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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß.

Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine große innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände

Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

Psychotherapie bei einer DepressionEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar ... schreibt am 23.05.2015

    Ich glaube meine Traurigkeit schwingt zur zeit in Depression um :( aber keinermerkt das und ich kann das meinen Eltern nicht sagen

  2. Leserkommentar jjs schreibt am 21.05.2015

    Hallo, meine Freundin hat sehr starke Depressionen. Sie macht seit 2 Wochen komplett dicht, lässt mich gefühlstechnisch nicht mehr an sich ran. Wie soll ich mich am besten verhalten. Will sie nicht verlieren. Danke schon einmal.

  3. Leserkommentar Habiby schreibt am 21.05.2015

    Hallo liebe Leser, die sich mit Depressionen auseinander setzten. Auch ich leide ungefähr seit meinem 13 Lebensjahr an Depressionen, jetzt bin ich 27Jahre. Ich befinde mich seit Jahren in Psychotherapie und habe auch schon mal Medikamente über 2 Jahre genommen. Die aber nur über einen bestimmten Zeitraum geholfen haben. Ansonsten haben sie mich in meinem Leben nicht weitergebracht. Aber ich kenne das, dieses negative, trostlose denken, Gedanken die mich müde, aussichtlos, sinnlos, deprimiert dastehen lassen. Hinzu kommt das ich in meinem Job immer wieder wechsel erleben musste, weil ich Chefs hatte die einen tyrannisiert und fertig gemacht haben. Und immer ziemlich darunter litt. Sodass ich kündigen musste. Und das schlimmste ist für mich jetzt, die Zukunfts angst. Was wird aus mir? Bekomme ich einen Job? Wird es mirda wieder so schlecht ergehen?dazu kommt noch das ich immer Geld angst habe. Mir nichts leisten zu können, nichts zu bieten zu haben. Obwohl ich mir immer sage es geht einem Gut! Das ist diese Selbstkritik die an einem nagt, nichts gebacken zu kriegen, immer wieder Job wechsel, immer wieder diese Ungewissheit irgendwo mal richtig anzukommen um fuss fassen zu können. Es ist aber mal schön zu wissen, das ich nicht alleine dastehe! Ich kenne sonne Menschen wie mich nicht. Lg

  4. Leserkommentar Nachtluft schreibt am 21.05.2015

    Mir geht es schon sehr lange so schlecht. Zu mir, 18 Jahre, weiblich, eigentlich ein Vorbild: Lerne einen medizinischen Beruf, viele Freunde, sehr beliebt. Aber ich habe eine tiefe Leere in mir. Fühle mich seit ca. 2 Jahren hoffnungslos, möchte am liebsten alles aufgeben, kämpfe mit dem Gedanken meine Ausbildung abzubrechen. Jede kleinste Kritik macht mich fertig und bringt mich sofort zum weinen. Ich sehe keinen Sinn mehr zum Leben, vertraue keiner Menschenseele mehr, nicht mal mehr mir selbst. Es ist sehr schwer für mich, neue Kontakte zu knüpfen. Genauso wie den Alltag zu schaffen: Ich arbeite früh bis abends, komme blass nach Hause und vergrabe mich sofort im Bett. Ich bin leider ein ganz schwacher Mensch geworden, ich sehe kaum noch einen Ausweg in mir selbst oder in irgendwas anderem und ertränke meine Probleme lieber in Alkohol und Drogen. Habe auch sehr oft Selbstmordgedanken, aber ich weiß, dass ich mir nie etwas antun würde. Ich bilde mir ein, die Welt in anderen Farben zu sehen als z.B meine Freunde. Ich fühle mich eigentlich nur noch im Stich gelassen. Sollte ich mir einen Psychater holen? Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist, außerdem weiß ich nicht mal, wie ich das meiner Hausärztin erklären soll, von einen auf den anderen Tag zu ihr zu kommen und sagen "Hey, ich habe Depressionen und möchte gerne was dagegen tun".

