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Liebe Frau Wolf

Ich möchte mich für ihre Unterstützung bedanken. Sie haben mir das Leben gerettet.

Mein Mann hat mich nach fast 25 Ehejahren verlassen. Ich war völlig am Ende. Dank ihres Buches bin ich über das Schlimmste weg.

Bei ihrem Nachwort musste ich weinen, da sie während des Lesens so nah bei mir waren.

Annegret

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Trennungsschmerz lindern und überwinden

Ein Paar trennt sich

Eine Trennung ist schmerzhaft und hinterlässt seelische Wunden und Narben. Wie eine Trennung und den Trennungsschmerz lindern und verarbeiten? Bild © Rafael Ben-Ari - Fotolia

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Bei einer Trennung, wenn eine Beziehung zu Ende ist, bricht für viele Menschen eine Welt zusammen. Und nicht wenige Menschen haben nach einer Trennung große psychische Probleme.

Fast niemals in ihrem Leben haben sie sich so einsam, verlassen und hilflos gefühlt. Getrennt vom Partner zu leben und den Trennungsschmerz zu bewältigen erscheint ihnen als eine unüberwindbare Aufgabe.

Wenn die Hoffnung nachlässt, dass der Partner wieder zurückkommt, denken viele an Selbstmord oder beschäftigen sich mit Rachephantasien, die sie bisweilen in die Tat umsetzen.

Um eine Trennung zu verarbeiten und loslassen zu können, ist es hilfreich zu wissen, mit welchen Gefühlen und körperlichen Reaktionen Sie rechnen müssen, wenn eine Beziehung zerbricht.

Schauen wir uns die Phasen einer Trennung an, die jeder durchläuft, der unter Trennungsschmerzen leidet.

Die vier Trennungsphasen beim Ende einer Beziehung

1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen und Verleugnen
Sie glauben an einen bösen Traum, hoffen, dass alles wieder gut werden wird. Sie bemühen sich, den Partner umzustimmen, verdrängen das Beziehungsende.

Sie würden fast alles tun, um den Partner wiederzubekommen. Sie verschließen die Augen vor der Trennung und tun so, als sei nichts geschehen. Sie können nicht glauben, dass sich Ihr Partner getrennt hat.

2. Phase: Aufbrechende Gefühle

frau mit tränen in den augen © Chepko Danil - Fotolia

Sie werden überrollt von einer Unmenge schmerzvoller Gefühle. Sie sind verzweifelt, fühlen sich hilflos, voller Angst. Es plagen Sie Selbstzweifel, Selbstmitleid, Kummer, Eifersucht, Trauer, Kränkungsgefühle, Wut und Hass bis hin zu Depressionen.

Sie können schlecht schlafen, essen nicht oder zuviel, weinen viel, sind voller Unruhe, haben Verstopfung, Kopf- oder Magenschmerzen, Herzrasen, usw.

Sie grübeln "warum nur?" und denken ununterbrochen voller Kummer und Sehnsucht an den Partner. Sie ziehen sich von Freunden zurück oder flüchten sich in Aktivitäten.

Nicht wenige Verlassene sind anfänglich depressiv. Niemand kann sie trösten und nichts kann den Liebeskummer und Trennungsschmerz lindern.

3. Phase: Neuorientierung
So langsam sehen Sie Land. Sie können sich wieder alleine beschäftigen, Ihre Wut und die Verzweiflung angesichts der Trennung nehmen ab. Sie können loslassen, sich wieder auf das Heute und Morgen und Ihr Leben konzentrieren.

4. Phase: Neues Gleichgewicht
Sie verspüren wieder Selbstvertrauen, verstehen, weshalb die Partnerschaft zerbrach und es zur Trennung kam. Sie haben wieder eine Zukunftsperspektive, haben das Beziehungsende verarbeitet und der Trennungsschmerz ist abgeklungen.

Sie benötigen ungefähr ein Jahr, bis Sie zu Phase 3 gelangen, 2 - 4 Jahre bis zu Phase 4.

Verarbeiten Männer und Frauen eine Trennung unterschiedlich?

Ja, das tun sie. Frauen betrachten eine Trennung, die vom Mann ausgeht, fast immer als eine persönliche Niederlage.

Frauen quälen sich - öfter als Männer - mit der Frage, was sie falsch gemacht haben, was mit ihnen nicht stimmen könnte.

Frauen verspüren nach einer Trennung monatelang starke Selbstzweifel. Und sie denken wochen- und monatelang über die Beziehung und die zerplatzten Lebensträume nach und analysieren diese.

