Was macht ein gutes oder geringes Selbstwertgefühl aus? Wie kann ich meinen Selbstwert stärken und aufbauen? Dieser Psychotest gibt Auskunft und Hilfestellung.
Ein positives Selbstwertgefühl ist sehr wichtig für viele Bereiche unseres Lebens: unser seelisches Wohlbefinden, die Partnerschaft und unsere Beziehungen zu anderen Menschen, den Beruf etc. Wer über ein starkes Selbstwertgefühl verfügt, steht zu sich selbst und akzeptiert sich so, wie sie oder er ist – mit allen Fehlern und Schwächen. Und empfindet größere Freude und Zufriedenheit im Leben.
Der Psychotest weiter unten gibt dir Auskunft, wie ausgeprägt dein Selbstwertgefühl ist.
Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstakzeptanz … Psychologisch betrachtet sind alle diese Begriffe nur Teilaspekte des Selbstwerts oder des Selbstwertgefühls. Aber was ist nun der Selbstwert? Wenn ein Mensch ein gutes Selbstwertgefühl besitzt, dann merkt man das sofort. Er beschreibt sich selbst positiv, strahlt eine Haltung aus, die dem Gegenüber suggeriert, dass er sich akzeptiert, so wie er ist, dass er seine Person annimmt, mit allen Schwächen und Fehlern. Wer hingegen ein geringeres Selbstwertgefühl hat, sieht sich sehr kritisch und negativ, tadelt sich oft für seine Fehler, macht sich Selbstvorwürfe und akzeptiert sich nicht.
„Bin ich intelligent? Bin ich erfolgreich? Bin ich attraktiv?“ – wir alle stellen uns diese Fragen. Die Fragen nach dem „Wer bin ich?“ und „Was bin ich?“ bilden das Selbstkonzept eines jeden Menschen, das Bild, das wir uns von unseren Fähigkeiten und Eigenschaften machen. Danach folgt die eigene Bewertung der Fragen: „Was bin ich wert?“ Dabei können unsere Selbsteinschätzungen positiv oder negativ ausfallen, zum Beispiel: „Es ist gut, dass ich durchsetzungsfähig bin.“
Die Summe der subjektiven Bewertungen unserer Merkmale, Fähigkeiten, unseres Aussehens und unserer sozialen Kompetenzen bestimmt unser Selbstwertgefühl, das je nachdem geringer oder stärker ausgeprägt ist. Dazu kommt aber immer auch der Bezug auf unsere sozialen Beziehungen: „Wie werde ich von anderen wahrgenommen und bewertet?“ Um das eigene Empfinden des Selbstwerts einer Person zu messen, verwendet die Psychologie meist spezielle Selbsteinschätzungsfragebögen, wie zum Beispiel die Rosenberg-Skala.
Warum gibt es Menschen, die ihr Leben positiv sehen und Ja zu sich sagen, und andere, die sich in Selbstzweifeln verstricken und sich für wertlos und nicht liebenswert halten? Wann und wie entsteht das Selbstwertgefühl? Genetische Faktoren, die elterliche Erziehung und Umwelteinflüsse sind entscheidend für die Entwicklung unseres Selbstwertgefühls.
Für Kinder, die das tiefe menschliche Empfinden, angenommen und erwünscht zu sein, nicht erfahren, und keine stabile Elternbindung aufbauen können, haben auch im Erwachsenenalter mit einem instabilem Selbstwert zu kämpfen. Sie verspüren große Unsicherheit, glauben nicht an sich selbst, fühlen sich wertlos. Und das sind laut neuen Studien immerhin ca. 50 Prozent der Menschen. Zwei Drittel aller psychischen Probleme stehen in Relation mit Selbstwertproblemen.
Die Vorteile eines positiven Selbstwertgefühls sind offensichtlich. Wer weiß, wer er ist und was er kann, sich so annimmt, wie er ist, sich Fehler und Niederlagen eingesteht und akzeptiert, wer sich Missgeschicke verzeiht und sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist, kann besser mit seinem Leben umgehen.
Natürlich sind alle Menschen von Zeit zu Zeit unsicher und zweifeln, aber wer ein im Kern stabiles Selbstwertgefühl hat, kann auch Herausforderungen und Schicksalsschläge besser wegstecken, weil er auf seine Ressourcen und seine innere Widerstandskraft vertrauen kann und auch weniger von äußeren Bewertungen abhängig ist.
Innere Balance, Zufriedenheit mit sich und mehr Freude am Leben sind die Geschenke, die wir uns nur selbst machen können, indem wir unser Selbstwertgefühl stärken.
Die gute Nachricht: Wir können unser Selbstwertgefühl stärken und aufbauen – auch wenn das mit viel Geduld und Ausdauer verbunden ist.
Ein gesundes Selbstwertgefühl ist weder schwerer noch leichter zu erlernen als Russisch oder Geige.
Christophe André, französischer Psychiater
Ein Blick in unsere Kindheit kann helfen, den Ursprung aktueller psychischer Probleme auszumachen, sie einzuordnen und einen besseren Umgang mit ihnen zu finden. Schlussendlich müssen wir aber lernen, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind. Wenn wir uns selbst als die (unvollkommenen) Menschen akzeptieren, die wir sind, unseren inneren Kritiker in die Schranken weisen und uns wie eine guten Freund behandeln, kann unser Selbstwertgefühl wachsen – und wir mit beiden Beinen fest im Leben stehen.
Nimm dir ein paar Minuten Zeit und lies die folgenden Feststellungen aufmerksam durch. Überlege bei jeder Feststellung, ob und wie sehr du dich darin wiedererkennst. Schiebe hierfür bei jeder Aussage den Regler zwischen „trifft gar nicht zu“ und „trifft vollkommen zu“. Klicke danach auf den Button „Auswertung“ und erfahre, wie es um dein Selbstwertgefühlt bestellt ist.
Hinweis: Dieser Test dient zur Selbsteinstufung und kann nicht die Diagnose eines/einer Psychotherapeut:in oder Psychiater:in ersetzen.
Frage 1 und 2 von 30
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