Behandlung einer Depression

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Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gottseidank habe ich mich aufgerafft und diesen Ratgeber bestellt.

Rolf Merkle begleitet einen Schritt für Schritt und sehr einfühlsam auf dem Weg aus der Depression.

Schon alleine durch das Lesen ging es mir besser. Tobias

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Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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Psychologische und medikamentöse Behandlung einer Depression

Depressive Frau beim Psychotherapeuten

Wenn Sie unter einer Depression leiden, dann nehmen Sie die Therapieangebote in Anspruch. Sie können wieder völlig gesund werden. Depressionen lassen sich behandeln und heilen. Bild © emiliau - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Wenn Sie unter einer schweren Depression leiden und schon mehrere Wochen depressiv sind, dann sollten Sie sich psychotherapeutische Hilfe bei einem psychologischen Psychotherapeuten holen.

Sie benötigen keine Überweisung von Ihrem Hausarzt.

Sie können direkt einen Behandlungstermin mit einem psychologischen Psychotherapeuten vereinbaren.

Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung und Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie.

Hilfe bei Depressionen: Therapieverfahren bei der Behandlung von Depressionen

Die kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie (ohne medikamentöse Behandlung) wird hauptsächlich in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie sind wirksame Mittel, um Ihre negativen Gedanken und Gefühle in den Griff zu bekommen.

Mit Hilfe kognitiver Therapiemethoden können Sie lernen, Schritt für Schritt Ihre negativen und belastenden Gedanken und Gefühle zu überwinden und so wieder gesund werden.

Antidepressiva für die Behandlung einer DepressionDie medikamentöse Behandlung
Bei einer schweren Depression werden gewöhnlich zusätzlich zur Psychotherapie Antidepressiva als Stimmungsaufheller verordnet. Diese machen nicht abhängig und die Antidepressiva wirken gezielt auf die Veränderungen des Hirnstoffwechsels ein, die mit der Depression einhergehen.

Die Einnahme von Antidepressiva führt anfangs zu Nebenwirkungen, wie etwa zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen oder ständigem Harndrang.

Mit der Zeit nehmen diese Nebenwirkungen meist ab. Bis eine Besserung der Depression aufgrund der Einnahme von Antidepressiva eintritt, vergehen meist 2 bis 4 Wochen!

Manchmal ist es sinnvoll, Antidepressiva zu Beginn einer Psychotherapie zu nehmen. Medikamente können es depressiven Menschen erleichtern, in einer Psychotherapie mitzuarbeiten, da ihre Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme aufgrund der Einnahme eines Antidepressivums geringer sind.

Auf keinen Fall jedoch sollten Sie sich damit abfinden, wenn Ihr Arzt Ihnen nur Medikamente verschreibt.

In einem solchen Fall sollten Sie sich zusätzlich unbedingt an einen Psychotherapeuten wenden. Medikamente alleine können eine Depression nicht heilen, da die Medikamente nicht an den (psychischen) Ursachen ansetzen. Medikamente können lediglich die Symptome lindern, indem sie z.B. antriebssteigernd, stimmungsaufhellend oder angstdämpfend wirken.

Sehr wichtig bei der medikamentösen Behandlung einer Depression: Die medikamentöse Behandlung einer Depression gehört in die Hand eines Facharztes, d.h. eines Psychiaters bzw. Nervenarztes. Er hat die meisten Erfahrungen mit der Verordnung und Wirkung von Psychopharmaka. Hausärzte haben in der Regel zu wenig Erfahrung mit der Verabreichung von Antidepressiva.

Die psychotherapeutische Behandlung einer Depression gehört in die Hände eines psychologischen Psychotherapeuten, der mit den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie arbeitet.

Bei schwersten Depressionen, bei denen weder Medikamente noch eine Psychotherapie Erfolg haben, setzt man auch die Elektrokrampftherapie und die transkranielle Magnetstimulation ein, bei denen bestimmte Bereiche des Gehirns mit elektrischem Wechselstrom bzw. starken Magnetfeldern beeinflusst werden.

(Selbst)Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen

Depressionen lassen sich überwinden. Sie können wieder gesund werden. Es gibt allerdings keine schnelle Hilfe. So wie sich Ihre Depression über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg entwickelt hat, so braucht es Zeit, bis Ihre Depressionen heilen.

