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Leide ich unter einem Helfersyndrom?

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Die folgenden Fragen sollen Ihnen dabei helfen, zu überdenken, inwieweit Ihre Hilfsbereitschaft Ihnen und dem Hilfsbedürftigen gut tut oder schadet.

Die Fragen können Sie auf den Beruf, die Familie und die Partnerschaft beziehen.

Markieren Sie bitte diejenigen Fragen, denen Sie zustimmen.

Hören Sie öfters von Freunden den Satz "Denk auch mal an dich"?

Fällt es Ihnen schwer, eigene Wünsche zu finden und zu formulieren?

Glauben Sie, ein schlechter Mensch zu sein, wenn Sie nicht helfen?

Denken Sie häufig "Ich bin zu gut für diese Welt"?

Tun Sie sich schwer, andere um Hilfe zu bitten?

Haben Sie manchmal den Eindruck, besser als der andere zu wissen, was gut für ihn ist?

Fühlen Sie sich häufig erschöpft und kraftlos?

Neigen Sie dazu, Menschen anzuziehen, die Probleme haben?

Versuchen Sie häufig, die Probleme anderer zu Ihren eigenen zu machen und zu lösen?

Haben Sie viele Ideen, wie der andere sich ändern sollte.

Stellen Sie Ihre Ziele und Bedürfnisse immer hinten an?

Schauen Sie erst, was der andere braucht, ehe Sie sich um sich selbst kümmern?

Fällt es Ihnen schwer, anderen zu zeigen, wie es Ihnen geht?

Sind Sie häufig enttäuscht, dass andere Ihren Einsatz so wenig anerkennen?

Zweifeln Sie manchmal am Sinn Ihres Lebens?

Sind Sie so einfühlsam, dass Sie häufig ungefragt helfen?

Hilft Ihnen das Helfen, Ihrem Leben einen Sinn zu geben?

Leiden Sie unter Schuldgefühlen, wenn Sie nicht helfen?

Nehmen Sie regelmäßig Beruhigungsmittel oder Schlafmittel?

Fällt Ihnen im Rückblick auf Ihr Leben nur ein, dass Sie anderen geholfen haben?

Erinnern Sie andere manchmal daran, wie viel Sie im Vergleich zu ihnen leisten?

Denken Sie häufig, dass andere Ihnen etwas schulden?


© 2007-2016 PAL Verlagsgesellschaft - Helfersyndrom Test

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Gesamtpunktzahl Helfersyndrom Test

Helfersyndrom Test Auswertung

Sie können maximal 110 Punkte erreichen.

Wenn Sie mehr als 50 Punkte haben, dann ist das ein Hinweis darauf, dass Sie unter einem Helfersyndrom leiden könnten.

Der Test kann und soll nicht messen, wie groß Ihre Hilfsbereitschaft ist. Hilfsbereitschaft als solche kann man auch nicht als gut oder schlecht bewerten. Letztendlich ist es Ihre Entscheidung, wie viel Sie anderen geben und ab wann Sie an sich denken.

Je mehr Sie sich überfordert fühlen, je mehr Sie das Gefühl haben, nicht genügend gewürdigt zu werden oder an den Grenzen Ihrer Belastbarkeit zu sein, umso wahrscheinlicher leiden Sie jedoch unter einem Helfersyndrom.

Dies bedeutet, dass Sie nur die Bedürfnisse anderer sehen, anstatt auch an Ihr seelisches und körperliches Wohl zu denken.

Nehmen Sie Ihre körperlichen und seelischen Signale zum Anlass, zu prüfen, ob Ihnen und den Menschen, die Sie unterstützen, Ihre Hilfe wirklich gut tut.

Es könnte sein, dass Sie die Kräfte und Entwicklungsmöglichkeiten der anderen unterschätzen und mehr Unterstützung geben, als diese benötigen.

Vielleicht aber überfordern Sie sich selbst mit der Hilfe und kommen an Ihre Grenzen. Sie treiben Raubbau mit Ihren Kräften, schwächen Ihre Immunabwehr und laugen sich aus.

Anderen verschweigen Sie Ihre Not. Irgendwann laufen Sie Gefahr, selbst zusammenzubrechen und Hilfe zu bedürfen.

Kein Mensch ist selbstlos, nicht einmal Mutter Theresa war es. Es ist deshalb wichtig und legitim, auch an sein eigenes Wohlbefinden zu denken.

Sie werden nicht zu einem besseren Menschen, wenn Sie auf Dauer nur an andere denken und sich vernachlässigen.

Fragen Sie sich, ob Sie wirklich nur selbst als Helfer in Frage kommen oder ob Sie auch einen Teilbereich an andere abgeben können.

Fragen Sie sich, ob Sie in der konkreten Situation wirklich gefordert sind.

Wenn es Ihnen psychisch und körperlich sehr schlecht geht, dann scheuen Sie sich nicht, die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen.

In einer Psychotherapie können Sie herausfinden, welches der Motor für Ihr Helfer-Verhalten ist.

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Möglicherweise ist es für Sie wichtig, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sich unabhängiger von der Anerkennung anderer zu machen.

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