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Liebeskummer und Herzschmerz

Frau hat Liebeskummer

Seine große Liebe zu verlieren, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird oder wir unglücklich verliebt sind, schmerzt. Die 4 Phasen bei Liebeskummer und Trennungsschmerzen. Bild © Kitty - Fotolia.com

Autorin: , Diplom Psychologin

Die Themen dieses Beitrags:
Gefühle, die wir bei Liebeskummer verspüren
Wie lange dauert Liebeskummer an?
Warum haben wir Liebeskummer?
Wovon hängt es ab, wie stark unser Liebeskummer ist?

Gefühle, die wir bei Liebeskummer verspüren

Traumhochzeit und danach immerwährende Liebe, Verständnis und Glücklichsein, so stellen sich die meisten von uns ihre Partnerschaft vor.

Auch wenn nach der Statistik jede dritte Ehe vor dem Scheidungsrichter endet, reden wir uns ein, niemals davon betroffen zu werden. „Es trifft andere Menschen, aber nicht uns ...“, mit dieser Einstellung wiegen wir uns in Sicherheit.

Wenn wir dann doch vor dem Scherbenhaufen unserer Beziehung stehen, fühlen wir uns hilflos. Bis dahin nie erlebte Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst und Hass breiten sich in uns aus.

Die ersten Tage, Wochen und Monate sind grauenhaft und schmerzlich.

Viele Menschen spielen sogar mit dem Gedanken, sich in dieser Lebenskrise das Leben zu nehmen. Andere werden „rasend vor Eifersucht“ oder reagieren mit körperlichen Beschwerden.

Einige Verlassene reagieren extrem heftig, greifen zur Waffe und bedrohen den Partner oder denjenigen, der in die Partnerschaft eingedrungen ist.

Um den Liebeskummer, den Schmerz und die Sehnsucht überwinden zu können, müssen wir, wie bei der Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen, 4 Phasen durchlaufen.

Die 4 Phasen bei Liebeskummer und Trennungsschmerz

1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verleugnen

Wir glauben an einen bösen Traum, leben in der Hoffnung, dass alles wieder gut werden wird. Wir kämpfen um eine zweite Chance, alles zu ändern und den Partner umzustimmen.

Wir erzählen niemanden von der Trennung und unserem Liebeskummer und sind besonders lieb zu unserem Partner. Von ihm hängt es nun ab, ob es noch eine Chance für die Partnerschaft gibt.

Wenn er die Beziehung endgültig beendet, kommen wir in die zweite Phase.

2. Phase: Aufbrechende Gefühle

frau mit tränen in den augen - © Chepko Danil - Fotolia

Liebeskummer lohnt sich nicht ...

Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling, schade um die Tränen in der Nacht.

Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling, weil schon morgen dein Herz darüber lacht.

Songtext Connie Francis

Wenn die Hoffnung schwindet, brechen Verzweiflung bis hin zu Depressionen über uns herein.

Wir glauben, ohne den Partner nicht weiterleben zu können. Unsere Gedanken kreisen um den Partner und daran, was alles „nie mehr“ sein wird.

Nichts kann unsere Verzweiflung lindern. Selbstzweifel nagen an uns. „Warum nur?“ - mit dieser Frage zermartern wir uns das Gehirn und finden keine Antwort.

Mit Vorwürfen, was wir alles hätten anders machen sollen während der Partnerschaft, quälen wir uns. Wir fühlen uns kraftlos und voller Angst, glauben das Leben alleine nicht bewältigen zu können.

Unser Körper lässt uns im Stich. Wir leiden unter körperlichen Beschwerden wie etwa Schlafstörungen, Unruhe, Kopf- und Magenschmerzen, Herzrasen, zu viel oder zu wenig Appetit, Herzschmerzen im wörtlichen Sinne, Konzentrationsstörungen.

Gegen Ende der zweiten Phase des Liebeskummers verspüren wir Wut, haben vielleicht Rachegedanken und Rachegefühle. Wir beginnen aufzurechnen: „Ich habe so viel für ihn aufgegeben und für ihn getan, wie kann er mir so etwas antun? Das ist unfair! Das habe ich nicht verdient“

Manche Menschen ziehen sich von ihren Mitmenschen zurück, andere stürzen sich in Aktivitäten, sind keinen Abend zuhause.

Den Griff zu Beruhigungstabletten oder Alkohol sehen viele als einzige Möglichkeit, die Trennungsschmerzen und den Liebeskummer zu lindern.

3. Phase: Neuorientierung

So langsam sehen wir wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Trennung schmerzt noch, wir können uns aber manchmal schon eine Zukunft ohne den Partner vorstellen.

