Burnout Syndrom

Ursachen und Symptome von Burnout

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Burnout Syndrom - Ursachen und Symtome

Tafel mit den worten depression, burnout, angst, schlafstörungen, erschöpfung

Das Burnout-Syndrom schleicht sich langsam ein. Deshalb erkennen es Betroffene oft erst, wenn sie bereits an einem Burnout erkrankt sind. Wie kommt es zu einem Burnout? Was sind die Anzeichen für ein Burnout-Syndrom? Bild © DOC RABE Media - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: , Diplom-Psychologe

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten. Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt. Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen. Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Video Burnout Syndrom Anzeichen - körperliche Symptome bei einem Burnout

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus
Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz
Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom
Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können
Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien
Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Burn-out Video - Wie kommt es zu einem Burnout Syndrom?

Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.

Prof. Miriam Meckel war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie erkrankte an einem Burnout. Über Ihre Erfahrungen mit dem Burnout hat sie ein Buch geschrieben: "Bief an mein Leben".

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Kommentare zum Artikel Burnout Ursachen
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  1. Leserkommentar Barbara schreibt am 10.07.2014

    Liebe Menschen, für burnout und viele andere Probleme empfehle ich Bruno Gröning. Ihr könnt mal googln :) Es kostet nichts und ist wunderbar...

  2. Leserkommentar Velo schreibt am 05.07.2014

    Ich hatte vor mehr als 10 Jahren Burn Out und habe eingehende Erfahrung mit Selbsthilfegruppen. Beitreibe noch das Info Forum Dünengras. Ich finde den Artikel „Burnout Syndrom - Ursachen und Symtome“ zutreffend und sehr gut geschrieben. Er macht deutlich warum es sinnvoll ist Burn Out als eine besonder Form der ggf resultierenden Gemütsstörung zu betrachten da die speziellen Ursachen die Chance für eine Verbesserung der Lage aufzeigen Velo

  3. Leserkommentar Elke schreibt am 01.07.2014

    Ich bin 51 Jahre und habe einen Mann und eine Tochter. Seit einiger Zeit bin ich sehr oft gereizt. Wir stehen kurz vorm Umzug. Ich muss mich um diesen kümmern, muss zusehen das ich die Kaution dafür bekomme. Aber wenn das ja nur das einzige wäre, nein mein Mann will dann auch noch das ich für ihn auch einiges erledige. Ich kann nicht mehr. Es wird mir alles zu viel. Mein Mann kommt nur am Wochenende nach Hause. Er ist LKW Fahrer. Wenn er zur Wohnungstür reinkommt will er erst mal Ruhe haben. Mich fragt keiner ob ich mal Ruhe brauche. Ausserdem habe ich jeden Tag das Kind rund um die Uhr bei mir. Und wenn ich dann das vergesse was er von mir wollte, mault er rum. Wenn ich meine Freundin in Berlin nicht hätte, der ich meine Sorgen schreiben kann, wäre ich aufgeschmissen. Auf meine Eltern brauch ich hoffen. Die sind der Meinung, das ich mich nur anstelle. Ich kann nicht mehr.

  4. Leserkommentar Michi schreibt am 19.06.2014

    ich hatte erst kürzlich einen und kurz darauf gleich noch den 2ten. ich bin nach der Arbeit. 2ter Tag im neuen Betrieb, so dermaßen fertig gewesen. ich konnte weder überlegen, noch ordentlich schreiben, oder sonstewas. es war total Ausfall. aber nicht mein Körper mukierte (nur oberflächlich). es war deutlich zu spühren, dass es die Seele ist. Bei mir kommt hinzu, das es absolut niemanden gibt der sich irgendwie stärker für mich interessiert oder mich liebt. ich hatte seit 8 Jahren keine Freundin mehr. Weil ich keinen mit meinen Problemen belasten wollte. jetzt hab ich das Problem irgendwie körperlich und seelisch am 0 punkt zu sein. Das einzige worauf ich stolz bin ist ich hab noch nie zu drogen oder alkohol gegriffen. vlt wären aber ein paar hashkekse evtl doch mal ganz ratsam :D. um eben mal wieder abschalten und lachen zu können. ich werde mich etwas mehr damit beschäftigen was dem Körper so alles gut tut. denn ein ist Fakt! Egal wie sehr ich mich anstrenge oder eben nicht. Auf persönlich tiefer ebene lernt man keine Leute kennen. Keiner ist bereit irgendwie etwas vom Energiekuchen abzugeben. ich find noch nichtmal jemand zum Federball spielen. irgendwie hab ich die Welt so satt und bin mir bei einer Sache sicher. so wie sie jetzt ist darf sie nicht bleiben. denn dann fallen die Leute um wie Fliegen, oder eben im worst case leben ihr Roboter leben und funktionieren nur noch. Vlt hab ich es mir irgendwann mal eingebildet, aber ich glaube die Menschen können gar nicht nett und Lieb und Hilfsbereit miteinader umgehn zumindest nicht wenn sie in einer heilen Welt aufgewachsen sind. es geht immer nur ums profilieren und zu zeigen das man besser ist als der Andere. nur diese Bedürfnis hab ich leider nur begrenzt. Ich würd lieber auf der Wiese liegen bleiben und den Blumen beim wachsen zu sehn:) bin dafür aber auch bereit anderen zu helfen, wenn es den wichtig ist, sie zu motivieren, oder eben auch ihnen zu sagen wo der weg lang gehren soll. leider bin ich in einer sehr schlechten position dazu... Auf jeden fall habe ich mir jetzt vorgenommen meine Energie besser einzuteilen. 30% als Reserve. schlies´ßlich muss man den akku ja nicht immer voll leer laufen lassen. maximal 1 mal in der Woche. mit der Gewissheit am nächsten tag gut ausruhen zu können. ich ab mir jetzt vorgenommen einen Energiesparplan für mich zu machen. 30 % der energie als eiserne reserve, 20% zur Regeneration, 20% zum Schutz und die 30 % für die Arbeit bzw andere Tätigkeiten wie z.b. einkaufen oder andere wesentlich weniger wichtigere Dinge. also erst ich dan ich, dann das nötigste und dann den anderen helfen, vlrt auch ab ud zu mal letzteres tauschen :) denn kann mir sagen was man will jedes andere Tier ist darauf bedacht so viel Energie wie möglich zu sparen und ich glaube das sollte jedem mal bewusst werden. zumindest in der Zeit in der er sie Frei einteilen kann. aso was ich euch auch empfehle. geht mal zu Lesungen. das ist mitunter als würde euch einer ne gute Nacht Geschichte vorlesen :) sehr erholsam!

