Anzeichen und Symptome von Depressionen

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Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gottseidank habe ich mich aufgerafft und diesen Ratgeber bestellt.

Rolf Merkle begleitet einen Schritt für Schritt und sehr einfühlsam auf dem Weg aus der Depression.

Schon alleine durch das Lesen ging es mir besser. Tobias

Expertenempfehlung

BornDr. med. Kai Born
Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß.

Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine große innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände

Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

behandlung einer Depression bei einem PsychologenEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar bumi schreibt am 28.02.2015

    Hallo, meine depression begann vor 1,5 jahren und ich wusste nicht gleich was es ist. zuerst dachte ich es sind rückenschmerzen und diese angst konnte ich auch nicht einordnen.mein hausarzt hat mich auf medikamente eingestellt und ich habe eine psychotherapy begonnen und war auch 6 wochen stationär in einer klinik. jetzt ein jahr später geht es mir viel besser und ich kann sagen das leben ist wieder schön . natürlich kommen hin und wieder schlechte tage aber danach geht es wieder um so besser aufwärts . das wichtigste ist viel sport und sich selber zu akzeptieren und zu lieben und nicht gegen sich zu kämpfen. es benötigt viel zeit und viele ursachen für eine depession liegen in der kindheit, das muss aufgearbeitet werden und dafür gibt es therapeuten, wenn man den mut fasst helfen einem viel mehr menschen als man denkt drum kopf hoch jeder mensch ist liebenswert und das leben ist ein kostbares gut

  2. Leserkommentar damn schreibt am 27.02.2015

    Hi... Also ich finde es ist total traurig, was ihr da alle schreibt und wie ihr euch fühlt, aber, im Ernst, zum Artzt zu gehen ist das Letzte, was man tun sollte. Was bringt das? Ausreden? Depression ist nichts schlechtes. Es ist normal, sich zu fragen, wofür man lebt und was das Leben bedeutet. Es ist besser, als immer made-up glücklich zu sein. Es IST nötig. Viele Teenagers befinden sich mal in dieser Phase, und was soll's? Lernt was daraus. Denkt darüber. Sagt das laut, ja, es geht mir verdammt nochmal nicht gut, aber ICH komme damit klar, und wenn nicht, dann werde ich Hilfe auffordern. Was ist der Sinn deines Lebens? Jeden Tag zur Arbeit/in die Schule zu fahren und dann zurück nach Hause? Kinder genauso zu erziehen? Oder ewige Partys, Trinken und Krankerhäuser? Ach was, ihr müsst nicht auf mich hören, ich bin nur ein Geist. Ich fühle mich sooooo leer...

  3. Leserkommentar Pfannkuchwn schreibt am 27.02.2015

    Also ich weiß nicht. Mein Kommentar gehört hier witklich nicht hin aber ich fühle mich so einsam. Es sind nur 2 menschen hier die mich verstehen. Meine beste freundin die 400 km entfernt wohnt und mein freund der jede sekunde mit mir schluss macht.Ich denke das die depression jetzt locker nen jahr anhält.ich weiß noch nichmal ob es eine ist aber danke an alle die das lesen sollten.jetzt bin ich nichtsmehr alleine

  4. Leserkommentar A. schreibt am 27.02.2015

    ItsOnlyMe ich kenne dieses Gefühl sehr gut als ich in deinem Alter war, hatte ich auch solche probleme. Nur wusste ich damals nicht was mich so traurig gemacht hat. Ich hab mich damals nicht getraut was zu sagen. Eins kann ich dir sagen es kommen auf jeden Fall Momente in denen du so dankbar bist auf der Welt zu sein, es gibt natürlich auch Momente wo man sich einfach ein schnelles Lebensende wünscht. Hatte ich zu genüge! Aber dieser Gedanke sollte auf keinen Fall in die Tat umgesetzt werden. Ich mache zur Zeit auch wieder eine schlimme Phase durch aber ich weiss dass es auch Momente im leben gibt die man nicht missen will. Es kommen immer Momente im leben die unmöglich überwindbar sind aber man schafft das irgendwie. Ich versuche auch ein wenig positiv zu denken auch wenn es mir extrem schwer fällt

