Keine Selbstachtung? Bereits 300.000 Leser vertrauten diesem Ratgeber >>

Wie Niederlagen bewältigen & in Erfolge verwandeln?

mann überwindet  hürde auf seinem weg

Mit Niederlagen und (beruflichen) Misserfolgen umgehen können ist eine wichtige Voraussetzung, um persönlich und beruflich voranzukommen.

20 Tipps, wie Sie Niederlagen besser verkraften und sich nach einer Niederlage wieder aufbauen. Bild © GIS - Fotolia.com

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Niederlagen und Misserfolge sind ein unvermeidbarer Bestandteil des Lernens. Selbst die erfolgreichsten Menschen scheitern häufig.

Wenn wir Erfolg haben wollen, dann ist es wichtig, dass wir uns von Misserfolgen nicht entmutigen lassen und mit ihnen umgehen können.

Wie wir mit Niederlagen umgehen, hat einen großen Einfluss auf unsere persönliche und berufliche Entwicklung.

Resignieren wir, beginnen wir aufgrund des Scheiterns an uns selbst und unseren Fähigkeiten zu zweifeln, dann verbauen wir uns die Chance, aus unseren Fehlern zu lernen und so unsere Niederlage doch noch in einen Erfolg zu verwandeln.

Zig Ziglar, ein amerikanischer Motivationstrainer sagt deshalb:

Du bist der einzige Mensch, der dich auf Dauer von etwas abhalten kann. Andere können dich nur vorübergehend stoppen.

Im Folgenden finden Sie 20 Strategien, die Ihnen helfen können, Niederlagen und Misserfolge besser zu verkraften und sich selbst wieder aufzubauen, so dass Sie Ihr Scheitern vielleicht doch noch in einen Erfolg verwandeln können.

Wichtig zu wissen: Wenn man keine Fehler macht, lernt man nicht. Wenn man nicht lernt, verändert man sich nicht. Wenn man sich nicht verändert, wächst man nicht.

Strategien für den Umgang mit Niederlagen und (beruflichen) Misserfolgen

1. Gestehen Sie sich Ihre Niederlage ein.

Für die meisten Menschen ist es sehr schmerzhaft, sich ihre Niederlagen genau zu betrachten und Fehler einzugestehen.

Wir neigen deshalb dazu, eine Niederlage zu verleugnen und nicht wahrhaben zu wollen.

Wir haben die Tendenz, uns als Opfer zu fühlen, die Schuld auf andere Menschen oder das Schicksal zu schieben, mit dem Schicksal zu hadern.

Doch solange wir verleugnen, können wir nicht aus unseren Fehlern lernen und sie nicht korrigieren.

Der erste Schritt ist deshalb, sich die Niederlage, den Misserfolg oder Fehler einzugestehen.

2. Lassen Sie Gefühle der Angst, Wut und Enttäuschung zu.

Immer dann, wenn sich unsere Erwartungen nicht erfüllen, machen sich in uns negative Gefühle wie Angst, Wut, Trauer, Enttäuschung und Schuld breit.

Wir können diese Gefühle nicht vermeiden und sollten uns die Erlaubnis geben, sie zu spüren.

Das Gelingen ist manchmal das Endresultat einer ganzen Reihe missglückter Versuche. Vincent van Gogh

Für eine befristete Zeit ist es heilsam, diese Gefühle auszuleben. Wenn wir sie unterdrücken und sie nicht wahrhaben wollen, neigen sie dazu, bestehen zu bleiben.

Gespräche mit Freunden, aber auch das Führen eines Tagebuches können es uns erleichtern, unsere Gefühle auszudrücken.

Auch können wir unseren Gefühlen kreativ Ausdruck verleihen, indem wir z.B. Bilder malen oder mit Ton modellieren.

Suchen Sie deshalb einen Weg, Ihre Gefühle der Enttäuschung, Verzweiflung, Wut, Angst, Einsamkeit, auszudrücken.

