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Christopher Reeve
Alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt


Christopher Reeve, ehemals gefeierter Held in dem Kinostreifen Superman, erleidet 1995 auf dem Höhepunkt seiner Karriere einen Reitunfall.

Er bricht sich einen Halswirbel und sein Rückenmark wird vollständig durchtrennt.

Die Diagnose der Ärzte: Vollständige Verletzung, was soviel heißt wie: Er wird vom Hals ab vollständig gelähmt bleiben und das bis zum Rest seines Lebens - ohne jede Hoffnung auf Besserung oder gar Heilung.

Die Ärzte irrten. Reeve machte das Unmögliche möglich.

Mittels eines anstregenden Trainingprogramms erreichte er, dass sein Gehirn wieder Befehle an den Körper geben konnte.

Er brauchte noch ein Beatmungsgerät, d.h. konnte nicht ohne fremde Hilfe atmen, er saß im Rollstuhl, er konnte sich nicht alleine ernähren, - aber, er konnte einige Jahre nach seinem Unfall, wieder seine Fußzehen, seine Hände, die Arme, die Beine und den Oberkörper bewegen.

Vielleicht nicht gerade viel - aber diese Fähigkeiten machten ihn zu einer medizinischen Sensation, denn medizinisch gesehen ist es für jemanden mit einem durchtrennten Halswirbel absolut unmöglich, diese Leistungen zu vollbringen.

Sind erst einmal die Nervenbahnen im Rückenmark durchtrennt, dann ist es aus medizinischer Sicht unmöglich, etwas Derartiges zu vollbringen - schließlich wachsen die Nevenbahnen nicht mehr zusammen - so zumindest die gängige medizinische Lehre.

"Nichts ist unmöglich" so lautete das Credo von Christopher Reeve.

"In meinen Träumen", so Reeve, "bin ich nie behindert. In den letzten 7 Jahren bin ich gesegelt, geritten und Ski gelaufen, habe mit meiner Frau geschlafen und war in meiner Vorstellung immer aktiv".

Gepaart mit hartem Training, einem unerschütterlichen Lebenswillen und dem Glauben, irgendwann das Leben eines Nichtbehinderten führen zu können, hatte Reeve das "Unmögliche" möglich gemacht.

Leider war es Christopher Reeve nicht gegönnt, sich und der Welt zu zeigen, dass dem alles möglich ist, der glaubt. Er verstarb am 10.10.2004

Seine Botschaft lebt weiter:

Es gibt immer eine Chance, solange man sich selbst und die Hoffnung nicht aufgibt.

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