Lebensfreude kalender

Lebensweisheit in einer arabischen Geschichte

Esel - Lebensweisheit in einer arabischen Geschichte

Was wir auch tun, wie sehr wir uns auch anstrengen, anderen zu gefallen, es gibt immer jemand, dem das missfällt und der uns ablehnt. Wir können es eben nicht allen Recht machen. Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © Igor Zakowski - Fotolia

Ein Vater reitet auf einem Esel. Neben ihm läuft sein kleiner Sohn.

Ein Passant ruft empört: "Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen".

Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.

Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: "Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen".

Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel.

Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: "Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei, zu zweit auf diesem armen Esel zu sitzen".

Also steigen beide ab und laufen neben dem Esel her.

Doch sogleich sagt ein anderer belustigt: "Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt."

Ratgeber Gefühle verstehen

Die darin enthaltene Lebensweisheit

, Psychotherapeut

Wir können es nie allen Menschen Recht machen, gleichgültig wie sehr wir uns anstrengen.

Wenn wir alles tun, um einer Person zu gefallen, ist eine andere Person (darüber) verärgert. Irgend einer Person wird immer missfallen, was wir tun.

Da am Ende also immer eine Person unser Verhalten missbilligt, ist es egal, wer es ist. Wir können das Hab-mich-bitte-lieb-Spiel nicht gewinnen.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich zu fragen, ob andere gut finden, was wir tun. Deshalb macht es auch keinen Sinn, den Versuch zu unternehmen, Beifall von anderen zu bekommen.

Der Mensch, dessen Meinung am meisten zählt, ist der, der dich aus dem Spiegel anschaut.

Die anderen sind kein Maßstab.

Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und falsch ist. Wir müssen selbst entscheiden, wie wir unser Leben leben wollen. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns wichtig und unwichtig ist.

Wir dürfen uns nicht aus Angst vor Ablehnung daran hindern lassen, das zu tun, was wir für richtig halten.

Die beste Schutzimpfung gegen Angst vor Ablehnung und Kritik ist eine positive Selbstachtung. Rolf Merkle

Wenn wir selbst über unseren Wert entscheiden, dann können andere ihn nicht schmälern.

Dann haben wir auch keine Angst vor Ablehnung mehr.

Hermann Hesse drückte das so aus:

Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, dass man diesem Jemand Macht über sich einräumt.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben selbstbestimmt & erfüllt zu leben. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Carolin schreibt am 04.11.2017

    Leider ist es mein Schatz.

  2. Leserkommentar Tanja L. schreibt am 30.09.2017

    GUDRUN vom 28.03 !!! Ich bin ein bisschen spät dran aber vielleicht liesst du das einmal. Ich kenne das und ich musste durch die Hölle, weil mir niemand helfen konnte und jetzt hab ich mich selber befreit aus dem. Und diese Weisheit trifft es absolut auf den Punkt. Die Lösung im Nachhinein ist sehr einfach

  3. Leserkommentar Martina Weisenseel schreibt am 13.07.2017

    Wenn ich mich nicht nach anderen richte, so finden diese Wege, mich zu erpressen oder zu sanktionieren. Selbst ermutigende Ermahnungen werden negativ aufgefasst, wenn die Person keine Veränderung wünscht. Sie macht dann eben weiter und ihr Umfeld erträgt es, da es von dem Kontakt auch Positives erhält.

  4. Leserkommentar Michael schreibt am 16.06.2017

    So ist es....Diese Weisheit kann ich glatt unterschreiben. Wir werden meiner Meinung nach schon in der Schule so erzogen es jedem Recht zu machen. Anstatt man versucht Talente und das Experementieren von neues zu stützen...

  5. Leserkommentar Marita schreibt am 29.03.2017

    hallo,kommt drauf,manchmal haben die anderen auch recht kommt immer auf die situation an. gruß marita

  6. Seite:
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