  5. Leserkommentar Ömer schreibt am 15.06.2014

    Hallo zusammen, Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Ömer bin 19 Jahre alt komme aus der Türkei und lebe in Wien. Ich leide ca. Seit 3 jahren unter Panikattacken, das Problem am Anfang war das ich mich nicht von meiner Familie oder zu Hause entfernen konnte. Ca. 1 Jahr später sind noch welche Probleme wie, das es zuhause mir sehr langweilig geworden ist aber den Haus habe ich auch nicht verlassen Können. Viel später hab ich nicht schlafen können genau 8 Tage lang, hab einen Neurologen besucht und meine Probleme ihr erklärt. Sie gab mir Schlaftabletten die ich 3 Tage lang regelmäßig schlugte und dann plötzlich den 4. Tag mich zu müde fühlte und wieder ins Krankenhaus müsste weil ich wiedermal Panikattacken erlebt hab. Davor konnte ich mit meinem Eltern überall hinfahren. Aber nachdem ich vom Spital raus kamm traute ich mich nicht mal mit meiner Mutter zum donauindsel fahren. Und jz arbeite ich seit 1 Monat und 15 Tage als Kellner mit meiner Vater bei einer Restaurant von 12 bis 9 am Abend. Sehe meine Freunde seit dem nicht mehr, fühle mich innerlich ( seelisch ) nicht gut, meine beine tun mir weh weil ich 9 stunden stehen muss, fühle mich leer. Mir kommt es so vor als ob ich alles einfach ohne nachdenken machen tu " wie eine Roboter ". Daher ich meine Freunde auch nicht viel sehe und keine Kontakt mehr mit sie habe fühle ich mich auch etwas alleine. Irgendwie das Gefühl als ob meine Knochen schwach Geworden sind ( kann ich mir vllt auch nur einbilden, weil ich ja nur stehen tu ) Kann mich immer noch nicht von zuhause weit Weg entfernen. Mir kommt das vor als ob es nicht besser seien würde sondern immer von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Ich bin noch jung, hab noch viel vor mir. Ich hoffe ihr versteht mich und meine Situation, wie ich mich fühle und so alles. Meine Frage an euch ist es zu wissen ob das burnout oder normal ist und zur Panikattacken dazu gehört ? Ob ich zur Physiotherapie gehen soll. Mit freundlichen Grüßen

  6. Leserkommentar Düse schreibt am 07.06.2014

    Hallo alle zusammen!Ich möchte mein Problem kurz vorstellen.Bin vor über 2Jahren Krank geworden habe 1996 einen Arbeitsunfall gehabt mit Bruch des Sprunggelenks seit dem Tag war das Leben für mich die Hölle weil ich nie wieder schmerzfrei laufen konnte.ich bin im ganzen 9 mal Operiert worden aber für mich war immer die Arbeit wichtig schnell gesund werden,schnell wieder Arbeiten,Angst den Job zu verlieren und auch Angst den Kollegen zu verärgern weil der für mich Arbeiten muss.Nun bin ich über zwei Jahre AU und 3 mal OP mit 3mal Anschlussreha.Heute nach über zwei Jahren AU habe ich Angst das ich meinen Job körperlich nicht mehr schaffe weil ich auch Psychisch durch die vielen Rückschläge sehr angegriffen bin.Im Moment weiß ich nicht weiter weil ich irgendwann zu einer Arbeitserprobung muss.Ich habe Täglich Schmerzen nehme Opiate und habe immer wieder Tage wo mir der ganze Körper schmerzt.Bin völlig verzweifelt.

