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Diplom Psychologin, Speyer

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Angst vor Wochenenden und Feiertagen nach dem Tod des Partners

frau schaut verängstigt aus dem fenster

Wochenenden und Feiertage sind für Hinterbliebene besonders schlimm, da sie an diesen Tagen meist alleine sind. Sie spüren dann die innere Leere und den Schmerz besonders stark. Bild © Petro Feketa - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Wer seinen Partner durch Tod verloren hat, hat in den ersten Monaten, in dem ersten Jahr oder sogar in den folgenden Jahren meist große Angst vor Wochenenden und Feiertagen.

Es ist die Zeit, die traditionell für die Familie, für gemeinsame Aktivitäten mit dem Partner reserviert ist.

Am Wochenende kommt der Alltag zum Erliegen, die Geschäfte und Firmen haben geschlossen. Es gibt weniger Möglichkeiten, sich abzulenken.

Schauen wir aus dem Fenster oder gehen nach draußen, scheinen uns nur glückliche Familien und Paare zu begegnen.

Dieser Anblick erinnert uns schmerzhaft an unseren Verlust, an das, was wir nie mehr mit unserem Partner oder Angehörigen erleben dürfen.

Vielleicht entscheiden wir deshalb, uns in der Wohnung hinter geschlossenen Jalousien zu verstecken, und nur die Hoffnung hält uns aufrecht, dass irgendwann dass Wochenende vorbei sein wird.

Eine Steigerung stellen dann noch Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Neujahr sowie Geburtstage, Todestage und Hochzeitstage dar.

Unsere mit dem Partner verbundenen Rituale erscheinen uns jetzt, nach seinem Tod, sinnlos. Wir fühlen uns einsam und aussortiert.

Alle um uns scheinen glücklich und genießen die Festtage. Wie sollen wir deren Gesellschaft ertragen - mit den Bildern unserer glücklichen Vergangenheit vor Augen?

Wie mit Wochenenden und Feiertagen umgehen?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Art, mit der Trauer umzugehen. Auch für die Wochenenden und Feiertage muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Beide Extreme, so zu tun, als ob sich nichts verändert hätte, oder sich so zu verhalten, als ob es kein Weiterleben mehr ohne den verstorbenen Menschen gäbe, sind nicht hilfreich.

Hilfreich ist, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind und dazu stehen, wie wir uns fühlen.

Wir benötigen keine Ausflüchte, weshalb wir eine Einladung nicht annehmen oder erst kurz zuvor entscheiden können, ob wir kommen oder nicht.

Wir sind in einer Ausnahmesituation, in der andere Regeln gelten!

Für manche Menschen ist es hilfreich, neue Rituale zu entwickeln, um den Schmerz lindern - z.B. bescheren sie an Weihnachten Kinder im Waisenhaus oder buchen über ihren Geburtstag eine Reise. 

Andere bitten die Familienmitglieder, die Festtagsaktivitäten anders zu gestalten, sodass die Erinnerung weniger stark auftaucht.

Wieder andere laden ihre Freunde zum Geburtstag ein, um zu spüren, dass sie nicht alleine sind.

Es gibt auch Menschen, die entscheiden, überhaupt keine Festtage mehr feiern zu wollen. Dieser Vorsatz hat nur ein Problem: Um sie herum feiern die anderen Menschen, vor Weihnachten sind die Geschäfte dekoriert und dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf sie. Die Erinnerung an vergangene Zeiten mit dem Partner taucht dennoch auf.

Es gibt aber auch Menschen, die Wochenenden und Festtage für die Erinnerung an den verlorenen Menschen reservieren. Sie nehmen sich ein Fotoalbum oder alte Liebesbriefe und tauchen ein in die schmerzlichen Gefühle.

Manche schreiben Tagebuch über ihre Erinnerungen und Gefühle. Wenn dies eine bewusste Entscheidung ist, dann ist das gut - allerdings sollte nicht jedes Wochenende nur auf Erinnerungen basieren.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einer örtlichen Trauerbewältigungsgruppe anzuschließen und zusammen mit anderen Betroffenen einen Teil der Festtage oder der Wochenenden zu verbringen.

Auch das Internet - etwa ein Trauerforum - bietet Möglichkeiten, sich dann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Menschen suchen sich eine Aufgabe, durch die sie wieder einen Sinn in ihrem Leben sehen.

Sie arbeiten ehrenamtlich, begleiten z.B. neue Patienten im Krankenhaus, besuchen Kranke oder machen Babysitting.


angst-vor-wochenenden.html

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Eine neue Aufgabe verschafft Ablenkung, lenkt den Blick auf Menschen, denen es auch schlecht oder noch schlechter geht, und gibt uns eine neue Erfüllung.