  5. Leserkommentar HOPE schreibt am 18.05.2015

    Hallo Sonnenblumen, das hast du gut hingekriegt! Sicher war das viel Überwindung, aber du hast dich getraut! 20 Jahre ist eine lange Zeit, weiß gar nicht wie man das schafft... Ich wünsche, dass es bei dir aufwärts geht und dass sich alles bei dir bessert!!!

  6. Leserkommentar Sonnenblumen schreibt am 17.05.2015

    Hallo zusammen, ich bin 39 Jahre. Bin mit 19 Mutter geworden und wenn ich so zurück denke hat vor 20 Jahren bei mir alles angefangen. Nach 2 Jahren war ich alleinerziehende Mutter und hatte nur Männer, die nicht gut zu mir waren, auch sonst war das Leben nicht immer gut zu mir. Seit 6 Wochen nehme ich jetzt Antidepresiva und fahre in 2 Wochen auf Reha in eine Psychosomatische Klinik. Ich habe voll bammel und schäme mich so sehr dafür. Andererseits ist das meine letzte Hoffnung, dass ich wieder Freude am Leben finde. Es war wahnsinnig schwer für mich, mit meinem Arzt darüber zu reden, den Antrag auszufüllen und vor allem meinem Arbeitgeber dies mitzuteilen. Ich habe es aber geschafft und fühle mich jetzt leichter, auch wenn ich diesbezüglich ein schlechtes Gewissen habe. Ich ertrage mich nämlich selber nicht mehr. Sehe mein Leben an mir vorbei ziehen. Bin seit so vielen Jahren nur müde, gereizt und alles wird mir zu viel. Könnte jeden Tag nur weinen. Ich kann jedem nur raten, geht zu eurem Hausarzt, weint meinetwegen sogar bei ihm....denn er kann euch helfen. Wenn nicht er, wer dann?

  7. Leserkommentar lilli schreibt am 17.05.2015

    Muss immer weinen ,binn immer nur am schimpfen, werde schnell laut .

  8. Leserkommentar HOPE schreibt am 17.05.2015

    Hallo Leute, ihr wart wieder fleißig, habt viel über eure Probleme geschrieben, man sieht, dass sich die Probleme wiederholen, es ist diese Lust- und Antriebslosigkeit, die euch beherrscht. Das merke ich bei meinem Sohn auch, mal geht´s ihm relativ gut, mal ist er total apathisch. Ich denke, Ihr sollt alle den Arzt aufsuchen, es gibt viele Ursachen für diese Krankheit, z.B.: Mikromineralien, Spurenelemente und sogar das Sonnenlicht spielen auch eine große Rolle. Die Krankheit ist sehr komplex, dazu kommen noch Zukunftsängste und nicht verarbeitete negative Erlebnisse aus der Vergangenheit, ungesunde Gewohnheiten (wie viel PC-Spielen u. ev. Rauchen u. Trinken), ungesunde Ernährung usw. Ihr müsst gemeinsam mit dem Doktor, mit den Eltern und mit Freunden nach Lösungen suchen und bitte nicht aufgeben, das Leben ist einmalig und sehr kostbar!

  9. Leserkommentar Helga Tacke schreibt am 16.05.2015

    ich möchte dringend Hilfe, habe aber nicht die Kraft, mir einen Arzt zu suchen

  10. Leserkommentar David schreibt am 16.05.2015

    Ich bin David, 18 Jahre jung. Ich habe seit ca. 6 Jahren das Gefühl, dass alles an mir den Bach runter geht. Ich habe kein Selbstvertrauen, kein Selbstwertgefühl mehr, kann nicht mehr mit Menschen reden. Jetzt erst bin ich auf die Idee gekommen, dem endlich mal nachzugehen...alles weist darauf hin, dass ich auch unter Depressionen leide...Aber ich habe Angst, dass das wieder als Vorwand für meine Faulheit angesehen wird, wobei ich das teilweise selbst so sehe. Ich muss unbedingt mit meiner Mutter darüber reden... Ich habe nach der 11. Klasse die Schule abgebrochen und habe nun Angst, dass nie etwas aus mir wird... ich meine, ich kann wirklich NICHTS richtig gut, da ich vor allem angst habe etwas falsch zu machen... vor meinen freunden kann ich mich auch nie durchsetzen, es kommt mir so vor, als wäre ich einfach immer das 5. Rad am Wagen, als würden mich alle nur Leiden können, wenn sie etwas von mir brauchen... so ist es auch, aber kommt eben, weil ich so langsam und langweilig geworden bin. Würde man mir psychotherapeutische Behandlung empfehlen? Das kann so nicht weitergehen, ich muss wieder Fuß fassen, meine Zweifel beseitigen... Entschuldigung an den Leser, dass alles so verworren ist ist, aber ich habe mir nicht genug Mühe beim schreiben gegeben und nur das aufgeschrieben, was mir als erstes in den Sinn kam...