  5. Leserkommentar ItsOnlyMe schreibt am 26.02.2015

    TEIL1: Ich bin 14 und mir ist jetzt erst richtig klar geworden (wo ich die Symptome gelesen habe und mehrfache Tests dazu gemacht habe), dass ich wirklich Depressionen habe. Das hat im Grunde bei mir mit 12 angefangen. Leider habe ich aber keinen Menschen, dem ich das anvertrauen bzw. sagen könnte. Da ich durch meine Familie, Freunde und allgemeines Umwelt so geworden bin. Die Hoffnung habe ich aber dennoch nicht aufgegeben. Man weiß nämlich nie ob es in der Zukunft nicht doch besser geworden wäre. Diesen Satz sage ich mir immer wieder. Und da ich noch so jung bin, ist grad das wichtig, nicht jetzt schon aufzugeben nur, weil es jetzt so lange schon anhält. Da man die Sachen hier Anonym schreiben kann, hab ich mich endlich getraut was zu sagen. Ich komm mir nämlich schon ein wenig komisch vor, da die meisten Leute hier, deren Kommentare ich gelesen hab', viel älter als ich sind.

  6. Leserkommentar Sun schreibt am 26.02.2015

    Wenn ich das hier alles so lese, macht es mich traurig und ich würde am liebsten allen helfen. Die Hilfe und Unterstützung sollte eigentlich von Familie und Freunden kommen. Aber leider wenden sich genau diese Menschen größtenteils von einem depressiven Menschen ab und verharmlosen die Dinge, wie „das wird schon wieder“ oder „ach Quatsch ne Depression, so ein Blödsinn“, weil sie mit dieser Situation nicht klar kommen und ihnen das Thema extrem unangenehm ist. Depression=Psychiater=Geschlossene usw., so denken leider viele. Eben sehr negativ. Aber wer weiß, ob es denen nicht vielleicht genauso geht. Ich habe in meiner Familie auch mit Depressionen zu tun. Fragt mal in eurer Umgebung nach einer Diakonie. Die bieten dort psychologische Gespräche mit Therapeuten an. Die werden von der Stadt bezahlt oder so. Es kostet also kein Geld und es wird nichts aktenkundig. Es lohnt sich. Eine Familienangehörige 16 Jahre war mehr als froh, als sie nach einem Jahr Psychotherapie über die KK dort in der Diakonie mit einer Therapeutin über ihre Problematik sprechen konnte. Im Gegensatz zu dem Therapeuten der KK fühlt sie sich jetzt von der Therapeutin der Diakonie endlich sehr gut verstanden. Das baut auf. Einen Versuch ist es wert. Die Familienangehörige hat schulische Schwierigkeiten und der Druck der Schule ist hoch, wegen Abi usw. Sie wurde auf Bitten der Schule zum Gespräch in die Diakonie geschickt. Ich wünsche euch allen positive und glückliche Gedanken und Momente, und die Kraft nicht aufzugeben. Bitte.

  7. Leserkommentar lotte schreibt am 26.02.2015

    Die fragen die in mir hoch kamen. Warum hat er das mit mir gemacht es hat ab da an mein leben verändert. Nun bin ich 24 und jeden Tag spielt die eifersucht eine rolle. Es macht mich fertig.

  8. Leserkommentar lotte schreibt am 26.02.2015

    Aber was ist wenn ich übertreibe. Bei mir fing es an als ich 17war. Da hab ich mit meiner ersten großen liebe schlussgemacht, aber auch nur weil er mich ab und zu beleidigte. Und dann als ich schluss ggemacht hab erzählte er mir:" es ist mir egal ich hab dich eh mit 16 verschiedenen Mädchen betrogen und das mit jeder öfters" .....das sagte er zu mir und dann fing bei mir die eifersucht an. Und jetzt kommt auch noch arbeits stress.

