Depression: Anzeichen, Symptome & Test

Krankheit Depression Diagnose

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen & Symptome zur Diagnose von Depressionen & ein Depression Test. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Wichtig zu wissen: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Leiden Sie unter einer Depression oder sind Sie nur schlecht drauf? Der Depression Test gibt Auskunft.

Depression Test

In diesem Depression Test werden Symptome abgefragt, die Betroffene bei einer Depression verspüren.

Dieser Depression Test liefert Hinweise auf das Vorliegen einer Depression. Eine fachlich fundierte Diagnose kann nur ein Psychotherapeut stellen.

Lesen Sie die folgenden Feststellungen durch. Überlegen Sie bei jeder Feststellung, ob diese
3 = vollkommen stimmt, 2 = weitgehend stimmt, 1 = teilweise stimmt oder 0 = nicht stimmt

Tragen Sie die Werte in die Felder links ein und klicken anschließend auf "Depression Test Auswertung"

Depression Symptome Test

Ich habe Schlafprobleme.

Ich grüble sehr viel.

Ich habe Angst vor der Zukunft.

Ich habe Probleme, mich zu konzentrieren und mir Dinge zu merken.

Ich fühle mich die meiste Zeit antriebslos, erschöpft und energielos.

Selbst Tätigkeiten wie das Zähneputzen oder Waschen kosten mich sehr viel Kraft und Überwindung.

Ich kann mich nicht mehr freuen.

Ich fühle mich minderwertig und nutzlos, komme mir als Versager vor.

Ich denke öfter daran, mir das Leben zu nehmen.

Ich habe Probleme, Entscheidungen zu treffen.

Ich habe kaum noch Interesse an dem, was um mich herum vorgeht.

Ich leide unter starken Schuldgefühlen.

Ich mache mir große Selbstvorwürfe.

Alles erscheint mir sinnlos.

Ich habe keine Hoffnung, dass es mir je besser gehen wird.

Ich fühle mich innerlich taub und leer.

Morgens geht es mir am schlechtesten, am Abend ist meine Stimmung besser.

Ich habe deutlich weniger oder deutlich mehr Appetit.

Ich habe kein sexuelles Verlangen mehr.

Ich habe keinen Spaß mehr an Hobbys und Freizeitaktivitäten.

Ich leide unter körperlichen Beschwerden wie Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen.

Ich leide unter starker Unruhe und Anspannung.

© PAL Verlagsgesellschaft

Symptome und Beschwerden einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken

Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß.

Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein depressiver Patient sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme

Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung

Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Patient schilderte seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe

Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme

Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden

Menschen mit einer Depression verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Depression & Gefühle

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation

Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit

Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit

Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine große innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Depression & Partnerschaft

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie und den Partner empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig. Das erleben sie als sehr bedrückend.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle

Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung

Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos und hoffnungslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft.

Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste

Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände

Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe.

Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Ratgeber Depressionen

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

Psychotherapie bei einer Depression

Es ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung


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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Julia schreibt am 22.05.2017, 11.59 Uhr

    Hallo

  2. Leserkommentar Birgit schreibt am 21.05.2017, 19.22 Uhr

    Sorry, ich wollte dir nicht das Gefühl geben, dass irgendetwas an dir falsch ist. Ich kann es nur schwer nachvollziehen, dass du Angst vor deinem Partner hast, weil er deine Sorgen nicht mehr anhören will. Dann soll er sich zum Teufl scheren, wenn er genervt ist von dir... In guten wie in schlechten Tagen...oder. Das Leicht, Schöne zu lieben ist einfach... aber die dunklen Seiten des anderen anzunehmen, das ist Liebe. Aber ich rede leicht, weil ich gewohnt bin, mir das Leben immer so zu richten wie es mir passt... und ich war es auch gewohnt, die Dinge, die ich nicht ändern kann in meinem Leben, zu akzeptieren. Und so ist es auch jetzt. Ich akzeptiere, dass mein Leben beziehungsmäßig schief gegangen ist, trotz der vielen Anstrengungen von meiner Seite und obwohl ich mich jahrelang darin geübt hab, die dunklen Seiten meines Mannes zu lieben... die Depression hat mich gelehrt, dass ich etwas anderes brauche als er mir geben kann. Ganz einfach. Es war hart mir das einzugestehen, weil ich lange an unserer Ehe festgehalten habe und sehr viel Kraft und Energie in unsere Ehe und Familie gesteckt habe. Eigentlich nahezu alles, was ich hatte. Aber es führt kein Weg daran vorbei. Ich mag nimmer der MamaErsatz und Managerin seines Lebens sein. Und ich komm zwar aus finanziellen Gründen hier nicht raus, aber scheiden lassen geht trotzdem und wir leben in getrennten Häusern. ;-)) Dir liebe Anna alles Gute und Kopf hoch.

