Burnout Syndrom

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Burnout Syndrom - Ursachen und Symtome

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Das Burnout-Syndrom schleicht sich langsam ein. Deshalb erkennen es Betroffene oft erst, wenn sie bereits an einem Burnout erkrankt sind. Wie kommt es zu einem Burnout? Was sind die Anzeichen für ein Burnout-Syndrom? Bild © DOC RABE Media - Fotolia.com

Autor dieses Beitrags: , Diplom-Psychologe

An Burnout Erkrankte leiden unter einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Das Burnout Syndrom ist als Berufskrankheit nicht anerkannt.

Burnout ist keine reine Managerkrankheit. Besonders vom Burnout bedroht sind Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer, Sportler, Seelsorger und pflegende Angehörige, die sich für ein Familienmitglied über Jahre hinweg aufopfern.

Die Betroffenen wollen anderen helfen. Sie geben viel in ihrer Arbeit. Sie leiden aber darunter, für ihren Einsatz zu wenig Anerkennung, Lob und Bestätigung zu bekommen.

Ebenfalls gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Menschen, die sich in erster Linie über ihre Arbeit definieren und andere Werte, wie Familie und Freizeitgestaltung, als nebensächlich betrachten. Ihnen fehlt der notwendige Ausgleich zu ihrer Stressbelastung, dem Frust und den Problemen, die sie am Arbeitsplatz erleben.

Das Gefährliche am Burnout ist, dass sich diese Erkrankung - wie eine Alkoholerkrankung - schleichend und in Phasen entwickelt. Die Betroffenen gelangen erst nach Jahren der Überarbeitung an den Punkt, wo nichts mehr geht, der Akku leer ist und sie total erschöpft und ausgelaugt sind.

Es fehlt die Kraft zum leben. Der Wille, zu arbeiten, ist vielleicht noch da, Körper, Psyche und Geist versagen jedoch ihren Dienst.

Schauen wir uns die Symptome des Ausgebranntseins an.

Burnout Symptome - woran erkennt man einen Burnout?

Die häufigsten Anzeichen für einen Burnout sind:

Typisch für die Diagnose eines Burnout ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.

Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ganz normal. Entspannung am Abend oder Urlaub schaffen hier Abhilfe.

Wer ausgebrannt ist, dem hilft ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Die Symptome eines Burnout sind denen einer Depression zum Verwechseln ähnlich. Deshalb sagen manche Experten, beim Ausgebranntsein handle es sich um eine Depression.

Bevor wir uns mit den Ursachen des Ausgebranntseins befassen, möchten Sie vielleicht wissen, ob Sie burnout-gefährdet sind oder bereits unter Burnout leiden. Auskunft darüber geben Ihnen diese Tests.

Burnout Risiko Test
Burnout Test
Stress Test

Das Burnout Syndrom schleicht sich langsam ein

Zunächst haben wir den Eindruck, zu wenig Zeit für uns zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen. Man lädt sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, hat zwar Erfolge, ist aber trotzdem mehr und mehr mit seinem Leben und seiner Arbeitssituation unzufrieden.

Erschöpfung im Hamsterrad

Zum Burnout kommt es, wenn man das Gefühl hat, in einem Hamsterrad zu sein, nur noch zu funktionieren und zu wenig für den Einsatz zurück zu bekommen. Bild © Schwarwel - Fotolia.com

Dann kommen chronische Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen und depressive Erschöpfungszustände hinzu.

Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, man hat das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen.

Man fühlt sich innerlich leer, stellt die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und des Lebens, leidet und fühlt sich ausgebrannt.

Wir fühlen uns unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehen uns von diesen mehr und mehr zurück. Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden.

Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten zu können. Oder es werden Aufputschmittel genommen, um trotz der Erschöpfung geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene manchmal dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Video Burnout Syndrom Anzeichen - körperliche Symptome bei einem Burnout

Burnout Ursachen - Burnout Fallen

Burnout entsteht, wenn Betroffene nicht mit dem Termin- und Leistungsdruck zurechtkommen, sei es, weil sie sich selbst für ihre Tätigkeiten und Termine zu enge zeitliche Rahmen setzen, weil von "oben" Druck gemacht wird oder Kunden und Klienten sie ständig fordern.

Sie fühlen sich von anderen gehetzt und gestresst und tun sich schwer, den Anforderungen gerecht zu werden.

Dadurch haben Betroffene mehr und mehr den Eindruck, in ihrer Arbeit fremdbestimmt zu sein, d.h. sie haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das zu haben, was sie tun und wann sie es tun.

Sie fühlen sich wie eine Marionette, an deren Fäden andere ständig ziehen und zerren. Unzufriedenheit macht sich breit, gleichzeitig aber sehen die Betroffenen keine Möglichkeit, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Sie fühlen sich anderen und den vermeintlichen oder tatsächlichen Zwängen ausgeliefert.

Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Die 5 häufigsten Persönlichkeitsfaktoren, die einen Burnout begünstigen

Perfektionismus
Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe.

Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen.

Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer.

Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Überbelastung und einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz
Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper.

Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom
Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Nicht Nein sagen können
Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es am Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet.

Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich oft ausgenutzt. Und sie fühlen sich leicht überfordert, da sie es allen Recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und sich deshalb schwertun, Nein zu sagen.

Mangelnde Stressbewältigungsstrategien
Druck aushalten kann nur, wer innerlich stark ist und über entsprechende Strategien verfügt, mit dem Leistungsdruck umzugehen. Hierzu gehören z.B.

In hohem Maße gefährdet, an Burnout zu erkranken, sind Angestellte, die das Gefühl haben, für die Vorgesetzten nur noch Spielball zu sein, die den Eindruck haben, der Arbeit ausgeliefert zu sein und sich wie ein Hamster im Rad zu drehen, ohne daran etwas ändern zu können.


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Burn-out Video - Wie kommt es zu einem Burnout Syndrom?

Was tun, wenn Sie unter einem Burnout leiden?

Mehr dazu in Burnout Behandlung. Das Gegenstück zum Burnout ist der Boreout.

Prof. Miriam Meckel war einst die jüngste Professorin Deutschlands. Sie erkrankte an einem Burnout. Über Ihre Erfahrungen mit dem Burnout hat sie ein Buch geschrieben: "Bief an mein Leben".

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Kommentare zum Artikel Burnout Ursachen
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  1. Leserkommentar Sören schreibt am 16.04.2014

    Nein scheißegal Denken ist Mist !!!!So lassen nur die eigenen Dinge auf die man Wert gelegt ha nach und verlieren ihre Qualitäten.Doch Hochsensibel sollte man wiederum auch nicht sein.

  2. Leserkommentar Mira schreibt am 15.04.2014

    Habe gelernt zwischen meinen Arbeitszeiten Luft zu holen und mir auch mal ein Lob mit Sorgfalt Wert zu sein.Denn dies hat mann ja auch beim Burnout verlehrnt.Nur wenn man diese Dinge selbst an nimmt ,sich selbst etwas Wert zu sein ,so das man fähig ist auch anderen diese Grenzen klar zu setzen,die man sonnst immer überschritten hat .Kann mann diese positive Energie aufbringen um den Selbstzweifel zu besiegen .Man sollte nicht nur einen Termin Kalender haben mit Terminen ,auch mindestens 2 Hobbys und Lobe sollten dabei sein .Auch Finger weg von Energiesaugern die nur nehmen und nicht geben können !!!Pures Gift für die Gesundheit und nicht gerade eine Ergänzung !!! Also alles gute fangt heut noch an !!! Lg Mira

  3. Leserkommentar Leonardo schreibt am 15.04.2014

    hallo ich bin 23 und hab schon 2 burn outs gehabt in mein leben der erste 2010 der nur 3 monate gehalten hat , wie ich ihn weg bekommen habe ich hab gar nicht dran gedacht und hab mein leben gelebt ich hab ein scheiss egal gefühl gehabt . und das müsst ihr auch haben auch wenn es schwer ist . und der 2 , 2012 10 monate lang , viel sport gemacht , und positive energie . dann geht das schon weg .. steigert euch nicht so rein .. ich leidete unter schwindel jeden tag .. aber mir wars scheiss egal ich hab mich nie reingestiegen .

  4. Leserkommentar Mira schreibt am 15.04.2014

    Hallo Freunde ,ich hab auch ewig das Gefühl alle Dinge seien nicht gut genug.Es ist niemanden etwas recht zu machen.Auch ein Burn out kann zu Dauerarbeitslosigkeit führen ,b.s durch mangelndem Lob in der Schulzeit .Fasche Freunde , wenig Herzlichkeit ,belastendes (Familiäres)Umfeld .Wenn alle ein Ausdrücken wie eine Zitrone bis nichts mehr geht ,dann auch noch zusätzlich kaum etwas zurück kommt .Nur eine Kur Behandlung mit weiter Behandlung Terapie e.c und Aufbau helfen ,in Zukunft mit seinen Dingen klar zu kommen und ein zufriedenes Selbstbild zu erlangen.

  5. Leserkommentar honey schreibt am 06.04.2014

    Leute es gibst nicht was mann nicht schaffen kann .sport im maßen abends früh ins bett gehen keine schlechte Nachtrichten und keine horor filme. mit leuten rumhängen die gut gelaunt sind ,nicht mit leuten rumhängen die euch nicht gut tuhen dennoch depression haben und bücher lesen ,musik hören ,süßig keiten weglassen am tag 2 liter wasser trinken entspannen atmen ist sehr sehr wichtig wenn zumbespiel schlechte gedanken hochkommen versucht bitte immer konzentiert zusein und 3 mal tief ein und auszuatmen gute gedanken zumachen weil wir menschen alles.schaffen können vom arzt hilfe zuholen ist auch sehr wichtig aber mann sagt ja du bist der jenige der sich helfen kann menschen können mit eigene gedanken vieles schaffen nicht aufgeben ihr seid stark das was wir erleben ist alles menschlich ihr seid nicht allein die an depression oder burnout erkrank sind 70% aller menschen in deuschland haben das viele haben es geschaft ihr werdet sicherlich auch .1 stunde spaziergang hilft auch im wald und leute zucker weglassen egal was ihr isst oder trinkt immer positiv denken und negative weglassen und ihr werdet sehen wie gut euch geht eure honey