Bei einer leichten und mittelschweren Depression können Sie sich selbst helfen und therapieren, etwa mit Hilfe der nachfolgenden Tipps oder eines Selbsthilfe Ratgebers.

Eine Depression überwinden können Sie nur, wenn Sie aktiv werden.

Ihre Hoffnungslosigkeit und Energielosigkeit machen es Ihnen jedoch schwer, Schritte zu unternehmen, die Ihnen helfen können, sich besser zu fühlen. Schon sich zu einem kleinen Spaziergang aufzuraffen, scheint Ihnen unmenschliche Kräfte abzuverlangen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Gipsverband am Bein und müssten auf Krücken laufen. Das ist zunächst beschwerlich und ermüdend. Doch Sie könnten - wenn auch anfänglich unsicher und langsam - damit laufen.

So geht es Ihnen mit Ihrer Depression. Mit jedem kleinen aktiven Schritt, den Sie machen, wird es Ihnen besser gehen.

eine depression überwinden ist möglichBei allen Aktivitäten ist eines wichtig: Hören Sie nicht auf Ihr Gefühl, das Ihnen sagt, dass Ihnen nicht danach ist, etwas zu schwierig oder unmöglich ist. Dieses Gefühl betrügt Sie! Jeder depressive Mensch empfindet so.

Tatsache ist: Kleine Schritte sind machbar und möglich, auch wenn diese Sie Anstrengung und Überwindung kosten.

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Die wichtigsten Selbsthilfe Tipps und Hilfestellungen für die Überwindung depressiver Verstimmungen.

TIPP 1: Haben Sie Nachsicht mit Ihrer schlechten seelischen und körperlichen Verfassung.
Sie sind momentan seelisch und körperlich nicht auf der Höhe. Ihre Leistungsfähigkeit hat nachgelassen. Vieles fällt Ihnen, im Vergleich zu früher, schwerer.

Vermutlich sagen Sie sich öfters: "Jetzt schaffst du noch nicht einmal mehr das. Du bist zu nichts mehr zu gebrauchen".

Verständlich, dass Sie von sich enttäuscht und deprimiert sind. Mit solch negativen und selbstabwertenden Gedanken verschlimmern Sie jedoch Ihre Depression.

Haben Sie Nachsicht und Geduld mit sich. Gestehen Sie sich viel Zeit zu, aus dieser schwierigen Phase Ihres Leben zu kommen.

Es gibt keinen Grund, sich wegen Ihrer Depression zu verurteilen. Machen Sie sich klar, dass Sie im Augenblick traurig oder verzweifelt sind, dass Ihre Depressionen wieder vorrübergehen und Sie wieder völlig gesund werden.

TIPP 2: Setzen Sie sich kleine Ziele für den Tag
Haben Sie Geduld mit sich. Selbstvorwürfe, weil Ihnen alles nicht mehr so leicht von der Hand geht, und Überforderung, weil Sie mehr von sich verlangen, als Sie im Moment bewältigen können, verschlimmern Ihre Depressionen. Geben Sie sich "mildernde Umstände" und treffen Sie keine großen Entscheidungen.

Hilfreich ist, sich kleine Tagesziele zu setzen, sich kleine Aktivitäten vorzunehmen und sich dafür zu loben.

Würden Sie mit einem Gipsverband am Fuß von sich verlangen, genauso schnell gehen können zu müssen, als hätten Sie keinen Gips? Wahrscheinlich nicht.

Ihre Depression behindert Sie im Moment wie ein Gipsverband. Ihre depressiven Gedanken und Gefühle verhindern, dass Sie wie früher denken, handeln und fühlen können.

Haben Sie Geduld mit sich! Es wird der Tag kommen, an dem Ihr Gipsverband abgenommen wird und Sie, wie früher, wieder frei und unbeschwert gehen und leben können.

Nutzen Sie für den Tipp 3 und 4 die Stunden, in denen es Ihnen stimmungsmäßig besser geht.

TIPP 3: Lenken Sie Ihren Blick bewusst auf Positives
Wenn Sie depressiv sind, dann saugen Sie alles Negative wie ein Schwamm auf. Sie nehmen mehr als andere negative und traurige Dinge wahr. Ihre Gedanken drehen sich immer wieder darum, wie schlimm und belastend Ihre Situation ist und dass Sie so nicht weiterleben können.

Sie stellen immer wieder Fragen wie etwa: Warum musste das mir passieren? Wie soll ich so weiterleben? Wie soll ich das aushalten?

