Burnout Syndrom

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Burnout Syndrom - Ursachen und Symtome

Tafel mit den worten depression, burnout, angst, schlafstörungen, erschöpfung

Das Burnout-Syndrom schleicht sich langsam ein. Deshalb erkennen es Betroffene oft erst, wenn sie bereits an einem Burnout erkrankt sind. Wie kommt es zu einem Burnout? Was sind die Anzeichen für ein Burnout-Syndrom? Bild © DOC RABE Media - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten. Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt. Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen. Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Video Burnout Syndrom Anzeichen - körperliche Symptome bei einem Burnout

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus
Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz
Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom
Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können
Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien
Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Burn-out Video - Wie kommt es zu einem Burnout Syndrom?

Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.

Prof. Miriam Meckel war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie erkrankte an einem Burnout. Über Ihre Erfahrungen mit dem Burnout hat sie ein Buch geschrieben: "Bief an mein Leben".

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Kommentare zum Artikel Burnout Ursachen
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  1. Leserkommentar Conny schreibt am 07.12.2014

    Ich war 2013 für 8 Monate wg. Burnout krank. Arbeite seit Nov. 2013 wieder, aber jetzt merke ich , dass ich wieder in den alten Trott gezogen werde. Meine Vorgesetzten versuchen mich mit Einzelgesprächen zu Mitarbeit in einem Projekt zu bewegen, wo ich weiß, dass ich menschlich nicht mit den Kollegen klarkommen werde. Nehme noch Tabletten. Weiß nicht so genau, wie ich mich verhalten soll.

  2. Leserkommentar Günni schreibt am 01.12.2014

    Wer es selber nicht erlebt hat, darf sich über Burnout und Depressionen keinen Kommentar und keine Meinung erlauben. Das Thema ist sehr komplex. Durch viel Arbeit, lernen für Weiterbildungen, Hausbau, Einsatz in Vereinen...dann zwei Kinder ...hat es mich auch damals erwischt. Was danach kam war viel schlimmer...Trennung, Scheidung, Spott, sogenannte Freunde von der wahren Seite kennenlernen. Ursache Krankheit und Folgen können ziemlich brutal sein Unterstellungen....Problem ist das brutale, rücksichtslose, egoistische Personen sowas garnicht bekommen ! Könnte noch stundenlang weiterschreiben.... Hoffe jeder Mensch übersteht die erkrankung gut, gebt nicht auf, irgendwann kommt die Kraft wieder von innen und ihr räumt in eurem Leben auf. Alles Gute

  3. Leserkommentar sterni schreibt am 01.12.2014

    Meine Lehrerin steht vor einem Burnout.....sie schreit uns ohne Grund an und ist total gereizt und hat ständig stimmungsschwankungen......sie ist normalerweise nicht.tragbar für deb Schulbetrieb....alle leiden...meine Klasse..andere Klassen ..Lehrer und ob ihre Familie auch leidet weiß ich nicht...hoffe es wird soweit kommen das sie auf ne Kur kommt denn damit wär allen geholfen....aber sie muss erstmal selber einsehn was sie da macht

  4. Leserkommentar Bodi schreibt am 30.11.2014

    Ich stand auch kurz vor einem Burnout. Hatte zu nichts mehr den Antrieb. Hab dann eine Software gefunden die HRV-Training am heimischen PC bietet. Kann ich nur empfehlen. Nach 3 Wochen ging es mir langsam besser. Mir hat die biorelaxx-Software echt geholfen.

  5. Leserkommentar claudia schreibt am 09.11.2014

    Wenn ich die vielen Beiträge lese fühle ich mich immer sehr verstanden und weiß das ich nicht alleine bin aber wenn die Panikattacken wieder schlimmer werden schwindet mein Optimismus das es irgendwann mal besser wird. Ich befinde mich seit 2 Jahren in Therapie, ich hatte eine sehr gute Zeit und kam mit den Symptomen die mich begleiten gut zurecht. Aus heiterem Himmel kam eine Attacke im Auto, nun ist es mir mittlerweile fast unmöglich zu fahren. Meine Therapeutin empfiehlt mir wieder Medikamente zu nehmen. Ist das die Lösung? Mittlerweile würde ich alles tun um diesen Wahnsinn loszuwerden damit ich meinen 3 Kindern wieder eine gute Mutter sein kann.:(

