Das Positive sehen

Ob wir das Negative oder das Positive in der Welt sehen, hängt nicht von dem ab, was wir erleben, sondern davon, wie wir es interpretieren. In dem inspirierenden Video erfährst du, warum sich eine positive Sichtweise immer lohnt.

Sicher kennst du das Beispiel, das oftmals verwendet wird, wenn der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten erklärt wird: Optimisten beschreiben ein halbgefülltes Glas als halbvoll, während es Pessimisten als halbleer sehen. An diesen so unterschiedlichen Sichtweisen wird deutlich, wie verschieden ein und dieselbe Wirklichkeit von uns aufgenommen und interpretiert werden kann. Es bedeutet auch: Die eine objektive Wahrheit existiert nicht, sie wird von unseren Gefühlen beeinflusst.

Mit "halbvoll" verbinden wir ein Gefühl von Fülle – wir haben noch so viel zu trinken. "Halbleer" vermittelt uns dagegen eher den Eindruck des Mangels und des Verlusts. Wir bekommen Angst, dass wir bald nichts mehr im Glas haben werden. 

Doch können wir uns zu jeder Zeit selbst entscheiden, auch einmal die Perspektive und damit verbunden unsere innere Einstellung, Gefühlslage und Stimmung zu wechseln, am besten so, dass sie eher in die optimistische Richtung geht. So können wir negative Gefühle wie Ängste und Sorgen aus eigener Kraft überwinden. Davon handelt das Video dieses Beitrags: Das Positive sehen.

Inhalt des Videos

In jedem Augenblick bewertest du mehr oder weniger bewusst, was um dich herum passiert.

Wenn du sehr oft nur das Negative erkennst, dann deshalb, weil du quasi eine Brille aufhast, die deinen Blick eher auf das Negative als auf das Positive lenkt. Vielleicht stellst du dir bei jedem Thema die Frage: Kann es schief gehen? Oder aber du gehst davon aus, dass jeder um dich herum dir nur Böses will oder dass dir Schlechtes widerfahren wird?

Die Folgen dieser grundsätzlichen negativen Einstellungen sind enorm. Als Pessimist bist du oft angespannt und fühlst dich schlecht. Du verspürst Angst und Hoffnungslosigkeit. Als Optimist verspürst du hingegen Hoffnung und Energie, auch wenn du ab und zu Enttäuschungen erlebst und auf Probleme stößt.

Wenn du eher zu den Pessimisten gehörst, dann kannst du ganz bewusst daran arbeiten, dir eine optimistische Denkweise anzulegen.

Tipp 1: Suche dir ein Modell

Gibt es einen optimistischen Menschen in deinem Umfeld? Dann frage dich, wenn du wieder einmal etwas negativ siehst: “Wie würde dieser Mensch darüber denken und wie würde er sich verhalten?” Was spricht dagegen, dass du dich in seine Rolle begibst und ihn nachahmst? Was kannst du verlieren? Was kannst du gewinnen?

Tipp 2: Suche nach den verborgenen Chancen

Bemühe dich, wenn du eine konkrete Situation negativ bewertest, auch darum, die Rückseite der Medaille sehen: Was könnte diese Situation für dich haben? Es gibt keine Situation, die nur negativ ist. Und viele Situationen, die wir im ersten Moment für negativ halten, erweisen sich im Nachhinein als positiv. 

Tipp 3: Verändere deine Einschätzung

Mache in der Phantasie eine kleine Zeitreise. Male dir aus, wie du in zehn Jahren über diese Situation, die du im Augenblick so negativ siehst, denken wirst. Würde diese Erfahrung in zehn Jahren noch von Bedeutung sein? Würdest du diese dann noch ebenso negativ beurteilen? Was könnte sich ändern, wenn du diese Erfahrung jetzt schon positiver sehen könntest?

Nutze deine Fähigkeit, bis ins hohe Alter alte Gewohnheiten aufgeben und Neues lernen zu können. Du benötigst hierzu lediglich die Bereitschaft, an dir zu arbeiten, sowie Übung und Ausdauer.

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Wolf schreibt am 27.11.2022

Leider zähle ich zu den Pessimisten. Sehe mal, dir geht es gut, du hast noch den Mut
zu kämpfen, rät mir der Nachbar, erinnere dich, was war gut.
Ihre Anregungen beeindrucken mich sehr, also das Positive sehen
Herzliche Grüße


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