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Akzeptanz

Akzeptanz bedeutet, dass wir eine Person oder Situation so annehmen, wie sie ist, obwohl sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

Viele Menschen verknüpfen mit Akzeptanz eine Niederlage oder Kapitulation. Deshalb tun sie sich schwer mit der Akzeptanz.

In Wirklichkeit ist Akzeptanz jedoch eine freiwillige Entscheidung, die in unserem besten Interesse sein kann.

Es gibt das berühmte Sprichwort von Friedrich Oetinger:

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Wenn wir Dinge akzeptieren, die wir nicht ändern können, ersparen wir uns negative Gefühle wie Wut, Hilflosigkeit und Verzweiflung.

Wir verspüren wieder Kraft und können unsere Aufmerksamkeit auf die Alternativen lenken, die uns bleiben.

Überhaupt führt der Weg zur Veränderung darüber, dass wir uns erst einmal für den Augenblick so akzeptieren, wie wir sind.

Andererseits kann die Akzeptanz von Umständen, bei denen wir Veränderungsmöglichkeiten hätten, dazu führen, dass wir körperlich und seelisch Schaden nehmen.

Wir stehen also vor der Aufgabe, abzuwägen, wo es für uns wichtig und sinnvoll ist, für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu kämpfen und wo es besser für uns ist, die Situation so anzunehmen, wie sie ist.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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