  6. Leserkommentar gabi schreibt am 06.11.2014

    hallo auch ich habe jahre lang meine mutter gepflegt bis zum tote,am anfang glaubt man nicht das es nicht geht aber der körper zeigt es eh an nur man will es einfach nicht wahrhaben bin durch pflege Ungerechtigkeit jahre intensiv erleben und das alles allein gemacht ganz nach unten gekommen jetzt fast drei jahre danach komme ich schön langsam wieder nach oben, ist aber schwer daher einen guten rat macht es nicht allein wenn ihr die Möglichkeit habt alles gute dabei

  7. Leserkommentar bauer schreibt am 31.10.2014

    @Sandy: Wir sind in einer ähnlichen Situation und haben uns entschlossen die Eltern in Pflege zu geben. Das hat nichts mit mangelder opferbereitschaft oder Faulheit zu tun. Ab einem gewissen Punkt ist es einfach auch unverantwortlich den Eltern und der eigenen Gesundheit / Familie gegenüber eine professionelle Hilfe nicht in Anspruch zu nehmen. Glaubt ihr eure Eltern merken nicht was da bei Euch abläuft, spüren nicht auch die Agression? Würdet Ihr das gleiche von Euren Kindern verlangen? Eine prfessionelle Pflege oder betreutes Wohnen ist huete keine Schande mehr. Im Gegenteil. Durch die Entlastung wird euer Verhältnis zueinander wieder entspannter. Aber das Dauert. Möglicherweise werden sie erst massiv Sauer sein aber da müsst ihr durch wenn ihr überleben wollt.

  8. Leserkommentar Wibi schreibt am 28.10.2014

    Hallo verena Ich bin so froh zu lesen was in dir vorgeht und kann dir sagen das es mir genauso geht hatte heute ganzen Tag panikattacke jetzt Immernoch Wurde mich gern mit dir austauschen wenn du selbst auch Lust hast schreib hier drauf oder meld dich per Mail wm34de@gmail.com Würd mich riesig freuen

  9. Leserkommentar Sandy schreibt am 25.10.2014

    Ich kann nicht mehr. meine Schwester und ich pflegen unsere Eltern. beide können wir nicht mehr. obwohl ich sagen muss ich bin die Stärkere von Beiden. Aber ich ziehe mich zück, bin nu noch auf alles aggressiv und wenn ich meine Schwester ablöse sehe ich wie sie völlig erschöpft daliegt. das zieht mich alles so runter.

  10. Leserkommentar Verena schreibt am 23.10.2014

    Ich leide jetzt seit gut einem Jahr unter Depressionen und habe immer Angst, Panikattacken an einer schlimmen Krankheit z. B. Krebs zu erkranken. Bei jedem Fleck oder Wehwehchen breche ich in Pankik aus. Mir gehts gerade so schlecht, dass ich den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen bin. Nachts wache ich auf und bekomme Panikanfälle. Morgens ist die Panik am schlimmsten. Mir ist alles zu viel und ich habe aber Angst zu einem Therapeuten oder Arzt zu gehen.

  11. Leserkommentar Bianca schreibt am 09.09.2014

    Hallo, Danke für den Artikel, ich habe mich so sehr wiedergefunden, dass ich darüber erschrocken bin. Ich weiß nicht, was ich machen soll, diese Ratlosigkeit macht mich ein bisschen kirre 😊 Ich frage mich schon, ob das jetzt alles war, ob ich immer dieses Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit haben werde oder ob sich doch noch was tut. Übrigens Shoppen ist genauso ätzend eie Alkohol. Es wird schon wieder irgendwann. Hey ich anderen Kommentarverfasser: Gute Besserung

