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5 Selbstgespräche, die Sie nicht führen sollten

frau führt selbstgespräche

Wir reden pausenlos mit uns. Mit vielen Selbstgesprächen machen wir uns das Leben zur Hölle.

Um 5 solch schädlicher Selbstgespräche geht es in meinem Artikel. Bild © pathdoc - Fotolia.com

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Hier meine TOP 5 der negativen Selbstgespräche

1. Ich hätte vieles anders machen müssen

Diese Denkweise führt zu Schuldgefühlen, dem Gefühl, ein Versager zu sein, und letztlich zu Depressionen.

Jeder von uns trifft im Laufe seines Lebens Fehlentscheidungen. Das ist bedauerlich, aber unvermeidlich.

Niemand ist perfekt und niemand kann in die Zukunft schauen.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, von sich zu verlangen, man hätte etwas besser wissen oder anders tun müssen.

Es hatte seine Gründe, dass wir in der Vergangenheit so und nicht anders gehandelt haben.

Was geschehen ist, können Sie nicht rückgängig machen.

Vermiesen Sie sich die Gegenwart nicht mit Schuldgefühlen, Vorwürfen und Hadern.

Verzeihen Sie sich Ihre Fehler und Fehlentscheidungen. Haben Sie Verständnis für Ihre Fehler und zeigen Selbstmitgefühl.

Das ist alles, was Sie tun können. Dann lassen Sie die Vergangenheit auf sich beruhen und schauen nach vorne.

Werfen Sie einen Blick in diese Weisheit zum Verzeihen und überlegen, ob darin eine Erkenntnis für Sie verborgen ist.

Schauen Sie sich die Saboteure des Glücks an und erfahren, welchen Schaden diese anrichten.

Verlange von dir, alles perfekt machen zu müssen

Verzeih dir nie deine Fehler

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2. Ich bin nicht gut genug.

Dieser Gedanke führt geradewegs zu Minderwertigkeitsgefühlen, sozialen Ängsten und ebnet den Weg für eine Depression.

Sie haben vermutlich gute Gründe, schlecht von sich zu denken.

Vielleicht hat man Ihnen als Kind oftmals das Gefühl gegeben, unerwünscht und nicht liebenswert zu sein.

Vielleicht aber ist das auch nur so ein Gefühl und Sie wissen nicht, woher es kommt.

Was auch immer der Anlass für Ihre schlechte Meinung von sich ist: Befreien Sie sich von dem Gedanken, nicht in Ordnung zu sein.

Lernen Sie Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und sich anzunehmen.

Lernen Sie, Ihren inneren Kritiker zu zähmen. Das braucht Zeit und Training. Aber es lohnt.

Mit Ihrer schlechten Meinung von sich tun Sie sich selbst und anderen keinen Gefallen.

Sich selbst abzulehnen ist der größte Saboteur des persönlichen Glücks!

Ich habe Jahre gebraucht, mir mit einem guten Gefühl sagen zu können: Du bist o.k. Du bist liebenswert - auch wenn du Fehler und Macken hast.

Sie glauben gar nicht, wie befreiend und wohltuend es ist, diese Wahrheit zu erleben und zu fühlen.

Machen Sie sich das Geschenk einer positiven Selbstachtung.

Schauen Sie sich diese Weisheit zum Thema Selbstwert an und überlegen, welche Erkenntnis Sie für sich daraus gewinnen können.

Werfen Sie einen Blick in die folgenden Saboteure des Glücks und erfahren, welchen Schaden diese anrichten.

Denke permanent schlecht von dir

Zweifle an deinen Fähigkeiten

Ratgeber Gefühle verstehen

3. Ich sollte so leben, wie es andere für richtig halten.

Dieser Gedanke verhindert, dass Sie ein zufriedenes und erfülltes Leben führen können.

Zufrieden und erfüllt leben können Sie nur, wenn Sie Ihren eigenen Weg gehen.

Wenn Sie sich danach richten, was andere(Eltern, Lehrer, Freunde, Partner, Experten, Stars) für das Beste für Sie halten, dann können Sie ziemlich sicher sein, dass Sie das eines Tages bereuen werden.

Und Sie wissen dann auch, wem Sie das zu verdanken haben: sich selbst. Es war nämlich Ihre Entscheidung, sich nach den anderen zu richten.

Leben Sie, statt gefallen zu wollen!

Hören Sie auf Ihr Herz und Ihre innere Stimme. Diese wissen, was für Sie richtig und wichtig ist.

Ja, das erfordert manchmal Mut. Und ja, das bedeutet oft auch, mit Widerstand und Kritik leben zu müssen.

