Alkoholsucht

Informationen zur Entwicklung der Alkoholsucht und der Behandlung der Alkoholabhängigkeit.

Alkoholsucht
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Von Alkoholsucht sprechen wir, wenn ein Mensch sowohl körperlich als auch psychisch vom Alkohol abhängig ist. Alkohol ist für ihn kein Genussmittel mehr, sondern ein Suchtmittel. Der Weg in die Alkoholabhängigkeit verläuft schleichend und in Phasen. Meist entwickelt sich die Alkoholsucht aus dem Problemtrinken heraus.

D.h. wir trinken, um Probleme zu lösen oder zu vergessen, etwa weil wir anders nicht entspannen können, weil wir nicht aus uns herausgehen können, weil wir ohne Alkohol Hemmungen haben, auf andere zuzugehen, usw. Es entsteht eine psychische Abhängigkeit.

Setzen wir das Trinken regelmäßig fort, kommt es zu einer Gewöhnung und damit zur körperlichen Abhängigkeit. Wir müssen die Dosis steigern, um dieselbe Wirkung zu erhalten. Irgendwann - das ist von Person zu Person unterschiedlich - entscheidet der Körper, den Alkohol als lebensnotwendig für das Funktionieren zu betrachten. Die Folge davon ist, dass es uns ohne Alkohol schlecht geht. Wir müssen trinken, um überhaupt den Alltag durchstehen zu können. Ohne Alkohol kommt es zu unangenehmen Entzugserscheinungen.

Alkoholsucht Therapie

Eine Alkoholsucht bekämpfen geht in der Regel aufgrund der Gefahr eines Delirium nur über eine stationäre (!) körperliche Entgiftung (dauert bis zu 10 Tage) und einer anschließenden mehrwöchigen stationären Psychotherapie, in der Betroffene lernen, den Alltag ohne Alkohol zu gestalten.

Ziel der stationären Therapie ist die Erarbeitung neuer psychischer und sozialer Strategien, um mit den beruflichen Anforderungen, den persönlichen und familiären Problemen und vor allem mit einem Leben ohne Alkohol umgehen zu können.

Der an den stationären Aufenthalt anschließende regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe wie AA, Guttempler oder dem Blauen Kreuz ist ein wichtiger Baustein in der Alkoholismus Therapie. Rat und Unterstützung kann auch ein Internetforum geben, in dem man Zuspruch erhält und sich mit anderen Betroffenen über das Leben ohne Alkohol und den damit verbundenen Problemen austauschen kann.

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