Adoption - worauf kinderlose Paare achten und womit sie rechnen sollten

mutter baby im arm

, Psychotherapeutin

Eine Adoption ist eine Entscheidung, die einen großen Einfluss auf das Leben der Adoptiveltern hat.

Aus psychologischer Sicht werden häufig gestellte Fragen zur Adoption beantwortet.

Welche Motive der Adoptiveltern sprechen gegen eine Adoption?

Warum sprechen diese Motive eher gegen eine Adoption?

Hinter dem Motiv, endlich eine "normale" Familie zu sein, steckt das Gefühl, man sei ohne Kind nicht vollwertig.

Es wäre besser für das Paar und das Kind, das Paar würde zunächst lernen, sich auch ohne Kind vollwertig zu fühlen. Sonst missbraucht man das Kind für etwas, was es einem nie geben kann - ein positives Selbstwertgefühl.

Kinder retten in den wenigsten Fällen eine Ehe oder Beziehung. Sie verschärfen in der Regel die Probleme zwischen dem Paar.

Dankbarkeit von einem Kind zu erwarten ist oft gleichbedeutend mit enttäuscht zu werden.

Kinder sind nicht dazu da, Eltern dankbar zu sein und schon gar nicht, wenn die Eltern aus egoistischen Gründen oder vermeintlich persönlichen Defiziten (sich nicht vollwertig fühlen ohne Kind) sich für eine Adoption oder ein Kind entscheiden.

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Welche Fragen sollte man sich vor einer Adoption stellen?

Letztendlich sollte man sich auch alle Fragen stellen, die man sich vor der Entscheidung zu einem Kind stellen sollte: welche Umstellungen wird es in meinem Leben geben, in der Partnerschaft, in den Finanzen, usw.?

Welche Eigenschaften sollten Eltern mitbringen?

Was spricht gegen eine Adoption?

Welche Schwierigkeiten kann es nach der Adoption geben?

Die Schwierigkeiten sind abhängig vom Alter des Kindes, in dem die Eltern das Kind adoptieren.


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Welche Ängste und Erwartungen können Adoptiveltern haben?

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Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Seit 35 Jahren helfe ich Menschen bei der Bewältigung persönlicher Probleme. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, der Meditation, dem Jin Shin Jyutsu und dem Backen von leckeren Kuchen & Gebäck.

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  1. Leserkommentar Nikol schreibt am 18.10.2018

    Eine Nachricht an Melanie: Ja, die Messlatte ist hoch, aber absolut realistisch. Man sollte sich als "zukünftige Eltern" seiner Verantwortung, und der besonderen Herausforderung als "Adoptiv-Eltern" absolut bewusst und dazu bereit sein, sich mit sich selbst und seiner Umwelt positiv auseinander setzen zu wollen, um selbst eine beständige Basis zu haben und damit auch bieten zu können. Ein Kind braucht diese stabile Basis, eine Sicherheit. Dazu muss man aber kein Übermensch sein... :-) Liebe Grüße

  2. Leserkommentar Nikol schreibt am 18.10.2018

    Liebe Frau Dr. Wolf, endlich schreibt einmal jemand, der 'vom Fach' ist, Tacheles über dieses, häufig noch tabuisierte, Thema: "Adoption". Ich bin selbst adoptiert und weiß, wie komplex die Schwierigkeiten im Miteinander sein können, für die Adoptiv-Eltern, sowie für die adoptierten Kinder. Glücklicherweise habe ich mit meinen 'Eltern' einen guten Weg u. Umgang gefunden. Ohne eine psychotherapeutische Aufarbeitung und Unterstützung wäre dies jedoch nicht möglich gewesen. - Ich finde, eine detaillierte, selbst- reflektierte u. -kritische Auseinandersetzung seitens der 'werdenden Eltern' absolut wichtig, bevor sie ein Kind, wahrscheinlich aus besten idealistischen und wünschenswerter-weise liebevollen - aber vielleicht auch unrealistischen - Absichten u. Vorstellungen heraus, annehmen. Für Ihre Fragen und Anregungen an zukünftige Adoptiv-Eltern danke ich Ihnen ganz herzlich! Nikol (Dipl.-Heilpädagogin, 45 J.)

  3. Leserkommentar Melanie schreibt am 02.10.2018

    Sie legen die Messlatte ja sehr hoch... Welche Eltern kommen denn da für eine Adoption überhaupt noch in Frage??? Übermenschen...?

  4. Leserkommentar Andy schreibt am 01.05.2018

    Hallo zusammen. Mein Mann und ich haben noch kein eigenes Kind. Sind aber gerade am überlegen ob wir ein Kind, dass wir kennen zu adoptieren. Denn die leibliche Mutter wird es abgeben. Meine Frage allerdings ist. Wir wollen aber auch noch ein eigenes Kind. Geht das denn dann noch? Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

  5. Leserkommentar Pascale Schmidt-Schneider schreibt am 03.03.2018

    Hallo Frau Dr. Wolf, ich bin die leibliche Mutter von Maurice Leon, der seit 2006 bei seiner Pflegefamilie, Onkel und dessen Frau wohnt. Ich Als alleinerziehende Mutter (2 Kinder) und sie als kinderloses Paar...so kam es dazu....viele missverstaendnsse, Fehlverhalten, viel Leid, habe es meist geschafft, dass mein Sohn regelmäßig bei uns sein kann. Maurice ist 18 Jahre alt. Hat nun die Adoption (wurde von ihm so geraten???) Beantragt. Nun will die Pflegemutter sich mit mir treffen, ich möchte einen Mediator dazu, damit es zu einem kunstruktiven Gespräch kommt, da das Vertrauen durch zuviel hinterhältig e Aktionen zerstört und ich nicht weiss, ob ich den Pflegeeltern das Verhalten der letzten 11 Jahre einfach so abhaken kann. ..nur wenn mein Sohn es wünscht....sie haben mir viel Lebenszeit mit meinem Sohn unwiderbringlich genommen....und sie will jetzt ganz normal mit mir sprechen ohne Aufarbeitung....das fühlt sich völlig falsch an..... Pflegschaft war meist ohne Jugendamt

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