  9. Leserkommentar A. schreibt am 25.02.2015

    Sehr lieb von dir Josiii Ich wünschte alle würden so denken wie du

  10. Leserkommentar Paula schreibt am 25.02.2015

    Mein Vater leidet seit langer Zeit an Depressionen und betäubt sich jeden Tag mit Pillen. Er will nicht zum Psychologen, was mich traurig macht. Die Neigung zu Depressionen ist vererbbar und ich habe Angst, dass ich es auch haben könnte. Ich habe Beziehungsprobleme, kann mich auf niemanden einlassen (ziehe mich im letzten Moment immer zurück) und behalte meine Probleme immer für mich. Niemand weiß wie es in mir aussieht oder was ich denke und fühle. Ich wünschte es gäbe einen konkreten Test ob/dass man depressiv ist, aber diese Krankheit ist so weitläuftig,, dass es schwierig ist sie richtig und vollständig zu diagnostizieren und heilen. Ich habe auch Angst vor der Zukunft, Angst zu Versagen, Angst falsche Entscheidungen zu treffen die mich mein Leben lang verfolgen werden. Ich hoffe, dass ich mir irgendwann selbst klar werde was ich will und was nicht und wieso und wieso nicht. Die Beziehung zu meinem Vater ist sehr schlecht. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn nicht (mehr) lieben kann. (Kommt wahrscheinlich auch daher, dass ich so etwas nie von ihm gehört habe.) Okay, musste mir das von der Seele schreiben. Liebe Grüße und viel Kraft an alle Betroffenen.

  11. Leserkommentar Svenja schreibt am 25.02.2015

    Ich glaube mir ist erst heute aufgefallen das ich vielleicht depressiv bin. An dem Blick meiner Freundin. Ich gehe noch zur Schule und während der schulzeit bin ich immer sehr gut gelaunt und lenke mich immer ab,zwar nicht mit den eigentlichen Aufgaben aber immer sehr effektiv. Dann nach der Schule ziehe ich mir eine Jogginghose an und gehe ins Bett. Verabredungen mit meinen Freunden sage ich meistens ab, es sei denn sie bestehen darauf was mit mir zu machen oder ,wie es heute der Fall war, kommen sie einfach rein. Manchmal würde ich mich gerne verabreden aber ich habe Angst , dass sie schon mit anderen Menschen verabredet sind. Auch alleine zur Schule zugehen fällt mir schwer. Aber zum Glück holt mich eine Freundin immer ab. Auch alleine über den Schulhof zugehen fällt mir schwer,auch wenn es wenn überhaupt nur für einen kurzen Moment ist. Als ich in der Grundschule war ,war ich mal bei einer Frau die sich um all unsere Probleme kümmern sollte. Mein Problem war, dass ich immer sehr gestresst vor der Schule war. Ich musste immer eine halbe Stunde vor Schulbeginn in der Schule sein. Ich weiß nicht wann er angefangen hat, dass ich mich anders verhalte.ich schätze seit ca 2 Jahren.über meine Probleme rede ich auch nicht mehr. Also Frage ich euch jetzt ,ob dies auf eine vielleicht nicht starke Depression hinweisen könnte. Ich kann mich vielleicht auch irren aber heute habe ich sehr viel darüber nachgedacht. Es tut mir leid für die vielen Rechtschreibfehler.

  12. Leserkommentar Josiii schreibt am 25.02.2015

    Hallo, ich bin nicht von der Krankheit betroffen und bin nur wegen der Schule für recherchen hier, aber ihr macht mich alle unendlich traurig durch eure Kommentare. Ich wünsche euch allen so sehr, dass alles wieder gut wird! Ich weis das ihr alle das schaffen könnt und ich bekomme richtige Gänsehaut wenn ich eure Kommentare lese! Ich möchte euch nur sagen das jeder einzelne von euch geschätzt wird als Mensch und ihr habt alle einen Menschen, welcher ohne euch nicht leben kann! Ihr seid alle starke Menschen und könnt das alle schaffen! Ich bitte euch zweimal über selbstmord nachzudenken und ich wünsche mir das ihr alle aufhört damit. Ich weis das ist leicht gesagt und wirklich schwer getan, ich kann mich nicht in eure lage versetzen, aber egal wer ihr seid und wie viel mist jeder von euch gebaut haben könnte oder so.. Ihr seid alle wichtig und ihr werdet alle geliebt !!