Männer verarbeiten in der Regel den Liebeskummer und den Trennungsschmerz anders und meist auch schneller. Auch sie verspüren einen Trennungsschmerz, der heftig sein kann, aber in der Regel kürzer ist.

Selbstzweifel kennen Männer, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Sie halten sich nicht so lange mit der Vergangenheit auf, die nicht zu ändern ist. Sie haken die Trennung in der Regel schneller ab und gehen eine neue Partnerschaft ein.

Man könnte sagen: Männer sind eher pragmatisch und stürzen sich lieber in eine neue Beziehung, statt der alten nachzutrauern, über mögliche Fehler der Vergangenheit nachzudenken oder sich durch Selbstzweifel zu zerfleischen.

Wie Trennungsschmerz und Liebeskummer überwinden? Wie eine Trennung bewältigen?

Es gibt nicht die eine Trennungsschmerz Hilfe bei der Verarbeitung einer Trennung. Auch helfen die nachfolgenden Tipps nicht bei allen Menschen. Probieren Sie aus, welche Hilfen Ihnen guttun.

was bei liebeskummer und trennungsschmerzen tun?TIPP 1. Verlangen Sie nicht von sich, dass die Trennung oder Scheidung spurlos an Ihnen vorübergeht. Das ist nicht möglich, wenn Ihr Herz noch an Ihrem Partner hängt.

Nehmen Sie sich in der nächsten Zeit keine großen und lebensverändernden Entscheidungen vor. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihr gebrochenes Herz, schonen Sie sich, tun Sie nur das Nötigste.

TIPP 2. Sammeln Sie alle Gegenstände in der Wohnung ein, die Sie an den Partner erinnern. Verpacken Sie diese in eine Kiste und stellen Sie diese in den Keller.

TIPP 3. Vermeiden Sie - wenn möglich - den Kontakt zum Ex-Partner, auch wenn es Ihnen schwerfällt. Für seine Wäsche muss er selbst sorgen, den Wagen muss sie selbst zur Reparatur bringen. Nur wenn es wirklich um Lebensgefahr geht, sind Sie in der Pflicht.

TIPP 4. Vermeiden Sie es, den Trennungsschmerz längere Zeit mit Alkohol und Beruhigungstabletten zu betäuben und zu verdrängen. Suchtmittel machen den Liebeskummer erträglicher, heilen aber nicht. Sie lindern nur kurzfristig den Schmerz.

Ihre schmerzlichen Gefühle werden nachlassen, wenn Sie den Trennungsschmerz zulassen und den Partner loslassen.

TIPP 5. Erstellen Sie sich einen Aktivitätenplan - ganz besonders für die Wochenenden und die Feiertage. Überfordern Sie sich nicht, indem Sie zu viel von sich verlangen, aber werden Sie aktiv, auch wenn Ihnen nicht danach zumute ist.

TIPP 6. Drücken Sie Gefühle wie Wut und Haß auf für Sie und andere unschädliche Weise aus: Schreiben Sie Briefe, die Sie aber nicht abschicken, in denen Sie Ihre Vorwürfe ausdrücken. Setzen Sie Wut in Bewegung um, indem Sie joggen oder den Garten umgraben.

TIPP 7. Schreiben Sie auf, was Sie glauben, in der Partnerschaft falsch gemacht zu haben. Dann schließen Sie mit dem Satz ab: "Ich habe getan, was mir möglich war. Ich bin bereit, mir zu verzeihen."

TIPP 8. Erinnern Sie sich an Ihre positiven Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfolge. Bei einer Trennung verliert man diese leicht aus den Augen.

TIPP 9. Vergessen Sie nicht: Sie können wieder glücklich werden, auch wenn der Partner nicht mehr zurückkommt! Ihr Trennungsschmerz wird abklingen.

TIPP 10. Sie können die Trennung besser verarbeiten, wenn Sie Nachsicht mit Fehlern haben, die Sie in der Beziehung gemacht haben. So wie Sie für andere vielleicht ein Mitgefühl haben, denen es ähnlich wie Ihnen geht, können Sie auch ein Mitgefühl für sich und das Scheitern der Beziehung entwickeln.

Verzeihen Sie sich Ihre Versäumnisse. Sie sind nicht perfekt. Fehler machen ist menschlich. Wenn Sie auf Ihre Ehe oder Partnerschaft zurückschauen, werden Sie vielleicht erkennen, dass die Trennung das Beste für Sie und Ihren Partner ist. Diese Erkenntnis hilft Ihnen, die Trennung besser zu verarbeiten.

