Lebensweisheit - du bist der Dirigent in deinem Leben

eineiige zwillinge

Unsere Startbedingungen im Leben entscheiden nicht darüber, ob wir etwas aus unserem Leben machen und erfolgreich sind. Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © oksun70 - Fotolia

Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

In einer Untersuchung wollte man herausfinden, welchen Einfluss die Umwelt auf die Persönlichkeit und die Entwicklung des Menschen hat.

Im Rahmen dieser Untersuchung wurden auch zwei Brüder, es waren eineiige Zwillinge, befragt.

Der Vater der beiden war ein Alkoholiker. Er hatte mehrere Straftaten begangen und saß im Gefängnis.

Der eine der beiden Brüder war wie sein Vater geworden. Er hatte Alkoholprobleme, wurde straffällig und landete im Knast.

Der andere war ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er war verheiratet, hatte zwei Kinder und hatte es zu einigem Reichtum gebracht.

Man stellte beiden dieselbe Frage: "Woran liegt es, dass Sie zu dem geworden sind, was Sie sind".

Beide antworteten darauf dasselbe: "Was kann man anderes erwarten bei einem Vater wie dem meinem?"

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Es sind nicht die Umstände und Startbedingungen, unter denen wir aufwachsen, die darüber entscheiden, wer wir sind und was aus uns wird.

Wir haben keinen oder nur wenig Einfluss auf die Lebensbedingungen, in die wir hineingeboren werden. Wir haben keinen Einfluss auf unser Elternhaus.

Wir entscheiden jedoch darüber, wie wir damit umgehen und was wir daraus lernen.

Steve Jobs wurde unehelich geboren und zur Adoption freigegeben. Die Universität soll er nach einem Semester verlassen haben.

Nicht gerade optimale Startbedingungen, oder? Dennoch hat er es weit gebracht.

Wir sind nicht das Opfer anderer Menschen oder der Umstände.

Es sind unsere Entscheidungen, was wir mit dem anfangen, was wir sehen und erleben, die über die Qualität unseres Lebens entscheiden.

Wir alle haben die Macht und den Einfluss, unserem Leben die Richtung zu geben, die wir uns wünschen.

Unser Leben ist das, was wir daraus machen.

Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass wir uns nicht in die Opferrolle begeben.

Wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, dann können wir trotz schlechter Erfahrungen in der Kindheit und schlechter Startbedingungen etwas aus unserem Leben machen.

Das größte Glück ist, an sich zu glauben.Selma Lagerlöf - Literaturnobelpreisträgerin

Es gibt einen Cartoon, in dem ein sehr erfolgreicher Mann zu sehen ist, der vor seinem eigenen Flugzeug steht und von einem Reporter gefragt wird: "Was ist das Rezept Ihres Erfolgs?".

Der Mann antwortet: "Mein Vater hat immer wieder gesagt, dass aus mir nichts wird".

Auch er sah in den Worten seines Vaters einen Ansporn, erst recht etwas aus sich und seinem Leben zu machen.

Wer den Eltern oder seiner Erziehung die Schuld an seinen Problemen gibt, macht es sich zu einfach. Schlechte Startbedingungen sind vielleicht eine Erklärung, aber keine Entschuldigung!

Die Harvard Universität verfolgte 70 Jahre das Leben von 238 Menschen. Man wollte herausfinden, was für persönliches Glück und Zufriedenheit verantwortlich ist.

Das Ergebnis: Niemand ist Gefangener seiner Kindheit. Es ist möglich, sein Leben selbst zu bestimmen.

Ob man glaubt, etwas zu können, oder glaubt, etwas nicht zu können, man behält immer Recht.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar susi.b schreibt am 12.06.2017

    Wenn man als Kind in einer 3 Zi Whg als Sklave und gefangene Groß wird,hat man vieles nicht gelernt und durch die Schläge und Lieblosigkeit erhebliche Wunden.Aber der Überlebenswille ist Groß und das ist das einzige was ich gelernt habe.Überleben! ..Bis heute,mein ganze Leben lang,sehr Bescheiden. Heute bin 52 Jahre und all die Emotionalen Traumas holen mich immer . wieder ein.Noch immer weine ich die Tränen meiner Kindheit und keiner war je da..Ich bin Stock und Steif wie Früher.Ich mache nun eine Trauma Therapie damit ich auch der Sterbe-Haltung heraus komme.

  2. Leserkommentar Stefan S. schreibt am 13.05.2017

    Der Glaube wird immer von den Gedanken impliziert, die ich in mir trage! Fängt an positiv zu denken, dann wird Euer leben unweigerlich positiv verlaufen! Ob Du im Schatten oder im Licht stehst, hängt einzig und allein von Deinen Gedanken ab! Dein Unterbewusstsein kann Dein bester Freund aber auch Dein größter Feind sein! FANG AN EIN POSITIVER MENSCH ZU SEIN UND BEGEBE DICH AUF DIE SEITE DES LICHTS!!!!

  3. Leserkommentar Franz S. schreibt am 19.02.2017

    Die Zeilen über Selbstwirksamkeit sind hilfreich-tendiere auch oft dazu,meiner Erziehung die Schuld daran zu geben,wenn etwas schiefläuft. Dennoch sind die Sätze auch plakativ.

  4. Leserkommentar Derzeit schreibt am 03.12.2016

    Mutti meinte, das der Kopf in der Schlinge auch durch zupfen der barthärchen gelingen kann. Dann kam hiltrud mit der Wasserwaage, schob die rotzfreche ilsetraud beiseite, drückte die brave Else leicht, obwohl sie innerlich waltraud bevorzugte. Kunigunde zeigte ihr mißfallen der Eierfrau, die ab da nur noch die braunen Eier zum Verkauf anbot.

  5. Leserkommentar Matthias schreibt am 17.08.2016

    So sehr ich den positiven Ansatz befürworte, will ich die umwelt nicht aus der Verantwortung entlassen. Mein Kusine ist praktische Ärztin. 1/3 aller Diagnosen ist mangelnde Wertschätzung am ausbildungs- und arbeitaplatz bei den Patienten.

  6. Seite:

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