Psychotest Emetophobie (Angst zu erbrechen)

Die Angst vorm Erbrechen belastest Sie in Ihrem Alltag? Der Selbsttest hilft Ihnen zu erkennen, ob Sie unter einer Emetophobie leiden.

Psychotest Emetophobie (Angst zu erbrechen)
© PAL Verlag

Haben Sie Angst, dass Ihnen übel wird und Sie sich übergeben müssen? Oder dass andere sehen könnten, dass Sie erbrechen müssen? Oder löst bei Ihnen schon das Lesen oder Hören über Erbrechen und Übergeben Panik aus?  Verschaffen Sie sich mit dem Psychotest Klarheit, ob und wie stark Sie unter einer Emetophobie leiden.

Emetophobie: Merkmale der Angst vor dem Erbrechen

Zu erbrechen ist für die meisten Menschen nicht angenehm, aber erträglich. Wenn es vorüber ist, gehen sie meist wieder zur Tagesordnung über. Es gibt aber auch Menschen, deren Leben durch die Angst vor dem Erbrechen erheblich eingeschränkt ist.

Laut wissenschaftlichen Studien ist ungefähr eine unter Tausend von einer Emetophobie betroffen, in der Mehrheit Frauen.

Dabei erleben nicht alle Betroffenen die Emetophobie gleich stark und bilden dieselben Ängste aus:

  • Die einen haben Angst, selbst zu erbrechen, sei es in der Öffentlichkeit, alleine oder beides. Beim kleinsten Anzeichen von Übelkeit oder einem flauen Magen können Angst und Panik auftreten.
  • Andere versuchen alles zu vermeiden, um in Situationen zu geraten, in denen sie Zeuge werden könnten, wie andere Menschen sich übergeben.
  • Manche entwickeln Ängste, wenn sie Erzählungen über das Erbrechen hören, darüber lesen oder Bilder bzw. Filme darüber sehen. Auch Flecken am Boden sind suspekt, da es sich Erbrochenes handeln könnte.

Allen gemeinsam ist, dass das Thema Erbrechen eine Angststörung hervorruft, die bis hin zu Panikattacken reichen kann. Die Betroffenen erleben den körperlichen Kontrollverlust, der mit dem Übergeben einhergeht, als einen Zustand, der Angst macht. Die Unvorhersehbarkeit des Erbrechens und die damit einhergehende Hilflosigkeit nehmen sie als bedrohlich war. So entsteht die Angst vor der Angst – wie bei jeder Angststörung. Ein Teufelskreis beginnt: Die Befürchtung, sich erbrechen zu müssen, löst Übelkeit aus, die die Angst und Panik verstärkt. Die Angst vor dem Erbrechen ist für die Betroffenen stark belastend, da das Thema im Alltag permanent präsent ist: Immer können wir jemandem begegnen, dem übel ist und der sich vielleicht übergeben muss.

Angst zu erbrechen: Vermeidungsstrategien im Alltag

Betroffene versuchen, alle Situationen, die mit dem Thema Erbrechen korrelieren, so gut es geht zu vermeiden. Folgende Verhaltensweisen sind typisch:

  • Fahrten mit (öffentlichen) Verkehrsmitteln werden vermieden und oft Medikamenten gegen Reiseübelkeit prophylaktisch eingenommen.
  • Aus Angst vor Magen-Darm-Viren werden Menschenansammlungen gemieden (in extremen Fällen kann das auch zu einer Sozialen Phobie führen) und die Hände übermäßig häufig gewaschen.
  • Partys und Feiern werden aus Angst vor Betrunkenen, die sich übergeben könnten, selten besucht.
  • Aus Angst vor Lebensmittelvergiftungen werden Restaurants eher gemieden oder nur bestimmte Speisen ausgewählt.
  • Bei Frauen tritt auch oft die Angst vor der Schwangerschaftsübelkeit auf und die Befürchtung, das Kind nicht versorgen zu können, wenn es erbrechen muss.

Therapie von Emetophobie: Wie kann die Angst zu erbrechen behandelt werden?

Betroffenen, die unter einer Emetophobie leiden, kann gut mit einer Kognitiven Verhaltenstherapie geholfen werden. Sie lernen in der Therapie, den Ursprung der Emetophobie zu finden, mit der Angststörung umzugehen und Panikattacken entgegenzuwirken. In einem Konfrontationstraining, das von der Therapeutin oder dem Therapeuten begleitet wird, setzen sich die Betroffenen direkt mit ihrer Angst vor dem Erbrechen auseinander, zum Beispiel durch das Betrachten von Bildern und Filmen zum Thema. Dadurch sollen sie lernen, dass von diesen Situationen keine Gefahr ausgeht und einen Ausweg aus ihrer Angststörung finden. Entspannungstechniken und Atemübungen unterstützen die Therapie.

Unser Psychotest: Habe ich Angst vor dem Erbrechen?

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und lesen Sie die folgenden Fragen aufmerksam durch. Überlegen Sie bei jeder Frage, ob und wie sehr Sie sich darin wiedererkennen.

Schieben Sie hierfür bei jeder Frage den Regler zwischen „trifft gar nicht zu“ und „trifft vollkommen zu“.

In der Auswertung erhalten Sie Hinweise, ob und wie stark Sie unter einer Emetophobie leiden und wie Sie Hilfe bekommen.

Hinweis: Dieser Test dient zur Selbsteinstufung und kann nicht die Diagnose eines Psychotherapeuten oder Psychiaters ersetzen.

trifft gar nicht zu
trifft vollkommen zu
trifft gar nicht zu
trifft vollkommen zu
trifft gar nicht zu
trifft vollkommen zu
trifft gar nicht zu
trifft vollkommen zu
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trifft vollkommen zu
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trifft vollkommen zu
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Frage 1 und 2 von 26

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 Emetophobie: Merkmale der Angst vor dem Erbrechen
 Angst zu erbrechen: Vermeidungsstrategien im Alltag
 Therapie von Emetophobie: Wie kann die Angst zu erbrechen behandelt werden?
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