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Hysterie

Heutzutage hat der Begriff Hysterie Eingang in die Alltagssprache gefunden, wenn z.B. ein Partner den anderen mit "Du bist ja hysterisch" abwertet.

In der Psychologie und Psychiatrie gibt es hingegen heute zwei verschiedene Auffassungen zur Hysterie.

Nach der ICD 10 - Klassifikation der WHO spricht man statt von Hysterie von dissoziativen Störungen oder Konversionsstörungen.

Die Ursache dieser Störungen liegt in traumatisierenden Erlebnissen, unlösbaren oder schweren Konflikten, Problemen oder Beziehungen.

Die Beschwerden können nicht durch eine körperliche Erkrankung erklärt werden.

In diese Kategorie gehören z.B. die Erinnerungslosigkeit (Amnesie), die seelisch-körperliche Erstarrung (Stupor), Störungen der Bewegung und der Sinnesempfindungen, Pseudokrampfanfälle.

Die amerikanische Psychiatrische Vereinigung (APA) fasst darunter die histrionische Persönlichkeitsstörung.

Betroffene streben übermäßig stark nach Aufmerksamkeit und kreisen in ihren Gedanken um sich selbst.

Sie neigen zu überschwänglichen Gefühlsreaktionen, sowohl bei positiven als auch negativen Gefühlen.

Ihr Leben weist viele Sprünge auf, sie lassen sich leicht von äußeren Einflüssen bestimmen.

Autorin des Beitrags:

Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf

Dr. Doris Wolf ist Expertin für:

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