TIPP 11. Lehnen Sie das Angebot Ihres Partners ab, gute Freunde bleiben zu wollen. Im Augenblick macht dieses Angebot für Sie die Situation nur komplizierter.

Sie können nicht von Liebe auf Freundschaft umschalten, da Sie jede nette Geste von ihm als Hinweis deuten, ihn zurückgewinnen zu können.

Suchen Sie sich neue Freunde (etwa in einer Trennungsbewältigungsgruppe) und greifen Sie auf Ihre alten Freunde und die Familie zurück.

TIPP 12. Halten Sie die Kinder aus dem Konflikt. Ihre Kinder müssen, wie Sie auch, lernen, mit der Trennung umzugehen.

Wenn Sie Ihre Kinder gegen Ihren Ex-Partner aus Enttäuschung, Wut oder Verbitterung, weil er Ihre Lebenspläne zunichte gemacht, aufhetzen, dann erschweren Sie ihnen die Bewältigung zusätzlich.

Ihre Kinder spüren, wie sehr Sie leiden, doch sie verstehen die Zusammenhänge nicht vollständig. Für sie ist es wichtig, dass der Kontakt zu ihrem Vater erhalten bleibt, und sie sich nicht zwischen ihnen beiden entscheiden müssen. Mehr darüber im Beitrag: Kindern bei der Bewältigung der Trennung helfen.

TIPP 13. Nehmen Sie sich Zeit für sich, statt sich gleich in eine neue Beziehung zu stürzen. Eine Affäre könnte zwar im Augenblick Ihr Selbstwertgefühl, das durch die Trennung stark angegriffen ist, stärken, aber Sie werden wahrscheinlich bemerken, dass Sie nicht die Gefühle empfinden können, die Sie suchen.

Eine neue Partnerschaft hat kaum eine Chance. Sie werden den neuen Partner immer mit dem Ex-Partner vergleichen, denn niemand ist so gut wie er (aus Ihrer momentanen Sicht).

Oder aber Sie nehmen sich aus Angst vor einem erneuten Verlust in der neuen Beziehung ganz zurück.


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Leserfrage zum Thema Trennung/Scheidung:
Mein Mann hat mich vor 5 Jahren von heute auf morgen verlassen. Seitdem leben wir getrennt. Es besteht kein Kontakt zu ihm, aber ich bin noch nicht geschieden. Er lebt mit einer neuen Partnerin zusammen. Ich schaffe es nicht, die Hoffnung ganz aufzugeben, dass er nochmals zurückkommt. Wäre denn die Scheidung eine Lösung, um die Trennung besser abschließen zu können?

Ich habe geantwortet:
Ähnlich wie Ihnen geht es vielen Menschen, die verlassen wurden. Wenn ein Partner plötzlich die Partnerschaft beendet und sich trennt, dann ist das für den zurückbleibenden Partner extrem schwierig.

Sie haben keine Möglichkeit mehr, nachzufragen, weshalb sich der Partner getrennt hat. Sie verharren quasi noch wie im Schock.

Auch eine Scheidung würde Ihnen wahrscheinlich nur wenig helfen, sich mit der Trennung abzufinden. Eine Scheidung ist zwar ein formaler Schlussstrich, aber Ihr Grübeln und Ihre Hoffnung hören dadurch nicht automatisch auf.

Der erste Schritt, um den Trennungsschmerz zu lindern und die Trennung zu verarbeiten, besteht darin, die Hoffnung aufzugeben, dass Ihr Ex zurückkommt.

Liebe Frau Wolf. Ich habe nach einer sehr schmerzhaften Trennung Ihr Buch "Wenn der Partner geht" gelesen (eine Empfehlung meiner Kurklinik). Ihr Buch hat mir sehr geholfen - vor allem die einzelnen Schritte durch die Trauer, die Wut, die Vergebung, den Neuanfang. Danke dafür. Ich blicke wieder positiv und ohne Verbitterung nach vorne. Ein guter Anfang ist getan. Anni H. 27.4.2014

Er hat sich ein neues Leben geschaffen, in dem Sie keinen Platz haben. Dies ist sehr schmerzhaft, denn dies bedeutet Abschiednehmen von den Träumen einer lebenslangen Partnerschaft.

