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Lebensweisheit - In uns steckt mehr, als wir uns zutrauen

Elefant an der Kette

Wenn wir in der Kindheit gelernt haben, schwach und unfähig zu sein, dann halten wir uns vermutlich auch als Erwachsene für schwach - auch wenn wir es tatsächlich nicht sind. Wir sind dann Gefangene unseres Denkens. Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © jimbourekas - Fotolia.com

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Sicherlich waren Sie schon einmal im Zirkus und haben die mächtigen Elefanten bewundert. Vielleicht haben Sie dort bemerkt, dass die Elefanten an einem relativ kleinen Pflock angekettet waren. Hat Sie das nicht erstaunt?

Haben Sie sich nicht gefragt, wie es möglich ist, ein so starkes Tier an einen so kleinen Pflock anzuketten?

Für den Elefanten müsste es doch ein Leichtes sein, diesen Pflock herauszureißen und sich zu befreien, oder?

Schließlich hat er die Kraft, ausgewachsene Bäume mit der Wurzel herauszureißen. Warum nicht diesen kleinen Pflock?

Des Rätsels Lösung ist: Als Baby hatte man den Elefanten auch an einen solchen Pflock angekettet.

Als er noch klein war, hatte der Elefant noch nicht die Kraft, sich zu befreien. So sehr er es damals auch versuchte, es misslang.

Je öfter er vergeblich versuchte, sich zu befreien, je mehr er als Baby die Erfahrung machte, dass er hilflos war, dass der Pflock stärker war, umso mehr "glaubte" er ohnmächtig zu sein und schließlich gab er auf.

Der Elefant hatte akzeptiert, hilflos zu sein und diese Erfahrung war von nun an unauslöschbar ein Teil seiner Welt.

Als er älter wurde und die Kraft hatte, sich loszureißen, versuchte er es gar nicht mehr, da er als Baby Hunderte und vielleicht Tausende Mal die Erfahrung gemacht hatte, dass es zwecklos ist.

Diese Lebensweisheit gibt es auch als Video

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Ähnlich lernen auch wir Menschen, uns hilflos und ohnmächtig zu fühlen.

Vielleicht aufgrund vergangener Misserfolge und Niederlagen haben wir die Einstellung entwickelt, dass wir etwas nicht können und hilflos sind.

Weil wir ein- oder mehrmals keinen Erfolg hatten, denken wir, immer schwach und erfolglos zu sein.

Wenn wir uns immer wieder einredes, dass wir etwas nicht können, dann werden wir es auch nicht versuchen.

Wir haben uns geistig an einen Pflock angekettet.

Da das Problem nicht der Pflock, sondern unser Denken ist, da wir lediglich glauben, in bestimmten Situationen hilflos und unfähig zu sein, können wir lernen, unser Selbstvertrauen zu stärken und uns mehr zuzutrauen.

Wie befreit man sich von seinem mentalen Pflock?

Statt seinem Gefühl zu folgen, schwach zu sein, müsste der Elefant nur kräftig an seinem Pflock ziehen und er wäre frei.

Er müsste überprüfen, ob das, was er "glaubt", auch wahr ist.

Statt sich einzureden, man habe zwei linke Hände, man sei schwach, sportlich, handwerklich oder künsterisch unbegabt, man könne sich beruflich nicht verändern, müsste man aktiv (!) überprüfen, ob dem tatsächlich so ist.

Wir werden nie wissen, wozu wir fähig sind, wenn wir auf unsere Ängste hören oder uns von negativen Erfahrungen unserer Vergangenheit leiten lassen.

Täten wir alles, wozu wir imstande sind, dann würden wir uns und unsere Mitmenschen in Erstaunen versetzen.

So aber nutzen wir nur wenige unserer Fähigkeiten und ergreifen nicht die Möglichkeiten, die sich uns bieten. Schade, oder?

Wenn du glaubst, stark zu sein, machst du aus dir einen Goliath.

Wenn du glaubst schwach zu sein, machst du aus dir einen Schwächling.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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  1. Leserkommentar NicksName schreibt am 28.09.2015, 21.58 Uhr

    Alles ist vorherbestimmt und das Einzige was Jemandem aus einer ausweglosen Situation helfen kann ist vor dem Höheren niederzuknien.....jedes 'ich' wird solange von oben hinunter gedrückt, bis es für seine Verhältnisse passend gemacht ist.. - umso mehr man sein will, desto kleiner wird man werden und das muss Jeder lernen. Da führt kein Weg dran vorbei.

  2. Leserkommentar ich:) schreibt am 14.07.2015, 23.58 Uhr

    liebe susanne diallo glauben sie an sich und glauben sie auch, dass alles zu einem guten grund passiert, denn das leben ist größer als die kleine welt in der wir uns bewegen es leben 7 milliaden weitere menschen und wir können noch von glück reden wie gut wir es haben ! der glaube den man hat bestimmt das leben, so ist es

  3. Leserkommentar Jutta 58 schreibt am 06.06.2015, 15.12 Uhr

    Ich habe erfahren, das der Glaube und das Vertrauen in Alles was ist und in mich selber immer Wirken.Glaube ich an das Gute,kommt auch Gutes. Glaube ich an nicht Gutes, kommt auch nicht Gutes.Du bist was du glaubst!