  7. Leserkommentar Sunny schreibt am 04.06.2014

    Zu den Strategien wie man Druck aushält kann ich noch folgendes hinzufügen: * die Fähigkeit mal Nein zu sagen, kein Mensch kann immer alles! Wenn du immer JA zu anderen sagst - sagst du nämlich automatisch auch NEIN - NEIN zu dir selbst, NEIN zu deinen Interessen die du dann ja zurücksteckst, usw. Irgendwann ist deine Energie leer und keiner versteht dich! Deshalb drehe ich den Spieß jetzt immer öfter mal um und sage öfter JA zu mir(ohne schlechtem Gewissen) und damit ja automatisch NEIN zu den anderen. Es geht mir damit besser, ich bin ausgeglichener, fröhlicher, das tut mir so gut, die Energie kommt langsam wieder und ich habe wieder Power - Power für mich und erst dann für die anderen! Und außerdem: wer dein NEIN nicht versteht kann es so gut nicht mit dir meinen! Denn wenn er etwas mitdenken würde, würde er von dir nicht all das verlangen! Also schütze dich vor solchen "Engergieräubern" * Selbstwert - Selbstwert - Selbstwert! Kein Mensch sollte sich den nehmen lassen! Ich habe ihn mir wiedergeholt und ich glaube jetzt an mich. Ich bin jetzt stark. Ich weiß nun wer ich bin und was ich kann! * Seine Grenzen kennen! * und diese Grenzen den anderen klar machen - sie vor ihnen vertreten und verteidigen. Denn was hilft es dir wenn du sie ständig überschreitest und irgendwann selbst nicht mehr kannst. Schluss damit! * sei dir selbst wie ein bester Freund - bei anderen wissen wir es doch oft ganz genau was gut ist oder zu tun ist - nur bei uns selbst ist es etwas schwerer, deshalb öfter mal überlegen was wir unserem besten Freund in unserer Lage raten würden! * sich und seine Meinung anerkennen! * sich nicht von irgendwelchem Geplapper oder oftmals absichtlich Gesagtem beirren lassen. Überprüfe die Situation mit deinen Erfahrungen, deinem Gefühl und deinem Wissen - entscheide und stehe dazu - solltest du merken dass es falsch war stelle dich nicht komplett selbst in Frage sondern überlege warum es so kam und lerne daraus! So wie das alle anderen auch tun - auch wenn das immer gern verschwiegen wird ;-) *Ziele haben - ganz wichtig! Überlege dir wo du in 10 oder 15 Jahren sein willst - was willst du bis dahin erreicht haben? wie willst du leben? mit wem? und dann stellt man nämlich ganz schnell fest dass die Vorstellung und die Realität weit auseinanderliegen und dass wenn man so weitermacht es garantiert nicht so kommen wird! Also, Ziele überlegen. In kleine Schritte einteilen. Rückschläge einkalkulieren - ganz wichtig!, und sich um sich kümmern. Wenn man nämlich so ganz in der Umsetzung seiner Ziele ist, ist man automatisch nicht mehr so auf die Probleme anderer fixiert und man macht den anderen plötzlich wie selbstverständlich deren Grenzen klar! Und ein schlechtes Gewissen weil man "nur an sich denkt" braucht man überhaupt nicht haben, denn die anderen tun nämlich nichts anderes!!!

  8. Leserkommentar Angela schreibt am 31.05.2014

    Ich liebe meinen Beruf. Bin auch sehr ehrgeizig und möchte, das es allen Patienten gut geht, wenn ich im Dienst bin. Es hat mich nur so traurig gemacht, das meine Neurologin und Psychiaterin mir nicht mal das Angebot machte , für ein bis zwei Wochen mich da raus zu ziehen, mir sagt, das sie mir nicht helfen kann und ich doch mal zur Mitarbeitervertretung gehen soll.Das empfand ich so abwertend. Ich bin mit 55 , die älteste Kollegin auf der Station. Die Jungen fallen so oft aus. Ich fühlte mich von dieser Ärztin so beleidigt, und zu Hause rollten die Tränen. Bin fast nie krank. Weiß auch nicht so richtig was ich machen soll? Mich hat der Mut verlassen um zum anderen Arzt zu gehen. Noch so eine Abfuhr würde ich nicht verkraften .9

  9. Leserkommentar Die ausgebrannte schreibt am 30.05.2014

    Ich bin im Januar 2014 zusammengebrochen und bis jetzt kann ich noch nicht arbeiten. Wenn ich an die Altenpflege denke, bekomme ich Schweißausbrüche und mir wird richtig übel. Ich glaube nicht, dass ich diesen Beruf noch irgendwann machen kann. Es geht so weit, dass ich lieber sterben möchte als in die Pflege zurück.

  10. Leserkommentar Angela schreibt am 28.05.2014

    Ich glaube,das ich zur Zeit auch ein Burn out habe.Kann nicht schlafen und alle Symptome stimmen. Habe seit kurzem meine Arbeitszeit reduziert.Habe mich meiner Neurologin und Psychiaterin anvertraut,bei der ich in Behandlung bin,wegen einer anderen Sache. Sie konnte mir nicht helfen,meinte nur,das ,wenn ich so viel arbeite,doch mal zum Betriebsrat gehen solle. Ich bin Krankenschwester,habe mich immer angagiert und anderen Menschen geholfen. Nun stehe ich da,und mir hilft niemand.

  11. Leserkommentar Bella schreibt am 20.05.2014

    Hatte vor drei Jahren einen Burnout. War so schlimm, dass ich gar nicht mehr arbeiten konnte. Hatte Panikatacken, Schlafstörungen,Essstörungen. Meine Arbeitskollegen hatten mich darauf angesprochen, das meine Leistungen in der Arbeit sich extrem verlangsamt hatten, das waren sie nicht von mir gewohnt. Innere leere,man erkennt sich nicht mehr auf den Bilder, ich konnte mit meinen Fotos nichts anfangen, war nur jemand drauf. Der Ausweg, viel Ruhe und sich auf das wesentliche konzentrieren. Was braucht man wirklich im Leben. Erstaunlich wenig. Heute kann ich wieder normal arbeiten und hab eine ganz andere Einstellung dazu. Lachen ist ein gutes Heilmittel und sehr gute Freunde.