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  1. Leserkommentar Tascha schreibt am 31.03.2015

    Guten Morgen Nicole,ich hoffe es geht Dir heute einigermaßen, naja bei mir ist es gerade mal 2 Wochen her, seit mein Mann gestorben ist, noch ganz neu... aber es wird immer schlimmer! Ich vermisse ihnso unsagbar! Er war mein ein und alles. Ich wohne sogar noch näher bei Mosbach also bei Hirschhorn/Neckar! Gerne können wir uns mal treffen?! LG Tascha

  2. Leserkommentar Tascha schreibt am 31.03.2015

    Hallo Petra, ja kenn ich, mein Mann war Kölner und ne ware Frohnatur, ich vermisse seinen Humor und seine gute Laune, die er immer hatte! Ja, das mit den Anträgen, Witwenrente, Erbschein, usw.... das ist grausam, man kann nicht mal in ruhe trauern. Arbeitest Du auch? Ich arbeitete bei meinem Mann in seiner Firma- das ist auch vorbei, alles ist vollkommen anders! Und er fehlt ohne ende. Ja die Sehnsucht ist sehr sehr schlimm. Darf ich fragen an welchem Krebs er starb? Mein Mann hatte Lungenkrebs, Endstadium! Er bekam keine Luft mehr zum Schluss es war dramatisch. Ja warum passiert das uns? Eine Antwort werden wir nicht bekommen, wir konnten uns wenigstens noch verabschieden, oder? Wir könnten auch mal telefonieren? Wenn Du magst:-) Herzliche Gruße Tascha

  3. Leserkommentar Nicole schreibt am 30.03.2015

    Hallo Tascha,ich bin nicht so weit weg von HD.Wohne in der Nähe von Mosbach,wenn du möchtest,dann kannst du mich gerne besuchen.Mein Sascha war erst 42 Jahre.Er fehlt mir so sehr und meine Einsamkeit nimmt kein Ende.Liebe Uli, mein Mann hat sein Hobby zum Beruf gemacht.Er hat KFZ-Mechaniker gelernt ,wie auch ich und gemeinsam haben wir den Technischen Fachwirt geschafft.Er arbeitete in der Qualitätssicherung ,daher auch die Genauigkeit.Ich habe immer Angst,dass ich "sein Auto" nicht richtig behandel,denn die Tage meiner Lehre sind eine Ewigkeit her.Aber ich bemühe mich und kaufe nur die Pflegemittel,die noch vorhanden sind.Seid lieb Gegrüßt

  4. Leserkommentar Petra Sch. schreibt am 30.03.2015

    Guten Morgen Tascha!! Mann,du bist ne'ganze Ecke von Uns entfernt.Wir Wohnen im schönen Münsterland.Da wo der Münstertatort herkommt.Vielleicht kennst Du den ja!?Heute muß Ich noch jede Menge Papierkram erledigen!!Aber Ich Denke,das kennst Du!!Wir Witwenrentnerinnen haben eben auch immer viel zu tun!!Ha',Ha'!!Natürlich wäre es schöner,wenn wir das alles nicht brauchten.Wir haben wohl beide mit der verdammten Sehnsucht nach der Vergangenheit zu tun.Ich finde eine Sehnsucht,die auch Entspannend sein kann!!Ich vermisse meinen Schatz Frank so sehr,sehr."Frank war 48 Jahre alt!! Du und Ich,fragen Uns bestimmt das gleich.Warum passiert das Uns???? Weil Ich sehr gerne Briefe schreibe,fände Ich auch eine Brieffreundschaft nicht schlecht!Ich weiß":Altmodisch!!Dennoch finde Ich Briefe schöner.So'.Ich mus dann mal.Bis später!! Liebe Grüße an alle die hier Unterwegs sind.Ich drücke Euch alle.Seid,Umarmt!!! Eure Petra

  5. Leserkommentar Tascha schreibt am 29.03.2015

    Hallo Petra, ich bin 44, mein Mann war 60! Wir haben auch keine Kinder. Das ist schön, dass du jemand hast, die Ulla,-) Heute Morgen ging es mir sehr schlecht ich habe Ihn so vermisst er war immer lieb und ein so toller Ehemann. Dein Frank sicher auch,ward Ihr auch ein so gutes Team? Aus welcher Stadt kommst Du? Ich bin aus Heidelberg, komm doch mal im Sommer oder wann auch immer , gerne auch mit Ullamama. Wir könnten uns austauschen, denn geteiltes Leid ist halbes Leid, oder? Derzeit wohnt mein Bruder bei mir ( wir haben ein großes Haus)damit ich nicht alleine bin... Ganz lieben Gruß Tascha

  6. Leserkommentar Petra Sch. schreibt am 29.03.2015

    Hallo Ihr Lieben!! Dir Tascha! Ich bin 49 Jahre alt.Eigentlich hatten Frank und Ich noch so viel vor!!Jetzt werde Ich versuchen,etliche Vorhaben alleine zu verwirklichen.Schön ist bei mir,das Ich nicht alleine im Haus bin.Wir haben keine Kinder,dafür aber eine liebe Schwiegermutter,die lieber Ulla genannt wird,weil Sie sich sonst so Alt vorkommt.!Na ja!!Trotzdem,Frank fehlt so sehr,sehr,sehr.An schlechten Tagen denke Ich mir schnürt jemand die Luft ab.Hast Du das auch?An jedem ersten Mittwoch im Monat,findet bei uns in der Stadt ein Trauertreff statt.Das werde Ich mal ausprobieren.Werde dann auch hier berichten,wie es war!Ich wünsche uns,das der Schmerz irgendwann ein wenig abnimmt.Wie es bei Dir oder bei den Anderen ist,von wegen neue Partner,weis Ich nicht!!? Für mich kommt das nicht in Frage.!Dafür war Ich viel zu viel eins mit meinem Schatz Frank.!So,jetzt gehe Ich erst noch mal trotz Sauwetter,ein wenig an die frische Luft.!Bis bald!!!!LG Petra

