Trennung verarbeiten und bewältigen

Hilfe, wenn die Beziehung zu Ende ist

Auf PAL Homepage suchen

Hilfen zu Trennung & Trennungsbewältigung

Ein Test, der Sie interessieren könnte - Wie gut bewältige ich meine Scheidung?

Trennung - was spricht dafür? Was spricht dagegen? Eine kleine Entscheidungshilfe

Liebeskummer - was passiert da in uns?

Liebeskummer Hilfe

Einer Freundin über die Trennung hinweghelfen

Loslassen lernen

Psychotherapeutensuche: psychologische Beratung bei Trennung

Sorgerecht, Unterhalt, Scheidungskosten

Sorgerecht

Familienrecht

Versorgungsausgleich

Unterhaltsberechnung mit der Düsseldorfer Tabelle

Ratgeber Trennung Scheidung bewältigen

Ratgeber Scheidung Trennung

101 (!) positive Empfehlungen Scheidungsratgeber bei Amazon

Ratgeber Trennung Scheidung bestellen

Leserstimme Leserstimme zum Ratgeber Trennung & Scheidung bewältigen

Liebe Frau Wolf

Ich möchte mich für ihre Unterstützung bedanken. Sie haben mir das Leben gerettet.

Mein Mann hat mich nach fast 25 Ehejahren verlassen. Ich war völlig am Ende. Dank ihres Buches bin ich über das Schlimmste weg.

Bei ihrem Nachwort musste ich weinen, da sie während des Lesens so nah bei mir waren.

Annegret

Trainingsprogramm zur Stärkung der Selbstachtung

diesen artikel empfehlen

Lebensfreude Kalender 2015

Trennungsschmerz lindern und überwinden

Ein Paar trennt sich

Eine Trennung ist schmerzhaft und hinterlässt seelische Wunden und Narben. Wie eine Trennung und den Trennungsschmerz lindern und verarbeiten? Bild © Rafael Ben-Ari - Fotolia

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Bei einer Trennung, wenn eine Beziehung zu Ende ist, bricht für viele Menschen eine Welt zusammen. Und nicht wenige Menschen haben nach einer Trennung große psychische Probleme.

Fast niemals in ihrem Leben haben sie sich so einsam, verlassen und hilflos gefühlt. Getrennt vom Partner zu leben und den Trennungsschmerz zu bewältigen erscheint ihnen als eine unüberwindbare Aufgabe.

Wenn die Hoffnung nachlässt, dass der Partner wieder zurückkommt, denken viele an Selbstmord oder beschäftigen sich mit Rachephantasien, die sie bisweilen in die Tat umsetzen.

Um eine Trennung zu verarbeiten und loslassen zu können, ist es hilfreich zu wissen, mit welchen Gefühlen und körperlichen Reaktionen Sie rechnen müssen, wenn eine Beziehung zerbricht.

Schauen wir uns die Phasen einer Trennung an, die jeder durchläuft, der unter Trennungsschmerzen leidet.

Die vier Trennungsphasen beim Ende einer Beziehung

1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verleugnen
Sie glauben an einen bösen Traum, hoffen, dass alles wieder gut werden wird. Sie bemühen sich, den Partner umzustimmen, verdrängen das Beziehungsende.

Sie würden fast alles tun, um den Partner wiederzubekommen. Sie verschließen die Augen vor der Trennung und tun so, als sei nichts geschehen. Sie können nicht glauben, dass sich Ihr Partner getrennt hat.

2. Phase: Aufbrechende Gefühle

frau mit tränen in den augen © Chepko Danil - Fotolia

Sie werden überrollt von einer Unmenge schmerzvoller Gefühle. Sie sind verzweifelt, fühlen sich hilflos, voller Angst. Es plagen Sie Selbstzweifel, Selbstmitleid, Kummer, Eifersucht, Trauer, Kränkungsgefühle, Wut und Hass bis hin zu Depressionen.

Sie können schlecht schlafen, essen nicht oder zuviel, weinen viel, sind voller Unruhe, haben Verstopfung, Kopf- oder Magenschmerzen, Herzrasen, usw.

Sie grübeln "warum nur?" und denken ununterbrochen voller Kummer und Sehnsucht an den Partner. Sie ziehen sich von Freunden zurück oder flüchten sich in Aktivitäten.

Nicht wenige Verlassene sind anfänglich depressiv. Niemand kann sie trösten und nichts kann den Liebeskummer und Trennungsschmerz lindern.

3. Phase: Neuorientierung
So langsam sehen Sie Land. Sie können sich wieder alleine beschäftigen, Ihre Wut und die Verzweiflung angesichts der Trennung nehmen ab. Sie können loslassen, sich wieder auf das Heute und Morgen und Ihr Leben konzentrieren.

4. Phase: Neues Gleichgewicht
Sie verspüren wieder Selbstvertrauen, verstehen, weshalb die Partnerschaft zerbrach und es zur Trennung kam. Sie haben wieder eine Zukunftsperspektive, haben das Beziehungsende verarbeitet und der Trennungsschmerz ist abgeklungen.