  3. Leserkommentar Birgit schreibt am 21.05.2017, 19.07 Uhr

    Hab keine Zukunftsangst, sondern sehe einfach keinen Weg für mich...weil es eben keinen Weg gibt, der für mich in Frage kommt. Aber ist auch ok. Kann man nichts machen. Mein Leben ist halt dumm gelaufen und ich bin zu müde nochmal ein Haus zu bauen und ganz von vorne zu beginnen. Das hat weniger mit Angst zu tun, als mit Energie- und Perspektivenlosigkeit. Aber scheiden lass ich mich trotzdem. da stimm ich dir zu.

  4. Leserkommentar Anny schreibt am 21.05.2017, 11.02 Uhr

    Naja, wer noch genug Kraft hat genervt zu reagieren der kann das sicher auch nicht nachvollziehen. Ich hatte ja nicht damit gerechnet das mein Kommentar hier auch wieder falsch ist. Aber gut, vielleicht liegt es doch an mir, also such ich mir eine andere Arbeit und Du solltest Dich wahrscheinlich von Deinem Einzelgänger trennen und zum Freundeskreis zurück ziehen. Ist sicher ganz einfach!!!!!! Oder wie ist das mit der Zukunftsangst!!!!!!

  5. Leserkommentar Birgit schreibt am 20.05.2017, 22.47 Uhr

    Wieso Angst haben??? Wer hat denn vor so etwas ANGST??? Das nervt doch höchstens.... aber mehr auch schon nicht....

  6. Leserkommentar Anny schreibt am 20.05.2017, 21.26 Uhr

    Ist es nicht besser aufzugeben? Angst zur Arbeit zu fahren,weil es Kolleginnen gibt die sich immer wieder neue Schikanen ausdenken und vom Chef dabei unterstützt werden. Angst nach Hause zu kommen, weil der Partner es nicht mehr hören kann. Angst davor zu haben, das alles was man tut falsch sein könnte. Ein unbedachtes Wort reicht und die Tränen kullern unkontrolliert. Sich überflüssig fühlen steht ganz oben auf der Liste und der einzige der sich freut ist der Hund, weil er sicher sein kann sein Futter zu bekommen. Für ein paar Wochen Abstand ist eine Klinik sicher eine Lösung und dann????? Es wäre doch gut morgens einfach nicht mehr aufzuwachen. Endlich schlafen ohne Angst vor dem was kommen könnte....

  7. Leserkommentar Birgit schreibt am 20.05.2017, 16.31 Uhr

    Lieber Rolo! Meine schlechten Gefühle entspringen aber ausschließlich meiner Perspektivenlosigkeit, weil ich überhaupt keine Zuversicht habe, was meine Zukunft betrifft. Bin leider mit meiner Ehe in einer Sackgasse gelandet und beengtest komplett alleine. Hab keinen Anschluss hier im Ort, gehöre nirgends dazu . Mein Leben ist leider überhaupt nicht so wie ich es mir vorgestellt hab. Hatte in der Vergangenheit immer einen Freundeskreis, im Wohnort meines Mannes hab ich nicht reingefunden unter anderem auch, weil er ein Einzelgänger ist und kaum ausgeht.... die einzigen schlechten Gefühle entstehen durch das IsoliertSein und keinen Freundeskreis zu haben, sodass ich immer alleine bin und nichts mehr unternehmen mag, weil es blöd ist, immer alles alleine zu machen. hab daher aufgegeben. Gruß, Grüße B.