3. Analysieren Sie den Hergang des Geschehens.

Wir gehen sehr unterschiedlich mit Fehlern um. Nicht immer haben wir hilfreiche Strategien entwickelt.

Die einen schieben die Verantwortung für Ereignisse von sich weg. Andere geben sich die Schuld, ohne überhaupt verantwortlich zu sein.

Der beste Weg ist, uns um eine objektive Analyse der Situation zu bemühen.

Wir müssen herausfinden, wie es zu der Niederlage kam. Hilfreiche Fragen sind z.B.:

Beginnen Sie gleich jetzt damit, die Analyse Ihres Scheiterns schriftlich zu machen.

4. Geben Sie Ihr Selbstmitleid auf.

Selbstmitleid und sich die Wunden lecken tut für kurze Zeit ganz gut. Dauerhaft blockiert uns Selbstmitleid jedoch, die Situation zu analysieren, aus den Fehlern zu lernen und wieder aktiv zu werden. 

Die Umwelt wird sich von uns zurückziehen oder uns gegenüber aggressiv werden, wenn wir immer nur über unser Elend klagen. Auch andere Menschen machen Fehler und geraten in Krisen.

Akzeptieren Sie deshalb, dass auch guten Menschen (wie Ihnen) ab und zu Schlechtes widerfährt.

5. Üben Sie konstruktive Selbstkritik, vermeiden aber Schuldgefühle.

Die meisten von uns wurden dazu erzogen, uns bei Misserfolgen mit Schuldgefühlen zu bestrafen.

Mit Vorwürfen wie „Ich hätte nicht ...“, „Wie konnte ich nur ...“ oder „Warum habe ich nicht, ich hätte doch ....“ zermartern wir uns das Gehirn.

Die Folge ist: Wir fühlen Wut und Hass uns gegenüber und unser innerer Kritiker lässt kein gutes Haar an uns.

Schuldgefühle sind jedoch völlig überflüssig. Unsere Fehler machen wir durch Selbstvorwürfe nicht ungeschehen.

Schuldgefühle helfen nicht unbedingt dabei, unsere Fehler zu korrigieren. Vor weiteren Fehlern in der Zukunft können sie uns auch nicht unbedingt schützen.

Statt uns mit Schuldgefühlen zu quälen, sollten wir uns darum bemühen, unsere Fehler zu erkennen, und überlegen, wie wir sie korrigieren und in Zukunft vermeiden können.

Fehler machen uns nicht zu einem Menschen, den man verachten muss. Fehler sind menschlich. Wir werden Fehler machen, solange wir leben, weil wir unwissend und unvollkommen zur Welt kommen.

Wir sollten uns deshalb unsere Fehler verzeihen. Wir brauchen unsere Fehler nicht gutzuheißen, sondern uns nur mit unseren Fehlern akzeptieren.

Unterbrechen Sie deshalb Ihre Selbstvorwürfe mit der Einstellung: Ich bin bereit, zu akzeptieren, dass es so gelaufen ist. Ich habe getan, was mir zum damaligen Zeitpunkt möglich war.

6. Erhalten Sie Ihre Selbstachtung.

Vermeiden Sie es, in Alles-oder-nichts-Begriffen zu denken. Wir neigen dazu, uns entweder als Gewinner oder Verlierer zu sehen.

Eine Niederlage macht uns dann in unseren Augen zu einem Versager, ein Erfolg zu einem Sieger.

Besonders problematisch ist diese Denkweise, wenn wir uns nach einer Niederlage vollkommen abwerten, uns in Frage stellen und alles übersehen, was wir bisher erfolgreich bewältigt und uns aufgebaut haben.

Wenn wir uns bewusst bemühen, können wir meist sogar noch bei der Niederlage Teilbereiche entdecken, in denen wir richtig und erfolgreich gehandelt haben.

Suchen Sie also bewusst nach dem, was Sie bei dem konkreten Ereignis, positiv sehen könnten. Oder aber erinnern Sie sich an Ihre Erfolge in der Vergangenheit.

