Lebensfreude wiederfinden: 20 Tipps für mehr Spaß im und am Leben

Lebensfreude zurückgewinnen können wir alle, denn wir allein sind der Schlüssel für unser Glück. 20 hilfreiche Tipps unterstützen Sie, Ihre Lebensfreude wiederzufinden.

Lebensfreude wiederfinden: 20 Tipps für mehr Spaß im und am Leben
© Stephanie Guarini, unsplash.com

Sie empfinden wenig oder keine Lebensfreude mehr? Ihr Alltag ist grau und lastet oft tonnenschwer auf Ihnen? Und Sie fragen sich: Wie kann ich mehr Lebensfreude finden oder zurückgewinnen? Wie schaffe ich es, wieder Glücksgefühle in mir auszulösen? Kann ich ein erfülltes und glückliches Leben führen?

Mit diesen Gedanken sind Sie nicht allein. Viele von uns spüren von Zeit zu Zeit oder über einen längeren Zeitraum wenig oder keine Freude am Leben.

Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Lebensfreude verloren zu haben. Die noch bessere Nachricht: Sie ganz allein sind der Schlüssel für mehr Lebensfreude.

Sie können selbst etwas tun, um wieder mehr Energie, Glück und Lust am Leben zu erlangen. Denn Lebensfreude wird zwar auch durch positive äußere Ereignisse beeinflusst, doch entscheidend ist unsere innere Haltung gegenüber unserer Situation. Wir haben immer die Wahl, wie wir die Dinge betrachten, sie bewerten und schlussendlich mit ihnen umgehen. Wir können zu jedem Zeitpunkt selbst über unser Leben und damit auch über den Grad unserer Lebensfreude bestimmen, wenn wir uns unserer Verantwortung für unser ganz persönliches Glück nicht entziehen, sondern aktiv werden.

Lebensfreude wiederfinden: Viele Wege führen zu mehr Lebensfreude

Dabei gibt es nicht den einen Königsweg zu mehr Lebensfreude und einem erfüllten Leben. Jeder von uns versteht unter Glück und Lebensfreude etwas anderes. Ist es für den einen ein harmonisches Familienleben mit Zeit für die Kinder und die Partnerin, findet die andere Sinn und Erfüllung in ihrem Ehrenamt als Hospizbegleiterin. Eine Dritte erlebt Lebensfreude und Glück auf Reisen in fremde Länder – ohne zu wissen, wohin sie der nächste Tag bringen wird.

So verschieden unsere Vorstellungen von einem erfüllten und glücklichen Leben sind, so unterschiedlich sind auch die Strategien, die wir anwenden können, um wieder mehr Lebensfreude und Zufriedenheit zu finden und das Schöne und Gute des Lebens zuzulassen.

Achtung: Wenn Sie dauerhaft und seit längerer Zeit ohne einen konkreten Auslöser keine Lebensfreude mehr empfinden, kann das ein Anzeichen für eine Depression oder eine andere psychische Störung sein. Bitte scheuen Sie sich nicht und holen Sie sich Hilfe bei einer Psychotherapeutin oder Ihrem Arzt.

Mehr zu den Anzeichen, Ursachen und dem Verlust der Lebensfreude bei Anhedonie und Depressionen finden Sie in dem Beitrag Keine Lebensfreude mehr: Anzeichen und Ursachen, warum die Lebensfreude weg ist. Zitate, die helfen können, wieder mehr Lebensfreude empfinden zu können, haben wir für Sie unter Lebensfreude – inspirierende Zitate und Aphorismen für ein zufriedenes und glückliches Leben zusammengestellt.

20 Tipps, die Ihnen helfen, Lebensfreude wiederzufinden

Da es kein Patentrezept für mehr Lebensfreude gibt, decken die folgenden Tipps für mehr Lebensfreude eine große Bandbreite an Möglichkeiten ab, wie Sie Ihre Lebensfreude reaktivieren können. Lesen Sie sich alle Tipps in Ruhe durch und entscheiden Sie dann, was für Sie passend ist und was Ihnen ganz persönlich guttut.

Wichtig: Bleiben Sie am Ball. Auch die Entwicklung von mehr Lebensfreude braucht Übung und Geduld.

Tipp 1: Erlauben Sie sich, wieder Freude in Ihr Leben zu lassen

Um wieder mehr Lebensfreude zu fühlen, ist der erste Schritt, sich selbst die Erlaubnis zu erteilen, sich wohlfühlen und Lust und Spaß am Leben empfinden zu dürfen. Sie sind nicht unnütz und faul, wenn Sie sich Zeit für sich und Ihre Bedürfnisse nehmen. Im Gegenteil, Sie fördern damit aktiv ihr Wohlbefinden.