  12. Leserkommentar Regina schreibt am 08.05.2014

    Ich bin mitten im Burnout fühle mich leer,ausgebrannt und vor allem beruflich ausgenutzt. Arbeite seit meinem 16. Lebensjahr (werde 53)in der Altenpflege,was mir auch immer viel Spaß gemacht hat und ich bin mit viel Motivation und Freude zur Arbeit gegangen, gebe zu, bin was meinen Job angeht Perfektionistin und habe viel über meine Kraft gearbeitet, was bis dato den Betrieb und den Kollegen scheinbar nicht gestört hat, aber seit der Umstrukturierung der Abteilungen , zwei Bereiche wurden zusammen gelegt,(Vortäuschung so wäre mehr Personal da ha ha)werde ich nur noch von einer Abteilung zur anderen gejagt und dann heißt es mach mal.Alle sind nur noch unzufrieden, nichts funktioniert mehr, nur noch Stress, keine Anerkennung, kein Lob und kein Dank mehr, der Krankenstand ist drastisch in die Höhe geschnellt, auf Vorschläge zur Verbesserung der Situation wird nicht eingegangen. Stadt dessen spielt man mir ständig übel mit, verbal oder über die Arbeit. Ich empfinde nichts mehr für diesen Job alles wurde durch dieses System kaputt gemacht.

  13. Leserkommentar man stirbt vor sich hin schreibt am 06.05.2014

    ich habe seit 20Jahren 70Stunden Wochen, sehr hohe Einkommen bei hohem Risiko, fast hatte ich den Eindruck man hätte mich beschrieben. Und ich bin nur noch in der Lage mich über Erfolg zu identifizieren. Das Ergebnis würde die Mittel schon heiligen. Nichts tun oder zurückschalten kann ich nicht mehr, das wäre der Weg in die Verdammnis. es ist ein Fluch und ja, der Sinn die Frage kann gefährlich sein.

  14. Leserkommentar Kira schreibt am 04.05.2014

    Ich glaube ich habe auch burnout. Ich bin 13 Jahre alt und werde gemobbt. Ich bin eigentlich eine Charakterstarke Frau und lass mich von niemanden unterkriegen, doch jetzt fühle ich mich so komisch. Ich hatte schon mal Minderwertigkeitsgefühle und jetzt nur noch ein kleines Selbstwertgefühl. Früher war mein Selbstwertgefühl riesig. Aber es sind/waren komische Minderwertigkeitsgefühle. Ich weiß dass ich sehr viel wert bin. Ich weiß dass ich supper cool bin, doch warum fühle ich mich dann so klein, wenn ich weiß dass ich riesengroß bin? 80% der Burnoutsymptome die es gibt weise ich auf. Also ich hab Schlafstörungen, Ängste, Stimmungsschwankungen, kein körperliches Wohlbefinden mehr.............. Es tut einfach nur gut wenn man alles ins Internet schreiben kann, da man mit niemanden reden will. Und gennerell bin ich auch komisch geworden, mein Verhalten, meine Hobbies.... Wie soll ich den Weg zum Psychiater einschlagen ich schäme mich so dafür? Burnout ist schon heilbar, oder......hoffentlich... BITTE ANTWORTET AUF DIE LETZTEN ZWEI GESTELLTEN FRAGEN; ( schreibt eure Antworten einfach als Kommentar hier rein ) :)

  15. Leserkommentar Birgit schreibt am 04.05.2014

    ich hab so viel im leben mit gemacht . man sagte ich bin nicht der Täter der Familie ich bin Opfer der Familie . Brüder haben mich geschlagen . das ich nicht mehr richtig höre . meine Mutter wahr so krank aber mir glaubte keiner hat Sachen über mich behauptet die gar nicht stimmen dann macht meine Tochter mir das leben zur Höhle . ich leide sehr aber nach aussen bin ich stark aber innen drin sieht es anders aus . . ich glaube ich habe auch Burnout .

  16. Leserkommentar Sören schreibt am 16.04.2014

    Nein scheißegal Denken ist Mist !!!!So lassen nur die eigenen Dinge auf die man Wert gelegt ha nach und verlieren ihre Qualitäten.Doch Hochsensibel sollte man wiederum auch nicht sein.

  17. Leserkommentar Mira schreibt am 15.04.2014

    Habe gelernt zwischen meinen Arbeitszeiten Luft zu holen und mir auch mal ein Lob mit Sorgfalt Wert zu sein.Denn dies hat mann ja auch beim Burnout verlehrnt.Nur wenn man diese Dinge selbst an nimmt ,sich selbst etwas Wert zu sein ,so das man fähig ist auch anderen diese Grenzen klar zu setzen,die man sonnst immer überschritten hat .Kann mann diese positive Energie aufbringen um den Selbstzweifel zu besiegen .Man sollte nicht nur einen Termin Kalender haben mit Terminen ,auch mindestens 2 Hobbys und Lobe sollten dabei sein .Auch Finger weg von Energiesaugern die nur nehmen und nicht geben können !!!Pures Gift für die Gesundheit und nicht gerade eine Ergänzung !!! Also alles gute fangt heut noch an !!! Lg Mira

  18. Leserkommentar Leonardo schreibt am 15.04.2014

    hallo ich bin 23 und hab schon 2 burn outs gehabt in mein leben der erste 2010 der nur 3 monate gehalten hat , wie ich ihn weg bekommen habe ich hab gar nicht dran gedacht und hab mein leben gelebt ich hab ein scheiss egal gefühl gehabt . und das müsst ihr auch haben auch wenn es schwer ist . und der 2 , 2012 10 monate lang , viel sport gemacht , und positive energie . dann geht das schon weg .. steigert euch nicht so rein .. ich leidete unter schwindel jeden tag .. aber mir wars scheiss egal ich hab mich nie reingestiegen .