Begegnen Sie Gedanken an Ihren Expartner und die Trennung mit dem Satz: „Ich bin bereit, zu akzeptieren, dass sich unsere Wege getrennt haben.“ Wenn Sie Ihren Ex in Gedanken vor sich sehen, dann verkleinern Sie sein Bild in Ihrem Kopf und sehen es verschwommen oder nur in Grautönen.

Rufen Sie sich in Erinnerung, was in Ihrer Partnerschaft nicht gut lief, an welchen Punkten Sie von Ihrem Partner enttäuscht oder verletzt wurden. Das erleichtert Ihnen das Abschiednehmen und verringert den Trennungsschmerz.

Beginnen Sie Ihr Leben nicht "ohne ihn" zu leben, sondern ein Leben, das nur Ihnen gehört: Was möchten Sie an neuen Aktivitäten ausprobieren?

Eine langjährige Partnerschaft lässt sich in der Erinnerung nicht auslöschen. Sie können jedoch neue Erfahrungen daneben stellen.

Eine Trennungsbewältigungsgruppe könnte Ihnen helfen, die Trennung besser zu verarbeiten und den Trennungsschmerz zu lindern. Haben Sie Geduld mit sich.

Es dauert, bis Wunden heilen und der Trennungsschmerz überwunden ist.

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Es gibt 1455 Kommentare

  1. Leserkommentar Nici schreibt am 31.10.2014

    Sandy das ist sehr lieb weil nur jemand der das selbst erlebt hat kann das alles verstehen und fühlen!Zurück!!!nein ich denke nicht weil Ich weiß das dass nicht mehr der Mann is den ich mal soooooo sehr liebte!!!Weist du ich komme mit vielem klar nur nicht das er so toll sein Leben lebt ihn es null interesiert wie es mir geht!!wie kann Mann nur so glücklich sein wo sind all seine Gefühle hin???Nach all den Jahren???Und ja am besten weiß ich nix von Ihm aber durch unsere Tochter ist er immer allgegenwärtig!!!!

  2. Leserkommentar Sandy schreibt am 31.10.2014

    Habe auch eine sehr schwere Zeit hinter mir. Hätte nie gedacht, dass ich mal wieder Glück lich sein kann. Konnte nichts mehr machen, bin total in Depressionen gefallen. Habe jetzt einen guten Weg für mich gefunden, habe auch mal wieder Rückschläge, schaffe es aber jetzt gut wieder aufzustehen. Wünsche dir und deiner Tochter alles Liebe.

  3. Leserkommentar Sandy schreibt am 31.10.2014

    Hallo Nici, habe das selbe Problem. Mein, bzw. unser jüngster Sohn ist 5Jahre und ist fast regelmäßig bei seinem Vater, dadurch sehe ich ihn auch oft. Versuchst Eltern zu sein. Möchtes du ihn jetzt noch gerne wieddr zurück haben? Es ist eine schwere Zeit für dich, aber du wirst es schaffen und dann kannst du Glücklich sein, dass du es alles ganz alleine geschafft hast. Es gibt auch noch ein Leben nach der Trennung. Wünsche dir alles herzliche Gute. Helfe dir gerne mit Worten weiter, denn mir wurde hier im Forum auch super geholfen.

  4. Leserkommentar Nici schreibt am 31.10.2014

    Hallo Sandy ja ich hatte das Gespräch mit ihm schon es war ganz ok!!Er meint sein Leben is gerde super so wie es ist!Klar weil ich meinen Mund halte mich kaum melde und nach seinen Regeln Spiele.Damit ist jetzt Schluss ich habe ihm ganz klar gesagt was er von mir erwartet bezüglich unserer Tochter das erwarte ich auch!Ja so wenig Kontakt wie möglich Du hast so recht!!Weiss nur nicht genau wie ich es umsetzten kann ohne das mein Kind darunter leidet!!danke immer fürs zuhören und die tollen Ratschläge hoffe bin irgendwann auch mal soweit wie ihr!viel Kraft euch!!

  5. Leserkommentar Sandy schreibt am 30.10.2014

    Meine liebe Silke, im Moment geht es mir ganz gut, obwohl mein Ex mich stark angetrunken anruft und nervt. Aber wenn ich auflege, sage ich mir immer wieder, das ist nicht mehr meine Sache und ich habe wieder ruhe. Was macht deine Renovierung? Es ist schön zu lesen, das es dich nicht mehr so tief runterzieht. Ich gehe auch immer wieder einen Schritt zurück, aber jetzt schaffe ich es gut, schnell wieder zwei Schritte nach vorne zu gehen. Gucke viel nach vorne, aber wäre noch nicht bereit für eine neue Beziehung. Denke auch, wenn es kommen soll, passiert es auch von ganz alleine. Du mychst das alles so toll, hast genug Arbeit zu Hause, hast noch zu kämpfen mit deiner Trennung und schafft es trotz allem andere super Ratschläge zu geben, aber vorallem, dass wir noch im Kontakt sind. Das freut mich sehr. Du warst immer eine große Hilfe für mich. Melde dich wieder und ein schönes Wochenende.Ganz liebe Grüße. Sei gedrückt.