  6. Leserkommentar Born schreibt am 30.03.2014

    Antwort auf die Frage " wie lange kann sich ein Burnout hinziehen " lautet unter Umständen bis zum Tode

  7. Leserkommentar Willy schreibt am 27.03.2014

    Wie lange kann sich ein Burnout sich hinziehn

  8. Leserkommentar wer weis Rat?? schreibt am 26.03.2014

    Ich hab alle untenstehende Eintraege gelesen.. WO..bekommt man HILFE?? Schaut man im Register bei den Phsychologen nach..hat man eine Wartezeit von einem halben Jahr :( Wohne in Trier/Lux.....waere fuer einen Rat..mehr wie DANKBAR ICH WUENSCHE JEDEM EINZELNEN EINE GUTE BESSERUNG.....

  9. Leserkommentar birgit schreibt am 21.03.2014

    Ich bin 32 Jahre alt und Führungskraft. Die letzten fünf Jahre meines Lebens habe ich für den Beruf gelebt. Alle meine Interessen, die ich mal hatte, finde ich heute sinnlos. Meine freunde nerven mich. Hobbies habe ich nicht wirklich. Ich war mein Beruf. Ich habe viel und gerne gearbeitet, aufgrund des hohen Anspruchs an mich selbst, dem perfektionismus. Leider neige ich dazu allen helfen zu wollen, was mich teilweise völlig überlastet hat, aber ich könnte es bisher immer stämmen. Seit drei Monaten wurde alles was ist aufgebaut habe aufgrund von Verschiebungen von Prioritäten eingestellt. Nun soll um mich als Projekt-Teilnehmer (keine Verantwortung mehr) mit anderen Themen beschäftigen. Ich bin leer und kraktlos und ständig am heulen und bekomme mich nicht mehr eingefangen.

  10. Leserkommentar Harke schreibt am 18.03.2014

    Ich bin 61,leide seid Jahren unter dieser Krankheit bin mittlerweile berentet. Bei mir fing alles vor etwa 15 Jahren an 14 Stunden Arbeitstag, 2 schulpflichtige Kinder, arbeitslosen Mann, dazu kamen dann noch 2 Pflegefälle (Demenz)Tochter wurde schwer krank, und so weiter. Als sich vieles langsam wieder normalisierte war ich so fertig, dass ich mich bis heute nicht mehr richtig erholen konnte. Nach meinem Zusammenbruch wurde das Geld knapp, da ich Hauptverdiener war und nun auch noch in Hartz IV rutschte. Nicht genug muß ich immer weiter kämpfen, wir fielen bis aufs unterste Niveau. Langsam geht's wieder aufwärts, aber meine Ängste bekomme ich einfach nicht weg und es keiner da der richtig helfen kann. Bin oft am Limit. Hab keine Kraft mehr. Rate nur jedem, wenn möglich bei Zeiten die Reißleine zu ziehen. Bin jetzt 61 Jahre und frage mich oft wars das? Hab doch noch so viele Träume.

  11. Leserkommentar Selina schreibt am 18.03.2014

    mein freund hat defenitiv ein burn out symdrom aber er will sich ned helfen lassen :( ich bin am ende mit meinen kräften. ich selber weiß nicht mehr weiter :( die beziehung leidet sehr darunter und es steht kurz vorm aus

  12. Leserkommentar Michael schreibt am 09.03.2014

    habe mein burnout hinter mir, ich habe damals, mein leben um 180 grad umgedreht, bin dann ausgewandert, nach portugal, hier kann ich leben ohne anzeichen von erkrankung oder einbusen, ich habe angefangen, wieder ein mensch zu sein, zurück zu den wurzeln, lebe in einen normalen haus, und mitten in der natur, das ist nun mein lehrmeister, bereits seit 17 jahren, solange bin ich schon hier, kann nur jeden, mit stress und burnout, empfehlen, das leben umdrehen, oder auf der strecke bleiben, für nix. Hurra Ich lebe noch, mike

  13. Leserkommentar Thorsten schreibt am 01.03.2014

    Alles was hier bechrieben ist spricht mir aus der Seele, ich bin altenpfleger und nun an einem punkt angelangt nach langer Zeit wo ich sage ich kann und will auch nicht mehr! Alles erscheint so Sinnlos , nichts macht mehr freude , richtige leistung bringen unmoeglich ich versuche nur irgendwie ueber den tag zu kommen , gestern hab ich einen bew. bei uns das essen angereicht , ploetzlich kam eine angehoerige und meinte und was ist mit meiner Mutter ? Ich musste dann erstmal vor die tuer und bin in traenen ausgebrochen, mache den beruf seit fuenf jahren , aber seit vier monaten geht nichts mehr .