Gerade nach einschneidenden Erlebnissen oder Schicksalsschlägen haben wir oft Schwierigkeiten, Lebensfreude zuzulassen. Wenn wir nach einer Trennung das erste Mal wieder mit dem sympathischen Kollegen scherzen oder nach dem Tod eines nahestehenden Menschen wieder lachen können, fühlen wir uns schuldig. Wir halten unser Verhalten für unangebracht. Dabei ist es ein positives Zeichen: Denn wir befinden uns auf dem Weg der Trauerverarbeitung, haben schon ein Stück weit losgelassen, können wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken – und uns auch wieder an unserem Leben erfreuen.

Tipp 2: Hören Sie in sich und entdecken Sie, was Ihnen Lebensfreude bereitet

Nachdem Sie sich die Erlaubnis gegeben haben, Freude zu empfinden, ist der nächste Schritt, sich zu fragen, was Ihnen Momente des Glücks und der Lebensfreude verschafft: Was tut mir gut? Oder was hat mir früher Spaß gemacht? Die Antworten werden bei jedem Menschen anderes ausfallen – wir sind ja alle Individuen.

Für die Selbstanalyse können Sie sich drei Basisfragen stellen:

  • Wann erleben Sie das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein und genau das zu tun, was Sie wollen?
  • Und wann erleben Sie Erfüllung? Wann haben Sie das Gefühl, von all dem genug zu haben, was Sie wirklich brauchen: Sicherheit, Geborgenheit, Zuwendung, Nähe, Freude etc.?
  • Welche Beziehungen, Aktivitäten, Dinge tragen zu Ihrer nachhaltigen Lebensfreude bei, indem sie Gefühle wie Heiterkeit, Hoffnung, Neugier oder Ergriffenheit erzeugen?

Wenn es Ihnen danach gelingt, zu verinnerlichen, was Sie glücklich macht, sich immer wieder Ihre Lebensfreude-Momente ins Gedächtnis zu rufen und einzuüben, sind Sie auf einem guten Weg, Ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Tipp 3: Lebensfreude wiederfinden: Werden Sie aktiv!

Wenn Sie darüber nachgedacht haben, was Ihnen wirklich Freude bereitet, setzen Sie es in die Tat um und werden Sie aktiv. Reaktivieren Sie alte Hobbys oder finden Sie neue Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen. Beim Sport zum Beispiel werden Glückshormone ausgeschüttet und Sie tun etwas für Ihre Gesundheit. Wenn Sie Musik hören, die Sie lieben, werden positive Emotionen freigesetzt, die Stimmung hellt sich schnell auf. Und wenn Sie über das weiche Fell einer Katze, eines Hunds oder Kaninchens streicheln, wird Ihnen warm ums Herz.

Probieren Sie Verschiedenes aus, dann finden Sie bestimmt ein Hobby, das Sie regelmäßig in Ihren Tagesablauf einbauen können und Ihre Lebenslust steigert.

Ein paar Vorschläge für Lebensfreude-Aktivitäten:

Bewegung, Sport, Entspannungstechniken:

  • Spazierengehen
  • Joggen oder Nordic Walking
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Ballsportarten
  • Tanzen
  • Stand-Up-Paddling
  • Yoga
  • Thai Chi
  • Meditation

Natur:

  • Wandern
  • Mountainbiken
  • Schneeschuhwandern
  • Pilze sammeln
  • Waldbaden
  • Gärtnern
  • Haustier streicheln oder halten

Kreativität:

  • Malen und Zeichnen
  • Schreiben
  • Musizieren
  • Fotografieren
  • Heimwerken
  • Möbel restaurieren
  • Nähen, Stricken oder Häkeln
  • Kochen

Soziale und kulturelle Aktivitäten:

  • Kino, Theater oder Konzerte besuchen
  • Museen oder Galerien besuchen
  • Lesen
  • Musik hören
  • Freunde treffen
  • Ehrenamtlich tätig sein, z.B. in der Nachbarschaftshilfe oder als Leih-Oma oder -Opa

Tipp 4: Gönnen Sie sich Zeit für sich und machen Sie Pausen

Pausen und Momente der Entspannung kommen bei vielen von uns im Alltag zu kurz. Dabei sind Sie unbedingt notwendig, um abzuschalten und unserem Gehirn Zeit zu geben, Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle zu verarbeiten.

