Arbeitssucht Test - Sind Sie ein Workaholic?

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Die meisten Arbeitssüchtigen bezeichnen sich eher "als sehr engagiert und ehrgeizig" denn als arbeitssüchtig.

Die Betroffenen begründen ihr starkes berufliches Engagement damit, für die Karriere, den Erhalt des Arbeitsplatzes oder zum Wohle der Familie zu arbeiten.

Arbeitssüchtigen fällt es meist schwer, sich einzugestehen, dass die Arbeit eine Art Suchtmittel ist.

Prüfen Sie die folgenden Aussagen bitte trotzdem offen und ehrlich. Entscheiden Sie, ob Sie diesen zustimmen oder nicht.

Es ist eine Bilanz, die Sie nur für sich selbst ziehen.

Markieren Sie bitte diejenigen Feststellungen, denen Sie zustimmen.

Für meine Hobbys nehme ich mir nur Zeit, wenn ich keine Arbeit mehr habe – und das kommt äußerst selten vor.

Etwas Entspannendes zu lesen oder in Ruhe etwas zu essen, das sehe ich als Zeitverschwendung.

Mein Arbeitsplatz ist der Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle.

Manchmal arbeite ich mehrere Tage und Nächte hintereinander durch und vergesse dabei völlig, dass ich auch mal schlafen müsste.

In meiner Partnerschaft kriselt es, weil ich mich, nach Aussagen meines Partners, zu wenig um die Familie kümmern würde.

Einladungen von Freunden sage ich gewöhnlich ab, weil ich nicht die Zeit dafür habe.

Müdigkeit oder körperliche Schmerzen halten mich nicht vom Arbeiten ab.

Solange mir die Arbeit Spaß macht, ist es in Ordnung, so viel zu arbeiten.

Ich bin auch am Wochenende und in den Ferien für die Firma erreichbar und lese meine Emails.

Häufig bringe ich mir von der Firma noch Arbeit mit nach Hause.

Meine Wochenarbeitszeit beträgt regelmäßig sehr viel mehr als 40 Stunden.

Ich erwarte von mir, dass ich meine Arbeit perfekt erledige und immer volle Leistung bringe.

Ein Drink oder eine Beruhigungstablette helfen mir öfter dabei, am Abend abzuschalten.

Meine Familie und mein Freundeskreis müssen öfter ohne mich auskommen, weil ich noch zu arbeiten habe.

Überstunden mache ich schon länger als ein halbes Jahr.

Ich bin immer der Letzte, der das Büro verlässt, und arbeite wesentlich länger als meine Kollegen.

Mir fällt es schwer, Arbeit an Kollegen abzugeben oder sie um Unterstützung zu bitten.

Selten nehme ich mir am Arbeitsplatz Zeit für die Mittagspause und regelmäßiges Essen.

Ich habe wegen meiner Arbeit schon oft meinen Urlaub verschoben oder gestrichen.

Um mal nicht ins Büro zu gehen, muss ich schwerkrank sein.

Meine Familie wirft mir vor, dass ich mit der Firma verheiratet sei und sie mich kaum sehen.

Mir fällt es schwer, mich in der Freizeit zu entspannen und Spaß zu haben.

Auch in meiner Freizeit unterhalte ich mich mit anderen gewöhnlich über meine Arbeit.

Ich kann Menschen nicht verstehen, die sich wenig für ihre Arbeit engagieren.

Wenn ich wollte, könnte ich jederzeit aufhören, so viel zu arbeiten – da bin ich mir sicher.

Nur selten bin ich mit mir und meiner Arbeit zufrieden und kann mich über Erfolge freuen.

In letzter Zeit leide ich häufig unter Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder Herz-Kreislauf-Problemen.

Ich habe mir schon oft vorgenommen, weniger zu arbeiten, aber dann bleibe ich doch im alten Trott.

Ich definiere mich über meine Leistung.

Es fällt mir schwer, abends einzuschlafen.

Ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen, weil ich meine Familie und Freunde vernachlässige.