Sie benötigen ungefähr ein Jahr, bis Sie zu Phase 3 gelangen, 2 - 4 Jahre bis zu Phase 4.

Verarbeiten Männer und Frauen eine Trennung unterschiedlich?

Ja, das tun sie. Frauen betrachten eine Trennung, die vom Mann ausgeht, fast immer als eine persönliche Niederlage.

Frauen quälen sich - öfter als Männer - mit der Frage, was sie falsch gemacht haben, was mit ihnen nicht stimmen könnte.

Frauen verspüren nach einer Trennung monatelang starke Selbstzweifel. Und sie denken wochen- und monatelang über die Beziehung und die zerplatzten Lebensträume nach und analysieren diese.

Männer verarbeiten in der Regel den Liebeskummer und den Trennungsschmerz anders und meist auch schneller. Auch sie verspüren einen Trennungsschmerz, der heftig sein kann, aber in der Regel kürzer ist.

Selbstzweifel kennen Männer, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Sie halten sich nicht so lange mit der Vergangenheit auf, die nicht zu ändern ist. Sie haken die Trennung in der Regel schneller ab und gehen eine neue Partnerschaft ein.

Man könnte sagen: Männer sind eher pragmatisch und stürzen sich lieber in eine neue Beziehung, statt der alten nachzutrauern, über mögliche Fehler der Vergangenheit nachzudenken oder sich durch Selbstzweifel zu zerfleischen.

Wie Trennungsschmerz und Liebeskummer überwinden? Wie eine Trennung bewältigen?

Es gibt nicht die eine Trennungsschmerz Hilfe bei der Verarbeitung einer Trennung. Auch helfen die nachfolgenden Tipps nicht bei allen Menschen. Probieren Sie aus, welche Hilfen Ihnen guttun.

was bei liebeskummer und trennungsschmerzen tun?TIPP 1. Verlangen Sie nicht von sich, dass die Trennung oder Scheidung spurlos an Ihnen vorübergeht. Das ist nicht möglich, wenn Ihr Herz noch an Ihrem Partner hängt.

Nehmen Sie sich in der nächsten Zeit keine großen und lebensverändernden Entscheidungen vor. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihr gebrochenes Herz, schonen Sie sich, tun Sie nur das Nötigste.

TIPP 2. Sammeln Sie alle Gegenstände in der Wohnung ein, die Sie an den Partner erinnern. Verpacken Sie diese in eine Kiste und stellen Sie diese in den Keller.

TIPP 3. Vermeiden Sie - wenn möglich - den Kontakt zum Ex-Partner, auch wenn es Ihnen schwerfällt. Für seine Wäsche muss er selbst sorgen, den Wagen muss sie selbst zur Reparatur bringen. Nur wenn es wirklich um Lebensgefahr geht, sind Sie in der Pflicht.

TIPP 4. Vermeiden Sie es, den Trennungsschmerz längere Zeit mit Alkohol und Beruhigungstabletten zu betäuben und zu verdrängen. Suchtmittel machen den Liebeskummer erträglicher, heilen aber nicht. Sie lindern nur kurzfristig den Schmerz.

Ihre schmerzlichen Gefühle werden nachlassen, wenn Sie den Trennungsschmerz zulassen und den Partner loslassen.

TIPP 5. Erstellen Sie sich einen Aktivitätenplan - ganz besonders für die Wochenenden und die Feiertage. Überfordern Sie sich nicht, indem Sie zu viel von sich verlangen, aber werden Sie aktiv, auch wenn Ihnen nicht danach zumute ist.

TIPP 6. Drücken Sie Gefühle wie Wut und Haß auf für Sie und andere unschädliche Weise aus: Schreiben Sie Briefe, die Sie aber nicht abschicken, in denen Sie Ihre Vorwürfe ausdrücken. Setzen Sie Wut in Bewegung um, indem Sie joggen oder den Garten umgraben.

TIPP 7. Schreiben Sie auf, was Sie glauben, in der Partnerschaft falsch gemacht zu haben. Dann schließen Sie mit dem Satz ab: "Ich habe getan, was mir möglich war. Ich bin bereit, mir zu verzeihen."

TIPP 8. Erinnern Sie sich an Ihre positiven Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfolge. Bei einer Trennung verliert man diese leicht aus den Augen.

TIPP 9. Vergessen Sie nicht: Sie können wieder glücklich werden, auch wenn der Partner nicht mehr zurückkommt! Ihr Trennungsschmerz wird abklingen.

TIPP 10. Sie können die Trennung besser verarbeiten, wenn Sie Nachsicht mit Fehlern haben, die Sie in der Beziehung gemacht haben. So wie Sie für andere vielleicht ein Mitgefühl haben, denen es ähnlich wie Ihnen geht, können Sie auch ein Mitgefühl für sich und das Scheitern der Beziehung entwickeln.

Verzeihen Sie sich Ihre Versäumnisse. Sie sind nicht perfekt. Fehler machen ist menschlich. Wenn Sie auf Ihre Ehe oder Partnerschaft zurückschauen, werden Sie vielleicht erkennen, dass die Trennung das Beste für Sie und Ihren Partner ist. Diese Erkenntnis hilft Ihnen, die Trennung besser zu verarbeiten.

