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10 Entscheidungen, die Sie bedauern könnten

Mann bedauert

„Hätte ich doch nur ...“. Diesen Vorwurf macht sich wahrscheinlich jeder ab und zu. Bild © eugenesergeev - Fotolia.com

So lange es nur darum geht, dass wir bei einem Schnäppchen nicht zugegriffen oder eine Chance ungenutzt verstreichen ließen, ist diese (falsche) Entscheidung leicht zu verschmerzen.

Trauriger ist es, wenn wir am Ende unseres Lebens unser Leben Revue passieren lassen und feststellen, dass wir wichtige Dinge verpasst oder Wichtiges vernachlässigt haben.

Damit Ihnen das nicht passiert, finden Sie hier 10 Entscheidungen, die Sie vermutlich am Ende Ihres Lebens bedauern werden.

Zur Einstimmung auf das Thema ein Video.

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Entscheidung, es anderen immer Recht zu machen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, es anderen immer Recht zu machen, dann verlieren Sie sich selbst.

Sie sind dann permanent damit beschäftigt, was andere über Sie denken könnten, was Sie tun müssen, damit Sie einen guten Eindruck machen, was Sie vor anderen verbergen müssen, usw.

Das ist sehr anstrengend und wenig belohnend: Es gibt immer Menschen, die Sie nicht leiden können und Sie ablehnen.

Gleichgültig, was Sie sagen oder tun, Sie haben keine Garantie, immer von jedem, der Ihnen wichtig ist, Anerkennung und Zuwendung zu erhalten.

Sie können es nur einem Menschen Recht machen: Ihnen.

Entscheiden Sie sich also dafür, so zu leben und zu handeln, dass Sie zufrieden sind.

Freuen Sie sich, wenn Sie bei anderen ankommen, und lernen, die Meinung der anderen nicht mehr für so wichtig zu nehmen.

Dies gelingt Ihnen umso besser, je mehr Sie Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen stärken und sich selbst annehmen.

Schauen Sie sich diese Weisheit zum Thema Selbstwert an und überlegen, welche Erkenntnis Sie daraus gewinnen können.

Von der guten Meinung anderer können Sie auf Dauer nicht zehren. Schon morgen können Sie in Ungnade fallen. Und dann?

Lesen Sie die Lebensweisheit Wir können es anderen nie Recht machen.

Wenn andere nicht mit Ihnen einverstanden sind, sehen Sie das als ein gutes Zeichen!

Es bedeutet, dass Sie authentisch sind und eine Persönlichkeit haben.

Machen Sie Ihr Ding, statt gefallen zu wollen!

Lesen Sie meinen Beitrag Ich möchte von allen gemocht werden.

Entscheidung, alles perfekt machen zu wollen.

Wenn Sie entscheiden, alles perfekt machen zu müssen, dann stehen Sie permanent unter Druck.

Sie wollen etwas erzwingen, was nicht geht: Es gibt keinen Menschen, der dauerhaft und in allen Bereichen perfekt ist.

Es entgehen Ihnen Genuss und Freude, wenn Sie sich hauptsächlich darum sorgen, ob Sie alles perfekt machen.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, großzügig mit sich zu sein und sich auch mit Mittelmaß zufrieden zu geben.

Geben Sie auf Ihre Art Ihr Bestes!

Seien Sie gut darin, wie Sie mit Ihren Schwächen umgehen.

Schauen Sie sich die beiden Saboteure des Glücks an und erfahren, welchen Schaden diese anrichten.

Verlange von dir, alles perfekt machen zu müssen

Verzeih dir nie deine Fehler

Entscheidung, dass nur Arbeit und Erfolg zählen

Wenn Sie sich entscheiden, Arbeit und Erfolg als das Wichtigste anzusehen, dann steht die Leistung im Mittelpunkt.

Vielleicht können Sie sich eine gewisse Position, viele materielle Güten und ein finanzielles Polster erarbeiten, aber welchen Preis zahlen Sie dafür?

Vielleicht sehen Sie Ihre Kinder kaum aufwachsen, verlieren die Nähe zu Ihrem Partner, überfordern sich körperlich und seelisch und bekommen einen Burnout.

Vielleicht verlernen Sie, zu lachen und Spaß zu haben.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, weniger zu arbeiten und dafür Ihr Leben mehr zu genießen -außer Ihre Arbeit ist so befriedigend und erfüllend, dass Sie darin aufgehen.

Sie haben die Freiheit, für sich selbst zu definieren, was Lebenserfolg bedeutet.

Das muss nicht die Spitze der Karriereleiter oder ein prall gefülltes Bankkonto sein.

Lassen Sie los und erlauben Sie sich, unbeschwert zu sein und das Leben zu genießen.

Schauen Sie sich den Beitrag Liebe das Leben, nicht die Dinge an.

Entscheidung, sich nicht um die Gesundheit zu kümmern.

Wenn Sie sich entscheiden, sich nicht um Ihren Körper zu kümmern, dann vernachlässigen Sie ihn.

Das kann schwerwiegende Folgen haben.

Sie hören nicht auf seine Signale - außer diese sind besonders nervig und unüberhörbar.

Möglicherweise stellen Sie zu spät fest, dass Ihr Körper ebenso wie Ihr Auto oder Ihr Haus auch Ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigt.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, Ihrem Körper Beachtung und Pflege zu schenken.

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, gute Ernährung und Zeiten des Ausgleichs zur Arbeit und zur Entspannung. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Entscheidung, pausenlos zu arbeiten.

Wenn Sie entscheiden, dass die Arbeit an erster Stelle steht, dann sind die Chancen groß, dass Sie nie bis zum Vergnügen kommen.