Um von diesen Grübeleien wegzukommen, ist es hilfreich, wenn Sie sich Fragen stellen, die Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Positives lenken. Fragen, die Sie auf andere - positive - Gedanken bringen, könnten sein:

Finden Sie auf jede dieser Fragen mindestens 2-3 Antworten.

TIPP 4: Setzen Sie sich in Bewegung - besonders hilfreich in der Behandlung einer Depression (!)
Ein hochwirksames Anti-Depressivum ist Bewegung. Untersuchungen zeigen, dass wir allein durch regelmäßige körperliche Bewegung Depressionen lindern können.

Körperliche Bewegung verschafft Ihnen das Gefühl, etwas bewirken zu können. Sie haben vielleicht nach langer Zeit wieder mal ein Erfolgserlebnis - auch wenn die ersten Schritte beschwerlich waren und Ihnen schon nach kurzer Zeit die Puste ausging.

Sie erleben, dass Sie etwas schaffen können, was Sie sich vorher nicht zugetraut haben. Mit jedem Schritt bekommen Sie mehr Selbstvertrauen und neuen Mut.

Sie kommen auf andere Gedanken. Ihre Gedanken kreisen nicht mehr um Ihre Probleme und Ihre Freudlosigkeit, sondern darum, was in Ihrem Körper passiert. Und schließlich tanken Sie im Freien auch Licht, was Ihre Stimmung aufhellt.

Besonders geeignet sind leichte und regelmäßige Tätigkeiten wie z.B. Gartenarbeiten, Schwimmen, Treppensteigen, Spaziergänge, Radfahren oder Walken (am besten täglich, jeweils mindestens 30 Minuten!).

Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein sehr wirksamer Stimmungsaufheller. Machen Sie davon unbedingt Gebrauch.

TIPP 5: Nehmen Sie ein Johanniskrautpräparat - sehr zu empfehlen (!)
Rezeptfreie pflanzliche Naturheilmittel wie das Johanniskraut sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksam und haben weniger Nebenwirkungen wie klassische verschreibungspflichtige Antidepressiva.

Bereits nach zwei bis drei Wochen nach der Einnahme eines Johanniskrautpräparats ist in der Regel eine Besserung der depressiven Verstimmung und Symptomatik zu spüren.

Kaufen Sie das Johanniskraut-Präparat nicht in der Drogerie oder im Internet.

In den Johanniskraut-Präparaten, die man im Supermarkt erhält, ist die Konzentration meist zu gering. Lassen Sie sich deshalb von einem Arzt ein Johanniskraut Präparat mit hoher Dosierung (!) verschreiben.

TIPP 6: Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine eiweißarme, kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Fisch und Olivenöl positiv auf die Stimmung auswirkt.

TIPP 7: Verzichten Sie darauf, tagsüber zu schlafen
Wenn Sie abends schlecht einschlafen können, dann sollten Sie tagsüber nicht schlafen. Gehen Sie abends erst ins Bett, wenn Sie müde sind - also nicht, weil es dafür „Zeit ist“ oder weil Sie nichts mit sich anzufangen wissen. Begrenzen Sie Ihre Schlafenszeit auf insgesamt etwa 7 Stunden pro Tag. Mehr zu Schlafstörungen.

Auf keinen Fall sollten Sie ausschließlich Medikamente zur Überwindung Ihrer Depression nehmen. Medikamente können unterstützend helfen, setzen jedoch nicht an den Ursachen Ihrer Depression an.

Machen Sie begleitend zur medikamentösen Therapie auf jeden Fall eine Psychotherapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten.

Es gibt wirkungsvolle Hilfe. Machen Sie von einer Psychotherapie Gebrauch, auch wenn Sie das Gefühl haben, nicht alleine mit Ihrer depressiven Stimmung fertig zu werden.

Wenn Sie daran zweifeln, dass Ihnen zu helfen ist, dann denken Sie daran: Ihre Zweifel sind ein Symptom Ihrer Krankheit. Ihre Zweifel sind kein Beweis dafür, dass es keine Hilfe für Sie gibt.

Kein Grund, sich zu schämen, wenn Sie Hilfe suchen. Es ist keine Schande, sich und anderen einzugestehen, wenn man Hilfe braucht.

Ihre immer wiederkehrende Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom Ihrer Depression und kein Beweis, dass Ihre Situation hoffnungslos ist!