Ich habe Angst, meine Stelle zu verlieren, meine Firma zu gefährden oder zu versagen, wenn ich mich weniger für die Arbeit einsetze.

Ich bin anderen gegenüber oft unbeherrscht und ungeduldig.

Ich kann mich in letzter Zeit schlechter konzentrieren.

Ich versuche vor anderen zu verbergen, dass ich viel arbeite.

Ich übernehme immer mehr Aufgaben, habe aber den Eindruck, immer weniger leisten zu können.

© 2010-2016 PAL Verlagsgesellschaft - Arbeitssucht Test

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Gesamtpunktzahl Arbeitssucht Test

Arbeitssucht Test Auswertung

Wenn Sie mehr als 6 Aussagen zugestimmt bzw. 35 und mehr Punkte haben, dann ist dies ein Alarmzeichen und ein Hinweis darauf, dass Sie arbeitssüchtig sein könnten.

Ab und zu mal eine Überstunde machen oder Arbeit mit nach Hause nehmen ist kein Problem. Auch der erhöhte Einsatz zum Aufbau der eigenen Firma oder zur Durchführung eines bestimmten Projektes hat noch keinen Krankheitswert.

Wenn Sie jedoch grundsätzlich Ihr Privatleben und Ihre Entspannung vernachlässigen und die Arbeit zum Lebensmittelpunkt machen, dann ist dies ein problematisches Verhalten.

Dahinter können sich verschiedene Ursachen verbergen.

Beispielsweise könnte die Arbeit für Sie ein Mittel sein, sich von anderen Problemen abzulenken, Depressionen oder Ängste zu bekämpfen, Ihr Selbstwertgefühl über Leistung zu stärken oder Anerkennung und Bestätigung zu bekommen.

Über kurz oder lang werden Sie die negativen Konsequenzen Ihres Verhaltens zu spüren bekommen. Sie könnten an einem Burnout-Syndrom oder körperlich erkranken.

Ihr Körper ist nicht so konstruiert, dass er auf Dauer eine solche Belastung ohne Auszeiten aushält. Aus dem gelegentlichen Drink könnte sich eine Alkoholabhängigkeit entwickeln.

Möglicherweise verlässt Sie Ihr Partner oder Ihr Freundeskreis zieht sich von Ihnen zurück.

Auch wenn Sie im Augenblick keine Probleme aufgrund Ihrer Arbeitssucht erkennen können, sprechen Sie einmal mit einem neutralen Außenstehenden über Ihr Arbeitsverhalten.

Ziehen Sie einmal Bilanz.
Überlegen Sie, was Sie im Leben
– beruflich
– materiell
– in Bezug auf Freundschaften
- in Bezug auf Familie und Partnerschaft
- in Bezug auf Ihre seelische und körperliche Gesundheit
- in Bezug auf Ihre persönliche Weiterentwicklung
erreichen möchten.

Machen Sie eine Zeitreise und stellen sich vor, wie Sie am Ende Ihres Lebens auf Ihr Leben zurückschauen.

Wenn Sie Ihre Ziele in den einzelnen Bereichen herausgefunden haben, prüfen Sie, ob Ihre Ziele wirklich alle bei Ihrer Zeiteinteilung berücksichtigt sind.

Wenn ja, wie viel Zeit setzen Sie im Augenblick für die Bereiche ein? Genügt dieser Einsatz?

Machen Sie eine Zeitreise und stellen Sie sich vor, wie Sie am Ende Ihres Lebens auf Ihr Leben zurückschauen.

Was würden Sie über Ihr Leben sagen, wenn Sie es so weiterführen würden, wie Sie es zur Zeit tun?

Fragen Sie sich auch, was passieren würde, wenn Sie Ihren zeitlichen Einsatz für die Arbeit reduzieren würden? Wovor haben Sie Angst?


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Die Arbeitssucht ist eine nichtstoffliche Sucht, die für die Betroffenen und Angehörigen genauso gefährlich ist wie eine Spielsucht oder Kaufsucht.

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