  19. Leserkommentar Mira schreibt am 15.04.2014

    Hallo Freunde ,ich hab auch ewig das Gefühl alle Dinge seien nicht gut genug.Es ist niemanden etwas recht zu machen.Auch ein Burn out kann zu Dauerarbeitslosigkeit führen ,b.s durch mangelndem Lob in der Schulzeit .Fasche Freunde , wenig Herzlichkeit ,belastendes (Familiäres)Umfeld .Wenn alle ein Ausdrücken wie eine Zitrone bis nichts mehr geht ,dann auch noch zusätzlich kaum etwas zurück kommt .Nur eine Kur Behandlung mit weiter Behandlung Terapie e.c und Aufbau helfen ,in Zukunft mit seinen Dingen klar zu kommen und ein zufriedenes Selbstbild zu erlangen.

  20. Leserkommentar honey schreibt am 06.04.2014

    Leute es gibst nicht was mann nicht schaffen kann .sport im maßen abends früh ins bett gehen keine schlechte Nachtrichten und keine horor filme. mit leuten rumhängen die gut gelaunt sind ,nicht mit leuten rumhängen die euch nicht gut tuhen dennoch depression haben und bücher lesen ,musik hören ,süßig keiten weglassen am tag 2 liter wasser trinken entspannen atmen ist sehr sehr wichtig wenn zumbespiel schlechte gedanken hochkommen versucht bitte immer konzentiert zusein und 3 mal tief ein und auszuatmen gute gedanken zumachen weil wir menschen alles.schaffen können vom arzt hilfe zuholen ist auch sehr wichtig aber mann sagt ja du bist der jenige der sich helfen kann menschen können mit eigene gedanken vieles schaffen nicht aufgeben ihr seid stark das was wir erleben ist alles menschlich ihr seid nicht allein die an depression oder burnout erkrank sind 70% aller menschen in deuschland haben das viele haben es geschaft ihr werdet sicherlich auch .1 stunde spaziergang hilft auch im wald und leute zucker weglassen egal was ihr isst oder trinkt immer positiv denken und negative weglassen und ihr werdet sehen wie gut euch geht eure honey

  21. Leserkommentar Born schreibt am 30.03.2014

    Antwort auf die Frage " wie lange kann sich ein Burnout hinziehen " lautet unter Umständen bis zum Tode

  22. Leserkommentar Willy schreibt am 27.03.2014

    Wie lange kann sich ein Burnout sich hinziehn

  23. Leserkommentar wer weis Rat?? schreibt am 26.03.2014

    Ich hab alle untenstehende Eintraege gelesen.. WO..bekommt man HILFE?? Schaut man im Register bei den Phsychologen nach..hat man eine Wartezeit von einem halben Jahr :( Wohne in Trier/Lux.....waere fuer einen Rat..mehr wie DANKBAR ICH WUENSCHE JEDEM EINZELNEN EINE GUTE BESSERUNG.....

  24. Leserkommentar birgit schreibt am 21.03.2014

    Ich bin 32 Jahre alt und Führungskraft. Die letzten fünf Jahre meines Lebens habe ich für den Beruf gelebt. Alle meine Interessen, die ich mal hatte, finde ich heute sinnlos. Meine freunde nerven mich. Hobbies habe ich nicht wirklich. Ich war mein Beruf. Ich habe viel und gerne gearbeitet, aufgrund des hohen Anspruchs an mich selbst, dem perfektionismus. Leider neige ich dazu allen helfen zu wollen, was mich teilweise völlig überlastet hat, aber ich könnte es bisher immer stämmen. Seit drei Monaten wurde alles was ist aufgebaut habe aufgrund von Verschiebungen von Prioritäten eingestellt. Nun soll um mich als Projekt-Teilnehmer (keine Verantwortung mehr) mit anderen Themen beschäftigen. Ich bin leer und kraktlos und ständig am heulen und bekomme mich nicht mehr eingefangen.

  25. Leserkommentar Harke schreibt am 18.03.2014

    Ich bin 61,leide seid Jahren unter dieser Krankheit bin mittlerweile berentet. Bei mir fing alles vor etwa 15 Jahren an 14 Stunden Arbeitstag, 2 schulpflichtige Kinder, arbeitslosen Mann, dazu kamen dann noch 2 Pflegefälle (Demenz)Tochter wurde schwer krank, und so weiter. Als sich vieles langsam wieder normalisierte war ich so fertig, dass ich mich bis heute nicht mehr richtig erholen konnte. Nach meinem Zusammenbruch wurde das Geld knapp, da ich Hauptverdiener war und nun auch noch in Hartz IV rutschte. Nicht genug muß ich immer weiter kämpfen, wir fielen bis aufs unterste Niveau. Langsam geht's wieder aufwärts, aber meine Ängste bekomme ich einfach nicht weg und es keiner da der richtig helfen kann. Bin oft am Limit. Hab keine Kraft mehr. Rate nur jedem, wenn möglich bei Zeiten die Reißleine zu ziehen. Bin jetzt 61 Jahre und frage mich oft wars das? Hab doch noch so viele Träume.