  14. Leserkommentar Charly schreibt am 01.03.2014

    Ich finde den Bricht sehr gut, weil er mir aus dem Herzen spricht. Seit Jahren gebe ich beruflich und privat alles, habe kaum Erholung. Alle zerren an mir. Mein Anspruch an mich selbst ist sicherlich auch viel zu hoch. Bin leider zu perfektionistisch veranlagt. Früher habe ich das alles gut weggesteckt. Jetzt reicht die Kraft dafür nicht mehr aus.Bin nur noch am Heulen.... Ich möchte einfach nur Ruhe. Manchmal wünsche ich mir beim Autofahren, dass etwas passiert und ich endlich Ruhe habe. Ich weiß, dass diese Gedanken nicht in Ordnung sind und verdränge sie auch gleich wieder.Das ständige Heulen kann ich nicht stoppen, mir kullern ständig die Tränen, ob ich will oder nicht.

  15. Leserkommentar Frank schreibt am 26.02.2014

    Ganz vergessen die Gruppe der Produktionsarbeiter! Mich hat es endgültig letzen Samstag erwischt, mit letzter Kraft ins Krankenhaus,vorm Krankenhaus zusammengebrochen(dachte meine letzte Stunde hat geschlagen)im Krankenhaus die Diagnose Burnout-Syndrom.Dachte selber immer das ist ein Witz,naja wurde eines besseren belehrt, nun durchgehend,ständig benommen,schwach,krankgeschrieben.Bei kleinster Anstrengung wird mir schwindellig,bin ich stellenweise wieder etwas kräftiger werde oder bin ich sehr schnell reizbar,kann mich teilweise nur sehr langsam bewegen,humor ist aber auch noch da:).Schon verschiedene Ärzte aufgesucht,teilweise wird man garnicht verstanden,es gibt Kommentare,wie "alle haben wir stress"Jetzt kommt Blutabnahme,Langzeit EKG hoffe das dieser Spuck bald wieder vorbei ist.

  16. Leserkommentar chrissie schreibt am 11.02.2014

    Ihr habt noch eine Gruppe vergessen: Das sind die allein Erziehenden, die nebenher noch arbeiten müssen...

  17. Leserkommentar Marie schreibt am 26.01.2014

    Ich kann Euch alle gut verstehen und der Artikel ist wirklich gut. Ich habe selbst jahrelang nur funktioniert.. Haus , Kinder, Beruf und nochmals Beruf- Dann kam auch noch eine Trennung und ich mußte noch mehr funktionieren und viele Dinge tun, um anderen zu gefallen, damit sie mir helfen. d.H auf die Kinder aufpassen, wenn ich arbeiten bin. Das war ein Kreislauf aus dem ich lange Zeit keinen Weg gefunden habe. Hatte körperliche Beschwerden, ich glaube manchmal wie eine 80 jährige kurz vorm... und das mit Ende 30. Das war nicht mehr schön und dann habe ich durch eine Freundin eine Adresse bekommen und ein Seminar besucht, wo es um mentale Techniken ging und das hat mich wirklich wachgerüttelt. Auf dem nach Hauseweg und das waren ca. 600 Kilometer hatte ich dann Zeit über mein Leben nachzudenken und da war eins klar- Es muß sich was verändern- Das Seminar hat mir dabei natürlich wahnsinnig geholfen. Es war nicht immer leicht, es hat sich aber wahnsinnig gelohnt. Daher es gibt immer einen Weg, wenn man ihn auch nicht sofort erkennt. Nutzt die Infos aus diesem Artikel und setzt doch einfach mal die eine oder andere Sache um. LG Marie

  18. Leserkommentar heike germann schreibt am 18.01.2014

    ich sitze hier und aus heiteren himmel tun mir alle knochen weh dann wird mir übel ich werde blass und mein puls rast das geht einige minuten dann bin ich total müde und fertig

  19. Leserkommentar Doreen schreibt am 16.01.2014

    ...schau auf all die Dinge, die gut und schön sind... du kannst auch etwas gut!!..zB die Natur ist schön... fang an zu Staunen über kleine schöne Dinge ... und Dankbar zu sein für das was du hast (die kleinsten Dinge: warmes Bett, Essen usw)... es hilft, ist wie ein Anker ... falls du mit Mobbing zu tun hast... es gibt einfache Kontersätze zB die Loriot-Technik ("ach was", gibt Bücher dazu) ... bei hohem Leistungsdruck: ja es gibt persönliche Grenzen, wenn du dein Bestes gegeben hast, brauchst du dir keine Vorwürfe zu machen-mehr geht nicht ... singe Lieder (hat viel mit dem besseren Atmen zu tun und schüttet gute Botenstoffe aus)... Wut, Sorge, Stress-da hilft Sport (30min Spaziergang ist auch ein Anfang)... gute Ernährung!!! Nicht vergessen genug Schlaf!... Wasser trinken... Schaffe dir genug Auszeiten in denen du etwas Schönes machst, entspannst( der Körper baut sonst deine Leistung ab, wenn du über dein persönliches Maximum gehst..also desto besser du entspannen kannst, desto mehr Wachstum (wie beim Muskeltraining)...das sind erstmal ein paar Tipps und ich hoffe sie helfen dir weiter... LG Doreen :)

  20. Leserkommentar Doreen schreibt am 16.01.2014

    Hallo Ahmed, ich komme aus einer schweren Depression... vielleicht kann ich dir helfen, indem ich dir sage, was bei mir hilfreich war... LG Doreen

  21. Leserkommentar Ahmed schreibt am 13.01.2014

    Danke, Ich bin in der Hoffnung das der Psychiater mir helfen kann...