  7. Leserkommentar Tascha R. schreibt am 29.03.2015

    Hallo Petra! Bin durch zufall und auch wegen der Einsamkeit hier gelandet, auch ich habe meinen geliebten Mann am 15.05.15 an Krebs verloren, wir haben gekämpft und doch verloren. Er fehlt mir so unendlich , denn wir waren ein so gutes Team! und dieses Jahr im Okt. hätten wir 10. hochzeitstag, den wollten wir groß feiern und hatten schon geplant. überall in unserem Haus( das er so liebte) sind die Erinnerungen, jede Ecke, jeder Cm sehe ich Erinnerungen, seine Akten-Arbeitstasche steht im Flur, seine Hausschuhe.....alles!! Er liebte das Leben, warum er? In tifer Trauer und liebe Grüße an alle die wissen wie es uns nun geht. Eure Tascha

  8. Leserkommentar Petra Sch. schreibt am 29.03.2015

    Hallo Ihr Lieben!! Ist bei Euch auch so ein schlechtes Wetter? Nicht grade eine Hilfe,bei unserer Trauer.Man möchte meinen,alle hätten sich gegen einen verschworen!Ich werde trotzdem auf den Friedhof zu meinem Schatz gehen.Ich bin froh,das ich diese Anlaufstelle habe!Dort fühle ich mich mit Frank meinem Schatz verbunden.Ja,ich Rede auch mit Ihm!Tut Mir einfach Gut.Habe ein kleines Wiesenpflegegrab.So kann man immer eine schöne Kleinigkeit gestalten.Mir tut es einfach Gut!!Ist es bei Euch ähnlich?Ich finde,wir sind eine nette Runde zum Austausch.Hoffentlich bleibt sie noch lange bestehen! Ich wünsche Euch einen guten Sontag,und das die Sonne bald wieder scheint.Wäre für unser trauerndes Gemüt,eindeutig besser!Bis zum nächsten Mal!!!!!

  9. Leserkommentar Uli schreibt am 28.03.2015

    NICOLE: War dein Mann auch so pingelig beim Auto waschen?? Habe es für mich nun an seiner Stelle übernommen. Mindestens 3 Mikrofasertüchr nach der wäsche und gaaaaanz penibel abtrocknen. Kein Wasserfleckchen, das antrocknen könnte! Langsam hat "unser" Auto mehr Kosmetika als ich jemals im Bad stehen hatte: Flugrostentferner, Motorlack, Politur, Scheibenwischwasch, extra Tücher zum polieren, Felgenreiniger etc.! Man nimmt doch soviel von seinem Liebsten an und wenn ich das Auto wasche, denke ich immer, dass mein Mein mir beim klitzekleinsten Fleckle in den Nacken schnaubt...PETRA: Man muss lernen, das man seinen Verstorbenen im Herzen immer und überall mit sich trägt und auch alles mit seinen Augen zu sehen versuchen, anders kann man wohl nicht überleben. ALles Gute für Euch.

  10. Leserkommentar Nicole schreibt am 27.03.2015

    Hallo Petra,ja,wenns die Trauer zulässt,versuche auch ich mich mit Freunden zu treffen.In der Zwischenzeit sind jedoch sehr viele abgesprungen.Ich versuche seit ein paar Tagen,meinen Mann in mir aufzunehmen.Vor allem seine Stärke und die Gelassenheit,wenns klappt beruhigt mich das sehr.Ganz Nah bei mir ist er,wenn ich ein mal die Woche sein Auto putze,aber nur weil ich genau weiss,dass er dies zu Lebzeiten schon mit Argusaugen beobachtet hätte.Wünsche dir viele Momente die dich ein wenig ablenken können.LG

  11. Leserkommentar Petra Sch. schreibt am 27.03.2015

    Hallo Ihr Lieben!!! Gestern war Ich mit meiner Schwiegermutter,bei einer Krimiautorenlesung.Was soll Ich Euch sagen!!? Es hat Tatsächlich geholfen,ein wenig den Kopf mit anderem zu füllen.Dennoch mein Schatz war bei Mir!Ich habe Mir vorgestellt,Er sitzt neben Mit und lauscht mit.Man muß einfach zwischendurch mal raus!Mein Schatz ist ja 24 Stunden,rund um die Uhr bei Mir!!Vielleicht kommt diese Art zu Trauern,auch für Euch in Frage!?Melde Mich bald wieder!!PS.: Ohne Euch zu kennen,Ich find Euch alle Nett.Seid alle mal Umarmt!!! Lieben Gruß Petra O:-) O:-) O:-) O:-)

  12. Leserkommentar Stefan schreibt am 26.03.2015

    Hallo Nicole Da gebe ich Dir aus meiner Sicht recht - ich denke ebenfalls, dass die Trauer erst nach meinem Tod aufhört. Kann Dich absolut verstehen. Fred - herzliche Grüße auch an Dich und natürlich an alle anderen hier.

  13. Leserkommentar Nicole schreibt am 25.03.2015

    Liebe Petra,es tut mir so leid für dich,mein aufrichtiges Beileid.Ich hoffe für dich,dass du viele liebe verständnisvolle Menschen an deiner Seite hast,die dich ein wenig stützen können. Hallo Stefan,mein Mann ist 7 Tage nach deiner Partnerin gegangen und mir geht es wie dir.Ich denke ein Ende dieser Trauer wird erst mit meinem eigenen Ableben geschehen.