Wie Sie Ihre Pausen gestalten bleibt dabei Ihnen überlassen. Sie sollten aber darauf achten, dass Sie die Pause bewusst erleben: aktiv bei einem Spaziergang, beim Meditieren oder einfach beim bewussten Nichtstun. Wenn wir regelmäßig Pausen machen, sind wir danach wieder viel energiegeladener und erlangen dadurch wieder mehr Freude an unserem Tun.

Tipp 5: Überdenken Sie Ihre Lebensziele und nehmen Sie Herausforderungen an

Wenn Sie mehr Lebensfreude erlangen wollen, sollten Sie auch überlegen, was Ihre Lebensziele sind und ob sie noch zu ihren momentanen Leben passen. Wir verändern uns im Lauf der Zeit und es ist gut möglich, dass unsere Pläne dann nicht mehr zu uns passen. Eine Nachjustierung oder Neuausrichtung ist dann wichtig.

Trauen Sie sich und stellen Sie sich neuen Herausforderungen. Wenn Sie Ihre Komfortzone verlassen, werden Sie neue Erfahrungen machen, die Ihr Leben bereichern – auch wenn vielleicht nicht alles klappt, was Sie sich vornehmen. Dazu braucht es Mut und wir müssen oft Ängste überwinden, aber wir haben auch die Chance, Neues zu entdecken und uns weiterzuentwickeln. Darauf können wir stolz sein und das erhöht die Freude am Leben.

Tipp 6: Akzeptieren Sie, dass Lebensfreude kein dauerhafter Glückszustand ist

Lebensfreude ist kein permanenter Höhenflug der Gefühle. Sie lebt vom Wechsel mit anderen Gemütszuständen. Wenn wir erkennen und akzeptieren, dass auch negative Emotionen und Ereignisse einen Platz in unserem Leben haben, werden wir die Lebensfreude auch in schwierigen Lebensphasen aufrechterhalten können. Denn wir können unsere innere Einstellung und unseren Umgang mit Niederlagen oder Krisen immer selbst bestimmen und aus uns heraus auch in schweren Zeiten Lebensfreude entstehen lassen.

Tipp 7: Lebensfreude wiederfinden durch mehr Genuss

„An Genuss bekommt man nämlich nie zu viel“, sang schon der Liedermacher Konstantin Wecker. Und recht hat er, denn wenn wir uns zu viel verbieten und dauernd Verzicht üben, kommt uns auch die Lebensfreude abhanden.

Deshalb feiern Sie das Leben, genießen Sie die großen und kleinen Wunder des Seins und belohnen Sie sich mit etwas, was Ihnen guttut. Wie wäre es mit einem freien Nachmittag am See oder einem inspirierenden Besuch in der neuen Galerie, in die Sie schon ewig wollten? Egal, was Ihnen Genuss verschafft, schieben Sie es nicht auf und genießen Sie den Moment aus vollen Zügen.

Tipp 8: Stoppen Sie Ihren Perfektionismus und zu hohe Erwartungen an sich

Einer der größten Lebensfreude-Killer ist ein übersteigerter Perfektionismus. Wenn wir die Erwartungen an uns zu hoch hängen, werden wir nie mit uns und unseren Leistungen zufrieden sein können und werden oft enttäuscht – und die Lebensfreude hat es schwer. Versuchen Sie, Ihre Erwartungshaltungen zurückzuschrauben und nicht immer 150 Prozent von sich zu verlangen. Sie sind gut so, wie Sie sind – auch wenn Sie nicht perfekt sind, das sind wir doch alle nicht.

Tipp 9: Lebendfreude wiederfinden durch mehr Dankbarkeit  

Oft stecken wir so tief in unserm Alltag fest, dass wir gar nicht mehr erkennen, was wir eigentlich an Positivem besitzen. Wir sehen nur noch, was nicht so gut läuft und ärgern uns darüber, anstatt den Blick auf die guten Dinge im Leben zu wenden, die es immer auch gibt. Wir halten vieles für selbstverständlich, aber ist es nicht ein großes Glück, dass wir in Frieden leben, dass wir Menschen um uns haben, die für uns da sind, und dass wir den Wechsel der Jahreszeiten genießen können?

Wenn wir wieder lernen, dankbar zu sein für die kleinen und großen Dinge im Leben, können wir auch unsere Zufriedenheit und Lebendfreude steigern.

Folgende Übung kann Sie darin unterstützen, mehr Dankbarkeit in ihr Leben zu integrieren:

Beginnen Sie, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Es ist ganz einfach: Schreiben Sie jeden Abend drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Das können ganz kleine Dinge sein, wie ein nettes Gespräch mit dem Hausmeister oder ein blutroter Sonnenuntergang, aber auch grundlegende Dinge wie ein sicheres Zuhause oder eine gute Partnerschaft. Mit der Zeit werden Sie merken, dass Sie durch Dankbarkeit zufriedener und glücklicher werden.

