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Selbstachtung aufbauen & stärken. Wie Sie sich annehmen lernen?

Schriftzug Ich liebe mich so wie ich bin

Sich mit seinen Schwächen und Fehlern annehmen und Selbstmitgefühl zeigen können ist wichtig für ein gesundes Selbstvertrauen. Bild © styleuneed - Fotolia

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Wir kennen sie alle, die Stimme, die uns sagt, dass mit uns etwas nicht in Ordnung ist. Sie macht uns Vorwürfe, dass wir zu dick, zu dünn, zu schüchtern, zu egoistisch sind, dass wir nie einen Partner abkriegen werden, weil alle anderen schöner, intelligenter und liebenswerter sind, u.v.m.

Diese Stimme suggeriert uns auch, dass ihre harschen und vernichtenden Urteile nur zu unserem Besten sind.

Würde sie nicht unermüdlich über uns wachen und uns ständig auf unsere Fehler aufmerksam machen, dann würde noch Schlimmeres passieren.

Ich nenne diese abwertende und anklagende Stimme den inneren Kritiker.

Der innere Kritiker will uns vorgauckeln, dass er uns mit seinen vernichtenden Urteilen einen Gefallen tut. Das ist jedoch Blödsinn.

Der erste Schritt von Selbstablehnung hin zu Selbstachtung und Selbst-Mitgefühl ist der, zu erkennen, dass der Kritker keine nützliche Funktion mehr in unserem Leben erfüllt.

Wir sind erwachsen und können selbst entscheiden, was gut und schlecht, richtig und falsch ist.

Die Normen und Werte unserer Eltern müssen nicht auch für uns gelten und richtig sein.

der innere kritiker

Der zweite Schritt besteht darin, dass wir die Urteile unseres inneren Kritikers anschauen, diese hinterfragen und in Frage stellen.

Wenn wir den inneren Kritiker sagen hören Du machst immer alles falsch. Du bist ein Versager, dann können wir uns fragen: „Stimmt das?

Und da solche absoluten Urteile nie stimmen, können wir uns und dem Kritiker klarmachen, dass wir manchmal (!) Fehler machen - was ganz menschlich ist -, aber bestimmt nicht immer (!).

Und wir können uns klarmachen, dass wir uns für unsere Fehler und Schwächen nicht schämen und verurteilen müssen und schon gar kein Versager sind.

Wenn wir ein solches Selbstmitgefühl entwickeln, also für unsere Fehler, Schwächen und Missgeschicke ebenso viel Verständnis aufbringen, wie wir es bei anderen aufbringen, dann ist der Weg frei für den Aufbau einer gesunden Selbstachtung.

Doch das ist nicht alles. Sich annehmen und seine Selbstachtung stärken erfordert mehr.

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Selbstachtung aufbauen - wie?

Was bedeutet es, sich selbst anzunehmen und zu achten? Schlicht und einfach, sich so zu akzeptieren wie man ist, d.h. ohne sich zu ändern.

Viele Menschen haben damit Probleme, weil sie glauben, das bedeute, dass sie sich nicht mehr bemühen würden, sich zu verändern und zu verbessern und das Böse so über sie Gewalt bekäme. Das stimmt jedoch nicht.

Wir können etwas nicht ändern, ohne es vorher zu akzeptieren. Etwas akzeptieren heißt nicht, es gut zu heißen oder zu mögen.

Es bedeutet einfach, anzuerkennen, dass es da ist, dass es Realität ist.

Es geht darum, die negative Konditionierung zu stoppen, d.h. sich nicht zu bestrafen. Deshalb mein Rat.

Entwickle Selbstmitgefühl

Sei dein bester FreundBehandle dich so, als wärst du jemand, den du magst. Habe Mitgefühl mit dir und zeige Verständnis für deine Fehler und Schwächen.

Wie würdest du dich einem lieben Menschen gegenüber verhalten, wenn er ein Problem hätte oder einen Fehler machen würde?

Würdest du verständnislos reagieren? Würdest du harsch und voller Verachtung reagieren? Würdest du ihn als Abschaum bezeichnen und dich von ihm abwenden?

Sicherlich nicht. Du würdest mitfühlend, liebevoll, wohlwollend und verständnisvoll mit ihm umgehen.

Du würdest ihm den Rücken stärken und nachsichtig mit seinen Fehlern sein.

Du würdest ihm verzeihen. Du hättest Verständnis für ihn. Richtig?