  12. Leserkommentar thomas schreibt am 09.09.2014

    mir ist es genauso ergangen konnte bis vor kurzem kein NEIN sagen, musste es allen recht machen dadurch einige gravierende fehler getätigt die mir heute sehr weh tun und durch das nicht NEIN sagen was soll man sagen jahrelange ausgenutzt worden, weil man ja alles allen recht machen möchte was nicht funktioniert und dadurch auch ruiniert wird weil man dann auf andere nicht hört durch das nicht NEIN sagen ist das so und dann kommt der/das Burnout aber keiner sieht das oder sagt man hat depressionen was man bei mir auch sagt aber ich finde das ich nicht mehr kann aber schon lange nicht mehr habe es geschafft durch den sport aber das funktioniert aber auch nicht mehr wer kann helfen

  13. Leserkommentar Iche27 schreibt am 07.09.2014

    Hallo Leider habe ich das selbe Problem grade mit meinem Partner wie charly2014 schreibt und weiß ebenfalls nicht damit umzugehen - was macht man mit dieser Person am besten bzw wie geht man mit ihr um ?! Er lässt mich nicht mehr an sich ran , meldet sich kaum u sehen uns auch immer seltener .....die lieben Nachrichten ect habn von heute auf morgen aufgehört - weiß jemand rat ? Wäre dankbar

  14. Leserkommentar ich(56) schreibt am 02.09.2014

    hatte schon vor einigen Jahren Probleme muss sagen bin ein fürchterlicher Perfektionist, der aber keine Anerkennung bekommt und freunde was ist dass- habe ich wegrationalisiert die wollten nur von mir etwas aber wenn ich dann hatten sie keine Zeit- so etwas brauch ich nicht, aber ein positives habe ich schon gelernt seit 2008 NEIN-sagen bei Druck aber trotzdem gehe ich schon wieder in eine Tagesklinik da ich es nicht mehr schaffe

  15. Leserkommentar anonym schreibt am 28.08.2014

    mein mann ,(60) lkw Fahrer,hat dieses jahr erhebliche Probleme Urlaub zu bekommen. auch sonst ist sein psychischer und pysischer zustand nicht der beste. er hat teilweise die symtome wie im beitrag beschrieben. so weit ist es in unserer Arbeitswelt gekommen traurig so was

  16. Leserkommentar Charly2014 schreibt am 26.08.2014

    Ich habe Frage: Ein guter Freund von mir ist jetzt akut an Bourn out erkrankt. Er lässt mich kaum noch an sich heran. Auf persönliche Fragen z.B. wie es mit uns weiter gehen soll, keine Antworten. Auch di täglichen Grüße bleiben aus, das alles von heute auf morgen. Ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll, da ich ihn sehr sehr gerne mag. Hat mit bitte jemand eine Rat was ich tun kann / soll?? Danke!!!!

  17. Leserkommentar sumeya schreibt am 07.08.2014

    Ich machs kurz: war 22 als mein Vater im Koma landete und ich die Firma übernehmen musste (bin Einzelkind und hatte noch nicht lange her das Abi abgeschlossen). Nun pflege ich ihn auch noch zu Hause, zusammen mit meiner Mutter. Das geht nun schon über Jahre. Jetzt ist das Ende erreicht.Es muss aufhören. Ich lebe nicht mehr, ich tue nur noch. Mittlerweile gehe ich sogar körperlich die Leute an. Werde nun verpachten und zur Hilfe ein stundenweise Pflegehilfe einstellen. Es ist beschlossen (wenigstens theoretisch - und genau das ist immer wieder der Fehler den Burnout-Menschen machen).

