Anzeichen und Symptome von Depressionen

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Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gottseidank habe ich mich aufgerafft und diesen Ratgeber bestellt.

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Facharzt für Psychosomatische Medizin, Wiesbaden

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Woran erkennt man eine Depression?

Krankheit Depressionen abklären beim Psychotherapeuten

Woran erkennt man eine Depression? Hier finden Sie die häufigsten Anzeichen und Symptome zur Diagnose von Depressionen. Bild © N-Media-Images - Fotolia

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Jährlich leiden etwa 6 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression und etwa 17 Prozent der Bevölkerung erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Wenn Sie unter Depressionen leiden, dann sind Sie also nicht alleine. Vor allem aber: es gibt Hilfe bei Depressionen.

Eine Depression beeinträchtigt alle Bereiche Ihrer Person und Ihres Lebens: Ihre Gefühle, Ihr Denken, Ihr Handeln, Ihren Körper und Ihre Beziehungen zu anderen Menschen.

Je nach Art und Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark. Und die Symptome können mal da sein und dann wieder verschwinden.

Die Depressionssymptome sind Tagesschwankungen unterworfen. Morgens leiden Betroffene in der Regel am stärksten unter den Symptomen ihrer Erkrankung.

Im Laufe des Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive Menschen häufig recht gut.

Es gibt auch depressive Menschen, bei denen ist das Gegenteil der Fall. Und es gibt Menschen, deren depressive Verstimmung durchgängig schlecht ist.

Beschwerden und Symptome einer Depression

Gedanken bei Depressionen

Negative Gedanken
Das auffälligste Merkmal einer Depression ist das negative und pessimistische Denken. Die Gedanken kreisen fast unentwegt in negativer Weise um die eigene Person, die Mitmenschen, die Vergangenheit und die Zukunft.

Depressive Menschen quälen sich mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Sie haben ein sehr negatives Bild von ihrer Person und betrachten ihre Depressionen als ein persönliches Versagen.

Menschen mit einer depressiven Erkrankung betrachten ihr Leben als sinnlos. Sie stellen alles infrage, auch ob es Sinn macht, überhaupt etwas zu tun. Sie glauben, nie mehr glücklich oder gesund werden zu können.

Die Neigung zu Selbstmordgedanken und Selbstmordversuchen ist deshalb in den Phasen tiefster Verzweiflung und Depression groß.

Prominentes Beispiel ist der Torwart Robert Enke, der 2009 Suizid beging.

Ein Betroffener sagte: Die Aussichtslosigkeit, dass sich mein Zustand je bessern wird, empfinde ich wie einen Würgegriff am Hals.

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsprobleme
Die Konzentration ist beeinträchtigt und der depressive Mensch hat Schwierigkeiten, sich etwas zu merken.

Ein depressiver Mensch tut sich schwer, einfachste Entscheidungen zu treffen, weil er

Dies führt dazu, dass Betroffene lange über sich und ihr Verhalten grübeln. Die Grübelgedanken kreisen oft um das immer wieder gleiche Thema: um das eigene Unvermögen und die Aussichtslosigkeit.

Körperliche Symptome & Beschwerden bei Depressionen

Erschöpfung
Depressive Menschen fühlen sich in der Regel schlapp, antriebslos, erschöpft, schwach und energielos. Sie sind schnell körperlich erschöpft und leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ein Betroffener schildert seine Erschöpfung so: Mir ist, als wenn meine Batterie auf eine Art Notstromversorgung umgeschaltet ist. Jede Aktivität fällt mir schwer, selbst das Nichtstun.

Rastlosigkeit, innere Unruhe
Manche Betroffene verspüren eine quälende innere Unruhe, Anspannung, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung.

Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme
Depressive Menschen können schlecht einschlafen und sie haben Probleme durchzuschlafen. Sie wachen morgens früh auf und können dann nicht mehr einschlafen.