Verzweiflung und Wut sind nicht mehr unsere ständigen Begleiter. Wir beginnen Bilanz zu ziehen, können sowohl Stärken als auch Schwächen von uns und unserem Partner besser erkennen.

4. Phase: Neues Gleichgewicht

Wir haben unseren inneren Frieden wiedergefunden. Ab und zu empfinden wir noch Traurigkeit oder Wut, doch die heftigen Gefühle, die wir zu Beginn des Liebeskummers verspürt haben, sind vorbei. Wir haben neue Perspektiven für die Zukunft entwickelt.

Wir alle durchlaufen diese Trennungsphasen, unterscheiden uns aber darin, wie heftig wir auf die Trennung mit Liebeskummer reagieren und wie lange wir in den Trennungsphasen verharren.

Je mehr wir vom Partner emotional abhängig waren, umso härter ist für uns die Zeit nach der Trennung und umso größer ist der Liebeskummer.

Zitat Liebeskummer

Liebeskummer ist wie ein Diamant: man sollte ihn mit Fassung tragen.

Marcel Pagnol

Wenn wir keinen eigenen Freundeskreis aufgebaut, keinen Beruf und keine finanzielle Absicherung haben, Kinder haben, die wir nach der Trennung alleine erziehen müssen und/oder unserem Partner die alltäglichen Pflichten (Umgang mit Handwerkern, Banken, Behörden) überlassen haben, dann müssen wir nach der Trennung eine Menge neu lernen.

Und das zu einem Zeitpunkt, wo wir ohnehin wenig Kraft haben und unsere Gedanken um den Verlust des Partners kreisen.

Wie lange dauert Liebeskummer an?

Jeder Betroffene braucht seine eigene Zeit. Es hängt auch von den Umständen ab. Wenn der Expartner schwankt und Anlass zur Hoffnung/ Versöhnung gibt, zögert sich der Prozess des Abschiednehmens hinaus.

Nach einem Jahr sollte es zumindest schon zeitweise Momente geben, wo die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Trennung und den Verlust gerichtet ist.

Liebeskummer mit Fassung zu tragen ist leicht gesagt, wenn man unglücklich verliebt ist und man unter den Trennungsschmerzen leidet.


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Warum haben wir Liebeskummer?

Liebeskummer in der Verliebtheitsphase

Wenn wir uns verlieben, dann verspüren wir die ersten 6 bis 9 Monate intensive Glücks- und Liebesgefühle.

Die Glücksgefühle sind die Folge von Endorphinen (körpereigene Morphine) und dem Stimmungsaufheller Serotonin, die im Gehirn ausgeschüttet werden. Dieser Glückscocktail wirkt wie eine Droge: wir sind euphorisch und aufgedreht. Sich verlieben macht süchtig.

Trennt sich der Partner in der Zeit des Verliebtseins von uns, dann versiegen die Glücksdrogen. Ähnlich wie ein Drogenabhängiger reagieren wir mit Entzugserscheinungen, die wir als Liebeskummer erleben.

Unser Körper reagiert auf den Verlust des Partners mit Schlafstörungen, nachlassendem oder gesteigertem Appetit, Kreislaufbeschwerden, Magen-Darm-Problemen, innerer Unruhe und Anspannung. Es kann zum Broken Heart Syndrom kommen – einem Quasi-Herzinfarkt.

Liebeskummer nach mehrjähriger Beziehung

Wenn wir heiraten haben wir die romantische Vorstellung, mit unserem Partner zusammen zu bleiben, bis der Tod uns scheidet. Wir rechnen nicht damit, dass uns eine Trennung widerfahren kann.

Wir setzen hohe Erwartungen in unseren Partner. Er soll dafür zuständig sein, dass wir uns glücklich und geliebt fühlen. D.h. wir geben dem Partner die Verantwortung für unser Wohlbefinden.

Dies bedeutet aber auch: trennt er sich, glauben wir, nicht liebenswert zu sein und sind unglücklich.

Die Trennung konfrontiert uns mit vielen Verlusten:

Eine Trennung führt meist auch zu mehr oder weniger großen Selbstzweifeln.

Wir stellen uns Fragen wie: „Was habe ich falsch gemacht?“ „Bin ich nicht gut genug“? „Was stimmt mit mir nicht“?

Diese Selbstzweifel nagen am Selbstwertgefühl, verunsichern und fügen uns zusätzlichen Schmerz zu.

Liebeskummer aufgrund mangelnder Treue, Flirten

Wenn der Partner fremdgeht oder ständig mit anderen flirtet, dann fühlt man sich verletzt, ungeliebt und gekränkt.

Verständlich, dass man im wahrsten Sinne des Wortes Herzschmerzen bekommt.

Liebeskummer, wenn die Liebe nicht erwidert wird.