Tipp 10: Seien Sie offen und neugierig

Neugierde kann uns dabei helfen, Lebensfreude zurückzugewinnen. Wenn wir offen und neugierig durch die Welt gehen, machen wir neue Erfahrungen, die uns inspirieren und unsere Lebensfreude steigern. Wir entdecken neue Dinge, nehmen andere Perspektiven ein und können an ihnen wachsen. Vielleicht finden wir auch eine neue Aktivität, die uns Spaß macht und uns Freude beschert.

Machen Sie sich den Anfängergeist zunutze. Das Prinzip aus der Achtsamkeitstheorie besagt, dass wir die Welt mit den Augen eines Kindes sehen sollen, das etwas zum ersten Mal macht. Wenn wir etwas bewusst erleben oder ausführen, als würden wir es zum ersten Mal tun, schärfen wir unsere Wahrnehmung und leben bewusst im Hier und Jetzt.

Tipp 11: Entwickeln Sie eine optimistische Einstellung zum Leben

Positiv denken ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Lebensfreude. Und Pessimismus ist ein echter Lebensfreude-Killer. Da unsere Gedanken unsere Gefühle und Handlungen bestimmen, können wir genau dort ansetzen. Wenn wir auch in schwierigen Situationen eine optimistische Haltung an den Tag legen, das Gute auch in lästigen Aufgaben sehen, ärgern wir uns nicht über die negative Situation, sondern können auch noch etwas Positives an ihr wahrnehmen. Und das stärkt unsere Lebenszufriedenheit.

Tipp 12: Lassen Sie los, was Ihnen nicht guttut, und grübeln Sie nicht ständig

Warum wird die Kollegin immer bevorzugt? Wieso nehme ich nicht ab, obwohl ich doch viel Sport mache? Was ist, wenn mein Kind das Abitur nicht schafft? Sorgen bestimmen oft unseren Alltag und wir müssen uns auch Gedanken über unsere Probleme machen. Doch ein Zuviel kann schnell so enden, dass wir unsere negativen Gedanken nicht mehr loslassen können, ständig grübeln und dennoch zu keiner konstruktiven Problemlösung finden. Klar, dass dann auch die Lebensfreude schwindet.

Versuchen Sie, Ihre Pain Points aufzuschreiben und zu priorisieren. Fragen Sie sich, welche Probleme auch noch in einem Jahr wichtig sind. Und holen Sie sich Rat bei Menschen, denen Sie vertrauen. Wenn Sie einen positiven Umgang mit Ihren Problemen finden, sie akzeptieren und Lösungsmöglichkeiten entwickeln, werden sie nicht ihr komplettes Leben vereinnahmen und es bleibt Raum für mehr Lebensfreude.

Tipp 13: Lebensfreude wiederfinden mit Achtsamkeit

Versuchen Sie, ganz im Hier und Jetzt zu leben und seien Sie achtsam. Dann werden Sie bemerken, wie schnell dabei Glücksgefühle in Ihnen hochsteigen. Egal, was Sie gerade tun, seien Sie ganz bei der Sache, konzentrieren Sie sich nur auf den Moment und lassen Sie Gedanken an die Zukunft oder die Vergangenheit los. Das ist leichter gesagt als getan und wird Ihnen nicht sofort gelingen. Aber lassen Sie den Kopf nicht hängen. Je öfter Sie sich den Augenblick bewusst machen und ihn ganz auskosten, desto öfter werden Sie dann auch Lebensfreude-Momente empfinden.

Tipp 14: Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, alles kontrollieren zu wollen

Alles kontrollieren zu wollen kostet sehr viel Kraft und Energie und erzeugt ein hohes Stresslevel. Am Ende stellen wir fest, dass wir eben nicht alles im Leben kontrollieren können und vieles nicht in unsere Macht liegt. Allerdings können wir an uns selbst arbeiten und uns sozusagen innerlich kontrollieren, um besser loszulassen.

Vermeiden Sie Situationen, die sie gewöhnlich kontrollieren wollen, die Sie aber nur stressen, zum Beispiel gehen Sie Konflikten von zwei anderen Menschen aus dem Weg und mischen Sie sich nicht ein, wenn es Sie zu viel Kraft kostet. Und nehmen Sie nicht alles persönlich. Wenn Sie sich öfter sagen: „Die schlechte Laune von x hat nichts mit mir zu tun, ich lasse mich darauf nicht ein und ignoriere sie einfach“, werden Sie nicht so schnell gekränkt und enttäuscht sein. Das schafft Gelassenheit und damit auch mehr Lebensfreude.

