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Adoption - worauf kinderlose Paare achten und womit sie rechnen sollten

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Eine Adoption ist eine Entscheidung, die einen großen Einfluss auf das Leben der Adoptiveltern hat.

Aus psychologischer Sicht werden häufig gestellte Fragen zur Adoption beantwortet.

Welche Motive der Adoptiveltern sprechen gegen eine Adoption?

Warum sprechen diese Motive eher gegen eine Adoption?

Hinter dem Motiv, endlich eine "normale" Familie zu sein, steckt das Gefühl, man sei ohne Kind nicht vollwertig.

Es wäre besser für das Paar und das Kind, das Paar würde zunächst lernen, sich auch ohne Kind vollwertig zu fühlen. Sonst missbraucht man das Kind für etwas, was es einem nie geben kann - ein positives Selbstwertgefühl.

Kinder retten in den wenigsten Fällen eine Ehe oder Beziehung. Sie verschärfen in der Regel die Probleme zwischen dem Paar.

Dankbarkeit von einem Kind zu erwarten ist oft gleichbedeutend mit enttäuscht zu werden.

Kinder sind nicht dazu da, Eltern dankbar zu sein und schon gar nicht, wenn die Eltern aus egoistischen Gründen oder vermeintlich persönlichen Defiziten (sich nicht vollwertig fühlen ohne Kind) sich für eine Adoption oder ein Kind entscheiden.

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Welche Fragen sollte man sich vor einer Adoption stellen?

Letztendlich sollte man sich auch alle Fragen stellen, die man sich vor der Entscheidung zu einem Kind stellen sollte: welche Umstellungen wird es in meinem Leben geben, in der Partnerschaft, in den Finanzen, usw.?

Welche Eigenschaften sollten Eltern mitbringen?

Was spricht gegen eine Adoption?

Welche Schwierigkeiten kann es nach der Adoption geben?

Die Schwierigkeiten sind abhängig vom Alter des Kindes, in dem die Eltern das Kind adoptieren.


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Welche Ängste und Erwartungen können Adoptiveltern haben?

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Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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  1. Leserkommentar Rainer Wrage schreibt am 01.12.2016, 23.53 Uhr

    Ich habe als von einer Adoption Betroffener ein kürzlich erschienenes Buch mit dem Titel „Nuckeldecke“ geschrieben. Dieses Buch findet insbesondere bei Adoptiveltern, Adoptierten, Adoptivbewerbern und Pflegeeltern bzw. mit Adoptionen/Pflege betrauten Personen großes Interesse. Das Buch kann über AMAZON bzw. über den Buchhandel erworben werden. Mit freundlichen Grüßen Rainer Wrage

  2. Leserkommentar Claudia schreibt am 28.10.2016, 11.30 Uhr

    Von den leiblichen Eltern nicht angenommen zu werden ist wohl eines der schlimmsten Schicksale, das einem Kind widerfahren kann. Diese Kinder werden dann zur Adoption freigegeben. Eine Adoption ist eine folgenschwere Entscheidung für das ganze Leben. Das Kind wird seiner biologischen Wurzeln beraubt. Auch ist bekannt, dass die gesunde Entwicklung der Persönlichkeit schon in der Schwangerschaft beginnt und in der frühkindlichen Lebensphase maßgeblich geprägt wird. Adoptiveltern haben auf diese entscheidenden Entwicklungsphasen keinen Einfluss. Alkohol und Drogen, Stress und die emotionale Ablehnung des Kindes in der Schwangerschaft, genetische Einflüsse sowie die fehlende Geborgenheit im Kleinkindalter können die Persönlichkeit für das ganze Leben schädigen. Schulabbrüche, Suchterkrankungen und kriminelle Entwicklungen kommen bei Adoptivkindern offenbar signifikant häufiger vor. Eine Adoption kann die Blutsverwandtschaft auf emotionaler Ebene wohl nie voll ersetzen. Es kann vorkommen, dass das Adoptivkind die Adoptiveltern in der Pubertät oder nach seiner Volljährigkeit total ablehnt. Auch in solchen Fällen kann die Adoption nicht widerrufen werden. Das kann zum Dilemma sowohl für das Adoptivkind wie für die Adoptiveltern werden. Mir sind etliche solcher Fälle bekannt. Leider gibt es dazu kaum Forschungen und Statistiken. Für die Jugendämter ist die Angelegenheit mit Abschluss des Adoptionsverfahrens in der Regel erledigt.

  3. Leserkommentar Elise schreibt am 22.10.2016, 23.25 Uhr

    @fred: ja Liebe und Verantwortung ist wichtig - aber seelisch ist es nicht völlig egal ob Verwandtschaft, Pflege oder Adoption. Adoptierte sind doch keine Zimmerpflanzen, die nur mal eben Licht (Liebe) und Wasser (Verantwortung) brauchen egal in welchem Boden (egal welches Umfeld). Pflanzen können prima bei optimalen Bedingungen an neuen Standorten gedeihen - trotzdem gibt es welche, die einen Umzug schlechter verkraften. Herkunft ist manchmal eben ein unterschätztes, aber wichtiges Thema!

  4. Leserkommentar Elise schreibt am 22.10.2016, 23.17 Uhr

    @Susanne, ja Kinder leisten in der Umstellung extrem viel, lernen schnell - auch wie sie sich anpassen, den oft unbewusst an Sie herangetragenen Erwartungen erfüllen. Aber die Aufarbeitung beginnt oft erst Jahre später. Ich kann nicht für dein Kind sprechen und auch nicht beurteilen, wie du bist. Aber ich weiß - inklusive mir- dass viele Adoptierte weit mehr Konflikte damit haben, als die neuen Eltern erkennen.

  5. Leserkommentar Susanne schreibt am 04.10.2016, 00.11 Uhr

    Wir haben einen 10 jährigen Jungen aus Südamerika adoptiert. Es ist erstaunlich und ein großes Glück, was diese Kinder in kurzer Zeit leisten und aufarbeiten können. Wenn sie endlich eine Familie haben, in der ihnen klar ist, dass man sie ohne wenn und aber liebt. Wir haben 2 Jahre gebraucht um zusammenzuwachsen. Heute sind wir alle froh und dankbar, dass Häcksel zusammengebracht hat. Unser aller Leben ist so viel schöner geworden.

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Leserstimme Luciana schreibt am 8.11.2015

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