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Der innere Kritiker - Saboteur des Selbstvertrauens

Eine Stimme in uns begleitet uns auf Schritt und Tritt. Diese innere Stimme beurteilt alles, was wir tun - und das in einer sehr negativen Weise.

Diese nörgelnde Stimme nenne ich den inneren Kritiker. Der innere Kritiker ist nie mit uns zufrieden. Immer hat er etwas auszusetzen, zu kritisieren, zu bemängeln.

Er legt immer seine Finger in offene Wunden und sorgt dafür, dass wir uns minderwertig und unzulänglich fühlen. Wir können es dem inneren Kritiker nie Recht machen.

Das Schlimme am inneren Kritiker ist: er ist so überzeugend, dass wir ihm jedes Wort glauben.

Wir haben das Gefühl, dieser Peiniger habe absolut Recht mit seiner vernichtenden Kritik.

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Woher kommt der innere Kritiker?

Der innere Kritiker entstand in den ersten Lebensjahren. Er ist die Verinnerlichung der Kritik, der Gebote und Verbote unserer Eltern und Erzieher.

In unserer Kindheit erfüllte der innere Kritiker eine sinnvolle Aufgabe: er bewahrte uns vor Strafe und Ablehnung.

Heute jedoch ist er nicht nur überflüssig, er ist auch in höchstem Maße schädlich für uns. Wie unserer Kritiker entstand.

Welchen Schaden der innere Kritiker anrichtet

Der innere Kritiker ist für die meisten psychischen Probleme verantwortlich:

Ängste, Depressionen, Zwänge, Minderwertigkeitsgefühle, Partnerschaftsprobleme, Perfektionismus, mangelndes Selbstvertrauen, mangelndes Selbstbewusstsein, usw.

Diese Liste ist unendlich. Die Auswirkungen des inneren Kritikers auf unser Leben.

Deshalb ist es wichtig,

Wie den inneren Kritiker zähmen und entwaffnen?

1. Zunächst ist es wichtig, sich klarzumachen, dass der innere Kritiker eine Art Implantat ist, d.h. etwas Künstliches, das sich in der Kindheit bei uns eingenistet hat.

D.h. der innere Kritiker ist zwar ein Teil von uns, er entspricht aber nicht unserem wahren Wesen und unserer wahren Persönlichkeit!

2. Deshalb macht es auch keinen Sinn, den Worten des Kritikers zu glauben und ihn als Boss anzusehen, auch wenn seine Worte sehr überzeugend klingen.

3. Ganz wichtig, wenn wir den inneren Kritiker zähmen wollen: ihn nicht mit aller Gewalt bekämpfen. Je mehr wir ihn bekämpfen, umso lauter meldet er sich zu Wort.

4. Behandeln Sie Ihren inneren Kritiker wie einen ungebetenen Gast.

Weisen Sie ihm bestimmt und freundlich die Tür, zeigen Sie ihm die rote Karte, indem Sie sich und ihm klarmachen:

Ich bin erwachsen und entscheide selbst, wie ich über mich, mein Verhalten und mein Handeln denke. Ich habe Fehler und ich mache Fehler. Trotzdem gibt es keinen Grund, mich klein zu machen und mich deshalb zu verurteilen. Ich akzeptiere mich so, wie ich bin. Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.

Mehr dazu in Den inneren Kritiker zähmen.

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Autor des Beitrags:

Psychotherapeut
Dr. Rolf Merkle

Rolf Merkle

Dr. Rolf Merkle ist Experte für:

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