Progressive Muskelentspannung - die Nr. 1 unter den Entspannungsverfahren

Muskelentspannung nach Jacobson
Gehört zu Deutschlands meistgekauften Kalendern

Dr. Rolf Merkle - Diplom Psychologe, Psychotherapeut
Bevor wir uns mit der Behandlung von Burnout befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder ob und wie stark Sie bereits unter Burnout leiden. Machen Sie die Tests zu Burnout und Stress.
Burnout Test
Burnout Risiko Test
Stress Test
Es gibt keine Standardtherapie für das Burnout Syndrom, da die Ursachen individuell verschieden sind.
Betrachten Sie auf jeden Fall die Symptome des Burnout als Ihre Freunde, die Sie erinnern und warnen wollen, dass etwas in Ihrem Leben nicht stimmt. Kämpfen Sie also nicht dagegen an, sondern forschen nach Ihren persönlichen Ursachen und beseitigen diese alleine oder mit Hilfe eines Psychotherapeuten.
Wenn Sie einen Psychotherapeuten suchen, dann schauen Sie in die Psychotherapeuten Suche. Insbesondere die Verhaltenstherapie hat sich als sehr erfolgreich bei der Behandlung des Burnout Syndroms erwiesen. Teilweise können schon ein paar Coachingsstunden ausreichen, um die Ursachen für das Burnout zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Beginnen Sie mit einer Kosten-Nutzen-Analyse Ihrer momentanen Situation. Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und teilen es in zwei Spalten. In der ersten Spalte notieren Sie die Beschäftigungen, die Sie ungern machen, für die Sie auch nichts zurückbekommen. In der zweiten Spalte listen Sie Beschäftigungen auf, die Ihnen Freude und Zufriedenheit bereiten. Am Ende müsste im Augenblick ein krasses Ungleichgewicht zwischen Kosten und Nutzen zu erkennen sein.
Überlegen Sie nun, wie Sie in Zukunft die Nutzenseite verstärken können. Planen Sie diese Aktivitäten bewusst ein - auch wenn Sie sich erschöpft fühlen. Beispielsweise könnten Sie mal ins Kino gehen, einen Spaziergang machen, etc. Einwänden wie etwa "Ich habe keine Zeit." "Auch das noch, ich habe ohnehin keine Energie" sollten Sie nicht nachgeben. Sie werden dadurch mit der Zeit Energie gewinnen.
Können Sie unangenehme Arbeiten delegieren? Prüfen Sie, ob Sie alles selbst machen müssen.
Nehmen Sie sich täglich Zeit für eine Entspannung durch Spazierengehen, Sport, Yoga, autogenes Training oder eine Muskelentspannung, wie etwa das Entspannungs-Programm "Tiefenentspannung nach Jacobson". Planen Sie diese Phasen der Entspannung ebenso in Ihren Tagesablauf ein wie Sie eine berufliche Verpflichtung in Ihrem Terminkalender einplanen.
Überlegen Sie: Was hat mir früher gutgetan? Was hat mir früher Spaß gemacht? Planen Sie diese Aktivitäten wieder mehr in Ihr Leben ein.
Suchen und erkennen Sie die Mechanismen der Selbstsabotage. Womit setzen Sie sich immer wieder unter Druck? Welche Selbstgespräche lassen in Ihnen ständig das Gefühl hochkommen, nicht genug zu tun oder noch mehr tun zu müssen? Achten Sie auf Selbstgespräche wie: "Ich muss immer für andere da sein. Ohne mich geht es nicht. Ich darf keine Fehler machen. Ich darf mir keine Schwäche erlauben".
Wenn Sie Ihre persönlichen Antreiber gefunden haben, setzen Sie sich mit ihnen auseinander und hinterfragen diese. An diesem Punkt kann es sinnvoll sein, einen externen Berater in Form eines Therapeuten oder Coaches in Anspruch zu nehmen, da Sie wahrscheinlich nur mit Hilfe einer anderen Person den nötigen Abstand zu sich und Ihren Einstellungen bekommen, um diese in Frage zu stellen.
Überprüfen Sie Ihr Denken auf unrealistische Erwartungen: Sie können es nicht jedem Recht machen und sind auch nicht für alles und jeden verantwortlich. Sie werden ab und zu Fehler machen. Andere Menschen können Sie nicht ändern. Wenn Sie nicht zurückbekommen, was Sie möchten, müssen Sie etwas in Ihrem Leben verändern, damit die Rechnung wieder stimmt. Wenn der andere enttäuscht oder verärgert ist, weil Sie Ihr Verhalten geändert haben, dann ist das nicht Ihre Schuld. Wenn er sich auf Ihre Kosten ein schönes Leben macht, brauchen Sie auf seine Gefühle keine Rücksicht zu nehmen. Sie haben alles getan, ihm gesagt, was Sie sich wünschen, jetzt bleibt für Sie nur noch die Möglichkeit, Ihr eigenes Verhalten zu ändern.
Wenn Sie sich dafür interessieren, wie man sich behaupten und Nein sagen kann, dann schauen Sie doch einmal in den Ratgeber zur Stärkung des Selbstbewusstseins.

Für Menschen, die unter dem Helfersyndrom leiden oder nicht Nein sagen können, ist es sehr wichtig, ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Solange ihr Selbstwertgefühl vom Helfen oder der Anerkennung der anderen abhängig ist, solange verstärken sich die Burnout Symptome.
Wie steht es um Ihr Selbstwertgefühl? Der Selbstwertgefühl-Test gibt Auskunft. Weitere Informationen zum Selbstwertgefühl.
Geregelte Pausen und Zeit für Essen sind Pflicht am Arbeitsplatz - erst recht, wenn man burnout-gefährdet ist oder unter Burnout leidet! Sie haben die Zeit, wenn Sie sich diese nehmen.
Wenn Sie abends nicht abschalten, entspannen und einschlafen können - dann lesen Sie den Psychotipp Abends Entspannung finden und abschalten können
© 1999-2009 PAL Verlag - Burnout Behandlung und Therapie -
Liebeskummer - Suchthilfe bei Alkoholsucht - Probleme - Stress - small talk - Partnerschaftstest - Entspannung - Selbstbewusstsein - Mobbing Test - Erfolg haben - Prüfungsangst - Eifersucht - Entspannungsmethoden - Zufriedenheit Test - Sorgen - Gesundheitsratgeber - Gehen oder bleiben Test - Partner - Partnerseiten - Sitemap 1 - Sitemap 2 - Sitemap 3