  11. Leserkommentar m.d schreibt am 14.05.2015

    Depressionen sind die Volkskrankheiten Nr 1..ich leide nun 7 Jahre dran. Ich bin 23 noch jung..aber schon sehr viel negatives durchgemacht und ich merke keine Besserung man ist wie ein anderer Mensch geworden hat kein Spaß mehr am leben ..ich wünschte es wäre vieles anders. Es ist traurig wie viele Menschen es trifft auch durch den heutigen stress auf arbeit dem druck, und was die Krankheit aus einem macht. Ich habe noch nie Tabletten gegen genommen , nur gegen Unruhe. Ich schaue trotzdem immer irgendwie nach vorn obwohl es schwer ist . Ich merke so ganz weg bekomme ich sie nicht. Lg

  12. Leserkommentar angel schreibt am 14.05.2015

    habe keine erfahrung,mein mann hat depressionen und es ist nicht immer leicht verständnis zu haben

  13. Leserkommentar HOPE schreibt am 13.05.2015

    Hallo Kurt, ich kenne keinen Ratschlag für dich, es ist eine Zwickmühle... Ist Deine Frau in Behandlung? Vielleicht ist das möglich, dass Ihr beide gemeinsam zum Doktor geht und er euch eine Lösung vorschlägt, sonst wüsste ich nicht, wie lange es noch so funktioniert...

  14. Leserkommentar HOPE schreibt am 13.05.2015

    Hallo Teenis, wenn ich eure Beiträge hier lese, erkenne ich wie früh sich die Krankheit anzeichnet, einige von euch sind erst 14 J.a. und haben schon depressive Phasen. Ich glaube, bei meinem Sohn ging´s auch mit 14 los, es fing an mit Kopfschmerzen und Migränen, fast immer dann, wenn er viele Hausaufgaben hatte od. wenn er etwas zu Hause machen sollte... Ich habe es auch auf seine Faulheit geschoben, später kam seine Begeisterung für Fitness und das schlimmste waren seine Agressionen! Damals hatte ich keinen Schimmer, was in ihm vor sich geht... Es gab überhaupt kein normales Kommunizieren mehr, er war immer nervös, unzufrieden u. seine Laune schwankte ständig...

  15. Leserkommentar HOPE schreibt am 13.05.2015

    Hallo p.t.! Ich finde du bist mutig, allein schon deswegen, dass du geschrieben hast! Nun weist du, dass du mit dem Problem nicht alleine bist, es sind viele davon betroffen. Kennst du das Sprichwort: "Jeder ist seines Schicksals Schmied"? Das habe ich auch mal gedacht, dass man vieles selbst erreichen muß und kann, aber es gibt sehr viele Dinge, wo man nicht dafür kommt, z.B. Krankheiten, manche kommen über Nacht u. manche schleichen sich ein. Das finde ich gut, dass Du und Deine Freundin über einander Bescheid wiest, ich denke, so könnt ihr besser aufeinander eingehen u. einander unterstützen. Deine Eltern müssen auch davon erfahren, dann werden sie dich besser verstehen.