  8. Leserkommentar Roland schreibt am 17.05.2017, 09.57 Uhr

    Depressionen waren die schlimmsten Gefühle, die ich zu ertragen kaum imstande war. Aber es waren immer noch Gefühle ... Ich begann, meinen Gefühlen, meinem Bauchgefühl zu vertrauen und ich tue das noch heute. Das braucht viel Übung, Zeit und Geduld. Letztlich ist es für mich die einzig wirksame Methode ein zufriedenes Leben zu führen und nicht mehr in ein Burnout ähnlichen Zustand zu verfallen, nicht mehr an Depressionen zu leiden. Nehme ich die schlechten Gefühle nicht genauso an wie die Guten, lehne ich einen Teil von mir ab. Je mehr ich versuche, sie von mir wegzuschieben, sie mit meinem Verstand kontrollieren zu wollen, desto stärker und erbarmungsloser kommen sie zurück. Mich meinen Gefühlen zu stellen, ist wie ein längst notwendiges, klärendes Gespräch mit einem guten Freund. Erst wenn ich hinschaue erfahre ich, was hinter diesen Emotionen steckt, was der Auslöser war. Dadurch erlange ich jene Klarheit, die ich für meinen weiteren Weg benötige. Medikamente gegen Depressionen unterstützen einen derartigen Prozess. Den Raum zu betreten, in denen sich all diese Angst, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung verkroch, darum werde ich nicht herum kommen.

  9. Leserkommentar Birgit schreibt am 12.05.2017, 12.00 Uhr

    Liebe Bernie, ich weiß...2 Jahre sind eine lange Zeit, wenn das Leben vorher auch schon immer viel abverlangt hat und wenig Schönes passiert ist. Daher schmeiß ich jetzt manchmal die Nerven, weil mir alles zu viel ist und ich keine Perspektive sehe. Aber dann reiß ich mich eh wieder voll zusammen....

  10. Leserkommentar Bernie schreibt am 12.05.2017, 00.31 Uhr

    Hallo Birgit , leider braucht alles seine Zeit Deine Energie kommt wieder Du musst Geduld haben

  11. Leserkommentar Birgit schreibt am 11.05.2017, 11.09 Uhr

    Liebe Bernie, möchte lieber wieder in Fahrt kommen, denn die Depression hält mich nieder, macht handlungsunfähig, weil sie alle Energie bindet....

  12. Leserkommentar Bernie schreibt am 10.05.2017, 22.29 Uhr

    Hallo Birgit ich meinte um zur Ruhe zu kommen wünsche alles Gute

  13. Leserkommentar Birgit schreibt am 10.05.2017, 17.44 Uhr

    Hallo Bernie, will nicht noch mehr runter kommen, will lieber endlich wieder hoch kommen.... Runtergemacht wurde ich in vermeintlich geschützten Bereichen schon oft genug in meinem Leben. Nix für ungut....

  14. Leserkommentar Bernie schreibt am 08.05.2017, 22.24 Uhr

    Hallo Birgit ich war 8 Wochen in der LWL in Paderborn hat mir sehr gut. getan man ist in einen geschützten Raum gut um runter zu kommen

  15. Leserkommentar Sam schreibt am 08.05.2017, 11.25 Uhr

    Hallo..mir geht es heute mal wieder richtig Sch...bin seid fünf Jahren geschieden und habe alles was ich liebte und mir am Herzen lag verloren...ich hatte und habe immer noch Existenz Ängste..die Trennung trieb mich in die Depression.. Diagnose : akute rezidivierende Störung mit Angst,Panikattacken und Zwangshandlungen.. ich dachte oft an den Freitod und machte mir Gedanken wie ich es in die Tat umsetzen kann..das einzigste was mich zurückhält ist,meine Tochter...ich kann ihr das nicht antun...ich war in verschieden Kliniken aber brachte immer nur Besserung für kurze Zeit..ich aber das Gefühl ,dass es immer schlimmer wird und ich aus diesem schwarzen Loch niemals heraus komme..heute ist wieder so ein Tag wo ich am liebsten aufgeben will..ich bekomm einfach nichts mehr geregelt..ich Sitze hier wieder mal in meinem Badematel,den ich den ganzen Tag nicht ausziehen werde obwohl ich mir Gestern noch vorgenommen hab einige Dinge zu erledigen und bekomm nichts auf die Reihe..ich hasse das.

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Expertenempfehlung

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Dr. med. Kai Born
Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

Ich empfehle die Ratgeber aus dem PAL Verlag, weil sie lebenspraktisch und inhaltlich auf den Punkt gebracht sind.

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