7. Entwickeln Sie eine Jetzt-erst-Recht-Haltung.

Nach einer Niederlage sind wir gefährdet, unsere Lage als aussichtslos zu sehen. Wir sehen uns als unfähig an und glauben, dass auch andere uns als unfähig ansehen.

Deshalb müssen wir unsere Widerspruchskraft stärken: Eine Niederlage bedeutet nicht, dass wir immer wieder eine Niederlage haben werden.

In uns steckt mehr als das, was wir in dieser einen Situation gezeigt haben. Wenn andere es schaffen, können wir es auch schaffen wieder aus der Krise zu kommen.

Erinnern Sie sich also ganz bewusst an Situationen in der Vergangenheit, in denen Sie eine Krise erfolgreich gemeistert haben.

8. Suchen Sie sich Verbündete.

Viele von uns haben gelernt, sich für Fehler und Misserfolge zu schämen. Wir würden uns am liebsten vergraben oder nur noch mit der Decke über dem Kopf umherlaufen.

Hierdurch nehmen wir uns die Chance für Unterstützung von außen und missachten uns selbst.

Wenn wir uns öffnen, werden wir erfahren, dass auch andere Menschen Fehler gemacht haben. Wer keine Fehler macht, der riskiert nichts.

Es gibt Selbsthilfegruppen oder auch Therapeuten, bei denen oder mit denen wir gefahrlos reden können.

Isolieren Sie sich also nicht. Verstecken und verschweigen Sie Ihre Niederlage nicht, sondern gehen Sie aktiv auf Freunde zu.

Sie können auch eine Selbsthilfegruppe besuchen oder sich in einem Forum austauschen.

9. Erwarten Sie von Ihrer Umwelt keine Unterstützung.

Die Umwelt reagiert sehr unterschiedlich auf Misserfolge. Da gibt es Menschen, die sich an den Misserfolgen anderer erfreuen - beispielsweise weil sie sich damit selbst aufwerten und eigene Fehler besser akzeptieren können.

Es gibt Menschen, die immer wieder auf unserem Fehler herumhacken und uns damit manipulieren wollen.

Es gibt Menschen, die es ohnehin und von vornherein besser wussten und sich damit brüsten.

Wir müssen deshalb darauf vorbereitet sein, von anderen nicht unterstützt zu werden. Eine Waffe dagegen ist ein gesundes Selbstbewusstsein.

Verzeihen Sie sich selbst Ihre Fehler. Betrachten Sie diese als menschlich. Dann kann Ihnen die Spötterei anderer weniger anhaben.

10. Schauen Sie nach vorne und suchen Sie neue Ziele.

Wir dürfen nicht dabei stehenbleiben, immer nur in die Vergangenheit zu sehen. Alles Hadern und Vorwerfen bringt uns nicht weiter.

Nach einer umfassenden Analyse unserer Situation ist es sinnvoll, den Blick nach vorne zu richten.

Stellen Sie sich deshalb die Fragen: „Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? Welche neuen Ziele möchte ich mir setzen?“

Denken Sie daran: Selbst wenn Plan B nicht geht, es gibt noch andere Buchstaben im Alphabet.

alphabet

11. Holen Sie sich Unterstützung.

Neben persönlichen Gesprächen können wir uns aus Ratgeberbüchern und Vorträgen aufbauende Worte und neue Kraft holen.

Menschen, die bereits eine ähnliche Krise überwunden haben, können uns ein positives Vorbild sein und Mut machen.

Auf welche Bücher möchten Sie zurückgreifen? Mutmachende Geschichten behinderter Menschen.

12. Lenken Sie Ihren Blick auf Ihre Stärken.

Ein Misserfolg nimmt zunächst einmal unsere gesamte Energie und Gedankenkraft in Anspruch. Wir können nur noch an dieses Ereignis denken. Dadurch fühlen wir uns schlecht und minderwertig.

Um unser Selbstvertrauen zu stärken und wieder neue Tatkraft aufzubauen, müssen wir unseren Blick bewusst auf unsere positiven Seiten lenken.

