Wie du deinen Ärger loslassen kannst …

Wenn es dir wie vielen Menschen geht, dann kennst du das Gefühl Ärger als täglichen Gast. Vielleicht ist der Ärger dir willkommen, vielleicht aber auch nicht. Dieses inspirierende Video zeigt, wie du mit deinem Ärger richtig umgehen kannst.

Manche Menschen glauben, ihren Ärger zu benötigen, um sich gegen einen anderen Menschen wehren zu können. Erst wenn sie richtig sauer auf jemanden sind, kommt ihnen mal ein Nein über die Lippen und sie schaffen es, ihm ehrlich die Meinung zu sagen.

Das mag zwar für den Ärger sprechen, doch die Frage ist, ob wir den Ärger wirklich brauchen, um unsere Meinung sagen und selbstsicher handeln zu können. Eine weitere Frage, die sich stellt: Wie lange müssen wir den Ärger beibehalten, bis wir wieder ins Gleichgewicht kommen können?

Wenn du lieber entspannt als ärgerlich oder wütend sein willst, dann findest du im folgenden Video einige hilfreiche Strategien.

Inhalt des Videos

Wenn du dich ärgerst, dann leidest du für die Fehler der anderen. Dein Ärger ist ein Signal, dass du dich gegen eine Person oder ein Ereignis stellst. Dein Körper macht sich bereit, deine Rechte zu verteidigen und die Gerechtigkeit für dich wiederherzustellen.

Doch halt! So positiv wieder Ärger erscheint, ist der meist nicht. Wann immer du dich ärgerst, werden Stresshormone ausgeschüttet. Manchmal kannst du vor lauter Ärger keinen klaren Gedanken fassen und tust oder sagst Dinge, die dir hinterher leidtun.

Was aber kannst du tun, um dich weniger lang über ein bestimmtes Ereignis zu ärgern?

Tipp 1: Entscheide dich bewusst für oder gegen das Ärgern
Frage dich, wenn du dich beim Ärgern ertappst, ob du durch deinen Ärger etwas erreichen kannst: "Hilft mir mein Ärger im Augenblick?"

Tipp 2: Konzentriere dich auf dich
In dem du dich auf deinen Körper konzentrierst, gelangst du schneller zu neutralen Gedanken und dein Ärger lässt nach.

Tipp 3: Ändere deine Blickrichtung
Indem du dich in dein Gegenüber hineinversetzst, fällt es dir leichter, ihn zu verstehen bzw. ihm sein Verhalten zu verzeihen.

Nutze deine Fähigkeit, in dir Verständnis, Akzeptanz und Liebe wachzurufen – auch wenn andere Menschen sich nicht so verhalten, wie du es dir wünschst. Es lohnt sich – deinetwegen!

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Barbara schreibt am 31.05.2021

Trotz aller Regelmäßigkeit erscheint dieser Newsletter in meinem Postfach für mich meist überraschend, und nicht selten in einem Moment, wo ich positive Gedanken gerade gut gebrauchen kann! :-) Schön!
Allen, die dies lesen, eine gute Zeit und Wohlbefinden, z. Bsp. in der Natur!
Barbara

Plü schreibt am 30.05.2021

Ich ertappe mich dabei, wieder gereizt -in Situationen zu reagieren. Letzte Situation: Disput mit einer Kassiererin bei Karstadt. Ich habe in nahezu allen Punkten Verhaltens -und Gedankenmuster erkannt. Ich werde das vor Jahren- von einem hamburger VTler erlernte "Modell" - aus dem Bereich der Verhaltenstherapie - die Anwendung der kognitiven Semantik sprich die Überprüfung derselbigen - wieder in meinen Alltag integrieren. Danke für die Anregung und allen Lesern wünsche ich einen sonnigen Tag ohne Ärger !
mit Gruß Plü
Hamburg/Eimsbüttel d. 30.5.21

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