TIPP 11. Lehnen Sie das Angebot Ihres Partners ab, gute Freunde bleiben zu wollen. Im Augenblick macht dieses Angebot für Sie die Situation nur komplizierter.

Sie können nicht von Liebe auf Freundschaft umschalten, da Sie jede nette Geste von ihm als Hinweis deuten, ihn zurückgewinnen zu können.

Suchen Sie sich neue Freunde (etwa in einer Trennungsbewältigungsgruppe) und greifen Sie auf Ihre alten Freunde und die Familie zurück.

TIPP 12. Halten Sie die Kinder aus dem Konflikt. Ihre Kinder müssen, wie Sie auch, lernen, mit der Trennung umzugehen.

Wenn Sie Ihre Kinder gegen Ihren Ex-Partner aus Enttäuschung, Wut oder Verbitterung, weil er Ihre Lebenspläne zunichte gemacht, aufhetzen, dann erschweren Sie ihnen die Bewältigung zusätzlich.

Ihre Kinder spüren, wie sehr Sie leiden, doch sie verstehen die Zusammenhänge nicht vollständig. Für sie ist es wichtig, dass der Kontakt zu ihrem Vater erhalten bleibt, und sie sich nicht zwischen ihnen beiden entscheiden müssen. Mehr darüber im Beitrag: Kindern bei der Bewältigung der Trennung helfen.

TIPP 13. Nehmen Sie sich Zeit für sich, statt sich gleich in eine neue Beziehung zu stürzen. Eine Affäre könnte zwar im Augenblick Ihr Selbstwertgefühl, das durch die Trennung stark angegriffen ist, stärken, aber Sie werden wahrscheinlich bemerken, dass Sie nicht die Gefühle empfinden können, die Sie suchen.

Eine neue Partnerschaft hat kaum eine Chance. Sie werden den neuen Partner immer mit dem Ex-Partner vergleichen, denn niemand ist so gut wie er (aus Ihrer momentanen Sicht).

Oder aber Sie nehmen sich aus Angst vor einem erneuten Verlust in der neuen Beziehung ganz zurück.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

4.5 stars
Leserbewertung: 4.5 Sterne (1846 Besucher haben bewertet.)




Leserfrage zum Thema Trennung/Scheidung:
Mein Mann hat mich vor 5 Jahren von heute auf morgen verlassen. Seitdem leben wir getrennt. Es besteht kein Kontakt zu ihm, aber ich bin noch nicht geschieden. Er lebt mit einer neuen Partnerin zusammen. Ich schaffe es nicht, die Hoffnung ganz aufzugeben, dass er nochmals zurückkommt. Wäre denn die Scheidung eine Lösung, um die Trennung besser abschließen zu können?

Ich habe geantwortet:
Ähnlich wie Ihnen geht es vielen Menschen, die verlassen wurden. Wenn ein Partner plötzlich die Partnerschaft beendet und sich trennt, dann ist das für den zurückbleibenden Partner extrem schwierig.

Sie haben keine Möglichkeit mehr, nachzufragen, weshalb sich der Partner getrennt hat. Sie verharren quasi noch wie im Schock.

Auch eine Scheidung würde Ihnen wahrscheinlich nur wenig helfen, sich mit der Trennung abzufinden. Eine Scheidung ist zwar ein formaler Schlussstrich, aber Ihr Grübeln und Ihre Hoffnung hören dadurch nicht automatisch auf.

Der erste Schritt, um den Trennungsschmerz zu lindern und die Trennung zu verarbeiten, besteht darin, die Hoffnung aufzugeben, dass Ihr Ex zurückkommt.

Liebe Frau Wolf. Ich habe nach einer sehr schmerzhaften Trennung Ihr Buch "Wenn der Partner geht" gelesen (eine Empfehlung meiner Kurklinik). Ihr Buch hat mir sehr geholfen - vor allem die einzelnen Schritte durch die Trauer, die Wut, die Vergebung, den Neuanfang. Danke dafür. Ich blicke wieder positiv und ohne Verbitterung nach vorne. Ein guter Anfang ist getan. Anni H. 27.4.2014

Er hat sich ein neues Leben geschaffen, in dem Sie keinen Platz haben. Dies ist sehr schmerzhaft, denn dies bedeutet Abschiednehmen von den Träumen einer lebenslangen Partnerschaft.

Begegnen Sie Gedanken an Ihren Expartner und die Trennung mit dem Satz: „Ich bin bereit, zu akzeptieren, dass sich unsere Wege getrennt haben.“ Wenn Sie Ihren Ex in Gedanken vor sich sehen, dann verkleinern Sie sein Bild in Ihrem Kopf und sehen es verschwommen oder nur in Grautönen.

Rufen Sie sich in Erinnerung, was in Ihrer Partnerschaft nicht gut lief, an welchen Punkten Sie von Ihrem Partner enttäuscht oder verletzt wurden. Das erleichtert Ihnen das Abschiednehmen und verringert den Trennungsschmerz.