  22. Leserkommentar Jutta schreibt am 13.01.2014

    Hallo Ahmed, ich hoffe sehr, dass man dir von ärztlicher Seite helfen können wird. - Das viele kein Verständnis für so etwas haben, weiß ich. Aber ich habe die Hoffnung und den Eindruck, dass da langsam ein Wandel reinkommt, weil heutzutage immer mehr auf der Strecke bleiben... LG Jutta

  23. Leserkommentar Katrin schreibt am 13.01.2014

    Sehr schöne Video´s zum Thema Burnout doch leider sehen viele es ja nur als Modekrankheit für jeden. Oder sagen das es nur "Ältere Menschen" bekommen können. Leider nicht mit 22 Jahren erkrankte ich an dem Burnout und muss leider sagen das ich keine Hilfe bekomme von Ärzte. Mittlerweile habe ich damit leben gelernt und versuche es irgendwie alleine zu schaffen auch wenn es kaum möglich ist. Aber was soll man machen wenn die Krankenkasse sich weigert?

  24. Leserkommentar Ahmed schreibt am 11.01.2014

    Leider haben nicht alle soviel verständnis ich war von Mo. Bis Fr. nicjt in der schule weil sich alles geändert hatte mehr stress und schlaf Rhytmus war ganz kapput ;( Mein Vaterr dachte ich Verweigere die Schule weil ich keine lust habe aber ich hab manchmal angst zustände kann nicht schlafen.. und die denken das ist nicht ernst :(.

  25. Leserkommentar Jutta schreibt am 10.01.2014

    Hallo Ahmed, ja, wenn man heutzutage neben der Schule noch andere Probleme hat, wird schnell alles viel zu viel. Gut, dass du einen Termin gemacht hast. Du brauchst Entlastung, damit bei dir nicht irgendwann alle Lampen ausgehen. Alles Gute und LG, Jutta

  26. Leserkommentar Ahmed schreibt am 10.01.2014

    Ich muss noch 3 Jahre zur Schule gehen.. danach kommt ja noch abi usw. In der schule ist alles Angespannt voller stress zu lange schule. - Termin beim Psychiater hab ich ein Termin . LG Ahmed

  27. Leserkommentar Jutta schreibt am 10.01.2014

    Hallo Ahmed, wie lange musst du denn noch zur Schule gehen (Jahre)? Und was sind das für Probleme die du mit der Schule hast? - Wenn es zu kritisch wird, gehe zu einem Psychiater. Probleme verdrücken ist nie gut. - Versuche dich in Mini-Schritten da rauszubuddeln. Eins nach dem anderen. (Bin keine Expertin, aber 42 Jahre alt und habe einiges mitgemacht.) LG Jutta

  28. Leserkommentar Ahmed schreibt am 09.01.2014

    Hi ich bin 13 hab viele probleme mit der Schule...Ich spiele öfters PC am Wochenende bis zu 8Std Ferien 13-24/7 stunden weil ich mir so meine probleme verdrücken...Ich denke das alter hat kaum etwas zu sagen aber ich arbeite jeden tag für die schule am pc neben bei hat meine Psychische Probleme , Meine Mutter ebenfalls wenn ich mir das alles zusamm denke brech ist meist zusamm ich weine meistens wenn ich schlafen gehe langsam möchte ich ncht meher zur schule ich zieh mich aus meinem sozialen umfeld. bitte um hilfe

  29. Leserkommentar neuhier schreibt am 25.12.2013

    Ich habe seit ich 18 bin gearbeitet. Immer gearbeitet. Logisch. Man muss ja sein Kosten decken. Miete, etc. . Ich habe sogar neben dem Vollzeitjob noch ein Abendstudium gemacht, weil ich aus dem alten Job rauswollte. Mit Mitte 30 bin ich dann zusammengebrochen. Burn-out. Seit dem Hänge ich mal in H4 dann wieder mal in einer befristeten Stelle. So schleppe ich mich durch das Leben. Der Dank des Staates für Jahrzentelanges Steuern und A-losegeldzahlens ist DRUCK DRUCK DRUCK. Manchmal wünsche ich mir dass mich aus Versehen ein LKW überrollt. Ich weiss nicht weiter. Denn egal wo man ist, selbst in der Sozialhilfe, der Existenzdruck (Miete, Strom, Essen) bleibt so lange bis man a) entweder im Lotto einige Milliarden gewonnen hat oder b) bis man einen Meter tiefer liegt. Bitte bitte entschuldigt den Sarkasmus.