Es ist bei einer Depression normal, dass sich Hoffnungslosigkeit und Zuversicht abwechseln.

Depressionen sind heilbar und können überwunden werden. Sie können wieder gesund werden.

Peter, ein Betroffener sagt:
Mehr als 5 Jahre litt ich an einer Depression. Ich war 3 Mal in der Klinik, verlor meine Arbeit, vertrug die Medikamente nicht. Ich kämpfte jeden Tag und sah oft die Sonne nicht mehr.

Das liegt hinter mir. Ich lebe wieder mit Freude und bin glücklich. Habt Geduld. Nicht nachgeben, in kleinen Schritten immer weiter.

In einer Therapie lernen Sie, mit beruflichen, familiären und persönlichen Belastungen umzugehen. Sie werden seelisch belastbarer, lernen Probleme zu lösen und mit negativen Gefühlen umzugehen. Mehr darüber erfahren Sie in Depressionen als Folge ungenügender Bewältigungsstrategien.

Eine Depression ist kein Zeichen mangelnder Intelligenz oder eines schwachen Charakters. Es ist keine Schande, Hilfe zu suchen.


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Hilfe bei Depressionen und depressiven Verstimmungen für Angehörige

Leserfrage eines Angehörigen:
Wie kann ich meiner depressiven Frau helfen?
Meine Frau leidet seit 3 Monaten unter einer schweren Depression. Sie liegt fast nur im Bett und vernachlässigt den Haushalt. Sie isst kaum noch und starrt nur die Wand an. Wie kann ich ihr helfen?

Antwort von Dr. Rolf Merkle
Ihre Frau benötigt dringend eine psychotherapeutische Behandlung. Von Ihnen braucht Sie viel Verständnis und Geduld. Sie hat Angst, nie mehr Freude empfinden und glücklich sein zu können.

frau tröstet depressiven PartnerMehr darüber, wie Sie als Angehöriger einem Depressiven helfen können, in:

Mein Partner ist depressiv - wie kann ich ihm helfen?

Sprechen Sie ihr immer wieder Mut zu, dass sie ihre Depressionen überwinden wird. Stellen Sie ihr immer wieder kleine Aufgaben, die sie erfüllen kann. Denken Sie daran, schon das Aufstehen oder Zähneputzen kostet sie viel Kraft.

Ihre Frau braucht Erfolgserlebnisse und das Gefühl, nützlich zu sein und gemocht zu werden. Ermutigen Sie Ihre Frau immer wieder, eine Therapie zu machen und machen ihr klar, dass es Hilfe gibt und sie wieder gesund werden kann, auch wenn sie äußert, dass doch alles sinnlos sei und ihr nicht zu helfen sei.

Hoffnungslosigkeit ist ein Symptom von Depressionen.

Video Depressionen - Ursachen und Behandlung

Es werden die Symptome bei Depressionen beschrieben, wie das Gefühl, den Lebensumständen gegenüber hilflos zu sein, zu Depressionen führt und wie die Hilfe und Behandlung einer Depression aussehen kann.

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Kommentare zur Behandlung einer Depression
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Es gibt 84 Kommentare

  1. Leserkommentar Janine schreibt am 18.12.2014

    Ich fühl mich so alleingelassen, vor vier Wochen hat mein Mann gesagt, dass er mich nicht mehr liebt und es vorbei ist, einen Tag später habe ich meinen Job verloren. Meine Welt ist zusammengebrochen... Drei Wochen haben wir noch zusammen gewohnt, immer in der Hoffnung, er "besinnt" sich... Bin dann ne Woche mit unserem Sohn zu meinen Eltern gefahren, dachte, jetzt ist alles klar, nach zwei Tagen rief er an und bereute alles... Wir wollen es nochmal probieren, ist auch schön jetzt, aber die Depression hab ich immernoch. Er kann einfach nicht damit umgehen, macht alles falsch, obwohl er sich bemüht. Bin dankbar für jeden Rat und Tip.

  2. Leserkommentar Allison schreibt am 02.12.2014

    Hallo, ich bin 14 Jahre alt und habe seid 2 Jahren Depressionen. Wegen der Depressionen habe ich Probleme im schulischen aber auch im familiären Umfeld "Probleme" und habe schon seid der 5.Klasse Suizidgedanken.