Beantworten Sie sich deshalb die folgenden Fragen: Wo habe ich in der Vergangenheit Erfolge erlebt? Welche Stärken, positiven Eigenschaften und Fähigkeiten habe ich?

Schreiben Sie sich die Eigenschaften und Erfolge auf und lesen Sie diese immer wieder durch.

13. Pflegen Sie Ihr Äußeres und achten Sie auf die Ernährung.

Wenn wir uns schlecht fühlen, dann sieht man uns das meist an. Wir haben keine Kraft, uns um unser Äußeres und die Ernährung zu kümmern.

Wir nehmen ab oder drastisch zu. Unsere Kleidung ist lieblos zusammengestellt, wir wirken vielleicht auch leicht ungepflegt.

Unsere äußere Erscheinung hat wiederum Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl, unsere Ausstrahlung, Energie und auch auf die Reaktion der Umwelt.

Ein heruntergekommener, schlampig gekleideter Mensch wird weniger freundlich behandelt. Wir sollten deshalb auf unser Äußeres achten.

Zeigen Sie sich Achtung und Wertschätzung, indem Sie sich sorgfältig zurechtmachen und sich gesund ernähren - auch wenn Ihnen nicht danach ist.

14. Meiden Sie Beruhigungstabletten und Alkohol.

Wut, Enttäuschung und Trauer sind unangenehme Gefühle, die wir alle nicht gerne verspüren. Deshalb greifen viele Menschen zu Suchtmitteln, um sich zu betäuben und nicht mehr an den Misserfolg denken zu müssen.

Nachteil bei dieser Strategie ist es, dass wir bei Nüchternheit unser Problem wieder vor Augen haben und erneut zu Suchtmitteln greifen müssen. Mit der Zeit entwickelt sich eine Gewöhnung an das Suchtmittel und die Gefahr einer Abhängigkeit wird immer größer.

Drücken Sie deshalb Ihre Gefühle auf anderen Weg aus und arbeiten Sie daran, diese wieder in positive Gefühle umzuwandeln.

15. Scheuen Sie sich nicht, fachlichen Rat einzuholen.

Viele Menschen schämen sich so stark für ihren Misserfolg oder Fehler, dass sie ihn vertuschen wollen. Sie denken sehr negativ über ihr Versagen und haben Angst, dass andere auch negativ über sie denken werden.

Hierdurch nehmen sie sich die Möglichkeit, noch korrigierend einzugreifen oder durch fachlichen Rat neue Lösungsmöglichkeiten zu entdecken.

Fachleute sind dazu da, ihr Wissen anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Sie leben von unseren Problemen.

Holen Sie sich deshalb Unterstützung von z.B. einem Psychotherapeuten, Rechtsanwalt, Schuldenberater oder Arzt.

16. Bewahren Sie sich eine positive Einstellung

Was über dein Lebensglück entscheidet, sind nicht deine Niederlagen, sondern wie du mit diesen umgehst.Rolf Merkle

Wir haben einen Fehler gemacht und/oder äußere Umstände haben dazu beigetragen. Das heißt jedoch nicht, dass wir jetzt keine Wahl- und Einflussmöglichkeiten mehr haben.

Wir haben die Wahl, uns für unser Versagen zu verurteilen, in Depressionen zu verfallen, oder die Situation als gegeben anzunehmen und aktiv nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Wir haben weiterhin die Kontrolle über unser Leben und die Fähigkeit, wieder zu einem inneren und äußeren Gleichgewicht zu gelangen.

Nutzen Sie deshalb Ihre Fähigkeiten, Gedanken, Gefühle und Verhalten verändern zu können.

Machen Sie sich klar: Auch das geht vorbei. In schlechten Zeiten macht uns dieser Satz bewusst, dass auch wieder gute Zeiten kommen.

In guten Zeiten erinnern uns diese 4 Worte daran, dass die guten Zeiten nicht selbstverständlich sind, wir für sie dankbar sein und sie genießen sollten.