  13. Leserkommentar caroline schreibt am 25.02.2015

    Meine kraft nicht in eine Depression zu fallen,als mein papa bei einem Verkehrsunfall Vorort verstarb. Ich habe die kraft daraus gezogen, wenn ich jetzt in eine Depression falle, könnte ich unter bestimmten Umständen alles verlieren! Mein job, der antrieb zur Arbeit zu gehen, meine Freunde die ich dann vernachlässige, was die Folge hat der Einsamkeit und Depression. Das sich wie ein rattenschwanz hinter man sich herzieht. Eine spirale, die meist nur noch abwärts geht. Meine Erkenntnis und kraft zog ich daraus, das alles andere nichtig ist im Gegensatz wenn ein Familienmitglied oder ein sehr guter Freund stirbt. Alles andere betrachte ich mit einem lächeln und sage mir, ich behalte das was ich hab,den wenn ich es nicht mehr hab, dann verliefich alles. AAufregende über nichtigkeiten kostet mich sehr viel kraft, ich nutze sie besser und lächle. Ich weis es ist leicht gesagt, abernich weis wovon ich Rede, man kann alles schaffen, wenn man an sich glaubt. Meinem Vater bringt es nichts wenn ich mich töte und bei ihm bin. Ich mache ihn nur glücklich, wenn ich lebe! Er hat mir das leben geschenkt, warum soll ich ein so wertvolles Geschenk von meinem Vater zerstören. Ich hoffe das ich einigen Mut machen konnte. Es ist nicht einfach, aber mit Unterstützung schafftbman es, wenn man will. Bussi caro

  14. Leserkommentar felix schreibt am 25.02.2015

    nun ich leide schon seit 1982 an depressionen.und bin von einer klinik in der andere klink nur noch unterwegs.dazu kommt noch das ich einige fobies habe und das schrenkt das leben ein. darum denke ich oft an selbst mord.leider habe ich es schon 3 mal versucht aber immer wider haben mich dan menschen gerettet warum auch immer.nun das schlimme daran ist man wird von der welt getrennt besonders von verwanten und freunde da fragt man hat das leben noch einen sinn?? 25.2.2015

  15. Leserkommentar felix schreibt am 25.02.2015

    nun ich leide schon seit 1982 an depressionen.und bin von einer klinik in der andere klink nur noch unterwegs.dazu kommt noch das ich einige fobies habe und das schrenkt das leben ein. darum denke ich oft an selbst mord.leider habe ich es schon 3 mal versucht aber immer wider haben mich dan menschen gerettet warum auch immer.nun das schlimme daran ist man wird von der welt getrennt besonders von verwanten und freunde da fragt man hat das leben noch einen sinn?? 25.2.2015

  16. Leserkommentar fALLEN POEt schreibt am 25.02.2015

    Sers. Ich kann mir nicht helfen lassen weil niemand von der intensität erfahren darf, vor allem meine Familie nicht. Mein bester Freund sagt mir ich brauche nur aufmerksamkeit, nachdem ich ihm nicht sagen konnte, warum ich ihm geschrieben habe ich diese Realität verlassen muss. Hilfe felix.ersatz@gmail.com Wer ist schlauer als ich?

  17. Leserkommentar Iggy schreibt am 24.02.2015

    Der Tiefpunkt war für mich die Nacht, in der ich meine Jacke anzog um zu den Bahngleisen zu gehen. Als ich da stand, wurde mir im letzten Moment bewusst das ich das leben meiner Familie zerstören würde und diese Verantwortung wollte ich nicht übernehmen. Ich musste aber handeln, denn so ging es nicht weiter. Am nächsten morgen ging ich zu meiner Hausärztin und legte alle Karten auf den Tisch. Sie hatte keine andere Wahl, als mich Zwangs-einzuweisen. Heute, 3 Jahre später, geht es mir wesentlich besser, auch wenn ich mich zwischendurch immer mal wieder verloren und leer fühle. Aber nun handelt es sich dabei um relativ kurze Phasen. Bitte lasst euch helfen.