Beginnen Sie Ihr Leben nicht "ohne ihn" zu leben, sondern ein Leben, das nur Ihnen gehört: Was möchten Sie an neuen Aktivitäten ausprobieren?

Eine langjährige Partnerschaft lässt sich in der Erinnerung nicht auslöschen. Sie können jedoch neue Erfahrungen daneben stellen.

Eine Trennungsbewältigungsgruppe könnte Ihnen helfen, die Trennung besser zu verarbeiten und den Trennungsschmerz zu lindern. Haben Sie Geduld mit sich.

Es dauert, bis Wunden heilen und der Trennungsschmerz überwunden ist.

War dieser Beitrag hilfreich? Schreiben Sie einen Kommentar.

Kommentare Trennungsschmerz
Ihr Name*
Ihr Kommentar*
Sicherheitsfrage Spamvermeidung*
 

Es gibt 1245 Kommentare

  1. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Auf keinen Fall gleich wieder zusammen ziehen und den ganzen Alltagskram haben miteinander. Wäre doch schön, wenn er allein eine Wohnung hat und ihr vielleicht mal nett essen geht usw. und dann schaut, was überhaupt noch so da ist nach 7 Jahren. Das ist ja eine lange Zeit. Wenn es Dir reicht, kannst Du zurück in Deine Wohnung und in Ruhe alles überdenken. Das ist der einzig richtige Weg in meinen Augen und wenn überhaupt, hat es nur so eine Chance. Wenn er das nicht will, dann sollte Dich das sehr stutzig machen ansonsten zieht er erst ein und findet dann wieder eine Neue und Du machst das Gleiche wieder durch. Aber vielleicht brauchst Du das auch so, um ihn endlich loszulassen. Höre auf Deine Intuition, ich spreche aus Erfahrung. Alles Gute für Dich!!!

  2. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Hallo Sylvia, wie immer ist es ja viel einfacher, Anderen zu helfen, als sich selbst. In Deinem Fall hast Du Dir die Antwort doch schon selbst gegeben. Du hast eine gute Intuition und auf die solltest Du auch hören. Von einer Beziehung in die nächste geht meist nicht gut. Dein Ex-Mann möchte sich aus seiner Beziehung verabschieden und ein "warmer Wechsel" ist da doch praktisch. Wenn er es wirklich ernst meint, dann schlag ihm doch vor, er soll sich erstmal allein eine Wohnung nehmen und nach einer gewissen Zeit könnt ihr schauen, ob ihr Euch wirklich wieder annähern wollt. Du solltest Dich fragen, ob Du ihn wirklich wiederhaben willst, schließlich gab es ja Gründe für Eure Scheidung.

  3. Leserkommentar Sylvia schreibt am 14.09.2014

    ich bin seit mehr als 7 Jahre geschieden und habe die Trennung bis heute nicht überwunden. Es ist eine wechselbad der gefühel, ja, nein, ja, nein. Nun steht aktuell die Frage an, ob wir wieder einen Neuanfang wagen., da sich mein Ex aus seiner jetzigen Beziehung verabschieden möchte. Für mich ist nicht ganz klar, sucht er ein Obdacht u. dann wieder eine neue Partnerin oder will er mich ganz. Annäherung sieht für mich anders aus, es hat i.M. alles was Pragmatisches. Ich bin verwirrt und habe Angst, dass ich nicht das erfahre, was ich mir für uns wünsche.

  4. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Dieses Gefühl des Ausgetauscht worden seins nach kurzer Zeit, tut einfach so weh. Wahrscheinlich ist das erst vorbei, wenn wir selbst wieder eine neue Beziehung haben. Davon bin ich aber noch ganz weit entfernt. Ich brauche wirkliche alle Kraft für mich. Es muss endlich etwas kommen, was mir wieder Halt gibt eine neue Aufgabe. Weiß nur nicht, ob ich der auch kraftmäßig gewachsen bin. Es ist wirklich ein Dilemma gerade mein Leben. Irgendwie keine Auswege in Sicht. Sei froh, dass Du Deine Arbeit und somit Deine Eigenständigkeit hast. Das trägt und gibt Halt. Da bist Du klar im Vorteil. Ich denke sehr oft an Dich und freue mich immer, von Dir zu lesen. Fühl die begleitet von mir und ein wenig Kraft kann ich Dir auch senden. Hab einen schönen Sonntag an der schönen Ostsee. Wäre jetzt gerne da und würde aufs Meer schauen.....

  5. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Ja Sandy, was so alles deutlich wird, wenn so tragende Säulen im Leben wie die Beziehung und der Job auf einmal wegbricht, wie bei mir. Da kommt man völlig aus dem Gleichgewicht und alle Ängste und die ganze innere Leere wird sichtbar. Man ist nur noch klein und fühlt sich verlassen und allein. Das wird ein harter Weg, mich da wieder raußzuholen. Liegt wie ein riesen Berg vor mir. Dein Mann Sandy, weiß irgendwie auch noch nicht, wie er mit Dir umgehen soll. Natürlich wärst Du nicht ins Auto gestiegen und mit ihm und seine Neuen gefahren. Zumindest hat er Dich gefragt und sich damit befaßt, dass Du nicht denkst, er fährt so einfach an Dir vorbei. Für Normalität ist es bei Euch noch viel zu früh. Ich denke auch oft, dass mein Ex sich gar nicht bewußt ist, wie sehr er geliebt wurde. Vielleicht wußte ich das ja selber nicht.