Tipp 15: Helfen Sie anderen und gewinnen Sie dabei Ihre Lebensfreude zurück

Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft sind wahre Lebensfreude-Booster. Denn wenn wir anderen Menschen eine Freude machen oder einen Gefallen tun, beschenken wir uns gleichsam mit Freude. Wenn wir anderen etwas Gutes tun, lenkt uns das von unseren Sorgen ab, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und unsere Selbstwirksamkeit. Wir erfahren dann Sinn in unserem Tun und das stärkt unsere Lebensfreude. Wir sollten aber darauf achten, dass uns die Wohltaten auch Spaß machen und nicht überfordern. Denn ein Morgenmuffel wird nicht glücklich werden, wenn er sein Patenkind in der Früh in die Kita bringen soll. Dafür kann er den Eltern eine Freude machen, wenn er abends mal babysittet.

Tipp 16: Lebensfreude wiederfinden durch schöne Erinnerungen

Unsere Fantasie und Vorstellungskraft können uns helfen, schöne und positive Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder in uns aufleben zu lassen. Stellen Sie sich vergangene Glücksmomente so konkret und detailliert wie möglich vor Ihrem inneren Auge vor. In welchem Moment haben Sie intensive Lebenslust gespürt? Was haben Sie damals gefühlt? Was haben Sie gehört, gerochen und geschmeckt? Je genauer Ihre Erinnerungen Form annehmen, desto stärker können Sie die positiven Emotionen wiederbeleben und im gegenwärtigen Moment nochmals erleben. Nutzen Sie dieses Geschenk – für mehr Lebensfreude!

Tipp 17: Seien Sie sich selbst Ihr bester Freund oder Ihre beste Freundin

Wenn wir uns zu kritisch betrachten, den Fokus auf unsere Fehler und Schwächen legen und generell schlecht von uns denken, ist das kein guter Nährboden für mehr Lebensfreude. Wir haben dann keine Selbstachtung und unser Selbstwertgefühl ist im Keller. Seien Sie gut zu sich und behandeln Sie sich so, wie Sie ihre beste Freundin oder Ihren besten Freund behandeln würden –nämlich mit Wohlwollen, Rücksicht und Wertschätzung!

Tipp 18: Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun

Gute Freunde und Menschen, die uns verstehen und denen wir vertrauen, sind im Leben eine wichtige Stütze. Pflegen Sie deshalb Ihre echten Freundschaften und nehmen Sie sich Zeit für sie. Wenn wir ein soziales Umfeld haben, auf das wir auch in schlechten Zeiten bauen können, wenn wir uns geborgen und aufgehoben fühlen, so akzeptiert werden, wie wir sind, schafft das eine tiefe Verbundenheit. Wir fühlen uns dann sicher und wohl – und erlangen mehr Freude am Leben. Hingegen sollten wir zwischenmenschliche Beziehungen, die uns nicht guttun, die vielleicht sogar toxisch sind, loslassen. Es lohnt sich, auch wenn das nicht immer leicht ist.

Tipp 19: Gewinnen Sie mit einem Lächeln Lebensfreude zurück

Jedes Lächeln setzt Endorphine frei, auch eines das keinen konkreten Auslöser hat. Denn unser Körper erinnert sich an die positiven Gefühle, die wir mit einem Lächeln aussenden, und beschert uns auch Glückmomenten, wenn wie einfach „nur so“ lächeln. Versuchen Sie deshalb, so oft es geht, sich ein äußeres oder inneres Lächeln zu schenken. Ein warmes, wohliges Gefühl ist Ihnen sicher.

Tipp 20: Verzeihen Sie sich und anderen

Verzeihen heißt Loslassen – von negativen Gefühlen wie Wut und Ärger und Schuldgefühlen, die sich allesamt negativ auf die Lebensfreude auswirken. Verzeihen Sie sich Ihre Fehler und Schwächen, auch sie gehören zu Ihnen und machen Sie aus. Und vergeben Sie auch anderen Menschen, die Sie enttäuscht, gekränkt oder verletzet haben. Das ist nicht einfach und erfordert viel Geduld und Mut. Am Ende werden Sie sich aber befreit fühlen und wieder offen, Freude in Ihr Leben zu lassen. 

Unsere Lebensfreude-Empfehlung: 
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Was ist Ihr Rezept für mehr Lebensfreude und Glücksmomente?

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