  3. Leserkommentar Chrisi schreibt am 23.11.2014

    Hallo Angelina, als mein Ehemann sehr früh gestorben ist, war mein Sohn gerade mal 12 Jahre alt. Er bekam dadurch sehr starke Depressionen. Konnte gar nicht mehr zur Schule gehen und war anfangs auch suizidgefährdet. Knapp vier Jahre später geht es ihm durch die Antidepressiva wieder sehr gut. Er ist ausgeglichen, lebensfroh, ein fröhlicher Teenager. Die Antidepressiva werden auch dir helfen. Es ist die richtige Entscheidung! Es gibt für alles eine Lösung - glaube mir. Du musst durchhalten und nicht verzweifeln. Bald geht es dir besser!!! Ganz liebe Grüße Chrisi

  4. Leserkommentar levia schreibt am 14.11.2014

    Hallo, angelina! Das haben dir bestimmt schon viele gesagt, aber eine Depression kommt meiatens mit der Pupertät. Da du noch sehr Jung bist liegt es warscheinlich daran, dass es dir nicht gut geht. Auch, dass du dich verletzt, kann an der Pubertät liegen, da es sehr in modr gekommen ist, sich in der Pubertät zu verletzen um Druck abzulassen. Pass auf was du tust in diesem jungen alter. Es verfolgt dich bis, du alt bist.. auch das du nicht mehr in die Schule willst ist völlig normal in deinem alter. Drnk dran, das meiste kommt wegen der Pubertät und kann auch wieder gehen, aber nur wenn du selbst auch daran glaubst und dich selbst nicht runter ziehen lässt. Ich weiß ea ist leichter gesagt als getan, aber daa ist mein Tipp an dich.

  5. Leserkommentar angelina schreibt am 14.11.2014

    Hallo ich bin 14 jahre alt und habe seit knapp drei jahren Depressionen...Am anfang hatte ich erst mittelschwere depressionen dazu kammen auch selbstmordgedanken und schulische und familäre Probleme...Ich war daraufhin 3mal in einer kinder und jugendpsychiatrie aber meine Depressionen blieben.Nun ist es vorgesehen das ich antidepressiver bekomme aber ich hab angst das das alles nichts bringt...Zurzeit verletze ich mich täglich selber und bin nicht in der Lage in die Schule zu gehen.dazu kommt das ich in einer Wohngruppe wohne wo ich mich kaum wohlfühle und oft schuldgefühle habe

  6. Leserkommentar Levia schreibt am 12.11.2014

    Hallo, ich habe jetzt sein 3 Jahre eine Depression. Ich hab es nicht mehr ausgehalten und mache seit kurzen eine Therapie. Zwar weiß ich, dass es lange dauern wird, bis ich wenigstens ein bisschen gesünder bin und auch wieder etwas Lebensfreude verspüren werde.. doch stell ich mir jetzt die frage, ob die Therapie überhaupt etwas bringt.. da kommen schon wieder diese negativen gedanken.. ich bin sehr antriebslos. Nachts brauche ich gefühlte 3 Stunden bis ich einschlafe und schlafe dann aber meistens bis 15 Uhr. Ich bin über den Tag sehr müde. Da ich ja 'krank' bin bin ich Arbeitsunfähig. Ich habe also nichts zu tun. Doch selbst wenn ich arbeiten würde, wäre es mir einfach zu viel Stress. Ich würde alles abbrechen und mich zuhause verkriechen. Ich habe zwar einen Freund,doch ich bin sehr abweisend zu ihm. Ich glaube ich werde mich auch von ihm trennen, denn ich denke, dass ich ihn nicht mehr liebe. Außerdem tut es mir leid, das er das alles mit machen muss. Ich habe große Schuldgefühle auch wegen meiner Vergangenheit. Wenn meine Depression ganz schlimm wird, verletze ich mich auch selbst doch das will ich eigentlich nicht. Ich habe Angst, große Angst vor der Zukunft.. ich weiß nicht was ich machen soll, dass mit der Therapie dauert einfach viel zu lang. Ich mag es auch nicht, mich jemandem anzuvertrauen den ich eigentlich nicht kenne, aber das war mein letzder ausweg..