  14. Leserkommentar Petra Sch. schreibt am 25.03.2015

    Hallo ihr Lieben! Danke Fred,Danke Stefan! Ich tue mich mit dem Tot meines Mannes so schwer!Ich habe Angst zu vereinsamen.Schließlich war mein Schatz,immer Zugpferd für mich!Ich komme wohl unter Menschen,wenn Ich Arbeiten gehe,kann auch auf Diese zugehen.Aber es erst mal tun.Verbiegen möchte ich mich auch nicht.Ich bin eigentlich eher der ruhige Typ der lieber Zuhause ist.Jetzt bin Ich aber allein Zuhause!Schon ein eigenartiges Gefühl.Allein eben,allein.Schreckliches Wort!Muß jetzt erst mal wieder los noch Dinge klären die meine Zukunft angehen.Die ganz andere,ohne meinen Geliebten Schatz Frank!!Bis nächste Tage noch mal!

  15. Leserkommentar Fred schreibt am 24.03.2015

    Hallo Petra, auch von mir mein tiefstes Mitgefühl zu Deinem schweren Verlust.Bei Dir ist jetzt noch alles so frisch und der unsagbare Schmerz so Übermächtig.Wir alle hier machen das gerade auch durch und ich kann da Stefan nur voll zustimmen,es liegt ein sehr schmerzhafter langer Weg vor uns.,,Für diese schwere Zeit wünsche ich Dir viel Kraft,Ruhe und liebe Menschen,die Dir zur Seite stehen''.**Hier sind viele liebe Menschen die alle in der gleichen Situation sind,die die Sprache der Trauernden sprechen und vorallem verstehen.Die sich auch gegenseitig ,,austauschen und sich trösten'' können.Schreib Deinen Schmerz und Deine Trauer hier ruhig rein,es werden Dir viele antworten.LG Fred ******Petra es gibt da noch die andere Seite - siehe meinen Eintrag vom 6. 2. 2015 ***Stefan, auch Dir alles liebe und viel Kraft,die brauchen wir alle. LG

  16. Leserkommentar Stefan schreibt am 23.03.2015

    Hallo Petra Erst einmal meine tiefe Anteilnahme zu diesem grausamen Ereignis. Es gibt nichts - aber auch wirklich nichts schreckliches, als den geliebten Partner/in zu verlieren. Zuerst kann man es überhaupt nicht realisieren und ist vollkommen neben sich. Man möchte aufwachen und feststellen, dass doch alles nur ein böser Alptraum ist. Du hörst das Telefon und denkst - mein geliebter Partner - die Klingel und denkst, jetzt kommt der geliebte Mensch usw. Nach ein paar Monaten oder noch etwas länger hat man dann realisiert, dass es nie mehr so sein wird, wie es einmal war - zuviel fehlt. Das nette Lächeln, die vertrauten Umarmungen, die tollen Gespräche - einfach das ganze, was wir gemeinsam unternommen haben.Du existierst nicht einmal mehr zur Hälfte und läufst als Schattten deiner selbst durch's Leben.Freunde und näherstehende Bekannte setzen sich nach einiger Zeit von einem ab, weil sie wohl mit dieser Situation überfordert sind und dann kommen Srüche, wie: Aber nun mußt du wieder an Dich denken, das Leben geht weiter. Mit alledem können wir, sofern wir den Menschen zutiefst geliebt haben, nichts - aber auch gar nichts anfangen. Wenn man dann so richtig begriffen hat, dass der Partner niemals mehr zurückkommt, ist es meiner Meinung nach noch härter - weil wir realisieren, dass ein ganz wichtiger und großer Teil unseres Lebens von immer von uns gegangen ist. Meine Lebensgefährtin ist am 06.12.2013 verstorben und seitdem krieche ich wirklich nur noch vor mir her. Nichts macht mehr Spass und die Erinnerungen schmerzen unseglich. Ich wünsche Dir sehr - sehr viel Kraft, um dies alles halbwegs zu überstehen. Es ist ein sehr harter und schrecklicher Weg, den wir vor uns haben und dessen Ende wir nicht kennen.Möge er uns gelingen - nur, ich habe so meine Zweifel, jemals noch einmal auch nur annähernd so glücklich zu werden, wie wir es einmal waren. Herzliche Grüße Stefan

  17. Leserkommentar Petra Schubert schreibt am 23.03.2015

    Hallo ihr Lieben! Am 12.3.2015 habe Ich um 17Uhr33,meinen Mann,meine grosse Liebe,an den Krebs verloren!Im Moment bricht meine ganze Welt zusammen.Heut am 23.3.ist unser 26.Hochzeitstag! Ohne Ihn!Ohne Ihn!Ich bin,so unendlich Traurig!Ich hoffe das Ich nicht in ein tiefes schwarzes Loch falle!!!!