  16. Leserkommentar p.t. schreibt am 12.05.2015

    ich könnte sogar voll gut in der schule sein, denn dumm bin ich ganz bestimmt nicht, aber es fällt mir so verdammt schwer mich anzustrengen! ich erzähle allen immer, was ich nach der schule vorhab und wie mein leben später aussehen wird, dabei glaube ich nicht einmal selbst daran. und jedes mal wenn ich daran denke mit meiner freundin oder irgendjemandem über meine gefühle zu reden, bekomme ich regelrecht panikattacken! alleine, dass meine freundin jetzt davon weiß schnürt mir die brust zu. so, dass musste ich loswerden, ich will, dass irgendjemand das hier liest und mich versteht ohne, dass ich mit jemandem reden muss.

  17. Leserkommentar p.t. schreibt am 12.05.2015

    jetzt fühle ich mich noch schlechter, weil ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt war um zu bemerken wie scheiße es meiner besten freundin ging. sie will mit mir immer darüber reden (also über mich) aber mir fällt das so schwer! ich kann das einfach nicht, weil ich will nicht glauben, dass ich krank bin. ich meine, es ist meine eigene schuld, dass mein leben den bach runter geht und eigentlich habe ich auch voll viele und gute freunde und hätte allen grund glücklich zu sein!

  18. Leserkommentar p.t. schreibt am 12.05.2015

    ich will nicht depressiv sein, das fühlt sich an als würde ich meine faulheit auf die depression schieben aber ich habe mehrmals schon online depressions tests gemacht und jedes mal kam raus, dass ich depressiv bin. gestern erst hat meine beste freundin zufällig die schnitte auf meinem bein bemerkt und dann hat sie mich dazu gebracht zuzugeben, dass ich mich selbst verletze, vor allem, weil sie vorher schon bemerkt hat wie ruhig und traurig ich mich benehme. dann hat sie mir erzählt, dass sie selber depressionen hat und schon seit einem halben jahr in therapie ist.

  19. Leserkommentar p.t. schreibt am 12.05.2015

    hallo liebe leute :) ich bin p. und 14 jahre alt. ich fühle mich schon seit 9 monaten einfach scheiße. ich will einfach nicht wahr haben, dass ich depressiv bin, ich glaube einfach, dass ich ein sehr fauler mensch bin, was mich zu einem schlechten menschen macht. alles fällt mir schwer und ich kann mich nur schwer dazu durch ringen überhaupt was für die schule machen. ich tue das eigentlich nur, damit meine mutter nicht noch mehr enttäuscht von mir ist oder merkt wie beschissen es mir geht.

  20. Leserkommentar HOPE schreibt am 12.05.2015

    Hallo Adolf, herzlichen Glückwunsch zur Heirat! Alles Liebe & Gute! Das ist doch mal was Positives! Sie schreiben, dass Sie glücklich sind und das ist doch toll, das kann nicht Jeder von sich sagen! Alles, alles Gute für Ihre Zukunft!!!

  21. Leserkommentar adolf schreibt am 12.05.2015

    ich bin schwul und heirate nächste woche meinen freund. Ich bin sehr glücklich habe aber das gefühl auch eine depression zu haben. was soll ich tun?

  22. Leserkommentar Ich schreibt am 11.05.2015

    Hallo liebe luete ich bin sehr sehr traurig bei mir geits jede tag ber ap zeit ein jahr habe ich brust krebs ich habe alles hinte mir alles was zu gehört aber ich habe keine motiwasion mehr im leben lus Losigkeit hilflosigkeit angst egal was ich mach nur negatifen gedanken

  23. Leserkommentar Kaya schreibt am 11.05.2015

    Hallo liebe luete ich bin sehr sehr traurig bei mir geits jede tag ber ap zeit ein jahr habe ich brust krebs ich habe alles hinte mir alles was zu gehört aber ich habe keine motiwasion mehr im leben lus Losigkeit hilflosigkeit angst egal was ich mach nur negatifen gedanken