  18. Leserkommentar Erik Kleinsmit schreibt am 29.07.2014

    Mein Name ist Erik, bin 54 Jahre alt und bin schon fast zwei Jahre krank zu Hause.In 2012 hatte ich sehr viele Probleme auf der Arbeit. Ich wollte alles gut machen, aber es wurden mir viele steine im weg gelegt. Wir hatten innerhalb zwei Jahren drei verschiedene Abteilungsleiter wo ich mich mit angelegt habe.Ich mache mein Beruf schon fast seit fast 40 Jahre, und habe sehr viel Erfahrung.Aber die Abteilungsleiter die wir bekamen, kamen nicht aus dem Fachbereich.Ich hatte es ohne zu wollen mit alle drei eine große Meinungsverschiedenheit. Alle drei wollten mich danach auf irgend eine art los werden. Aber ich habe mich immer durchsetzen können.Das hat mit ohne es zu ahnen, sehr viel Energie gekostet. Ich bin noch immer angestellt bei die Firma, aber alle Drei Abteilungsleiter sind entlassen wurden. Am Anfang habe ich nie mein recht bekommen beim Director, ich wurde sogar abgemahnt von ihm. Im Januar 2012 bin ich zusammen gebrochen,ich konnte nichts mehr. Ich dachte am Anfang sogar das mein rücken Probleme wieder da währen. Ich bin nämlich in Dezember 2011 operiert wurden am Spinalkanal.Alles tat weh, ich konnte nicht mehr vor und nicht mehr zurück gehen. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ich war müde,ich wollte nur noch ausruhen und schlafen. Nach drei Monate habe ich merdere Untersuchungen gehabt.Hierdurch hat sich herausgestellt das ich unter anderem ein Perfektionist bin, und das dies auch eine Ursache ist von mein Burnout. Dies kostet nämlich sehr viel geistliche Energie.Ich habe fast ein Jahr anti Depressiva ein genommen,und das hat mir gut getan.In Januar 2014 habe ich auf gehört diese Tabletten ein zu nehmen.Im September 2013 hatte ich auch noch eine akute Blinddarm Entzündung,und in Juni 2014 wurde ich wieder am Rücken Operiert weil ich nicht mehr normal Laufen konnte, und ich durchgehend schmerzen hatte. Im Moment habe ich das Gefühl das ich ein Rückfall bekomme, aber ich glaube auch das dies kommt weil ich nur zu hause sitze. Durch mein Rücken OP darf ich noch nicht wieder Arbeiten, erst in ein Monat darf ich wieder leichte Tätigkeiten machen.Ich darf mein alter Beruf nicht mehr Ausführen,und ich suche jetzt auch noch andere Arbeit weil ich nicht mehr als 10 KG heben darf. Alles mit allem nervt dies, und fordert nicht meine Heilung.Meine frau sollte eigentlich Verständnis für die gesamt Situation haben, aber das ist nicht einfach. Ich hoffe das ich bald wieder ein normales Leben führen kann, weil sonnst habe ich angst das ich doch noch einen Rückfall bekomme. Das währe eine Katastrophe für meine Familie, und für meine jetzigen zustand.Aber ich muss Positiv denken bleiben. Sprichwort: Es ist noch nie so dunkel gewesen, aber es wird immer wieder hell.

  19. Leserkommentar Frau Margrit Schalski schreibt am 28.07.2014

    Um erst einmal zu wissen ob ich Burnout habe, teil ich euch mal mit wie es mir zur Zeit geht. Vielleicht bekomme ich dann raus, wie stark oder schwach ich daran erkrankt bin. Also bin in der Gebäudereinigung tätig.Eigentlich sollen wir 7Mitarbeiter sein, aber ständig fehlt jemand, oder einer ist in Urlaub,oder ist krank.Jetzt soll das Objekt aber voll gereinigt werden, obwohl wir nicht vollzählig sind. Ich habe eine 30 Stunden Woche und komme aber meistens auf 45 oder sogar 40 Stunden. Ich muss immer schauen, das alles erledigt wird, damit unser Chef zufrieden ist. Erst sind es vormittags 5Stunden, danach wird noch jemand in einem anderen Objekt gebraucht da spring ich dann ein und wenn es bei der Spätschicht nicht hinhaut, dann mach ich die auch noch.Ich kann nicht nein sagen. das geht jetzt schon ein halbes Jahr. Aber ich bin immer,wenn was schief läuft, dermaßen gereitzt und reagiere dann auch dementsprechend.Hunger hab ich auch fast keinen, eine Stulle Brot vielleicht, aber Kaffee und Zigaretten,das geht immer, Zum schlafen komm ich fast gar nicht, kann mich hinlegen bin aber so nach anderhalb Stunden wieder wach.Nachts sind es meistens nur drei Stunden, dann wälz ich mich nur noch rum.Zur Zeit plagen mich ständige Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenkrämpfe, das ich nur noch mit Schmerzmittel auskomm.Wenn ich nach Hause komme,hab ich keine Lust mehr zum Fernseh schauen, oder aus zu gehen. Macht alles keinen Sinn mehr.leg mich einfach hin und versuch zu schlafen, aber vor lauter arbeit kann ich nicht einschlafen, weil ich an die viele Arbeit denken muss.Habe keine Freunde, mit Kolleginnen hab ich mich verstritten und jetzt macht alles keinen Sinn mehr.Hab zu nix mehr Lust.Ständig spielt der Kreislauf verrückt, aber ich kann keine Ruhe finden.Wenn ich kürzer treten möchte,beschimpfen mich meine Kolleginnen, das ich nur zu faul sei,also mach ich weiter.Leide ich etwa an Burnout.Kann ich dafür krankgeschrieben werden, wenn ich deswegen zum Arzt gehen?Kann mich das mein Job dann kosten? Wer ist so lieb und hilft mir? Oder gibt mir einen Rat was ich tun muss.Ich kann fast nicht mehr.Danke

