Delirium

Ein Delirium oder Delir ist ein Verwirrtheitszustand. Betroffene wissen nicht, wo sie gerade sind, wieviel Uhr es ist und wer sie sind.

Im Delir können Betroffene ihre Aufmerksamkeit nicht gezielt auf ein Thema richten, können sich nicht an unmittelbar Erlebtes erinnern.

Sie sind apathisch oder überaktiv, reden viel oder sehr wenig, reagieren verlangsamt. Sie haben Alpträume und Schlafstörungen.

Manchmal wird das Delir begleitet von Halluzinationen, Angst, Euphorie, Reizbarkeit oder Depressionen.

Ein Delir kann auftreten in Folge von Drogen- oder Medikamentenkonsum, Flüssigkeitsmangel, Hirntumoren, Infektionskrankheiten und besonders häufig durch Alkoholentzug bei Alkoholabhängigkeit.

Das Alkoholdelirium - auch Delirium tremens genannt - ist lebensbedrohlich!

Es geht einher mit starker Angst, Unruhe, Verwirrtheit, Zittern, Erhöhung von Puls, Blutdruck, Schwitzen, beschleunigter Atmung und Halluzinationen.

Deshalb nie (!) einen Entzug auf eigene Faust machen.

Ein Alkoholentzug sollte immer (!) stationär in einem Krankenhaus erfolgen.

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Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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