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6 Dinge, die helfen, wenn alles schief läuft

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Niemand mag Krisen und Probleme. Andererseits sind Probleme und Lebenskrisen ein unvermeidbarer Bestandteil des Lebens.

Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie man sich durch Krisen nicht aus der Bahn werfen lässt. Hier 6 Hilfestellungen, wenn alles schief läuft.

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

1. Krisen gehören zum Leben.

Das Leben ist für Mensch und Natur so angelegt, dass es sich stetig verändert.

Immer wieder fordert das Leben eine Anpassung an die veränderten Umstände.

Pflanzen müssen mit Trockenheit und Hitze, Kälte und Befall von Schädlingen klarkommen.

Wir Menschen müssen uns mit Kränkungen, Krankheit, Trennungen, Todesfällen, finanzieller Not und Arbeitslosigkeit auseinandersetzen.

Auch wenn wir uns anstrengen, ein guter Mensch zu sein und alles richtig machen, wird unser Leben nicht immer gradlinig und nach unseren Wünschen verlaufen.

Es ist so, als ob das Leben für uns immer mal wieder ein Schild mit der Aufschrift aufstellt: Es ist Zeit für Veränderung!

Und das ist gut so - auch wenn wir erst einmal dagegen aufbegehren. Die meisten von uns haben es nämlich am liebsten, wenn alles so bleibt, wie es ist.

Wenn Sie sich also gerade in schwierigen Zeiten befinden, dann erinnern Sie sich daran: das Leben will Sie ermutigen, sich zu bewegen, stark zu werden und zu wachsen.

So wie eine Pflanze durch raues Klima einen widerstandsfähigen Stängel entwickelt, werden Sie auf dem Weg durch die Krise Ihre Kräfte stärken.

Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln. Dalai Lama

Suchen Sie nach einem Sinn, der sich in der Krise verbergen könnte.

Das Leben will Sie nicht bestrafen oder Ihnen unrecht tun, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag.

Krisen und Veränderungen (freiwillig oder erzwungenermaßen) sind ein Bestandteil des Lebens.

Sie können nur wählen, ob Sie dagegen ankämpfen oder sie akzeptieren.

Am Ende der Krise stellen Sie wahrscheinlich fest, dass Sie durch die Krise vieles gelernt und sich weiterentwickelt haben.

Vielleicht haben Sie neue Freunde gewonnen, Ihr Selbstvertrauen gestärkt oder neue Lebensziele gefunden.

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2. Negative Gefühle gehören zum Leben.

Ebenso wie Hürden und Schwierigkeiten gehören negative Gefühle zum Leben. Sie sind die Begleiter, wenn alles schief läuft.

In dem Dampfkessel negativer Gefühle befinden sich z.B. Traurigkeit, Verzweiflung, Angst, Hilflosigkeit, Schuldgefühle, Einsamkeit, Neid und Wut.

Unsere negativen Gefühle haben den Auftrag, uns zu alarmieren, dass etwas nicht so ist, wie wir es uns wünschen.

Sie zeigen wie eine Alarmanlage an, dass Gefahr besteht. Manchmal reden wir uns aber auch nur ein, dass wir in Gefahr sind.

Da unsere Gefühle jedoch unseren Gedanken folgen, werden wir dann trotzdem von ihnen alarmiert.

Akzeptieren Sie zunächst Ihre negativen Gefühle. Wenn sie erst einmal auftreten, macht es keinen Sinn, gegen sie anzukämpfen. Lassen Sie diese zu und drücken diese aus.

Finden Sie dann heraus, ob Sie wirklich in Gefahr sind und wenn ja, ob die Gefahr wirklich so groß ist, wie Sie denken.

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3. Alles geht vorüber.

Jedes Mal, wenn es regnet, hört es auch wieder auf. Nach jeder Nacht kommt ein Morgen.

Ebenso wie Krisen zum Leben gehören, gehört es zum Leben, dass die Krisen irgendwann wieder enden.

Alles hat irgendwann eine neue Ordnung.

Ermutigen Sie sich mit dem Satz: "Auch das geht vorüber. Halte durch. Mir wird es wieder besser gehen."

Lenken Sie Ihren Blick darauf, was es bei all dem Elend an Erfreulichem in Ihrem Alltag gibt.

Ich bin sicher, dass es kleine Lichtblicke gibt, die es für Sie zu entdecken gilt.

4. Hadern und Wehklagen ändern nichts.

Hadern und Jammern über die momentane Situation schaffen kurzfristig Erleichterung.

Wir zeigen damit dem Schicksal, dass wir uns ihm nicht kampflos ergeben. Zumindest beschweren wir uns ja über die Ungerechtigkeit und das Leid, das uns widerfährt.

Schauen wir aber genauer hin, dann bestrafen wir uns selbst durch das Klagen!

Wir verharren dadurch nämlich mit unserem Blick bei dem, was wir nicht haben wollen.