  6. Leserkommentar Sandy schreibt am 30.10.2014

    Nici, wahrscheinlich hattest du heute schon das Gespräch mit deinem Mann.Wie ist gelaufen? Am besten soll er zuerst sagen, wie ich sich das ganze Vorstellt. Arbeitet weiter als Eltern. Ansonsten so wenig Kontakt, wie möglich, auch, wenn es dir schwer fällt. Er wird sich schon wundern, wenn du ihn ignorierst. Denke an dich und versuche viel Zeit zu verbringen, mit deiner Tochter. Erkläre ihr nicht zu viel, denn ihr Vater wird immer ihf Vater bleiben, auch, wenn er nicht mehr bei euch wohnt. Schreibe gerne, wie euer treffen war. Viel Erfolg.

  7. Leserkommentar susanna schreibt am 30.10.2014

    leider muss ich das schreiben... es kommt immer der Vorwurf der verlassende Partner spricht nicht oder er geht einfach... nur oft wird das gesprochene nicht gehört oder es passt einem nicht... und manchmal macht man fehler die kann man nicht mehr gut reden und wenn es vorbei ist ist es vorbei

  8. Leserkommentar Sandra schreibt am 30.10.2014

    Entschuldigung das ich so direkt werde mit dem S... Ich weiß gerade gar nicht was in meinem Kopf rum geht. Es ist richtig komisch. Ich habe irgendwie den Drang raus zu müssen.

  9. Leserkommentar Sandra schreibt am 30.10.2014

    Ich hatte letzte Nacht einen komischen Traum..... und ich weiß nicht wirklich was geschehen ist Außer das mein Mann und ich im Schwimmbad waren und S... hatten und sonst weiß ich nicht mehr so viel. Aber Zeit dem ich auf gewacht bin denke ich Anderst. Komisch!?. :/

  10. Leserkommentar Nici schreibt am 30.10.2014

    Hallo heute werde ich ein Gespräch mit meinem Mann führen bezüglich unserer Tochter!!Habe schon erwähnt das er versucht sie gegen mich aufzuspielen auf seine Seite zu ziehen usw!Was soll ich sagen oder tun und was nicht??Das es auch bei ihm ankommt und nicht wieder falsch verstanden wird?habt ihr mir einen tip??Danke

  11. Leserkommentar Silke schreibt am 30.10.2014

    Hallo Beere, bei Dir ist es ganz schwer nach so vielen Jahrzehnten Beziehung. Ihr Beide habt den Zenit wohl schon lange überschritten, wenn es jetzt so aufgeladen ist zwischen Euch. Seht zu, dass ihr eine irgendwie saubere Trennung hinbekommt. Einer muss jetzt gehen, damit es sich entspannt. Wie Sandy schreibt, erstmal keine schwierigen Gespräche führen. Ihr braucht erstmal Abstand und vielleicht ist mit der nötigen Distanz irgendwann ein Gespräch möglich, um alles zu regeln. Jetzt nur das Nötigste und erstmal rauß aus dem aufgeladenen Umfeld. Geh klug und umsichtig vor aber geh rauß aus dem belastenden Umfeld.

  12. Leserkommentar Silke schreibt am 30.10.2014

    Sandra, füll ganz schnell Deinen Reha-Antrag aus und lass Deine Ärztin einen Eilantrag machen. Manchmal werden Anträge abgelehnt. Lass Dich nicht entmutigen, es wird Dir gut tun aus Deiner Umgebung zu kommen. Das Du traurig bist, ist doch o.k. Weine, wenn Du weinen willst. Dann sag Dir, so jetzt ist gut und nun schüttel ich mich und gehe weiter. Du mußt doch keine Party machen vielleicht reicht es ja mit einer Freundin, Kollegin oder was auch immer ins Kino oder essen zu gehen. Das es weh tut, wenn Du Deinen Mann siehst, ist auch normal. Es wird weniger, wenn Du verstehst, was mit Dir passiert in diesen Momenten. Auf der Reha wirst Du lernen, Dich zu verstehen und Deinen Schmerz. Tu Dir Gutes und denk dran, es gibt viel Gutes in Deinem Leben z.B. Deinen Sohn und Du bist nicht alleine schuld. Schreib wieder, wie es weitergeht bei Dir.