Betroffene leiden in der Regel an Appetitlosigkeit. Manche Betroffene essen aber auch, ohne dass sie Appetit haben, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen und Essen gute Gefühle macht.

Die Lust auf Sexualität geht verloren und es kommt zu sexuellen Funktionsstörungen wie etwa Erektionsproblemen.

Körperliche & psychosomatische Beschwerden
Depressive Menschen verspüren eine Reihe körperlicher Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Apetitlosigkeit und Rückenschmerzen, sowie ein bedrückendes Schweregefühl im Brustraum. Es kann zu Verstopfung, aber auch zu Durchfall kommen.

Gefühle bei Depressionen

Eine depressive Erkrankung geht mit einer Reihe negativer Gefühle einher.

Traurigkeit, Verzweiflung, Resignation
Das wesentliche Merkmal einer Depression ist eine große Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit.

Es handelt sich hierbei nicht um eine normale und vorrübergehende Traurigkeit, wie sie alle Menschen gelegentlich verspüren.

Traurigsein, ja selbst verzweifelt und hoffnungslos sein, sind normale Gefühle, die wir verspüren, wenn wir etwas verlieren, was uns wichtig ist.

Anders bei Depressionen. Hier dauern die Niedergeschlagenheit, Resignation und Traurigkeit über längere Zeit an und/oder verstärken sich im Laufe der Zeit.

Die Gefühle werden immer bedrückender, schwermütiger, lähmender und trübseliger.

Depressive Menschen wissen oft nicht, warum sie traurig und deprimiert sind. Die Betroffenen weinen oft ohne Grund.

Freundlosigkeit - Lustlosigkeit - Interessenlosigkeit
Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu empfinden. junge Frau mit DepressionenDie Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen als endgültiger Beweis angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist.

Nicht einmal mehr freuen kann ich mich. Was hat dann das Leben noch für einen Sinn? äußern Depressive und fühlen sich dadurch erst Recht mutlos, verzweifelt, deprimiert, freudenleer, niedergeschmettert und hoffnungslos.

Gefühllosigkeit - innere Leere - Gleichgültigkeit
Manche Betroffene haben den Eindruck, gefühlsmäßig abgestorben und erstarrt zu sein. Sie verspüren eine große innere Leere.

Es kommt den Betroffenen so vor, als könnten sie keine Gefühle spüren und wären innerlich tot. Auch tun sie sich schwer, früher erlebte Gefühle zu spüren oder sich an diese zu erinnern.

Schwer Depressive stellen ihre Gefühle gegenüber dem Partner und den Kindern in Frage. Sie können keine Zuneigung und Liebe mehr für die Familie empfinden. Diese sind ihnen gleichgültig.

Schuldgefühle - Minderwertigkeitsgefühle
Die meisten Betroffenen leiden unter mehr oder weniger starken Selbstzweifeln, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie fühlen sich als Versager, kommen sich wertlos und nutzlos vor.

Sie machen sich Vorwürfe, den Angehörigen zur Last zu fallen, zu nichts zu gebrauchen zu sein, ihr Arbeitspensum nicht mehr zu schaffen, den Beruf und die Familie zu vernachlässigen.

Depressive Männer, die sehr pflichtbewusst und leistungsorientiert sind, empfinden ihre Depression als Makel, Schande und persönliches Versagen.

Hoffnungslosigkeit - Ausweglosigkeit - Vereinsamung
Ein schwer depressiver Mensch empfindet seine Lage als aussichtslos. Es fehlt ihm eine positive Perspektive für die Zukunft. Ein Betroffener beschreibt das so:

Ich versuche zu kämpfen, aber ich sehe den Sinn nicht. Die Hoffnung, die Perspektive fehlt mir, das Gefühl, dass es besser werden kann.