Es gibt jedoch keinen anderen Weg. Sie haben nur dieses eine Leben. Machen Sie das Beste daraus.

frau schaut in spiegel

Schauen Sie in den Spiegel. Der, den Sie sehen, hat die Verantwortung für sein Leben und sein Glück.

Wenn Sie glauben, dass Sie es allen Recht machen können, dann schauen Sie sich diese Lebensweisheit an.

Deine Zeit ist begrenzt. Verschwende sie nicht damit, das Leben eines anderen zu führen.

Lass es nicht zu, dass die Meinung der anderen deine innere Stimme übertönt.

Habe den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Diese wissen, wer du sein willst.

Alles andere ist zweitrangig. Steve Jobs

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4. Was andere über mich denken, ist wichtig.

Dieser Gedanke führt zu einer großen Angst vor Ablehnung, mangelndem Selbstbewusstsein, geringem Selbstvertrauen und sozialen Ängsten.

Geben Sie anderen keine Macht über sich, indem Sie sich einreden, dass die (negative) Meinung der anderen über Sie wichtig und richtig ist.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie 100-prozentig wüssten, dass niemand Sie verurteilt und kritisiert?

Welches Leben würden Sie führen? Was könnten Sie gewinnen?

Lernen Sie, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Bilden Sie sich eine eigene (gute) Meinung über sich.

Dann sind Sie frei, Ihr Ding zu machen!

Dann interessiert es Sie nämlich nicht mehr so sehr, was andere über Sie denken.

Dann haben Sie keine Angst vor Ablehnung mehr.

Lernen Sie, mit Kritik souverän umzugehen.

5. Ich sollte es nicht so schwer haben.

Dieser Gedanke führt dazu, dass Sie sich ständig bemitleiden und mit dem Schicksal hadern.

Wenn Sie sich beklagen und bedauern, dann tun Sie sich keinen Gefallen.

Warum? Weil Ihr Selbstmitleid Ihre Energie blockiert, die Sie brauchen, um Ihr Leben zu meistern.

Sie verharren in der Frustration und fühlen sich als Opfer. Sie können nicht wachsen und kommen nicht über das hinweg, das Sie für ungerecht halten.

Seine Wunden lecken kann für eine gewisse Zeit gut tun. Wenn Sie sich jedoch unentwegt bemitleiden, dann vergrößern Sie Ihr Leiden und den Schmerz.

Stellen Sie sich den Herausforderungen und Unannehmlichkeiten, die Ihnen begegnen.

Ich weiß. Das ist nicht immer leicht. Auf jeden Fall ist es schwerer getan, als gesagt.

Aber was ist die Alternative? Ich sehe keine, wenn wir ein erfülltes Leben führen möchten.

Wenn Sie sich den Herausforderungen stellen, dann können Sie daran wachsen, gestärkt und mit mehr Selbstvertrauen aus ihnen hervorgehen.

Das bereichert Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen.

8 Tipps für den Umgang mit Lebenskrisen


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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Gerd schreibt am 16.06.2016, 13.59 Uhr

    Momentan finde ich wenig Motivation, meine Aufgaben im Studium zu erfüllen. Ich habe ein gestörtes Verhältnis zu meinen Freunden, weil ich mich regelmäßig verstelle. Ich kiffe auch sehr viel, ziehe mich zurück und versuche alles alleine und in meinem Kopf zu erledigen. Mangelndes Selbstvertrauen und Selbstmitleid waren schon immer Thema bei mir. Doch seitdem ich vor 2 Jahren ein Erlebnis mit mir selbst hatte, in dem ich die Wahrheit über mich erfahren habe, wirkliche Innere Ruhe gefühlt habe, Selbstvertrauen gespürt habe und Liebe und Mitgefühl gegenüber anderen Menschen empfunden habe, messe ich meine jetzige Situation immer mit diesem Erlebnis. Ständig will ich zurück.. wieder die Stille spüren, diese Liebe in der Brust und die Kraft nach jedem Niederschlag zu sagen "Ich werde damit fertig." Momentan allerdings führe ich mein gesamtes Leben über den Kopf und vermisse wieder die Leichtigkeit des Lebens.. Artikel wie dieser helfen mir, wieder an das Gute errinnert zu werden. Dankeschön

  2. Leserkommentar Frank schreibt am 12.06.2016, 00.16 Uhr

    Henry Ford sagte mal: Ob man glaubt was zu können , oder man glaubt nichts zu können, MAN HAT IMMER RECHT.......! Ich habe auch immer ein negatives Bild von mir gehabt ,doch habe ich meinen Weg erkannt und es ist Alles in diese Richtung verlaufen. Nur durch diesen Satz von Henry Ford. TUN WIR ES!! ACH JA TUN HEISST ( TAG UND NACHT )

