Worauf Eltern bei einer Adoption achten und mit welchen Problemen sie rechnen sollten. Die Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf gibt Antwort auf häufige Fragen zur Adoption.
Eine Adoption ist eine Entscheidung, die einen großen Einfluss auf das Leben der Adoptiveltern hat.
Aus psychologischer Sicht werden häufig gestellte Fragen zur Adoption beantwortet.
Warum sprechen diese Motive eher gegen eine Adoption?
Hinter dem Motiv, endlich eine "normale" Familie zu sein, steckt das Gefühl, man sei ohne Kind nicht vollwertig.
Es wäre besser für das Paar und das Kind, das Paar würde zunächst lernen, sich auch ohne Kind vollwertig zu fühlen. Sonst missbraucht man das Kind für etwas, was es einem nie geben kann - ein positives Selbstwertgefühl.
Kinder retten in den wenigsten Fällen eine Ehe oder Beziehung. Sie verschärfen in der Regel die Probleme zwischen dem Paar.
Dankbarkeit von einem Kind zu erwarten ist oft gleichbedeutend mit enttäuscht zu werden.
Kinder sind nicht dazu da, Eltern dankbar zu sein und schon gar nicht, wenn die Eltern aus egoistischen Gründen oder vermeintlich persönlichen Defiziten (sich nicht vollwertig fühlen ohne Kind) sich für eine Adoption oder ein Kind entscheiden.
Letztendlich sollte man sich auch alle Fragen stellen, die man sich vor der Entscheidung zu einem Kind stellen sollte: welche Umstellungen wird es in meinem Leben geben, in der Partnerschaft, in den Finanzen, usw.?
Was spricht gegen eine Adoption?
Die Schwierigkeiten sind abhängig vom Alter des Kindes, in dem die Eltern das Kind adoptieren.
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Mir ging es beim Anklicken Ihrer Webseite darum, ein paar Argumente zu beleuchten, die für oder gegen die Adoption sprechen, bzw. welche Schwierigkeiten bei Eltern auftreten können. Ich bin gerade dabei, eine Biografie zu schreiben, bei der natürlich die Adoption unserer Kinder eine wichtige Rolle spielt. Die Kinder selbst - zwei Töchter - haben mich zu diesen "Erinnerungen" gedrängt, weil sie noch etwas mehr wissen wollen über die damaligen Beweggründe. Meine Frau und ich sind seit 37 Jahren glückliche Eltern von zwei Adoptivkindern, die inzwischen zu prächtigen, selbständigen und tüchtigen Menschen herangereift sind (48 und 49 Jahre alt). Wir können nur jeden Tag dankbar sein, staunen und uns daran freuen, was uns da für wunderbare Menschen an die Seite gegeben wurden. Im Laufe unseres Lebens haben wir öfter schon Eheleute zur Adoption geraten - immer mit positiven Ergebnissen. Einmal sogar kam nach der Adoption des ersten Kindes ein eigenes zur Welt. Aber auch adoptierte Kinder sind "eigene" Kinder - ganz ohne Zweifel.
Soweit mein Kommentar. Falls Sie mehr wissen wollen, lassen Sie von sich hören und sagen mir auch, was Sie und warum bewegt.
Wolfgang M. Schneller
"Nicht besonders hübsch, eine andere Hautfarbe oder gar verhaltensauffällig"... sprachlich erinnert diese Aufzählung an eine Steigerung... das finde ich sehr unpassend. Wenn man dazu schreiben würde" komme ich damit klar, wenn das Kind mir nicht ähnlich sieht", würde es nicht mehr so scheinen, als gebe es hier eine negative Wertung der Hautfarbe... vielleicht versteht jemand, was ich meine.
Hallo,wir haben schon ein Sohn,sind auch verheiratet.Wir möchten uns trotzdem entscheiden ein Kind zu adoptieren.Familie ist für mich Zusammenhalt,Liebe und Geborgenheit,klar finanziell sollte es auch stimmen,aber manche Anforderungen finde ich sehr weit hergeholt. Natürlich hat das Jugendamt ein Auge drauf,aber ich finde man könnte das Pozedere auch evtl. mal ein wenig Auffrischen.Liebste Grüße
Eine Nachricht an Melanie:Ja, die Messlatte ist hoch, aber absolut realistisch. Man sollte sich als "zukünftige Eltern" seiner Verantwortung, und der besonderen Herausforderung als "Adoptiv-Eltern" absolut bewusst und dazu bereit sein, sich mit sich selbst und seiner Umwelt positiv auseinander setzen zu wollen, um selbst eine beständige Basis zu haben und damit auch bieten zu können. Ein Kind braucht diese stabile Basis, eine Sicherheit.Dazu muss man aber kein Übermensch sein... :-) Liebe Grüße
Liebe Frau Dr. Wolf,endlich schreibt einmal jemand, der 'vom Fach' ist, Tacheles über dieses, häufig noch tabuisierte, Thema: "Adoption". Ich bin selbst adoptiert und weiß, wie komplex die Schwierigkeiten im Miteinander sein können, für die Adoptiv-Eltern, sowie für die adoptierten Kinder. Glücklicherweise habe ich mit meinen 'Eltern' einen guten Weg u. Umgang gefunden. Ohne eine psychotherapeutische Aufarbeitung und Unterstützung wäre dies jedoch nicht möglich gewesen. - Ich finde, eine detaillierte, selbst- reflektierte u. -kritische Auseinandersetzung seitens der 'werdenden Eltern' absolut wichtig, bevor sie ein Kind, wahrscheinlich aus besten idealistischen und wünschenswerter-weise liebevollen - aber vielleicht auch unrealistischen - Absichten u. Vorstellungen heraus, annehmen. Für Ihre Fragen und Anregungen an zukünftige Adoptiv-Eltern danke ich Ihnen ganz herzlich! Nikol (Dipl.-Heilpädagogin, 45 J.)