Das Rennen der Kinder

In der Hektik des Alltags stellen wir oft den wichtigsten Menschen in unserem Leben hintan – uns selbst! Stattdessen sind wir darauf konzentriert, es allen anderen recht zu machen und sind damit abhängig von der Bewertung anderer. Lerne, an dich selbst zu glauben und dich unabhängig zu machen.

Kennst du auch Aussprüche wie: „Das schaffst du doch nie!“, „Diese Aufgabe ist eine Nummer zu groß für dich.“, „Lass lieber die Finger davon, bevor du sie dir verbrennst.“ Das Problem daran ist, dass die anderen dich in der Regel nicht so gut kennen wie du dich selbst. Deshalb können sie auch deine Fähigkeiten nicht so gut einschätzen wie du selbst und trauen dir nicht alles zu.

Nur du selbst weißt, was alles in dir steckt. Aber hast du schon einmal ausprobiert, all das aus dir rauszuholen? Nicht? Dann fang gleich damit an. Der erste Schritt ist, an dich zu glauben. Denn dann kannst du die anderen mit ihrer Meinung über dich oder die Aufgabe ausblenden – so, wie der Junge im Rennen der Kinder …

Inhalt des Videos

Eines Tages entschieden ein paar wagemutige Kinder der Stadt, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms der alten Burgruine zu gelangen. 

Das Ereignis sprach sich in der ganzen Stadt schnell herum und so versammelten sich am Tag des Wettlaufs viele Kinder, um zuzusehen. Die meisten kannten die Läufer gar nicht. 

Dann endlich begann der Wettlauf. Nun war es so, dass keines der zuschauenden Kinder wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der Läufer tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die wagemutigen Kinder anzufeuern, riefen sie immerzu: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“, oder: „Das ist einfach unmöglich!“, oder: „Das schafft ihr nie!“ Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Kinder auf. 

Die zuschauenden Kinder schrien weiter: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ Und wirklich gaben bald alle Kinder auf – alle, bis auf einen einzigen Jungen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als Einziger tatsächlich das Ziel erreichte. 

Die Zuschauer waren sprachlos vor Bewunderung. Dann stürmten alle auf den Jungen zu, drängten sich dicht um ihn und wollten unbedingt von ihm wissen, wie diese schier unglaubliche Leistung möglich war. 

Aber der Junge schaute von einem zum anderen und zuckte nur stumm die Achseln. Und da merkten sie erst, dass dieser Junge gehörlos war!

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