  30. Leserkommentar radix schreibt am 23.12.2013

    Schuld ist doch die "Gesellschaft" ... höher schneller weiter, herzloser. Im Endeffekt reagiert doch der Körper nur und das halte ich eher für normal als alles andere. Wer heute im Arbeitsleben steht macht seinen Job für 3 weitere in der hälfte der Zeit! Und das unter ständiger Bedrohung seine Existenz zu verlieren! (Arbeitslosigkeit)... wen wundert es noch, das psychische Krankheiten zu nehmen? Mich auf jeden Fall nicht!

  31. Leserkommentar Lilly schreibt am 15.12.2013

    Das passt auf mich. 100%. Was soll ich nur machen? Ich fühle mich sogar zu erschöpft, zum Arzt zu gehen.

  32. Leserkommentar YukionnaKazahana schreibt am 09.12.2013

    Hallo... ich bin gerade mal erst 25 und habe seit meinem 10. Lebensjahr Depressionen. Bis zu meinem 22. Lebensjahr war ich bei keinem Arzt. Es wurde schlimmer und schlimmer, bis ich irgendwann, als mir ein "Freund" sagte er wolle sich umbringen und es sei meine Schuld töten wollte. Ich habe dann einen Arzt aufgesucht doch dieser hat mir nichts gebracht. Hab Anti-Depressiva-Bekommen und das wars. Früher und auch noch heute lenke ich mich mit Videospielen ab, manchmal indem ich lese, und flüchte mich in meine Fantasiewelt was nun soweit geht, dass ich auch noch eine multiple - emotional instabile Persönlichkeitsstörung habe, doch meine tolle Bildungsblegieterin meiner Maßnahme meint, ich müsse nicht zum Arzt. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, und auch nicht ob ich zu einem Arzt soll, schließlich brachte mir der letzte auch nichts. Naja....ich hoffe für euch, das es euch bald wieder besser geht.

  33. Leserkommentar Diana Luz schreibt am 04.12.2013

    Hallo an alle Betroffenen,fühle mich sehr betroffen,hatte noch keinen Urlaub und vieles was schwer ist,Aber in Allem und Trotzallem hilft mir immer wieder mein einziger wahrer,echter Freund Jesus Christus!!!ER ist die Quelle meines Lebens,mein Halt und meine Hilfe,wieder,wieder und wieder,bis in Ewigkeit.Ruft zu ihm alle die ihr Hilfe braucht er wird Euch retten,er liebt Euch.Seid alle Gesegnet.

  34. Leserkommentar Raus ins Freie! schreibt am 02.12.2013

    Ich war im Hamsterrad und will allen Mut machen das Rad zu stoppen. Mir haben Sport und Spaziergänge (zuerst kurze, dann immer längere) geholfen. Macht täglich eine halbe Stunde Sport oder Spaziergänge. Im Freien, bei jedem Wetter!. Zwingt euch am Anfang dazu und seid jedesmal stolz auf euch, wenn ihr es geschafft habt! Wenn ihr es nicht schafft weniger zu arbeiten, seht das Leben als Spiel und versucht einen Tag lang "im Spiel" die halbe Stunde Arbeit durch Sport und Spaziergänge im Grünen zu ersetzen und schaut was passiert!

  35. Leserkommentar Enomis 35 Jahre schreibt am 01.12.2013

    Ich fühle mich nicht nur ausgebrannt und ständig müde, nein ich funktioniere nur noch. Manchmal hoffe ich sogar dass ich auf dem Weg zur Arbeit einen schlimmen Unfall habe, wo ich dann für lange Zeit raus bin. Diese Tatsache erschreckt mich jeden Tag auf's Neue! Und ich grübele dann 12 std (meine tägliche Arbeitszeit) darüber rum. Aber einfach zum Arzt gehen kann ich nicht. Da mir dann am Ende die Stunden fehlen. Also mache ich weiter immer weiter, bis ich vielleicht doch einmal einfach umfalle!

  36. Leserkommentar chrissi schreibt am 30.11.2013

    Ich hatte bei dem Beitrag eben Tränen in Augen, weil ich mich voll wieder erkannt habe. Vom Arbeitgeber bekommt man null Anerkennung obwohl man volle Leistung bringt nie krank ist, ich fühl mich wie ne marionette die nur noch macht was andere von einem erwarten.