  6. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Nun steh ich hier und finde keine Auswege, weil ich wohl ganz langsam aber sicher in diese Depression gefallen bin. Am schlimmsten ist der Druck, dass ich ja arbeiten muss, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und nicht sehe, wie und wann das wieder gehen wird. Es ist schlimm, sich so klein und schwach zu fühlen für mich, war ich doch immer eine gestandene Frau, die alles gestemmt hat im Leben. Das war aber anscheinend nur nach außen so, weil im Innern war ich gar nicht so stark. Jetzt, in der Krise kommt all das hoch, was ich immer verdeckt habe mit Leistung usw. Irgendwie schäme ich mich, dass ich jetzt so gar nicht kann und Hilfe habe ich auch nur von meinem Sohn in dem Level, wie er es kann. Fühle mich deshalb oft überfordert und allein gelassen. Deshalb komme ich ja nicht von ihm los, weil ich mir irgendwie immer selbst bestätige, dass ich ohne ihn nicht leben kann. Da habe ich einfach Angst, ihn wirklich loszulassen und dann noch tiefer zu fallen.

  7. Leserkommentar Silke schreibt am 14.09.2014

    Liebe Sandy, ich war auch gestern Abend allein. Hatte keine Kraft zum Weggehen und muß auch finanziell schauen, ob und wann ich mir das leisten kann. Ich war gestern bei meiner Psychologin, die arbeitet auch Samstags, weil sie so viele Patienten hat. Wir haben darüber gesprochen, ob ich momentan überhaupt die Kraft habe, eine Reha zu machen. Weißt Du, es ist durch die Trennung so viel hochgekommen, was schon immer da war. So viel, was ich jetzt kaum bearbeiten und verkraften kann. Ich hätte mir schon viel eher Hilfe holen müssen. Habe es viel zu lange versucht, alleine zu schaffen. Da habe ich nicht gut für mich gesorgt und auf mich geachtet.

  8. Leserkommentar Sandy schreibt am 13.09.2014

    Manchmal bin ich traurig, denn ich wollte nie alleine bleiben. Wär er bloß anders. Aber, so wie ich ihn gerne hätte, wird er nie sein und das hilft mir. Liebe Silke, ja, es ist sehr schade, dass dein Ex Partner es schon wieder gut geht und du leidest so lange. Komisch, bei Männern geht es immer schneller. Du siehst ja, nach 16 und 25 Jahren, brauchen wir so lange, bis es uns einigermaßen wieder gut geht und die Herren lassen sich es jetzt schon wieder gut gehen. Die haben uns überhaupt nicht verdient. Klar, theroretisch versteht man ja alles, aber wir wissen doch, dass es praktisch ganz anders aussieht. Der Schmerz sitzt zu tief. Ich wünsche dir, dass dein Humor bald wieder da ist. Alles Liebe, ich denke an dich und schicke dir Kraft.

  9. Leserkommentar Sandy schreibt am 13.09.2014

    Liebe Silke, heute ist Samstag. Ich sitze alleine zu Hause, denn mein großer ist bei seiner Freundin über Nacht und der kleine bei seinem Vater, auch über Nacht. Vor einpaar Tagen stand ich an der Bushaltestelle und wollte von der Arbeit nach Hause fahren. Natürlich fuhr gerade dann, mein Ex mit seiner Trolla dort vorbei. Er hat mich gesehen. Jetzt fragte er mich, wenn er angehalten hätte, ob ich denn eingestiegen wäre, darauf sagte ich nur deutlich, nein. Was denkt er denn, dass ich mitfahre. Aber zum Glück hat es mich nicht runter gezogen.

  10. Leserkommentar Silke schreibt am 11.09.2014

    Absolut die Sinnkrise, Depristimmung und alles infrage stellen. Selbstwertgefühl gleich null, da hat man natürlich keine Kraft usw. Es geht absolut darum bei mir, wieder neue Perspektiven zu bekommen und mir endlich zu verzeihen und mich selbst so anzunehmen und zu lieben, zu wertschätzen, wie ich bin, mit allen Fehlern usw. Theoretisch schon alles da, nur die Umsetzung immer wieder schwer. Leiden ist wohl das Einzige, was ich momentan gut kann. Dabei bin ich auch ein sehr humorvoller und positiver Mensch. Das ist nur gerade total verschüttet. Denke an Dich und hoffe bzw. wünsche Dir, dass er Dir besser geht gerade. Lg. Silke

  11. Leserkommentar Silke schreibt am 11.09.2014

    Liebe Sandy, das kann ich gut verstehen, da ich mich momentan auch so fühle. Das ist natürlich absolut nicht gut, da wir keine Opfer sind. Mit diesem Denken kann es einem ja nicht gutgehen. Gerade heute bin ich aber auch wieder an diesem absoluten Tiefpunkt, wenn ich mir denke, was wolltest Du im Leben erreichen und was davon ist mir gelungen. Ich wollte irgendwas Wahrhaftiges, Bleibendes schaffen. Was ist das Ergebnis: er lebt glücklich weiter und ich bin nur noch eine schwache Erinnerung. Ich dagegen halte fest daran, was längst nicht mehr bei mir ist, um nicht ganz das Gefühl zu haben, dass nichts von Bedeutung war. Was waren denn all die vielen Jahre jetzt? Solche Gedanken ziehen einen wirklich runter.