  7. Leserkommentar Cecilia Meier schreibt am 03.10.2014

    Hallo, ich habe auch einen fest durchgeführt, da ich zurzeit sehr überfordert bin und nicht mehr klar komme. Heraus kam, dass ich scheinbar an Schweden Depressionen Leide. Jedoch weiß ich jetzt nicht, ob ich das ernst nehmen sollte, oder ob es bloß ein kurzweiliges unwohl sein ist, da ich wirklich überfordert bin. Ich stehe zurzeit kurz vor meinem Abitur und mache währenddessen noch meinen Führerschein. Um diesen zu bezahlen gehe ich noch mehrmals in der Woche arbeiten. Von meinen Eltern bekomme ich leider keine Unterstützung. Ich bin den ganzen Tag unterwegs und wenn ich dann zuhause bin, kann ich nichts essen aber auch nichts lernen. Ich liege dann eigentlich nur im Bett aber schlafen kann ich auch nicht mehr richtig, weswegen ich in der Schule immer unaufmerksamer werde. Es hört sich jetzt vielleicht wirklich nach einer Depression an, weswegen ich auch diesen Test durchgeführt habe. Aber ich bezweifle, dass mir ein Besuch bei einem Arzt helfen würde. Ich glaube ich bin einfach wirklich überfordert und ich muss jetzt einfach das letzte halbe Jahr vor dem Abitur durchstehen. Aber hat vielleicht irgendjemand Tipps für mich, wie ich mich wieder Motivieren kann, denn wenn ich so weiter mache, werden meine Noten nur noch schlechter und im schlimmsten Fall schaffe ich mein Abitur nicht. Ich hab schon über Schlafmittel nachgedacht aber ich glaube, dass ist nicht sehr gesund und man sollte so etwas nicht regelmäßig nutzen. Es wäre nett, wenn mir irgendjemand sagen kann, wie ich meinen Stress bewältigen kann bzw. wenn mir jemand sagen kann, ob er glaubt, dass es sich wirklich um eine Depression handeln könnte.

  8. Leserkommentar Andreas Oertel schreibt am 01.10.2014

    Hallo, mach was Donna nicht das es zuspät ist, das ist dein Leben, deine Zukunft!! Wichtig bedenke das und wäge ab was wichtiger ist, denke Du solltest es sein! das dir wichtig ist, du willst wohl auch ein schönes glückliches Leben haben, zumindest wünsche ich dir das Gruss Andi

  9. Leserkommentar Donna schreibt am 17.09.2014

    Hallo ich habe grad eben einen test durchgeführt und ich leide unter mittleren depressionen ich brauche wie ich seh dringend hilfe weiß aber nicht was ich machen soll oder zu wen ich gehn soll. Ich will auf keinen fall dass mein vater das merkt und er würde es wahrscheinlich herausfinden wenn ich zum Arzt gehn würde :$ Das problem iat auch dass ixh alle Gefühle für mich behalte und niemand davon weiß oder merkt wie schlecht es mir eigentlich geht.

  10. Leserkommentar Louise schreibt am 11.09.2014

    Danke xx :) Ich dachte wirklich dass nur ich dieses Problem habe.. Ich wünsch auch dir, dass es dir wieder besser geht. (Und auch all den anderen da draußen). Lg

  11. Leserkommentar xx schreibt am 10.09.2014

    hallo Louise ich hoffe du liest das, im Moment geht es mir genau so! ich will dir nur sagen du bist damit nicht allein!:(

  12. Leserkommentar Louise schreibt am 10.09.2014

    Hallo, Ich leide schon seit mehreren Monaten an Depressionen und hab es selber nicht gemerkt. Vor kurzem habe ich diese Seite gefunden, und so auch herrausgefunden, dass ich daran leide.. Ich fühle mich, als würde ich nicht mehr zu meinen Freunden dazugehören, denn sie bevorzugen sich gegenseitig immer. Es fühlt sich auch so an, als wären sie nur noch für sich da, würden alles für sich tun, nur für mich nicht.. In meinen Augen ist es hoffnungslos für mich jemals wieder "dazu zu gehören", dachte auch schon daran, mich von ihnen zu verabschieden und zu gehn (bzw auch viel an Selbstmord). Im Mom. sitze ich tief im Loch und komme nicht mehr hoch, wenn ich an was schlechtes denke, dreht sich sogar mein Magen um und mir wird schlecht. Ich hoffe mal, dass es mir schnell wieder gut geht (auch wenn ich kaum noch Hoffnung sehe) Lg

  13. Leserkommentar Susanne schreibt am 29.08.2014

    Ich leide seit 20 Jahren immer wieder an Depressionen und psychosomatischen Beschwerden. In den letzten Jahren gab es nur wenige Tage, an denen es mir wirklich gut ging. Am schlimmsten ist das Gefühl der Sinnlosigkeit, alles was man tut, stellt man selbst infrage, ob es überhaupt Sinn macht, etwas zu tun. Das Tun selbst ist sowieso das Schlimmste. Manchmal plane ich, dann geht es mir kurzfristig besser, aber an der Umsetzung hapert es, besonders wenn man sieht, wie viel andere Menschen schaffen (ich weiß, Vergleiche sind eher schädlich, aber man macht es ja doch automatisch). Ich fühle mich oft als Versagerin.