Behandle dich stets selbst genauso, wie du einen lieben Menschen behandeln würdest: wohlwollend, verständnisvoll, liebevoll, nachsichtig, akzeptierend.

Statt durch Selbstvorwürfe und harsche Selbstkritik Salz in die Wunde zu streuen, lege ein Pflaster auf die Wunde, d.h. zeige Selbstmitgefühl für deine Fehler, Pannen und Schwächen.

Wenn du das tust, dann wird sich dein innerer Kritiker zu Wort melden. Er wird dir sagen, dass du zu nachsichtig mit dir bist. Er wird dir sagen, dass du diese Nachsicht nicht verdient hast.

Er wird dir suggerieren, dass du es bitter bereuen wirst, so nachsichtig mit dir zu sein, weil du jetzt dem Bösen in dir keinen Einhalt mehr gebietest.

Glaube ihm nicht. Mache dir und ihm klar, dass (Selbst)Liebe, Selbstmitgefühl und Selbstachtung der einzig richtige Weg ist.

Mache dir und ihm klar, dass (Selbst)Hass und Selbstablehnung die Menschen nicht verbessert und verändert. Das können nur Liebe, Güte, Verständnis und Nachsicht.

Deshalb mein Rat: Schreibe alle Beurteilungen und Verurteilungen deines inneren Kritikers auf.

Wenn du die Selbstanklagen schwarz auf weiß hast, dann kannst du dich besser mit ihnen auseinandersetzen. Hinterfrage sie, stelle sie in Frage, stelle deren Bedeutung für dich in Frage.

Je mehr du das tust, umso mehr schwächst du deren Einfluss auf dich und damit den Einfluss deines Kritikers auf dich.

Die positiven Seiten einer gesunden Selbstachtung

Wenn Sie Ihre Selbstachtung stärken, dann werden Sie eine Reihe positiver Veränderungen in Ihrem Verhalten und Befinden feststellen. Hier die 5 wichtigsten:

1. Sie können gelassener mit Kritik und Ablehnung umgehen

Sie sind nicht gleich am Boden zerstört, wenn Ihnen jemand etwas Negatives sagt. Sie haben weniger Angst, kritisiert zu werden.

Warum? Weil Sie wissen, dass Sie liebenswert und in Ordnung sind. Daran ändert die Meinung der anderen nichts.

2. Sie haben Verständnis für Ihre Fehler und Schwächen

Wenn Sie überzeugt sind, in Ordnung zu sein, dann können Sie sich Ihre Fehler und Schwächen verzeihen.

Sie hacken nicht mehr ständig auf sich herum, weil Sie nicht perfekt sind.

3. Sie sind milder zu anderen und können diesen deren Fehler verzeihen.

Wenn Sie Verständnis für Ihre Fehler haben, wenn Sie von sich nicht verlangen, perfekt sein zu müssen (was der Fall ist, wenn Sie sich annehmen), dann können Sie auch anderen gegenüber Milde walten lassen.

Das ist nicht unbedingt ein Geschenk für die anderen - sondern ein Geschenk, das Sie sich machen.

Warum? Weil es nicht gut tut, sich ständig über die Fehler der anderen aufzuregen.

4. Sie beneiden andere nicht mehr

Sie gönnen anderen, was diese haben und freuen sich über das, was Sie haben und können. Sie sind dankbar für das, was Sie haben. Ohne Neid lebt es sich zufriedener.

5. Sie fühlen sich nicht mehr unter Druck, ständig an sich arbeiten und besser als andere sein zu müssen

Sie kennen vermutlich diesen Druck, ständig besser werden zu wollen und an sich zu arbeiten - mehr Sport treiben und fitter werden, abnehmen, gesünder essen, mehr verdienen, ...

Wenn Sie sich achten, dann fällt dieser Druck weg. Das heißt nicht, dass Sie sich nicht mehr verbessern wollen. Sie tun das nur ganz selbstverständlich, weil es Spaß macht.

Was meinen Sie? Lohnt es sich für diese Vorteile, Ihre Selbstachtung zu stärken? Ich finde Ja.