Ich habe immer versucht, jede Katastrophe in eine Chance zu verwandeln.John D. Rockefeller

Lesen Sie den Beitrag Erfolg haben mit der richtigen Einstellung und die Lebensweisheit eines Boxers zum Thema Erfolg

17. Malen Sie sich aus, wie Sie die Krise überwinden und Ihr Ziel erreichen.

Jedes Bild, das wir uns ausmalen, jede Phantasie wirkt sich auf unsere Gefühle und unser Handeln aus.

Negative Phantasien wie etwa, dass wir nie mehr aus der Krise herauskommen werden, rauben uns die Motivation, aktiv zu werden.

Hilfreich ist es, uns auszumalen, was wir konkret tun müssen, um aus der Krise herauszukommen und wie wir unser neues Ziel erreichen werden.

Stellen Sie sich deshalb in Ihrer Phantasie immer wieder ganz lebendig vor, wie Sie die konkreten Schritte unternehmen, die Sie erfolgreich aus der Krise führen werden.

Ja, sehen Sie sich schon an dem Punkt, an dem Sie z.B. eine neue Partnerschaft, eine neue Anstellung, Genesung oder ein schuldenfreies Konto erreicht haben.

18. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen, dass immer alles schief läuft und alle Menschen schlecht sind.

Wenn wir einmal einen Misserfolg erlebt und eine schlechte Erfahrung gemacht haben, dann besteht die Gefahr, dass wir dies auf alle zukünftigen Ereignisse übertragen.

Wir sehen uns in der Phantasie schon wieder im Bankrott, in einer Trennung, etc. enden.

Eine Niederlage ist eine Lehre. Nutze sie, um daraus zu lernen und dich weiterzuentwickeln. Rolf Merkle

Die Folge solcher negativer Phantasien ist, dass wir gar nicht oder nur halbherzig ans Handeln gehen und große Angst verspüren. Wir werden auch nicht alle uns bietenden Möglichkeiten anpacken können. 

Rufen Sie sich deshalb immer wieder in Erinnerung, dass dies ein einmaliges Ereignis war und Sie jetzt mit mehr Lebenserfahrung und neuem Wissen an das neue Ziel herangehen.

19. Setzen Sie die Ereignisse in Relation.

Was würde dieses Ereignis bedeuten, wenn Sie nur noch kurze Zeit zu leben hätten? Häufig sehen wir Misserfolge als viel schlimmer an, als sie in Wirklichkeit sind.

Wir überschätzen ihre Bedeutung, die sie für uns haben, oder sehen nur deren negative Auswirkung. Eine gedankliche Zeitverschiebung hilft uns, sie in Relation zu anderen Problemen zu setzen.

Beantworten Sie die Fragen: Wie bedeutungsvoll wäre dieses Ereignis, wenn Ihnen nur noch eine kurze Lebenszeit verbliebe?

Gibt es Ereignisse, die weit schlimmer für Sie wären als dieses eine Ereignis?

20. Denken Sie daran, dass jede Krise auch eine Chance ist.

Krisen können uns anregen, unsere Grenzen zu erkennen, und uns zu neuen Problemlösungen führen.

Den Umgang mit Krisen und Niederlagen müssen wir genauso lernen wie das Essen und Laufen!

Krisen können uns helfen, in unserem Leben andere Prioritäten zu setzen und uns auf uns selbst zu besinnen.

Unser Selbstwertgefühl wird gestärkt, wenn wir eine Krise erfolgreich bewältigen.

Erlauben Sie einer Krise deshalb, dass sie Ihren Problemlösungsmuskel trainiert.


niederlagen-verarbeiten.html

Wie finden Sie diesen Artikel?

star rating4.5 stars 4.5 Sterne (573 Leserurteile)





Checkliste: Bin ich ein Siegertyp?

Je mehr der nachfolgenden Fragen Sie mit JA beantworten können, umso besser können Sie mit Niederlagen umgehen.