  18. Leserkommentar Thiele schreibt am 24.02.2015

    Leide auch an depresion nur nicht nur das was eigentlich reicht ich kann mich selber nicht akzeptieren wenn ich in den Spiegel schaue muss ich weinen immer :(

  19. Leserkommentar sonne schreibt am 24.02.2015

    Immer wenn ich denke dass ich die schlimmste Zeit hinter mir habe kommt noch so ein Tiefpunkt ich kann nicht mehr

  20. Leserkommentar martina schreibt am 24.02.2015

    Heute ist wieder so ein Tag wo ich nicht hatte aufstehen sollten die Nacht War sehr kurz habe wieder starke schulter Verspannungen heule schon die ganze Zeit bin allein alles blöd heute irgendwie muss mich fürs große Familvorbereiten am Wochenende vorbereiten die wissen noch nicht das ich zur Zeit nicht so okay bin oh graus

  21. Leserkommentar Hallöle schreibt am 24.02.2015

    Hallo Elena, ich bin auch Mutter von 2 Kindern ( fast 3 Jahre alt und 9 Wochen). Die Erschöpfung und Müdigkeit ist normal. Was nicht normal ist, ist die Reaktion deines Freundes. Bitte geht es noch dich als faul zu bezeichnen? Du Kümmerst dich 24 Std. Um dein Kind. Das ist doch nicht faul. Sprech am besten mit deinem Arzt über eine Mutter Kind Kur. Du brauchst Erholung und professionelle Hilfe. Vielleicht hilft kurzfristig eine Absprache mit deinem Freund. Wenn er von der Arbeit kommt, gibst du ihm noch eine halbe Stunde zum Ausruhen und dann ist er mal dran sich um sein Kind zu kümmern und du kannst dich mal ausruhen....macht dein Kind eigentlich keinen Mittagsschlaf? Ruh dich in der Zeit aus. Den Haushalt mache ich, wenn die Kinder wach sind. Wenn dein Kind schläft, schlaf auch oder ruhe dich zumindest aus. Kopf hoch du schaffst das schon. Sprich mit eine Arzt über deine Empfindungen und mache eine Mutter Kind Kur. Liebe Grüße

  22. Leserkommentar Hallöle schreibt am 24.02.2015

    Hallo Elena, ich bin auch Mutter von 2 Kindern ( fast 3 Jahre alt und 9 Wochen). Die Erschöpfung und Müdigkeit ist normal. Was nicht normal ist, ist die Reaktion deines Freundes. Bitte geht es noch dich als faul zu bezeichnen? Du Kümmerst dich 24 Std. Um dein Kind. Das ist doch nicht faul. Sprech am besten mit deinem Arzt über eine Mutter Kind Kur. Du brauchst Erholung und professionelle Hilfe. Vielleicht hilft kurzfristig eine Absprache mit deinem Freund. Wenn er von der Arbeit kommt, gibst du ihm noch eine halbe Stunde zum Ausruhen und dann ist er mal dran sich um sein Kind zu kümmern und du kannst dich mal ausruhen....macht dein Kind eigentlich keinen Mittagsschlaf? Ruh dich in der Zeit aus. Den Haushalt mache ich, wenn die Kinder wach sind. Wenn dein Kind schläft, schlaf auch oder ruhe dich zumindest aus. Kopf hoch du schaffst das schon. Sprich mit eine Arzt über deine Empfindungen und mache eine Mutter Kind Kur. Liebe Grüße

