Das Positive sehen

Sicher kennen Sie das Beispiel, das oftmals verwendet wird, wenn der Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten erklärt wird: Optimisten beschreiben ein halbgefülltes Glas als halbvoll, während es Pessimisten als halbleer beschreiben.

An diesem Beispiel ist etwas dran, denn es beschreibt gut das Grundgefühl, das Optimisten und Pessimisten verspüren. Mit halbvoll verbinden wir ein Gefühl von Fülle, wir haben noch soooo viel zu trinken. Halbleer vermittelt uns hingegen eher den Eindruck des Mangels und des Verlusts. Wir bekommen Angst, dass wir bald nichts mehr im Glas haben werden.

Doch können wir uns zu jeder Zeit selbst entscheiden, unseren Geist so zu schulen, dass er eher in die optimistische Richtung geht. Davon handelt das Video dieses Beitrags Das Positive sehen.

Inhalt des Videos

In jedem Augenblick bewertest du mehr oder weniger bewusst, was um dich herum passiert.

Wenn du sehr oft nur das Negative erkennst, dann deshalb, weil du quasi eine Brille auf hast, die deinen Blick eher auf das Negative als auf das Positive lenkt. Vielleicht stellst du dir bei jedem Thema die Frage: Kann es schief gehen? Oder aber du gehst davon aus, dass jeder um dich herum dir nur Böses will oder dass dir Schlechtes widerfahren wird?

Die Folgen dieser grundsätzlichen, negativen Einstellungen sind enorm. Als Pessimist bist du oft angespannt und fühlst dich schlecht. Du verspürst Angst und Hoffnungslosigkeit. Als Optimist verspürst du hingegen Hoffnung und Energie, auch wenn du ab und zu Enttäuschungen erlebst und auf Probleme stößt.

Wenn du eher zu den Pessimisten gehörst, dann kannst du ganz bewusst daran arbeiten, dir eine optimistische Denkweise anzulegen.

Tipp 1: Suche dir ein Modell.

Gibt es einen optimistischen Menschen in deinem Umfeld? Dann frage dich, wenn du wieder einmal etwas negativ siehst: “Wie würde dieser Mensch drüber denken und wie würde er sich verhalten?” Was spricht dagegen, dass du dich in seine Rolle begibst und ihm nachahmst? Was kannst du verlieren? Was kannst du gewinnen?

Tipp 2: Suche nach den verborgenen Chancen.

Bemühe dich, wenn du eine konkrete Situation negativ bewertest, auch darum, die Rückseite der Medaille sehen: Was könnte diese Situation für dich haben? Es gibt keine Situation, die nur negativ ist. Und viele Situationen, die wir im ersten Moment für negativ halten, erweisen sich im Nachhinein als positiv. 

Tipp 3: Verändere deine Einschätzung.

Mache in der Phantasie eine kleine Zeitreise. Male dir aus, wie du in 10 Jahren über diese Situation, die du im Augenblick so negativ siehst, denken wirst. Würde diese Erfahrung in 10 Jahren noch von Bedeutung sein? Würdest du diese dann noch ebenso negativ beurteilen? Was könnte sich ändern, wenn du diese Erfahrung jetzt schon positiver sehen könntest?

Nutze deine Fähigkeit, bis ins hohe Alter alte Gewohnheiten aufgeben und Neues lernen zu können. Du benötigst hierzu lediglich die Bereitschaft, an dir zu arbeiten, sowie Übung und Ausdauer

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