1. Ich sehe Probleme als Herausforderung und Ansporn an.

2. Ich bin der Überzeugung, dass ich die Kontrolle über mein Leben habe.

3. Ich kann mir Fehler verzeihen.

4. Ich sehe Fehler als menschlich und normal an.

5. Ich habe das Vertrauen, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.

6. Ich bin neugierig auf Neues und bereit, ein Risiko einzugehen.

7. Ich kann damit umgehen, wenn andere über mich lachen oder mich kritisieren.

8. Wichtig ist es für mich, mich weiterzuentwickeln und zu lernen, und nicht, dass ich keine Fehler mache.

9. Ich habe viele positive Eigenschaften und Stärken.

10. Was andere Menschen über mich denken und was man tut oder nicht tut, ist mir nicht wichtig.

Zum Nachdenken über Fehler laden die folgenden Lebensweisheiten ein.

Lebensweisheiten zum Umgang mit Fehlern

Die Lebensweisheiten dieses Videoclips

Lebensweisheit 1: Der größte Fehler, den du im Leben machen kannst, ist, unentwegt Angst vor einem Fehler zu haben. - Elbert Hubbard (1856 - 1915)

Lebensweisheit 2: Deine Erfahrung wächst langsam und stetig. Der Preis dafür ist, dass du ab und zu Fehler machst.

Lebensweisheit 3: Dass du ab und zu Fehler machst, kannst du nicht verhindern. Deine Aufgabe besteht darin, aus den Fehlern zu lernen.

Lebensweisheit 4: Fehler sind das Tor zu neuen Entdeckungen. - James Joyce

Lebensweisheit 5: Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man erst gar nicht versucht hat.

Lebensweisheit 6: Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. - Konfuzius

Lebensweisheit 7: Ein Fehler ist ein besserer Lehrmeister als Erfolg. Oftmals finden wir unseren Weg, indem wir herausfinden, was nicht klappt. - Samuel Smiles

Lebensweisheit 8: Wenn eine Tür sich schließt, dann öffnet sich eine neue. Aber wir starren oft so lange auf die geschlossene Tür, dass wir die offene Tür nicht erkennen. - Helen Keller

Lebensweisheit 9: Es ist nicht unser größter Triumph, niemals hinzufallen, sondern danach jedes Mal wieder aufzustehen. - Konfuzius

Lebensweisheit 10: Du bist wertvoll. Weder Erfolg noch Versagen ändern deinen Wert als Mensch.

Ihnen gefällt der Beitrag? Dann teilen Sie ihn auf teilen auf facebook Facebook. Danke!


Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

Lust auf positive Impulse? Dann holen Sie sich meinen Newsletter.

newsletter abonnieren


Wie gehen Sie mit Krisen & Niederlagen um?

Was haben Sie aus Angst vor einem Misserfolg versäumt? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen.

Ihr Name
Ihr Kommentar
maximal 1500
Zeichen!

Spam-
vermeidung

Hier Zahl eingeben

captcha


  1. Leserkommentar Sabine schreibt am 20.06.2016, 19.06 Uhr

    Ergänzung :-) Ich durfte in meinem Leben auch Glück erfahren, und bin dankbar dafür. Nichtsdestotrotz, ich empfinde diese Fähigkeit, mich an ganz kleinen Dingen zu erfreuen, manchmal auch als Fluch. Es nötigt mich dazu zu überleben, aber es bringt mich nicht aus der Krise raus, denn diese hat wohl vor 38 Jahren begonnen und endet erst mit dem Ende.

  2. Leserkommentar Sabine schreibt am 20.06.2016, 18.51 Uhr

    Und wenn es keine Erinnerungen (mehr?) an Erfolgserlebnisse gibt? Gute Tipps, die hilfreich klingen, mir, und vmtl auch einigen anderen Menschen nicht helfen können. Nicht, weil wir nicht wollen, sondern die Batterien nie wirklich haben aufladen können ...

