Widerstand

Unter Widerstand verstehen wir in der Psychologie die Neigung Ratschläge Empfehlungen oder Anordnungen nicht zu befolgen.

Widerstand
Inhalte im Überblick

Unter Widerstand verstehen wir in der Psychologie die Neigung, Ratschläge, Empfehlungen oder Anordnungen anderer nicht zu befolgen.

Der Widerstand kann sich auf verschiedene Weise äußern - beispielsweise

  • durch Nichtbefolgung der Anordnung oder Empfehlung
  • durch Verweigerung der Mitarbeit
  • durch beharrliches Schweigen
  • durch Vorwürfe und Kritik gegenüber dem Auftraggeber
  • durch Meiden und aus dem Weg gehen
  • durch Zustimmung aber dann Verzögerung der Ausführung
  • durch Zustimmung aber bewusstem Scheitern bei der Aufgabe.

Zum Widerstand kann es kommen, weil wir

Nicht immer ist uns unser Widerstand bewusst. Wir bemerken beispielsweise nur, dass wir unsere Ziele nicht erreichen bzw. kurz vor dem Erreichen boykottieren.

Widerstand aufgeben - wie?

Um unseren Widerstand zu überwinden, müssen wir uns zunächst bewusst machen, dass wir diesen haben, und dann nach den Gründen schauen.

Abhängig von der Ursache, können wir uns dann nach einer Lösung umschauen. Sehen wir uns beispielsweise zu etwas gezwungen, ist es wichtig, uns bewusst zu machen, dass wir uns selbst zu einer Veränderung entscheiden und niemand uns zwingen kann.

Sehen wir in der Veränderung nur Nachteile, müssen wir bewusst nach Vorteilen suchen bzw. prüfen, ob es einen Weg gibt, die Nachteile zu vermeiden.

Ist Rache unser Motiv, dann sollten wir prüfen, ob wir unser Ziel durch Boykott wirklich erreichen bzw. es andere Wege gibt, unseren Ärger auszudrücken.

Werden wir mit dem Widerstand einer anderen Person konfrontiert, dann gilt generell zu beachten, dass Gegendruck gewöhnlich nur noch einen größeren Widerstand erzeugt.

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