  18. Leserkommentar Nina schreibt am 13.03.2015

    Liebe Pina,Nicole hat recht. Um effektive Hilfe und Betroffene bei der Bewältigung Deiner bedauerlichen traumatischen Erlebnisse zu finden,kann ich Die nur empfehlen eine andere Internetseite aufzusuchen. Eine Diskussion, auf der Ebene " die Welt geht unter, Bayern trifft es am härtesten " ist weder für Dich,noch für die Trauernden ,deren Partner sich nicht mehr im Land der Lebenden befindet ,zielführend oder hilfreich.Positive Erinnerungen an den verstorbenen Partner tun mir so weh und man kann das nicht mehr ertragen.Auf dieser Seite findet man Betroffene und wenn man deren Beitäge liest merkt man, das andere genau so empfinden oder empfunden haben und dass man noch "normal" ist.Und dies ist sehr hilfreich !Ich danke euch allen und wünsche Euch Glück und Kraft und Mut und die Begegnung mit einem Wesen, welches in der Lage ist dieses Trauma zu überwinden.

  19. Leserkommentar Nicole schreibt am 13.03.2015

    Habe vergessen:der positive Schwangerschaftstest war von seiner "Neuen".....

  20. Leserkommentar Nicole schreibt am 13.03.2015

    Liebe Pina,du leidest sehr,das weiß ich,denn ich habe eine Scheidung hinter mir,bei der ich am Ende einen positiven Schwangerschaftstest in unserem Haus gefunden hatte.Mein Ex-Mann und ich hatten im Vorfeld mehrere erfolglose künstliche Befruchtungen durchführen lassen.Ich denke,du kannst mir folgen.Ich habe danach wieder geheiratet und mein Mann verstarb genau heute vor 15 Monaten und ich kann dir sagen,das ist die Hölle.Da ist die Trennung von meinem Ex Mann ein klacks.Versuche dich in dir selbst zu finden und du kannst wieder glücklich werden.Aber dieses abgrundtiefe Loch in das man hinein fällt,wenn der Partner verstirbt,mein Mann ist nur 42 Jahre geworden,das ist mit nichts zu vergleichen.Liebe Nina,mein aufrichtiges Beileid und viel viel Kraft.

  21. Leserkommentar Pina schreibt am 12.03.2015

    Hallo Nina, es tut mir schrecklich dolle leid für dich, dass ein Partner verstorben ist und das gerade dazu noch vor Weihnachten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schlimm das für dich gewesen sein muss! Alleine die ganzen Erinnerungen! Doch du kannst in liebevoll, treu und ehrlich in guter Erinnerung behalten! Du weißt, er hat nur dich geliebt hat! Und du hast einen Platz, wo du hingehen kannst, um ihm nahe zu sein! Du brauchst dich nicht mit Fragen zu quälen, warum hat er mir das angetan? Was kann sie ihm bieten, was ich ihm nicht bieten kann? usw. Du hast auch keine von ihm und ihr absichtlich verursachten psychischen Schmerzen bzw. Zerstörungen zurückbehalten. Theoretisch vielleicht, doch tatsächlich nein. Ich habe genug um ihm gekämpft und mich von ihm und ihr genug beleidigen lassen. Es reicht! Außerdem, wenn er mir so etwas nach 11 Jahren antut und ich dann noch aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, bin ich mehr als nur verletzt. Mein Herz wurde herausgerissen und darauf rumgetrampelt. Da sind keine positiven Erinnerungen mehr an ihn seit Oktober 2014. Er hat mich in ihrem Auftrage so dermaßen psychisch kaputt gemacht. Und meines Erachtens tut man so etwas nicht, wenn man jemanden aufrichtig liebt! Außerdem ekele ich mich inzwischen vor ihm und seine Berührungen! Das, was er und sie mir angetan haben, ist einfach nur abartig und widerlich! Sie kann ihn behalten!!! Da bleibe ich lieber Single und wer weiß, vielleicht finde ich tatsächlich irgendwann mal wieder einen Partner, vor dem ich mich nicht ekele und der sich nicht ausspannen lässt und der mich tatsächlich aufrichtig liebt. Und das gleiche wünsche ich dir auch, damit du auch wieder glücklich wirst und dieses Jahr Weihnachten nicht alleine verbringen musst:-). Ich wünsche dir einfach alles erdenklich Gute, damit du über den Verlust eines Partners hinwegkommst. Ob nun Trennung durch Tod oder durch ausgespannt werden, beides ist meines Erachtens extrem dolle schmerzhaft. Der Unterschied ist nur, wenn die Beziehung vorher gut war, dann reist der Tod zwar ein riesengroßes Loch in das Leben des Übriggebliebenen, doch die Erinnerungen sind durchweg positiv und es sind keine quälenden Fragen da, die automatisch durch Verlassenwerden entstehen. Mein Ex hat mir z. B. eiskalt ins Gesicht gesagt, er würde mich nicht mehr lieben, der Sex mit der Neuen sei einfach nur großartig, die Sexualität mit mir sein ein riesengroßer Fehler gewesen, die Neue sei vom Charakter hier das genaue Gegenteil von mir, und genau das braucht er jetzt und ihre Familie sei einfach nur großartig. Ich glaube, solche seelischen Verletzungen hinterlassen extreme Spüren in der Psyche. Und um solch einen Mann soll ich noch kämpfen? Nein, Danke! Und mein Weihnachtsfest letztes Jahr war auch ganz schlimm. Ich habe seit Dezember bis Anfang Januar durchgängig geheult, wir waren zu zweit, wurden von seiner Familie ausgeladen. Wir haben uns nur gestritten, da er mir ständig von seiner wundervollen Neuen vorgeschwärmt hat und mir versucht hat zu erklären, dass ich an allem Schuld hätte, weil ich zu zart und zu sensibel bin und was denn schon dabei wäre, Sex mit Anderen auch außerhalb der Beziehung zu haben und ich mit meinen moralischen Prinzipien ohnehin nicht mehr ins gegenwärtige Leben passen würde. So ein Weihnachtsfest behalte ich in Erinnerung!