  20. Leserkommentar Barbara schreibt am 10.07.2014

    Liebe Menschen, für burnout und viele andere Probleme empfehle ich Bruno Gröning. Ihr könnt mal googln :) Es kostet nichts und ist wunderbar...

  21. Leserkommentar Velo schreibt am 05.07.2014

    Ich hatte vor mehr als 10 Jahren Burn Out und habe eingehende Erfahrung mit Selbsthilfegruppen. Beitreibe noch das Info Forum Dünengras. Ich finde den Artikel „Burnout Syndrom - Ursachen und Symtome“ zutreffend und sehr gut geschrieben. Er macht deutlich warum es sinnvoll ist Burn Out als eine besonder Form der ggf resultierenden Gemütsstörung zu betrachten da die speziellen Ursachen die Chance für eine Verbesserung der Lage aufzeigen Velo

  22. Leserkommentar Elke schreibt am 01.07.2014

    Ich bin 51 Jahre und habe einen Mann und eine Tochter. Seit einiger Zeit bin ich sehr oft gereizt. Wir stehen kurz vorm Umzug. Ich muss mich um diesen kümmern, muss zusehen das ich die Kaution dafür bekomme. Aber wenn das ja nur das einzige wäre, nein mein Mann will dann auch noch das ich für ihn auch einiges erledige. Ich kann nicht mehr. Es wird mir alles zu viel. Mein Mann kommt nur am Wochenende nach Hause. Er ist LKW Fahrer. Wenn er zur Wohnungstür reinkommt will er erst mal Ruhe haben. Mich fragt keiner ob ich mal Ruhe brauche. Ausserdem habe ich jeden Tag das Kind rund um die Uhr bei mir. Und wenn ich dann das vergesse was er von mir wollte, mault er rum. Wenn ich meine Freundin in Berlin nicht hätte, der ich meine Sorgen schreiben kann, wäre ich aufgeschmissen. Auf meine Eltern brauch ich hoffen. Die sind der Meinung, das ich mich nur anstelle. Ich kann nicht mehr.