  13. Leserkommentar Silke schreibt am 30.10.2014

    Liebe Sandy, was hast Du Dich entwickelt, wie toll, das zu lesen. Ich habe heute wieder ein wenig Herzschmerz, da wieder so Erinnerungen hochkamen beim Renovieren bzw. Aufräumen. Es geht aber nicht mehr so tief runter. Die Kraft für solche Abstürze habe ich nicht mehr und will ich auch nicht mehr aufbringen. Brauche meine Kraft für andere Dinge und passe einfach besser auf mich auf. Ja Sandy, es gibt ein Leben danach, weil es unser Leben ist und uns unsere Männer einen großen Stück auf diesem Weg begleitet haben und nun gehen sie andere Wege und wir gehen unseren weiter und auch neue Wege. Die Trennung hat uns tief erschüttert, alles ist ins Wanken geraten und das ist normal. Jetzt gehen wir weiter, stürzen nochmal ab und fangen uns wieder auf. Wir sind noch da und haben es überlebt. Wir sind toll und haben unserer volle Anerkennung verdient. Mädels, geht weiter und glaubt an Euch.

  14. Leserkommentar Sandy schreibt am 29.10.2014

    Ist er aggressiv zu dir? Vielleicht wäre es besser, wenn du irgendwo anders erstmal einziehen könntest.Ich habe àhnliches durchgemacht. Bin 45 Jahre und das Leben war für mich vorbei, hätte nie gedacht, dass es mir mal wieddr besser gehen kann. Kläre, wie er sich die Zukunft vorstellt. Frage ihn, was er möchte. Er wird sich nicht änders, aber du kannst es. Es gibt auch ein Leben danach. Schreibe gerne zurück, mir hat es immer sehr geholfen. Liebe Beere, wünsche dir viel Kraft.

  15. Leserkommentar Sandy schreibt am 29.10.2014

    Liebe Beere, man ich kann dich so gut verstehen. 33 Jahre Ehe ist eine lange Zeit. Ich bin 25 Jahre verheiratet und getrennt. Das ist eine so schwere Zeit, wenn man noch zusammen wohnt. Wie wollt ihr es machen? Wer soll ausziehen? Du möchtest gerne noch einige Dinge klàren, bzw. Ansprechen. Ist auch richtig, aber da du fürchtest, dass es wieder zum Streit kommt, würde ich es erst machen, wenn ihr richtig getrennt seid. Es ist typisch für Männer, immer den Frauen die Schuld zu geben, kenne ich auch zu gut. Beleidigungen und Gedemütigt zu werden.

  16. Leserkommentar Nici schreibt am 29.10.2014

    Hallo Beere wie lange seid ihr denn schon getrennt?Ich weiß wie das ist gerade bei der Arbeit ich habe es selbst durch meine Trennung ist auch noch ziemlich am Anfang!9 Wochen jetzt und es kommt mir wie Monate vor!Auch diese Anget vor Gesprächen die kenne ich zu gut!Aus eigener Erfahrung lass erst mal alles ein wenig ruhen dann klappt es mit den Gesprächen auch etwas besser!sandra du must raus du must dich zwingen. Dazu und du wirst merken das du noch lebst!!

  17. Leserkommentar die Beere schreibt am 29.10.2014

    Heute konnte ich gar nicht richtig arbeiten. Ich hatte Angst, jede Minute in Trännen zu versinken. Musste mich dauernd zusammen reißen. Ich verstehe, dass ich nur durch räumliche Trennung mich von ihm lösen kann. Hätte gerne noch einige Dinge besprochen, traue mich nicht, weil es noch mehr Streit und Beleidigungen gibt. Ich bin jetzt schon total unsicher, was meine Person betrifft, fühle mich nicht liebenswert und nicht lebenswert. Es tut mir leid, dass ich nur jammere. Zur Zeit habe ich keinen, dem ich das anvertrauen kann.