  22. Leserkommentar nina schreibt am 11.03.2015

    Hallo Fred ,mein Mann ist vor 5 Monaten verstorben und es war das grausamste Weihnachten was ich je erlebt habe...er liebte Weihnachten über alles und bereitete die Vorweihnachtszeit bereits liebevoll vor..

  23. Leserkommentar nina schreibt am 11.03.2015

    Hallo Pina, dass ist alles unerfreulich, was du schreibst,aber Dein Partner lebt !Er ist im Land der Lebenden .Der Tod jedoch ,diese Endlichkeit ,ist schwer zu begreifen.Man bemerkt dies , wie vieles im Leben,leider erst , wenn es einen selbst betrifft.Du , hättest die Chance weiter zu kämpfen und wer weis es schon so genau ,vielleicht verpufft alles als Strohfeuer und du hast wieder eine Chance ,also dranbleiben!

  24. Leserkommentar Pina schreibt am 11.03.2015

    Hallo zusammen, ich habe nach 11 Jahren meinen Partner zwar nicht durch Tod verloren, sondern eine andere Frau hat ihn mir weggenommen und das alles hinter meinen Rücken. Wir waren dabei, eine eigene Familie zu gründen und dann zu heiraten. Und dann kommt sie und er ist hin und weg und schwub, bin ich abserviert worden. Und das schlimmste daran ist, dass sie mich richtig fertig gemacht hat, sozusagen Rufmord betrieben hat, und es auch geschafft hat, meinen Ex gegen mich aufzuhetzen. Auf einmal war ich das Allerletzte, zu klein, zu fett, zu sensibel und dann auch noch psychisch krank. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dolle das ganz weh getan hat und immer noch wehtut. Ich wache manchmal morgens auf mit Tränen und heule die ganze Zeit. Dann schreibe ich Tagebuch, um zu verstehen, warum die beiden mir das haben antun können. Ich fühle mich jedes Wochenende sau schlecht und eigentlich könnte ich mich nur noch irgendwo verstecken. Den Wunsch nach einer eigenen Familie kann ich auch vergessen, denn die Jüngste bin ich auch nicht mehr. Auch das hat sie kaputt gemacht. Und dann ist da noch diese Wut auf ihn und sie. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum sie ihn mir ausgespannt hat und warum er so auf sie abfährt. Mein ganzes soziale Umfeld ist kaputt gegangen. Allein, wenn ich daran denke, dass Ostern vor der Tür steht, bekomme ich Magenschmerzen, mir wird ganz schlecht und ich könnte mich übergeben. Das ist das erste Mal, dass ich Ostern allein verbringen muss. Und das alles nur wegen ihr. Rede ich mit anderen darüber, wird mir dann gesagt, ich soll endlich darüber hinweg kommen und meinen Mund halten. Dabei ist die endgültige Trennung gerade mal etwas über einen Monat her. Das er mich mit ihr betrogen hat, war zwar schon im Oktober letzten Jahres. Danach er mich vollkommen verarscht und gesagt, ich würde mich ja so lieben und wir probieren es noch mal. Und dann hat er sich doch für sie entschieden. Er hat dann sogar gesagt, er würde mich auch vor die Tür setzen, wenn ich schwanger wäre. Zum Glück bin ich nicht schwanger geworden. Wie kann denn eine Frau sich an einen vergebenen Mann ranwerfen? Ist das jetzt so die neue Art, Beziehungen für sein eigenes Glück zu zerstören? Was ist das vom Charakter her nur für eine Frau? Ich habe mir immer gesagt, ich werde mich niemals mit einem vergebenen Mann einlassen. Den die Person, die betrogen und letztendlich sogar verlassen wird, die muss mit diesem ganzen Schmerz und Vertrauensverlust irgendwie zurecht kommen. Für mich ist mein Ex somit auch gestorben. Und ich fühle mich richtig elend. Ich weiß immer noch nicht, wie ich es schaffen soll, über ihn und unsere gemeinsame wunderschöne Zeit hinweg zukommen. Alles in der Stadt erinnert mich an ihn. Sehe ich Männer von seiner Statur und Größe, denke ich sofort, dass kann nur mein Ex sein. Nichts ist mehr so, wie es mal war. Das alles ist richtig hart für mich. Wie soll ich es bloß schaffen, über ihn hinweg zu kommen? Ich habe keinen Grabstein, wo ich hingehen könnte, um ihn irgendwie doch noch nah zu sein. Mir ist nichts geblieben, außer die Erinnerungen in meinem Kopf. Er war meine erste große Liebe. Am meisten regen mich diese Tipps auf, such dir doch einen Neuen, geh doch raus und feiere usw. Ich kann das alles nicht. Denn der Partytyp war ich ohnehin noch nie und was bringt mir denn ein Neuer? Der kann mir auch nicht helfen bei meinem Liebeskummer. Sorry, ich müsste mich mal eben ausweinen.