  23. Leserkommentar A. schreibt am 23.02.2015

    Seit 2 Wochen sind meine Klausuren rum, jetzt fühle ich wieder diese leere in mir. Hatte erst Geburtstag und hab tolle Geschenke bekommen aber freuen kann ich mich nicht wirklich. Denke die ganze Zeit an die Zukunft habe Angst das ich versage mein Studium nicht schaffe. Ich denke manchmal das ich sowieso zu dumm bin dafür habe nur mit Mühe mein abi gemacht ich komme mir so nutzlos und wertlos vor. Habe nichts worauf ich mich freuen kann bin ständig allein Denke oft an die Vergangenheit was ich alles falsch gemacht habe, ich hasse mich für meine Jugend ich hasse mich dafür das ich so ängstlich bin. Ich würde einfach zu gern antrieb haben irgendetwas zu tun aus dem tristen Alltag zu entkommen. Irgendwie macht alles keinen Sinn ich hoffe so sehr dass die Semesterferien schnell zu ende gehen, denn diese einsame beschäftigungslose Zeit ist kaum zu ertragen. Ich habe ständig das Gefühl dass ich jedem egal wäre ich werde andauernd versetzt und im Stich gelassen. Es ist so schmerzhaft ich gib mir wirklich Mühe glücklich zu sein aber ich kann einfach nicht.

  24. Leserkommentar JoeJay schreibt am 23.02.2015

    Tut mir leid Lotte, Weinen ist ok. Baut Stress ab! Mein Tipp, mache es wie Martina... Nehme Deinen Mut und gehe zu einem Arzt Deines Vertrauens. Bei mir war das meine Hausärztin, Internistin. Doch Dir hilft auch eine Neurologische Praxis, wenn Du erzählst, wie es Dir geht, werden die Ärzte weiteres veranlassen... Good Luck!

  25. Leserkommentar lotte schreibt am 23.02.2015

    JoeJay....danke ich hab es mir angeguckt. Heute ist es besonders schlimm ich muss immer und immer wieder weinen. Sogar eben beim einkaufen an der kasse und ich konnte es nicht auf halten. Aber vielleicht liegt es auch an mir und ich bin jetzt trauriger als sonst.

  26. Leserkommentar martina schreibt am 23.02.2015

    So War gerade bei meinem Arzt hatte eine ganz schei,,,,,,Nacht hinter mir mit blöden Gedanken wie zum Beispiel nimmt der mich überhaupt tran oder sagt er nee Mädel bei dir nicht hatte aber super Gespräch mit ihm obwohl das Wartezimmer sehr voll War brauchte auch im Wartezimmer zu warten und hat sich viel Zeit für mich genommen er hat auch alles weitere in die Wege geleitet Danke mein doc

  27. Leserkommentar JoeJay schreibt am 23.02.2015

    Hallo Lotte, verstehe Dich! Ich hatte auch so viel Ängste! Das ist ok... es gibt viele Menschen, die die helfen können. Mein Tipp, gebe diesen folgenden Begriff bei Google ein: " ich hatte einen schwarzen hund.deutsch " ...es sollte sich bei YouTube ein 4Min-Film öffnen und du bekommst Antworten, die dir helfen. Alles Gute!

  28. Leserkommentar lotte schreibt am 22.02.2015

    Es passt so vieles. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, was ich tun kann. Angst hab ich auch

  29. Leserkommentar JoeJay schreibt am 22.02.2015

    Oh Mann, ja so ging es mir ... Ich 53Jahre, dachte ich aber alles im Griff: stressiger Manager-Job, Exfrau ging fremd, Hausbau scheiterte, Eltern starben, Firmenpleite der Exfrau drückte mich an die Wand, Scheidung. - Mein Tiefpunkt war angekommen und damit meine Erschöpfungsdepression, machte nichts, bekam Krebs, wurde erfolgreich operiert, bekam eine AHB (Reha) in Prien am Chiemsee, "Schönklinik", Station für BurnOut und Depressionen für 8 Wochen! Und es wirkte für mich dort wie eine INSEL des Vertrauens. Endlich hatte ich Menschen um mich herum die mich verstanden und Ärzte & Therapeuten, die mich im Stufenplan wieder aufgebaut haben. Danke für diese Erfahrung und mein neues Leben!

  30. Leserkommentar Lisa kurz schreibt am 22.02.2015

    Habe grade herausgefunden dass ich Depressionen habe.Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll.Ich habe mich schon 4 mal versucht mich umzubringen.Ich weiß nicht wie lang ich noch weiter machen soll.

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