  3. Leserkommentar Myriel schreibt am 24.04.2016, 23.51 Uhr

    Mein Selbstwert war früher nicht sehr gross. Meine Gedanken über mich, meinen Körper, oft meist negativ. Ich war zwar eher ein positiver Menschen - doch wenn eine Kritik kam, hat mich das oftmals sehr getroffen. Man konnte mich auch gut ausnutzen - schliesslich wollte ich den anderen helfen und einige haben das gezielt "ausgenutzt". Inzwischen habe ich daran "gearbeitet". Hab negative Gedankengänge beobachtet und positive daraus "geformt". Hab angefangen, mich an neues zu wagen (Hobby, Beruf). Manchmal kommen noch Angstgedanken hoch, es nicht zu schaffen oder von anderen "abgelehnt" zu werden oder zu versagen. Doch dann schreib ich mir genau diese Angstgedanken auf - und fange an, umzuschreiben. Ins positive zu wandeln. Ich hab gelernt auch "nein" zusagen und eine Grenze zu ziehen. Wichtig ist, dass man sich wirklich die Zeit täglich nimmt, um in sich zu kehren um die Gedankenmuster zu erkennen. Fühle mich seit dem viel klarer, stärker und selbstbewusster. Ich trau mir mehr zu und Rückschläge seh ich als Lernerfahrung und nicht mehr als "Strafe" oder "Ungerechtigkeit".Es ist wirklich wichtig, dass jeder für sich erkennt, was für ein toller Mensch er ist. Und das wir nicht hier sind, um alles "perfekt" zu machen, sondern alles eine Erfahrung ist aus der wir lernen dürfen. Den Fokus auf das Gute in uns - und auch im Gegenüber - legen.

  4. Leserkommentar ... schreibt am 09.04.2016, 13.20 Uhr

    Ich habe ein sehr geringes Allgemeinwissen, trotz ''normaler'' Schullaufbahn und kann mir so gut wie nichts merken. In der Stadt habe ich keine Orientierung. im Endeffekt generell einfach keine organisatorischen, logischen Fähigkeiten. Ich ruhe mich darauf vielleicht auch aus. Ich komme alleine trotzdem überall an.. mit Umwegen. Meistens bin ich zu spät. Trotzdem sehe ich mich nicht als grundlegend dumm, nur anders quer gestrickt. Das Leben rattert so an mir vorbei und ich kriege es nicht zu fassen weil ich mit meinem Kopf im Nebel stecke. Naja irgendwie schwer manchmal. Vielleicht bin ich so weil ich früh ein Elternteil verloren habe und da irgendwas angeknackst wurde. Aber eigentlich will ich sowas immer nicht glauben. Trägt wohl jeder seine Last.

  5. Leserkommentar #Jung&Verzweifelt schreibt am 05.04.2016, 02.01 Uhr

    Ich habe mein Hauptschulabschluss gemacht und darauf meine mittlere Reife und bin inzwischen auf einem wirtschaftlichem Gymnasium. Ich habe wegen der vorherigen Schule, weniger wissen oder ich bin schlechter in den Sprachen. Ich habe Angst, mein Abitur nicht zu schaffen. Als würde das nicht reichen, sagt mir meine innere Stimme, dass ich das schon lassen kann, da ich es nicht schaffen werde. Als würden meine eigene Minderwertigkeitskomplexe nicht reichen, sagt einer meiner Lehrer, das ich wegen meinen fehlenden Sprachkenntnisse, wahrscheinlich mein Abitur nicht schaffen werden. Als er beim zweitenmal sowas ähnliches gesagt hatte, bin ich aus dem Klassenzimmer und habe geweint. Ich kriege diese Stimme nicht still. Sie quält mich und macht mich fertig, ich versuche mich zu motivieren, aber diese Stimme ist einfach stärker. Nicht nur meine Stimme macht mich fertig, sondern auch Menschen die ich liebe. Sie ziehen mich runter und wenn ich sie anspreche, frage was das soll, dann meinen sie, dass sie ja nur an mich denken und mich dadurch stärken wollen. Ich weiß sie denken an mich, aber diese Variante ist einfach nicht passend. Ich will das es aufhört. Einfach nur aufhört. Ich bin erst 18, wenn es jetzt schon so schlimm ist, was mach ich dann wenn ich älter bin? Oder in einem Beruf, indem ich kritisiert werde? In meinem Studium? Wie meine Stimme gerne sagt:"Viele Fragen, aber nie eine Antwort."

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Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

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