Wenn Sie wollen, finden Sie nämlich immer etwas, was noch erledigt werden muss.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, zwischen Arbeit und Vergnügen abzuwechseln.

Planen Sie sich Pausen und Phasen der Entspannung ein und gönnen Sie sich diese als Belohnung.

Danach fällt Ihnen die Arbeit wieder leichter.

Entscheidung, dass Träume nicht wahr werden können.

Wenn Sie entscheiden, dass Träume nur etwas für Träumer sind, dann kosten Sie das Leben nicht aus.

Sie hören auf andere, die Sie darin bestärken, dass Sie diese Träume nicht erreichen können,

Das Traurige daran ist, dass Sie nie erfahren werden, ob diese Einwände berechtigt sind oder nicht.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, Ihren eigenen Weg zu gehen und Ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Schlimmstenfalls erkennen Sie, dass er in dieser Form nicht umsetzbar ist.

Doch dann bleibt Ihnen die Erfahrung, dass Sie die Grenzen ausgelotet haben.

Entscheidung, Familie und Freundeskreis hinten anzustellen

Wenn Sie entscheiden, dass Ihre Arbeit wichtiger ist als Freunde und gesellige Treffen, dann vernachlässigen Sie einen wichtigen Bereich.

Liebe, Familie und Freunde sind wichtige Quellen für Zufriedenheit.

Hierzu muss man sich Zeit nehmen und offen sein. Wenn Sie Ihre Partnerschaft und Freundschaften nicht pflegen, riskieren Sie, dass Sie irgendwann alleine dastehen.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, Ihre Partnerschaft und Freundschaften zu einem der wichtigsten Punkte in Ihrem Leben zu machen.

Diese Entscheidung werden Sie nicht bereuen!

Entscheidung, eine Maske aufzusetzen

Wenn Sie entscheiden, andere nicht wissen zu lassen, was in Ihnen vorgeht, dann machen Sie aus Ihrem Herzen eine Mördergrube.

Sie lächeln, obwohl Ihnen nach Weinen zumute ist, oder machen ein Pokerface, obwohl Sie vor Wut platzen könnten.

Sie halten eine Fassade aufrecht, um sich vor Konflikten oder einer möglichen Ablehnung zu schützen.

Dieser vermeintliche Schutz verhindert aber, dass andere Ihnen nahe sein können, Sie verstehen und unterstützen können, wenn Sie Hilfe brauchen.

Sie vereinsamen und haben ständig Angst, andere könnten erkennen, dass Sie nicht der sind, für den Sie sich ausgeben.

Außerdem kostet es sehr viel Kraft, sein wahres Ich zu verstecken.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, bei Menschen, die Ihnen wichtig und nahe sind, zu zeigen, wie es Ihnen wirklich geht.

Es gibt keinen Gedanken und kein Gefühl, wofür Sie sich schämen müssten. Stehen Sie zu sich selbst. Zeigen Sie Ihre Gefühle.

Entscheidung, beim Gewohnten zu bleiben.

Wenn Sie entscheiden, alles beim Alten zu lassen und nichts neues auszuprobieren, dann besteht die Gefahr, dass Sie in Routine erstarren.

Das Gewohnte tun bedeutet, dass Sie die Vergangenheit über Ihr Leben bestimmen lassen.

Der gewohnte Trott gibt Ihnen zwar Sicherheit, verhindert aber, dass Sie sich weiterentwickeln und Ihr Potential ausschöpfen.

Erst wenn man Neues wagt und Grenzen überschreitet, kann man entdecken, wozu man fähig ist.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, neue, nicht ausgetretene Wege zu gehen.

Auch wenn Sie manchmal unerwartet in einer Sackgasse landen und umkehren müssen, haben Sie nicht versagt.

Sie haben etwas gelernt, neue Erfahrungen gemacht und sich weiter entwickelt.

Entscheidung, sich um alles zu sorgen, was passieren könnte.

Wenn Sie sich ständig Sorgen machen, was alles Schlimmes passieren könnte, dann halten Sie Körper und Geist in ständiger Anspannung.

Sie konzentrieren sich auf mögliche Gefahren und durchleben diese in der Fantasie, ohne dass viele von ihnen jemals eintreffen werden.

Der Nachteil von Grübeleien und Sorgen ist, dass Sie das Schöne im Leben übersehen und sich die Leichtigkeit und Unbeschwertheit nehmen.

Entscheiden Sie sich dafür, Ihren Blick auf die Gegenwart zu lenken.

Suchen Sie gezielt nach Dingen, über die Sie sich freuen können und wofür Sie dankbar sein können.

Dann haben Sie die Kraft, mit einem Problem umzugehen - wenn es auftritt.

Zum Weiterlesen

Wenn Sie generell Angst haben, Entscheidungen zu treffen, schauen Sie sich diesen Beitrag an.

Werfen Sie einen Blick in den Lebenserfolgskurs meines Partners Rolf Merkle. In ihm finden Sie viele Anregungen für ein erfülltes Leben.


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Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.

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  1. Leserkommentar Berta schreibt am 22.08.2016, 04.58 Uhr

    Du hast deinen Partner geliebt und du hast dir gewúnscht,dass er dich so liebt,wie du es brauchst.Sein Verhalten hat dir gezeigt, dass er dir nicht das geben kann,was du benötigst.Verurteile dich nicht, du hast eine wichtige Erfahrung gemacht.Du hast deine Grenze erkannt und dementsprechend gehandelt. Du hast alles richtig gemacht.

  2. Leserkommentar Lea schreibt am 16.05.2016, 12.22 Uhr

    Ich bereue, dass ich mich nicht schon früher von meinem Partner getrennt habe. Er hat mich mehrmals betrogen. Ich hätte wissen müssen, dass er nicht der treue Typ ist.

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