  26. Leserkommentar Selina schreibt am 18.03.2014

    mein freund hat defenitiv ein burn out symdrom aber er will sich ned helfen lassen :( ich bin am ende mit meinen kräften. ich selber weiß nicht mehr weiter :( die beziehung leidet sehr darunter und es steht kurz vorm aus

  27. Leserkommentar Michael schreibt am 09.03.2014

    habe mein burnout hinter mir, ich habe damals, mein leben um 180 grad umgedreht, bin dann ausgewandert, nach portugal, hier kann ich leben ohne anzeichen von erkrankung oder einbusen, ich habe angefangen, wieder ein mensch zu sein, zurück zu den wurzeln, lebe in einen normalen haus, und mitten in der natur, das ist nun mein lehrmeister, bereits seit 17 jahren, solange bin ich schon hier, kann nur jeden, mit stress und burnout, empfehlen, das leben umdrehen, oder auf der strecke bleiben, für nix. Hurra Ich lebe noch, mike

  28. Leserkommentar Thorsten schreibt am 01.03.2014

    Alles was hier bechrieben ist spricht mir aus der Seele, ich bin altenpfleger und nun an einem punkt angelangt nach langer Zeit wo ich sage ich kann und will auch nicht mehr! Alles erscheint so Sinnlos , nichts macht mehr freude , richtige leistung bringen unmoeglich ich versuche nur irgendwie ueber den tag zu kommen , gestern hab ich einen bew. bei uns das essen angereicht , ploetzlich kam eine angehoerige und meinte und was ist mit meiner Mutter ? Ich musste dann erstmal vor die tuer und bin in traenen ausgebrochen, mache den beruf seit fuenf jahren , aber seit vier monaten geht nichts mehr .

  29. Leserkommentar Charly schreibt am 01.03.2014

    Ich finde den Bricht sehr gut, weil er mir aus dem Herzen spricht. Seit Jahren gebe ich beruflich und privat alles, habe kaum Erholung. Alle zerren an mir. Mein Anspruch an mich selbst ist sicherlich auch viel zu hoch. Bin leider zu perfektionistisch veranlagt. Früher habe ich das alles gut weggesteckt. Jetzt reicht die Kraft dafür nicht mehr aus.Bin nur noch am Heulen.... Ich möchte einfach nur Ruhe. Manchmal wünsche ich mir beim Autofahren, dass etwas passiert und ich endlich Ruhe habe. Ich weiß, dass diese Gedanken nicht in Ordnung sind und verdränge sie auch gleich wieder.Das ständige Heulen kann ich nicht stoppen, mir kullern ständig die Tränen, ob ich will oder nicht.

  30. Leserkommentar Frank schreibt am 26.02.2014

    Ganz vergessen die Gruppe der Produktionsarbeiter! Mich hat es endgültig letzen Samstag erwischt, mit letzter Kraft ins Krankenhaus,vorm Krankenhaus zusammengebrochen(dachte meine letzte Stunde hat geschlagen)im Krankenhaus die Diagnose Burnout-Syndrom.Dachte selber immer das ist ein Witz,naja wurde eines besseren belehrt, nun durchgehend,ständig benommen,schwach,krankgeschrieben.Bei kleinster Anstrengung wird mir schwindellig,bin ich stellenweise wieder etwas kräftiger werde oder bin ich sehr schnell reizbar,kann mich teilweise nur sehr langsam bewegen,humor ist aber auch noch da:).Schon verschiedene Ärzte aufgesucht,teilweise wird man garnicht verstanden,es gibt Kommentare,wie "alle haben wir stress"Jetzt kommt Blutabnahme,Langzeit EKG hoffe das dieser Spuck bald wieder vorbei ist.

  31. Leserkommentar chrissie schreibt am 11.02.2014

    Ihr habt noch eine Gruppe vergessen: Das sind die allein Erziehenden, die nebenher noch arbeiten müssen...

  32. Leserkommentar Marie schreibt am 26.01.2014

    Ich kann Euch alle gut verstehen und der Artikel ist wirklich gut. Ich habe selbst jahrelang nur funktioniert.. Haus , Kinder, Beruf und nochmals Beruf- Dann kam auch noch eine Trennung und ich mußte noch mehr funktionieren und viele Dinge tun, um anderen zu gefallen, damit sie mir helfen. d.H auf die Kinder aufpassen, wenn ich arbeiten bin. Das war ein Kreislauf aus dem ich lange Zeit keinen Weg gefunden habe. Hatte körperliche Beschwerden, ich glaube manchmal wie eine 80 jährige kurz vorm... und das mit Ende 30. Das war nicht mehr schön und dann habe ich durch eine Freundin eine Adresse bekommen und ein Seminar besucht, wo es um mentale Techniken ging und das hat mich wirklich wachgerüttelt. Auf dem nach Hauseweg und das waren ca. 600 Kilometer hatte ich dann Zeit über mein Leben nachzudenken und da war eins klar- Es muß sich was verändern- Das Seminar hat mir dabei natürlich wahnsinnig geholfen. Es war nicht immer leicht, es hat sich aber wahnsinnig gelohnt. Daher es gibt immer einen Weg, wenn man ihn auch nicht sofort erkennt. Nutzt die Infos aus diesem Artikel und setzt doch einfach mal die eine oder andere Sache um. LG Marie

