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Lebensweisheit in einer arabischen Geschichte

Esel - Lebensweisheit in einer arabischen Geschichte

Was wir auch tun, wie sehr wir uns auch anstrengen, anderen zu gefallen, es gibt immer jemand, dem das missfällt und der uns ablehnt. Wir können es eben nicht allen Recht machen. Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © Igor Zakowski - Fotolia.com

Ein Vater reitet auf einem Esel. Neben ihm läuft sein kleiner Sohn.

Ein Passant ruft empört: "Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen".

Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.

Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: "Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen".

Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel.

Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: "Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei, zu zweit auf diesem armen Esel zu sitzen".

Also steigen beide ab und laufen neben dem Esel her.

Doch sogleich sagt ein anderer belustigt: "Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt."

Ratgeber Gefühle verstehen

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Wir können es nie allen Menschen Recht machen, gleichgültig wie sehr wir uns anstrengen.

Wenn wir alles tun, um einer Person zu gefallen, ist eine andere Person (darüber) verärgert. Irgend einer Person wird immer missfallen, was wir tun.

Da am Ende also immer eine Person unser Verhalten missbilligt, ist es egal, wer es ist. Wir können das Hab-mich-bitte-lieb-Spiel nicht gewinnen.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich zu fragen, ob andere gut finden, was wir tun. Deshalb macht es auch keinen Sinn, den Versuch zu unternehmen, Beifall von anderen zu bekommen.

Die anderen sind kein Maßstab.

Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und falsch ist. Wir müssen selbst entscheiden, wie wir unser Leben leben wollen. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns wichtig und unwichtig ist.

Wir dürfen uns nicht aus Angst vor Ablehnung daran hindern lassen, das zu tun, was wir für richtig halten.

Die beste Schutzimpfung gegen Angst vor Ablehnung und Kritik ist eine positive Selbstachtung. Rolf Merkle

Wenn wir selbst über unseren Wert entscheiden, dann können andere ihn nicht schmälern.

Dann haben wir auch keine Angst vor Ablehnung mehr.

Hermann Hesse drückte das so aus:

Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, dass man diesem Jemand Macht über sich einräumt.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Michaela R. schreibt am 12.02.2017, 20.07 Uhr

    Die Geschichte mit dem Esel finde ich sehr bezeichnend! Es ist tatsächlich so : man kann es n i e allen recht machen, und man sollte lernen, das auch auszuhalten. Ich habe gelernt: everybody´s Darling is everybody´s Depp!!! Man muss deswegen nicht gleich zum rücksichtslosen Egoisten mutieren, für mich ist es allerdings tatsächlich eine Frage des Selbstwertes und daher ist für mich in Zeiten des Selbstzweifels folgendes Zitat sehr hilfreich: Egal ob dich jemand lobt oder kritisiert. SEI DU SELBST! Denn glücklich kann nur der werden, der sich unabhängig macht vom Urteil anderer. In diesem Sinne herzliche Grüße aus Berlin

  2. Leserkommentar liselotte schreibt am 23.01.2017, 16.51 Uhr

    Ich habe so viel furcht vor Autoritäten die verurteilungen so krass rüberbringen, dass ich sie glaube . dann werde ich innerlich so klein

  3. Leserkommentar Moriano schreibt am 11.01.2017, 18.39 Uhr

    Liebe Elisabeht so war ich auch Jahrelang. Das hört damit auf, dass Du komplett deinen Respekt vor dem Chef verlierst, der dir eingetrichtert wurde, durch den sozialen Druck. Du kannst genau Kopf zu Kopfhöhe mit ihm sein. Dann erst wird er respekt vor dir haben. Wenn Du dich von anfang an klein machst (tat ich auch immer) behandelt er dich genau so, WIE DU NICHT BEHANDELT werden willst. Also beende deine Untertänigkeit. Geh gleich mit der Einstellung rein: ich kann etwas (auch schnell lernen) und wenns net klappt dann finde ich woanders was. Wird nicht bedeuten, dass du dich umschaust (im Gegenteil sogar). Aber sei einfach dazu bereit. Meine Mutter hat zu uns gesagt: was der Chef sagt, ist immer richtig. Alles klar....

  4. Leserkommentar Elisabeth schreibt am 08.12.2016, 10.30 Uhr

    Ja wenn man jemanden fürchtet ( Angst ) hat, dann gibt man dem anderen die Macht über sich. Bei mir kam die Angst eben daher, das ich es immer wieder zu lies das andere über mich entscheiden, mich oft selbst klein machte, kleiner als ich war. Mich unter meinem Wert verkauft habe. Vorallem bei meinen Chefs. Oft auch aus Angst zu versagen und vorallem Angst vor der Verantwortung. Drum ziehe ich mich lieber zurück, kündige immer wieder meinen Arbeitsplatz wenn es mir zu heiss wird. Immer ein weglaufen. Meine frage wann hört das auf?

  5. Leserkommentar Elisabeth schreibt am 08.12.2016, 10.04 Uhr

    ich habe in der vegangenheit immer wieder zugelassen das andere über mich entscheiden. Das kommt daher, das meine Eltern ziemlich früh gestorben sind. Und ich mit 5 Jahren in ein Katholisches Weisenhaus kam. Meine Eltern waren Sintis. ich lebte seither in 2 Welten,genoss die Erziehung von weltlichen Erziehern und Klosterfrauen. ich habe noch 9 Geschwister die teilweise auch im " Heim" aufgewachsen sind. -- Ich habe mein leben lang schon immer Probleme mit Lehrern in der Schule, Vorgesetzte. Alles Menschen die mich erzogen haben. Ich versuche es immer besonders meinen Vorgesetzten recht zu machen. Gebe ihnen zu viel Macht über mich. Will es auch meinen Kollegen immer recht machen, Und verzeihe mir selbst ungern einen fehler. Miss Perfekt. Ich erwarte das oft auch von anderen. Von allen geliebt werden geht halt nicht. Und alles den anderen zu Liebe machen erst recht nicht.

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