sinnlos ist), da helfen gewisse Bücher auch weiter, wenn man sich damit beschäftigt (Lorna Byrne, Eben Alexander und noch viele mehr) Ich wünsche euch (und mir!!!) gute Besserung und bald einen Weg aus dieser beschissenen Krankheit (Ja, es ist eine Krankheit! Es ist kein Zustand!)...

  18. Leserkommentar 123 schreibt am 28.11.2013

    Hallo,ich leide schon fast 20 jahre an depression. mit 16 jahre habe ich es schon,für mich nicht normal in dem alter an depression zuleiden sehr schwere zeit,was ich schon durch gemacht habe, aber ich habe mich irgendwie immer aufgerabbelt, habe jetzt auch ein arzt aufgesucht und medikamente bekommen,weil ich ganz genau weiss wenn ich mich nicht behandel lasse wird es für mich kein gutes ende haben

  19. Leserkommentar Melcy schreibt am 23.11.2013

    Hallo an euch alle! Ich wünsche euch allen vom ganzen Herzen gute Besserung, egal ob psychische oder körperliche Krankheit. Ich hoffe sehr, dass ihr euch von eurer/euren Krankheit/en nicht runterkriegen lässt. Auch wenn es euch schwer fällt, versucht immer positiv zu denken und versteckt euch nicht. Redet mit den Menschen, denen ihr vertrauen könnt/ wollt. Ich bin auch sehr gerne für euch da. In meiner Familie habe ich leider auch einen Fall. Meine Oma ist auch sehr schwer depressiv. Seit ca 3 Wochen lebt sie bei uns und diese Krankheit bestimmt seither unser und ihr Leben. Wir versuchen auch jeden Tag unser bestes zu geben. Ich würde mir auch sehr wünschen, dass es bald einen medizinischen Durchbruch geben wird. Eine psychische Belastung kann das ganze Leben komplett verändern und auf den Kopf stellen. Natürlich leiden die Angehörige mit und wissen oft nicht, wie sie helfen sollen. DESHALB AN ALLE ANGEHÖRIGE: Depressive Menschen brauchen eure Hilfe, BITTE BITTE nicht von ihnen abwenden, auch wenn es sehr schwer fällt, diese Krankheit zu akzeptieren. Am wenigsten können depressive Menschen was für ihr Verhalten /Stimmung. Ich habe immer ein offenes Ohr für jeden.

  20. Leserkommentar Nervchen7 schreibt am 07.11.2013

    Hallo! Ich habe aufgrund einer Psychose nach der Geburt meines dritten Sohnes eine Depression. Das ist jetzt 10 Jahre her. Ich bekam zunaechst Medikamente, dann eine Verhaltenstherapie und langsam ging es bergauf. Ich war sogar wieder faehig, herzlich ueber Dinge zu lacheh. Meine Psychiaterin meinte, icih koenne die Medikamente absetzen, da es mir so gut ging. Leider habe ich dann einen Rueckfall erlitten und musste wieder Medikamente nehmen. Seither kaempfe ich jeden Tag. Mein juengster Sohn ist auch in einem schwierigen Alter, und ich fuehle mich mit ihm oft ueberfordert. Er ist mir wichtig und ich will, dass er gluecklich aufwachsen kann, aber er bringt mich an meine Grenzen. Mein Mann ungterstuetzt mich, aber er ist sehr oft auf Dienstreisen im Ausland. Hilfe habe ich auch von meinen beiden erwachsenen Soehnen. Dafuer bin ich dankbar. Ich hoffe, dass es nicht so lange dauert, bis ich wieder herzlich lachen kann.

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