  37. Leserkommentar Ute schreibt am 21.11.2013

    Ja, alle die hier schreiben haben es erkannt. Das Video einfach perfekt. Als ich es ansah und mein 13 jähriger Sohn zuhörte, sagte er: ,, Mutti die hälfte der dort beschriebenen Probleme hast du, ich will nicht das du krank wirst. Na ja mit 6 die Mutter verloren mit 25 den Vater und letztes Jahr ist meine Schwester gestorben. Meine eigene Tochter habe ich in ein Heim überwiesen, da ich nicht mir keinen Rat mehr wusste ( immer besoffen nie zu Hause ). Im Job läuft alles schief, da ich mich nicht konzentrieren kann. Leider kann ein keiner helfen und von der Gesellschaft ist keine Hilfe zu erwarten, meistens nicht einmal von der eigenen Familie. Leider muss man das Beste daraus machen und sich entscheiden, was im Leben wichtig ist, Job oder Kinder? Kinder haben mich beruflich ausgegrenzt, so dass ich nie wieder richtig arbeiten konnte und schlimmer geht's immer: Die eigene Tochter hast dich und sagt, du bist zu nichts nütze!! Da soll man noch weiterleben, ist manchmal gut zu verstehen, wenn Menschen sich vor Alkohol keinen Respekt mehr haben oder sich umbringen. Ich glaube der ewige Materialismus und die Habgier bring uns gegenseitig um und gegen Neid hat es noch keine Medizin gegeben. Allerdings lasse ich mich dann von einem Arzt beraten und hoffe für alle die hier den Mut hatten zu schreiben, dass sie wieder ihr Glück finden. ES war toll Gleichgesinnte zu treffen ohne gleich blöd angemacht zu werden, oder wie man es oft zu spüren bekommt ( andere tuscheln oder gehen vorbei bzw. wechseln die Straßenseite )

  38. Leserkommentar Christian 16 Jahre alt -,- schreibt am 18.11.2013

    Ich habe mir alles sorgfältigst alles durchgelesen...weiß aber immer noch nicht was ich tun soll. Ich habe meine Leben oftmals mit Computer-Spiele verbracht, die Hausaufgaben teils bis spät in die nacht gemacht und teils aus langer weile morgen früh vor der schule. Ausführliche Referate schreibe ich immer am letzten Tag lerne immer am letzten Tag für Arbeiten. Ich habe es bisher immer verkraftet doch seit heute habe ich Schwindlkeit bekommen und de Artzt sagt wegen zu niedrigem Blutdruck nur iwas von 105 und normal sei 120 oder so...hat das auch was mit dem burnout zu tun ? Ich geh in die Berufsschule und lerne Elektrotechnik einem Beruf wo ich dachte dass er mir spaß macht...in der Theorie schon ja aber Praxis bin ich sowas von am arsch.Habe keine lust auf zu gar nichts...Hobbys...freunde aufgehört was tun ? Bei Antworten und Fragen kann ich euch meine E-Mail addresse geben oder ihr schreibts einfach hier rein bitte um hilfe

  39. Leserkommentar Erna schreibt am 01.11.2013

    ja ich lese mich gerade selber ich fühle mich wie ein Hamster, Hamsterrat das nicht aufhört zu Drehen !welcher Arzt Hört uns zu ? jedes Wort Drift zu !Gereizt ,Lustlos ,Akku leer uns....!!!

  40. Leserkommentar Matthias schreibt am 29.10.2013

    In dem Artikel habe ich mich selbst wieder gefunden. Ich bin seit Anfang Oktober wegen Burnout krank geschrieben und habe bereits während dieser Phase meine 11-jährige Beziehung "abgeschossen". Leider leidet meine Lebensgefärdin auch unter Burnout, lässt aber keine Hilfe zu und ist noch in ihrem Strudel drin. Ich bin völlig am Ende, da ich auf keine Hilfe innerhalb der Familie rechnen kann. Zum Glück habe ich Ärzte, die mich unterstützen. Mein Ziel ist, ein normales und harmonisches Leben zu führen. Aber das wird noch ein langer Weg sein. Und vor Allem, dass meine Beziehung wieder bergauf geht. Ich kann nur jedem sagen, der einen unzufriedenen Zustand verspürt: Holt Euch rechtzeitig Hilfe!!! Wenn man so tief drin ist, wie ich, ist es sehr schmerzhaft, wieder heraus zu kommen

  41. Leserkommentar MANFRED schreibt am 28.10.2013

    Wenn Ich diese texte durchlesen, erkenne ich mih wider, nun wird es höchste zeit, einen artz aufzusuchen, bevor es zu spät ist

  42. Leserkommentar Lüdya schreibt am 15.10.2013

    An Tina und Dominik Ihr habt eure Grenzen erreicht eure Körper und Seele sagt schon STOP,ich bin nicht betroffen aber mein Mann habe zwei Kinder die Krank sind und noch mein Partner ,mein job also habe auch eine schwierige Aufgabe zur erfüllen zur Zeit. Ich habe die Symptome bei mein mann erkannt er wird in der Klinik behandelt seit 4 Monaten . Er hatte auch Selbstmord Gedanken USW. Als Partner hat man nicht leicht Bitte lasst euch helfen . Mein mein war unersetzlich Gewesen bevor er in die Klinik kam. Mann kann jeden ersetzen. Geld braucht Mann immer ja aber Gesundheit kommt nicht so schnell zurück, Partner auch nicht. Holt Hilfe

  43. Leserkommentar Susan schreibt am 12.10.2013

    Ich erkenne mich in diesem Text (leider) wieder... und trotzdem habe ich das Gefühl,mich ständig rechtfertigen zu müssen. Menschen,die das noch nie erlebt haben,können und wollen das nicht verstehen. Sie sehen die Krankheit als Ausrede.... Schade....