Angstzustände, Ängste
Menschen, die unter Depressionen leiden, leiden häufig auch unter Ängsten. Häufige Ängste sind:

Manchmal können Betroffene nicht sagen, wovor sie Angst haben. Sie verspüren eine diffuse Angst vor allem und jedem.

Diese Ängste sind Ausdruck einer generellen Hilflosigkeit und Ohnmacht, Symptome, die ein wesentliches Merkmal einer Depression sind.


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Verhalten bei Depressionen

Depressiven Menschen ist alles zuviel. Ihnen geht alles schwer von der Hand. Sie brauchen länger für ihre Arbeit. Sie schieben Arbeiten auf.

Betroffene geben Hobbies, Interessen und Tätigkeiten auf, die ihnen vor der Erkrankung Spaß gemacht haben. Nun haben sie daran keine Freude mehr.

Sie kapseln sich ab, ziehen sich von anderen zurück, weil sie sich als Belastung empfinden.

Antriebslosigkeit - Antriebsschwäche - Energielosigkeit - Rastlosigkeit - Erschöpfungszustände

Menschen, die sehr depressiv sind, fühlen sich so, als würde eine zentnerschwere Last auf ihnen ruhen: sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte.

Schwer depressiven Menschen erscheint das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie leiden unter einer chronischen Müdigkeit und sind häufiger krankgeschrieben, wenn sie noch arbeiten.

Depressive Menschen würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und den Tag im Bett verbingen. Alles ist ihnen zuviel.

Selbst das Duschen, Zähneputzen oder Frühstück zubereiten wird von den schwer Erkrankten nur widerwillig und im Schneckentempo erledigt.

Selbst der Gedanke an diese Tätigkeiten erschöpft sie. Deshalb machen sie nichts oder nur das Allernötigste.

Schwere Depressionen sind ein Schlaganfall der Seele.

So wie ein Schlaganfall zu einer teilweisen körperlichen Lähmung führt, so führt eine schwere Depression zu einer seelischen Lähmung, die sich in Form einer Antriebslähmung, Lustlosigkeit und einer bleiernen Schwere äußert.

Diese Antriebslähmung zusammen mit der Hoffnungslosigkeit macht es Depressiven schwer, von ihrer Selbsthilfefähigkeit Gebrauch zu machen.

Wann sollte eine Depression behandelt werden?

behandlung einer Depression bei einem PsychologenEs ist normal, bei Enttäuschungen, Verletzungen und Verlusten (Partner, Arbeitsplatz, Gesundheit) deprimiert zu sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung sollten Betroffene in Betracht ziehen, wenn sie

Auch wenn Sie schon länger unter einer schweren Depression leiden, können Sie wieder gesund werden. Eine Depression lässt sich heilen.

Machen Sie Gebrauch von den Behandlungs- und Hilfsangeboten, die es für die Krankheit Depression gibt. Psychotherapeutensuche: Kassenpsychologen für eine Behandlung

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Kommentare zu Symptome Depressionen
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  1. Leserkommentar Batu schreibt am 31.03.2015

    Das Problem an der Sache ist wen man merkt das man Depressiv ist wird man von der Gesellschaft ins Abstellgleis geschoben und kommt schwer bis gar nicht wieder raus. Privat wird es klappen das man die Zeit der Depression auch wieder verlast aber beruflich ist man am Ende man wird immer wieder da rein geschoben und gibt es nie Males zu oder verdrängt es und überspielt es. Ich erkenne viele von den Symptomen bei mir Ich hab das Problem wen ich jetzt zum Arzt renne und mich behandeln lasse schreibt er mich krank und ich muss meine Arbeitgeber sagen warum ich krankgeschrieben bin, Den bin ich meine Job los also sag ich es niemanden . und werde mit dem leben müssen. Selbstmord suizid bin ich nicht und Menschen weh tun kann ich auch nicht dafür hab ich das Beschützergen in mir .Aber ich werde mit leben müssen und das beste draus machen müssen

  2. Leserkommentar katharina schreibt am 30.03.2015

    Hallo ich brauche hilfe. Mein freund hat sich von allen freunden zurückgezogen, suizid gedanken und hat auch einiges zugenommen. Er denkt dass ihn nie jemand vermissn würde und ist komplett am ende. Alle symptome einer depression sind vorhanden. Was soll ich machen?