  12. Leserkommentar Sandy schreibt am 09.09.2014

    Ich fühle mich irgendwie als Opfer, Selbstbewusstsein habe ich kaum. Bin müde und kaputt von alles und sehe meine Zukunft schwarz. Aber zum Glück schaffe ich es immer wieder aufzustehen. Es tut mir gut, mit dir zu schreiben und plane auch eine Mutter-Kind-Kur. Lass und gerne im Kontakt bleiben, denn es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine davor steht. Viele Liebe Grüße.

  13. Leserkommentar Sandy schreibt am 09.09.2014

    Hallo liebe Silke, ach man, das ist ebend alles nicht so einfach. Du knabbers wirklich lange an der Sache. Verstehe dich gut, denn das loslassen und zu wissen es ist für immer vorbei tut am meisten weh. Täglich an seinen Ex denken, wo ist er gerade, was macht er und mit wem ist sehr schmerzhaft. Es stimmt schon, wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich die nächste. Aber das sind Worte, die man nicht immer sofort anwenden kann. Manche brauchen da manchmal länger, um alles zu verstehen. Liebe Silke du schaffst es auch und ich hoffe und wünsche dir ganz viel Kraft und Glück. Ein wenig Glücklich möchten wir ja auch noch leben.

  14. Leserkommentar Silke schreibt am 08.09.2014

    Du liebe Sandy, hast es doch gut gepackt mit der Trennung. Das es noch weh tut, ist ja normal aber Du kommst doch alleine klar. Das stärkt Dein Selbstwertgefühl. Das Dein Mann immer ankündigt, wann er sich wieder mit Alkohol betäubt, ist ja auch merkwürdig. Was will er Dir denn damit sagen. Schau mal, wie schwer alles für mich ist. Er hat es doch so entschieden, also muss er damit leben, dass er nunmal eine neue Beziehung und gleichzeitig auch Kinder hat, um die er sich zu kümmern hat. Ich glaube, Du bist wirklich besser dran allein. Geh weiter Deinen Weg und bleib dran an Deiner Unabhängigkeit. Ich werde das auch schaffen, selbst wenn es sehr lange dauert und ich ewig brauche anscheinend. Melde Dich wieder, würde mich sehr drüber freuen. Lg. Silke

  15. Leserkommentar Silke schreibt am 08.09.2014

    Mein Sohn hatte auch gleich als Fahranfänger einen Unfall und er war auch Schuld dran. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert aber Auto war erstmal hin und Versicherung wurde erheblich teurer. Später ist ihm ein Radfahrer reingefahren und er hatte eigentlich auch keine Schuld aber das ist ja bei Radfahrern immer so eine Sache. Mit einem Anwalt haben wir ihn dann da raußbekommen. Momentan wollte er ja eine neue Ausbildung machen aber nach einer Woche hat er sich entschieden, das nicht mehr zu wollen. Er kann nun wieder an seinem alten Arbeitsplatz anfangen. Du siehst, auch bei mir ist immer was los und wirklich zur Ruhe komme ich auch nicht. Mein Mutter beklagt sich auch, dass ich sie so wenig besuche. Mir fehlt aber einfach die Kraft zumal sie mich sehr runterziehen kann und das kann ich momentan gar nicht gut gebrauchen.

  16. Leserkommentar Silke schreibt am 08.09.2014

    Ich glaube Sandy, wenn es in meinem Leben mal wieder aufwärts geht, dann kann ich ihn auch loslassen. Im Moment fehlt mir einfach Halt und Zuversicht. Ja, mein Sohn wird wohl in der Stadt bleiben, wo ich auch lebe. Trotzdem ist momentan die Zeit der großen Umbrüche angesagt. Das macht schon etwas Angst. Gerade sagte mir Jemand, es ist nicht das Ende Deines Lebens, es ist der Beginn Deines neuen Lebens, welches D U gestalten darfst. Ein schöner Gedanke, wenn es nur nicht so tiefe Ängste und Verlassensheitsgefühle in mir wecken würde. Da kommt einfach ganz viel hoch, was wohl schon immer da war und nur verdrängt wurde.