  3. Leserkommentar Renate schreibt am 15.06.2016, 20.56 Uhr

    An ednet: Ich hoffe, es geht Dir inzwischen besser. Ich kenne auch das Gefühl, dass ein Schlag nach dem anderen kommt und am Ende kein Licht mehr sichtbar ist am Ende des Tunnels. Aber: der Tunnel hat irgendwann tatsächlich ein Ende! Langsam, aber sicher kommt auch das Licht in Dein Leben, in kleinen Schritten... hier ein Lichtchen, da ein Lichtchen und langsam, aber stetig wird es heller als vorher! Aktiviere vor allem frühere Erfolgserlebnisse, diesselben Mechanismen und Strategien können auch wieder zum Erfolg und schönerem Leben verhelfen. Glaube an das Licht, verliere niemals den festen Glauben daran, dass Du auch etwas erreichen kannst! Du verdienst es.

  4. Leserkommentar July schreibt am 14.04.2016, 10.31 Uhr

    Vielen Dank! Ich habe den Artikel auch unter Tränen gelesen. Ich werde ihn weiter empfehlen! Weiterhin wäre es für mich Interessant in Erfahrung zu bringen, wie der Bauch- und Verdauungstrackt auf Misserfolge reagiert. Dieser zeigt bei mir starke Reaktionen 😉 Viele Grüße !

  5. Leserkommentar Klam schreibt am 15.02.2016, 20.01 Uhr

    An endet. Du bist nicht zu beneiden. Ich kann mir vorstellen dass deine vielen Katastrophen und die Angst vor der nächsten Niederlage, dich schon so geprägt haben, dass man dir das ansieht. So trägst vielleicht deine Resignation nach aussen und unterbewusst nehmen andere Menschen das wahr und gehen auf Abstand. Dein Leidensweg ist für andere spürbar. Ich spüre den schon beim Lesen. Ich würde dich vielleicht meiden, weil ich mich in deiner Gegenwart unwohl fühle . So etwas läuft meist unbewusst ab. Ich will dich nicht mit meinen Worten verletzen. Aber nur spekuliert. ALLES GUTE.

  6. Seite:
newsletter abonnieren

Online Psychotrainings bei Depressionen, Ängsten, ...

Körper Geist Seele Trainingsprogramme

Hilfreiche Beiträge zu Selbstvertrauen - sich annehmen

Selbstvertrauen stärken

Tipps für ein gesundes Selbstwertgefühl

Selbstablehnung und Selbstkritik - woher kommen sie?

Selbstachtung stärken

Mit sich unzufrieden? Sich selbst aufbauen lernen

Ratgeber sich annehmen lernen, seine Selbstachtung stärken

Ratgeber Selbstvertrauen stärken

137 positive Empfehlungen Ratgeber Selbstvertrauen Leserurteile


RATGEBER SELBSTVERTRAUEN ANSCHAUEN

Expertenempfehlung

Frey

Claudia Frey, Heidelberg
Diplom Psychologin

Ich empfehle meinen Patienten die PAL Ratgeber, weil sie wichtige Informationen in einer die Therapie unterstützenden Weise vermitteln. In der Wartezeit auf einen Therapieplatz sind die Bücher eine große Hilfe.

Beliebte Tests

Ärger Test
Wie leicht bin ich aus der Fassung zu bringen?

Psychotest Selbstbewusstsein
Wie steht es um mein Selbstbewusstsein?

Psychotest Selbstwertgefühl
Wie steht es um mein Selbstwertgefühl?

Psychotest Selbstvertrauen
Wie steht es um mein Selbstvertrauen?

Psychotest Selbstmitgefühl
Haben Sie Mitgefühl und Verständnis für Ihre Schwächen?

Zufriedenheit Test
Wie zufrieden bin ich mit mir und meinem Leben?

Frustrationstoleranz Test
Habe ich eine hohe oder geringe Frustrationstoleranz?

Ratgeber Schuldgefühle

Umgang mit Schuldgefühlen Ratgeber

ratgeber schuldgefühle bestellen

facebook teilen
Der innere Kritiker
selbstvertrauen