  3. Leserkommentar baileys schreibt am 30.03.2015

    hallo ihr lieben es ist erschreckend wie viele darunter leiden.ich habe eine freundin wo ich viele Symthome wieder finde.Antriebslosigkeit,schmerzsymthome die nicht da sind oder sie sich einredet.aber ganz erschreckend ist das es keiner merkt,nicht mal der arzt wo sie ständig hinrennt.ihre Beziehung stand schon mehr als oft vor dem aus.es wird mit essen oder anderen sachen schön geredet dementsprechend ist sie übergewichtig und hat zucker.ich stosse oft an meine grenzen und ziehe mich dann zurück,ich habe auch ein leben.es ist gruselig.aber viel schlimmer ist es das sie noch lange nicht soweit ist um sich helfen zu lassen.sie hat es noch nicht verstanden das die menschen um sie sich zurück ziehen.selbst ihr kind

  4. Leserkommentar claudia schreibt am 30.03.2015

    als ich den Artikel gelesen habe, habe ich mich wiedererkannt aber nur der Gedanke alleine das ich zum Arzt gehen soll erschreckt mich ich weiß das ich hilfe brauche ich habe mich von allen meinen Freunden zurück gezogen obwohl ich nicht allein sein möchte aber nur der Gedanke das ich mich mit jemandem treffen soll Stresst mich so das immer wieder absage. Ich weiß nicht mehr weiter.

  5. Leserkommentar egal schreibt am 29.03.2015

    ich beschäftige mich damit weil es erstens interessant ist zweitens weil mein freund Depression hat und ich nicht weiß wie ich ihm helfen kann den ER WILL NICHT ZUR TERAPIE

  6. Leserkommentar Christa schreibt am 29.03.2015

    Es ist sehr interessant, was zu dem Thema Depressionen geschrieben wird. Mein Partner ist leider an Krebs verstorben und am liebsten würde ich wieder bei ihm sein. Deshalb habe ich mir auch Hilfe bei einem Psychotherapeuten gesucht und gefunden.

  7. Leserkommentar Leiko A. schreibt am 28.03.2015

    Kann man eigentlich auch einfach nur einen Test beim Arzt machen um zu wissen bei welchem Stadium man bei den Depressionen ist? Ich habe da auch so schon eine Vermutung ..., die meisten Sachen treffen alle zu.

  8. Leserkommentar karl-heinz nentwich schreibt am 27.03.2015

    ich hatte in den 80ern eine drepression.musste jeden tag heiss duschen weil ich staendig am frösteln war.klossgefuehl im hals reizdarm appettitlosigkeit angst warnvorstellungen und agressives verhalten gewichtsverlust bis auf 50kg bei einer grösse von einer grösse von 1,80m.das waren meine begleitsyntome.

  9. Leserkommentar Sabine schreibt am 26.03.2015

    Kennt ihr das...ein Mensch verändert sich, nimmt ab, verändert sein Verhalten, beginnt zu joggen, fühlt sich missverstanden, macht der Partnerin unglaubliche Vorwürfe, was sie alles falsch gemacht hat. Ich dachte - mein Mann geht fremd, sucht ein anderes Leben. Dann Tage der Ignoranz 'Du verstehst mich nicht', weinen. Dann Trennung. Er weiß nicht was los ist. 'Nichts ist schlimmer als jetzt'. Eine Aussprache fand statt, mit dem Ziel, wir schaffen es. Darauf folgt völliges zurückzieht, weinen und schlafen. Jetzt Therapie, Änderungen auf der Arbeit, aber zwischenmenschlich und mir gegenüber schrecklich. Er redet nicht, gar nicht, fühlt sich ungeliebt und ist unfair. Könnte Stunden schreiben... Bin unfassbar traurig und am Ende.