Wenn man sich in einen anderen verknallt, dann wünscht man sich nichts sehnlicher, als dass dieser unsere Liebe erwidert.

Wir leiden, wenn unsere Liebe nicht auf Gegenliebe stößt und der Märchenprinz oder die Märchenprinzessin für uns unerreichbar ist.

rose die blutet - © Aamon - Fotolia

Wovon hängt es ab, wie stark der Herzschmerz ist?

Entscheidend für den Liebeskummer und den Herzschmerz ist, wie stark wir glauben, den Partner zu benötigen.

"Reden" wir uns ein, ohne den Partner nicht leben und ohne ihn nicht glücklich sein zu können, dann ist unser Liebeskummer besonders stark, wenn der Partner sich trennt oder unsere Liebe nicht erwidert.

Weiterhin ist das Ausmaß des Liebesschmerzes abhängig von

gebrochenes herz bei liebeskummerUmgang mit Liebeskummer

Was bei Liebeskummer auf keinen Fall tun? Was tun gegen Liebeskummer? An wen wendet man sich, wenn man Hilfe braucht? Informationen hierzu in Hilfe bei Liebeskummer

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Leserkommentare Liebeskummer
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  1. Leserkommentar Silke schreibt am 12.04.2014

    Liebe Annemie, die Hilfe eines Therapeuten anzunehmen ist immer gut. Man spürt ja selbst, ob man damit klarkommt oder nicht. Wenn man nach längerer Zeit, Therapeuten nennen meist den Zeitraum von 6 Monaten, immer noch in so einem tiefen Loch steckt, sollte man sich schonmal Hilfe holen. Wenn man gar nicht raußkommt aus der Trauer und dem Schmerz, hat es meist viel tiefere Ursachen bei einem selbst, als man denkt. Verlassenheitsängste und innere Leere kommen dann hoch, die aber schon ganz lange in einem sind und die man immer verdrängt hat. Mir hat das sehr geholfen, mich und meine heftige Reaktion, besonders auch die körperlichen Symptome besser zu verstehen. Was die Praxis von Silvia Fauck angeht, habe ich keine Erfahrungen, da sie hier, wo ich wohne, keine Praxis hat. Auf ihrer Internetseite sind aber Erfahrungsberichte, die man lesen kann. Ich habe mich bewußt für einen Mann entschieden als Therapeuten und das war gut. Manchmal muss man aber lange auf einen Termin warten und ist froh, überhaupt einen zu finden egal, ob Mann oder Frau.Ich wünsche Dir alles Liebe und das Du den richtigen Therapeuten für Dich findest. Lg. Silke

  2. Leserkommentar Michael schreibt am 12.04.2014

    Liebe Annemie, Ich war bei einer Psychologin und es hat mir sehr geholfen. Den Schmerz kann dir niemand nehmen, aber den Wirrwarr im Kopf kann ein Psychologe auflösen. Du brauchst dich dann nicht immer zu fragen warum das alles passiert ist.

  3. Leserkommentar Annemie schreibt am 11.04.2014

    Hallo an Alle, ist jemand von Euch wegen des Liebeskummers in psychologischer Behandlung oder hat jemand mal die Liebeskummerpraxis von Silvia Fauck besucht? Fall ja, wie sind Eure Erfahrungen? Hat es etwas gebracht? Lieben Dank & Grüße!

  4. Leserkommentar Silke schreibt am 04.04.2014

    Ben, das ist sehr schön, was Du da gemailt hast. Da es Dich so angesprochen hat, hast Du es verstanden. Es ist in anderen Worten das, was ich Dir auch gemailt habe. Werde, was Du bist. Dazu gehört Loslassen, um neue Wege zu gehen. Für mich gilt das gleichermaßen mehr denn je in meinem Leben. Ich frage mich oft, warum es z.Zt. auf der Stelle steht, sich einfach nicht bewegt. Es liegt am Loslassen, am abschließen des momentanen Kapitels und vieler aus meiner Vergangenheit. Es geht um Verzeihen Anderen und vor allen Dingen mir. Das ist ein wichtiger Schritt zum Loslassen. Das ist mein Thema, das ist Dein Thema und das Thema aller hier. Wenn es auch noch nur ein Text ist, den wir aus Verzweiflung lesen. Wenn wir auch noch denken, das ist so schwer, so haben wir doch verstanden. Es wird vom Kopf in Herz rutschen und dann werden wir weitergehen, einfach weitergehen. Weitergehen ohne den alten Rucksack, mit einem neuen, der mit neuen Dingen gefüllt wird....Ich wünsche Euch allen, dass ihr weitergeht und vorher abschließt, damit ihr keine Altlasten in Euer neues Leben mitnehmt. Befreit Euch davon und schaut, wie gut es sich anfühlt. Ich spüre es teilweise schon. Es ist ein wunderbares und kraftgebendes Gefühl. Alles Liebe. Silke

  5. Leserkommentar Ben schreibt am 04.04.2014

    Sorry für den zu langen Text.