  23. Leserkommentar Michi schreibt am 19.06.2014

    ich hatte erst kürzlich einen und kurz darauf gleich noch den 2ten. ich bin nach der Arbeit. 2ter Tag im neuen Betrieb, so dermaßen fertig gewesen. ich konnte weder überlegen, noch ordentlich schreiben, oder sonstewas. es war total Ausfall. aber nicht mein Körper mukierte (nur oberflächlich). es war deutlich zu spühren, dass es die Seele ist. Bei mir kommt hinzu, das es absolut niemanden gibt der sich irgendwie stärker für mich interessiert oder mich liebt. ich hatte seit 8 Jahren keine Freundin mehr. Weil ich keinen mit meinen Problemen belasten wollte. jetzt hab ich das Problem irgendwie körperlich und seelisch am 0 punkt zu sein. Das einzige worauf ich stolz bin ist ich hab noch nie zu drogen oder alkohol gegriffen. vlt wären aber ein paar hashkekse evtl doch mal ganz ratsam :D. um eben mal wieder abschalten und lachen zu können. ich werde mich etwas mehr damit beschäftigen was dem Körper so alles gut tut. denn ein ist Fakt! Egal wie sehr ich mich anstrenge oder eben nicht. Auf persönlich tiefer ebene lernt man keine Leute kennen. Keiner ist bereit irgendwie etwas vom Energiekuchen abzugeben. ich find noch nichtmal jemand zum Federball spielen. irgendwie hab ich die Welt so satt und bin mir bei einer Sache sicher. so wie sie jetzt ist darf sie nicht bleiben. denn dann fallen die Leute um wie Fliegen, oder eben im worst case leben ihr Roboter leben und funktionieren nur noch. Vlt hab ich es mir irgendwann mal eingebildet, aber ich glaube die Menschen können gar nicht nett und Lieb und Hilfsbereit miteinader umgehn zumindest nicht wenn sie in einer heilen Welt aufgewachsen sind. es geht immer nur ums profilieren und zu zeigen das man besser ist als der Andere. nur diese Bedürfnis hab ich leider nur begrenzt. Ich würd lieber auf der Wiese liegen bleiben und den Blumen beim wachsen zu sehn:) bin dafür aber auch bereit anderen zu helfen, wenn es den wichtig ist, sie zu motivieren, oder eben auch ihnen zu sagen wo der weg lang gehren soll. leider bin ich in einer sehr schlechten position dazu... Auf jeden fall habe ich mir jetzt vorgenommen meine Energie besser einzuteilen. 30% als Reserve. schlies´ßlich muss man den akku ja nicht immer voll leer laufen lassen. maximal 1 mal in der Woche. mit der Gewissheit am nächsten tag gut ausruhen zu können. ich ab mir jetzt vorgenommen einen Energiesparplan für mich zu machen. 30 % der energie als eiserne reserve, 20% zur Regeneration, 20% zum Schutz und die 30 % für die Arbeit bzw andere Tätigkeiten wie z.b. einkaufen oder andere wesentlich weniger wichtigere Dinge. also erst ich dan ich, dann das nötigste und dann den anderen helfen, vlrt auch ab ud zu mal letzteres tauschen :) denn kann mir sagen was man will jedes andere Tier ist darauf bedacht so viel Energie wie möglich zu sparen und ich glaube das sollte jedem mal bewusst werden. zumindest in der Zeit in der er sie Frei einteilen kann. aso was ich euch auch empfehle. geht mal zu Lesungen. das ist mitunter als würde euch einer ne gute Nacht Geschichte vorlesen :) sehr erholsam!

  24. Leserkommentar Ömer schreibt am 15.06.2014

    Hallo zusammen, Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Ömer bin 19 Jahre alt komme aus der Türkei und lebe in Wien. Ich leide ca. Seit 3 jahren unter Panikattacken, das Problem am Anfang war das ich mich nicht von meiner Familie oder zu Hause entfernen konnte. Ca. 1 Jahr später sind noch welche Probleme wie, das es zuhause mir sehr langweilig geworden ist aber den Haus habe ich auch nicht verlassen Können. Viel später hab ich nicht schlafen können genau 8 Tage lang, hab einen Neurologen besucht und meine Probleme ihr erklärt. Sie gab mir Schlaftabletten die ich 3 Tage lang regelmäßig schlugte und dann plötzlich den 4. Tag mich zu müde fühlte und wieder ins Krankenhaus müsste weil ich wiedermal Panikattacken erlebt hab. Davor konnte ich mit meinem Eltern überall hinfahren. Aber nachdem ich vom Spital raus kamm traute ich mich nicht mal mit meiner Mutter zum donauindsel fahren. Und jz arbeite ich seit 1 Monat und 15 Tage als Kellner mit meiner Vater bei einer Restaurant von 12 bis 9 am Abend. Sehe meine Freunde seit dem nicht mehr, fühle mich innerlich ( seelisch ) nicht gut, meine beine tun mir weh weil ich 9 stunden stehen muss, fühle mich leer. Mir kommt es so vor als ob ich alles einfach ohne nachdenken machen tu " wie eine Roboter ". Daher ich meine Freunde auch nicht viel sehe und keine Kontakt mehr mit sie habe fühle ich mich auch etwas alleine. Irgendwie das Gefühl als ob meine Knochen schwach Geworden sind ( kann ich mir vllt auch nur einbilden, weil ich ja nur stehen tu ) Kann mich immer noch nicht von zuhause weit Weg entfernen. Mir kommt das vor als ob es nicht besser seien würde sondern immer von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Ich bin noch jung, hab noch viel vor mir. Ich hoffe ihr versteht mich und meine Situation, wie ich mich fühle und so alles. Meine Frage an euch ist es zu wissen ob das burnout oder normal ist und zur Panikattacken dazu gehört ? Ob ich zur Physiotherapie gehen soll. Mit freundlichen Grüßen