  10. Leserkommentar Lena 1989 schreibt am 24.03.2015

    Liege jetzt auch wieder im Bett ind kann nicht schlafen 1000 Gedanken und hinzukommen körperliche symptome dazu 😔

  11. Leserkommentar ohne Option schreibt am 24.03.2015

    sabii und wie ihr armen Leidensgenossen alle heißt. Ich wußte immer schon das ich nicht alleine bin und die Dunkelziffer der Depression sehr hoch ist. Den einzigen Vorschlag den ich euch machen kann: Ich bin ein sehr guter Zuhörer, war mein Leben lang für andere da und bin nach wie vor in der Lage andere Aufzubauen und zu Unterstützen, ihnen ein offenes Ohr zu leihen oder eine E-mail zu schreiben. Auch das ist eine Art mit Depressionen umzugehen und die Kontrolle über sich selbst nicht zu verlieren. Mein engster Begleiter und Vertrauter ist seit dieser Zeit der PC, das einzige was ich nach den Ärztepfusch noch ausüben kann. Wenn jemand darüber sprechen will oder Hilfe braucht, dann melde dich einfach. oster53@mail.de Übrigens ich bin WALLY und 62, bin nur Überrascht das es so viele extrem junge Menschen sind, die hier Hilfe suchen. Für mich aber kein Problem, letztendlich kann die Jugend durchaus von uns Alten profitieren, ich höre jeden zu und mache keine Unterschiede bei Nationalitäten, solange derjenige DEUTSCH spricht, bzw. schreiben kann! Auch die Toleranz gegenüber Ausländern muss angesprochen werden. Oder glaubt ihr das jemand der anderswo geboren wurde nicht auch die gleichen Ängste und Nöte sowie Schmerzen hat???????

  12. Leserkommentar ohne Option schreibt am 24.03.2015

    Mami33 und sabii, es hat mich berührt und gezeigt das es wohl überall so ist. Wenn Ärzte nicht weiter wissen dann wird es auf die Psyche geschoben und es gibt doch nichts einfacheres als uns dann als labil oder Hypochonder hinzustellen. Was der Mensch nicht sehen und fühlen kann, das existiert nicht. Familie und in Stich lassen soweit würde ich in der Unterstellung dann doch nicht gehen, es ist eher eine Hilflosiggeit- nicht wahrhaben wollen oder keinen Verständnis weil man nie davon gehört hat? Wenn es in der eigenen Familie vorkommt, brauchen unsere Angehörigen sehr viel Kraft, auch für die ist es nicht einfach uns täglich so zu sehen und zu erleben. Mein Mann hat es bis heute nach 2 Jahren nicht gecheckt, mit dem Wort Depression kann er garnichts anfangen. Ich weiß das ich ohne Psychologischer und Therapeuthischer Hilfe da nicht rauskomme, aber mein Mann ist 70 und selbst schwer krank. In meiner Nähe gibt es keinen Psychiater, dazu kommt das man weder einen Fahrer noch das Benzingeld für weitre Fahrten hat und Stationär kann ich mir abschminken, ich möchte nicht noch einen Mann verlieren, wir sind allein und haben nur noch uns. Ich kann nicht so egoistisch sein wo er sich jeden Tag aufopferungsvoll um mich kümmert, kann ihn nicht alleine lassen, deshalb ohne Option! Wenn ihr aber die Möglichkeit habt, eine ambulante oder stationäre Therapie zu machen, überlegt nicht zu lange, nichts wie hin. Denkt an eure Kinder, Eltern, Angehörigen, kämpft und gebt nicht auf.