  18. Leserkommentar Sandra schreibt am 29.10.2014

    Hallo ihr, ich habe einen Reha Antrag bekommen und ich hoffe das es so schnell wie möglich klappen tut. Ich nehme mir immer was vor gerade am Wochenende aber wen es soweit ist habe ich dann keine Lust mehr. Dann falle ich ein sehr tiefes Loch und weine, weine und weine. Es tut mir so weh meinen noch Ehemann zu sehen wie gerade eben wo er unseren Sohn gebracht hat. :(

  19. Leserkommentar Nici schreibt am 29.10.2014

    Danke Silke ich werde den Rat annehmen und ein Gespräch mit ihm führen obwohl ich mir so fest vor genommen habe mich von ihm vern zu halten!Aber ja da geht es ja und kind!!liebe Sandra liebe Beere!!!!Auch mein Mann meinte immer ich bin alleine schuld an allem!NEIN das ist so nicht nieeeeee Mals is nur einer Schuld das hab auch ich jetzt Begriffen!Es sind immer zwei die eine Ehe führen!Ja auch ich bin abends alleine wenn mein Kind beim Papa ist.Ihr müsst euch was suchen!Für mich sind Freunde da und wenn es nur ewig lange Telephonate sind!

  20. Leserkommentar die Beere schreibt am 29.10.2014

    Ich kann so vieles nachvollziehen. Meine Ehe ist nach 33 Jahren kaputt. Es tut so weh. Wir leben noch in einem Haus, reden miteinander nur das Nötigste. Ich sehe keine Zukunft vor mir. Ich habe Angst vorm Alleinesein. Unsere Kinder sind schon aus dem Haus. Am liebsten würde ich mich in der Luft auflösen.Damit es nicht so schmerzt. Wir verstehen uns überhaupt nicht mehr. Ich bin an allem schuld - meint er, obwohl die Außenstehende das Gegenteil behaupten. Ich bin 55 und sehe mich schon in einer kalten Wohnung nach der Arbeit sitzend oder zur Wassergymnastik, bloß nicht allein sein. Meine Vergangenheit ist mit ihm verbunden, die Gegenwart ist ein Haufen Scherben. Ich schlafe nicht und kann nicht weinen. Zum Glück habe ich Arbeit, sonst würde ich durchdrehen. Im Moment kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass es mir irgendwann besser geht.

  21. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Sandra, bitte geh jetzt einen Schritt nach vorn und übernehme Verantwortung für Dich. Besorg Dir Hilfe und organiesiere, dass Dein Kind in dieser Zeit gut betreut wird. Eine Mutter-Kind-Kur wäre auch eine Möglichkeit. Wenn Du alles abblockst und nur immer im Schmerz und der Eifersucht bleibst, kann Dir niemand helfen. Den ersten Schritt mußt Du tun, dann findest Du Hilfe und die brauchst Du und auch Dein Kind. Jeder hier versteht Dich aber helfen mußt Du Dir jetzt erstmal selber. Alles Liebe und geh einen kleinen Schritt nach vorn!!!!

  22. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Sandra, das, was da jetzt in Dir hochkommt, mußt Du Dir mit fachmännischer Hilfe anschauen zur Not auch in einem stationären Aufenthalt. Übernimm bitte endlich die Verantwortung für Dich und falle nicht noch tiefer in dieses Selbstmitleid. Sorry, aber ich bin da jetzt mal ganz ehrlich, weil ich Dich sehr gut verstehen kann. Mir ging es wirklich ähnlich und ich bin so tief gefallen durch die Trennung. Glaub mir, es ist Deine Chance, Dich zu erkennen und dann wirst Du irgendwann, wenn die Zeit dafür da ist, eine Familie haben. Dann aber nicht aus Abhängigkeit, sondern als gefestigter Mensch ohne Deine Schuldgefühle.

  23. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Hallo Sandra, so wie jetzt, machst Du Dich kaputt. Natürlich tut es weh, das zu sehen. Es geht aber mittlerweile bei Dir für mein Gefühl längst nicht mehr nur um diese Trennung. Es kommen so tief vergrabene Ängste in Dir hoch, die schon immer da waren. Das ist das kleine Mädchen in Dir, was gerade so leidet. Wenn man sich etwas so sehr wünscht, passiert oft das Gegenteil im Leben, was man etwas daraus lernen soll. Natürlich bist Du nicht an allem schuld. Niemand ist das. Du lädst das nur alles auf Dich. Mach eine Therapie und such Dir dafür einen neuen Therapeuten. Du brauchst das ganz dringend.

