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Haben Sie Selbstmitgefühl?

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Unter Selbstmitgefühl verstehe ich den verständnisvollen, achtsamen und mitfühlenden Umgang mit den eigenen Fehlern, Schwächen und Missgeschicken.

Mitgefühl und Verständnis haben für seine Fehler und Schwächen ist sehr wichtig für unser seelisches Wohlbefinden. Warum?

Gehen wir hart mit uns ins Gericht, kritisieren wir uns für Fehler und Schwächen, dann sind wir anfällig für Depressionen und Ängste.

Mitgefühl für sich selbst haben hat nichts mit Selbstmitleid und sich bedauern zu tun.

Selbstmitgefühl haben bedeutet, sich selbst wie einen lieben Freund zu behandeln - rücksichtsvoll und verständnisvoll.

So wie wir mit diesem mitfühlend umgehen, sprich, diesem gut zureden, wenn er deprimiert und frustriert ist, so ist es wichtig, Mitgefühl und Verständnis für uns zu haben, wenn uns etwas misslingt oder wir Probleme haben.

Wenn wir Mitgefühl mit unseren Fehlern und Missgeschicken haben, dann schützen wir unser Selbstwertgefühl. Diese Form der Selbstfürsorge ist enorm wichtig.

Dieser Test zeigt Ihnen, wie es um Ihr Selbstmitgefühl steht.

Markieren Sie diejenigen Feststellungen, denen Sie zustimmen

Wenn es mir schlecht geht, dann versuche ich, mir gut zuzureden und mich zu trösten.

Wenn ich einen Fehler mache, dann verurteile ich mich gewöhnlich dafür.

In Krisensituationen kümmere ich mich ganz besonders um mich und tue mir etwas Gutes.

Wenn ich nicht perfekt funktioniere, dann kann ich mich nicht leiden.

Wenn ich mich bei einer Schwäche ertappe, dann akzeptiere ich mich trotzdem.

Etwas Schönes gönne ich mir nur, wenn ich alle Aufgaben perfekt erledigt habe.

Mit dem, was ich nicht an mir mag und nicht ändern kann, arrangiere ich mich.

Um Fehler auszumerzen und meine Ziele zu erreichen, bin ich hart gegenüber mir selbst.

Schwierige Zeiten sehe ich als ganz normale Phasen des Lebens an.

In einer Krise tröste ich mich damit, dass es anderen Menschen genauso oder noch schlechter geht.

Wenn ich einen Fehler mache, dann denke ich, dass ich unfähiger bin als andere.

Wenn ich mich bei einem Fehler ertappe, dann erinnere ich mich daran, dass alle Menschen ab und zu Fehler machen.

In schwierigen Zeiten bemitleide ich mich und denke, dass es andere einfacher haben als ich.

Wenn ich mich aufrege, dann bemühe ich mich, mich wieder zu beruhigen.

Bei Misserfolgen denke ich, dass nur ich versage, andere nicht.

Stehe ich vor einem Problem, dann rede ich mir selbst gut zu und suche nach einer Lösung.

Wenn es mir schlecht geht, dann bin ich mit mir sehr unzufrieden und hadere mit dem Schicksal.

Ich versuche, negative Gefühle bei mir zu akzeptieren und zu verstehen, weshalb sie auftreten.

Bei einem Misserfolg fühle ich mich als Versager.

Fehler und Schwächen kann ich mir schlecht verzeihen.


Gesamtpunktzahl Selbstmitgefühl Test


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Selbstmitgefühl Test Auswertung

Sie können maximal 30 Punkte erreichen.

Wenn Sie weniger als 9 Punkte haben.

Sie denken, dass Sie sich selbst gegenüber hart sein müssen. Sie kritisieren sich gnadenlos für Fehler, Missgeschicke und Misserfolge.

Sie glauben, sich nur annehmen zu können, wenn Sie perfekt funktionieren.

Negative Gefühle legen Sie sich als Schwäche aus und wollen sie, so schnell wie möglich, aus Ihrem Leben verbannen.

Im Vergleich mit anderen sehen Sie sich als Verlierer, Versager oder Opfer.

Es könnte gut sein, dass Sie in Ihrer Kindheit gelernt haben, dass man nur durch Selbstkritik und Härte weiterkommt.

Vielleicht befürchten Sie auch, überheblich zu werden, wenn Sie Verständnis für Ihre Fehler und Schwächen haben.

Die Folgen Ihrer Selbstablehnung und Selbstkritik spüren Sie emotional auf vielerlei Weise.

Sie leiden unter einem geringen Selbstwertgefühl, sind vermutlich sehr ängstlich oder gar depressiv.

Vielleicht trauen Sie sich nicht, Nein zu sagen, oder überfordern sich durch Ihr Streben nach Perfektion.

Beginnen Sie, mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln.

Lernen Sie, Mitgefühl zu entwickeln. Versöhnen Sie sich mit Ihren Fehlern und behandeln sich selbst liebevoller und verständnisvoller.

Dadurch stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen.

Dies ist kein einfacher Weg, da Ihre Angewohnheit, sich schlecht zu behandeln, schon lange besteht.

Mit etwas Training und Übung wird Ihnen das jedoch gelingen. Tauschen Sie Ihren inneren Kritiker durch einen inneren Freund aus. Tipps und Übungen hierzu finden Sie hier:

Selbstachtung und Selbstmitgefühl stärken

Wenn Sie weniger als 21 Punkte haben.

Sie sind bereits auf einem guten Weg, sich selbst gegenüber liebevoll und verständnisvoll zu sein. Es gibt jedoch noch Bereiche, in denen Sie sich selbst das Leben schwer machen.

Schauen Sie sich die Aussagen im Selbstmitgefühl Test an und prüfen Sie, in welchem Bereich Handlungsbedarf besteht:

1. Neigen Sie dazu, sich für Fehler und Schwächen zu verurteilen?

2. Sehen Sie sich im Vergleich zu anderen als Loser, Versager oder Pechvogel?

3. Sind Ihnen negative Gefühle ein Dorn im Auge?

Fragen Sie sich:
„Würde ich meinen besten Freund auch so behandeln, wie ich mich behandle?

Wie würde ich einen Freund trösten, wenn er in derselben Lage wäre wie ich?“

Dann schenken Sie sich die Wertschätzung und tröstenden Worte, die Sie für Ihren Freund empfinden, selbst.

Wenn Sie 21 und mehr Punkte haben.

Herzlichen Glückwunsch. Sie verfügen über ein gutes Selbstmitgefühl.

Sie sind sich selbst bereits ein guter Freund. So wie echte Freunde miteinander umgehen, behandeln Sie sich einfühlsam, rücksichtsvoll und verständnisvoll.

Wenn Sie einen Fehler machen oder sich bei einer Schwäche ertappen, sind Sie sich selbst gegenüber nachsichtig.

Sie halten sich weiterhin die Stange und glauben an sich. Das kommt Ihrem seelischen Gleichgewicht und Ihrer Gesundheit zugute.

Ihr mitfühlendes Verhalten sich selbst gegenüber schützt Sie vor Ängsten und Depressionen.

Ihr versöhnender und einfühlsamer Umgang mit Ihren Fehlern und Ihrer Unvollkommenheit verhindert, dass Ihr Selbstwertgefühl leidet.

Pflegen Sie diesen verständnisvollen Umgang mit sich selbst. Wenn Sie das tun, dann fühlen Sie sich nie allein und sind nicht abhängig von der Anerkennung durch andere oder von Suchtmitteln.

Selbstmitgefühl ist auch ein wichtiges Instrument, um einem Burnout vorzubeugen.

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Diplom Psychologin

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