  6. Leserkommentar Ben schreibt am 04.04.2014

    Hallo Silke, vielen Dank für Deine lieben Zeilen!! Es sind wirklich sehr aufbauende Worte und ich habe sie mehrmals durchgelesen. Es ist ein harter Weg der vor uns allen liegt, jeder geht in seinem individuellen Fall durch die Hölle, manche stehen direkt im Höllenfeuer und andere entfernen sich langsam davon. Aber dennoch hat sich jeder verbrannt und es werden immer Narben bleiben. Mir geht’s z.Zt. wirklich schlecht und ich suche auch etwas Trost das gebe ich zu. Es ist einfach wie es ist und dies ist es ja, das mich so fertig macht, das einem die Kraft fehlt da raus zu kommen. Du wolltest wissen wie alt ich bin, ich bin 41 Jahre. Ich habe einen Text gefunden den ich gerne mit euch allen Teilen möchte vielleicht hilft er jemanden. Den Kreis schließen VON PAULO COELHO Man muss immer wissen, wann eine Phase zu Ende geht. Wenn wir länger als nötig in ihr verweilen, gehen uns die Freude und der Sinn der anderen Phasen, die wir durchleben müssen, verloren. Kreise schließen, Türen zumachen, Kapitel beenden – egal, welchen Namen wir der Sache geben, wichtig ist, die Momente des Lebens, die vorüber sind, Vergangenheit sein zu lassen. Dir ist gekündigt worden? Du hast dich getrennt? Bist bei deinen Eltern ausgezogen? Bist in ein anderes Land gezogen, um dort zu leben? Eine langjährige Freundschaft ist sang- und klanglos in die Brüche gegangen? Man kann eine Menge Zeit mit der Frage nach dem Warum zubringen. Man kann sich selbst sagen, dass man keinen Schritt tun wird, ehe man nicht den Grund weiß, aus dem bestimmte Dinge, die so wichtig und unverrückbar waren in unserem Leben, plötzlich zu Staub zerfallen sind. Doch das wird auf Dauer für alle enorm zermürbend: Eltern, Partner, Freunde, Kinder, Geschwister, sie alle werden Kapitel zuklappen, Seiten umschlagen, weitergehen, und alle werden darunter leiden, wenn sie sehen, dass man selbst stehen bleibt. Niemand kann zugleich in der Gegenwart und in der Vergangenheit leben, nicht einmal, wenn er zu verstehen versucht, was ihm widerfährt. Was vorbei ist, ist vorbei: Wir können nicht ewig klein bleiben, spätreife Teenager sein, Kinder mit Schuldgefühlen oder Groll auf die Eltern, Geliebte, die Tag und Nacht der Beziehung zu einem Menschen hinterhertrauern, der fortgegangen ist und nicht die geringste Absicht hat, zurückzukehren. Die Dinge gehen vorüber, und das Beste ist, sie tatsächlich gehen zu lassen. Deshalb ist es so wichtig (auch wenn es noch so weh tut!), Erinnerungen zu vernichten, vieles an Waisenhäuser zu geben, Bücher zu verkaufen oder zu verschenken, umzuziehen. Alles auf der sichtbaren Welt ist eine Manifestation der unsichtbaren Welt, dessen, was in unserem Herzen geschieht – und sich von manchen Erinnerungen zu trennen, bedeutet auch, Raum dafür zu schaffen, dass etwas Neues ihren Platz einnimmt. Gehen lassen. Loslassen. Sich lösen. Niemand in diesem Leben spielt mit gezinkten Karten, folglich gewinnen wir zuweilen, und manchmal verlieren wir. Hoffe nicht darauf, dass du etwas zurückbekommst, erwarte nicht, dass jemand deine Bemühungen anerkennt, deine Genialität entdeckt, deine Liebe versteht. Hör auf, deinen emotionalen Fernseher anzuschalten und dir stets den gleichen Film anzuschauen, den, in dem du einen Verlust erlitten hast: Das vergiftet dich nur, mehr nicht. Nichts ist gefährlicher als nicht wahrhaben zu wollen, wenn eine Liebe zerbricht, als die Aussicht auf eine Arbeitsstelle, deren Beginn noch nicht feststeht, als Entscheidungen, die im Namen des „geeigneten Momentes“ ständig verschoben werden. Ehe man ein neues Kapitel beginnt, muss man das alte beenden: Sag dir, was vorbei ist, wird nie wiederkommen. Denk daran, dass es eine Zeit gegeben hat, in der du ohne diese Sache, ohne diesen Menschen gelebt hast – nichts ist unersetzlich, eine Gewohnheit ist keine Notwendigkeit. Es mag offensichtlich erscheinen, es mag wirklich schwer sein, aber es ist sehr wichtig. Den Kreis schließen. Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut, sondern schlicht und einfach, weil etwas nicht mehr in dein Leben hineinpasst. Schließ die Tür, leg eine andere Platte auf, mach die Wohnung sauber, schüttle den Staub ab. Hör auf, der Mensch zu sein, der du warst, und werde, der du bist. Liebe Grüße Ben