  13. Leserkommentar Ohne Option! schreibt am 24.03.2015

    Hallo, schlafen lebenslang! Merkst du überhaupt noch was??? Du willst nicht sterben und wirst es auch nicht. Wer Sterben will der labert nicht so einen Müll, ich sehe es als einen Hilferuf von dir. Red mit uns, wenn du alles gelesen hast, die Beiträge der Mitbetroffenen, dann siehst du das die Welt sich nicht nur um dich dreht. Jeder 2. da draußen, wäre lieber tot und trotzdem kämpfen wir Tag für Tag und machen weiter. Sorry für die harten Worte, aber erzähl uns dein Problem, darüber reden, nicht damit alleine sein, ist schon eine klitzekleine Hilfe. Kopf hoch!

  14. Leserkommentar schlafen lebenslang schreibt am 24.03.2015

    Ich kann nicht mehr. I ich weiss nicht mehr was ich machen soll.

  15. Leserkommentar 1905 schreibt am 24.03.2015

    Alles begann vor 1 1/2 Jahren, ich war 16. Mein Opa lag über 1 Jahr im Krankenhaus und es ging ihm garnicht gut. Mich hat das ganze richtig mitgenommen hab immer geweint an nichts mehr Freude gefunden, darunter litt auch leider die Schule. Als er jetzt vor 6 Monaten gestorben ist und ich meine Abschlussprüfung gerade noch geschafft habe (Er ist 1 Monat vor der Prüfung gestorben), ging es mir eigentlichen gut (2-3 Monate nach seinem Tod)denn ich weiss, dass er jetzt in sicheren Händen ist und nicht mehr leidet. Doch danach kam das andere Problem. Ich habe keine Ausbildung gefunden und bin seit Juni 2014 Zuhause und habe keine Tätigkeit. Durch das finden keiner Ausbildung, habe ich ziemlichen Druck und Selbsthassgefühle. Ich habe eine Schlafstörung kann nur um 4 Uhr morgens schlafen gehen, egal wie erschöpft, Müde und weh meine Augen tuen. Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar, habe Selbstmordgedanken. Und dazu kommt noch, dass meine Mutter sehr krank ist. Ich weiss nicht mehr weiter, ich weine sogar, während ich diesen Text hier schreibe. Ich weiss nicht mehr weiter, kann mir jemand helfen? Ich will keinem was von meinem Problem sagen, ich rede nicht gerne über meine Probleme.

  16. Leserkommentar egal schreibt am 24.03.2015

    kenne ich mache ich jeden Abend aber woher weiß man ob man eine Depression hat einige Merkmale stimmen bei mir ABER heißt das gleich das man Depressionen hat? Z.b. Ich Schlafe nicht richtig durch esse kaum noch was und hab einfach kein bock irgendwas zu machen ich weine jeden Abend ohne Grund aber heißt dass das ich Depressionen habe? Wäre nett wen mir jemand das beantworten könnte

  17. Leserkommentar Ohne Option! schreibt am 24.03.2015

    Hallo, bin 62 und war in meinen Job als Altenpflegerin (ich betreute privat eine Wachkomapatientin) unglaublich glücklich. Dann kam der Tag der 13.03.2013 der mein Leben zerstörte. Ein stinknormaler Meniskusriss, Ambulante OP die misslang! Danach war Rollstuhl und Morphium angesagt und ich bräuchte nur ein neues Kniegelenk, dann würde ich wieder laufen und Arbeiten können. Ende Juni 2013 raus aus dem Rollstuhl und ab zur OP. Auch diese wurde vermasselt in so kurzer Zeit derselbe Arzt, diesmal hat er das Bein nicht Ausgerichtet: schiefes Bein, weil der Zement in 10 Minuten hart ist.Selbstmordgedanken,Weinkrämpfe, das volle Programm, ich hab alles verloren:Arbeit,Existenz, Beweglichkeit und Lebensqualität, nicht mehr laufen, Autofahren, durch die Wälder joggen, mein Hobby Fotografieren, äußerst schlecht mit Krücken und nur 2 Hände und weiter als 15 Meter kann ich nicht humpeln!