  33. Leserkommentar heike germann schreibt am 18.01.2014

    ich sitze hier und aus heiteren himmel tun mir alle knochen weh dann wird mir übel ich werde blass und mein puls rast das geht einige minuten dann bin ich total müde und fertig

  34. Leserkommentar Doreen schreibt am 16.01.2014

    ...schau auf all die Dinge, die gut und schön sind... du kannst auch etwas gut!!..zB die Natur ist schön... fang an zu Staunen über kleine schöne Dinge ... und Dankbar zu sein für das was du hast (die kleinsten Dinge: warmes Bett, Essen usw)... es hilft, ist wie ein Anker ... falls du mit Mobbing zu tun hast... es gibt einfache Kontersätze zB die Loriot-Technik ("ach was", gibt Bücher dazu) ... bei hohem Leistungsdruck: ja es gibt persönliche Grenzen, wenn du dein Bestes gegeben hast, brauchst du dir keine Vorwürfe zu machen-mehr geht nicht ... singe Lieder (hat viel mit dem besseren Atmen zu tun und schüttet gute Botenstoffe aus)... Wut, Sorge, Stress-da hilft Sport (30min Spaziergang ist auch ein Anfang)... gute Ernährung!!! Nicht vergessen genug Schlaf!... Wasser trinken... Schaffe dir genug Auszeiten in denen du etwas Schönes machst, entspannst( der Körper baut sonst deine Leistung ab, wenn du über dein persönliches Maximum gehst..also desto besser du entspannen kannst, desto mehr Wachstum (wie beim Muskeltraining)...das sind erstmal ein paar Tipps und ich hoffe sie helfen dir weiter... LG Doreen :)

  35. Leserkommentar Doreen schreibt am 16.01.2014

    Hallo Ahmed, ich komme aus einer schweren Depression... vielleicht kann ich dir helfen, indem ich dir sage, was bei mir hilfreich war... LG Doreen

  36. Leserkommentar Ahmed schreibt am 13.01.2014

    Danke, Ich bin in der Hoffnung das der Psychiater mir helfen kann...

  37. Leserkommentar Jutta schreibt am 13.01.2014

    Hallo Ahmed, ich hoffe sehr, dass man dir von ärztlicher Seite helfen können wird. - Das viele kein Verständnis für so etwas haben, weiß ich. Aber ich habe die Hoffnung und den Eindruck, dass da langsam ein Wandel reinkommt, weil heutzutage immer mehr auf der Strecke bleiben... LG Jutta

  38. Leserkommentar Katrin schreibt am 13.01.2014

    Sehr schöne Video´s zum Thema Burnout doch leider sehen viele es ja nur als Modekrankheit für jeden. Oder sagen das es nur "Ältere Menschen" bekommen können. Leider nicht mit 22 Jahren erkrankte ich an dem Burnout und muss leider sagen das ich keine Hilfe bekomme von Ärzte. Mittlerweile habe ich damit leben gelernt und versuche es irgendwie alleine zu schaffen auch wenn es kaum möglich ist. Aber was soll man machen wenn die Krankenkasse sich weigert?

  39. Leserkommentar Ahmed schreibt am 11.01.2014

    Leider haben nicht alle soviel verständnis ich war von Mo. Bis Fr. nicjt in der schule weil sich alles geändert hatte mehr stress und schlaf Rhytmus war ganz kapput ;( Mein Vaterr dachte ich Verweigere die Schule weil ich keine lust habe aber ich hab manchmal angst zustände kann nicht schlafen.. und die denken das ist nicht ernst :(.

  40. Leserkommentar Jutta schreibt am 10.01.2014

    Hallo Ahmed, ja, wenn man heutzutage neben der Schule noch andere Probleme hat, wird schnell alles viel zu viel. Gut, dass du einen Termin gemacht hast. Du brauchst Entlastung, damit bei dir nicht irgendwann alle Lampen ausgehen. Alles Gute und LG, Jutta

  41. Leserkommentar Ahmed schreibt am 10.01.2014

    Ich muss noch 3 Jahre zur Schule gehen.. danach kommt ja noch abi usw. In der schule ist alles Angespannt voller stress zu lange schule. - Termin beim Psychiater hab ich ein Termin . LG Ahmed

  42. Leserkommentar Jutta schreibt am 10.01.2014

    Hallo Ahmed, wie lange musst du denn noch zur Schule gehen (Jahre)? Und was sind das für Probleme die du mit der Schule hast? - Wenn es zu kritisch wird, gehe zu einem Psychiater. Probleme verdrücken ist nie gut. - Versuche dich in Mini-Schritten da rauszubuddeln. Eins nach dem anderen. (Bin keine Expertin, aber 42 Jahre alt und habe einiges mitgemacht.) LG Jutta