  7. Leserkommentar Lieber Thomas schreibt am 01.04.2014

    du hast recht, es ist die Hölle. Wie ich an deinem Ausspruch sehe, kennst du die Seite von Elmar Rasi. ;-) kann ich nur empfehlen

  8. Leserkommentar Thomas schreibt am 01.04.2014

    Es ist die Hölle verlassen zu werden. Meine Freundin hat mich vor fast 3 Monaten verlassen. Was habe ich daraus gelernt ? - ja ich habe gelernt das ich lieben kann ! Aber zu welchen Preis ?? - ich hoffe das ich drüber wegkomme ansonsten geh ich dran kaputt . - momentan kann ich nur soviel sagen - jemanden den man liebt zu vergessen ist so unvorstellbar wie sich an jemanden zu erinnern den man nie getroffen hat

  9. Leserkommentar Silke schreibt am 01.04.2014

    Lieber Versteher, möchte auch Danke sagen, für Deine positiven Worte. Es ist ist schön, solche Rückmeldungen zu bekommen. Du hast mich hier ja auch in keinem guten Zustand kennengelernt. Wenn ich jetzt schon soviel gelernt habe, dass ich Anderen Impulse geben kann, dann macht mich zufrieden. Es geht mir noch nicht konstant gut und es ist noch Arbeit aber ich habe noch nie soviel gelernt über mich, wie gerade jetzt. Es freut mich sehr, dass es Dir wieder gut geht. Ein Stück hat dazu auch dieses Forum beigetragen. Die Möglichkeit, sich in ganz dunklen Stunden alles von der Seele zu schreiben und Verständnis und Rat zu bekommen ist schon sehr viel wert. Also Danke an Dich und das es weiterhin so gut für Dich läuft. Wäre aber trotzdem schön, so hin und wieder etwas von Dir zu hören. Lg. Silke

  10. Leserkommentar Michael schreibt am 31.03.2014

    Lieber Versteher, danke für deine aufmunternden Worte. Ich denke wir können alle davon profitieren.

  11. Leserkommentar Ein Versteher schreibt am 31.03.2014

    Möchte allen nur kurz Mut machen. Auch ich trauerte lange Zeit meiner vermeintlich großen Liebe nach; ich konnte so gut wie nichts essen oder trinken, 24 Stunden am Tag kreisten meine Gedanken um sie. Ich stellte dabei den Sinn des Lebens sehr in Frage. Ich habe dann vor allem viel zum Thema Liebeskummer sowie Eigenliebe gelesen und viel selbst reflektiert. Dies und der komplette Kontaktabbruch waren meine "Rettung". Ich habe gelernt, die Wahrheit (genauer gesagt meine Wahrheit) zu erkennen und zu akzeptieren, den Selbstbetrug zu enttarnen und mir selbst das eine oder andere zu verzeihen. Ich werde sie (meine vermeintlich große Liebe) immer in meinem Herzen tragen und bin dankbar für das, was ich mit ihr erleben durfte. Aber: Dem Geschehenen habe ich letztlich zu verdanken, dass ich zu mir selbst gefunden habe. Eine Tür ist zugegangen, dafür viele andere auf. Mein Weg hat jetzt knappe drei Jahre gedauert, das möchte ich nicht verheimlichen. Aber es wurde immer besser, und seit einigen Wochen geht es mir wieder richtig, richtig gut. Der Weg ist lang, aber Ihr werdet das auch schaffen, manche früher, manche etwas später - schon so viele haben sich getrennt und wurden verlassen, und schon so viele haben den Weg zu einem glücklichen Leben wiederentdeckt. Ihr schafft das auch, ganz sicher, auch wenn Ihr Euch das im Moment vielleicht nicht vorstellen könnt!!! Liebe Silke, Deine Worte in diesem Forum sind pures Gold, von Deinen Erkenntnissen und Ratschlägen könnnen glaube ich sehr viele profitieren. Wäre schön, wenn Du auch weiterhin den Mitleidenden mit Rat und Tat zur Seite stehst. Für Dich kommen garantiert auch wieder viele Sonnenstunden, wirst schon sehen ;-). Liebe Grüße vom Versteher