Schauen wir uns an, wie Sie eine gesunde Selbstachtung aufbauen können.


selbstachtung-selbstannahme.html

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Gesunde Selbstachtung (Selbstannahme) in 4 Schritten

1. Stelle keine Vergleiche mit anderen an

jeder ist einzigartig - ein weißes Ei, 5 braune EierDu bist einzigartig. Auch wenn du Vieles mit anderen gemeinsam hast, gibt es jedoch keinen anderen Menschen mehr auf der Welt, der so aufgewachsen ist wie du, der eine solche Ausstattung an Persönlichkeitsmerkmalen hat wie du.

Deshalb macht es keinen Sinn, dich zu vergleichen. Ein Apfel ist ein Apfel und eine Orange ist eine Orange. Man kann beide nicht vergleichen.

2. Stelle keine Vergleiche mit deinem Idealbild an

Du hast von dir vermutlich ein Bild in deinem Kopf, wie du sein solltest oder sein möchtest.

Dieses Bild ist das Ergebnis deiner Sozialisation und deiner Erfahrungen mit anderen Menschen.

Wer sich für liebenswert hält, muss den Vergleich mit anderen nicht fürchten.Rolf Merkle

Dieses Idealbild kann sich auf dein Äußeres, aber auch auf Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale beziehen.

Dein Idealbild von dir ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht auf deinem Mist gewachsen. Das hast du dir nicht ausgedacht und ausgesucht.

Das haben sich andere - deine Eltern, Erzieher, Gleichaltrige - für dich ausgedacht.

D.h. dein Ideal von dir entspricht den Erwartungen und Vorstellungen anderer, nicht den deinen!

Wenn du ein Ideal von dir haben möchtest, dann wähle dein eigenes!

D.h., überlege dir, wie du sein möchtest, wer du sein möchtest, was du sein möchtest.

Und dann entwickle dich zu dem, der du sein möchtest. Werde Schritt für Schritt zu dem Menschen, der du sein möchtest.

Bis du zu dem geworden bist, der du sein möchtest, beherzige den folgenden Rat.

3. Gebe dir selbst die Liebe und den Beifall, den du dir von anderen wünschst.

D.h.: Was immer du tust, wer immer du bist, behandle dich selbst so, wie du gerne von anderen behandelt werden möchtest und/oder wie du einen Freund behandeln würdest.

D.h., akzeptiere dich so, wie du bist und was du bist, auch wenn du nicht der bist, der du sein möchtest. (Selbst)Liebe verändert deine Welt.

4. Mache das Trainingsprogramm Selbstachtung stärken.

Dieses psychologische Online-Programm kann dir helfen, im Laufe von 4 Wochen deine selbstablehnenden Gedanken zu reduzieren.

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Das Gefühl der Unzulänglichkeit ist gelernt. Deshalb kannst du es Schritt für Schritt überwinden. Du brauchst jedoch etwas Geduld. Die Veränderung braucht Zeit - Monate und manchmal auch Jahre.

Wie Selbstablehnung und Selbstkritik entstehen

2 Fragen, die Ihnen zu denken geben sollten

Wenn Ihnen jemand sagt, Sie seien total unfähig, ein Vollidiot, ein Versager, ein Arsch. Fänden Sie das respektlos?

Vermutlich. Warum werfen Sie sich solch respektlose Worte an den Kopf?

Eine positive Selbstachtung ist das wertvollste, das du besitzen kannst. Mach dir dieses Geschenk.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar vergebt einer dem andern… schreibt am 24.10.2016, 15.03 Uhr

    Er schafft es immer wieder, die Liebe zu zerstören. Mein Herz klopfte, an dem Tage unserer Hochzeit, als ich meiner lieben Frau vor über 33 Jahren, das Ja Wort gab. (Markus 10.9) „Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“. Zwei Menschen schauen sich in die Augen, und spüren die Liebe, die von Gott kommt. Nach der Hochzeit, beginnt, die böse innere Stimme (Widersacher), langsam….., schleichend wie eine listige Schlange, den Partner, mit anderen Augen zu sehen, sie wird alles versuchen das Glück und die Liebe zweier Menschen zu zerstören. In Gottes Wort (Bibel) spricht Jesus Christus zu uns, und will uns helfen: (Matthäus 18.6-9…….“ Und wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum…..“. Immer mehr verstehe ich seine Liebe zu den Menschen, wie er versucht, uns vor dem Bösen zu schützen. „Wie in guten so in schlechten Zeiten, ist die Vergebung, wie uns das tägliche „Vater unser“ Gebet (Matthäus 6.5-15) es lehrt, die Möglichkeit, über diese Schmerzen hinwegzukommen. Lg.