  24. Leserkommentar HOPE schreibt am 11.05.2015

    Leute, ich muß EUCH sagen, dass ich einen Vorteil habe, ich habe immer ein Licht in meinem Herzen und ich bin froh, dass ich manchmal aus letzter Kraft, mit viel überwinden zu diesem Buch greife und dort einfach anfange zu lesen, weil das, was dort steht kann genau wie eine Depression, unser Denken verändern in positive Richtung! Ich hoffe und ich bete dafür, dass auch Ihr Euch ein Lichtlein in Eurem Herzen anzünden könnt und immer darauf zugreift, wenn´s unerträglich wird! Vergesst bitte nicht, das eure Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunde EUCH ganz toll lieb haben, auch wenn es euch nicht so vorkommt... Versucht zu Gott zu beten! Ich werde für EUCH beten, damit es euch besser geht, versucht es bitte auch! Ich lese im Internet: Leben ist mehr 2015!

  25. Leserkommentar HOPE schreibt am 11.05.2015

    Hallo Ihr Lieben! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie traurig es mich macht, eure Beiträge zu lesen, die meisten von euch sind echt viel zu jung, es ist erschreckend wie viele doch betroffen sind. Ich bin eine betroffene Mutter und Christin. Bin bis über 40 Jahre positiv durch´s Leben gegangen, obwohl ich auch, wie alle, viel negatives erlebt habe. Ich dachte, ich hätte alles im Griff, nach 10-jährigen Arbeitssuche einen guten Job + ein tolles Hobby, die Kinder kamen gut in der Schule zu Recht und plötzlich stellt heraus, dass mein Sohn eine Depression hat... Je mehr ich anfing mich damit zu befassen, umso schwerer wurden auch meine Gedanken, nun denke ich auch zu viel über Sachen nach, über die ich mir früher nie Gedanken gemacht hätte... Viele selbstverständliche Dinge sind schwerfälliger geworden...

  26. Leserkommentar Ich schreibt am 10.05.2015

    mehrere symptome treffen bei mir zu...ich habe angst, waS mich erwartet...was soll ich tun??

  27. Leserkommentar monika schreibt am 09.05.2015

    Ich leide seit 12 Jahren an der Depression. Nehme aber keine Medikamente mehr seit zwei Jahren. Merke aber immer mehr das es schlimmer wird. Alles was ich mache tuhe ich nur weil ich es muss. Ohne jedes Gefühl.

  28. Leserkommentar egal schreibt am 08.05.2015

    hay mein freund hat auch depressisonen und das problem ist wir schreiben und sehen uns nur noch ganz selten ist das ein anzeichen das er sich starke depressionen hat und das er nichts mehr mit mir zu tun haben will?oder will er sich einfach nur zurück ziehen mach mir große sorgen um in

  29. Leserkommentar Kurt schreibt am 07.05.2015

    Ich habe meine Frau am 23.06.2002 kennengelernt. Hatte 7 Monate vorher eine Trennung nach fast 25 Jahren Ehe hinter mir. Es war Liebe auf den ersten Blick. Im laufe der Zeit bekam ich mit das meine Partnerin Depressionen hatte, es viel mir sehr schwer, damit umzugehen, da ich ein sehr positiv denkender Mensch bin. Es ist sehr viel danach passiert. Wir haben geheiratet, haben sehr viele auf und abs gehabt, haben es aber immer irgendwie hinbekommen. Jetzt knapp 13 Jahre später sind wir geschieden, meine Exfrau macht mir das Leben zur Hölle, gibt mir für alles die Schuld und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll, ich bekomme langsam selber Depressionen. Sie ist mir gegenüber so hart und aggressiv, ich könnte ausflippen. Was kann ich machen, ohne mich und meine Ex zu verletzen. Wir wohnen noch in einem Haus zusammen, aber angeblich findet sie keine Wohnung und wenn ich ausziehen würde, dann wäre ja klar, das ich sie hängenlassen würde. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. MfG. Kurt

  30. Leserkommentar Sandra schreibt am 06.05.2015

    hey Leute!ich kann euch leider nur sgen holt euch hilfe,ich habe es auch gemacht,und jetzt bin ich echt sehr froh darum,diesen schritt getan zu haben,zumal meine Ärztin auch schon nicht mehr weiter wusste bei mir,ich wünsche euch alles gute,alles wird gut!

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