  18. Leserkommentar Uevoli schreibt am 23.03.2015

    Hey ihr, ich weine zurzeit jeden Abend und rede mit selbst ein nichts wert zu sein, habe starke verkustängste und Angst vor allem möglichen. Selbst die kleinsten Dinge können mich sehr traurig Stimmen, ich weiß einfach nicht was ich tun soll.

  19. Leserkommentar antisozial schreibt am 23.03.2015

    Ich hab Borderline, seit ich neun bin, jetzt bin ich achtzehn, und da sind Depressionen quasi eine Selbstverständlichkeit. Meine Familie hat mich nie verstanden, egal wie sehr ich versucht hab, es ihnen zu erklären. Kurioserweise hat dieser Artikel es geschafft, ihnen Verständnis einzubläuen. Danke dafür!

  20. Leserkommentar sabii schreibt am 23.03.2015

    Mami 33 Kann dich verstehen man wird automatisch belächelt wen man das Krankenhaus betritt und aber nicht gefunden wurde manchmal Frage ich mich auch wooo diese verdammte Hilfe bleibt wenn man sie brauch....such dir ein Therapie Platz glaube mir Depressionen kann man behandeln und man kann auch wieder gesund werden ist nur eine Frage der zeit

  21. Leserkommentar mami 33 schreibt am 23.03.2015

    ich habe auch so starke depressionen dass ich mir denke ich falle um,hab aber 2 wunderbare kinder die mir kraft geben mich irgendwie um sie zu kümmern.fühle mich von meiner familie in stich gelassen ,laufe von einem arzt zum anderen hab todesangst herzrasen und und und....ich hoffe es geht bald vorbei.kann euch alle sehr gut verstehen man wird einfach von den ärzten links stehen gelassen.

  22. Leserkommentar sabii schreibt am 22.03.2015

    Hi Lena bin 22 leide genau an den selben Symptomen allerdings ist mir aufgefallen umsomehr ich mich ablenke umso besser gehtz mir ganz von allein werde ichs nicht schaffen aber ich glaube an eine Therapie die mir hilft Symptome frei zu leben

  23. Leserkommentar Lena 1989 schreibt am 22.03.2015

    Das es sowas geben muss ich freue mich über jeden einzelnen Tag,habe immer Angst das ich sterben werde wenn ich diese Symptome habe jetzt mom seit 2 Monaten wieder den meine Kinder sind mein ein und alles.werde auf jedenfall wieder was machen müssen probiere immer ruhig zu bleiben wenn ich die Panik Attacken bekomme und am besten dann schnell was kaltes auf Balkon gehen Wasser bisschen über Gesicht heute an mein geb hatte ich viel zu tun gehabt habe dann am Abend gemerkt das ich viel Stress hatte und auf einmal habe ich taubheits Gefühle auf der linken gesichtshälfte bekommen was mir sehr Angst gemacht hat 😔 und hab mir jedes mal ganz ruhig im inneren gesagt das ist die pschye.Sabii wie alt bist du wenn ich fragen darf ?

  24. Leserkommentar Lena1989 schreibt am 22.03.2015

    Das es sowas geben muss ich freue mich über jeden einzelnen Tag,habe immer Angst das ich sterben werde wenn ich diese Symptome habe jetzt mom seit 2 Monaten wieder den meine Kinder sind mein ein und alles.werde auf jedenfall wieder was machen müssen probiere immer ruhig zu bleiben wenn ich die Panik Attacken bekomme und am besten dann schnell was kaltes auf Balkon gehen Wasser bisschen über Gesicht heute an mein geb hatte ich viel zu tun gehabt habe dann am Abend gemerkt das ich viel Stress hatte und auf einmal habe ich taubheits Gefühle auf der linken gesichtshälfte bekommen was mir sehr Angst gemacht hat 😔 und hab mir jedes mal ganz ruhig im inneren gesagt das ist die pschye.Sabii wie alt bist du wenn ich fragen darf ?

