Lebensweisheit von der Freiheit der Entscheidung

Lebensweisheit eines Schäfers und eines alten Mannes: Es liegt bei uns, ob wir etwas als Glück oder Unglück ansehen.

Lebensweisheit von der Freiheit der Entscheidung
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Wahre Zufriedenheit entsteht, wenn wir alles wollen, was wir bekommen. Darum geht es in dieser Lebensweisheit.

Ein Wanderer trifft auf einen Schäfer. Er fragt diesen, wie wohl das Wetter in den nächsten Tagen werden würde. Der Schäfer antwortet: "So, wie ich es gerne habe". "Woher wissen Sie, dass das Wetter so werden wird, wie Sie es mögen", fragt der Wanderer.

"Sehr einfach", antwortet der Schäfer, "ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nicht immer das bekomme, was ich möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich mir sicher, dass das Wetter so wird, wie ich es mag."

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Wir bekommen nie alles, was wir uns wünschen. Machen wir unser Glück davon abhängig, ob wir etwas bekommen oder nicht, begeben wir uns in die Opferrolle. Wir sind, wie eine Marionette, den anderen oder Umständen ausgeliefert.

Weisheit ist, die Dinge zu nehmen, wie sie sind und sich mit dem Unabänderlichen abzufinden.

Wahre Zufriedenheit entsteht dann, wenn wir alles wollen, was wir bekommen. Alles wollen bedeutet nicht, es zu wünschen. Es bedeutet, das, was wir bekommen, zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Dabei hilft eine andere Lebensweisheit: Rege dich nicht über Kleinigkeiten auf. Alles sind Kleinigkeiten. Wir haben die Freiheit, uns dafür zu entscheiden, etwas als Kleinigkeit, Verlust oder als Katastrophe anzusehen.

Schon vor 2000 Jahren sagte Epiktet:

Es sind nicht die Dinge, die uns unglücklich machen, sondern unsere Sicht der Dinge.

Diese Weisheit hat auch heute noch Gültigkeit.

Ein wunderbares Video von einem alten Mann, das diese Lebensweisheit verdeutlicht

 

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