  24. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Ich habe mir für nächstes Jahr vorgenommen, ganz intensiv wieder nach einer Arbeit zu suchen. Das ist mein größtes Problem. Ich brauche wieder eine bessere finanzielle Basis, dann fällt Druck von mir ab. Noch habe ich viel Druck, der auf mir lastet und meinen Körper belastet. Meine gescheiterte Beziehung hat keine so große Priorität mehr. Ich will weitergehen und nächstes Jahr neue Ziele haben, dafür brauche ich meine Kraft. Du, meine liebe Sandy, bist eine tolle Frau und machst das alles so tapfer und solltest sehr stolz auf Dich sein. Geh weiter Deinen Weg und lass Deinen Mann immer mehr los. Es kommen ganz sicher andere Zeiten auch für Dich. Drück Dich wieder ganz doll. Bis bald.

  25. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Liebe Sandy, ja, wie Du weißt, kann man Anderen oft besser helfen, als sich selbst. Wie geht es meiner Psyche? Ich lebe mit dem Schmerz und er beherrscht mich nicht mehr so. Ich bin achtsamer für mich und gehe trotz allem weiter. Mittlerweile hat es für mich erstmal Priorität, wieder gesunder zu werden bzw. wieder mehr Kraft zu bekommen. Am 10.11. beginnt nun meine Behandlung in der Tagesklinik. Habe heute bescheid bekommen. Es ist gut, dass es dann beginnt aber mit ist durchaus etwas mulmig dabei. Das wird nicht leicht, so den ganzen Tag Behandlungen zu haben.

  26. Leserkommentar Sandra schreibt am 28.10.2014

    Es tut so weh mein Mann mit einer anderen Frau zu sehen. :( Ich bekomme dieses Bild nicht mehr aus meinem Kopf. Ich wünschte mir schon zeit dem ich 8 oder 9 Jahre alt war meine eigene Familie und jetzt ist sie für immer zerstört. Nur weil ich am allem schuld bin das werde ich mir Niemals verzeihen. Nie!!!

  27. Leserkommentar Sandy schreibt am 28.10.2014

    Also, bleib ich Stark und nehme mein Leben alleine in die Hand. Wünsche dir alles Liebe, bis bald. Halte durch.

  28. Leserkommentar Sandy schreibt am 28.10.2014

    Liebe Silke, wie man sieht geht es langsam Bergauf. Trotz deinen ga zen Stress kann du anderen helfen. Hut ab. Wie geht es dir? Und ich meine nicht die Arbeit, sondern die Psyche? Melde dich, bei mir gibt es zur Zeit nichts neues. Er meldet sich nicht und ich muss alles alleine organisieren, leider auch alles mit dem Bus, denn aus finanziellen Gründen, kann ich mir zur Zeit kein Auto leisten.

  29. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Tue es ihm nicht gleich und handle klug zum Wohle Deines Kindes. Du wirst sehen, es lohnt sich. Ansonsten geht es auch ihr irgendwann schlecht und dann werden die Probleme immer größer. Gehe in eine Trennungsgruppe, wo andere Frauen in gleicher Situation sind. Da kannst Du auch mal richtig Dampf ablassen und die Wut raußlassen, die man hat in manchen Momenten. Ich erinnere mich noch gut dran, dass ich manchmal hätte platzen können. Verschaff Dir ein Ventil und sorge dafür, dass Du Dir immer wieder Gutes tust gerade, wenn es so nervt alles. Wünsche Dir Geduld und kluges Handeln. Sei Du die, die es besser macht und sag ihm, wie Du es siehst und das er Dir nicht noch Probleme macht mit seinen blöden Äußerungen. Alles Liebe.

  30. Leserkommentar Silke schreibt am 28.10.2014

    Weißt Du Nici, heute ist mein Sohn erwachsen und es kam meine Stunde, wo ich ihm auch mal meine Sicht dargelegt habe. Er kann das jetzt verstehen und es belastet ihn nicht mehr so. Damals war es aber wichtig, ihn nicht zwischen die Stühle zu bringen und auch wenn es schwer war, es hat sich gelohnt. Er ist gefestigt in seinem Leben. Rede klar mit Deinem Mann und frag ihn, ob er will, dass es Eurer Tochter gut geht oder nicht. Er soll ehrlich sein und seinen Anteil an allem zugeben und dazu gehört nunmal, dass er durch den Unterhalt usw. finanziell belastet ist. Das hat er ja wohl vorher gewußt. Die Kinder spielen auch gern mal beide Elternteile aus, um Vorteile zu haben und gerade deshalb müßt ihr an einem Strang ziehen. Das ist alles nicht leicht aber solchen Probleme entstehen bei Trennungen.

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