  4. Leserkommentar Susanne Diallo schreibt am 12.05.2015, 11.32 Uhr

    ICH WÜRDE GEBOREN IN FREIBURG IN BREISGAU AM 7:8:1968 IM ST.ELISBETKRANKHAUS um 4.55 ab begann meine Kinderheit mit Einnerungen und Geschiechten MEINE MUTTER LAG MIT 4 VERSCHIEDEN MÜTTER IN SELBEN ZIMMER ALLE EEN TOCHTER BEKOMMEN ES GAB DARMAS NOCH KEINE NAMESSCHIEDER MAN LANGTE DEN MUTTER NACH ENLICHKEITEN DAS KIND ZU, MEIN VATER DR.MED.ERNST MOSKOPF WAR GEURTSARZT IN DER AUSBILDUNG DOCH DES DAS ER SCHÖN INTERISST WAR LEHRT ER DAS NOCH DARZU NACH DEM ICH ZWEI JAHRE ALT WAR BEKAMM MEINE MÜTTER SCHÖN MEINE SCHWESTER SIE WAR ABER SELBER ERST 24 JAHRE ALT UND NACH ZWEIWEITERN JAHREN KAMM MEIN BRUDER MIT EINER GRÖßE VON 83 CM 3950 G SCHWAR DIE GANZE BAUCHDECKE WAR GERISSEN SIE VERLOHR VIEL BULT UND WAR WOCHEN IM KRANKENHAUS ALS ICH WIRD SEHE WAR ICH SCHÖN 9 JAHRE ALT DAR WÄR ICH SCHÖN WEG VON ZUHAUSE. DOCH WEGGEKOMMEN BIN ICH MIT 4 JAHREN MEINE SCHWESTER WAR 2 JAHRE ALT SIE KAMM ZU PANTENTANTE ICH KAMM ZU VERWANTEN DORT HATTE ICH EIN KINDERHUSTENSAFT GETUNKGEN MIT KINDERSICHERUNG AUF DEM WASCHBECKEN GEÖFENT SO DAS DEN SAFT GETRUNKEN HABEN WEIL PAPA SAGTE DAS WIR ALLE INS EIN HEIM KOMMEN ER WARE SCHÖN VIELE ERLTER 25JAHRE ALTER UND WAR SCHÖN VERHEIRAT VOR MEINER MÜTTER MIT EINER ARZTIN AUS STUTTARGT ICH HABE ZWEI HALBGESCHIESTER DOCH IN GRUNDE NUR EINE HALBSCHWESTER NAMES CHRISTINA MOSKOPF GEB 4.2.1958 UND MEIN SOGNATER HALBBRUNDER IST ABTOBTIERT DANIEL ALEXSANDER MOSKOPF 6.2.1956 doch wo ER GEBROREN IST DAS WEISS ICH NICHT ICH WESS DAS DR.DANIEL MOSKOPF IST UND CHIRURG IST NAGEBLICH IN BERLIN DAR FINDT MAN IHN MIT. ICH HATTE IHN EINMAL GESEHEN NACH DEM TOD VON UNSEREM VATER 1991 IN FREIBURG IN BREISGAU AM WEINNACHTEN DAR WAR ICH SCHWANGER MIT VANESSA SIE WAR FALLSCH BERICHTET WORDEN UND KAM AM 18.6.1992 IN HÄGERKLINK DAS WAR DAS ÄLTESTE KRANKEN HAUS NACH 38 STUNDEN LEIDENS HATTE ICH EIN KREISERSCHINTT BEKOMMEN OHNE GEPRÜFT ZU WÄREN OB ICH EIN BLUTKRANKHEIT HABE ICH WACHTE ERST NACH 4 TAGEN WIRDER AUF MIT SCHLÖCHEN IM BAUCH UND 44 KLAMMERN UNSER VATER SAGTE IMMER LASST EUCH NIE IN FREIBURG INS KRANKHAUS LEGEN MAN KENNT EUCH ALLE DORT. NACH 44 KALMMEREN IN BAUCH HATTE ICH BLUTUNGEN IN BAUCHRAUM GEHEABT DOCH MAN SAGTE DASGT KOMMT VON DER GEBURT UND VERGEHT WIRD, ES WAR NICHT SO ICH AHTTE EINE LUNGENENZÜNDUNG MIT RIPPENFIELENZEÜNDUNG BEKOMMEN UND HERZENFEART MIT 23 JAHREN DOCH FASCHE MIEDIEKAMETE HATTE ICH IMMER WIRDER TROBOSSENSCHISSEN BEKOMMEN BIS ZUM EXISSTUNS MEINE TOCHTER WAR ERST 6 WOCHEN ALT DARMAS KAM RAUS,WIE AUCH HEUTE NOCH FRAU DR.M DARUM HABE ICH ANGST INS KRANKHAUS ZU GEHEN UND AUCH ZUM ARZT.

  5. Leserkommentar Susanne Diallo schreibt am 12.05.2015, 09.42 Uhr

    Ich weiß aus meiner Erinnerung und doch beabeitung meiner psychologein die mir meine Vergangenheit auf gebaut hat über gefühele mit der jetzte Vater nur der Ziehvater ist weil eine Ex - betreuerin einem rissigen Fähler gemacht hat , und zwei männer ein Plann schinten für ein Aufteilsgenmiegung das Unterhalts Geld wird zeit Jahren an mein Ehemann gezahlt. man ist darvon aus gegannen das ich nieh darinner komme doch meinen Stüz in den garten bin auf mein Kopfgeflogen und musste einen Schag abekommen haben.Ich will die wahrheit wissen sonst gehe ich zu Polizei.

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Mit ihren Verschreibungen zum Glücklichsein wollen die Psychologen Wolf und Merkle anregen, sich mehr auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren: Selbstachtung, Liebe, Zufriedenheit und Beziehungen.

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