Lebensweisheit in dem Gleichnis von Maurern, die eine Kathedrale bauen

Maurer baut ein Haus - Lebensweisheit eines Maurers

Die Einstellung, mit der wir etwas tun, entscheidet darüber, ob wir es gerne tun, ob wir gute oder schlechte Gefühle dabei verspüren. Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © jokatoons - Fotolia

, Psychotherapeut

Vor vielen Jahrhunderten, als man noch große Kirchen und Kathedralen erbaute, fragte ein Passant die Maurer, die an den Fundamenten einer neuen Kathedrale arbeiteten, was sie bauen würden.

"Sehen Sie doch. Ich maure", sagte ein Arbeiter mürrisch.

Ein anderer Maurer antwortete stolz: "Ich baue eine Kathedrale".

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Die darin enthaltene Lebensweisheit

Beide Maurer haben recht und doch fühlen sich beide unterschiedlich.

Wie wir das bewerten und beschreiben, was wir tun, hat einen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen.

In einer Anzeige der Telekom sagt ein Arbeiter, der Glasfaserkabel verlegt: Ich verlege nicht nur 10.000km Kabel. Sondern unendliche Möglichkeiten.

Wenn wir in dem, was wir tun, einen Sinn und einen Nutzen sehen, dann gehen wir anders an die Sache ran und fühlen uns besser.

Wir können eine Tätigkeit, etwa unsere Tätigkeit als Angestellter, als eine Möglichkeit sehen, etwas zu lernen, einen Beitrag zu leisten und etwas (für uns und andere) zu erschaffen.

Sehen wir unsere berufliche Tätigkeit als Tretmühle, Ausbeutung, machen nur Dienst nach Vorschrift und leben nur für den Feierabend und die Wochenenden, dann erleben wir Frust, Sinnlosigkeit und die Arbeit ist unbefriedigend.

Wenn wir eine schwere Last tragen, dann können wir stöhnen und uns beklagen, oder wir können das Tragen als Möglichkeit ansehen, unsere Muskeln zu stärken und körperlich fitter zu werden.

Probieren Sie diese beide Möglichkeiten einmal aus, wenn Sie etwas Schweres tragen.

Sie werden nicht nur feststellen, dass Ihnen das Tragen leichter fällt, wenn Sie es als Fitnessübung ansehen, Sie werden sich auch besser fühlen.

Wichtig zu wissen:

Jede Wahrnehmung ist eine Projektion der eigenen Vorurteile und Einstellungen.

Unsere Sichtweise entscheidet über unser Befinden.

Manchmal können wir an einer Situation nichts ändern. Was wir jedoch immer ändern können, ist unsere Einstellung zu ihr.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben selbstbestimmt & erfüllt zu leben. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar Michael schreibt am 16.06.2017

    Nochmal TEXT korrigiert... Zum Beispiel wird jemand von seiner Frau betrogen. Ist es völlig natürlich das man sich aufregt und frustriert ist. Es ist völlig unatürlich zu sagen ich muss nur positiv denken und am besten noch für meine tolle fremd geh Frau danken das sie mich betrogen hat. Das halte ich für ne völlig bescheuerte Vorgehensweise. Was sogar Kontraproduktiv sein kann. Den das ist ne Art Heuchlerei sich Dinge schön reden. Die richtige Weise damit um zu gehen. Es zu akzeptieren das die Frau kake war. Das man in Zukunft genau hinschaut wenn man nimmt und an sich eventuell arbeitet.

  2. Leserkommentar Michael schreibt am 16.06.2017

    Zum Beispiel wird jemand von seiner Frau bezeogen. Ist es völlig natürlich das man sich aufregt und frustriert ist. Es ist völlig unatürlich zu sagen ich muss nur positiv denken und am besten noch für meine tolle fremd geh Frau danken das sie mich betrogen hat. Das halte ich für ne völlig bescheuerte Vorgehensweise. Was sogar Kontraproduktiv sein kann. Den das ist ne Art Heuchlerei sich Dinge schön reden. Die richtige Weise damit um zu gehen. Es zu akzeptieren das die Frau kake war. Das man in Zukunft genau hinschaut wenn man nimmt und an sich eventuell arbeitet.

  3. Leserkommentar Michael schreibt am 16.06.2017

    Ich halte von schön reden nichts. Ein Beispiel dazu: Nehmen wir die Sklaverei der Schwarzen. Hätte das jeder schön geredet würde man heute noch die Sklaverei betreiben. Ein Job der einem kein Spaß macht sollte man nicht schön reden. Den A man kann sich noch so lange schön reden und selbst belügen. Wenn man sein Job hasst tut man das nicht ohne Grund. Ich halte viel von Psychologie. Nur was ich sogar für naiv und gefährlich halte ist dieser positiv Denk Wahn.

  4. Leserkommentar Tobias Straub schreibt am 03.05.2017

    Das gibt es auch unter positivem Denken. Ansonsten erfährt diese Haltung ihre Reflexion innerhalb der Philosophie unter dem Konstruktivismus.

  5. Leserkommentar Nicoletta schreibt am 06.04.2017

    Ich durfte die Erfahrung machen, dass man in jeder Lebenslage Erleichterung schaffen kann. Manchmal erfordert es Kampf und den Zwang sich die Dinge schön zu reden und leicht zu reden. Und irgwann fällt es einem auch leichter. Ich konnte so sowohl das plötzliche Aus meiner Ehe als auch einen schweren finanziellen Verlust verkraften, habe eine gesundheitlichen und gleichzeitig psychische Ausnahmesituation gemeistert die schwere Herausforderung sich wieder herauszuarbeiten selbst erleichtert. Ich wünsch euch allen alles Gute

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