  43. Leserkommentar Ahmed schreibt am 09.01.2014

    Hi ich bin 13 hab viele probleme mit der Schule...Ich spiele öfters PC am Wochenende bis zu 8Std Ferien 13-24/7 stunden weil ich mir so meine probleme verdrücken...Ich denke das alter hat kaum etwas zu sagen aber ich arbeite jeden tag für die schule am pc neben bei hat meine Psychische Probleme , Meine Mutter ebenfalls wenn ich mir das alles zusamm denke brech ist meist zusamm ich weine meistens wenn ich schlafen gehe langsam möchte ich ncht meher zur schule ich zieh mich aus meinem sozialen umfeld. bitte um hilfe

  44. Leserkommentar neuhier schreibt am 25.12.2013

    Ich habe seit ich 18 bin gearbeitet. Immer gearbeitet. Logisch. Man muss ja sein Kosten decken. Miete, etc. . Ich habe sogar neben dem Vollzeitjob noch ein Abendstudium gemacht, weil ich aus dem alten Job rauswollte. Mit Mitte 30 bin ich dann zusammengebrochen. Burn-out. Seit dem Hänge ich mal in H4 dann wieder mal in einer befristeten Stelle. So schleppe ich mich durch das Leben. Der Dank des Staates für Jahrzentelanges Steuern und A-losegeldzahlens ist DRUCK DRUCK DRUCK. Manchmal wünsche ich mir dass mich aus Versehen ein LKW überrollt. Ich weiss nicht weiter. Denn egal wo man ist, selbst in der Sozialhilfe, der Existenzdruck (Miete, Strom, Essen) bleibt so lange bis man a) entweder im Lotto einige Milliarden gewonnen hat oder b) bis man einen Meter tiefer liegt. Bitte bitte entschuldigt den Sarkasmus.

  45. Leserkommentar radix schreibt am 23.12.2013

    Schuld ist doch die "Gesellschaft" ... höher schneller weiter, herzloser. Im Endeffekt reagiert doch der Körper nur und das halte ich eher für normal als alles andere. Wer heute im Arbeitsleben steht macht seinen Job für 3 weitere in der hälfte der Zeit! Und das unter ständiger Bedrohung seine Existenz zu verlieren! (Arbeitslosigkeit)... wen wundert es noch, das psychische Krankheiten zu nehmen? Mich auf jeden Fall nicht!

  46. Leserkommentar Lilly schreibt am 15.12.2013

    Das passt auf mich. 100%. Was soll ich nur machen? Ich fühle mich sogar zu erschöpft, zum Arzt zu gehen.

  47. Leserkommentar YukionnaKazahana schreibt am 09.12.2013

    Hallo... ich bin gerade mal erst 25 und habe seit meinem 10. Lebensjahr Depressionen. Bis zu meinem 22. Lebensjahr war ich bei keinem Arzt. Es wurde schlimmer und schlimmer, bis ich irgendwann, als mir ein "Freund" sagte er wolle sich umbringen und es sei meine Schuld töten wollte. Ich habe dann einen Arzt aufgesucht doch dieser hat mir nichts gebracht. Hab Anti-Depressiva-Bekommen und das wars. Früher und auch noch heute lenke ich mich mit Videospielen ab, manchmal indem ich lese, und flüchte mich in meine Fantasiewelt was nun soweit geht, dass ich auch noch eine multiple - emotional instabile Persönlichkeitsstörung habe, doch meine tolle Bildungsblegieterin meiner Maßnahme meint, ich müsse nicht zum Arzt. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, und auch nicht ob ich zu einem Arzt soll, schließlich brachte mir der letzte auch nichts. Naja....ich hoffe für euch, das es euch bald wieder besser geht.

  48. Leserkommentar Diana Luz schreibt am 04.12.2013

    Hallo an alle Betroffenen,fühle mich sehr betroffen,hatte noch keinen Urlaub und vieles was schwer ist,Aber in Allem und Trotzallem hilft mir immer wieder mein einziger wahrer,echter Freund Jesus Christus!!!ER ist die Quelle meines Lebens,mein Halt und meine Hilfe,wieder,wieder und wieder,bis in Ewigkeit.Ruft zu ihm alle die ihr Hilfe braucht er wird Euch retten,er liebt Euch.Seid alle Gesegnet.

  49. Leserkommentar Raus ins Freie! schreibt am 02.12.2013

    Ich war im Hamsterrad und will allen Mut machen das Rad zu stoppen. Mir haben Sport und Spaziergänge (zuerst kurze, dann immer längere) geholfen. Macht täglich eine halbe Stunde Sport oder Spaziergänge. Im Freien, bei jedem Wetter!. Zwingt euch am Anfang dazu und seid jedesmal stolz auf euch, wenn ihr es geschafft habt! Wenn ihr es nicht schafft weniger zu arbeiten, seht das Leben als Spiel und versucht einen Tag lang "im Spiel" die halbe Stunde Arbeit durch Sport und Spaziergänge im Grünen zu ersetzen und schaut was passiert!

  50. Leserkommentar Enomis 35 Jahre schreibt am 01.12.2013

    Ich fühle mich nicht nur ausgebrannt und ständig müde, nein ich funktioniere nur noch. Manchmal hoffe ich sogar dass ich auf dem Weg zur Arbeit einen schlimmen Unfall habe, wo ich dann für lange Zeit raus bin. Diese Tatsache erschreckt mich jeden Tag auf's Neue! Und ich grübele dann 12 std (meine tägliche Arbeitszeit) darüber rum. Aber einfach zum Arzt gehen kann ich nicht. Da mir dann am Ende die Stunden fehlen. Also mache ich weiter immer weiter, bis ich vielleicht doch einmal einfach umfalle!

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