  14. Leserkommentar Alexandra schreibt am 29.08.2014

    Depressive Verstimmungen kenne ich. Ich bin mit 46 Jahren Witwe geworden, habe zwei Kinder, 22 und 16 Jahre alt. In den letzten zwei Jahren hatte ich eine Partnerschaft mit einem Witwer. Durch einen weiteren Todesfall in seiner Familie ist er depressiv, gefühlskalt und so ungerecht gegenüber mir geworden. Inzwischen ist die Beziehung beendet. Der Umgang mit depressiven Menschen ist schwer - besonders dann, wenn sie nicht mal erkennen, dass sie krank sind und gar keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen.

  15. Leserkommentar Christa schreibt am 24.08.2014

    Ich habe schwere Depressionen und ich weiß nicht weiter. Ich schaffe meinen Haushalt nicht.Die Kraft fehlt mir. Aber ich bin hier nicht alleine habe es gelesen.Ich habe schon lange immer wieder kehrende Phasen.

  16. Leserkommentar Anna schreibt am 05.08.2014

    Es ist traurig und schockierend, ich bin nicht depressiv und bin per Zufall auf diese Seite gestoßen und finde es schwierig diesen dunklen Gedanken zu folgen. Meine Mutter leidet momentan unter Depressionen und ich versuche ihr zu helfen, dabei merke ich es gibt so viele andere die auch Hilfe bräuchten... Wer jemanden zum reden braucht und keinen hat oder keinen Psychiater will der darf gern mit mir reden!

  17. Leserkommentar Stefani schreibt am 01.08.2014

    Ich weiß nicht ob ich Depressiv bin.. aber ich habe die Befürchtung. Seit Monaten fällt es mir von Tag zu Tag schwerer den Tag zu überstehen und schaffe es nur aus dem Bett weil ich muss. Ich habe 3 Kinder (9/7/3) und muss meine Oma pflegen. Mittlerweile kann ich noch nicht mal mehr meinen Haushalt in Ordnung bringen und ehrlich gesagt ist es mir auch egal geworden. Ich kann mit niemandem über meine Situation sprechen, da mich keiner Ernst nimmt. Mein Mann sagt immer nur "ach das wird wieder" und damit ist es für Ihn getan. Er versteht mich einfach nicht.Ich möchte aber so nicht leben und ertappe mich immer öfter dabei das ich mir wünsche anstelle meines Vaters Gestorben zu sein.Ich fühle mich wie Versager.. Ich weiß nicht ob es euch ähnlich geht, aber ich bin echt verzweifelt.. ich kann meinen Kindern noch nicht mal mehr sagen das ich sie lieb habe, geschweige denn sie in den Arm nehmen.. Sorry, ich muss das einfach mal loswerden. Täglich hab ich das Gefühl zu ersticken und es wird immer schlimmer!Zu einem Arzt traue ich mich nicht..

  18. Leserkommentar Janine schreibt am 31.07.2014

    Wieso sollte ich mir von einem FREMDEN Menschen helfen lassen und diesem meine Probleme anvertrauen? Den Psychotherapeut die interessiert es doch garnicht wie ich mich fühle. Er macht nur seinen Job!

  19. Leserkommentar reni schreibt am 29.07.2014

    an lea.genau aus dem grund solltest du dir hilfe suchen. warum dürfen deine eltern nicht wissen, das es dir schlecht geht? der erste schritt ist sehr schwer. danach laüft alles mit begleitung!

  20. Leserkommentar reni schreibt am 29.07.2014

    ja.es ist die hölle,wenn es mir schlecht geht.in der klinik ist alles gut!in der außenwelt nicht! therapie und medikamente sind wichtig.die uhr tickt jetzt anders.keine überholspur mehr!nur noch kleine schritte!das leben ist zu wertvoll!!

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