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Lebensweisheit in der Geschichte: Der Frosch und der Skorpion

Frosch am Ufer

Sind wir Opfer unserer Gewohnheiten und unseres Unterbewusstseins? Oder entscheiden wir, was wir tun? Darum geht es in dieser Lebensweisheit. Bild © Matthew Cole - Fotolia.com

Ein Skorpion trifft am Ufer eines Flusses einen Frosch.

"Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit ans andere Ufer?", fragt der Skorpion.

"Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir auf dem Wasser sind, dann stichst du mich und dann sterbe ich", antwortet der Frosch.

"Nein, wenn ich dich steche, dann gehe ich doch auch unter und sterbe", sagte der Skorpion.

"Das leuchtet mir ein. Steig auf meinen Rücken", sagt der Frosch.

Kaum sind sie ein paar Meter geschwommen, verspürt der Frosch einen stechenden Schmerz.

"Verdammt, jetzt hast du mich ja doch gestochen. Jetzt sterben wir beide", sagt der Frosch.

"Ich weiss. Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion, und Skorpione stechen nun mal", antwortet der Skorpion.

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Die darin enthaltene Lebensweisheit

© Autor: Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Wir Menschen sind keine Skorpione.

Unser Denken, Fühlen und Handeln wird kaum von genetischen Programmen gesteuert.

Wie wir denken, fühlen und handeln, haben wir gelernt.

Was wir gelernt haben, können wir auch wieder verlernen.

Wir müssen also nicht das Opfer unserer Vergangenheit oder vergangener Erfahrungen sein. Wir können uns davon befreien.

Wenn wir mit uns, unserem Verhalten oder der Art, wie wir fühlen, unzufrieden sind, dann können wir heute beginnen, unser Denken, Fühlen und Handeln zu verändern.

Voraussetzung für die Selbstveränderung ist jedoch, dass wir die Verantwortung für uns und unsere Gefühle übernehmen und nicht, wie der Skorpion, unser Verhalten damit entschuldigen, dass wir nun mal so sind und daran nichts ändern können.

Wir können uns ändern!

Wir sind unseren Gefühlen und unseren Gewohnheiten nicht ausgeliefert. Wir haben darauf Einfluss, wie wir uns fühlen. Mehr darüber hier.

Video Lebensweisheit zum Einfluss von Gewohnheiten

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Als Psychotherapeut helfe ich seit 35 Jahren Menschen, besser mit dem Leben und ihren Problemen klarzukommen. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.

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Wie befreien Sie sich von schlechten Angewohnheiten?

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  1. Leserkommentar Petra Urland schreibt am 26.09.2016, 00.14 Uhr

    Was sind schlechte Angewohnheiten? Ein viel zu allgemeiner Begriff. Hallo ich gehe manchmal ins Fitnessstudio, oder durch den Wald. Habe ich damit irgendwas an meinem Rauchverhalten geändert? Es sollte mal hinterfragt werden, warum und was schlechte Angewohnheiten sind? Ich bin Sozialarbeiterin und mach Unmögliches möglich, aber zu welchem Preis? Ich kann mich nicht befreien, als alleinerziehende Mutter, wenn der Scheißkerl mit Lügen durchkommt. Wo ist jetzt ihre Weisheit?

  2. Leserkommentar Petra Meyer schreibt am 04.08.2016, 19.50 Uhr

    Seit einigen Jahren arbeite ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Ich empfehle meinen Klienten während der Therapie diese Buchreihe, weil sie wichtige Informationen für die Therapie vermitteln.

  3. Leserkommentar Peter schreibt am 18.07.2016, 15.11 Uhr

    Ich begehre einfach eine bessere Gewohnheit mehr! Suche mir Vorbilder die das schafften was ich bis jetzt noch nicht geschafft habe. Bin eigentlich Willensschwach wenn es um eine Änderung geht, doch als ich Kaffeesüchtig war, da trank ich Getreidekaffee der grauenhaft war. Ich stieg freiwillig auf Tee um und wenn sich die alte Gewohnheit bemerkbar machte, sagte ich kurz, na dann wird es Zeit wieder Getreidekaffee zu trinken und schon war die Änderung Tee zu trinken die beste Wahl und nichts zwang mich innerlich mehr Kaffee zu begehren. Erwachsene werden nicht bestraft, so hilft etwas Selbstbestrafung oft ganz gut um eine neue Gewohnheit zu erwerben und sich für alte Gewohnheiten Strafen aus zu denken.

  4. Leserkommentar Engel schreibt am 02.03.2016, 05.24 Uhr

    Man kann aus seine Verhaltensrollen ausbrechen, man benötigt nur Mut und geduld. Weil man in der Kindheit schlechtes erfahren musste oder allgemein in der Vergangenheit ist das keine Entschuldigung als Erwachsener Mensch dieses Verhalten weiter zu führen. Es ist schwer sein Eigenes Verhalten zu reflektieren , zumundestens vor anderen, ich denke jeder Mensch tut es, innerlich für sich selbst. Man sucht dann Gründe für bestimmte Verhaltensweisen um sich selbst etwas besser zu verstehen, denn ist es nicht oft so , das WIR uns eigenes Verhalten auf bzw in bestimmten Situationen nicht verstehen können und dann auch erschrocken darüber sind? denke das kennt jeder . Fehler machen darf jeder Mensch, denn nur aus denen lernt man. Man muss nur seine eigene Einstellung zu manchen Dingen ändern, erst Recht dann wenn es Negative gefühle und auch Verhaltensrollen sind. Dann kann man sich jemanden anvertrauen und evtl auch Hilfe bei einer vertrauten Person holen ... ABER der WILLE wird benötigt. Ist oft nicht einfach. Aber es geht alles.. man wird nicht mit schlechten Angewohnheiten und Verhalteb geboren.

  5. Leserkommentar lilioci schreibt am 02.02.2016, 14.05 Uhr

    Schlechte Angewohnheiten sind schon so gut wie abgelegt, wenn ich sie als schlechte Angewohnheiten identifiziere. So etwas möchte ich ja nicht haben, und folglich achte ich darauf und mache es anders. Training!

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