Seit mehr als 40 Jahren arbeite ich als Psychotherapeutin. Menschen auf dem Weg zu unterstützen, mehr Lebensfreude und neue Kraft zu verspüren, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit.
Psychzest Helfersyndromt: Mit diesem Test können Sie herausfinden, ob Sie unter einem Helfersyndrom leiden.
Die folgenden Fragen sollen Ihnen dabei helfen, zu überdenken, inwieweit Ihre Hilfsbereitschaft Ihnen und dem Hilfsbedürftigen gut tut oder schadet.
Die Fragen können Sie auf den Beruf, die Familie und die Partnerschaft beziehen.
Sie können maximal 110 Punkte erreichen.
Wenn Sie mehr als 50 Punkte haben, dann ist das ein Hinweis darauf, dass Sie unter einem Helfersyndrom leiden könnten.
Der Test kann und soll nicht messen, wie groß Ihre Hilfsbereitschaft ist. Hilfsbereitschaft als solche kann man auch nicht als gut oder schlecht bewerten. Letztendlich ist es Ihre Entscheidung, wie viel Sie anderen geben und ab wann Sie an sich denken.
Je mehr Sie sich überfordert fühlen, je mehr Sie das Gefühl haben, nicht genügend gewürdigt zu werden oder an den Grenzen Ihrer Belastbarkeit zu sein, umso wahrscheinlicher leiden Sie jedoch unter einem Helfersyndrom. Dies bedeutet, dass Sie nur die Bedürfnisse anderer sehen, anstatt auch an Ihr seelisches und körperliches Wohl zu denken.
Nehmen Sie Ihre körperlichen und seelischen Signale zum Anlass, zu prüfen, ob Ihnen und den Menschen, die Sie unterstützen, Ihre Hilfe wirklich gut tut. Es könnte sein, dass Sie die Kräfte und Entwicklungsmöglichkeiten der anderen unterschätzen und mehr Unterstützung geben, als diese benötigen.
Vielleicht aber überfordern Sie sich selbst mit der Hilfe und kommen an Ihre Grenzen. Sie treiben Raubbau mit Ihren Kräften, schwächen Ihre Immunabwehr und laugen sich aus. Anderen verschweigen Sie Ihre Not. Irgendwann laufen Sie Gefahr, selbst zusammenzubrechen und Hilfe zu bedürfen.
Kein Mensch ist selbstlos, nicht einmal Mutter Theresa war es. Es ist deshalb wichtig und legitim, auch an sein eigenes Wohlbefinden zu denken. Sie werden nicht zu einem besseren Menschen, wenn Sie auf Dauer nur an andere denken und sich vernachlässigen.
Fragen Sie sich, ob Sie wirklich nur selbst als Helfer in Frage kommen oder ob Sie auch einen Teilbereich an andere abgeben können. Fragen Sie sich, ob Sie in der konkreten Situation wirklich gefordert sind.
Wenn es Ihnen psychisch und körperlich sehr schlecht geht, dann scheuen Sie sich nicht, die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen. In einer Psychotherapie können Sie herausfinden, welches der Motor für Ihr Helfer-Verhalten ist. Möglicherweise ist es für Sie wichtig, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sich unabhängiger von der Anerkennung anderer zu machen. Informationen zum Helfersyndrom
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und lesen Sie die folgenden Fragen aufmerksam durch. Überlegen Sie bei jeder Frage, ob und wie sehr Sie sich darin wiedererkennen.
Schieben Sie hierfür bei jeder Frage den Regler zwischen "trifft gar nicht zu" und "trifft vollkommen zu".
Hinweis: Dieser Test dient zur Selbsteinstufung und kann nicht die Diagnose eines Psychotherapeuten oder Psychiaters ersetzen.
Frage 1 und 2 von 22
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