  25. Leserkommentar Düse schreibt am 07.06.2014

    Hallo alle zusammen!Ich möchte mein Problem kurz vorstellen.Bin vor über 2Jahren Krank geworden habe 1996 einen Arbeitsunfall gehabt mit Bruch des Sprunggelenks seit dem Tag war das Leben für mich die Hölle weil ich nie wieder schmerzfrei laufen konnte.ich bin im ganzen 9 mal Operiert worden aber für mich war immer die Arbeit wichtig schnell gesund werden,schnell wieder Arbeiten,Angst den Job zu verlieren und auch Angst den Kollegen zu verärgern weil der für mich Arbeiten muss.Nun bin ich über zwei Jahre AU und 3 mal OP mit 3mal Anschlussreha.Heute nach über zwei Jahren AU habe ich Angst das ich meinen Job körperlich nicht mehr schaffe weil ich auch Psychisch durch die vielen Rückschläge sehr angegriffen bin.Im Moment weiß ich nicht weiter weil ich irgendwann zu einer Arbeitserprobung muss.Ich habe Täglich Schmerzen nehme Opiate und habe immer wieder Tage wo mir der ganze Körper schmerzt.Bin völlig verzweifelt.

  26. Leserkommentar Sunny schreibt am 04.06.2014

    Zu den Strategien wie man Druck aushält kann ich noch folgendes hinzufügen: * die Fähigkeit mal Nein zu sagen, kein Mensch kann immer alles! Wenn du immer JA zu anderen sagst - sagst du nämlich automatisch auch NEIN - NEIN zu dir selbst, NEIN zu deinen Interessen die du dann ja zurücksteckst, usw. Irgendwann ist deine Energie leer und keiner versteht dich! Deshalb drehe ich den Spieß jetzt immer öfter mal um und sage öfter JA zu mir(ohne schlechtem Gewissen) und damit ja automatisch NEIN zu den anderen. Es geht mir damit besser, ich bin ausgeglichener, fröhlicher, das tut mir so gut, die Energie kommt langsam wieder und ich habe wieder Power - Power für mich und erst dann für die anderen! Und außerdem: wer dein NEIN nicht versteht kann es so gut nicht mit dir meinen! Denn wenn er etwas mitdenken würde, würde er von dir nicht all das verlangen! Also schütze dich vor solchen "Engergieräubern" * Selbstwert - Selbstwert - Selbstwert! Kein Mensch sollte sich den nehmen lassen! Ich habe ihn mir wiedergeholt und ich glaube jetzt an mich. Ich bin jetzt stark. Ich weiß nun wer ich bin und was ich kann! * Seine Grenzen kennen! * und diese Grenzen den anderen klar machen - sie vor ihnen vertreten und verteidigen. Denn was hilft es dir wenn du sie ständig überschreitest und irgendwann selbst nicht mehr kannst. Schluss damit! * sei dir selbst wie ein bester Freund - bei anderen wissen wir es doch oft ganz genau was gut ist oder zu tun ist - nur bei uns selbst ist es etwas schwerer, deshalb öfter mal überlegen was wir unserem besten Freund in unserer Lage raten würden! * sich und seine Meinung anerkennen! * sich nicht von irgendwelchem Geplapper oder oftmals absichtlich Gesagtem beirren lassen. Überprüfe die Situation mit deinen Erfahrungen, deinem Gefühl und deinem Wissen - entscheide und stehe dazu - solltest du merken dass es falsch war stelle dich nicht komplett selbst in Frage sondern überlege warum es so kam und lerne daraus! So wie das alle anderen auch tun - auch wenn das immer gern verschwiegen wird ;-) *Ziele haben - ganz wichtig! Überlege dir wo du in 10 oder 15 Jahren sein willst - was willst du bis dahin erreicht haben? wie willst du leben? mit wem? und dann stellt man nämlich ganz schnell fest dass die Vorstellung und die Realität weit auseinanderliegen und dass wenn man so weitermacht es garantiert nicht so kommen wird! Also, Ziele überlegen. In kleine Schritte einteilen. Rückschläge einkalkulieren - ganz wichtig!, und sich um sich kümmern. Wenn man nämlich so ganz in der Umsetzung seiner Ziele ist, ist man automatisch nicht mehr so auf die Probleme anderer fixiert und man macht den anderen plötzlich wie selbstverständlich deren Grenzen klar! Und ein schlechtes Gewissen weil man "nur an sich denkt" braucht man überhaupt nicht haben, denn die anderen tun nämlich nichts anderes!!!