  12. Leserkommentar Michael schreibt am 31.03.2014

    Lieber Frank, ich kann deine Situation nur schwer einschätzen, da meine eine ganz andere ist. Ich denke aber, der Schmerz ist der Gleiche. Du hast bedenken wegen deinem Haus, und das verstehe ich auch. ABer auch dafür gibt es eine Alternative. Vielleicht kannst du es für einige Monate untervermieten. Lieber Frank, ich bin gerade dabei unser gemeinsames Haus zu verkaufen. Auch das ist hart, und kaum zu verkraften. Aber da muss man durch. Ich kann dir nur wieder den Tipp geben, abzuschließen. Was auch immer dich an dieser Frau so fasziniert, hat eine andere Frau sicher auch. Nur mußt du zulassen, das zu erkennen. Frank kämpfe, beiße, weine, aber schau das du das durchstehst. Bis jetzt hat es noch jeder geschafft, und auch du wirst es schaffen. Der Mensch kann viel ertragen, auch wenn du momentan das Gefühl hast, das Leben geht nicht mehr weiter. Es wird besser, versprochen. Es kommen irgendwann Tage wo der Schmerz nachlässt, und du langam wieder zu leben beginnst. Kopf hoch!!!!

  13. Leserkommentar Silke schreibt am 30.03.2014

    Lieber Frank, niemand kann Dich so gut verstehen, wie ich. Besonders nach Deiner Antwort, die Du geschrieben hast. Ich selbst komme nicht von meinem Ex-Partner los, obwohl es schon 2 Jahre her ist, dass wir getrennt sind. Ich hatte mich ja getrennt, weil ich keine Kraft mehr für diese Beziehung hatte. Ich war total ins Burnout gekommen, weil wir uns über lange Zeit nicht mehr gut tun konnten und Mißtrauen und Verletzungen an der Tagesordnung waren. Irgendwie habe ich es aber anscheinend nur als Rückzug und nicht als Trennung empfunden. Als ich dachte, er hat eine neue Beziehung, wurde mir erst klar, dass es unwiedrruflich vorbei ist. Erst da, nach so langer Zeit, kam in mir all der Schmerz hoch über das Verlorene. Genau wie Du, habe ich bei diesem Mann das Leben gespürt, besonders in den ersten Jahren. Alles, was ich mir bis dahin in meiner Ehe, mit einem sehr korrekten und emotional eher kühlen Mann mir gewünscht habe, hat mein Freund mit mir gelebt. Er wollte mich mit Haut und Haaren. Wir waren anfangs richtig süchtig nacheinander. Er war so spontan und hat so viel Licht und Farbe in mein Leben gebracht. So viel gemacht für mich, was mir gut getan hat. Das dahinter sehr viel Manipulation steckte und er mich in gewisser Weise von sich abhängig machen wollte, um sich selbst aufzuwerten, habe ich erst im Laufe der Jahre gespürt. Wir waren zwei Braucher und haben uns gegenseitig verbraucht. Trotz aller Liebe war es zum Schluss eine selbstzerstörerische Beziehung. Es war kein wirklich tragfestes Fundament aus Achtung, Respekt, Vertrauen und Gemeinsamkeiten da. Er hat meine innere Leere, Einsamkeit und Verlassenheit ausgefüllt. Das weiß ich jetzt, nachdem ich erkannt habe, dass wir uns wirklich verloren haben. Der Absturz war tief, als mir klar wurde, wieviel Einsamkeit und Traurigkeit, Angst und Verzweiflung in mir ist schon seit meiner Kindheit. Jetzt arbeite ich mit einem Therapeuten genau daran. Ich erkenne mich und lerne, diese Seite von mir liebevoll anzunehmen und nicht mehr zu verdrängen. Vor allen Dingen aber, nicht mehr das beim Anderen zu suchen, was diese Leere ausfüllt. Dadurch würde ich in einer Beziehung immer abhängig bleiben. Erst dann, wenn ich das geschafft habe, werde ich mich wieder für eine neue Beziehung öffnen und bin mir sicher, dann nicht mehr aus dem Unterbewußtsein Menschen anzuziehen, die genau mein altes Schema bedienen und praktisch ein Spiegel für mich sind. Für eine Beziehung auf Augenhöhe ist es wichtig, sich selbst zu reflektieren und den Anderen als Geschenk zu sehen und nicht als Jemand der meine Angst vor Einsamkeit abdeckt. Das ist nicht leicht, aber der Einzige weg. Diese Menschen sind in unser Leben gekommen, damit wir das erkennen und ändern können. Ich kann meinem Ex-Freund verzeihen, wo er mich verletzt hat. Nur mir selbst muss ich noch verzeihen, was ich mir mit allem angetan habe und zum Teil auch ihm. Ich hadere nicht mehr damit,wie es war. Trotzdem habe ich noch nicht losgelassen, besonders an Tagen wo ich mich einsam und verloren fühle. Dann fahre ich an seinem Haus vorbei und könnte am liebsten zu ihm gehen und sagen: bitte halt mich fest, komm zurück, ich bin so einsam. Es würde aber nichts bringen, das weiß ich genau. Es wäre nur die Angst, die mich dahin geführt hat. Es kostet mich soviel Kraft, ihn loszulassen und auch ich denke, ich kann nie mehr so lieben. Vielleicht wird es eine andere Liebe sein, eine die nicht liebt, weil sie braucht, sondern braucht, weil sie liebt. Das ist ein riesen Unterschied. Es ist gut Frank, dass Du jetzt etwas ändern willst. Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Bleib auf diesem Weg auch wenn Rückschlage kommen. Sei geduldig mit Dir und sieh es als Chance, ganz viel über Dich zu lernen, was Dir zu einem bewußteren und neuem Denken verhilft. Nochmals alles Liebe Dir. Lg. Silke

