Lebensweisheit in der Geschichte: Der Frosch und der Skorpion

Lebensweisheit in dem Gleichnis vom Frosch und dem Skorpion: Wir bestimmen über uns Denken Fühlen und Handeln.

Lebensweisheit in der Geschichte: Der Frosch und der Skorpion
© Austin Santaniello, unsplash.com

Sind wir Opfer unserer Gewohnheiten und unseres Unterbewusstseins? Oder entscheiden wir, was wir tun? Darum geht es in dieser Lebensweisheit.

Ein Skorpion trifft am Ufer eines Flusses einen Frosch.
"Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit ans andere Ufer?", fragt der Skorpion.
"Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir auf dem Wasser sind, dann stichst du mich und dann sterbe ich", antwortet der Frosch.
"Nein, wenn ich dich steche, dann gehe ich doch auch unter und sterbe", sagte der Skorpion.
"Das leuchtet mir ein. Steig auf meinen Rücken", sagt der Frosch.
Kaum sind sie ein paar Meter geschwommen, verspürt der Frosch einen stechenden Schmerz.
"Verdammt, jetzt hast du mich ja doch gestochen. Jetzt sterben wir beide", sagt der Frosch.
"Ich weiss. Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion, und Skorpione stechen nun mal", antwortet der Skorpion.

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Wir Menschen sind keine Skorpione. Unser Denken, Fühlen und Handeln wird kaum von genetischen Programmen gesteuert. Wie wir denken, fühlen und handeln, haben wir gelernt.

Was wir gelernt haben, können wir auch wieder verlernen.

Wir müssen also nicht das Opfer unserer Vergangenheit oder vergangener Erfahrungen sein. Wir können uns davon befreien. Wenn wir mit uns, unserem Verhalten oder der Art, wie wir fühlen, unzufrieden sind, dann können wir heute beginnen, unser Denken, Fühlen und Handeln zu verändern. Voraussetzung für die Selbstveränderung ist jedoch, dass wir die Verantwortung für uns und unsere Gefühle übernehmen und nicht, wie der Skorpion, unser Verhalten damit entschuldigen, dass wir nun mal so sind und daran nichts ändern können.

Wir können uns ändern!

Wir sind unseren Gefühlen und unseren Gewohnheiten nicht ausgeliefert. Wir haben darauf Einfluss, wie wir uns fühlen. Mehr darüber hier.

Video Lebensweisheit zum Einfluss von Gewohnheiten

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Christina schreibt am 26.07.2020

Danke, Achim, danke Gerd, danke PAL Team für eure Kommentare und für diesen Impuls. Gerade heute morgen hatte ich ein klares Beispiel für meine Gewohnheit, negativ zu denken und dann darauf zu reagieren.Die Reaktion meines Gesprächspartners und Ihr alle ermutigt mich, neue Wege auszuprobieren und einzuüben.Alles Gute Euch allen!

Hadig schreibt am 26.07.2020

Der gutmütige Frosch wusste um die Gefährlichkeit des Skorpions.Er hat sein Wissen jedoch durch sein Helfersyndrom ausgeschaltet.Dumm gelaufen! :-(Hüten wir uns vor den "Skorpionen"unserer Gesellschaft, die wir überall antreffen können. Besonders gefährlich sind sie dort wo sie der gläubige Mensch nicht erwartet. Frag nach bei Giordano Bruno.

Gerd schreibt am 22.09.2019

Hallo Miteinander,Immer wenn ich Angst habe und traurig bin, schleichen sich schlechte Gewohnheiten wie Schuld, Eifersucht und noch mehr Angst ein.Natürlich sind es nur Gedanken. Aber genau das kann man ausnützen. Wenn man weiß, dass man diese Gedanken selbst erschafft, muss man dies zuerst annehmen und dann kann man handeln.Ich wünsche euch allen viel Erfolg und mir auch ?LG Gerd

Achim schreibt am 14.07.2019

Seit einigen Jahren habe ich immer wieder mal mit leichteren bis schwereren Depressionen zu tun. Die Ursachen und Auslöser sind hierbei wohl nicht so einfach zu greifen oder zu bestimmen, das ganze ist wohl sehr vielschichtig und komplex, was mich immer sehr mutlos und frustriert gemacht hat, weil ich das Gefühl hatte, "du kannst nichts tun, nichts ändern, du bist so wie du bist." Auch in dieser Geschichte steckt für mich wieder diese wichtige Erkenntnis, das dem nicht so ist, das wir nicht unseren "automatischen" Gedanken und Gefühlen hilflos ausgeliefert sind, sondern das wir das Ruder in der Hand haben, wir sind der Kapitän auf unserem Schiff.Mittlerweile bin ich davon überzeugt, das auf jeden Fall ungünstige, negative, angelernte Denk- und Verhaltensweisen, die wiederum negative Gefühle (wie z.b. Angst) hervorrufen ein Hauptfaktor und Auslöser bei Depressionen oder überhaupt bei psychischen Erkrankungen sind.Um unsere Situation zu verbessern müssen (können) wir selbst etwas tun, packen wir es an, stöbern wir die für uns schädlichen, negativen Denk- und Verhaltensmuster auf, ändern wir sie in positive und für uns nützliche.Einfach? Nein, aber es geht und macht Spaß.Geht`s schnell? Nein, aber je weiter wir diesen Weg gehen, desto schöner und einfacher wird er.Es lohnt sich.Ich wünsche jedem der ihn geht oder gehen will viele und auch einfache Wegweiser.

Jens schreibt am 16.06.2019

Liebes Ratgeber-Team,liebeRatsuchende!Ich denke das wir mehr Aufgabensuchen sollten, anstatt Aufzugeben.Aufgaben sind für mich positiveLebensziele, bei denen man Reiferwerden kann,und seiner innerenBestimmung nahe kommen kann.Aufgaben in einer anderen Richtung,sind Aufgaben von Dingen die unsschaden;die uns unglücklich machen.Alles Gute für Euch da drausen!Euer Jens

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 Die darin enthaltene Lebensweisheit
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