  27. Leserkommentar Angela schreibt am 31.05.2014

    Ich liebe meinen Beruf. Bin auch sehr ehrgeizig und möchte, das es allen Patienten gut geht, wenn ich im Dienst bin. Es hat mich nur so traurig gemacht, das meine Neurologin und Psychiaterin mir nicht mal das Angebot machte , für ein bis zwei Wochen mich da raus zu ziehen, mir sagt, das sie mir nicht helfen kann und ich doch mal zur Mitarbeitervertretung gehen soll.Das empfand ich so abwertend. Ich bin mit 55 , die älteste Kollegin auf der Station. Die Jungen fallen so oft aus. Ich fühlte mich von dieser Ärztin so beleidigt, und zu Hause rollten die Tränen. Bin fast nie krank. Weiß auch nicht so richtig was ich machen soll? Mich hat der Mut verlassen um zum anderen Arzt zu gehen. Noch so eine Abfuhr würde ich nicht verkraften .9

  28. Leserkommentar Die ausgebrannte schreibt am 30.05.2014

    Ich bin im Januar 2014 zusammengebrochen und bis jetzt kann ich noch nicht arbeiten. Wenn ich an die Altenpflege denke, bekomme ich Schweißausbrüche und mir wird richtig übel. Ich glaube nicht, dass ich diesen Beruf noch irgendwann machen kann. Es geht so weit, dass ich lieber sterben möchte als in die Pflege zurück.

  29. Leserkommentar Angela schreibt am 28.05.2014

    Ich glaube,das ich zur Zeit auch ein Burn out habe.Kann nicht schlafen und alle Symptome stimmen. Habe seit kurzem meine Arbeitszeit reduziert.Habe mich meiner Neurologin und Psychiaterin anvertraut,bei der ich in Behandlung bin,wegen einer anderen Sache. Sie konnte mir nicht helfen,meinte nur,das ,wenn ich so viel arbeite,doch mal zum Betriebsrat gehen solle. Ich bin Krankenschwester,habe mich immer angagiert und anderen Menschen geholfen. Nun stehe ich da,und mir hilft niemand.

  30. Leserkommentar Bella schreibt am 20.05.2014

    Hatte vor drei Jahren einen Burnout. War so schlimm, dass ich gar nicht mehr arbeiten konnte. Hatte Panikatacken, Schlafstörungen,Essstörungen. Meine Arbeitskollegen hatten mich darauf angesprochen, das meine Leistungen in der Arbeit sich extrem verlangsamt hatten, das waren sie nicht von mir gewohnt. Innere leere,man erkennt sich nicht mehr auf den Bilder, ich konnte mit meinen Fotos nichts anfangen, war nur jemand drauf. Der Ausweg, viel Ruhe und sich auf das wesentliche konzentrieren. Was braucht man wirklich im Leben. Erstaunlich wenig. Heute kann ich wieder normal arbeiten und hab eine ganz andere Einstellung dazu. Lachen ist ein gutes Heilmittel und sehr gute Freunde.

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