  14. Leserkommentar Frank schreibt am 30.03.2014

    Liebe Silke, Lieber Michael, vielen Dank das Ihr versucht mir zu helfen. Es ist schon so wie Silke schreibt, ich fühle auch das da etwas ist das mir scheinbar nur diese Frau geben kann. Mit Ihr habe ich das Leben gespürt wie noch nie. Eine sexuelle Abhängigkeit schließe ich aus, wobei ich mit Ihr den besten Sex meines Lebens habe. Aber ich kann auch enthaltsam leben, ich muß nicht unbedingt. Es ist diese furchtbare Einsamkeit, die Schwierigkeit diese Leere auszufüllen, die Angst nie wieder eine Frau zu finden die ich so lieben kann. Um die ganze Geschichte zu erzählen muß ich soweit ausholen das es hier den vorgegeben Rahmen sprengen würde. Liebe Silke, ich werde mich einem Therapeuten anvertrauen und wenn das nichts hilft den Rat von Michael befolgen und für eine Zeit den Wohnort wechseln. Das wird nicht ganz einfach weil ich ein sehr schönes Haus bewohne aber es muß sich etwas ändern. Es hilft sehr wenn jemand zuhört bzw. liest und Verständnis aufbringt. Nochmals vielen Dank Euch beiden, Liebe Grüße Frank

  15. Leserkommentar Silke schreibt am 29.03.2014

    Hallo Frank, ich bin ein Mensch der klaren Worte und habe dabei aber viel Empathie. Es ist aber wichtig, hier eine Antwort von einem neutralen Menschen zu bekommen, nur gemeinsames Leiden bringt es nicht. Du solltest Dir deshalb mal die Frage stellen, in welcher Form Du so abhängig bist von dieser Frau, dass Du über einen so langen Zeitraum dieses, ich nenne es mal Märtyrium, mitmachst. Ist es eine emotionale oder eine sexuelle Abhängigkeit oder beides? Was spricht sie in Dir an, was anscheinend Du alleine nicht abdecken kannst bei Dir. Welche Leere oder Angst steckt dahinter. Du wirst nicht umhin kommen, Dir das anzusehen. Wenn nötig auch mit Hilfe eines Therapeuten. Abhängigkeit ist auf jeden Fall keine Liebe und auch keine gute Basis, die einen mit einem Menschen verbinden sollte. Es ist jetzt Deine Chance, Dir das anzusehen und ganz ehrlich dabei zu sein auch, wenn einiges hochkommt. Ansonsten kannst Du das natürlich auch so weitermachen, niemand kann Dir das ausreden, es ist ja Dein Leben. Wenn aber der Leidensdruck groß genug ist, wirst Du selber es ändern wollen. Also geh ehrlich und aufrichtig damit um auch wenn tiefliegende Dinge dabei zum Vorschein kommen. Ansonsten verbaust Du Dir weiterhin die Chance, eine wirklich erfüllende und gute Liebesbeziehung mit einer Frau zu leben, die auf Respekt und Achtung basiert und nicht auf Abhängigkeit. Dieses Ziel sollte es doch wert sein, Dir das mal genau anzuschauen, was da bei Dir abgeht. Wünsche Dir alles Gute und Kraft. Lg. Silke

  16. Leserkommentar Michael schreibt am 29.03.2014

    Lieber Frank, ich weiß dass es unglaublich hart ist. Frage nicht. Aber es hilft nichts. Da mußt du durch. Sonst trauerst du deine ganzen Leben dahin. Vielleicht kann dir ein Psychologe helfen. Auch eine räumliche Trennung tut gut. Zieh einige Monate weg. KLingt blöd wegen der Arbeit und Wohnung, Freunde, usw. Aber aus den Augen - ausdem Sinn. Ich wünsche dir alle Kraft dieser Erde. Frank, es hat noch jeder geschafft, auch du wirst es schaffen. Aber du mußt durchbeissen. Kopf hoch