  44. Leserkommentar jennifer schreibt am 07.10.2013

    Danke wahr gut und hilfreich der text .

  45. Leserkommentar Elke schreibt am 27.09.2013

    Super gut geschrieben. Ich halte einen Vortrag und wenn ich darf, werde ich Passagen daraus nutzen. Vielen Dank!

  46. Leserkommentar Tina schreibt am 26.09.2013

    Mir geht's total schlecht! Ich bin Schwester von Beruf und finde mich so sehr wieder in diesem Bericht! Ich kann mich oft nicht konzentrieren, habe Angst den Patienten nicht gerecht zu werden und mein Privatleben leidet darunter! Ich bin 150 prozentig Perfektionist ob im Beruf wie privat! Außerdem habe ich noch einen putzzwang den ich jeden Tag besiegen muss! Ich fühle mich müde, leer und ausgebrannt! Mein Mann muss jetzt auch noch eine Umschulung machen, da er versteift wurde! Meine dreijährige Tochter ist zur Zeit in einer schweren Phase! Sie nögelt viel und das reiz mich oft sehr, so das ich viel mit ihr schreie! Ich kaufe auch wie blöd alles ein obwohl wir uns es eigentlich garnicht leisten könnten' abschalten kann ich garnicht mehr! Nachts liege ich wach und Versuch meine Gedanken zu sortieren, was oft nicht klappt! Ich arbeite oft geteilte Dienste die mir sehr zu schaffen machen! Ich bin einfach fertig! Oft denke ich, ich haue einfach ab und beginne wo ein neues Leben, weil mir alles zuviel ist! Mit meinen Mann streite ich nur noch, weil er mich nicht versteht! Suche gleichgesinnte, die mir auch helfen können! Und vor vier Jahren ist mein Sohn gestorben wo ich bis heute dran mich rum schlage! Bitte helft mir!

  47. Leserkommentar Dominik schreibt am 19.09.2013

    Hallo Juliette, du hast gewonnen. Dein Leben ist tatsächlich viel schlechter als meiner, aber ich kann trotzdem nicht mehr. Ich bin in einer Führungsposition, habe ca. 125 Mitarbeiter unter mir und in der letzte Zeit kommt mir so vor als alles was ich anfasse schief geht. Ich kann nicht einschlafen, wenn ich schlafe wache ich nicht ausgeruht aus und diese Rückenschmerzen bringt mich noch um. Ich bin 45 Jahre alt und könnte nur weinen (ich weine nie, nicht mal bei Beerdigungen). Ich kann mit niemand sprechen, da ich mich schäme. Ich habe sogar selbsmordgedanken, da die Welt mich sowieso nicht braucht. Ich hoffe du findest jemand die dir hilft mit den Kindern.

  48. Leserkommentar Chris schreibt am 11.09.2013

    Furchtbar.. Man muss trotzdem weiter so dahin Arbeiten weil man nichts mehr anderes findet. Am besten nicht fest stellen lassen da man sonst zukünftige andere Arbeitsplätze knicken kann.

  49. Leserkommentar Petra schreibt am 08.09.2013

    >Ich hoffe nicht Burnout mit 21.. Genau das gleiche. Ich bin auch 21 und bei mir trifft fast alles zu. Ich kann seit Jahren nicht abschalten, da ich in meiner Freizeit immer zu Lern- und Fachbüchern greife. (Verkorkste Lernerziehung und Perfektionismus: was nicht 120%, wird nicht toleriert.) Mache neben einem 54 Stunden Gastonomiejob, die Fernmatura und versuche nebenbei mich in einer neuen Abteilung zurecht zu finden, wo ich schon zweimal ermahnt wurde, genauer zu sein. Übermüdung und Konzentration grüßt. Ich bin komplett fertig, aber bis ich alleine die Matura nicht habe, werde ich auch kaum nachlassen können, da ich mich sonst wieder jahrelang in meiner Familie rechtfertigen muss...

  50. Leserkommentar Gaby schreibt am 02.09.2013

    Dieser Artikel war für mich sehr interessant, auch wenn nicht alle Symtome auf mich zutreffen. Seit kurzer Zeit erst und von heute auf morgen kämpfe ich mit Schlafstörungen sowie sehr starke Vergesslichkeit bzw. Konzentrationsschwierigkeiten.Außerdem habe ich das Gefühl mir schnürt einer den Hals zu. Ich merke ich bin kaputt, aber ich muss weiter. Ich habe eine 4-jährige Tochter die mich braucht, eine krebskranke Mutter die seit 2 Jahren im Heim lebt, es nicht weiß wie krank sie ist und nie in ein Heim wollte. Auf meiner Arbeit bin ich mit meinem Chef alleine. Der würde alles verlieren bzw. aufgeben müssen, wenn ich jetzt schlapp machen würde. Doch irgendwie fehlt mir im Moment die Kraft das alles zu stemmen. Mal sehen was ich in den nächsten Wochen tun kann. Es muss weitergehen!

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