  2. Leserkommentar Nelly schreibt am 23.10.2016, 14.38 Uhr

    Für Simone! Was Du schreibst, kenne ich ! A (Mann) geht fremd und B (Frau) kann es nicht fassen, folglich auch nicht verarbeiten! Daraus folgt C das (Ergebnis) des nicht verarbeiteten Schicksals: (B) Frau zweifelt an sich, sucht nach Fehlern bei sich, gerät immer tiefer in die schmerzende Betroffenheit als Opfer dieses Vertrauensbruch. Verletzungen + Schmerz schalten Denken und die Selbstfürsorge aus! B (Frau) steckt völlig im C, dem Ergebnis, welches aber A (Mann) verursacht hat. Frau wird zu B/C ! ohne sich dagegen wehren zu können! Schluß mit dem Schicksal: B = B und das "unvermischt"! Weg mit den bösen Zuschreibung von A, B (Frau) = wertvoll und nicht das, was A (Mann) mit ihr machen will. Daher ist C (Ergebnis) zu reinigen + zwar von den Handlungen, die zu A (Mann) gehören! Warum soll Frau leiden, wo sie an der "Treue" aus Liebe festhielt? Warum sollen die Werte, wie Fröhlichkeit, Lebens- freude, Optimismus in B GEOPFERT WERDEN? Nur, weil A Mist macht? Nix da, jetzt wird wieder AUFGESTANDEN UND SICH DER EIGENEN WERTE ERINNERT, DAMIT WIEDER KRAFT hinten in die Wirbelsäule kommt, in das sog. RÜCKGRAT! Denn das Böse (Vertrauensbruch) darf niemals das Gute (Liebe) kaputt machen. Sich SELBST in Liebe BEWAHREN + schützen ist als Lebensaufgabe angesagt und aufpassen, das "meine WERTE" nicht "von anderen" mit den Füßen zertreten werden! Alles Liebe :-)

  3. Leserkommentar Simone schreibt am 22.10.2016, 23.32 Uhr

    Sehr gut geschrieben und ich hoffe, ich kann die Tipps umsetzen. Ich vor der Affäre meines Mannes, einer Trennung und Versöhnung ein lebenslustiger, optimistischer und fröhlicher Mensch. Seit 3 Jahren erkenne ich mich nicht mehr. Meine Lebensfreude ist dahin, meine geliebten Bücher verstauben, jedes Interesse ist verschüttet. Mein Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstachtung sind die eines Regenwurm und selbst den beleidige ich noch damit. Durch diese Webseite habe ich mittlerweile gelernt, meine Depression anzunehmen. Ich habe mir ein Mantra antrainiert (ich bin stark, glücklich und liebenswert) und sage es mir zu jeder Zeit. Ich habe den übermäßigen Sport reduziert und ich fange an, etwas anderes zu spüren als nur den Schmerz und die Hilflosigkeit. Vielen Dank für die Hilfe!

  4. Leserkommentar Bea schreibt am 16.10.2016, 11.51 Uhr

    vielen dank, Herr Merkle, dass sie diese Zeile kostenlos ins Netz geben.Es ist für mich immer wieder hilfreich und ein Anstoß, wenn ich mit meinen Gedanken in einer Sackgasse lande.

  5. Leserkommentar Anna schreibt am 10.10.2016, 19.16 Uhr

    Ich sage mir immer wieder, das es nicht mein Problem ist. Ich weiss was ich will und wie ich dort hinkomme. Wenn ich liebenswert sein will überlege ich mir wie ich das sein kann. Wenn ich eine bestimmte Eigenschaft haben möchte eigne ich sie mir an, weil sie mir gutes tut und ich damit etwas erreichen kann. Eltern und andere Erwachsene sind auch nur Menschen die meinen sie wissen es besser und letztendlich sind sie nicht schlauer als ich selbst. Daher ist es nicht mein Problem wie andere über mich denken. Ich weiss was ich will und wer ich bin. Wer mich nicht lieben lernt hat ein persönliches Problem. Ich bin einzigartig und es gibt Menschen die nehmen mich mit meinen unterschiedlichen Ecken Kanten und Rundungen vollkommen an. Ich zwinge niemanden dazu und interessiere mich nicht für Ihre Meinung, diemichpersönlich betreffen. Jeder denkt wie er es für richtig hält. Keiner ist gezwungen etwas zu sein was er nicht sein will. Wir sind frei!

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Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

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