  17. Leserkommentar Silke schreibt am 08.09.2014

    Hey meine liebe Sandy, klar war ich wieder auf Facebook!! ;-)Ich bin jeden Tag auf Facebook. Besonders an Tagen, wo es mir schlecht geht. Es ist so, als ob ich dann ein wenig Nähe zu ihm habe, nur bekomme ich damit auch alles mit, was er jetzt so plant und tut. Damit tue ich mir dann wieder weh. An seinem Haus fahre ich aber viel weniger vorbei. Wenigstens ein kleiner Fortschritt. Insofern ist wohl wirklich gut, wenn er nicht mehr hier wohnt. Trotzdem tut der Gedanke sehr weh, dass er sich immer weiter entfernt von mir. Ich bin noch nicht so weit, wirklich loszulassen.

  18. Leserkommentar Sandy schreibt am 08.09.2014

    Meine liebe Silke, woher weisst du denn, dass er nach Hamburg ziehen will? Warst du wieder auf seiner Face-Book Seite??? Finger weg von da Silke, gucke nicht mehr nach. Vielleicht wär es besser so, wenn er ganz weg geht. Kein vorbei fahren mehr, an seiner Wohnung. Ich weiss, wie der Schmerz sich anfühlt. Ich habe ihn auch noch, aber nicht mehr so Stark, wie am Anfang und es tut so gut, davon immer mehr weg zukommer davon. Und das wünsche ich dir auch, vielleicht hilft dir dabei die Reha. Liebe Silke, leider muss man diesen ganzen, langen Weg gehen, aber es gibt Hilfe und schön, dass du eine Freundin hast, die sich alles anhört. Dies ist sehr wichtig. Wünsche die ganz viel Kraft und hoffe bis bald.

  19. Leserkommentar Sandy schreibt am 08.09.2014

    Mein Ex ist jetzt am Wochenende wieder gekommen. Habe ihn einmal kurz gesehen. War schon irgendwie komisch. Möchte ihn nicht mehr zurück haben. Mein ältester Sohn hatte am Samstag einen Autounfall, zum Glück ist ihm nicht vile passiert, ausser einpaar Schrammen. Aber das Auto hat total Schaden. Er hatte es gerade 2 Monate. Sein erstes Auto, er war so Stolz darauf. Und er hatte noch Schuld. Jetzt hat er große Ausgaben und kein Auto mehr. Das macht mich sehr traurig. Es kommt immer etwas neues. Zur ruhe komme ich hier nie. Jetzt will sich mein Ex um meinen Sohn kümmern. Er hatte ihm auch geholfen, beim Kauf des Autos. Wir haben uns alle gestern das kaputte Auto angeschaut. Danach meinte mein Ex, er muss jetzt schnell nach Hause und erstmal wieder eine Flasche Alkohol leer machen, auf den Schreck. Soll er fahren, seine neue wird sich freuen und ich habe den Mist nicht mehr zu Hause.

  20. Leserkommentar Sandy schreibt am 08.09.2014

    Liebe Silke, das ist ja nochmal ein Rückschlag für dich, wie du erfahren hast, dass er nach Hamburg ziehen will. Es tut mir sooo Leid um dich und denn noch, dass dein Sohn ausziehen will. Aber er bleibt doch in deiner Stadt, oder? Es wird nochmal alles eine schwere Zeit auf dich zu kommen. Gerade darum, wär die Reha jetzt gut für dich. Ich glaube dir, dass du Angst hast, dass du nicht alles dort schaffst, aber du gehst dort hin, um dir helfen zu lassen. Es wird dir auf jeden Fall danach besser gehen.

  21. Leserkommentar Achtsamkeit8 schreibt am 07.09.2014

    Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, daß man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet. André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller, 1947 Nobelpr. Meine Meinung ist: Die Liebeskummergefühle zulassen und rauslassen. Aber sich auch überlegen, was für neue Türen sich öffnen können.

  22. Leserkommentar Silke schreibt am 07.09.2014

    Auf meinen Reha-Bescheid warte ich noch. Die lassen sich Zeit. Irgendwie habe ich auch davor etwas Angst und frage mich, ob ich den Tagesablauf da überhaupt schaffen kann, so wie es mir gerade geht. Du siehst, ich gebe nicht auf bin aber sehr unsicher momentan und habe viele Ängste. Kommt schon ziemlich viel hoch durch die ganzen Umbrüche momentan. Freue mich wieder von Dir zu lesen und wünsche Dir einen schönen Sonntag. Von Herzen. Silke

  23. Leserkommentar Silke schreibt am 07.09.2014

    Freut mich, liebe Sandy, dass Dir Leo Baumgardt auch helfen konnte. Gerade gestern habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich noch in Illusionen lebe. Habe mit meiner Freundin fast die ganze Nacht geredet. Dabei kam nochmal viel Schmerz hoch. Ich war ihm dadurch wieder sehr nah. Heute nun habe ich erfahren, dass er mit seiner Neuen nach Hamburg ziehen will. Das ist die Realität, die mich da brutal wieder eingeholt hat. Er entfernt sich immer mehr auch örtlich von mir. Nur ich kann nicht loslassen. Es war schon besser zwischendurch. Mein Sohn wird nächstes Jahr ausziehen, das heißt wieder loslassen. Ich habe richtig Angst davor, wenn ich dann hier so ganz alleine lebe. Werde mir dann wohl auch eine kleinere und günstigere Wohnung suchen. Es ist wirklich die Zeit der extremen Veränderungen und des Loslassens. Irgendwie sehr viel auf einmal. Muss aufpassen, nicht den Halt zu verlieren.