  25. Leserkommentar Fred schreibt am 11.03.2015

    Hallo Nina,mein tiefstes Mitgefühl. Ganz sicher gibt es die Liebe über den Tod hinaus!Ich denke, nur mit dieser Liebe bleiben unsere Liebsten in Erinnerung und in unseren Herzen.Und mit Dieser Liebe können und müssen wir weiterleben.Das wünschen sich auch unsere Partner.*Nina, darf ich fragen,wann ist Dein lieber Mann gestorben?** Auf der anderen Seite ,,vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer'' sind auch ganz viele mit ihren Kommentaren.Schau doch mal rüber. LG Fred

  26. Leserkommentar nina schreibt am 09.03.2015

    Hallo ,all die Ihr euren Partner verloren habt.Es gibt nichts grausamerers als dass. Wir waren 30 Jahre zusammen.Bis das der Tod euch scheidet oder auch nicht ? Gibt es eine Liebe über den Tod hinaus ?Ich fühle mich endlos einsam und um mich herum meist nur Unverständnis. Ich funktioniere nur und weiss nicht einmal warum .Manchmal muss ich einfach plötzlich weinen .Da helfen auch gute Ratschläge und Freunde nicht.Die Arbeit muss auch weiergehen und jeder verlangt eine vernünftiges Resultat.Dabei bin ich selbst vollkommen zerissen und stehe neben mir.Niemand der einem einfach zuhört oder den Arm um einen legt . Und nein,es ist auch nicht tröstlich zu sagen er war schwer krank und wurde erlöst...Er wollte nicht sterben und hat an seine Genesung geglaubt . Mit 53 Jahren stirbt man in der Regel nicht.Der Entzug von Liebe und Zuwendung macht krank. Und warum will das keiner ringsherum wahrnehmen . Warum werden wir gezwungen zu funktionieren.Ich glaube unbetroffene können es nicht nachvollziehen ,was es bedeutet einen Partner zu verlieren.Und alles um uns herum verlagt nach Vollkommenheit, Power ,.. da ist kein Platz dafür . GGF spielt man sich selbst ins aus , wenn man mit anderen darüber redet.So ein dauerhaftes Trauma passt einfach nicht in diese Welt.Es ist auch möglich dass man in die Psycho.- Ecke gedrückt wird .Verständnis werden wir nur bei Betroffenen finden und müssen sehen, wie wir mit unserem total veränderten Leben zurechtkommen.

  27. Leserkommentar Steffi schreibt am 06.03.2015

    Vielleicht hilft es euch ein bisschen zu lesen Wenn morgen ohne mich beginnt von Dr. Alexander."

  28. Leserkommentar Marte schreibt am 04.03.2015

    Danke fürs Drücken, liebe Uli. Ja, du weißt aus eigener Erfahrung, dass Liebe stärker ist als der Tod. Und eine wahrhaftige, eine große Liebe ist ein Geschenk und eine Gnade. Besser jetzt traurig und verzweifelt sein, als solch ein Glück nie gehabt zu haben. Aber es ist so schwer, die "Überlebende" zu sein, so schwer....

  29. Leserkommentar Uli schreibt am 03.03.2015

    Ach Marte, das sind die Tage, die noch schwerer sind. Drücke Dich ganz fest.

  30. Leserkommentar Marte schreibt am 03.03.2015

    Heute ist unser Hochzeitstag. Der zweite Hochzeitstag ohne ihn. Ich kaufte Blumen und versuchte, wenigstens beim Autofahren nicht zu weinen. Jetzt scheint nach trübem, stürmischem Mittag die Sonne. Die Hunde warten auf ihren Spaziergang. Wir werden zu Dritt durch die schöne Landschaft laufen und wünschen, er wäre bei uns. Aber es gibt kein zurück. Das Leben ist eine kaum zu ertragende Einbahnstraße.

  31. Leserkommentar Uli schreibt am 01.03.2015

    Ihr alle hier:leier erst nach langer Zeit wieder hier gelesen, wie Fred schreibt.Mein mann ist jetzt genau 87 Wochem 3 Tage und 6 Stunden und 40 Minuten tot. Der Schmerz bleibt, die Trauer wächst sogar noch, aber man gewöhnt sich daran als einen Teil des Lebens und gleichzeitig wächst die unendliche Dankbarkeit für die Erinnerungen an das Liebste, für die Liebe, die ich erleben durfte mit meinem Mann! Und ich schliesse mich Stephchen an: So eine grosse Liebe, die auch den Tod überdauert,ist eine Gnade, die -wenn überhaupt- man nur einmal im Leben erfahren darf. Daher ist eine weitere Partnerschaft (schon i.d.Krankheitszeit m.Mannes beschlossen) für mich nie mehr möglich - es kann nie mehr so sein und wäre für mich ein untragbarerer Kompromiss und unfair einem neuen Partner gegenüber. Ich wünsche euch allen hier die Kraft, einen Tag nach dem anderen anzugehen und zu bewältigen, auch in dem Wissen, dass unsere Liebsten nicht sterben wollten und so gerne noch etwas Zeit hier gehabt hätten.

  32. Leserkommentar Heidi schreibt am 28.02.2015

    Ja Stefan, heute ist es wieder einmal besonders schlimm.Ich muss immer wieder an ihn denken ,an seine letzten Stunden, die Angst die wir beide hatten.Aber man kann mit niemanden darüber reden,vielleicht weil es "schon "22 Monate her ist.Für alle ist man die taffe Frau ,die das alles gut verarbeitet hat,aber keiner ahnt wie es im inneren aussieht,nämlich total beschissen.Ich vermisse ihn so sehr,würde alles dafür geben ihn einfach noch einmal zu umarmen,einmal noch zu küssen,ihn einfach noch mal zu spüren.Ach, das ganze Leben ist beschissen.Entschuldigt meine Wortwahl, aber im Moment ist mir einfach so.