  25. Leserkommentar uschi schreibt am 22.03.2015

    hallo ihr lieben, bin soeben auf diese seite gestossen und habe bemerkt, dass ich nicht alleine mit meinen depressionen da stehe. ich bin 58 jahre und leide seit 3 jahren an schweren depressionen und dieses jahr brspnders schlimm. abends hoffe ich, dass ich morgens die augen nicht mehr aufmache. alles was ich anpacke kostet mich wahnsinnige überwindung, habe ständig angst vor der zukunft und fühle mich als totale versagerin. ich bin verheiratet, habe einen sohn aus erster ehe (35) er hat adhs, dass ist schon die hölle dann habe ich einen sohn von 18 der uns aber grosse freude bereitet. mein mann hat sehr grosses verständnis für meine krankheit aber ich bemerke, dass es für meinen jüngeren sohn und auch meinem mann eine belastung ist. jedenfalls habe ich mich in den letzten 3 jahren stark verändert. die depressionen geben mir das gefühl nicht mehr herr über meinen eigenen körper zu sein. ich nehme schon seit jahren antidepressiva, mein psychiater hat viele präparate an mir ausprobiert, die mir besser helfen sollen aber davon bekomme ich starke nebenwirkungen, wie nervöse beine, herzrasen, panikattaken usw.bin seit 7 jahren in psychotherapie da ich durch mein elternhaus so behandelt worden bin als sei ich nichts wert. ich hoffe jeden tag vergeblich auf besserung. diese verflixte krankheit macht einem das leben so schwer, dass man nicht mehr glauben kann das eine besserung eintritt.

  26. Leserkommentar sabii schreibt am 22.03.2015

    Hallo Lena ich habe von meiner Haus Ärztin neurexan zur beruihgung fûr die nacht verschrieben bekommen ist natürlich nur rein pflanzlich da ich über haupt nicht von Chemie halte und auch nicht so gut vertrage......ich habe auch zwei Kinder und einen Mann alles ist perfekt aber meine Krankheit macht mir ein strich durch die Rechnung ich weiß selbst nicht was das jetzt soll und suche vergeblich nach hilfe

  27. Leserkommentar Lena1989 schreibt am 21.03.2015

    Ich muss dir sagen es ist verdammt schwer ohne Therapie 😔 wie alt bist du wenn ich fragen darf ?

  28. Leserkommentar dudu schreibt am 21.03.2015

    können die von selber weggehen oder muss man in therwpie ich eill naämlich nicht das meine eltern das so mit bekommen

  29. Leserkommentar Lena 1989 schreibt am 21.03.2015

    komischerweise hat alles bei mir nach der Geburt neines Sohnes angefangen dann hat sich nach der Therapie alles wieder gelegt letztes Jahr kam mein zweiter Sohn zur Welt und ich merke es fängt wieder an mache mom auch wieder Untersuchungen und wenn nichts bei raus kommt was ich natürlich hoffe muss ich wieder eine Therapie machen.Manchmal frage ich mich warum ich,ich habe alles habe zwei wunderbare Kinder ein tollen Mann und dann sowas ich will einfach nur Symptom frei sein und mein Leben genissen und nicht nach Krankheiten suchen und sich so fühlen.

  30. Leserkommentar Lena 1989 schreibt am 21.03.2015

    Dudu das sind alles Depressionen es ist echt heftig konnte es mir vor 4 Jahren auch nicht eingestehen und jetzt lebe ich damit 4 Jahre schon vor allem dieser Schwindel der Tag täglich der Macht auch ein zu schaffen man fühlt sich irgendwie so hilflos das man irgendwie nichts schaffen kann alleine und das macht auch einen fertig

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