  24. Leserkommentar Silke schreibt am 07.09.2014

    Meine liebe Sandy, wie schön, von Dir zu lesen. Es freut mich, dass es Dir so einigermaßen gut geht bis auf Müdigkeit usw. Du hast ja auch viel zu bewältigen und da darf man auch müde sein. Dein Ex macht es sich leicht, klinkt sich aus und meldet sich kaum. Das können irgendwie nur Männer mit dem einfach nach mir die Sinnflut-Denken. Wenn er wiederkommt dann bleib bei Dir und lass Dich nicht provozieren von ihm. An seine Vaterrolle solltest Du ihn aber schon erinnern, dass ist für Deine Söhne wichtig ober er will oder nicht.

  25. Leserkommentar Sandy schreibt am 05.09.2014

    Habe auch bei Youtube mir Videos von Leo Baumgardt angeguckt. War begeistert. Passt alles, so wie er es schildert. Hat mir auch wieder die Augen geöffnet. Danke Silke, für den Tipp.

  26. Leserkommentar Sandy schreibt am 05.09.2014

    Schön, dass wir noch schriftlichen Kontakt haben. Soweit geht es mir gut, mache mir natürlich auch wieder Gedanken, wenn er wieder zurück kommt. Möchte gerne so wenig Kontakt, wie möglich mit ihm haben. Würde mich freuen, wenn er sich um seine Söhne kümmert und mal den kleinen nimmt. Ansonsten soll er jetzt seinen Weg gehen. Er hat sich so entschieden und hat mir auch gezeigt, dass er jetzt eine neue hat und ich ihn nicht mehr anrufen soll. Will ich auch nicht mehr, denn wenn dei beiden Streit haben, ruft er mich an und ich habe, wie immer, die Schuld. Will ich nicht mehr. Wünsche die, meine liebe Silke ein entspannte3s Wochenende. Melde dich gerne wieder.

  27. Leserkommentar Sandy schreibt am 05.09.2014

    Weisst du denn schon, wann es mit der Reha los geht? Es tut mir wirklich Leid, wenn ich lese, wie du noch leidest. Vielleicht ist das die beste Lösung mit dem Schmerz versuchen zu leben. Wahrscheinlich wird er mit der Zeit immer weniger. Ich kann es gut nachvollziehen, dass du müde und kraftlos bist. Nach den ganzen Seelischen Stress ist das voll normal. Auch ich bin immer müde und Kraft fehlt mir auch immer noch. Das mit den Medikamenten wäre ja auch noch eine Alternative. Vielleicht nach der Reha, falls du sie denn noch brauchst. Oder während der Reha mal ansprechen.

  28. Leserkommentar Sandy schreibt am 05.09.2014

    Liebe Silke, freut mich, dass du so direkt an mich geschrieben hast. Ja, war lange nicht hier im Forum. Mein Ex ist schon seit 3 Wochen nicht mehr hier. Er ist zu seinem Vater gefahren. Hat sich ganz schnell und kalt bei mir Verabschiedet und bis jetzt nur einmal angerufen. Das Gespräch hat nur zwei Minuten gedauert, wei es nichts zu besprechen gab. Er hat noch nicht mal nach den Kindern gefragt. Wahrscheinlich kommt er dieses oder nächstes Wochenende wieder.

  29. Leserkommentar Silke schreibt am 05.09.2014

    Hey Moaboa, alles, was ich auf Deine Frage sagen kann, ist ja reine Spekulation. Ich kann nur meine neutrale Meinung sagen und ich denke, sie entzieht sich dem Ganzen, weil sie entweder Angst vor der Konfrontation hat oder Dich nicht verletzten will, obwohl sie das jetzt ja extrem tut. Sie hat nicht den Mut zur Ehrlichkeit oder weiß selbst nicht wirklich, was sie will. Du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten, warum sie sich so verhält. Auf jeden Fall ist es sehr unfair dem Anderen gegenüber und einer Beziehung, die man mal hatte nicht würdig. Vielleicht braucht sie auch nur Zeit und Du bekommst Deine Antworten, wenn Du es nicht mehr erwartest. Schreibe ihr den Brief und frage sie das alles und bitte um Antwort und dann schau, was passiert........

  30. Leserkommentar Moaboa3 schreibt am 05.09.2014

    Danke @silke Das wurde mir auch von meinen Freunden gesagt :) Aber kannst du mir eine frage beantworten bzw ihr ? Warum sagt sie mir das einfach nicht ? Warum macht man das alles so schwer ? Worauf wartet man bei sowas ?

  31. Seite:
    « <   > »

© 1999-2014 PAL Verlag - Hilfe bei Trennungsschmerzen - Trennungsschmerz lindern überwinden - Trennung Liebeskummer verarbeiten - getrennt leben
Impressum/Haftung/Copyright/Datenschutz