  33. Leserkommentar Stefan schreibt am 28.02.2015

    Hallo Heidi Ich kann Dich sehr gut verstehen,mir geht es ebenso.

  34. Leserkommentar Heidi schreibt am 28.02.2015

    Wieder ein Wochenende allein.Es ist einfach nur traurig was ein Mensch aushalten muss, das Liebste ist weg, keiner mehr da ,der einen auffängt, der einfach bedingungslos mit dir ist .Nach einer gewissen Zeit bist du für die anderen nur diejenige ,deren Mann gestorben ist und hast einfach nur noch zu funktionieren.Aber das kann ich einfach nicht mehr,mein Mann ,mein Leben fehlt und das immer mehr ,auch noch nach erst nach 22 Monaten.

  35. Leserkommentar Stephchen schreibt am 23.02.2015

    liebe Nidia... wir sind alle auch sehr zahlreich auf der Seite "vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer", der Austausch ist dort einfach etwas reger... Mein herzliches Beileid, Liebes. es ist einfach scheisse, nenne es ruhig beim Namen.. ich habe leider keine Kinder mit meinem Schatz, ich weiss es braucht sicher aus so viel Kraft.. aber Stefan hat recht, ein Teil von ihm ist somit noch hier, einer den du sehen und fühlen kannst. und der andere Teil von ihm, ist auch bei dir, da bin ich sicher.. nur sehen wir sie nicht.. lass dich mal umarmen

  36. Leserkommentar Stefan schreibt am 20.02.2015

    Liebe Nidia: Ich kann dich nur zu gut verstehen - meine Freundin ist am 06.12.2013 verstorben. Es gibt leider keine tröstenden Worte und Sprüche, wie: Die Zeit heilt die Wunden - sorry - sind in diesem Falle einfach unangebracht. Bei mir ist es so, dass je mehr Zeit vergeht, ich immer trauriger werde, weil immer mehr klar wird, dass der geliebte Partner/in nie mehr zurückkommt.Es ist diese verdammte Ohnmacht, dieses Endgültige, dieses verdammte Alleinsein, diese psychische Obdachlosigkeit, dieses ständige Dunkel der Seele, auch und gerade, wenn die Sonne scheint - diese ganzen Pärchen - auch sehr alte Leute dabei. Man fragt sich - warum? Auf diese Frage werden wir leider nie eine Antwort bekommen und das lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Du hast 2 Kinder - das ist sehr schön.So lebt ein Teil deines Mannes in ihnen weiter. Vielleicht ist Dir das ein zumindest kleiner Trost, wenngleich ich deinen grausamen Schmerz absolut nachvollziehen kann. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und die notwendige Kraft, dies alles zu überstehen. Herzliche Grüße Stefan

  37. Leserkommentar Nidia schreibt am 19.02.2015

    Mein Mann ist am 23.12.2013. Wir haben 2 Kleine kinder 5 Jahre und 4 Jahre alt. Dass ist so ....... Er fehlt mir so SEHR !!!Ich kann nicht weiter schreiben.....

  38. Leserkommentar Silvia schreibt am 07.02.2015

    Du hast recht Marte,die Liebe zu unserem Partner war ein Geschenk,ich glaube so etwas bekommt man auch nur einmal im Leben geschenkt.Mir fehlt vor allem diese Vertrautheit ,dieses Wissen da ist jemand der einen liebt,der sich sorgt,für den man auch bedingungslos da ist.Seit dem er nicht mehr da ist bin ich durch die Hölle gegangen und Du weisst aus eigener Erfahrung Marte,das ist nicht nur eine Floskel.Es ist wirklich wahr,der Tot unseres Partner hat uns halbiert.LG Silvia

  39. Leserkommentar Fred schreibt am 06.02.2015

    Hallo Barbara,habe Deine Zeilen jetzt erst gelesen,bin auch meistens auf der anderen Seite,wie ich an Marte geschrieben habe.Ja,es ist so deprimierend daß auch aus der eigenen Familie so gefühllose Reaktionen kommen,wie nicht drüber reden,oder womöglich:jetzt muß es aber schon wieder besser sein usw. Das tut am meisten weh.Als wenn es unsere Partner nie gegeben hätte!Man muß mit anderen Menschen sprechen,weil einem die eigenen nicht verstehen und nicht zuhören.Das kommt zu unserer Trauer noch dazu. Aber wir werden es schon schaffen,es dauert nur sehr lange. LG Fred

  40. Leserkommentar Fred schreibt am 06.02.2015

    Hallo Marte,schön daß Du hier Deine Sorgen,Dein Leid mitteilst.Wir machen alle das mehr oder weniger gleiche durch wie Du.Da sind viele liebe Menschen in diesem Forum die sich gegenseitig wirklich trösten und vor allem die sich und ihre Probleme verstehen,weil sie die selbe Trauer erleben. Marte, die meisten schreiben auf der anderen Seite ,,Vom schmerzlichen Umgang mit der Trauer '' siehst Du in der rechten Spalte,einfach rüber klicken. LG Fred

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