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Intoleranz

Unter Intoleranz verstehen wir in der Psychologie Unduldsamkeit. Wir sind nicht bereit, eine Situation oder einen Menschen so zu tolerieren, wie er ist.

Das Gegenteil davon ist Toleranz.

Menschen, die in Bezug auf eine bestimmte Sache oder Person intolerant sind, fühlen sich gewöhnlich im Recht.

Sie haben die Einstellung: „So etwas kann man nicht tolerieren. Da muss ich dagegen gehen.“ Sie haben eine ablehnende feindselige Haltung.

Intoleranz ist eine ganz persönliche Entscheidung. Wir bestimmen die Grenze, ab wann etwas unseren Wertvorstellungen so stark widerspricht, dass wir Einspruch erheben.

Je starrer unsere Lebensvorstellungen sind, umso häufiger werden wir uns jedoch von gegenteiligen Einstellungen bedroht fühlen und mit Intoleranz reagieren.

Unser Intoleranz kann sich dann ganz unterschiedlich äußern: Wir meiden die Situation oder Person einfach. Oder aber wir erheben unsere Stimme und äußern unsere Meinung.

Manchmal werden wir auch aktiv, tun etwas gegen Missstände, die wir erkennen.

Und manche Menschen werden sogar gewalttätig und bedrohen das Leben anderer, weil sie diese nicht tolerieren können.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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