Hierdurch fühlen wir uns hoffnungslos und verzweifelt. Wir lassen die Vergangenheit über die Gegenwart bestimmen.

Eine neue Zukunft können wir uns nicht erträumen, solange wir uns mit der Vergangenheit befassen.

Beginnen Sie stattdessen zu handeln. Nutzen Sie das, was Sie aus der Vergangenheit gelernt haben, dafür, Ihr Leben zu verbessern. 

Suchen Sie nach der Richtung, die Sie nun gehen wollen. Verändern Sie sich, wählen Sie sich neue Lebensziele und schauen Sie nicht zurück.

Unabhängig davon, was langfristig in Ihrem Leben passiert: erinnern Sie sich daran, dass Sie nur zur Ruhe kommen, wenn Sie aufhören, über Ihre Probleme zu klagen, und beginnen, für die Probleme dankbar zu sein, die Sie nicht haben.

Lesen Sie die Mut machenden Geschichten von Menschen, die sich in einer Krise befanden.

5. Jeder noch so kleine Schritt zählt.

Wenn unser Leben grundlegend erschüttert wird, dann kann es passieren, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.

An allen Fronten müssen wir Entscheidungen treffen und Veränderungen einleiten.

Da besteht die Gefahr, dass wir uns einreden, es niemals zu schaffen, wieder friedlich und ungestört vor uns hin leben zu können.

Notieren Sie, was Sie alles umkrempeln und erledigen müssen.

Sortieren Sie die einzelnen Punkte nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Beginnen Sie mit dem wichtigsten Punkt.

Wenn Sie den wichtigsten Punkt abhaken können, dann geben Sie sich ein dickes Lob, denn Sie haben sich bereits vorangebracht.

Haben Sie Geduld mit sich und der Situation. Wie es so schön heißt: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Es genügt, wenn Sie zunächst mit dem Fundament beginnen. Und lassen Sie sich nicht von anderen entmutigen.

Gehen Sie in Babyschritten Ihren Weg. Es ist der Mühe wert. Sie werden vorankommen - selbst wenn es nur im Schneckentempo geht.

Ratgeber Gefühle verstehen

6. Das Leben geht weiter.

Auch wenn im Augenblick alles hoffnungslos scheinen mag, bemühen Sie sich, eine Aussicht zu finden.

Wenn wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, hilft es, auf eine Aussichtsplattform oder einen Hügel zu klettern, um die Übersicht zu bewahren.

Malen Sie sich aus, wie das Leben für Sie weitergehen kann, wenn Sie sich auf die neue Situation eingestellt haben.

Fragen Sie sich:

Erinnern Sie sich daran, dass jede Veränderung Ihre Weisheit und Ihr Selbstvertrauen stärkt.

Eine Krise bietet Ihnen die Chance, herauszufinden, welche Kräfte und Fähigkeiten in Ihnen stecken und was Ihnen wirklich wichtig ist.


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Zum Weiterlesen: 8 Tipps für den Umgang mit Lebenskrisen

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Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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  1. Leserkommentar Gina schreibt am 30.11.2016, 21.56 Uhr

    Ich versuche die Taktik Augen zu und durch. Und wenn ich das Problem überwunden habe belohne ich mich selbst. Ich kaufe mir etwas was ich schon lange will oder ich mache mir einen entspannten Tag danach. Eben etwas um mich für den Schmerz den ich erlitten habe zu entschädigen.

  2. Leserkommentar Einer schreibt am 19.11.2016, 05.59 Uhr

    nach über 20 Jahren nur Pech,Ablehnung,Einsamkeiten und Vera****ungen habe ich nicht das Gefühl, dass sich noch jemals etwas ins Positive ändern wird.Ich habe gezwungenermassen viele Entwicklungen machen müssen, die mich aber nicht stärker gemacht haben sondern gebrochen haben.

  3. Leserkommentar Sibylle schreibt am 07.11.2016, 09.14 Uhr

    Henry Ford hat einmal gesagt: "es gibt viele, die aufgeben, aber wenige, die scheitern..."

  4. Leserkommentar Erwin schreibt am 03.11.2016, 00.00 Uhr

    Wenn Mann am Boden ist ,einfach aufstegen Krone richten weiter gehen nur Mut und daran denken was du schon geschafft hast das motiviert gg viel Glück

  5. Leserkommentar Meganespresso schreibt am 19.10.2016, 17.43 Uhr

    Wa tut man wenn es der- oder diejenige nicht einsieht oder aber auch nicht verstehen kann...weil er oder sie denkt sie meinen es gut? Und ich sage es ist die Art und es passt nicht!mir tut das nicht gut! Bei den anderen ust das logisch gehössig und unterdrückend bevormundend etc... Ganz viele verstehen kein Nein! Das zieht sich dann Jahre bis man endgültig sind ich muss hier raus! Es erdrückt mich!

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