  17. Leserkommentar Frank schreibt am 28.03.2014

    Hallo Michael, danke für Deine Zeilen. Mein ganzer Bekanntenkreis sagt dasselbe was Du schreibst.Ich hab schon einige male versucht es zu beenden, unter der Woche habe ich meine Arbeit, da geht es einigermaßen und am WE, naja, aber diese Gedanken an Sie werde ich nicht los und ständig sehe ich aufs Handy ob Sie geschrieben hat und dann werde ich wieder rückfällig. Glaube mir ich bin ein gestandener Mann, habe einiges erlebt und erreicht aber bei dieser Frau bin ich hilflos wie ein Kind. Was mir helfen würde wäre eine neue Beziehung aber das scheint im Moment genauso unmöglich wie die Quatratur des Kreises.

  18. Leserkommentar Michael schreibt am 28.03.2014

    Liebe Frank, ich kann dir leider nur raten, dass du deine EX unbedingt vergessen musst!!! 6 Jahre!!!!!!! Frank, hättest du von Anfang an abgeschlossen, wärst du längst darüber hinweg. Ich weiß das klingt jetzt einfach, aber du musst stark sein, und den Kontakt abbrechen. Dann hast du des bald geschafft. Und wer weiß, vielleicht merkt sie ja was sie an dir hatte, wenn sie dich erstmals verloren geglaubt hat.

  19. Leserkommentar Michael schreibt am 28.03.2014

    Liebe Silke, du findest für Ben so klare Worte, man merkt, dass du dir viele Gedanken über dieses Thema gemacht hast. Vielleicht kannst du mir die Frage nach dem Warum beantworten. Meine Geschichte ist Folgende. Ich habe meine Ex vor 5 Jahren kennen gelernt. Hab für sie meine Beziehung aufgegeben. Sie für mich auch. Die 5 Jahre waren einfach wunderbar. Ich denke für sie auch. Wir haben uns gemeinsam ein Haus gekauft. Viel erlebt. Sind viel gereist. Hatten viele gemeinsame Hobbies. Selten Streit. Sie hat dann einen anderen kennen gelernt. Der so anders ist als ich. Er arbeitete im Ausland, ist nie da. Ich hab immer alles für sie gemacht. sie auf Händen durchs Leben getragen, und all ihre Probleme gelöst. Und das waren viele. Sie ist dann ausgezogen, lebt jetzt bei einer Freundin und ist mit ihm zusammen. Ich hab den Kontakt total abgebrochen. Es bringt mich zwar fast um, aber ich schaff es nur so. Sie hält sich leider nicht daran. Meldet sich alle 3-4 Wochen wegen einer Kleinigkeit. Und dann bricht in mir wieder alles auf. Ich kann auch nur schwer damit umgehen, dass alle (selbst ihre Freundinnen) sagen, dass sie ausbrechen wollte, und dies nur eine Phase ist und sie zurückkommen wird. Ich kann sie nicht mehr zurück nehmen. Bin zu sehr verletzt. Ich leide jetzt 5 MOnate und kann mir nicht vorstellen, dass ich das noch vile länger ertrage. Wenn du lust hast, kann ich dir die ganze Geschichte mal mailen. Und wer weiß, vielleicht hat ich ja auch einen Tipp für dich ;-)

  20. Leserkommentar Frank schreibt am 28.03.2014

    Hallo, ich erlebe seit sechs Jahren eine Berg und Talfahrt und jedesmal wird die Talfahrt heftiger. Sie hat mich vor sechs Jahren verlassen und ist mit einem Arbeitskollegen zusammen gezogen um Ihn dann ein halbes Jahr später bis heute mit mir zu betrügen.Ich bin dieser Frau so hörig das Sie mit mir alles machen kann. Dabei belügt Sie mich ständig, Sie fährt mit einem anderen in den Urlaub und ich verdränge das.Immer wieder hat Sie mir versprochen klare Verhältnisse zu schaffen, eine eigene Wohnung zu nehmen oder zu mir zu kommen. Aber Sie macht es nicht. Ich habe Angst Sie zu verlieren, Ich werde fast verrückt bei dem Gedanken das es aus ist. Ich bekomme schon Panik wenn Sie keine SMS schreibt. Zur Zeit bin ich wieder ganz unten,ich schlafe seit Wochen nicht mehr, kann mich auf nichts konzentrieren. Ich weiß das ich einen Schlußstrich ziehen muß, aber ich schaffe es nicht, ich kann es einfach nicht.

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